Die Dornenkrönung. Kupferstich. 11,6 x 7,4 cm. 1512. B. 9, Meder 9 wohl a-b (von c).
Blatt 7 der Folge. Ganz ausgezeichneter, kräftiger und toniger Druck auf die Plattenkante geschnitten. Leicht angestaubt, verschiedentlich oberflächlich berieben, dünne Stellen sowie Risse, wie beispielsweise im Bereich der Säule und im Hintergrund unter dem Datum, sehr sorgsam ausgebessert und mit unauffälligen Federretuschen, verso kleine Montierungsreste, sonst in guter Erhaltung.
Christus am Kreuz. Kupferstich. 11,8 x 7,4 cm. 1511. B. 13, Meder 13 c-d (von e).
Blatt 11 der Folge. Ganz ausgezeichneter, kräftiger und leuchtender Druck mit den Spuren eines Rändchens. Winzige Anfaserung links unten, im rechten Rand wohl montierungsbedingt dünne Stellen, dort hinterfasert bzw. mittig hinterlegt und mit dezenter Ausbesserung, unbedeutende Gebrauchsspuren, sonst sehr schönes Exemplar.
Christus am Ölberg. Eisenradierung. 22,5 x 15,7 cm. 1515. B. 19, Meder 19 II b (von e). Wz. Nürnberger Wappen (Meder 209).
Prachtvoller, nur teils minimal auslassender Druck mit zahlreichen Rostfleckchen und mit gleichmäßig schmalem Rand von bis zu 11 mm. Ganz leicht angestaubt, dünne Stellen, vornehmlich an den Ecken, leichte Handhabungsspuren, verso Montierungsspuren, sonst schön erhalten.
Dürer, Albrecht
Das Schweißtuch, von einem Engel gehalten
Los 5063
Schätzung
3.000€ (US$ 3,448)
Das Schweißtuch, von einem Engel gehalten. Eisenradierung. 18,7 x 13,5 cm. 1516. B. 26, Meder 27 I (vor den Rostflecken) c (von II, mit den Rostflecken).
Ausgezeichneter Druck mit feinem Rändchen um die Einfassungslinie. Minimal gebräunt, das Papier mit dünnen Stellen, vor allem oben, zwei kaum merkliche Löchlein mit punktuell gesetzten Retuschen in den Armen des Engels, dünn hinterlegt, sonst in sehr guter Erhaltung.
Maria mit Zepter und Sternenkrone. Kupferstich. 11,7 x 7,3 cm. 1516. B. 32, Meder 37 wohl b (von c).
Ganz ausgezeichneter Druck an die sichtbare und deutlich zeichnende Facette geschnitten. Geringfügig angestaubt, leichte Gebrauchsspuren, verso nur sehr geringe Montierungsspuren, sonst tadellos.
Dürer, Albrecht
Die Jungfrau von zwei Engeln gekrönt
Los 5065
Schätzung
15.000€ (US$ 17,241)
Die Jungfrau von zwei Engeln gekrönt. Kupferstich. 14,8 x 10 cm. 1518. B. 39, Meder 38 wohl b-c (von e).
Ganz ausgezeichneter Druck bis an die Plattenkante geschnitten. Schwach angestaubt und fleckig, Papierergänzungen mit dezenten Retuschen unten rechts im Stein und den anliegenden Außenrändern, Hinterfaserungen entlang der Ränder, weitere minimale Ausbesserungen, Leimfleckchen verso, sonst in schöner Erhaltung.
Der Apostel Bartholomäus. Kupferstich. 12,1 x 7,6 cm. 1523. B. 47, Meder 45 b (von d).
Vor den zwei Vertikalen links vom Baum, noch mit den vertikalen Wischspuren rechts unten. Prachtvoller, feinzeichnender Druck mit feinem bis schmalem Rändchen um die teils gratig zeichnende Plattenkante. Etwas angestaubt und minimal fleckig, dünne Stellen, oben links winzige Ausbesserung, sonst herrliches Exemplar.
Der Apostel Paulus. Kupferstich. 11,7 x 7,3 cm. 1514. B. 50, Meder 47 II b (von d).
Ganz ausgezeichneter, klarer Druck mit der vollen Darstellung, partiell mit Spuren der Plattenkante. Geringfügig fleckig, die oberen Ecken etwas ausgedünnt und hinterfasert, rechts am Rand winzige ausgebesserte Punkte, darunter kleiner triangelförmiger Randeinriss sehr sorgsam ausgebessert, sonst im Gesamteindruck sehr schön.
Der Apostel Simon. Kupferstich. 11,6 x 7,4 cm. 1523. B. 49, Meder 49 b (von d).
Mit den Kritzeln rechts von der Ärmeldraperie. Ganz ausgezeichneter, scharfer und klarer Druck meist an bzw. auf die Facette geschnitten, links mit sehr feinem Rändchen. Insgesamt nur schwach gebräunt sowie oben marginal stockfleckig, oben rechts eine kleine Federnummerierung leicht durchschlagend, verso geringe Montierungs- und Klebereste, sonst sehr gut erhaltenes Exemplar.
Dürer, Albrecht
Der hl. Christopherus mit zurückgewandtem Kopfe
Los 5069
Schätzung
4.500€ (US$ 5,172)
Der hl. Christopherus mit zurückgewandtem Kopfe. Kupferstich. 11,7 x 7,4 cm. 1521. B. 51, Meder 53 a (von c).
Ganz ausgezeichneter, markanter Druck, der Plattenton effektvoll zur Kontrastakzentuierung eingesetzt. Mit feinem Rändchen um die teils gratige Facette. Minimal angestaubt, die partiell dünnen Ecken unmerklich hinterfasert, in der unteren linken mit sehr sorgsam ausgebesserten Läsuren, sonst in sehr schöner Erhaltung.
Die Buße des heiligen Chrysostomus. Kupferstich. 18,1 x 11,8 cm. Um 1497. B. 63, Meder 54 wohl b (von f).
Ganz ausgezeichneter, samtig schwarzer Abzug, wie bei Meder für b-Zustände beschrieben stellenweise leicht überschwärzt, die tief gestochenen Linien teils mit markantem Druckrelief. Auf bzw. partiell minimal knapp innerhalb der Plattenkante beschnitten. Minimal angestaubt, das Papier insgesamt dünn, eine Läsur mit ergänztem Papierverlust in der Ecke oben rechts, kleinere Ergänzung mit Federretuschen in der Ecke unten links und am rechten Rand im Fels unterhalb der Grasbüschel, ein sorgfältig geschlossenes Löchlein im Himmel oben, weitere kleine Ausbesserungen, angerändert und dünn hinterfasert, im Gesamteindruck gleichwohl schönes Exemplar.
Der hl. Hieronymus im Gehäus. Kupferstich. 24,6 x 18,7 cm. 1514. B. 60, Meder 59 b-c (von f). Wz. Krüglein (Meder 158).
Vor dem Bogenkratzer und der Vertikalen über der Kästchentüre. Ganz ausgezeichneter, warmtoniger und in vielen Details noch herrlich klarer Abzug und wie Meder schreibt "harmonisch und sonnig". Mit sehr feinem Rändchen um die Einfassungslinie an drei Seiten, unten minimal knapp innerhalb dieser geschnitten. Nur geringfügig angestaubt, verso unmerklich geglättete Mittelfalte, vor allem nur verso schwach fleckig, kleine ausgebesserte Läsur auf der Bank nahe des Kissens, vereinzelt marginal berieben, links mittig winzige Fehlstelle im weißen Rändchen, weitere nur sehr unauffällige und sorgsam punktuelle Ausbesserungen, sonst sehr schönes Exemplar. Aus den Sammlungen Heneage Finch Earl of Aylesford (Lugt 58) sowie des Kupferstichkabinetts der Staatlichen Museen zu Berlin, mit deren Veräußerungsstempel (Lugt 1606 und 234).
Die Nemesis oder: Das große Glück. Kupferstich. 32,7 x 22,3 cm. Um 1501-02. B. 77, Meder 72 II b (von f). Wz. Hohe Krone (Meder 20).
Wurde das programmatische und gesuchte Blatt, das in seinen Abmessungen lediglich vom "Hl. Eustachius" übertroffen wird, von Bartsch und Heller noch mit dem Titel "Das Große Glück" versehen, konnte Bernhard Hausmann den Zusammenhang zu der von Dürer in seinen Schriften erwähnten Darstellung der "Nemesis" herstellen. Der Künstler gab ihr "die Gestalt eines nackten, geflügelten Weibes von mächtiger Statur und Körperfülle, das weltbeherrschend hoch über der Erde schwebt. In strenger Profilansicht steht die Rächerin mit ausgebreiteten Schwingen und im Wind flatternden Gewandzipfeln auf einer Kugel. (...) Die Attribute bezeichnen die ausgleichenden Eigenschaften der Göttin der Vergeltung, die den Menschen Strafe und Lohn im rechten Maß zuteilt." (Schoch/Mende/Scherbaum, S. 97). Die Landschaft zeigt die Stadt Klausen in Tirol am Zusammenfluss von Eisack und Tinnebach. Dürer machte hier Station auf seiner Reise nach Italien, die ihn zuvor über den Brennerpass geführt hatte.
Ganz ausgezeichneter, zart toniger und noch kontrastreicher Abzug, in den dichten Schattenpartien der Figur, vor allem den Flügeln, mit schönem Relief druckend. Knapp innerhalb der Plattenkante beschnitten, links, unten und oben unter minimalem Darstellungsverlust. Unbedeutend angestaubt, die Außenkanten der oberen Blatthälfte leicht fleckig und stellenweise mit ganz oberflächlichen Beschabungen, diese farblich sehr sorgsam dem Papierton angeglichen, ebensolche punktuell im Himmel, zwei kaum merklich geschlossene Randeinrisschen links über der Spitze der flatternden Stoffbahn und am Felsplateau, kleiner Ausriss im Außenrand unten links, winziges geschlossenes Löchlein mit dezenten Federretuschen im Knie, eine recto nicht wahrnehmbare Hinterlegung rechts in den Horizontalen der Wolken, weitere nur sehr unmerkliche Ausbesserungen, verso entlang der äußersten Kanten auf Japanpapier montiert, sonst in schöner Erhaltung.
Ritter, Tod und Teufel. Kupferstich. 24,3 x 18,7 cm. 1513. B. 98, Meder 74 a-b (von g), Albrecht Dürer Master Printmaker, Museum of Fine Arts Boston, 1988, 179-180.
Der vorliegende Frühdruck des "Ritter, Tod und Teufel" oder "Der Reuter", wie Dürer selbst ihn nannte, ist der erste der drei als "Meisterstiche" bekannten Darstellungen. Die beiden Blätter "St. Hieronymus im Gehäuse" (siehe Los 5071) und "Melencolia" entstanden im folgenden Jahr 1514. Seit Heinrich Wölfflin hat sich die kunsthistorische Forschung eingehend mit den Prototypen und der ikonographischen Deutung dieser Darstellung des "Eques christianus" befasst. Als Urbild fungierte laut Wölfflin wohl Leonardo da Vincis Modell zum Reiterdenkmal des Francesco Sforza. Allgemein wird in dem Reuter ein christlicher Ritter gesehen, der unverwundbar in seiner Rüstung und unbeeindruckt vom verwesendem Tod, der neben ihm reitet und dem Tod mit Lanze hinter ihm, durch ein dunkles Tal voller Schatten dem vermeintlichen Licht der Erlösung entgegen reitet.
Noch mit Spuren der Parallelen in den kurzen Bäumen oben, die Meder für die ganz frühen Abzüge beschreibt, zudem sind die leichten Rostfleckchen in der unteren rechten Ecke bereits zu erahnen, die laut dem Bostoner Dürer-Katalog bereits auf frühen Abzügen im Ansatz vorhanden sind. Ohne Wasserzeichen wie für Frühdrucke notiert. Prachtvoller, klarer und dabei gegensatzreicher Abzug, der über das gesamte Bild ein harmonisches Druckbild zeigt, mit sehr feinem Rändchen um die scharf zeichnende Plattenkante. Schwach gegilbt, vereinzelt vor allem verso sehr blasse Fleckchen, diese recto teils unauffällig alt getilgt, etwa am Felsen und an der Hand des Ritters, leichte horizontale Mittelfalte mit zarter kurzer Quetschspur rechts, sowie weitere leichte geglättete Knickspuren, die recto kaum in Erscheinung treten, oben rechts neben dem Fuchsschwanz ein winziges Wurmlöchlein, unten mittig dünne Stelle, in der unteren linken Ecke beriebene Stelle, links oberhalb des Schädels geschlossener Randeinriss mit winziger Läsur, weitere meist nur punktuelle und überdies sehr sorgsam ausgeführte Ausbesserungen, etwa zwischen Hund und Pferd, weitere unbedeutende Gebrauchsspuren, sonst jedoch in sehr schöner Gesamterscheinung, herrliches Exemplar.
Die sechs Kriegsleute. Kupferstich. 13,4 x 14,8 cm. Um 1495. B. 88, Meder 81 a-b (von e).
Ganz ausgezeichneter, scharfer und dabei prägnanter Abzug, oben mit feinem Rändchen um die Plattenkante, rechts auf diese geschnitten, unten und links mit feinem bis sehr feinem Rändchen um die Einfassung. Nur schwach fleckig, Faserspuren in der Ecke oben rechts, unmerkliche Nadellöchlein in den weißen Eckenspitzen unten, sehr sorgfältig und dünn hinterlegt, die Gesamtwirkung sehr schön und harmonisch.
Der Koch und sein Weib. Kupferstich. 11 x 7,9 cm. Um 1496/97. B. 84, Meder 85 c (von e).
Prachtvoller, prägnanter Druck mit zartem Plattenton und sehr feinem Rändchen um die Einfassung, unten Spuren der Plattenkante. Leicht angestaubt und fleckig, geglättete horizontale und vertikale Falzspuren, entlang dieser einzelne Ausbesserungen vor allem mittig, am rechten Rand eine sehr kleine ergänzte Fehlstelle mit retuschierter Einfassung, von dort ausgehend ein geschlossener Riss bis zum Rock der Frau, die äußerste Eckenspitze oben rechts ebenso ergänzt, weitere retuschierte Randausbesserungen, Faserreste am Schuh der Frau, hinterfasert, sonst in guter Erhaltung.
Willibald Pirkheimer. Kupferstich. 18 x 11,4 cm. 1524. B. 106, Meder 103 I c (von II b).
Ausgezeichneter Druck mit sehr feinem Rändchen um die Plattenkante, teils bis an diese beschnitten. Schwach gebräunt und minimal fleckig, eine dünne Stelle oben links neben dem Kopf mit sorgsamer Ausbesserung, weitere unmerkliche Hinterfaserungen bzw. Ausbesserungen entlang des linken Randes, Spuren von weißer Farbe in den Haaren (wohl teils oxidiert), sonst in sehr guter Erhaltung. Mit der Signatur von Pierre Mariette II, 1664 (Lugt 1789) sowie aus den Sammlungen Wilhelm Heinrich Ferdinand Karl von Lepell (Lugt 1672), des Königlichen Kupferstichkabinetts Berlin (Lugt 1606, mit deren Tilgungsstempel Lugt 2398) und Paul von Baldinger-Seidenberg (Lugt 212), dessen Auktion bei H. G. Gutekunst, Stuttgart, am 7. Mai 1912, Los 360, ferner 1978 bei C.G. Boerner.
Das letzte Abendmahl. Holzschnitt aus der Großen Holzschnittpassion, wie auch die folgenden drei Losnummern. 39,8 x 28,5 cm. 1510. B. 5, Meder 114, lateinische Textausgabe von 1511. Wz. Dreieck mit Blume (Meder 127).
Blatt 2 der Folge, der Rand rechts oben zerstört. Prachtvoller, kräftiger und gegensatzreicher Druck an oder auf die Einfassung geschnitten. Nur schwach fleckig, verso entlang der äußeren Ränder schwache Montierungsreste, unten kleine Klebereste, daher dort vereinzelt minimal dünne Stellen, horizontale Quetschspur mittig, weitere zarte Quetschspur oben links, winzige punktuelle Ausbesserung oben rechts am Bogen, sonst sehr schönes Exemplar. Aus der Sammlung George Biörklund (Lugt 1138c).
Christus in der Vorhölle. Holzschnitt. 39,7 x 28,2 cm. Um 1510. B. 14, Meder 121, lateinische Textausgabe von 1511. Wz. Blume mit Dreick (Meder 127).
Blatt 9 der Folge. Prachtvoller, leuchtender Druck mit schmalem Rand. Insgesamt etwas fleckig, links Trockenfältchen im weißen Rand, Montierungsreste ebenda verso, links schwache Spuren von Feder an der Einfassung, weitere minimale Gebrauchsspuren, sonst sehr schönes und tadellos erhaltenes Exemplar. Aus der Sammlung John Tetlow (Lugt 2868) sowie mit einem bisher nicht identifizierten Sammlermonogramm RA (Lugt 2244a).
Die Grablegung. Holzschnitt. 38,1 x 27,5 cm. Um 1497-1500. B. 12, Meder 123, lateinische Textausgabe von 1511. Wz. Bekrönter Turm mit Blume (Meder 259).
Blatt 11 der Folge. Prachtvoller Druck mit gleichmäßigem, sehr feinem Rändchen um die Einfassung. Verso umlaufend sehr geringe Montierungsspuren, oben links kaum wahrnehmbar und äußerst sorgfältig geschlossener Randeinriss, nahezu unsichtbare Ausbesserungen in den beiden linken Ecken, die untere weiße Eckespitze minimal ergänzt, sonst jedoch im Gesamteindruck ganz vorzügliches Exemplar. Verso mit einer alten Colnaghi-Lagernummer.
Auferstehung Christi. Holzschnitt. 39,3 x 27,6 cm. 1510. B. 15, Meder 124, lateinische Textausgabe von 1511.
Das Schlussblatt der Folge. Ganz ausgezeichneter, kräftiger und leuchtender, dabei minimal ungleichmäßiger Druck mit schmalem Rand um die Einfassung. Insgesamt minimal fleckig, links Spuren alter Montierung, dünne Stellen, weitere dünne Stelle oben mittig im weißen Rand, geglättete diagonale Knickspur unten rechts, geschlossener beinahe kreisrunder Einriss in der Wolke am Fuße des Stabs, weitere geringe Gebrauchsspuren, sonst sehr schönes Exemplar. Aus der Sammlung John Tetlow (Lugt 2868) sowie mit einem bisher nicht identifizierten Sammlermonogramm RA (Lugt 2244a).
Einzug Christi in Jerusalem. Holzschnitt aus der Kleinen Holzschnitt-Passion, wie auch die folgenden vier Losnummern. 12,5 x 9,8 cm. Um 1509-11. B. 22, Meder 130, lateinische Textausgabe von 1511. Wz. Hohe Krone (Fragment, Meder 20).
Blatt 6 der Folge. Ausgezeichneter, leicht ungleichmäßiger Druck mit Rand. Etwas alters- und gebrauchsspurig, fleckig, im Rand oben kleine Federergänzung, weitere ergänzende Federretusche am Mantelsaum Christi, sonst gleichwohl gut. Gerahmt, im Rahmen beschrieben.
Das Abendmahl. Holzschnitt. 21,5 x 9,7 cm. Um 1509-11. B. 24, Meder 133, ohne Text, b-c (von d).
Ausgezeichneter Druck bis an die Einfassung beschnitten. Die Lücken in dieser unten teils zart retuschiert, ein Fleck im Oberschenkel des links sitzenden Apostels, geschlossene Fehlstelle in der Decke, die Darstellung dort ergänzend retuschiert, Leimflecken verso, sonst sehr gutes Exemplar.
Christus vor Pilatus. Holzschnitt. 12,6 x 9,6 cm. Um 1508/09. B. 31, Meder 140, vor dem Text. Wz. Ochsenkopf (Meder 70, Fragment des Teils mit der Blume).
Blatt 16 der Folge. Prachtvoller Druck mit der Einfassung bzw. auf diese geschnitten. Minimal angestaubt und stockfleckig, dünne Stellen, teils hinterfasert, rechts geschlossener, kurzer Randeinriss, verso kleine Montierungsreste, sonst schön erhalten.
Christus erscheint Magdalena. Holzschnitt. 12,6 x 9,8 cm. B. 47, Meder 156, lateinische Textausgabe von 1511. Wz. Hohe Krone (Fragment).
Blatt 32 der Folge. Prachtvoller, scharfer Druck mit sehr feinem Rändchen um die Einfassung. Unbdeutende Fleckchen, die Eckenspitzen hinterlegt, Leimreste verso, sonst in ganz vorzüglicher Erhaltung.
Die Himmelfahrt. Holzschnitt. 12,7 x 9,7 cm. B. 50, Meder 159, lateinische Textausgabe von 1511.
Blatt 35 der Folge. Prachtvoller, klarer Druck mit sehr feinem Rändchen. Minimale Gebrauchsspuren, unten rechts im Gewand winzige Löchlein sowie eines an der rechten Hand des Apostel Paulus (?), mittig auf dem Stein alt mit Feder bezeichnet, Text leicht durchscheinend, verso zarte Montierungsspuren, sonst sehr schön erhalten.
Dürer, Albrecht
Johannes erblickt die sieben Leuchter
Los 5086
Schätzung
7.500€ (US$ 8,621)
Johannes erblickt die sieben Leuchter. Holzschnitt aus der Apokalypse, wie auch die folgenden drei Losnummern. 39,4 x 28,5 cm. Um 1496-1498. B. 62, Meder 165, lateinische Urausgabe von 1498.
Blatt 2 der Folge. Ausgezeichneter Druck, bis an die Einfassungslinie geschnitten. Etwas angestaubt und leicht fleckig, zwei ausgebesserte horizontale Knickfalten, weitere kleinere Ausbesserungen vornehmlich in den Rändern sowie mittig auf dem Schoß, untere rechte Ecke ergänzt und mit Federretuschen, verso der Text an zwei Stellen in schwarzer Feder minimal ergänzt, weitere Altersspuren, sonst gut erhalten.
Vier Engel, die Winde aufhaltend. Holzschnitt. 39,3 x 28,1 cm. Um 1496-1498. B. 66, Meder 169, lateinische Ausgabe von 1511. Wz. Turm mit Krone und Blume (Meder 259).
Blatt 7 der Folge. Ganz ausgezeichneter Druck an bzw. knapp auf die Einfassung geschnitten. Insgesamt etwas fleckig, umlaufend verschiedene geschlossene Randeinrisse, weitere Randläsuren, rechts mittig geschlossener Randeinriss mit Ausbesserung, in all diesen Stellen mit kleineren, ergänzenden Federretuschen, die Einfassung ebenfalls teils mit der Feder ergänzt, auf ein Fensterpassepartout montiert, Gebrauchsspuren, sonst gleichwohl gut.
Das Tier mit den Lammshörnern. Holzschnitt. 39 x 29 cm. Um 1496-1498. B. 74, Meder 175, lateinische Urausgabe von 1498.
Blatt 13 der Folge. Ganz ausgezeichneter, überwiegend klarer Druck unten mit sehr feinem Rändchen, an drei Seiten an oder auf die Einfassung geschnitten. Vereinzelt schwach stockfleckig sowie angestaubt, die obere linke Ecke sowie teils rechts der Rand mittig ergänzt, dort mit feiner Federretusche in der Einfassung und der Darstellung, entlang des linken Randes kleinere, sorgsam ausgebesserte Läsuren, unten rechts alte Federpaginierung "15", kleine Montierungsreste verso sowie insgesamt unbedeutende Gebrauchsspuren, in den oberen Ecken auf ein Passepartout montiert, sonst im Gesamteindruck gleichwohl herrliches und harmonisch wirkendes Exemplar.
Das babylonische Weib. Holzschnitt. 39,2 x 27,9 cm. Um 1496-1498. B. 73, Meder 177, lateinische Ausgabe von 1511. Wz. Blume mit Dreieck (Meder 127).
Blatt 14 der Folge. Ganz ausgezeichneter, satter und nur stellenweise minimal ungleicher Abzug. Mit feinem bis sehr feinem Rändchen um die Einfassung. Vereinzelt schwache Flecken, unauffällig geglättete Hängefalte links, braune Tintenspuren in dem Sprung durch den mittleren Kopf des Drachens, winzige Ausbesserungen mit punktuell gesetzten Retuschen am linken Rand, ein sehr kleines geschlossenes Löchlein in der Wolke oben links, sonst vorzüglich erhalten und wunderbar harmonisch in der Wirkung. Aus einer Sammlung "KK" (nicht bei Lugt, wohl Karl Krauskopf) und 1962 bei C.G. Boerner.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.
Galerie Bassenge
Erdener Str. 5A
14193 Berlin
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr
Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
E-Mail: info (at) bassenge.com
Impressum
Datenschutzerklärung
© 2026 Galerie Gerda Bassenge
Galerie Bassenge
Erdener Str. 5A
14193 Berlin
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr
Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
E-Mail: info (at) bassenge.com
Impressum
Datenschutzerklärung
© 2026 Galerie Gerda Bassenge