Los 3196
Kündung, Die
Eine Zeitschrift für Kunst
Schätzung
6.000€ (US$ 6,818)
Abgabe von Vorgeboten möglich
Aus dem Katalog
Moderne Literatur und Kunstdokumentation
Auktionsdatum 15.4.2026

Aus dem Katalog
Wertvolle Bücher, Dekorative Graphik und Autographen
Auktionsdatum 14.–15. April, 2026


Seltene Zeitschrift - eines von nur 200 Exemplaren mit Holzschnitten von Schmidt-Rotluff
Die Kündung. Eine Zeitschrift für Kunst. Erste Folge. Hrsg. von W. Niemeyer und R. Schapire. Heft I-XII in 7 Heften (alles Erschienene). 172 S. Mit 7 Original-Titelholzschnitten (davon 6 von verschiedenen Farbplatten gedruckt) von K. Schmidt-Rottluff, 47 (von 49) Originalholzschnitten (davon 2 handkoloriert) von K. Schmidt-Rottluff, K. Opfermann, G. v. Ruckteschell u. a., 14 Holzschnitt-Initialen von K. Schmidt-Rottluff sowie 3 Original-Lithographien von Ch. Crodel und L. Segall und 6 montierten Fotografien. 45 x 34 cm. Illustr. OBroschuren mit Fadenheftung. Hamburg, Einmann-Werkstatt, 1921.
Raabe 96. Söhn, HdO I, 13501-13507. Schapire, Gebrauchsbl. 53. – Die Auflage betrug (nach Söhn, HdO) ca. 200 Exemplare. Aufwendig in verschiedenen Schrifttypen gedruckte Zeitschrift, die jeweils mit einem farbigen Titelholzschnitt ausgestattet wurde. Ferner von Schmidt-Rottluff der Holzschnitt "Kündigungsgedicht" (Schapire 54) und die 14 Holzschnittinitialen (Schapire 55-68). Weitere Holzschnitte und Lithographien von Opfermann, Radziwil, Crodel, Huth, Lange, Ruckteschell, Schott, Willi Tegtmeier u. a. Mit spätexpressionistischen Dichtungen, Reden und kunstkritischen Aufsätzen, u. a. von W. Niemeyer, Blunck, Gerlach, Schapire, Schnack, E. Köppen, S. Schott und Th. Ring. "In der gestalterischen Lösung bedeutende Leistungen sind jedoch die Umschläge und die in Holz geschnittenen Gedichte, die jeweils die erste Seite der Zeitschrift zieren. Die Gedichtsschnitte fügen den in Holz gegrabenen Text und ein Bild zu einer kontrastreichen, den Möglichkeiten des Holzschnittes gemäßen Einheit zusammen" (Lang). Auf dem Rückdeckel das Zeichen (in zwei Variationen, vgl. Söhn I, S. 226) der Einmann-Werkstatt Johannes Schulz als Orig.-Holzschnitt. Die Zeitschrift zählte zu den umfassendsten und bedeutendsten Zeugnissen der Hamburger Schule und gilt als anspruchsvollste Kunstzeitschrift des Expressionismus hierzulande. Eine unbestimmte Anzahl an Exemplaren wurde während der NS-Zeit (NS-Schlagwort: "entartete Kunst") konfisziert.
Unser Exemplar mit folgenden zusätzlichen Originalholzschnitten von K. Schmidt-Rottluff: Umschlag von Heft IX. und X. mit dem Titel-Holzschnitt auf orangefarbener Farbplatte (Söhn 13506-1), Titelholzschnitt (signiert; 13501-1; lose montiert) und "Kündung/Gedicht von W. Niemeyer" Holzschnitt (signiert; 13501-2; lose montiert). – Die Umschläge teils etwas gebräunt, insgesamt jedoch sehr gutes, in großen Teilen nahezu verlagsfrisches Exemplar.
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