153050

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Flämisch
um 1680. Susanna und die beiden Alten
Los 6030

Schätzung
1.500€ (US$ 1,724)

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um 1680. Susanna und die beiden Alten.
Öl auf Holz. 48 x 35 cm.


Stanchi, Giovanni
Blumengirlande mit der Himmelfahrt Mariä in illusionistischem Rahmen
Los 6031

Schätzung
12.000€ (US$ 13,793)

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Blumengirlande mit der Himmelfahrt Mariä in illusionistischem Rahmen.
Öl auf Leinwand, auf Hartfaserplatte kaschiert, auf der Rückseite der Platte der alte Keilrahmen befestigt. 105 x 91,5 cm. Verso auf dem Keilrahmen alte Nummernetiketten sowie die Reste eines roten Lacksiegels mit Wappen.

In der Sammlung des Wallraf Richartz Museums in Köln befinden sich zwei vergleichbare Gemälde, die erst jüngst als Arbeiten Giovanni Stanchis identifiziert wurden (Inv. WRM 2344 und WRM 2345). Eine ähnliche Komposition verwahrt auch die Anhaltinische Gemäldegalerie in Dessau (vgl. Lanfranco Ravelli: Stanchi dei fiori, Bergamo 2005, Nr. 46). Giovanni Stanchi betrieb gemeinsam mit seinen beiden Brüdern und einer Schwester eine florierende Werkstatt in Rom, die sich auf Blumenstillleben nach flämischem Vorbild spezialisiert hatte. Wir danken Dr. Anja K. Sevcik, Köln, für wissenschaftliche Hinweise und die Bestätigung der Autorschaft (E-Mail vom 14. August 2026). Ein Gutachten mit einer alten Zuschreibung an Daniel Seghers von Margarethe Noelle vom 17. Dezember 1946 in Kopie vorhanden.

Provenienz: Sammlung Prinzen Sachsen-Meiningen (laut Gutachten von Margarethe Noelle).
Privatsammlung Berlin.

Hofmann, Samuel
Die Anbetung der Könige
Los 6032

Schätzung
6.000€ (US$ 6,897)

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Die Anbetung der Könige.
Öl auf Leinwand. 116 x 86 cm. Unten links signiert und datiert "S. Hoffmann pinxit 1640", verso auf dem Keilrahmen ein altes Etikett in Feder bez. "236 / S. Hoffmann 1640 / bezeichnet".

Samuel Hofmann wurde in Sax im sanktgallischen Rheintal geboren und erhielt seine künstlerische Ausbildung - nach Angaben von Joachim von Sandrart - bei Gotthard Ringgli, einem der führenden Maler Zürichs seiner Zeit. Bereits in jungen Jahren zog es ihn in die aufstrebenden Kunstzentren Antwerpen und Amsterdam, die zu den dynamischsten Orten barocker Malerei zählten. Ein direkter Kontakt zu Peter Paul Rubens, wie gelegentlich vermutet, bleibt ungesichert. Wahrscheinlicher ist, dass Hofmann in Amsterdam in verschiedenen Werkstätten tätig war, bevor er ab 1617/18 als freier Künstler arbeitete - ohne sich allerdings der Lukasgilde anzuschließen. Werke aus dieser frühen Schaffensphase sind nicht überliefert.
Nach Zürich zurückgekehrt, fand Hofmann als Porträtmaler große Anerkennung. Neben seinen Bildnissen widmete sich er sich auch dem Stillleben, das er häufig in großformatigen Küchenstücken und Jagdszenen einbettete, einer Bildgattung, die in der Schweizer Kunstlandschaft damals völlig neuartig war.
Durch seine Prägung in Amsterdam wurde er zu einem bedeutenden Vermittler zwischen der niederländischen und der süddeutschen Malerei. Besonders die sorgfältig aufgebauten Stillleben - inspiriert von Künstlern wie Frans Snyders - zeigen diese Nähe zur flämischen Kunst. Für seine seltenen Historienbilder dienten Rubens und Jacob Jordaens als stilistische Bezugspunkte, was vorliegendes Gemälde eindrücklich vorführt. Es zeigt kompositorische Parallelen zu Rubens Version desselben Motivs, heute in der King's College Chapel in Cambridge, sowie zu Jordaens Altarblatt, das die Kunstsammlung in Kassel verwahrt.
Sein Wirkungskreis ging weit über Zürich hinaus: Aufträge führten ihn nach Breisach, Mailand und Baden-Baden. Zwischen 1640-41 erhielt er von Pietro Dolce, dem venezianischen Gesandten in Zürich, Aufträge - in diese Zeit datiert auch vorliegendes Werk. Ab 1643 war er in Basel tätig und pflegte enge Beziehungen zu den Markgrafen von Baden. 1644 ließ er sich in Frankfurt am Main nieder, wo er 1649 verstarb.

Süddeutsch
18. Jh. Die Auferweckung des Lazarus
Los 6033

Schätzung
2.400€ (US$ 2,759)

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18. Jh. Die Auferweckung des Lazarus.
Öl auf Holz. 42 x 58,5 cm.


Deutsch oder Schweizerisch
1737. Der Liebesbrief
Los 6034

Schätzung
1.200€ (US$ 1,379)

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1737. Der Liebesbrief.
Öl auf Holz. 23,8 x 18,7 cm. Unten links signiert und datiert "Marie E. ... / pincet ANO 1737".

Die feinmalerisch vollendet ausgeführte Komposition zeigt den Blick in ein mit einer Bibliothek ausgestattetes Interieur. Darin sitzt ein junger, eleganter Herr, gekleidet nach jüngster Mode "à la turca" in einem osmanischen Morgenrock (Banyan), weicher Mütze und roten Saffianlederpantoffeln an einem Pult. Während ein leichtes Lächeln seine Lippen umspielt, die Wangen in freudiger Erwartung gerötet sind, gleitet die Hand mit der Feder über das Papier mit den Worten an eine Geliebte. Neben ihm steht der Diener mit der Sandbüchse bereit, die Tinte zu trocknen. Er hat den Hut unter den Arm geklemmt, um sogleich aufzubrechen und das Schriftstück zu überbringen. Dieses kleine Kabinettbild mit dem Augenmerk auf feinste Details ist das Werk von einer um 1737 tätigen Malerin mit dem Vornamen Marie. Möglicherweise könnte es sich um eine Arbeit von Marie Eleonore Radziwill geb. Prinzessin von Anhalt-Dessau (1671-1756) handeln, die auch als Miniaturmalerin und Zeichnerin wirkte.

Vetturali, Gaetano - Werkstatt
Blick auf die Piazza del Campidoglio mit der Cordonata in Rom
Los 6035

Schätzung
6.000€ (US$ 6,897)

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Werkstatt. Blick auf die Piazza del Campidoglio mit der Cordonata in Rom.
Öl auf Leinwand. 44 x 75 cm.

Die eindrucksvolle Ansicht der Piazza del Campidoglio mit der monumentalen Cordonata verbindet topografische Genauigkeit mit einer bewusst inszenierten, bühnenhaften Raumwirkung. Die klare architektonische Gliederung, die präzise Wiedergabe der Baukörper und die fein gestaffelte Belebung des Platzes durch Staffagefiguren verleihen der Darstellung den Charakter einer klassischen Vedute.
Der Meister dieses Werkes lässt sich in der Werkstatt des in Lucca gebürtigen Gaetano Vetturali verorten. Vetturali und seine Mitarbeiter widmeten sich neben der Darstellung klassischer Capricci insbesondere der Darstellung von Motiven aus Venedig und Rom und stehen dabei in unmittelbarer Nähe zum venezianischen Vedutismo des 18. Jahrhunderts. Wie bei den venezianischen Vedutenmalern, allen voran Canaletto und Bernardo Bellotto, wird auch bei diesem Werk die Stadtansicht nicht allein als topografisches Abbild verstanden, sondern als sorgfältig komponiertes Bild des urbanen Raumes.

Provenienz: Privatsammlung Wien.

Gambarini, Giuseppe - zugeschrieben
Rebecca und Elieser am Brunnen
Los 6036

Schätzung
7.500€ (US$ 8,621)

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zugeschrieben. Rebecca und Elieser am Brunnen.
Öl auf Leinwand, doubliert. 121 x 102,5 cm.

Wir danken Dr. Roberto Contini, Berlin, für wertvolle Hinweise.

Provenienz: Privatsammlung Berlin.

Venezianisch
18. Jh. Die Anbetung der Könige
Los 6037

Schätzung
1.800€ (US$ 2,069)

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18. Jh. Die Anbetung der Könige.
Öl auf Leinwand, doubliert. 54 x 74 cm.


Italienisch
17. oder 18. Jh. Der reuige hl. Petrus in einer Landschaft
Los 6038

Schätzung
800€ (US$ 920)

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17. oder 18. Jh. Der reuige hl. Petrus in einer Landschaft.
Öl auf Leinwand, doubliert. 49 x 39,5 cm.



Provenienz: Süddeutsche Privatsammlung.

Weidemann, Friedrich Wilhelm
Bildnis Generalleutnant Gottfried Albrecht von Bredow
Los 6039

Schätzung
3.000€ (US$ 3,448)

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Bildnis Generalleutnant Gottfried Albrecht von Bredow.
Öl auf Leinwand, doubliert. 141 x 105 cm. Unten links signiert "F. W. Weidemann pinx.", oben links bezeichnet "General-Lieutenant von Bredow. / den 22 May, 1719".

Das Gemälde gehörte zu der von Friedrich Wilhelm I. in Auftrag gegebenen "Chef-Galerie" im Potsdamer Stadtschloss. Die Porträtsammlung entstand ab 1714 und stellt alle Regimentskommandeure der altpreußischen Armee dar. Bis zu seinem Tod ließ der König die Galerie fortwährend aktualisieren; verstarb ein Feldführer, wurde sein Bildnis in einen eigenen Saal („Todten-Cammer“) überführt, wodurch die Galerie nicht nur einen dokumentarischen Charakter sondern auch eine erinnerungsstiftende Funktion hatte. Bis ca. 1735 war hauptsächlich der Hofmaler Friedrich Wilhelm Weidemann mit der Fertigung der Bildnisse betraut, später wurde er von Georg Liesiewski abgelöst (vgl. Hans Bleckwenn: „Das Portrait Adam Friedrichs von Wreech - ein Relikt der ‚Chefgalerie Potsdam‘?“, in: Martin Sperlich (Hrsg.): Schloß Charlottenburg: Festschrift für Margarete Kühn, Berlin 1975, S. 208). Heute sind noch 25 Bildnisse in musealem Besitz verblieben (vgl. Gerd Bartoschek, Christoph Martin Vogtherr: Zerstört, Entführt, Verschollen. Die Verluste der preußischen Schlösser im Zweiten Weltkrieg, Potsdam 2004, S. 596-603).

Provenienz: Aus königlich preußischem Besitz, Stadtschloss Potsdam.
Sammlung Prinz Eitel Friedrich von Preußen, Villa Ingenheim, Potsdam (Klebeetikett verso "N. 110 / V. Ingenh. / 50 Fl.).
Seit 1948 Privatsammlung Berlin.

Literatur: Generalkatalog der Gemälde in den preußischen Schlössern (GK I), Berlin 1883 ff., Nr. 4563 (Etikett verso).
Bogislav von Puttkamer: "Die Portrait-Gallerie Chur-Brandenburgischer und Königlich Preussischer Generale, Obersten und Subaltern-Officiere im Königlichen Stadtschlosse zu Potsdam", in: Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Potsdams, Bd. 2 (1866), S. 157-177, hier S. 166.
Kurt von Priesdorff: Soldatisches Führertum, Bd. 1: Die Generale von den Anfängen der kurbrandenburgisch-preussischen Armee bis 1740, Hamburg 1937, S. 95, Nr. 165 mit Abb.

Deutsch
um 1700. Bildnis Boguslaw Fürst von Radziwill, litauischer Magnat und Statthalter des Herzogtums Preußen
Los 6040

Schätzung
3.500€ (US$ 4,023)

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um 1700. Bildnis Boguslaw Fürst von Radziwill, litauischer Magnat und Statthalter des Herzogtums Preußen.
Öl auf Leinwand, doubliert. 131,5 x 97 cm. Oben links bezeichnet "Fürst von Rassewyl. / Fürst von Radzivil.".

Vorliegendes Bildnis dürfte noch während der Regierungszeit von Friedrich I. entstanden sein und hing mit weiteren Feldherrenportraits im Potsdamer Stadtschloss (vgl. auch Los 6039). Boguslaw Radziwill (1620-1669) entstammte einem der bedeutendsten litauischen Magnatengeschlechter und zählte zu den einflussreichsten Staatsmännern der Adelsrepublik Polen-Litauen des 17. Jahrhunderts. Als Inhaber höchster litauischer Ämter sowie Statthalter des Herzogtums Preußen nahm er eine Schlüsselstellung zwischen der polnisch-litauischen Adelsrepublik und dem brandenburgisch-preußischen Staat ein. Als letzter männlicher Vertreter der calvinistischen Linie des Hauses Radziwill verkörpert er gleichermaßen die herausragende Bedeutung seiner Dynastie für Polen-Litauen und den politischen Aufstieg Preußens in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.

Provenienz: Aus königlich preußischem Besitz, Stadtschloss Potsdam.
Sammlung Prinz Eitel Friedrich von Preußen, Villa Ingenheim, Potsdam.
Seit 1948 Privatsammlung Berlin.

Literatur: Generalkatalog der Gemälde in den preußischen Schlössern (GK I), Berlin 1883 ff., Nr. 4279 (Etikett verso).
Bogislav von Puttkamer: "Die Portrait-Gallerie Chur-Brandenburgischer und Königlich Preussischer Generale, Obersten und Subaltern-Officiere im Königlichen Stadtschlosse zu Potsdam", in: Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Potsdams, Bd. 2 (1866), S. 157- 177, hier S. 159.
Kurt von Priesdorff: Soldatisches Führertum, Bd. 1: Die Generale von den Anfängen der kurbrandenburgisch-preussischen Armee bis 1740, Hamburg 1937, S. 13, Nr. 14 mit Abb.

Beck, Jacob Samuel
Küchenstillleben mit Schinken, Herringen, Knoblauch, Kohlkopf und einem Keramikkrug mit einem Teller Butter
Los 6041

Schätzung
2.400€ (US$ 2,759)

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Küchenstillleben mit Lammkeule, Heringen, Knoblauch, Kohlkopf und einem Keramikkrug mit einem Teller Butter.
Öl auf Leinwand. 56 x 73 cm.

Der Thüringer Jacob Samuel Beck war der bedeutendste Erfurter Maler seiner Zeit. Im erstaunlich vielseitigen Gesamtwerk dieses biographisch schwer fassbaren Künstlers finden sich alle Gattungen vertreten: neben seiner Tätigkeit als gefragter Portraitist sowie Historien- und Landschaftsmaler, stechen zweifellos seine Stillleben in ganz besonderer Weise hervor. All seinen Stillleben gemein ist die Inszenierung in einer Hell-Dunkel-Malerei, bei der sich Beck an niederländischen Vorbildern des 17. Jahrhunderts orientiert. Der Hintergrund verbleibt stets im Dunkeln, die drapierten Gegenstände kommen so effekvoll zur Geltung. Bei unserem Gemälde handelt es sich um die Variante eines in Privatbesitz befindlichen Stilllebens; das Arrangement ist überwiegend identisch, lediglich die Zwiebeln wurden in unserer Version gegen kleine Knoblauchknollen getauscht (vgl. Ausst. Kat. Jacob Samuel Beck (1715-1778). Zum 300. Geburtstag des Erfurter Malers, hrsg. von Thomas von Taschitzki, Kai Uwe Schierz, Erfurt 2016, S. 244, Nr. 47, mit Abb. S. 199).

Österreichisch
18. Jhd. Bildnis eines vornehmen Herren mit gepuderter Perücke und weißem Halstuch in roter geknöpfter Weste und grauer goldbestickter Jacke mit Schnupftabakdose.
Los 6042

Schätzung
400€ (US$ 460)

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18. Jh. Bildnis eines vornehmen Herren mit gepuderter Perücke und weißem Halstuch in roter geknöpfter Weste und grauer goldbestickter Jacke mit Schnupftabakdose.
Öl auf Leinwand, doubliert. 28,5 x 21,5 cm.



Provenienz: Berliner Privatsammlung.

Böhmisch
um 1800. Portrait eines Kindes im geblümten Mäntelchen, mit Schmucksteinen besetzter Haube und Spielzeugschaf
Los 6043

Schätzung
450€ (US$ 517)

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um 1800. Portrait eines Kindes im geblümten Mäntelchen, mit Schmucksteinen besetzter Haube und Spielzeugschaf.
Öl auf Kupfer. 9 x 7,4 cm.



Provenienz: Dorotheum, Wien (lt. rückseitiger Notiz).

Französisch
um 1780. Narziss an der Quelle
Los 6044

Schätzung
2.400€ (US$ 2,759)

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um 1780. Narziss an der Quelle.
Öl auf Leinwand, alt doubliert. 100 x 80 cm.


Niederländisch
18. Jh. Juno erbittet die Kuh Io von Jupiter als Geschenk
Los 6045

Schätzung
750€ (US$ 862)

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18. Jh. Juno erbittet die Kuh Io von Jupiter als Geschenk.
Öl auf Leinwand. 47,5 x 41 cm.


Ross, Thomas
Bildnis einer jungen Dame in Halbfigur im blauen Hauskleid mit Schoßhund und Kirschen in der linken Hand
Los 6046

Schätzung
2.500€ (US$ 2,874)

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Bildnis einer jungen Dame in Halbfigur im blauen Hauskleid mit Schoßhund und Kirschen in der linken Hand.
Öl auf Leinwand, doubliert.76,7 x 63,8 cm. Rechts mittig signiert "T. Roß Pinxt". Um 1730/40.


Boucher, François - nach
Arkadische Landschaft mit Schäfer, der die Flöte für eine Schäferin spielt
Los 6047

Schätzung
800€ (US$ 920)

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nach. Arkadische Landschaft mit Schäfer, der die Flöte für eine Schäferin spielt.
Öl auf Leinwand, wohl doubliert. 88 x 150 cm.

Das Original Bouchers, das um 1750 datiert, befindet sich in der Wallace Collection in London.

Deutsch
um 1710. Bildnis einer Edeldame mit Hermelinmantel und Mieder aus Gold- und Silberbrokat, womöglich Kaiserin Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel
Los 6048

Schätzung
1.200€ (US$ 1,379)

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um 1710. Bildnis einer Edeldame mit Hermelinmantel und Mieder aus Gold- und Silberbrokat, womöglich Kaiserin Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel.
Öl auf Leinwand, doubliert. 75 x 57 cm.



Provenienz: Berliner Schloss (1816 und 1824 im Gemäldevorrat nachweisbar).
Schloss Schwedt, Schwedt an der Oder.
Seit 1949 Privatsammlung Berlin.

Literatur: Generalkatalog der Gemälde in den preußischen Schlössern (GK I), Berlin 1883 ff., Nr. 7219 (Etikett verso).

Pesne, Antoine
Porträt der Eleonore Freifrau von Keyserlingk beim Lautenspiel
Los 6049

Schätzung
1.000€ (US$ 1,149)

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Porträt der Eleonore Freifrau von Keyserlingk beim Lautenspiel.
Öl auf Leinwand, rückseitig rot gestrichen. 142 x 107 cm.

Eleonore Freifrau von Keyserlingk, geb. Gräfin von Schlieben-Sanditten (1720-1755, Berlin) war eine Ehrendame der preußischen Königin Elisabeth Christine, Ehefrau von Friedrich dem Großen. 1742 heiratete sie den Freiherrn Dietrich von Keyserlingk (1698-1745), einen nahen Freund Friedrichs II. Es gibt mehrere Fassungen dieses Porträts von Pesne, wobei sich wohl die Urfassung davon im Schloss Charlottenburg in Berlin befindet (s. Ekhart Berckenhagen: Antoine Pesne, Berlin 1958, S. 152, Nr. 189).

Pesne, Antoine - Umkreis
Bildnis Friedrich Heinrich, Prinz in Preußen und Markgraf von Brandenburg-Schwedt
Los 6050

Schätzung
3.500€ (US$ 4,023)

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Umkreis. Bildnis Friedrich Heinrich, Prinz in Preußen und Markgraf von Brandenburg-Schwedt.
Öl auf Leinwand, auf einen Untersatz kaschiert. 80,5 x 64 cm.

Die Markgrafen von Brandenburg-Schwedt waren ein jüngerer Zweig des preußischen Königshauses, für den Kurfürstin Dorothea die Herrschaft Schwedt-Wildenbruch in der Uckermark und in Hinterpommern erwarb. Doch verfiel das Ansehen der Grafen innerhalb der Familie innerhalb weniger Generationen. Dazu trug nicht zuletzt der Lebenswandel von Friedrich Heinrich (1709-1788) bei, der als dritter und letzter Markgraf 1771 im Alter von 62 Jahren die Herrschaft übernahm und nach der Überzeugung „Dem Vergnügen und der Sitte“ lebte. Unter ihm wurde die barocke Neugestaltung von Schwedt vollendet. Vorliegendes Bildnis zeigt den Markgrafen im blauen Rock und Kürass mit Band des Schwarzen-Adler-Ordens. Sein Konterfei ist auch in einem Pastell von Johann Heinrich Schmidt überliefert (Neil Jeffares: Dictionary of Pastellists before 1800, online Edition, Schmidt, Nr. J.662.154), ein verschollenes Portrait von der Hand Antoine Pesnes befand sich ehemals auf Schloss Hoym (vgl. Gustav Parthey: Deutscher Bildersaal: Verzeichniss der in Deutschland vorhandenen Oelbilder verstorbener Maler aller Schulen, Bd. 2, Berlin, 1864, S. 243, Nr. 71).

Lot 6051, Auction  128, Schwartz, Johann Christian August - Umkreis, Bildnis der Kronprinzssin Luise in weißem Chemisenkleid

Schwartz, Johann Christian August - Umkreis
Bildnis der Kronprinzssin Luise in weißem Chemisenkleid
Los 6051

Schätzung
3.500€ (US$ 4,023)

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Umkreis. Bildnis der Kronprinzessin Luise in weißem Chemisenkleid.
Aquarell und Gummiarabikum auf Elfenbein. 5,5 x 4,4 cm. Im vergoldeten Metallrahmen (Nettogewicht 43 Gramm). Um 1796/1800.

Stilistisch steht die Miniatur den Werken des besonders als Pastellist bekannten Künstlers Johann Christian August Schwartz nahe, von dem jedoch bislang keine gesicherte Miniatur bekannt ist.
Das Werk verfügt über eine EU Handelsgenehmigung der zuständigen Artenschutzbehörde (kein Export in Drittländer).

Französisch
um 1730/1740. Bildnis einer Frau genannt Duchesse de Croy, in Kleidung einer Jakobs-Pilgerin
Los 6052

Schätzung
400€ (US$ 460)

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um 1730/1740. Bildnis einer Frau genannt Duchesse de Croy, in Kleidung einer Jakobs-Pilgerin.
Aquarell und Gummiarabikum auf Pergament im durchbrochenen Rokoko-Metallrahmen. 7,9 x 6,4 cm (oval).



Provenienz: Sotheby's, Genf, Auktion am 12. November 1980, Los 154 (mit Abb.).
Privatsammlung München.

Literatur: Jörg Nimmergut und Anna-Maria Wagner: Miniaturen. Dosen, München 1982, S. 153, Nr. 126 (mit Abb.).

Massé, Jean Baptiste
Bildnis einer jungen Frau in blauem Kleid und ockerfarbigem Umhang
Los 6053

Schätzung
1.500€ (US$ 1,724)

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Bildnis einer jungen Frau in blauem Kleid und ockerfarbigem Umhang.
Aquarell und Gummiarabikum auf Pergament, in späterer Kupferfassung. D. 6,1 cm. Um 1730.




Xavery, Egidia Maria
Gruppenbildnis einer Mutter mit drei Kindern, vor Meereshintergrund mit Schiff
Los 6054

Schätzung
1.500€ (US$ 1,724)

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Gruppenbildnis einer Mutter mit drei Kindern, vor Meereshintergrund mit Schiff.
Aquarell mit Gummiarabikum auf Elfenbein in reich verziertem vergoldetem Holzrahmen. 15,6 x 11,5 cm. Links auf dem Tisch signiert "E. M. Xavery".

Das Werk verfügt über eine EU Handelsgenehmigung der zuständigen Artenschutzbehörde (kein Export in Drittländer).

Schtschukin, Stepan Semjonowitsch
Bildnis eines jungen Mannes mit gepuderter Perücke, in blau-grüner Jacke, gestreifter weißer Weste, roter Unterweste und geknoteter weißer Halsbinde, vor Wald und Himmelhintergrund
Los 6055

Schätzung
4.000€ (US$ 4,598)

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Bildnis eines jungen Mannes mit gepuderter Perücke, in blau-grüner Jacke, gestreifter weißer Weste, roter Unterweste und geknoteter weißer Halsbinde, vor Wald und Himmelhintergrund.
Aquarell und Gummiarabikum auf Elfenbein. 8,9 x 6,8 cm Bildgröße (oval). Unten links auf kyrillisch signiert. In Metallrahmen aus einer Rotgoldlegierung (ca. 53% Au-Gehalt), vorder- und rückseitig unter Deckglas (rückseitig gesprungen und kleines Glasstück fehlend), rückseitig auf Seide goldfarbenes Monogramm "P.K." (kyrillisch) oder "RK" (lateinisch) aus ausgesägtem und punziertem Metallblech (möglicherweise eine Rotgoldlegierung).

"Vorliegende Miniatur scheint durch ihre Signatur ein Unikat zu sein. Weitere signierte Miniaturen dieses Künstlers sind nicht bekannt, eine ihm zugeschriebene Miniatur (Aquarell und Gummiarabikum auf Elfenbein, oval, 6,5 x 4,9 cm) befindet sich in St. Petersburg, Staatliches Russisches Museum. Sie ist abgebildet und ausführlich beschrieben in K. W. Mikhailowa / G. W. Smirnow (W. A. Puschkarew, Hrsg.), Portrait Miniatures from the Collection of the Russian Museum, Leningrad, 1974, Band I, S. 188-189, 330-331, Kat.-Nr. 75, Abb. Nr. 78. Jenes Bildnis des Alexander Nikititsch Schemyakin soll 1801 von Schtschukin gemalt worden sein. Nach der Abbildung zu urteilen, kann es sich durchaus um denselben Künstler handeln." (zit. aus dem anliegenden Gutachten von Dr. Bodo Hofstetter).
Das Werk verfügt über eine EU Handelsgenehmigung der zuständigen Artenschutzbehörde (kein Export in Drittländer).

Augustin, Jean-Baptiste Jacques
Bildnis einer jungen Frau vor Landschaftshintergrund
Los 6056

Schätzung
5.000€ (US$ 5,747)

Details

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Bildnis einer jungen Frau vor Landschaftshintergrund.
Aquarell und Gummiarabikum auf Elfenbein. D. 6,5 cm. In emailliertem Goldrahmen mit späterem Metallrücken. Am oberen Rand signiert und datiert "Augustin. 1803."

Das Werk verfügt über eine EU Handelsgenehmigung der zuständigen Artenschutzbehörde (kein Export in Drittländer).

Provenienz: Ader, Paris, Auktion am 22. November 1967, Los 17 (mit Abbildung).
Galerie Kugel, Paris, um 1980.
Kunsthandel Elfriede Lechner, München.
Privatbesitz München.

Literatur: Bernd Pappe: Jean-Baptiste Jacques Augustin: Une nouvelle excellence [...], Verona 2015, S. 295, Kat.-Nr. 561 (mit Abb.).

Deutsch
1831. Bildnis eines sitzenden Herrn in schwarzer Weste
Los 6057

Schätzung
500€ (US$ 575)

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1831. Bildnis eines sitzenden Herrn in schwarzer Weste und geknöpfter Jacke mit weißer geknoteter Halsbinde vor rotem Vorhang und Fenster mit Ausblick auf ein Gebäude.
Öl auf Leinwand. 18 x 15 cm. Unten rechts monogrammiert und datiert "CAH [oder ACH; ligiert] p. / 1831", auf dem Keilrahmen verso rechts von späterer Hand bezeichnet "Geheimrat Günther. ... Georgenburg ..." (?).


Berliner Schule
um 1811. Bildnis eines Herrn im dunklen Rock, schwarzer Halsbinde und Anstecknadel
Los 6058

Schätzung
750€ (US$ 862)

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um 1811. Bildnis eines Herrn im dunklen Rock, schwarzer Halsbinde und Anstecknadel.
Öl auf Leinwand, doubliert. 59 x 47 cm. Verso auf der Leinwand von späterer Hand mit Bleistift bez. "Herchel Rothschield / Berlin /1811".



Provenienz: Privatsammlung Potsdam.

Canella, Giuseppe - zugeschrieben
Ansicht der Piazza della Repubblica in Mazara del Vallo an der Westküste Siziliens
Los 6059

Schätzung
3.500€ (US$ 4,023)

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zugeschrieben. Ansicht der Piazza della Repubblica in Mazara del Vallo an der Westküste Siziliens.
Öl auf Holz. 25 x 35,7 cm. Um 1830.

Die Vedute zeigt den Blick auf den zentralen Platz der von Phöniziern gegründeten Stadt Mazara del Vallo auf Sizilien. Zu sehen ist die Kathedrale San Salvatore und das Seminario dei Chierici. Mittig befindet sich die Statue des Heiligen Vitus, einem der Schutzheiligen der Insel, welche der sizilianische Bildhauer Ignazio Marabitti (1719-1792) im Jahr 1771 erschaffen hatte.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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