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Lot 6700, Auction  128, Descamps, Guillaume Désiré, Bildnis des Lieutenants Jean-Baptiste César Paulée

Descamps, Guillaume Désiré
Bildnis des Lieutenants Jean-Baptiste César Paulée
Los 6700

Schätzung
2.000€ (US$ 2,299)

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Bildnis des Lieutenants Jean-Baptiste César Paulée.
Feder in Grau, alt montiert. 15,9 x 11,9 cm (Passepartoutausschnitt). Links monogrammiert und datiert "D. 1813" sowie unten links eigenh. bez. "M Paulée".



Provenienz: Château de Cornudet, Crocq bei Aubusson, Limousin.
Cornette de Saint Cyr, Paris, Auktion am 27. Juni 2012.

Géricault, Théodore
Tableau mit 5 Zeichnungen: Selbstportrait während seiner letzten Krankheit; Junge mit Hut; Studie für das Bildnis von Louise Vernet als Kind; Studie einer Hand; Studie für das Bildnis von Olivier Bro de Comères als Kind mit Hund
Los 6701

Schätzung
15.000€ (US$ 17,241)

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Tableau mit 5 Zeichnungen: Selbstportrait Géricaults während seiner letzten Krankheit; Junge mit Hut; Studie für das Bildnis von Louise Vernet als Kind; Studie einer Hand; Studie für das Bildnis von Olivier Bro de Comères als Kind mit Hund.
5 Zeichnungen: Feder in Braun und Bleistift, je an den Ecken auf ein blaues Papier aus einem Album mit Goldschnitt montiert (wohl Seite aus dem Album Violet). Je ca. 4,5 x 3 cm bis 7,3 x 6,2 cm. Auf dem Rahmenrückdeckel diverse Etiketten, Stempel und handschriftl. spätere Annotationen in schwarzer Feder und Bleistift.

Das außergewöhnliche Arrangement von fünf Zeichnungen Théodore Géricaults auf einem Passepartout beinhaltet das einzigartige Selbstbildnis des Künstlers im Krankenbett vor seinem Tod. Nur wenige eigenhändige Selbstbildnisse des Künstlers sind überliefert, umso bedeutungsvoller ist die Bleistiftzeichnung, die Géricault trotz seiner Krankheit anfertigte. Das berührende Gefühl, den Künstler in seiner letzten Lebensphase zu erblicken, wird durch das intime Format unterstützt. Bekannte Porträts des Künstlers von seinen Freunden, die ihn am Totenbett besuchten, zeigen zumeist das ausgezehrte Gesicht des Kranken. Ganz anders dagegen ist die Wirkung der vorliegenden Bleistiftzeichnung, die den Künstler friedvoll auf seinem Bett liegend wiedergibt.
Bekanntermaßen war Géricault mit Oberst Louis Bro und der Familie Bro de Comères eng verbunden (vgl. Sophie Bostock: An Inspired Soldier. The Algerian Album of Olivier Bro de Comères 1833-1840, London 2025, S. 2-3). Nicht nur porträtierte Géricault Mitglieder der Familie, er schenkte Louis auch mehrere Zeichnungen. Die Blätter fanden ihre Aufbewahrung in den Skizzenbüchern von Louis Sohn, Oberst Baron Olivier "Dominique" Bro de Comères, der selbst auch als Künstler tätig war. Nach der Farbe ihrer Einbände werden diese Alben als Album Violet, Album Jaune etc. bezeichnet. Nach dem Tod von Claire Le Page, der Frau Oliviers, im Jahr 1908 werden die Werke Géricaults unter den drei Kindern aufgeteilt. Auf einem Etikett des Kunsthändlers Adolphe Wüster mit der Adresse "4, Rue Belloni", das 1930 bis 1941 Verwendung fand, sind handschriftlich die Nummern "13" und "18" annotiert, die mit jenen im Entwurf zur Nachlassaufteilung des Besitzes von Oliviers Bros de Comères Witwe übereinstimmen (vgl. Bazin 1987, Bd. I, Doc. 385).
Das oben beschriebene Selbstporträt Géricaults während seiner letzten Krankheit, an der der Künstler mit nur 32 Jahren verstarb, wird bereits bei Charles Clément im ersten Werkverzeichnis des Künstlers erwähnt (vgl. Clément 1866-67, Nr. 162), zusammen mit anderen Skizzen von Kühen, Pferden und Familienmitgliedern. Die Maße sind allerdings falsch angegeben. Statt 55 x 50 mm schreibt Clément 550 x 500 mm. In den darauffolgenden Ausgaben des Œuvrekatalogs wird dieser Fehler nicht korrigiert, jedoch im Ausstellungskatalog des Hôtel Jean Charpentier im Jahr 1924 (vgl. Ausst.Kat. Exposition d’Œuvres de Géricault, Nr. 296). In keiner dieser Publikationen findet sich eine Abbildung, jedoch immer der Verweis auf die Sammlung der Familie Bro de Comères.
Nach der Ausstellung bei Charpentier 1924 müssen das Selbstbildnis und die anderen neun Skizzen, die unter dieser und folgender Losnummer angeboten werden, den Familienbesitz verlassen haben. Die Werke gelangten wohl über Adolphe Wüster (siehe oben) in den Besitz des Kunsthändlers und Sammlers Maurice Gobin, der sie 1935 in einer der jetzigen Präsentation ähnlichen Form in seiner Galerie ausstellt (vgl. Ausst. Kat. Exposition de Dessins [...], 1935, Nr. 74 und 75). Er identifiziert das Selbstbildnis mit jenem bei Clément gemeinten Blatt. Dass es sich dabei um das hier wiederentdeckte Blatt handelt, bestätigt sich durch die Reproduktion des Selbstporträts in Maximilien Gauthiers kleinem Band zu Géricault (vgl. Gauthier [1935], Nr. 1). Dort wird es als "Géricault malade" betitelt und der Sammlung Gobin zugeordnet. Germain Bazin war es nicht möglich die Skizzen aus der Sammlung Gobin ausfindig zu machen, weshalb er das Selbstbildnis versehentlich zwei Mal katalogisierte: unter Nr. 2 mit einer falschen Abbildung und unter Nr. 3 als Werk eines unbekannten Künstlers (vgl. Bazin 1987, Bd. I, S. 205 und Bd. II, Nr. 2 und Nr. 3). Es ist nun endlich möglich anhand des Originals diese Nummern unter der Autorschaft Géricaults zusammenzuführen.
Die Zuschreibung wird auch darin bestätigt, dass die mittlere Skizze von Bazin als eigenhändiges Werk angenommen wird (vgl. Bazin 1992, Bd. V, Nr. 1738). Es handelt sich um einen ersten Entwurf für das als Gemälde ausgeführte Porträt des Olivier Bro de Comères als Kind mit Hund (Harvard Art Museums, Inv.-Nr. 2021.192). Links neben dieser befindet sich eine weitere Entwurfskizze für das Bildnis der Louise Vernet, Tochter von Géricualts und Louis Bros Künstlerfreund Horace Vernet (vgl. das Gemälde im Musée du Louvre, Inv.-Nr. RF 1938 92).

Provenienz: Geschenk des Künstlers an Oberst Louis Bro, Paris (1781-1844).
Im Erbgang an dessen Sohn Oberst Baron Olivier "Dominique" Bro de Comères, Paris (1813-1874).
Dessen Witwe Claire Le Page, Paris (1817-1908).
Im Erbgang an Baron Henri Louis Bro de Comères, Paris (1863-1925), bis mindestens 1924.
Kunsthandel Adolph Wüster, Paris (Galerieetikett verso auf der Rahmenabdeckung).
Spätestens 1935 Galerie Maurice Gobin, Paris (Kunsthändler und Sammler, 1883-1962).
Gallery Tooth & Sons, London (1939).
Seit spätenstens 1960er Privatsammlung Düsseldorf.
Seither in Familienbesitz.

Ausstellung: Paris, Hôtel Jean Charpentier, Exposition d’Oeuvres de Géricault, 24. April bis 6. Mai 1924.
Paris, Galerie Maurice Gobin, Exposition de Dessins, Aquarelles & Gouaches par Géricault 1791-1824, 5. bis 21. Dezember 1935.

Literatur: Charles Clément: "Catalogue de L'Œuvre de Géricault", in: Extrait de la Gazette des Beaux-Arts, Paris 1866-1867, Nr. 162 ("Portait de Géricault").
Charles Clément: Géricault. Étude Biographique et Critique, avec le Catalogue Raisonné de L'Œuvre Du Maitre, Paris 1868, Nr. 178 ("Portait de Géricault").
Ausst. Kat. Exposition d’Œuvres de Géricault, Hôtel Jean Charpentier, Paris 1924, Nr. 296 ("Profil de Géricault").
Ausst. Kat. Exposition de Dessins, Aquarelles & Gouaches par Géricault 1791-1824, Galerie Maurice Gobin, Paris 1935, Nr. 75 ("Cinq croquis divers (dans un même cadre) [...] le portrait de Géricault par lui-même [...]").
Maximilien Gauthier: Géricault (= Les Maitres), Paris [1935], Nr. 1 ("Géricault malade").
Charles Clément/Lorenz Eitner: Géricault. Étude Biographique et Critique, avec le Catalogue Raisonné de L'Œuvre Du Maitre, Paris 1973, Nr. 178 ("Portait de Géricault").
Germain Bazin: Théodore Géricault. Étude critique, documents et catalogue raisonné, Bd. II, Paris 1987, Nr. 2 ("Portrait de Géricault malade", mit falscher Abbildung) und Nr. 3 ("Portrait d'homme dans un lit", fälschlicherweise unter unbekannter Autorschaft erfasst) und Bd. V, Paris 1992, Nr. 1738 ("Croquis pour le portrait d'Olivier Bro Enfant).

Géricault, Théodore
Tableau mit 5 Zeichnungen: Stallszene mit drei Pferden; Stehende Kuh; Frauenkopf im Profil; Mann mit Pferd, verso: Stallszene mit einem Pferd; Stallszene mit zwei Pferden
Los 6702

Schätzung
12.000€ (US$ 13,793)

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Tableau mit 5 Zeichnungen: Stallszene mit drei Pferden; Stehende Kuh; Frauenkopf im Profil; Mann mit Pferd, verso: Stallszene mit einem Pferd; Stallszene mit zwei Pferden.
5 Blatt Zeichnungen (eine davon beidseitig genutzt), Bleistift, teils laviert auf Velin und Bütten, teils mit Goldschnitt, je an den Ecken auf ein blaues Papier aus einem Album montiert (wohl Seite aus dem Album Violet). Je ca. 4,4 x 4,2 cm bis 6,7 x 10,7 cm. Auf dem Rahmenrückdeckel diverse Etiketten, Stempel und handschriftl. spätere Annotationen in schwarzer Feder und Bleistift. Ein Blatt mit Wz. Buchstabe A.

In Géricaults Werk nimmt die Darstellung von Pferden eine wichtige Rolle ein, schuf er doch zahlreiche Pferdeporträts und Stallszenen. Bei vier der insgesamt fünf Zeichnungen handelt es sich um Skizzen des Künstlers, die er wohl während seiner Aufenthalte in den Stallungen bei Versailles in einem Tagebuch festgehalten hat (vgl. Bazin 1989, Bd. III, S. 12-13). Seine Begeisterung für den Pferdesport resultierte in wirklichkeitsnahen Werken und letztlich, nach mehreren Reitunfällen, auch in seinem Tod. Die untere Stallszene mit zwei Pferden wurde auf einem Makulaturbogen ausgeführt: Verso befindet sich die kleine Radierung Le Passage Du Bac von Jean Duplessis-Bertaux nach dem Gemälde von Nicolaes Berchem im Louvre (Inv. 1040; MR 554).

Provenienz: Geschenk des Künstlers an Oberst Louis Bro, Paris (1781-1844),
nach dessen Tod vererbt an seinen Sohn Oberst Baron Olivier "Dominique" Bro de Comères, Paris (1813-1874),
nach dessen Tod vererbt an seine Frau Claire Le Page, Paris (1817-1908),
nach deren Tod vererbt an Baron Henri Louis Bro de Comères, Paris (1863-1925), bis mindestens 1924,
wohl Kunsthandel Adolph Wüster, Paris,
spätestens 1935 Galerie Maurice Gobin, Paris (Kunsthändler und Sammler, 1883-1962),
Gallery Tooth & Sons, London (1939),
seit spätestens 1960er Privatsammlung Düsseldorf,
seither in Familienbesitz.

Ausstellung: Paris, Galerie Maurice Gobin, Exposition de Dessins, Aquarelles & Gouaches par Géricault 1791-1824, 5. bis 21. Dezember 1935.

Literatur: Vgl. Charles Clément: "Catalogue de L'Œuvre de Géricault", in: Extrait de la Gazette des Beaux-Arts, Paris 1866-1867, Nr. 162, Anm. 1.
Vgl. Charles Clément: Géricault. Étude Biographique et Critique, avec le Catalogue Raisonné de L'Œuvre Du Maitre, Paris 1868, Nr. 178, Anm. 1.
Ausst. Kat. Exposition de Dessins, Aquarelles & Gouaches par Géricault 1791-1824, Galerie Maurice Gobin, Paris 1935, Nr. 74 ("Cinq croquis divers (dans un même cadre) Anc. Coll. Bro de Commères").
Vgl. Charles Clément/Lorenz Eitner: Géricault. Étude Biographique et Critique, avec le Catalogue Raisonné de L'Œuvre Du Maitre, Paris 1973, Nr. 178, Anm. 1.

Lot 6703, Auction  128, Deutsch, 19. Jh. Gabinetto Nobile im Palazzo Altieri in Rom

Deutsch
19. Jh. Gabinetto Nobile im Palazzo Altieri in Rom
Los 6703

Schätzung
4.500€ (US$ 5,172)

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19. Jh. Gabinetto Nobile im Palazzo Altieri in Rom.
Aquarell, in ein Passepartout montiert. 27 x 34,9 cm (Passepartoutausschnitt). Unten rechts auf dem Kamin monogrammiert "A.F.".


Lot 6704, Auction  128, Französisch, um 1813. Interieur mit Napoleon Bonaparte, dessen zweiter Frau Marie-Louise und deren Sohn Napoleon François Charles Joseph: Entwurf für einen Fächer.

Französisch
um 1813. Interieur mit Napoleon Bonaparte, dessen zweiter Frau Marie-Louise und deren Sohn Napoleon François Charles Joseph: Entwurf für einen Fächer.
Los 6704

Schätzung
2.800€ (US$ 3,218)

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um 1813. Interieur mit Napoleon Bonaparte, dessen zweiter Frau Marie-Louise und deren Sohn Napoleon François Charles Joseph: Entwurf für einen Fächer.
Aquarell, in ein Passepartout montiert zusammen mit drei lithographierten Bildnissen von Napoleon, Marie-Louise und Napoleon François Charles Joseph. Ca. 12,5 x 33 cm (in Fächerform). Um 1813.


Lot 6705, Auction  128, Deutsch, 19. Jh. Blick in einen herrschaftlichen Salon wohl in Russland, rechts an der Wand das Bild des Zaren Peter d. Großen

Deutsch
19. Jh. Blick in einen herrschaftlichen Salon wohl in Russland, rechts an der Wand das Bild des Zaren Peter d. Großen
Los 6705

Schätzung
1.500€ (US$ 1,724)

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19. Jh. Blick in einen herrschaftlichen Salon wohl in Russland, rechts an der Wand das Bild des Zaren Peter d. Großen.
Aquarell auf Velin. 28,6 x 33,9 cm.


Lot 6706, Auction  128, Kossak, Juliusz Fortunat von, Schlachtenszene mit einem Ulanen während des Novemberaufstands

Kossak, Juliusz Fortunat von
Schlachtenszene mit einem Ulanen während des Novemberaufstands
Los 6706

Schätzung
3.500€ (US$ 4,023)

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Schlachtenszene mit einem Ulanen während des Novemberaufstands.
Aquarell auf Velin, hinter ein Passepartout montiert. 20,5 x 26,7 cm. Unten rechts signiert "Juliusz Kossak". Um 1880.



Provenienz: Süddeutsche Privatsammlung.

Lot 6707, Auction  128, Fransecky, Eduard von, Bildnis des Generalmajor Friedrich Karl von Forstner (1790-1857), Kommandeur des preußischen 11. Husarenregiments, in Ausgehuniform

Fransecky, Eduard von
Bildnis des Generalmajor Friedrich Karl von Forstner (1790-1857), Kommandeur des preußischen 11. Husarenregiments, in Ausgehuniform
Los 6707

Schätzung
1.500€ (US$ 1,724)

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Bildnis des Generalmajor Friedrich Karl von Forstner (1790-1857), Kommandeur des preußischen 11. Husarenregiments, in Ausgehuniform.
Aquarell auf Karton kaschiert. 25 x 21,8 cm. Am linken Rand signiert und datiert "E v Fransecky Jan Feb 1838".



Provenienz: Kunsthandel Warschau.

Lot 6708, Auction  128, Hallmann, Anton, Blick auf das Castello Odescalchi in Bracciano in Latium

Hallmann, Anton
Blick auf das Castello Odescalchi in Bracciano in Latium
Los 6708

Schätzung
800€ (US$ 920)

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Blick auf das Castello Odescalchi in Bracciano in Latium.
Bleistift. 34 x 46,4 cm. Unten rechts datiert "Bracciano (den 7 May 1841)". Wz. Nebenmarke Buchstaben PM.



Literatur: Sabine Kimpel: Der Maler-Architekt Anton Hallmann, 1812-1845, Leben und Werk mit einem Œuvre-Verzeichnis, Diss. München 1974, S. 143, Nr. 364.
Beate Schrödter: Porträts deutscher Künstler in Rom zur Zeit der Romantik, Ausst. Kat. Rom/Stendal 2008, S. 192, Nr. VIII.68 mit Abb.

Lot 6709, Auction  128, Hallmann, Anton, Auf dem Weg nach Ravello (Mühlental bei Amalfi)

Hallmann, Anton
Auf dem Weg nach Ravello (Mühlental bei Amalfi)
Los 6709

Schätzung
800€ (US$ 920)

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Auf dem Weg nach Ravello (Mühlental bei Amalfi).
Bleistift auf Velin. 38,7 x 49 cm. Unten rechts eigenh. betitelt und datiert "auf dem Weg nach Revella [sic] d 12 April 1835".

Die Zeichnung entstand während Hallmanns Reise nach Süditalien im Frühjahr 1835. Von Paestum und Salerno kommend, hielt er sich zwischen dem 8. und 11. April in Ravello auf, um den Palazzo Rufolo zu zeichnen. Eine dem vorliegenden Blatt vergleichbare Perspektive wählte der Künstler bei seinem Aquarell "Mühltal bei Amalfi" (dat. 14. April 1835).

Literatur: Beate Schrödter: Porträts deutscher Künstler in Rom zur Zeit der Romantik, Ausst. Kat. Rom/Stendal 2008, S. 192, Nr. VIII.67 mit Abb. Nr. 115.

Moosbrugger, Friedrich
Schlafender Cicerone am Fuße einer der Säulen des Pantheons in Rom
Los 6710

Schätzung
800€ (US$ 920)

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Schlafender Cicerone am Fuße einer der Säulen des Pantheons in Rom.
Bleistift auf Velin. 9,3 x 16 cm. Rechts eigenh. auf den Tag datiert "4/21". (1828).

Blatt aus einem Skizzenbuch, das zusammen mit drei weiteren Zeichnungen aus demselben Skizzenbuch auf ein graubraunes Untersatzpapier montiert ist. Bei den anderen Bleistiftzeichnungen handelt es sich um "Zwei schlafende Hunde", "Insel Ceylon" (datiert Rom 4/26 1828 und eigenh. bez.) und "Brücke in der Campagna".

Lot 6711, Auction  128, Raczynski, Athanasius Graf, Blick auf den Ponte Vecchio in Florenz

Raczynski, Athanasius Graf
Blick auf den Ponte Vecchio in Florenz
Los 6711

Schätzung
6.500€ (US$ 7,471)

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Blick auf den Ponte Vecchio in Florenz.
Feder in Schwarz über einer leichten Bleistiftvorzeichnung und Aquarell. 18,5 x 24,8 cm. Signiert und datiert "A. Raczynski Xbre 1828", auf dem Untersatzbogen wohl von anderer Hand bezeichnet "Cte. Raczinski Florence 1829".

Der aus dem polnischen Hochadel stammende Graf und Diplomat Athanasius Raczynski war eine herausragende Persönlichkeit im geistig-kulturellen Leben der preußischen Residenzstadt Berlin. Auf seinen ausgedehnten diplomatischen Reisen durch die Metropolen Europas verwendete Raczynski einen Großteil seines stattlichen Vermögens zum Aufbau seiner Gemäldesammlung. Seit 1814 längere Zeit in Paris ansässig, bereiste der Graf in der Folgezeit Frankreich, Deutschland, die Schweiz und Italien. 1834 ließ sich Raczynski schließlich dauerhaft in Berlin nieder und erwarb das Stadtpalais Unter den Linden 21, wo er eine allgemein zugängliche Galerie für seine Bildersammlung eröffnete. Bereits zehn Jahre später waren größere Räumlichkeiten erforderlich, um die Sammlung zu beherbergen. Eigens zu diesem Zweck überließ König Friedrich Wilhelm IV. dem Mäzen ein Grundstück am Königsplatz, wo der Schinkelschüler und Architekt Heinrich Strack zwischen 1842-44 den "Palais Raczynski" errichtete. Bereits 1874, im Todesjahr des Grafen, musste der markante klassizistische Bau dem Neubau des Reichstages weichen. Raczynskis Sammlung deutscher Malerei der Spätromantik bildete anschließend den Grundstock für das Nationalmuseum in Posen, während weitere Werke in die Sammlung der neugegründeten Berliner Nationalgalerie sowie der Gemäldesammlung übergingen, darunter beispielweise Sandro Botticellis Meisterwerk Madonna mit acht singenden Engeln.Wie viele Persönlichkeiten des damaligen geistigen Lebens war Raczynski nicht nur ein angesehener Diplomat, sondern auch ein verdienstvoller Kunstschriftsteller und begabter Zeichner. Die vorliegende Impression des Ponte Vecchio in Florenz besticht durch die Originalität der Auffassung. Aus einer schrägen Perspektive heraus hat der dilettierende Künstler das über Jahrhunderte gewachsene Konglomerat von Baukörpern detailgetreu erfasst. Kein Mensch bevölkert diesen Mikrokosmos, auf jegliches anekdotische Element ist verzichtet worden.


Lot 6712, Auction  128, Reinhart, Johann Christian, Ansicht einer kleinen Hofanlage in Italien

Reinhart, Johann Christian
Ansicht einer kleinen Hofanlage in Italien
Los 6712

Schätzung
1.200€ (US$ 1,379)

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Ansicht einer kleinen Hofanlage in Italien.
Feder in Braun, grau laviert. 17,5 x 23,9 cm. Im unteren Rand außerhalb der Zeichnung bez. „C. Reinhart fec. Romae“, links und rechts datiert „1839“.

Dr. F. Carlo Schmid, Düsseldorf, bestätigt die Eigenhändigkeit der Zeichnung auf der Basis einer digitalen Abbildung (E-Mail vom 2. Oktober 2013).

Provenienz: Privatsammlung Dänemark.
Bassenge, Berlin, Auktion am 29. November 2013, Los 6364.
Hessische Privatsammlung.

Lot 6713, Auction  128, Busse, Georg Heinrich, Wäscherinnen am Fluss in Gubbio in Umbrien

Busse, Georg Heinrich
Wäscherinnen am Fluss in Gubbio in Umbrien
Los 6713

Schätzung
900€ (US$ 1,034)

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Wäscherinnen am Fluss in Gubbio in Umbrien.
Schwarze Kreide, graublau und braun laviert, partiell mit Deckweiß gehöht, auf festem, bräunlichem Papier. 26,7 x 34,1 cm.

Busse zeichnete eine weitere, minimal abgewandelte Ansicht von Gubbio, die ortsbezeichnet und 1837 datiert ist (vgl. unsere Auktion 98, am 25. November 2011, Los 6408).

Lot 6714, Auction  128, Moosbrugger, Friedrich, Bildnis der Maria Mobili aus Civitella

Moosbrugger, Friedrich
Bildnis der Maria Mobili aus Civitella
Los 6714

Schätzung
600€ (US$ 690)

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Bildnis der Maria Mobili aus Civitella.
Bleistift auf Velin, montiert auf ein Albumblatt. 22,4 x 17 cm. Oben rechts datiert und betitelt "Civitella Maria Mobili den 11 August 1828".

Beigegeben von Moosbrugger eine weitere Bleistiftzeichnung "Bildnis eines italienischen Knaben", montiert auf dasselbe Albumblatt wie das "Bildnis der Maria Mobili".

Lot 6715, Auction  128, Dreber, Heinrich, Die Serpentara bei Olevano mit zwei Schäferinnen

Dreber, Heinrich
Die Serpentara bei Olevano mit zwei Schäferinnen
Los 6715

Schätzung
2.400€ (US$ 2,759)

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Die Serpentara bei Olevano mit zwei Schäferinnen.
Feder in Braun, grau und blau laviert, verso: Bleistiftskizze einer vielfigurigen Tanzszene im Freien. 20,2 x 27,5 cm.


Lot 6716, Auction  128, Dreber, Heinrich, Blick auf Civitella

Dreber, Heinrich
Blick auf Civitella
Los 6716

Schätzung
1.200€ (US$ 1,379)

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Blick auf Civitella.
Bleistift, verso: Figurenstudien in Bleistift. 19,1 x 26 cm. Unten rechts signiert und datiert "1847 / Dreber".

Dreber lebte seit 1843 dauerhaft in Rom, befand sich jedoch stets in finanzieller Bedrängnis, bis ihm in den Jahren 1847/48 ein Stipendium des sächsischen Staates etwas mehr Freiraum verschaffte. Die vorliegende Zeichnung entstand auf einer in der Folge angetretenen Studienreise und zeigt anschaulich das zeichnerische Vorgehen Drebers: nachdem der Künstler sich im linken unteren Viertel des Blattes erst einmal auf das Wesentliche konzentrierte und lediglich die Bergkontur exakt aufnimmt, widmet er sich in einem zweiten Schritt in einer größer angelegten und detailiert ausgeführten Zeichnung kompositorischen Feinheiten, sowie ausdifferenzierten Licht- und Schattenwirkungen.

Provenienz: Privatsammlung Hessen.

Lot 6717, Auction  128, Rösel, Johann Gottlob Samuel, Villa Rufinella bei Frascati

Rösel, Johann Gottlob Samuel
Villa Rufinella bei Frascati
Los 6717

Schätzung
400€ (US$ 460)

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Villa Rufinella bei Frascati.
Feder in Schwarz auf Velin. 19 x 24 cm. Unten rechts eigenhändig betitelt und datiert: "Rofinella bei Frascati aus der Villa Falconiere gesehen. Den 14ten Dezember 1827".

Begegeben von Friedrich Reclam eine Kreidezeichnung "Studien zu Wasserfällen", eigenhändig bez. und datiert "Tivoli d. 18 Februar".

Provenienz: Sammlung Erhard Kaps, Leipzig (Lugt 3549).
Sammlung Ines Beckendorf-Kaps (Lugt 3575).

Lot 6718, Auction  128, Bendemann, Eduard, Frauen am Brunnen in Gorbio bei Menton

Bendemann, Eduard
Frauen am Brunnen in Gorbio bei Menton
Los 6718

Schätzung
1.200€ (US$ 1,379)

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Frauen am Brunnen in Gorbio bei Menton.
Feder in Braun über Bleistift. 25,5 x 91,7 cm. Unten links bezeichnet "Gorbio (Mentone)".

Bendemann reiste 1867 über Frankreich nach Italien. Es sind zahlreiche Reiseskizzen aus der Grenzregion zwischen Menton und Ventimiglia erhalten, unter anderem in einem Skizzenbuch im Museum Kunstpalast in Düsseldorf (vgl. Christian Scholl, Anne-Katrin Sors (Hrsg.): Vor den Gemälden: Eduard Bendemann zeichnet. Bestandskatalog der Zeichnungen und Skizzenbücher [...] in der Göttinger Universitätskunstsammlung, Göttingen 2012, S. 211).

Provenienz: Sammlung Friedrich Schöne, Berlin/Lübeck (Lugt 3622).
C.G. Boerner, Düsseldorf, 1969, Kat.-Nr. 3.

Lot 6719, Auction  128, Salathé, Friedrich, Auf dem Weg nach Rom: Hohlweg bei Ariccia mit Blick auf den Dom und den Palazzo Chigi

Salathé, Friedrich
Auf dem Weg nach Rom: Hohlweg bei Ariccia mit Blick auf den Dom und den Palazzo Chigi
Los 6719

Schätzung
1.200€ (US$ 1,379)

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Auf dem Weg nach Rom: Hohlweg bei Ariccia mit Blick auf den Dom und den Palazzo Chigi.
Feder in Schwarz, braun laviert, über Spuren von schwarzem Stift. 14,6 x 22,3 cm.



Provenienz: Galerie Kurt Meissner, Zürich.
Privatsammlung Hessen.

Lot 6720, Auction  128, Catel, Franz Ludwig, Blick auf den Hafen von Genua von der Villetta Di Negro

Catel, Franz Ludwig
Blick auf den Hafen von Genua von der Villetta Di Negro
Los 6720

Schätzung
1.200€ (US$ 1,379)

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Blick auf den Hafen von Genua von der Villetta Di Negro.
Pinsel und Grau und Braun über Bleistift, auf Velin. 20,8 x 30,7 cm. Unten links bezeichnet "Genua von der Villa de Negris".

"Gemeint ist mit der Bezeichnung des Standpunktes zur Aufnahme des weiten Blicks über die Bucht mit dem Leuchtturm in der Ferne und dem Hafen von Genua wohl die Villetta di Negro, eine zwei Hektar große grüne Oase des 18. Jahrhunderts mitten im Stadtzentrum Genuas, gelegen auf der ehemaligen Bastion Luccoli, wo im 19. Jahrhundert die namensgebende neoklassizistische Villa des Genueser Dichters und Kunstmäzens Markgrafen Gian Carlo Di Negro (1769-1857) erbaut wurde. Di Negro hatte 1802 die Anhöhe der entmilitarisierten Bastion Luccoli gekauft und darauf eine botanische Schule gegründet und sechs Jahre lang finanziert. Heute ist dort der Sitz des Museums Chiossone für Orientalische Kunst. Die Villa des Grafen entwickelte sich über Jahrzehnte zu einem wichtigen literarischen Salons Italiens, er empfing dort u. a. Persönlichkeiten wie Niccolò Paganini, Lord Byron, Stendhal, Honoré de Balzac und Alessandro Manzoni. Es ist plausibel, dass auch Catel dem Grafen dort einen Besuch abstattete; dokumentarische Belege dafür gibt es jedoch nicht. Die Datierung der Zeichnung ist deshalb auch unklar, da Catel wahrscheinlich mehrmals in Genua gewesen sein wird, u. a. wohl in den späten 1830er Jahren, als um 1839 eine Troubadour-Szene mit der Bucht von Genua im Hintergrund entstand (s. Ausst. Kat. Franz Ludwig Catel, Hamburger Kunsthalle 2015, Petersberg 2015, S. 456, Nr. 204 mit Abb. S. 428). Eine längere, von Rom aus getätigte Reise nach Mailand und Venedig ist für 1838 belegt, ein Abstecher nach Genua daher denkbar." (Andreas Stolzenburg). Die Autorschaft Catels wird von Andreas Stolzenburg, Hamburg bestätigt (mdl. am 28. Juli 2026).

Provenienz: Süddeutsche Privatsammlung.
Ketterer, München, Auktion am 20. November 2015, Los 80.
Privatsammlung Hessen.

Lot 6721, Auction  128, Stölzel, Christian Ernst, Tiberlandschaft bei Acqua Acetosa nahe Rom

Stölzel, Christian Ernst
Tiberlandschaft bei Acqua Acetosa nahe Rom
Los 6721

Schätzung
1.200€ (US$ 1,379)

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Tiberlandschaft bei Acqua Acetosa nahe Rom.
Aquarell über Bleistift auf Velin. 10,1 x 18,1 cm. Unten links signiert "E. Stölzel fec." sowie rechts bezeichnet und datiert "Prèsso di acqua acetosa, vicino all Tiber / Roma di 20 Nov 1829".



Provenienz: Privatsammlung Hessen.

Lot 6722, Auction  128, Steinkopf, Julius, Blick über die Appenin-Landschaft bei Toscanella

Steinkopf, Julius
Blick über die Appenin-Landschaft bei Toscanella
Los 6722

Schätzung
600€ (US$ 690)

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Blick über die Appenin-Landschaft bei Toscanella.
Bleistift, braun laviert auf Velin. 21,6 x 30,1 cm. Unten rechts bez. und datiert "Toscanella 15/6 1844".



Provenienz: Aus der Sammlung Friedrich Schöne, Berlin/Lübeck.
Bassenge, Berlin, Auktion 89 am 8. Juni 2007, Los 6489.
Privatsammlung Hessen.

Lot 6723, Auction  128, Preller d. Ä, Friedrich, Landschaft bei Olevano

Preller d. Ä, Friedrich
Landschaft bei Olevano
Los 6723

Schätzung
1.200€ (US$ 1,379)

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Landschaft bei Olevano.
Aquarell über Bleistift auf festem Velin. 22,2 x 29 cm. Unten rechts bez. und datiert "Donnerstag 27 7ber Olevano". Um 1860.



Provenienz: Privatsammlung Hessen.

Lot 6724, Auction  128, Schick, Rudolf, Römische Villen im Val d'Almone in der Campagna.

Schick, Rudolf
Römische Villen im Val d'Almone in der Campagna.
Los 6724

Schätzung
750€ (US$ 862)

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Römische Villen im Val d'Almone in der Campagna.
Bleistift und Aquarell auf Velin. 10,5 x 42,1 cm. Unten links eigenhändig bez. "17/10 67. Val d'Almone".

Beigegeben von Rudolf Schick eine weitere Zeichnung "Mittelalterliches Stadttor und römische Mauer", von Albert Hertel vier Studien aus Italien, von Albert von Zahn eine Bleistiftzeichnung "Blick auf Subiaco", sowie eine monogrammierte Bleistiftzeichnung "Fontana Tritone vor dem Palazzo Barbarini in Rom", insgesamt 8 Blatt.

Provenienz: Sammlung Erhard Kaps, Leipzig (Lugt 3549).
Sammlung Sibyll Kaps, Leipzig (Lugt 3574).

Lot 6725, Auction  128, Hummel, Carl Maria Nikolaus, Blick über einen Olivenbaumhain über die Bucht von Palermo

Hummel, Carl Maria Nikolaus
Blick über einen Olivenbaumhain über die Bucht von Palermo
Los 6725

Schätzung
600€ (US$ 690)

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Blick über einen Olivenbaumhain auf die Bucht von Palermo.
Bleistift auf Velin. 30,5 x 45,7 cm. Unten rechts signiert und datiert "Palermo 13 Juli C. Hummel [18]43".


Lot 6726, Auction  128, Hummel, Carl Maria Nikolaus, Karge Gebirgslandschaft bei Taormina

Hummel, Carl Maria Nikolaus
Karge Gebirgslandschaft bei Taormina
Los 6726

Schätzung
450€ (US$ 517)

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Karge Gebirgslandschaft bei Taormina auf Sizilien.
Bleistift, mit rosa getöntem Deckweiß im Himmel laviert, auf gelblichem Velin. 27,8 x 38,8 cm. Unten links signiert und datiert "Taormina 1843 C. Hummel.".



Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers (siehe Galerie Bassenge, Auktion 77, Los 5921).

Lot 6727, Auction  128, Hummel, Carl Maria Nikolaus, Knorriger Olivenbaum in Palermo

Hummel, Carl Maria Nikolaus
Knorriger Olivenbaum in Palermo
Los 6727

Schätzung
450€ (US$ 517)

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Knorriger Olivenbaum in Palermo.
Bleistift auf Velin. 20,6 x 15 cm. Unten links signiert und datiert "C. Hummel Palermo 2 Juli [18]43".


Lot 6728, Auction  128, Klein, Johann Adam, Zwei Kamele und ein Dromedar aus der Menagerie von Schloss Schönbrunn

Klein, Johann Adam
Zwei Kamele und ein Dromedar aus der Menagerie von Schloss Schönbrunn
Los 6728

Schätzung
3.500€ (US$ 4,023)

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Zwei Kamele und ein Dromedar aus der Menagerie von Schloss Schönbrunn.
Feder in Schwarz. 16,1 x 21,8 cm. Um 1817.

Wunderbar akkurate Vorlage zur 1817 datierten Radierung "Dromedar und Camel" (Jahn 185). Johann Adam Klein hielt sich im Jahr 1817 zum zweiten Mal in Wien und Umgebung auf. Laut Inschrift auf der Radierung hatte der Künstler die Tiere in der Menagerie der kaiserlichen Sommerresidenz Schönbrunn gesehen, dem ältesten zoologischen Garten der Welt.

Provenienz: Aus der Sammlung von J. Conrad Jahn (1815-1870), Gotha, Verfasser des Werkverzeichnisses der Druckgrafiken von Johann Adam Klein (lt. Auskunft des Vorbesitzers).

Lot 6729, Auction  128, Carelli, Consalvo, Die Via Campana in Pozzuoli mit San Vito und dem antiken Mausoleum

Carelli, Consalvo
Die Via Campana in Pozzuoli mit San Vito und dem antiken Mausoleum
Los 6729

Schätzung
1.800€ (US$ 2,069)

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Die Via Campana in Pozzuoli mit San Vito und dem antiken Mausoleum.
Aquarell über Spuren von Bleistift, Gummi arabicum. 20,9 x 31,3 cm.

Carelli entstammt einer für die neapolitanische Schule von Posillipo bedeutsamen Malerfamilie. Schon als Jugendlicher findet er Unterstützung durch die Neapolitaner Königsfamilie, später auch durch die französische Königin und den russischen Zaren.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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