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Lot 6760, Auction  128, Deutsch, um 1860. Bildnis eines Geschwisterpaares in Betrachtung eines Kinderbuches

Deutsch
um 1860. Bildnis eines Geschwisterpaares in Betrachtung eines Kinderbuches
Los 6760

Schätzung
750€ (US$ 862)

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um 1860. Bildnis eines Geschwisterpaares in Betrachtung eines Kinderbuches.
Pastell. 51 x 41 cm (Oval).


Lot 6761, Auction  128, Boettcher, Christian Eduard - zugeschrieben, Selbstbildnis

Boettcher, Christian Eduard - zugeschrieben
Selbstbildnis
Los 6761

Schätzung
1.800€ (US$ 2,069)

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zugeschrieben. Selbstbildnis.
Aquarell. 19,1 x 16 cm. Um 1845.

Der Porträt- und Genremaler Christian Eduard Boettcher war Schüler der Düsseldorfer Akademie (1844-49) unter Theodor Hildebrand und Wilhelm Schadow. Das feinsinnig observierte Porträt, das den etwa 30-jährigen Künstler zeigt, dürfte während dessen Studienzeit in Düsseldorf entstanden sein.

Lot 6762, Auction  128, Roberti di Induno, Die Schachpartie (Ein junger Edelmann mit einem Burgfräulein beim Schachspiel im Kaminsaal einer gotischen Burg)

Roberti di Induno
Die Schachpartie (Ein junger Edelmann mit einem Burgfräulein beim Schachspiel im Kaminsaal einer gotischen Burg)
Los 6762

Schätzung
800€ (US$ 920)

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Die Schachpartie (Ein junger Edelmann mit einem Burgfräulein beim Schachspiel im Kaminsaal einer gotischen Burg).
Aquarell. 21,9 x 31,1 cm. Unten rechts signiert "Roberto di Induno". Um 1890.



Lot 6763, Auction  128, Doll, Anton, Der Münchner Marienplatz nach Osten mit dem Alten Rathaus

Doll, Anton
Der Münchner Marienplatz nach Osten mit dem Alten Rathaus
Los 6763

Schätzung
1.200€ (US$ 1,379)

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Der Münchner Marienplatz nach Osten mit dem Alten Rathaus.
Aquarell über Bleistift, verso flüchtige Bleistiftskizze des Münchner Siegestores. 37,7 x 47,8 cm. Auf dem Untersatzkarton handschriftliche Etiketten, in Feder alt bezeichnet "Ant. Doll." und "Der Marktplatz in München.". Um 1853.

Anton Dolls Aquarell zeigt den alten Münchner Marienplatz mit der unter Kurfürst Maximilian I. 1638 errichteten Mariensäule, am linken Bildrand die sogenannten Landschaftshäuser, die ab 1867 dem neogotischen Neubau des Neuen Rathauses weichen mussten. Hinter dem Fischbrunnen, der ab 1862 neogotisch umgestaltet wurde, sieht man das sogenannte Schaitler-Haus, benannt nach dem Kaufmann Ferdinand Schaitler, der hier eine Tuchhandlung besaß (heute Kaufhaus Beck "am Rathauseck"). Hauptmotiv des farbfrischen Blattes ist die Ansicht des Alten Rathauses mit dem Talburgtor (auch Rathausturm genannt). Ab 1470 errichtet, erfuhr das Gebäude mehrere Umgestaltungen. Um 1625 wurde die Fassade barockisiert, der Rathausturm erhielt eine Zwiebelkuppel. 1778/79 veränderte Augustin Demmel die Westfassade im Stil des Spätbarock. 1861 bis 1864 wurde das Alte Rathaus von Arnold Zenetti regotisiert und erhielt seinen bis heute typischen vielfach gestuften Zinnengiebel. Rechts des Talburgtores erkennt man noch die Kuppel der Heilig-Geist-Kirche am Viktualienmarkt. Eine nahezu identische, allerdings kleinere Fassung (25 x 29 cm) unseres Aquarells mit anderer Staffage, von Anton Doll signiert und 1853 datiert, wurde vor 13 Jahren auf dem deutschen Auktionsmarkt angeboten.

Lot 6764, Auction  128, Werner, Anton von, Luther vor Cajetan

Werner, Anton von
Luther vor Cajetan
Los 6764

Schätzung
600€ (US$ 690)

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Luther vor Cajetan.
Bleistift, Pinsel in Grau und Braun, Deckweißhöhungen auf hellbraunem Papier, zur Präsentation original montiert auf einem Karton. 34,5 x 28,8 cm. Unten links monogrammiert und datiert "AvW 1865", auf dem Karton betitelt und bez. "Carlsruhe 1865".

Beigegeben von Anton von Werner eine monogrammierte Zeichnung "Parce Frater Floribus!" (Zwei Mönche in einer Studierstube) aus dem Jahr 1864.

Lot 6765, Auction  128, Piloty, Carl Theodor von, Kaiser Tiberius - Vorstudie für das Gemälde "Thusnelda im Triumphzug des Germanicus"

Piloty, Carl Theodor von
Kaiser Tiberius - Vorstudie für das Gemälde "Thusnelda im Triumphzug des Germanicus"
Los 6765

Schätzung
600€ (US$ 690)

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Kaiser Tiberius - Vorstudie für das Gemälde "Thusnelda im Triumphzug des Germanicus".
Bleistift auf Velin. 30,7 x 21 cm.

Die Idee für sein monumentales (490 x 710 cm) Hauptwerk aus der späten Schaffensphase fasste Piloty bereits 1863, doch erst der Auftrag durch König Ludwig II. von 1869 führte zu seiner endgültigen Ausführung. 1873 wurde es auf der Wiener Ausstellung begeistert aufgenommen, 1874 dann vom bayerischen König erworben (seit 1923 Wittelsbacher Ausgleichsfond, heute Neue Pinakothek München, Inv.Nr. WAF 771).

Lot 6766, Auction  128, Kaulbach, Wilhelm von, Studie eines männlichen Aktes mit Hand am Knie

Kaulbach, Wilhelm von
Studie eines männlichen Aktes mit Hand am Knie
Los 6766

Schätzung
600€ (US$ 690)

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Studie eines männlichen Aktes mit Hand am Knie.
Bleistift, teils gewischt, auf Velin. 47,8 x 34,8 cm.

Beigegeben eine Kaulbach zugeschriebene Kreidezeichnung: "Studien eines knienden weiblichen Aktes".

Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers (mit dem Nachlassstempel unten links).

Lot 6767, Auction  128, Henze, Robert, Studienblatt mit kniendem männlichen Akt

Henze, Robert
Studienblatt mit kniendem männlichen Akt
Los 6767

Schätzung
600€ (US$ 690)

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Studienblatt mit kniendem männlichen Akt.
Bleistift mit partiellen Weißhöhungen auf hellbraunem Velin. 39,7 x 30,8 cm. Datiert "20/1 [18]67" und mit eigenhändigen Annotationen in Bleistift.

Beigegeben von demselben fünf weitere männliche Aktstudien, vier Entwürfe für Kriegsembleme und vier Figurenzeichnungen, insgesamt 14 Blatt.

Provenienz: Sammlung Erhard Kaps, Leipzig (Lugt 3549).

Lot 6768, Auction  128, Caligo, Domenico, Die Sala di Giove im Palazzo Pitti, im Hintergrund ein Künstler vor der Staffelei

Caligo, Domenico
Die Sala di Giove im Palazzo Pitti, im Hintergrund ein Künstler vor der Staffelei
Los 6768

Schätzung
9.000€ (US$ 10,345)

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Die Sala di Giove im Palazzo Pitti in Florenz, im Hintergrund ein Künstler vor der Staffelei.
Aquarell über Bleistift auf Papier, dieses alt (vom Künstler?) entlang der Kanten auf Leinwand montiert und auf Keilrahmen gespannt. 41,5 x 56 cm. Unten links signiert "D. Caligo", verso auf dem Keilrahmen alte Siegelreste.

Von dem in Florenz wirkenden Domenico Caligo, dessen Werk aus der Zeit zwischen 1862 und 1880 datiert, gibt es kaum biographische Informationen. Sein Metier war die Interieurdarstellung, wobei er seine Motive vor allem in den Kirchen und Palästen in Florenz oder auch Venedig fand. Insbesonders die grandiosen Säle des Palazzo Pitti inspirierten Caligo. Von der Sala di Giove, dem Jupiter-Saal gibt es von ihm gleich mehrere Fassungen in Aquarell. Die Ansichten unterscheiden sich nur in wenigen Details, wobei die vorliegende Version mit dem Künstler, der ein Altmeister-Gemälde im Saal kopiert, besonders reizvoll ist. Prägend für Caligos fein gezeichnete Aquarelle ist die Perfektion der Perspektive sowie die hohe Stofflichkeit der vielfältigen dargestellten Materialien. Der spiegelnde blanke Marmorboden, die schillernde Seide der Wandbespannungen und das warme Gold der prächtigen Gemälderahmen bringen den Charakter des fürstlichen Saales bestens zur Geltung.

Provenienz: Kunsthandel J. P. Schneider Jr., Frankfurt a. Main.
Privatsammlung, Luxemburg.
Ketterer, München, Auktion am 14. Mai 2013, Los 654.
Rheinländische Privatsammlung.

Lot 6769, Auction  128, Hetsch, Gustav Friedrich von, Klassizistischer Architekturprospekt mit tempelartigem Gebäude

Hetsch, Gustav Friedrich von
Klassizistischer Architekturprospekt mit tempelartigem Gebäude
Los 6769

Schätzung
1.200€ (US$ 1,379)

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Klassizistischer Architekturprospekt mit tempelartigem Gebäude.
Feder und Pinsel in Schwarzgrau, weiß gehöht, in der originalen Montierung des Künstlers. 35 x 51,2 cm. Unten links signiert "Hetsch", im unteren Rand der Montage links datiert "d: 28te October 1851." und rechts eine Zueignung an die Tochter Annette Holck (geb. Hetsch).


Lot 6770, Auction  128, Italienisch, 19. Jh. Architekturentwurf mit dem Wandaufriss einer Kirche mit Kuppelbau und korinthischen Pilastern

Italienisch
19. Jh. Architekturentwurf mit dem Wandaufriss einer Kirche mit Kuppelbau und korinthischen Pilastern
Los 6770

Schätzung
450€ (US$ 517)

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19. Jh. Architekturentwurf mit dem Wandaufriss einer Kirche mit Kuppelbau und korinthischen Pilastern.
Feder in Schwarz, aquarelliert. 35,4 x 43 cm. Wz. Bekröntes Lilienwappen.

Der Wandaufriss zeigt den Blick auf die Längsseite eines Kirchenschiffs mit Entwurfsideen für ein Taufbecken, Beichtstuhl und ein Wandgrabmal mit Sarkophag.

Lot 6771, Auction  128, Gerst, Johann Karl Jacob, Blick aus einer pittoresken Grotte auf das Meer mit einem Archipel aus Vulkaninseln

Gerst, Johann Karl Jacob
Blick aus einer pittoresken Grotte auf das Meer mit einem Archipel aus Vulkaninseln
Los 6771

Schätzung
1.200€ (US$ 1,379)

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Blick aus einer pittoresken Grotte auf das Meer mit einem Archipel aus Vulkaninseln.
Öl auf Papier. 28 x 36,7 cm. Verso mit Feder wohl eigenh. bezeichnet "Zur Oper Alcidor entworfen von Gerst". Um 1825.

Johann Karl Jacob Gerst, ab 1815 als Hilfsmaler an den Königlichen Schauspielen tätig, erhielt ab 1818 eine feste Anstellung als königlicher Dekorationsmaler in Berlin und führte neben eigenen Bühnenentwürfen auch einige Entwürfe Karl Friedrich Schinkels aus. Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um einen Bühnenentwurf Gersts für Gaspare Spontinis Oper Alcidor. Die Zauber-Oper mit Ballett wurde am 23. Mai 1825 im Königlichen Opernhaus in Berlin uraufgeführt, Schinkel arbeitete ebenfalls an den Bühnenentwürfen und lieferte unter anderem zur ersten Dekoration die "Felsenhöhle" mit einem zerstörten Tempel. Schinkels Entwurf, der heute im Kupferstichkabinett in Berlin aufbewahrt wird (Inv.Nr. SM Th.3 = SM B.19 (alt)), zeigt das Bühnenbild des ersten Aufzugs. Gerst hingegen könnte mit vorliegendem Entwurf das Bühnenbild für den dritten Auftritt des dritten Aufzugs geliefert haben, hier wandelt sich die Szene „in eine schauerliche Wüstenei. Nackte Felsen, mit praktikablen Pfaden, bilden im Vorgrunde eine Höhle, und begrenzen im Hintergrunde einen See. Des Mondes schwacher Schein erhellt allein die Gegend“ (Gaspare Spontini [Komp.]/ Karl Alexander Herklots et al. [Text]: Alcidor Zauber-Oper in 3 Abtheilungen, mit Ballett, Berlin 1825, S. 62).

Lot 6772, Auction  128, Fürstenau, Eduard August Wilhelm, Entwurf zu einem Museum der Bildenden Künste

Fürstenau, Eduard August Wilhelm
Entwurf zu einem Museum der Bildenden Künste
Los 6772

Schätzung
800€ (US$ 920)

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Entwurf zu einem Museum der Bildenden Künste.
Aquarell und Gouache über brauner Feder, Deckweißhöhungen auf hellbraunem Papier oder dünnem Karton, auf Karton kaschiert. 97 x 198 cm. Unten rechts eigenhändig bezeichnet und datiert "Eigenständiger und durchaus selbständiger Entwurf, Anfertigung und Darstellung dieser Zeichnung ohne jede fremde Behüllfe versichere ich hiermit an Eidesstaat. Eduard Fürstenau, Königlicher Regierungsbauzeichner. Berlin, 29. Nov. 1887", oberhalb der Darstellung betitelt "Entwurf zu einem Museum der Bildenden Künste / VII Zelle / Blatt VII" sowie mit eigenh. Maßstabsangaben.

Dieser monumentale Entwurf Eduard Fürstenaus entstand 1887 im Rahmen eines Architekturwettbewerbs der Preußischen Akademie der Künste. Aufgabe war, ein "Museum der bildenden Künste für eine Provinzialhauptstadt von 50.000 Einwohnern" zu entwickeln. Fürstenaus Entwurf dürfte sich an anderen bedeutenden Museumsbauten des Historismus, wie etwa der Alten Nationalgalerie in Berlin orientiert haben, worauf vor allem die eindrucksvolle Kuppel sowie die farbig gefassten, teils mit Freskenschmuck versehenen Wände schließen lassen. Der detaillierte und farbig äußerst subtil ausgeführte Entwurf - ein Schnitt durch die Längsachse des Bauwerks - hat die Jury der Preussischen Akademie offenbar überzeugt, denn Fürstenau wurde dafür mit dem Großen akademischen Staatspreis ausgezeichnet, der mit dem Stipendium für eine zweijährige Studienreise verbunden war, die den Architekten in den Jahren 1889-90 nach Italien und in den Orient führte.

Lot 6773, Auction  128, Deutsch, um 1820. Entwurf für eine illusionistische Wanddekoration mit der Ansicht des Petersplates und St. Peter in Rom

Deutsch
um 1820. Entwurf für eine illusionistische Wanddekoration mit der Ansicht des Petersplates und St. Peter in Rom
Los 6773

Schätzung
450€ (US$ 517)

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um 1820. Entwurf für eine illusionistische Wanddekoration mit der Ansicht des Petersplatzes und St. Peter in Rom.
Aquarell auf Bütten. 24,4 x 36,8 cm. Unten rechts von alter Hand in Bleistift bez. "Schnorr v C", sowie verso eine alte Zuschreibung an Julius Schnorr von Carolsfeld. Wz. Van der Ley.

Beigegeben eine weitere aquarellierte Federzeichnung, die Julius Schnorr von Carolsfeld zugeschrieben wird (Jugendarbeit): Entwurf für zwei dreiarmige Kerzenleuchter im Stil des Neoklassizismus mit Schwänen und Jakobspilgern. Aquarell und schwarze Feder auf Bütten. 63,4 x 42,5 cm.

Provenienz: Sammlung Scharfen (Lugt 3951).
Sammlung Erhard Kaps, Leipzig (Lugt 3549).
Sammlung Ines Kaps, Leipzig (Lugt 3551).

Lot 6774, Auction  128, Schmidt, Carl, Entwurf zu einem Kunstausstellungs-Gebäude im neoklassizistischen Stil

Schmidt, Carl
Entwurf zu einem Kunstausstellungs-Gebäude im neoklassizistischen Stil
Los 6774

Schätzung
900€ (US$ 1,034)

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Entwurf zu einem Kunstausstellungs-Gebäude im neoklassizistischen Stil.
Aquarell und Gouache über Bleistift, original aufgezogen. 32,5 x 50,1 cm. Unten links signiert und datiert "C. SCHMIDT. 1866.", auf dem Untersatz betitelt.


Lot 6775, Auction  128, Serebriakov, Alexander - zugeschrieben, Im Casino von Monte Carlo: Salle Schmitt mit den Roulette-Tischen

Serebriakov, Alexander - zugeschrieben
Im Casino von Monte Carlo: Salle Schmitt mit den Roulette-Tischen
Los 6775

Schätzung
3.500€ (US$ 4,023)

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zugeschrieben. Im Casino von Monte Carlo: Salle Schmitt mit den Roulette-Tischen.
Aquarell und Gouache über Bleistift. 27,4 x 35,7 cm. Unten rechts monogrammiert "A.S.".


Lot 6776, Auction  128, Preuss, G., Blick in einen Salon mit roter Wandbespannung und Palmenschmuck

Preuss, G.
Blick in einen Salon mit roter Wandbespannung und Palmenschmuck
Los 6776

Schätzung
600€ (US$ 690)

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Blick in einen Salon mit roter Wandbespannung und Palmenschmuck.
Aquarell über schwarzer Feder auf chamoisfarbenem Velin. 15,5 x 25,1 cm (Darstellung); 23,5 x 33,8 cm (Blattgröße). Unten rechts signiert und datiert "G. Preuss 1843.".



Provenienz: Ehemals Sammlung der Akademie in St. Petersburg.
Privatsammlung St. Petersburg (seit den 1990er Jahren).
Privatsammlung München.

Lot 6777, Auction  128, Französisch, 1893. Sommerliche Landpartie mit zeichnender Dame

Französisch
1893. Sommerliche Landpartie mit zeichnender Dame
Los 6777

Schätzung
600€ (US$ 690)

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1893. Sommerliche Landpartie mit zeichnender Dame.
Aquarell über Bleistift auf festem Aquarellpapier. 28,4 x 39,5 cm. Unten links monogrammiert und datiert "ER [ligiert] / Mai [18]93".


Lot 6778, Auction  128, Rémon, Georges, Salon in einer Villa der Belle Époque mit Möbeln im Stil Louis XVI und Palmen

Rémon, Georges
Salon in einer Villa der Belle Époque mit Möbeln im Stil Louis XVI und Palmen
Los 6778

Schätzung
1.500€ (US$ 1,724)

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Salon in einer Villa der Belle Époque mit Möbeln im Stil Louis XVI und Palmen.
Aquarell und Gouache über Bleistift, weiß gehöht, auf Papier, Karton kaschiert. 41 x 59 cm. Unten links auf dem Karton nummeriert "No. 9473", verso von fremder Hand bez. "Georges Rémon".


Lot 6779, Auction  128, Rémon, Georges, Salon in einer Villa der Belle Époque mit Möbeln im Stil Louis XVI und Palmen, links eine Marmorskulptur

Rémon, Georges
Salon in einer Villa der Belle Époque mit Möbeln im Stil Louis XVI und Palmen, links eine Marmorskulptur
Los 6779

Schätzung
1.500€ (US$ 1,724)

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Salon in einer Villa der Belle Époque mit Möbeln im Stil Louis XVI und Palmen, links eine Marmorskulptur.
Aquarell und Gouache über Bleistift, weiß gehöht, auf Papier, auf Karton kaschiert. 41,5 x 61,5 cm. Unten links auf Karton nummeriert "No. 9472", verso von fremder Hand bez. "Georges Rémon".


Lot 6780, Auction  128, Französisch, um 1840. Dreiviertelportrait einer stehenden Dame im blauen Kleid mit gestreiftem Bustier

Französisch
um 1840. Dreiviertelportrait einer stehenden Dame im blauen Kleid mit gestreiftem Bustier
Los 6780

Schätzung
750€ (US$ 862)

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um 1840. Dreiviertelportrait einer stehenden Dame im blauen Kleid mit gestreiftem Bustier.
Aquarell und grauer Stift auf Aquarellpapier. 41,5 x 25,8 cm.


Lot 6781, Auction  128, Menzel, Adolph von, Alte Bäuerin im Profil, nach rechts blickend

Menzel, Adolph von
Alte Bäuerin im Profil, nach rechts blickend
Los 6781

Schätzung
4.000€ (US$ 4,598)

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Alte Bäuerin im Profil, nach rechts blickend.
Bleistift, gewischt. 16,2 x 13 cm. Monogrammiert und datiert "A.M. / 70".

Die Zeichnung war Bestandteil der am 17. Februar 1935 in der Zeitschrift „Weltkunst“ angezeigten Ausstellung von 49 bis dahin unbekannten Menzel-Zeichnungen, die die Galerie Westfeld in Wuppertal-Elberfeld zeigte. Unsere "Alte Bäuerin im Profil, nach rechts blickend" erscheint im Anschluss auf einer 37 Menzel-Zeichnungen umfassenden Ansichtsrechnung von Westfeld an das Kunsthaus Zürich und deren Direktor Wilhelm Wartmann unter der Nr. 426. Eine in Zürich geplante Menzel-Ausstellung fand dann aber nicht statt, und der Ankauf kam nicht zustande. Walter Westfeld bestätigte am 23. April 1937 den Rückerhalt der Blätter. Die Rücksendung bestätigt auch der Nachlass- und Zollstempel des Hautzollamtes Wuppertal verso. Bereits seit Mitte 1935 war Walter Westfeld als jüdischer Kunsthändler in den Fokus der Reichskammer der bildenden Künste und der Gestapo geraten und erhielt Berufsverbot. Unter den 30 Menzel-Arbeiten, die der Düsseldorfer Kunsthändler Alex Vömel am 27. Oktober 1938 zur Ansicht an das Schlesische Museum der Bildenden Künste in Breslau sandte, enthielt die Angebotsliste unter Nr. 12 die Zeichnung „Alte Bäuerin im Profil“. Aber auch in Breslau kam es zu keinem Erwerb. Vermutlich gehörte die Menzel-Zeichnung zu jenen, die Westfeld kurz vor seiner Verhaftung am 21. November 1938 an den Kunsthistoriker und Museumsmann Karl Koetschau übergeben hatte (zur Geschichte der Sammlung Walter Westfeld vgl. Melissa Müller und Monika Tatzkow: Verlorene Bilder, verlorene Leben. Jüdische Sammler und was aus ihren Kunstwerken wurde, München 2009, S. 87 ff.). Sie war nicht Bestandteil der Zwangsversteigerung des Westfeld'schen Kunstbesitzes bei Lempertz am 12./13. Dezember 1939. Danach verliert sich die Spur der hier wiederentdeckten Zeichnung. - Wir danken Frau Dr. Monika Tatzkow für die ausführlichen Hinweise zur Provenienz des Blattes (E-Mail vom 20.4.2026).

Provenienz: Nachlass Adolph von Menzel.
Otto Krigar-Menzel, Breslau (Lugt 4602).
Wohl durch Erbschaft an seine Tochter Ingrid Brebeck (geb. 1897).
Galerie Walter Westfeld (seit Anfang 1935, Zwangsverkauf nach 1937).
Vermutlich Museumsdirektor Karl Koetschau.
Privatsammlung Baden-Würrtemberg.
Oktober 2026 gütliche Einigung durch die letzten Eigentümer mit den Erben von Walter Westfeld.

Lot 6782, Auction  128, Lenbach, Franz von, Porträtstudie des Otto Fürst von Bismarck mit Hut und Brille

Lenbach, Franz von
Porträtstudie des Otto Fürst von Bismarck mit Hut und Brille
Los 6782

Schätzung
800€ (US$ 920)

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Porträtstudie des Otto Fürst von Bismarck mit Hut und Brille.
Dunkelbraune Pastellkreide, gewischt, weiß gehöht, auf kräftiger Malpappe. 38,2 x 30,3 cm. Verso mit der Bestätigung der Autorschaft durch Lolo von Lenbach vom 21. Februar 1937 und dem handschriftlichen Titel "Flüchtiger Bismarck. Beginn", sowie "Nr. 8" in Bleistift.

Die lockere Skizze in breitem Duktus zeigt Bismarck als Privatmann in dunklem Gehrock mit weißer Halsbinde, Brille und Hut. Lenbach begegnete Otto von Bismarck erstmals 1874 in Bad Kissingen. Dies war der Anfang einer lebenslangen, fast freundschaftlichen Verbundenheit zwischen dem Maler und dem Reichskanzler, aus der rund 80 Gemälde und zahlreiche Skizzen entstanden.

Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers (rechts unten mit dem Nachlassstempel).

Lot 6783, Auction  128, Schöbel, Georg, Auf dem Berliner Weihnachtsmarkt

Schöbel, Georg
Auf dem Berliner Weihnachtsmarkt
Los 6783

Schätzung
1.800€ (US$ 2,069)

Details

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Auf dem Berliner Weihnachtsmarkt.
Aquarell und Gouache auf Karton. 32,9 x 50,5 cm. Unten links signiert "Georg Schöbel Berlin", verso mit dem originalen Rahmenrückdeckel, darauf wohl eigenh. betitelt und mit Adressangabe, sowie mit dem Etikett der Grossen Berliner Kunst-Ausstellung 1894. Um 1894.



Provenienz: Berliner Privatsammlung.

Ausstellung: Berlin 1893, Grosse Berliner Kunst-Ausstellung, Nr. 1455 ("Weihnachtsmarkt").

Lot 6784, Auction  128, Closs, Gustav Adolf, Besucher auf der winterlichen Trabrennbahn

Closs, Gustav Adolf
Besucher auf der winterlichen Trabrennbahn
Los 6784

Schätzung
600€ (US$ 690)

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Besucher auf der winterlichen Trabrennbahn.
Aquarell und Gouache, hinter ein Passepartout montiert. 16,3 x 22,7 cm (Passepartoutausschnitt). Unten rechts signiert "G. Adolf Closs".


Lot 6785, Auction  128, Russisch, um 1870. Porträt wohl des Malers Iwan Iwanowitsch Schischkin

Russisch
um 1870. Porträt wohl des Malers Iwan Iwanowitsch Schischkin
Los 6785

Schätzung
600€ (US$ 690)

Details

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um 1870. Porträt wohl des Malers Iwan Iwanowitsch Schischkin.
Schwarze Kreide und Rötel, teils gewischt, weiß gehöht. 42 x 31 cm. Verso auf dem Rückdeckel bezeichnet "I. I. Schischkin".

Verglichen mit dem 1873 datierten bekannten Porträt Schischkins von Iwan Nikolajewitsch Kramskoi (1837-1887), heute in der Tretjakow-Galerie, Moskau, dürfte unsere Zeichnung in zeitlicher Nähe entstanden sein.

Lot 6786, Auction  128, Französisch, um 1880. Selbstbildnis eines Künstlers mit zugekniffenem Auge

Französisch
um 1880. Selbstbildnis eines Künstlers mit zugekniffenem Auge
Los 6786

Schätzung
900€ (US$ 1,034)

Details

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um 1880. Selbstbildnis eines Künstlers mit zugekniffenem Auge.
Feder in Braun auf Bütten. 27,6 x 18,4 cm. Wz. Glocke mit Liliengriff.


Lot 6787, Auction  128, Kley, Heinrich, Der Hafen und die roten Klippen von Helgoland

Kley, Heinrich
Der Hafen und die roten Klippen von Helgoland
Los 6787

Schätzung
400€ (US$ 460)

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Der Hafen und die roten Klippen von Helgoland.
Aquarell auf festem Velin. 26,1 x 38,2 cm. Unten rechts bezeichnet, signiert und datiert "- Helgoland - Kley 97".

In den Jahren 1897/98 fertigte Kley im Auftrag der Karlsruher Hofkunsthandlung Velten über 100 Aquarelle mit Motiven aus deutschen Städten an, die als farbige Ansichtskarten vervielfältigt wurden und weite Verbreitung fanden. Ihr besonderer Reiz liegt in der präzisen und zugleich stimmungsvollen Schilderung, was ihrem Urheber den Ruf eines Spezialisten für topographische Sujets eintrug. Ab 1908 wurde Kley durch seine Mitarbeit am Münchener Simplicissimus einer breiten Öffentlichkeit zum Begriff. Im Jahr darauf folgte der Umzug nach München. Hier wurde er Mitarbeiter der Zeitschrift Jugend.

Lot 6788, Auction  128, Kley, Heinrich, Wartende Zweispänner

Kley, Heinrich
Wartende Zweispänner
Los 6788

Schätzung
300€ (US$ 345)

Details

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Wartende Zweispänner.
Aquarell auf festem Velin. 23,9 x 21,4 cm. Unten rechts signiert "Kley".



Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers (verso mit dem Nachlassstempel).

Lot 6789, Auction  128, Schram, Alois Hans, "Vision": Waldnymphe mit Rehkitz auf einer Lichtung

Schram, Alois Hans
"Vision": Waldnymphe mit Rehkitz auf einer Lichtung
Los 6789

Schätzung
1.200€ (US$ 1,379)

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"Vision": Waldnymphe mit Rehkitz auf einer Lichtung.
Gouache und Öl auf Bütten. 28 x 23 cm. Unten links signiert "ASchram", verso auf dem den Rahmen abschließenden Papier in Feder bezeichnet und datiert "Vision Prof. Hans-Alois Schram 1908".


[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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