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Bayer AG
Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co
Los 380

Zuschlag
300€ (US$ 345)

Details

TECHNIK UND VERKEHR
Bayer AG. Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co. Konvolut aus drei Werken mit Farbmustern. 20,5 x 14 cm. OLeinen (1 Band mit restauriertem Rücken, insgesamt leicht berieben) mit DTitel. Leverkusen bei Köln 1906-1907.
Im Jahre 1863 gründeten der Kaufmann Friedrich Bayer und der Färbermeister Johann Friedrich Weskott in Elberfeld die Firma "Friedr. Bayer et. comp." bzw später "Friedr. Bayer & Co.". Das Unternehmen entwickelt sich jedoch, besonders nach dem zweiten Weltkrieg, von der reinen Farbenfabrik zu einem der größten deutschen Chemie- und Pharmaindustrien.
Vorhanden sind: I. Saure und basische Farbstoffe auf Wollgarn. 35 S. Mit zahlreichen Farbmustern auf Wollgarn. o. J. (wohl 1906). - II. Echte Färbung auf loser Wolle. 1 Bl., 17 S. im Leporello. Mit zahlreichen Farbmustern auf Garn. 1906. - III. Benzidinfarben auf Baumwollstückware. In deutscher, englischer und französischer Sprache. 3 Bl., 28 S. Mit zahlreichen Farbmustern auf Garn. 1907. – Teils papierbedingt gebräunt und gewellt, mit kleinen Gebrauchsspuren, insgesamt wohlerhalten. – Dabei: I. G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft. Supramin- und Radiostoffe auf Wollgarn. In deutscher, englischer und französischer Sprache. 8 Bl. Mit 5 Tafeln mit zahlreichen Farbmustern auf Garn im Leporello. 20,5 x 14,5 cm. OLeinen (leicht berieben) mit Rück- und DTitel. Frankfurt um 1907.

Lot 382, Auction  127, Belidor, Bernard Forest de, Architectura hydraulica oder Wasser-Bau-Kunst. 2 Kupferstiche

Belidor, Bernard Forest de
Architectura hydraulica oder Wasser-Bau-Kunst. 2 Kupferstiche
Los 382

Zuschlag
160€ (US$ 184)

Details

(Belidor, Bernard Forest de). Architectura hydraulica oder Wasser-Bau-Kunst. Bd. III. 2 Kupferstiche (davon einer koloriert) mit Darstellungen historischer Hafenanlagen. Aus: Architectura hydraulica. Oder: Die Kunst, das Gewässer zu den verschiedentlichen Nothwendigkeiten des menschlichen Lebens zu leiten, in die Höhe zu bringen und vortheilhaftig anzuwenden. Augsburg um 1769.
Zwei Kupferstiche mit jeweils viergeteilten Ansichten von Hafenanlagen.
I. Cap. II, Taf. I. - Darstellungen der Pläne der ehemaligen Häfen von Karthago, Neu-Karthago, Alexandria sowie Athen. - II. Darstellungen der Pläne der Häfen von Syrakus, Rhodos, Genua und Messina. – Papierbedingt schwach gebräunt. Insgesamt wohlerhalten. Frisches, neueres Kolorit.

Lot 383, Auction  127, Bufford, John Henry, Manufactured by the Tauton Locomotive

Bufford, John Henry
Manufactured by the Tauton Locomotive
Los 383

Zuschlag
400€ (US$ 460)

Details

Bufford, John Henry. Manufactured by the Tauton Locomotive Manf. Co. Fairbanks Agent, Tauton, Mass. Chromolithographie auf Karton montiert. 48 x 69,5 cm (Darstellung) und 55,5 x 75 cm (Blatt). Boston, J. H. Bufford, 1850.
Der Künstler und Verleger aus Boston, Massachusetts John Henry Bufford (1810-1870) arbeitete unter anderem als "Chefkünstler" in der Druckerei von Benjamin W. Thayer. 1844 übernahm er die Druckerei und änderte den Namen um in J. H. Bufford & Co GmbH. – Leicht berieben und knickspurig, sonst gutes Exemplar. Sehr selten.

Lot 384, Auction  127, Busch, Gabriel Christoph Benjamin, Versuch eines Handbuchs der Erfindungen

Busch, Gabriel Christoph Benjamin
Versuch eines Handbuchs der Erfindungen
Los 384

Zuschlag
200€ (US$ 230)

Details

Busch, Gabriel Christoph Benjamin. Versuch eines Handbuchs der Erfindungen. 8 Bände. 18 x 10,5 cm. Mit 8 gest. Titeln mit Vignette. Pappbände d. Z. (etwas angestaubt und beschabt) mit RSchild. Wien und Prag, Franz Haas, 1801.
Vgl. Poggendorff I, 350. Engelmann 6. ADB III, 636. – Wohl die Titelauflage des ab 1790 erschienenen "Handbuchs der Erfindungen". Sehr reichhaltiges, weit über technische Erfindungen hinausgehendes Lexikon, behandelt Elektrizität, Garten- und Goldschmiedekunst, Jagd, Luftschifffahrt, Mikroskop, Tabak, Tapeten, Zauberkunst usw. – Stempel auf dem fl. Vorsatz. Stellenweise leicht gebräunt und stockfleckig, sonst gut erhalten.

Lot 385, Auction  127, Demiryollar Mecmuasi und Bagdadbahn.,  Drei Ausgaben: Februar 1926, Mai 1927 und Juni 1928.

Demiryollar Mecmuasi und Bagdadbahn.
Drei Ausgaben: Februar 1926, Mai 1927 und Juni 1928.
Los 385

Zuschlag
300€ (US$ 345)

Details

Sehr seltene Zeitschrift aus der Zeit der legendären Bagdadbahn
Bagdadbahn. - Demiryollar Mecmuasi (turcice: Eisenbahn-Zeitschrift). Drei Ausgaben: Februar 1926, Mai 1927 und Juni 1928. Zus. ca. 270 S. Mit zahlreichen Abbildungen und Illustrationen, teilweise auf unterschiedlich farbigem Papier gedruckt sowie einer doppelblattgroßen Falttafel. 30,5 x 22,5 cm. Graubraune OBroschuren (kaum fleckig, leicht lichtrandig, Rücken brüchig und mit kleinen Fehlstellen). Istanbul, Eisenbahn-Druckerei, 1927-1928.
Sehr seltene Zeitschrift aus der Zeit der legendären Bagdadbahn, deren Bau im Osmanischen Reich begonnen wurde und von Istanbul über Konya, Adana, Aleppo, Mossul und Tikrit nach Bagdad im Irak führte, bis sie bis 1918 die gewaltige Strecke von 1600 Kilometern umfasste. Die Fertigstellung konnte jedoch erst nach dem Weltkrieg durch den neu geschaffenen Staat Irak erfolgen. Inzwischen war auch das Osmanische Reich zur Geschichte und die Türkei gegründet worden. Es handelt sich also auch um eine der letzten Publikation in der von Atatürk ab 1928 durch lateinische Buchstaben ersetzten arabischen Schrift. Die sog. Harf Inkilabi, die "Buchstabenrevolution" fand mit Erlass vom 1. November 1928 statt.
So ist die Zeitschrift eines der letzten Zeugnisse der alten Türkei und auch als Forschungsgrundlage für Linguisten bedeutend, denn sie enthält eine Sammlung von Fachtermini in türkischer, deutscher, englischer und französischer Sprache - nach den Transkriptionen des Türkischen in arabischer Typographie. Nicht zuletzt sind die Werbeanzeigen von Interesse, z. B. der Firma Hugo Stinnes, der AEG, Hannomag, Krupp, der "Orient-Export-Handels-A.-G. Berlin", der "Lokomotivfabrik Krauss & Comp., München" und vielem mehr. – Nur unwesentlich fingerfleckig oder gebräunt, im Block wohlerhalten.

Faujas de Saint-Fond, B.
Description des expériences
Los 386

Zuschlag
1.000€ (US$ 1,149)

Details

Faujas de Saint-Fond, (B.). Description des expériences de la machine aérostatique de MM. de Montgolfier (avec "Première suite"). 2 Bände. XL, 299 S., 3 Bl.; 1 Bl., 366 (recte 364) S., 1 Bl. Mit 14 Kupfertafeln und Falttabelle. 20 x 13 cm. Halblederbände d. Z. (ein Gelenk angebrochen, Kapital mit leichtem Defekt). Paris, Cuchet, 1783-1784.
Tissandier 21. Brockett 4377. Liebmann-Wahl 978. PMM 229. – Erste Ausgabe. Der Klassiker der Aeronautik schlechthin, die "erste ernsthafte Abhandlung über die Ballonschiffahrt als praktisch durchführbare Möglichkeit" (Carter-Muir). Der erste authentische Bericht über die Arbeiten der Gebrüder Montgolfier und ihren sensationellen Ballonstart am 19. September 1783. Unser Exemplar enthält zusätzlich zwei Porträts der Gebrüder Montgolfier, eines von Pigeot und das bei Liebmann-Wahl 47 beschriebene von Delaunay nach Houdon: die erste Fassung des oft wiederholten und kopierten Doppelporträts in Medaillenform.
Die Rückseite der Tafeln in Bd. I enthält in zeitgenössischer Handschrift drei Gedichte (7 Seiten) von Gudin de la Brenellerie, Mitglied der Akademie von Marseille. "Als Zeitgenosse und glühender Bewunderer der Montgolfierschen Erfindung, knüpft er an sie die weitesten Hoffnungen für die Zukunft" (Jacobius, Luftschiff und Pegasus, S. 14). Es handelt sich um folgende Gedichte: I. "Sur le Globe ascendant du 27 aout 1783" (57 Verse). Dieses Gedicht stellt den "neuen Ikarus" noch über Columbus und Cook. Gudin erhofft die Vervollkommnung der Montgolfierschen Maschine durch Charles und Robert, "die sich eilen mögen, damit England nicht auch das Reich der Luft wie das des Wassers an sich reisse". Diese Spitzen gegen England haben Wieland in seinem berühmten Artikel (Deutscher Merkur 1783, S. 69) "Die Aeropetomanie" veranlasst, sich über die Aeronauten im allgemeinen und über die glühenden Verse Gudins im besonderen lustig zu machen. - II. "Vers adresses à M. Faujas de S. Fond" (68 Verse). - Diese beiden Gedichte sind abgedruckt im "Almanach des Muses", Jg. 1784, S. 25-27 und 177-79. - III. "Sur les voyages aeriens de MM. Charles et Robert" (100 Verse). Für dieses Gedicht konnten wir keinen gedruckten Nachweis feststellen. – Minimal fleckig, die Handschrift durchschlagend.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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