Kipling, Rudyard. The works. Bombay Edition. 25 Bände (von 31). Mit einigen Tafeln. 25 x 17 cm. Interims-Halbleinenbände (etwas fleckig) mit RSchild und KGoldschnitt. London, MacMillian, 1913-1919.
Eines von 1050 Exemplare der Bombay-Edition, hier in der vorgesehenen Ausgabe mit 25 Bänden, später erschienen 6 weitere Supplementbände. Vortitel von Band I von Kipling signiert. Jeder Band am Schluss mit eingebundenem Rückenschild. Schöner breitrandiger Pressendruck in Blau und Schwarz auf kräftigem Bütten. – Der Schnitt und die Vorsätze etwas stockfleckig, sonst innen sehr schön und sauber.
Knížák, Milan
"Ohne Titel". Original-Siebdruck in Rot und Schwarz, mit 4 durchstochenen Sicherheitsnadeln
Los 3186
Zuschlag
100€ (US$ 115)
Knížák, Milan. "Ohne Titel". Original-Siebdruck in Rot und Schwarz, mit 4 durchstochenen Sicherheitsnadeln, rechts unten in Kugelschreiber signiert. 30 x 21 cm. In OPappschachtel (diese mit winzigen Gebrauchsspuren) mit montiertem VDeckelschild. Köln, Edition Hundertmark, 1986.
Eines von 100 signierten Exemplaren (Gesamtauflage). Der Happening- und Fluxus-Künstler Knížák gründete 1964 in Prag die Gruppe "Aktual". – Nahezu verlagsfrisch.
Kolbe, Georg
Kauernder Akt. Bleistift mit Sepiatusche auf Papier.
Los 3189
Zuschlag
1.400€ (US$ 1,609)
Kolbe, Georg. Kauernder Akt. Bleistift mit Sepiatusche auf Papier. Unten links monogrammiert "GK". 38 x 34 cm (Passepartoutausschnitt). Mit Karton-Passepartout unter Glas in schlichte Holzrahmenleiste 66,5 x 51,5 cm. Um 1922.
Virtuose, gekonnte Zeichnung eines kauernden Aktes, mit wenigen Strichen eines weichen Graphit-Stiftes auf Papier geworfen und dann mit breitem Pinsel in Sepiatusche plastisch gehöht. Das Blatt zeigt hervorragend die Meisterschaft des Künstlers, der auch im zweidimensionalen Bild der Zeichnung die Plastizität der Figuren darzustellen weiß. – Wie üblich mit Passepartoutrand und etwas Verbräunung, kaum fleckig, im zeitgenössischen Rahmen. - Nicht ausgerahmt, Versand nur ohne Rahmen.
Kolbe, Georg
Sitzende. Federzeichnung in Sepiatinte auf Papier mit Lavierung in Umbratusche.
Los 3190
Zuschlag
3.600€ (US$ 4,138)
Kolbe, Georg. Sitzende. Federzeichnung in Sepiatinte auf Papier mit Lavierung in Umbratusche. Unten rechts vom Künstler monogrammiert in Feder "GK". 38 x 28 cm (Passepartoutausschnitt). Mit Karton-Passepartout unter entspiegeltem Museumsglas in vergoldeter Holzrahmenleiste. 67 x 55 cm. Um 1925.
Sich mit dem linken Ellenbogen auf eine Sofalehne o.ä. abstützende, sitzende Frau mit dünnem Haarband. Ausdrucksvolle, sehr schöne Federzeichnung auf festem, weißen Velinkarton, mit breitem Pinsel in Umbratönen plastisch gehöht. – Verso eine aufmontierte Fiche mit hs. Information der Entstehungszeit: "Georg Kolbe geb. 15.4.187 in Waldheim, lebt in Berlin. Sitzende. Tusche. Monogr. G. K." - Nicht ausgerahmt, möglicherweise mit leichten Passepartourrändern. Versand nur ohne Rahmen.
Koziol, Andreas und Raja Lubinetzki. Gedichte. 33 Bl. 29 x 20,5 cm. Illustr. OLeinenband. O. O. [Berlin] 1985.
Nicht bei Eckart. – Eines von 20 nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage). Als Typoskript vervielfältigter Lyrikband (jeweils einseitig bedruckte DinA4-Blätter) der beiden Mitglieder der Künstler- und Literatenszene am Prenzlauer Berg (Andreas Koziol, 1957-2023, Raja Lubinetzki, geb. 1962 in Kropstädt). – Tadellos.
Kraft, Werner
Gedichte. 1928. - Vervielfältigtes Typoskript 3 Exemplare. Mit Widmung
Los 3193
Zuschlag
460€ (US$ 529)
Kraft, Werner. Gedichte. Titelblatt und 115 Bl. 28,5 x 22 cm. Kart. d. Z. mit Kordelbindung. O. O. und J. (1928).
Von dem 32-jährigen Werner Kraft als "Durchschlagexemplar" hergestelltes Typoskript mit einer Sammlung seiner Gedichte. Es dürften nur drei Exemplare entstanden sein, da in die Walze einer Schreibmaschine kaum mehr als 6 Blatt (Blanko- und Kohlepapier) einzuspannen sind. Titelblatt mit eigenhändiger Widmung von Werner Kraft: "Für Hubert [Breitenbach] - Werner - 15.12.28". Die Identifizierung des Widmungsempfängers stützt sich auf das Findbuch des Deutschen Literaturarchives in Marbach. Neben den Durchschlägen sind zwei Gedichte als Originaltyposkripte enthalten, der Titel von zwei weiteren Gedichten wurde von Werner Kraft eigenhändig geändert ("Abschied" in "Erinnerung" und "Nächtliches Dunkel" in "Mitternacht").
Der Dichter, Sprachforscher, Essayist und Bibliothekar Werner Kraft wurde 1896 in Braunschweig geboren und lebte seit 1934 in Jerusalem, wo er als Bibliothekar arbeitete. Kraft war Briefpartner von Walter Benjamin, Gershom Scholem, R. Borchardt, Martin Buber und Wilhelm Lehmann, verkörperte einen der "Wortwächter" deutscher Sprache in Jerusalem und gilt als einer der legendären jüdischen Intellektuellen des vorigen Jahrhunderts. Er starb hochbetagt 1991 in Jerusalem. Sein Erinnerungsbuch "Spiegelung der Jugend" ist eines der großen Memoirenwerke der Zeit.
– Sehr gut erhalten.
Kraus, Karl. Ausgewählte Gedichte. 88 S., 2 Bl. OKart (etwas gebräunt). München, Vlg. der Schriften von Karl Kraus (Kurt Wolff), 1920.
Wilpert-G. 27. Göbel 794. KNLL 9, 758. – Erste Ausgabe. Fl. Vorsatz mit handschriftlicher Widmung des Autors für Willi Schaeffers, datiert Berlin, 2. April 31. Willi Schaeffers (1884-1962) in München) war ein deutscher Kabarettist, Conférencier, Kabarettleiter und Schauspieler, der in über 40 Filmen mitwirkte. Von 1938 bis 1944 war er Direktor des bekannten Berliner Kabaretts der Komiker. – Gebräunt; insgesamt gutes Exemplar.
Wedekind, Frank und Kubin, Alfred - Illustr.
Der greise Freier
Los 3195
Zuschlag
150€ (US$ 172)
Kubin, Alfred. - Wedekind, Frank. Der greise Freier. 20 S., 2 Bl. Mit 3 lithographischen Vignetten und 6 signierten Orig.-Lithographien von Alfred Kubin. 26 x 18, 5 cm. OHalbleder mit goldgeprägtem RTitel, Deckelfilete und KGoldschnitt. Berlin, Franz Schneider, (1924).
Raabe 559. Horodisch A 134. Marks A 119. – Eines von 200 nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage) auf Bütten. Druckvermerk vom Künstler signiert. Die Signaturen der Lithographien unseres Erachtens zweifelhaft. – Teils leicht gebräunt.
Seltene Zeitschrift - eines von nur 200 Exemplaren mit Holzschnitten von Schmidt-Rotluff
Die Kündung. Eine Zeitschrift für Kunst. Erste Folge. Hrsg. von W. Niemeyer und R. Schapire. Heft I-XII in 7 Heften (alles Erschienene). 172 S. Mit 7 Original-Titelholzschnitten (davon 6 von verschiedenen Farbplatten gedruckt) von K. Schmidt-Rottluff, 47 (von 49) Originalholzschnitten (davon 2 handkoloriert) von K. Schmidt-Rottluff, K. Opfermann, G. v. Ruckteschell u. a., 14 Holzschnitt-Initialen von K. Schmidt-Rottluff sowie 3 Original-Lithographien von Ch. Crodel und L. Segall und 6 montierten Fotografien. 45 x 34 cm. Illustr. OBroschuren mit Fadenheftung. Hamburg, Einmann-Werkstatt, 1921.
Raabe 96. Söhn, HdO I, 13501-13507. Schapire, Gebrauchsbl. 53. – Die Auflage betrug (nach Söhn, HdO) ca. 200 Exemplare. Aufwendig in verschiedenen Schrifttypen gedruckte Zeitschrift, die jeweils mit einem farbigen Titelholzschnitt ausgestattet wurde. Ferner von Schmidt-Rottluff der Holzschnitt "Kündigungsgedicht" (Schapire 54) und die 14 Holzschnittinitialen (Schapire 55-68). Weitere Holzschnitte und Lithographien von Opfermann, Radziwil, Crodel, Huth, Lange, Ruckteschell, Schott, Willi Tegtmeier u. a. Mit spätexpressionistischen Dichtungen, Reden und kunstkritischen Aufsätzen, u. a. von W. Niemeyer, Blunck, Gerlach, Schapire, Schnack, E. Köppen, S. Schott und Th. Ring. "In der gestalterischen Lösung bedeutende Leistungen sind jedoch die Umschläge und die in Holz geschnittenen Gedichte, die jeweils die erste Seite der Zeitschrift zieren. Die Gedichtsschnitte fügen den in Holz gegrabenen Text und ein Bild zu einer kontrastreichen, den Möglichkeiten des Holzschnittes gemäßen Einheit zusammen" (Lang). Auf dem Rückdeckel das Zeichen (in zwei Variationen, vgl. Söhn I, S. 226) der Einmann-Werkstatt Johannes Schulz als Orig.-Holzschnitt. Die Zeitschrift zählte zu den umfassendsten und bedeutendsten Zeugnissen der Hamburger Schule und gilt als anspruchsvollste Kunstzeitschrift des Expressionismus hierzulande. Eine unbestimmte Anzahl an Exemplaren wurde während der NS-Zeit (NS-Schlagwort: "entartete Kunst") konfisziert.
Unser Exemplar mit folgenden zusätzlichen Originalholzschnitten von K. Schmidt-Rottluff: Umschlag von Heft IX. und X. mit dem Titel-Holzschnitt auf orangefarbener Farbplatte (Söhn 13506-1), Titelholzschnitt (signiert; 13501-1; lose montiert) und "Kündung/Gedicht von W. Niemeyer" Holzschnitt (signiert; 13501-2; lose montiert). – Es fehlen die beiden Holzschnitte (in Heft IX./X.): Robert M. Huth "Jüngling" (Söhn 13506-5) und Willi Titzte "Mädchen mit Katze" (Söhn 13506-20). Die Umschläge teils etwas gebräunt, insgesamt jedoch sehr gutes, in großen Teilen nahezu verlagsfrisches Exemplar.
Mac Orlan, Pierre und Laborde, Chas
Rues et Visages de Londres
Los 3200
Zuschlag
500€ (US$ 575)
Laborde, Chas. - Mac Orlan, Pierre (d. i. Pierre Dumarchey). Rues et Visages de Londres. 1 Bl., 36 S. Mit radierter TVignette, zahlreichen Textillustrationen und 21 kolor. Originalradierungen von Chas Laborde. 41 x 32 cm. Lose Blatt in illustr. Orig.-Halbpergament-Mappe (lädiert) mit Schließbändern. Paris, Librairie J. Terquem aux depens de l'artiste, 1928.
Monod 7577. – Eines von 100 nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage: 121 Ex.), hier mit einer Extrasuite der Radierungen "en noir". "Charles Laborde (known as Chas Laborde) was born in Buenos Aires, Argentina, to French parents. He studied in Paris where he was a pupil of Henri Royer and Marcel Baschet at the Académie Julian, and of William Bouguereau and Luc-Olivier Merson at the École des Beaux-Arts. Georg Grosz, the German satirical artist to whom his work is often compared, was a major influence on his work. He was commissioned to illustrate a series of books about the streets and faces of famous cities." (www.focus.antiquescouncil.com). – Wohlerhaltenes Exemplar.
Laborde, Chas. - Morand, Paul. Rues et Visages de New-York. 21 typogr. Blatt mit Illustrationen und 1 radierten Titelvignette sowie 15 kolorierten Original-Radierungen auf Tafeln von Chas Laborde. 43 x 33 cm. Lose Blatt in OHalbpergament-Flügelmappe mit DSchild und Schließband. Paris, Lacourière, (1950).
Monod 8456. – Die posthum erschienene Original-Ausgabe. Eines von 220 Exemplaren auf Vélin d'Arches. "Charles Laborde (known as Chas Laborde) was born in Buenos Aires, Argentina, to French parents. He studied in Paris where he was a pupil of Henri Royer and Marcel Baschet at the Académie Julian, and of William Bouguereau and Luc-Olivier Merson at the École des Beaux-Arts. Georg Grosz, the German satirical artist to whom his work is often compared, was a major influence on his work. He was commissioned to illustrate a series of books about the streets and faces of famous cities." (www.focus.antiquescouncil.com). – Teils minimal gebräunt (vor allem in den Rändern); insgesamt sehr gutes Exemplar.
Lanzendörfer, Frank. Rotstrich (?). 12 Bl. (inkl. Titel). Mit Originalzeichnungen. 21 x 14 cm. Illustrierte klammergeheftete OBroschur mit Transparentfolienbezug (dieser zum größten Teil abgelöst). O. O. (um 1985).
Enthält zwanzig Gedichte des 1962 in Dresden geborenen Prenzlauer-Berg-Radikalkünstlers und Lyrikers, der sich Flanzendörfer nannte und im Sommer 1988 in Marienwerder Suizid beging. Das gesamte Heft wurde wohl von ihm selbst produziert, so der Umschlag mit entfernt an Penck erinnernden Originalzeichnungen in schwarzem und rotem Filzstift, der kaum zu entziffernde handschriftliche Titel auf dem ersten Blatt ("Rotstrich" ist nur eine Vermutung), die Vervielfältigung der Gedichte mit einer Schreibmaschine auf Durchschlagpapier (jeweils auf einem halbierten, umgeschlagenen DIN-A4-Blatt) und die kryptischen Angaben auf der vorletzten, schwarz umrandeten Seite: mit einem breiten blauen Filzstift geschriebene, kaum lesbare Silben (vielleicht "moblum-dolet dep jüd null dolu we pch"). Eines der ersten Gedichte trägt den Titel "trist": tropfend da fiel ein / engel herab und / zerschellte vorm / haus / ich sah ihn und / suchte meinen schatten / vergebens". 1992 erschien im Verlag Gerhard Wolf janus press in Berlin ein inzwischen rarer, von Peter Böthig und Klaus Michael zusammengestellter Band mit Werken von Flanzendörfer: unmöglich es leben. texte bilder fotos. Zu Flanzendörfer, diesem literarischen Kraftgenie der kompromisslosen Art, informiert online am besten der Beitrag auf "planetlyrik" (https://www.planetlyrik.de/flanzendorfer-unmoglich-es-leben/2010/03/). – Gebrauchsspuren, gebräunt; mehrere Knicke, stark wasserrandig; linker Rand außerhalb der Heftung mit größerer Einkerbung. - Äußerst selten.
Lao-Tse. Die Bahn und der rechte Weg. Der chinesischen Urschrift nachgedacht von Alexander Ular. Vierte Auflage. 106 S., 1 Bl.. 22 x 14 cm. Senffarbener Maroquinband mit blindgeprägtem RTitel und Lederauflage in Rot und Schwarz auf dem VDeckel sowie KGoldschnitt in Halblederschuber. Leipzig, Insel, 1919.
Vgl. Sarkowski 979 A. – Wohlerhaltenes Exemplar im bibliophilen Handeinband. – Titel und Zwischentitel leicht fleckig, Titel auch mit dezenter Ziffernsignatur in Tinte – Dabei: Tschuang-Tse. Reden und Gleichnisse. Deutsche Auswahl von Martin Buber. Dritte Auflage. 2 Bl., 129 S. 22 x 14 cm. Senffarbener Maroquinband (leicht stockfleckig) mit blindgeprägtem RTitel und Lederauflage in Rot und Schwarz auf dem VDeckel sowie KGoldschnitt in Halblederschuber. Leipzig, Insel, 1920. - Vgl. Sarkowski 1783 A. - Wohlerhaltenes Exemplar im bibliophilen Handeinband. - Vereinzelte unbedeutende Stockflecken.
Lukian von Samosata und Laurens, Henri - Illustr.
Loukios ou l'ane
Los 3207
Zuschlag
700€ (US$ 805)
"Das am reichsten ausgestattete Buch von Henri Laurens"
Laurens, Henri. - Lukian von Samosata (hier: Lucien de Samosate). Loukios ou l'ane. 88 S., 4 Bl. Mit 68 Original-Holzschnitten (teils zusätzliche in Linolschnitt) von Henri Laurens. 29,5 x 21 cm. Lose Lagen in illustr. OUmschlag, OPappdecke (Gelenke brüchig) und OPappschuber (beschabt, gebräunt und etwas fleckig). Paris, Tériade, 1947.
Monod 7471. Völker 24. Rauch 126. Artist and the Book 157, Anm. Strachan 106. – Eines von 190 nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage 250 Ex.). Im Druckvermerk vom Künstler signiert. Die Holzschnitte in Grau, Schwarz und teils in Gold. Die Übertragung der Texte stammt von E. Chambry, der Druck entstand bei P. Bouchet. "Die Originalplatten lassen deutlich werden, dass es sich um eine Vermischung von Holzschnitt- und Linolschnittechnik handelt. ... Durch ihren Schwarz-weiß-Gegensatz, durch Verwendung einer cremefarbenen Tonplatte bei kleinformatigen Kompositionen und durch gelegentliche Goldakzente, die auch in den Ornamentstreifen des Textes aufgenommen werden, stehen die Illustrationen zwischen Schwarzweiß- und Farbholzschnitt. Der Loukios ou l'ane ist das am reichsten ausgestattete Buch von Henri Laurens. Die Illustrationen begleiten den Text nicht nur, sondern bilden mit diesem auch eine optische Einheit." (B. Völker). – Teils minimal gebräuntes, sonst wohlerhaltenes sauberes Exemplar.
Cooper, Douglas und Léger, Fernand - Illustr.
Dessins de guerre 1915-1916
Los 3208
Zuschlag
180€ (US$ 207)
Léger, Fernand. - Cooper, Douglas (Ed.). Fernand Léger - Dessins de guerre 1915-1916. 10 Bl. Mit 44 Abb. (eine farbig, 43 auf getöntem Hintergrund) auf Tafeln. OBroschur und lose Blatt. Zusammen in OPappmappe mit pochoirkoloriertem Umschlagtitel. In transparentem Schuber. Paris, Berggruen & Cie, 1956.
Nicht bei Monod. – Eines von 600 Exemplaren (Gesamtauflage: 650). Das Album mit Faksimiles der Tusch- und Bleistiftzeichnungen, die während des Ersten Weltkriegs entstanden. Nur knapp überlebte der Soldat Léger einen deutschen Giftgasangriff. – Sehr gut erhalten.
Liebermann, Max. 24 farbige Faksimiledrucke nach Gemälden aus der Ausstellung seiner Werke in der Königlichen Akademie der Künste zu Berlin aus Anlass seines 70. Geburtstages. 1 Bl. Titel und Inhaltsverzeichnis sowie 24 Heliogravüren. Lose Bl. in OHalbleinen-Flügelmappe (etwas berieben; Rücken an den Enden etwas zerschlissen). Charlottenburg, Photographische Gesellschaft Kunstverlag, (1917).
Eines von 200 nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage). Aufwendig produzierte Geburtstagsgabe mit Werken Liebermanns von 1872 (Häuser in Scheveningen) bis 1909 (Selbstbildnis). Das Inhaltsverzeichnis nennt jeweils auch die Besitzer (u. a. Paul Cassirer). – Wohlerhalten; die Seidenpapierblätter vor den Tafeln gebräunt und teils etwas fleckig.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
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