Kant, Immanuel
Metaphysische Anfangsgründe der Rechtslehre [und:] Metaphysische Anfangsgründe der Tugendlehre
Los 2180
Schätzung
250€ (US$ 284)
Kant, Immanuel. Metaphysische Anfangsgründe der Rechtslehre. XII, 235 S. 20 x 12 cm. Moderner Pergamentband (signiert: "Irmgard Smidt") mit RTitel. Königsberg, Friedrich Nicolovius, 1797.
Die Metaphysik der Sitten I. Warda 171. Adickes 90. – Erste Ausgabe. Mit dem Impressum auf Seite 235 "Leipzig, gedruckt bey Christian Friedrich Solbrig." und verso dem Druckfehlerverzeichnis. – Gering fleckig. Ohne die beiden bei Warda genannten Obertitel. – Beigebunden: Derselbe. Metaphysische Anfangsgründe der Tugendlehre. 1 Bl., X, 190 S., 1 Bl. (Errata). Ebenda 1797. - Warda 176. - Erste Ausgabe des zweiten Teils der Metaphysik der Sitten, hier allerdings nur mit dem ersten der beiden bei Warda genannten Obertitel. - Gering fleckig.
Kant, Immanuel. Zum ewigen Frieden. Ein philosophischer Entwurf. 104 S. 16,5 x 10 cm. Pappband d. Z. (stärker berieben und bestoßen, Rücken mit schwachen Schabspuren). Königsberg, Friedrich Nicolovius, 1795.
Warda 155. Carter-Muir 226. Vgl. Goedeke V, 3, 18. – Zweiter Druck der ersten Ausgabe, mit dem bei Warda genannten Kennzeichen (Kustode "welt" auf Seite 3). "In der politischen Schrift 'Zum ewigen Frieden', die bei ihrem Erscheinen starke Beachtung fand, stellte Kant sechs Präliminarartikel und drei Definitivartikel zum ewigen Frieden der Staaten auf ... Der ewige Friede ist nicht ein utopisches Ideal, sondern die Idee einer moralisch-praktischen Aufgabe für die Politik, die innere und äußere" (Ziegenfuß). – Etwas stockfleckig. Es fehlt das Erratablatt am Schluss, das nicht allen Exemplaren beigebunden wurde.
La Porte, Joseph de. Observations sur l'esprit des loix, ou l'art de lire ce livre, de l'entendre et d'en juger. 198 S. 16 x 10 cm. Marmorierter Lederband d. Z. (leicht berieben, gering beschabt und bestoßen) mit reicher RVergoldung, goldgeprägtem RSchild und Stehkantenvergoldung. Amsterdam, Pierre Mortier, 1751.
Vgl. Barbier III, 615. Nicht bei De Backer-Sommervogel. – Eine von zwei im Jahr des Erstdrucks erschienenen Ausgaben. Interpretationshilfe zu Montesquieus geschichtsphilosophischem und staatstheoretischem Hauptwerk Vom Geist der Gesetze, das 1748 in Genf erschien. – Gering gebräunt, fl. Vorsatz mit hs. Besitzvermerk.
Lipsius, Justus
Manuductionis ad Stoicam philosophiam libri tres
Los 2183
Schätzung
150€ (US$ 170)
Lipsius, Justus. Manuductionis ad Stoicam philosophiam libri tres: L. Annaeo Senecae, aliisque scriptoribus illustrandis. Editio secunda, atque ab ultima auctoris manu. 6 Bl., 212 S., 2 Bl. Mit gestochener Druckermarke. 27 x 17,5 cm. Moderner Pergamentband. Antwerpen, Plantin-Moretus, 1610.
Ziegenfuß II, 64. – Zweite Ausgabe der zuerst ebenda 1604 erschienenen philosophischen Schrift über den Stoizismus. Justus Lipsius (1547-1616) wirkte als Professor in Löwen. – Gleichmäßig etwas gebräunt, erstes Blatt der Widmung mit unbedeutender kleiner Fehlstelle im oberen Rand.
Locke, John. Libri IV de intellctu humano. Novissima editio ... cura Gotthelff Henr. Thiele. 7 Bl., 79 S., 23 Bl., 1 w. Bl., 1000 S. 17 x 10,5 cm. HPergament d. Z. (fleckig und etwas beschabt) mit handschr. RTitel. Leipzig, Th. Georg, 1741.
Spätere Ausgabe der lateinischen Übersetzung des 1690 zuerst erschienenen "Essay Concerning Humane Understanding", des Klassikers der empiristischen Erkenntnistheorie. – Ohne das gestoch. Frontispiz. Titel mikt Besitzvermerk von alter Hand; gebräunt.
Mably, Gabriel Bonnot de
Gespräche des Phocion über die Beziehung der Morale mit der Politik
Los 2185
Schätzung
300€ (US$ 341)
Mably, Gabriel Bonnot de. Gespräche des Phocion über die Beziehung der Morale mit der Politik. Aus dem Griechischen des Nicocles. Mit Anmerkungen aus dem Französischen des Herrn Abt Mably übersetzt (von Hanns Conrad Vögelin). 2 Bl., 295 S. 17 x 10 cm. Pappband. Zürich, Heidegger und Comp., 1764.
Hamberger-Meusel IV,94. Fromm IV,15674. Vergl. Winter, Compendium Utopiarium 183F und Ziegenfuß II,94 (beide nur die franz. Ausgabe). – Erste Ausgabe. Eine moralphilosophische Utopie des 18. Jahrhunderts. "Mably trat für eine sozialistische Ordnung der Gesellschaft ein und verlangte Gleichheit und Wohlwollen als ihre Grundlagen. Die Übersetzung aus dem Griechischen ist fingiert. Mit dem gestochenen Exlibris "Emanuel Wetzel" (Lehrer und Friedensrichter aus Brugg, der in Kontakt mit Pestalozzi stand). – Titel und ersten drei Blätter etwas braun- und fingerfleckig sowie leicht knickspurig.
Meiners, Christoph. Vermischte philosophische Schriften. 3 Bände. Mit 3 gestochenen Titelvignetten. 16 x 9,5 cm. Halbleder d. Z. (Ecken minimal bestoßen) mit floraler RVergoldung und je 2 farbigen goldgeprägten RSchildern. Leipzig, Weygand, 1775-1776
Vgl. Ziegenfuß II, 143. – Erste Ausgabe der Schriftenauswahl des umstrittenen Göttinger Schriftstellers und Kantgegners Christoph Meiners (1747-1810), der eine Reihe popularphilosophischer Arbeiten verfasste und bei seinen akademischen Kollegen Georg Forster und Georg Christoph Lichtenberg kein hohes Ansehen genoss, wie auch die ADB kritisch bemerkt: "Es trieb ihn eine Monomanie, die Mitwelt über alles Mögliche geschichtlich aufzuklären und so gelangte er zu einer hastigen Vielschreiberei, bei welcher neben manchem Richtigen durch flüchtige Benutzung des zerstreuten Materials sich mehrfach voreilige Annahmen ergaben, an welchen er aber eigensinnigst in öfteren Wiederholungen festhielt". Trotzallem wurde er 1775 zum ordentlichen Professor der Philosophie ernannt. – Sehr schönes Exemplar im dekorativen Einband einer zeitgenössischen Adelsbibliothek, mit entsprechendem montierten Wappenexlibris.
Nietzsche, Friedrich. Die Geburt der Tragödie. Oder: Griechenthum und Pessimismus. Neue Ausgabe mit dem Versuch einer Selbstkritik. XVIII, IV, 144 S. 22 x 14,5 cm. Moderner Halblederband (illustrierter beschnittener OVorderumschlag eingebunden) mit RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Leipzig, E. W. Friztsch, (1886).
WNB 25. – Erster Druck der erweiterten Fassung. Die ersten 18 Seiten und der Zwischentitel auf leicht abweichendem Papier, bei den Seiten III/IV (Vorwort an Richard Wagner) und den Seiten 1-144 handelt es sich um die Druckbogen der zweiten Auflage von 1874. Nach Abschluss des Zarathustra konnte sich Nietzsche der Neuausgabe und Überarbeitung bereits erschienener Werke widmen. So veranstaltete er mit seinem wiedergewonnenen Verleger Fritzsch unter Verwendung noch vorhandener Restbogen sogenannte Titelauflagen. Bei Die fröhliche Wissenschaft und Die Geburt der Tragödie wurden jedoch nicht nur die Titelblätter erneuert, Nietzsche verfasste zudem bedeutende Vorreden, die hier erstmals im Druck erschienen. Seine wirkungsmächtige Basler Frühschrift über das Dionysische und das Apollinische erschien zuerst im Mai 1872. "Unter dem Zauber des Dionysischen schließt sich nicht nur der Bund zwischen Mensch und Mensch wieder zusammen: auch die entfremdete, feindliche oder unterjochte Natur feiert wieder ihr Versöhnungsfest mit ihrem verlorenen Sohne, dem Menschen." Nietzsches Schrift über Entstehung und Niedergang der griechischen Tragödie wurde von der etablierten Philologie aufgrund seiner intuitiven und irrationalen Schlüsse nicht ernst genommen und weitgehend ignoriert. Lediglich der junge Wilamowitz-Möllendorff, mit dem Nietzsche gemeinsam in Schulpforta die Schulbank drückte, wagte einen öffentlichen Tadel: "herr Nietzsche tritt ja nicht als wissenschaftlicher forscher auf: auf dem wege der intuition erlangte weisheit wird teils im kanzelstil, teils in einem raisonnement dargeboten, welches dem journalisten nur zu verwandt ist." Erwin Rohde sprang seinem Freund Nietzsche zur Seite und veröffentlichte seine Erwiderungsschrift Afterphilologie, in der er Nietzsches Thesen verteidigt und gegen Wilamowitz polemisiert. – Durchgehend mit Unter- und Anstreichungen in Bleistift.
Sanchez de Liçaraço, Pedro Gerónimo
Generalis et admirabilis methodus ad omnes scientias facilius
Los 2188
Schätzung
250€ (US$ 284)
Raimundus Lullus. - Sanchez de Liçaraço, P. G. Generalis et admirabilis methodus ad omnes scientias facilius, et scitius addiscendas: in qua eximij & piissimi Doctoris Raimundi Lullji ars brevis, explicatur: & multis exemplis, variisque quæstionibus, circa facultates, quæ in scholis docentur. 24 Bl., 426 S., 1 Bl. (Errata). Mit Holzschnitt-Druckermarke und 1 (statt 2) Volvellen. 19,5 x 14,5 cm. Halbpergament d. Z. (etwas fleckig und berieben, Innenspiegel modern erneuert). Tarazona, Carlos de Labáyen für Juan de Bonilla, 1619.
Brüning, Bibliographie der alchemistischen Literatur 1296. – Zweite Auflage des zuerst 1613 ebenda erschienenen umfangreichen methodischen Traktas zum Erlernen aller Wissenschaften, verfasst von dem aus dem spanischen Aragonien stammenden Theologen Pedro Gerónimo Sanchez de Liçaraço (gest. 1614), der an der Kathedrale von Tarazona als Dekan wirkte. Auf Grundlage der Lehren des mallorquinischen Philosophen und Mystikers Raimundus Lullus (1232-1315), die hier auch erläutert werden. Die eine der beiden vorhandenen Volvellen illustriert eine Art "Begriffskombinations-Maschine". – Es fehlt eine der beiden Volvellen (auf Seite 65). Blatt D2 mit Eckabschnitt (ohne Textverlust), Titel zur Hälfte gelöst, vorderes Innengelenk geplatzt. Insgesamt etwas gebräunt und braunfleckig. Zweispaltiger Druck.
(Saint-Martin, Louis Claude de). Irrthümer und Wahrheit, oder Rückweiß für die Menschen auf das allgemeine Principium aller Erkenntniß. Aus dem Französischen übersetzt von Matthias Claudius. XVI, 614 S. 22,5 x 15 cm. Moderner marmorierter Halblederband. Breslau, Gottlieb Löwe, 1782.
Goedeke IV/1, 980, 17. Ziegenfuß I, 401. Fromm 23138. Wolfstieg 43100. – Erste deutsche Ausgabe. Das Werk erschien zuerst 1775, angeblich als Polemik gegen Boulangers L'antiquité dévoilée, dem Saint-Martin seinen Glauben an die schöpferische Kraft des Menschen entgegensetzte. Listig-charmant argumentiert er, dass der Mensch nicht nur der eigentliche Zweck der Weltschöpfung sei, sondern auch deren Herr und Meister. Die Kritik an verschiedenen Thesen der katholischen Kirche hatte zur Folge, dass das Buch auf den Index gesetzt wurde. – Etwas fleckig, am Schluss auch mit stellenweise deutlichem Feuchtigkeitsrand. Unbeschnittenes und breitrandiges Exemplar.
Volney, Constantine-Francois de Chasseboef Comte de
Die Ruinen
Los 2190
Schätzung
150€ (US$ 170)
Volney, C.-F. de Chasseboef Comte de. Die Ruinen. Aus dem Französischen (von M. S. Forkel. Mit einer Vorrede von Georg Forster). 1 Bl., XVI, 272, 78 S. Mit gestochenem Frontispiz und 2 gefalteten Kupfertafeln. 18,5 x 11 cm. Marmorierter neuerer Halblederband mit goldgeprägtem RTitel und ornamentaler RVergoldung. Berlin, Friedrich Vieweg d. Ä., 1792.
Goedeke VI, 249, 55. Ziegenfuß II, 806. – Erste deutsche Ausgabe des zuerst 1791 in Genf erschienenen Hauptwerks des französischen Aufklärungsphilosophen und Orientreisenden Volney (1757-1820). – Durchgehend etwas stärker stockfleckig, Titel mit montiertem Monogrammschildchen.
Volney, Constantine-François de Chasseboef Comte de
Les ruines ou meditation sur les revolutions des empires
Los 2191
Schätzung
120€ (US$ 136)
Volney, C.-F. de Chasseboef Comte de. Les ruines ou meditation sur les revolutions des empires. 235 S., 1 Bl. 21 x 13 cm. Broschur d. Z. (berieben und leicht geworfen). (Paris, Desenne), 1792.
Vgl. Cioranescu 63761. Ziegenfuß II 807. – Zweite Ausgabe des bedeutenden Werkes des Aufklärungsphilosophen der Französischen Revolution Constanine-François de Chasseboef Comte de Volney (1757-1820). – Unbeschnitten. Minimal fleckig. Vorsatz mit hs. Notizen.
Wieland, Ernst Carl
Versuch über die natürliche Gleichheit der Menschen
Los 2192
Schätzung
180€ (US$ 205)
Wieland, Ernst Carl. Versuch über die natürliche Gleichheit der Menschen: Nebst einem Anhange über das Recht der Wiedervergeltung. 4 Bl., 135 S. 20 x 12 cm. Pappband aus dem 19. Jahrhundert (lichtrandig, berieben und bestoßen) mit goldgeprägtem RSchild. Leipzig, Paul Gotthelf Kummer, 1782.
VD18 11399988. – Der Professor der Philospophie zu Leipzig Ernst Carl Wieland (1755-1828) behandelt in seinem Werk die "natürliche" Gleichheit der Menschen. Diese analysiert er zum Beispiel anhand des Triebes zur Selbsterhaltung, das Begehrungsvermögen, moralische Gesetze, Grenzen der natürlichen Freiheit, Genzen des natürlichen Rechts, Ursprung des Pflichtgefühls etc. – Knickspurig und leicht fleckig sonst gutes Exemplar. Sehr selten im Handel. – Dabei: Ueber die Gefahr, die den Thronen, den Staaten und dem Christenthume den gänzlichen Verfall drohet. Mit Datis und Urkunden belegt aus dem Archiv unsers Jahrhunderts. 1 Bl., 106 S. Mit gestochener Titel-Vignette. 17 x 9,5 cm. Leder d. Z. (berieben, bestoßen und leicht geworfen) mit TSchild. O. O. (München), o. Dr., 1791.
Wolff, Christian von
Vernünftige Gedancken von den Kräfften des menschlichen Verstandes (und:) Ausführliche Nachricht von seinen eigenen Schrifften
Los 2193
Schätzung
300€ (US$ 341)
Wolff, Christian. Vernünftige Gedancken von den Kräfften des menschlichen Verstandes und Ihrem richtigen Gebrauche in Erkäntniß der Wahrheit, den Liebhabern der Wahrheit mitgetheilet. 12 Bl., 233 S., 6 Bl. Mit gestoch. Frontispiz. Titel in Rot und Schwarz. 17 x 10,5 cm. Leder d. Z. (Rücken etwas rissig, Gelenke angebrochen, Hinterdeckel mit Wurmspur) mit goldgeprägtem RSchild und RVergoldung. Halle, Renger 1754.
Ziegenfuß II, 906. BBKL XIII, 1509ff. – Letzte Auflage des logisch-erkenntnistheoretischen Hauptwerks von Wolff, welches den ersten Band seiner deutschsprachigen philosophischen Schriften bildete. – Hinteres fliegendes Blatt entfernt, etwas altersfleckig bzw. gebräunt, in den Rändern stellenweise gebrauchsfleckig. – Beigebunden: Derselbe. Ausführliche Nachricht von seinen eigenen Schrifften, die er in deutscher Sprache von den verschiedenen Theilen der Welt-Weißheit heraus gegeben. 7 Bl., 672 S., 8 Bl. Mit gestochenem Frontispiz von P. Fehr. Titel in Rot und Schwarz. Frankfurt, J. B. Andreä & H. Hort, 1733. - Zweite Ausgabe. Wolff übertrug dem Vorbild von Thomasius folgend die lateinischen Fachausdrücke ins Deutsche. Damit begründete er die deutsche philosophische Terminologie und führte essentielle Begriffe wie Bewusstsein, Begriff, Vorstellung und Wissenschaft in den Diskurs ein.
PÄDAGOGIK
Basedow, (Johann Bernhard). Nouvelle méthode d'éducation. Traduite de l'allemand par Michael Huber. XVI, 398 S. 19 x 11,5 cm. Marmorierter Lederband d. Z. (leicht berieben und gering beschabt) mit reicher RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Frankfurt und Leipzig, Gaspard Fritsch, 1772.
DG 12.6090. – Erste französische Ausgabe. – Zu Beginn und am Schluss etwas, sonst nur leicht gebräunt.
Einzelne Gedanken über Erziehung. 71 S. 15,5 x 10 cm. Marmorierter Pappband d. Z. (etwas berieben, Rückenbezug mit kleinen Fehlstellen). Lübeck, o. Dr., 1802.
Einzige Druck der kleinen, anonym verfassten pädagogischen Schrift über Jünglingserziehung für Hauslehrer höherer Stände. "Sollte ein unbarmherziger Recensent gleich einem Raubthiere, diese Blätter als eine Beute für sich betrachten: immerhin - er recensire nach Belieben, der Verfasser und ich wollen darüber herzlich lachen und seine viele Mühe bedauern" (Vorrede des Herausgebers). Schöner Druck auf festerem Bütten. – Titel schwach fleckig, Innenspiegel mit zeitgenössischem Besitzeintrag. Über den KVK nur zwei bibliothekarische Standortnachweise in Leipzig (UB) und Berlin (Bibliothek für bildungsgeschichtliche Forschung).
Fröbel, Friedrich Wilhelm August
Fortgesetzte Nachricht von der allgemeinen deutschen Erziehungsanstalt in Keilhau
Los 2196
Schätzung
350€ (US$ 398)
Fröbel, Friedrich Wilhelm August. Fortgesetzte Nachricht von der allgemeinen deutschen Erziehungsanstalt in Keilhau. 60 S., 1 Bl. Mit typographischer Falttafel. 19,5 x 12 cm. Interimsbroschur d. Z. mit RSchild. Rudolstadt, Hofbuchhandlung, 1823.
Heiland 6. – Seltene erste Ausgabe. "In einer eigenen Schule, 1816 in Giesheim bei Arnstadt gegründet, ein Jahr später nach Keilhau verlegt, versuchte Fröbel, Unterricht und Erziehung auf schöpferische Tätigkeit, Spiel und Arbeit zu gründen und dem Bruch zwischen Denken und Tun zu begegnen. Das Aufweisen der Gleichgesetzlichkeit in allen Lebenserscheinungen war das methodische Prinzip seines Unterrichts; 'nachgehende Erziehung' sollte dem Individuum den Raum lassen, sich frei entscheidend in die Forderung des göttlichen Gesetztes zu fügen" (NDB V, 644). "Seine pädagogischen Gedanken zeichnen sich durch Originalität, Gefühlstiefe und Kühnheit aus ... Fröbels pädagogische Anregungen, zumal seine Darstellung der kindlichen Phase, haben ihre Bedeutung bis in die Gegenwart nicht verloren" (KLL IV, 2460ff. mit ausführlicher Würdigung). Der bedeutende thüringische Pädagoge und Pestalozzischüler Friedrich Wilhelm August Fröbel (1782-1852) gilt als Begründer des Kindergartens. – Oberer rechte Ecke mit schwacher Knickspur.
Fröbel, Friedrich Wilhelm August
Ueber deutsche Erziehung überhaupt
Los 2197
Schätzung
350€ (US$ 398)
Fröbel, Friedrich Wilhelm August. Ueber deutsche Erziehung überhaupt, und über das allgemeine Deutsche der Erziehungsanstalt in Keilhau insbesondere. 52 S. 17,5 x 11 cm. Interimsbroschur d. Z. Rudolstadt, Hofbuchhandlung, 1822.
Heiland 5. – Seltener erster Separatdruck der kleinen Werbeschrift für Fröbels erste Erziehungsanstalt in Keilhau, eine der frühesten Fröbelschriften überhaupt. Erschien zuerst im Allgemeinen Anzeiger der Deutschen (Nummern 273, 274 und 276). Ausgabe (SA aus: Allg. Anzeiger d. Deutschen 273-276). "In einer eigenen Schule, 1816 in Giesheim bei Arnstadt gegründet, ein Jahr später nach Keilhau verlegt, versuchte Fröbel, Unterricht und Erziehung auf schöpferische Tätigkeit, Spiel und Arbeit zu gründen und dem Bruch zwischen Denken und Tun zu begegnen. Das Aufweisen der Gleichgesetzlichkeit in allen Lebenserscheinungen war das methodische Prinzip seines Unterrichts; 'nachgehende Erziehung' sollte dem Individuum den Raum lassen, sich frei entscheidend in die Forderung des göttlichen Gesetztes zu fügen" (NDB V, 644). "Seine pädagogischen Gedanken zeichnen sich durch Originalität, Gefühlstiefe und Kühnheit aus ... Fröbels pädagogische Anregungen, zumal seine Darstellung der kindlichen Phase, haben ihre Bedeutung bis in die Gegenwart nicht verloren" (KLL IV, 2460ff. mit ausführlicher Würdigung). Der bedeutende thüringische Pädagoge und Pestalozzischüler Friedrich Wilhelm August Fröbel (1782-1852) gilt als Begründer des Kindergartens. – Leicht stockfleckig.
Herbart, Johann Friedrich
Allgemeine Pädagogik aus dem Zweck der Erziehung abgeleitet.
Los 2198
Schätzung
200€ (US$ 227)
Herbart, Johann Friedrich. Allgemeine Pädagogik aus dem Zweck der Erziehung abgeleitet. X, 482 S., 2 Bl. (Anzeigen). 20 x 12 cm. Pappband d. Z. (berieben, Gelenke beschabt, Ecken etwas bestoßen) mit goldgeprägtem RSchild. Göttingen, Johann Friedrich Röwer, 1806.
Goedeke V, 13,3. Ziegenfuß I, 514. – Erste Ausgabe. Das grundlegende Werk der Herbartschen Pädagogik. Als Philosoph steht Herbart bis heute im Schatten des deutschen Idealismus, dessen spekulative Methode er scharf kritisiert hat. Von grundlegender Bedeutung ist er dagegen bis heute mit seiner Forderung, die Pädagogik müsse sich auf ihre "einheimischen" Begriffe besinnen. Ausgehend von dieser Forderung wurde er einer der einflussreichsten Begründer der Pädagogik als selbständiger Wissenschaft. Der Grundbegriff seiner Pädagogik ist die "alle einseitigen Freiheits- und endogenen wie exogenen Determinationslehren negierende dem Menschen eigene 'Bildsamkeit'. Der Mensch ist eine offene, personale und individuelle Ganzheit von epochal und inhaltlich gebundenen Fähigkeiten. Ihn zu sittlichen Selbstbestimmung zu befähigen ist die Aufgabe der Erziehung" (NDB VIII, 574). – Vereinzelt gering fleckig, insgesamt wohlerhalten.
(Pestalozzi, Johann Heinrich). Léonard et Gertrude ou les moeurs villageoises, telles qu'on les retrouve à la Ville & à la Cour. Histoire morale. Traduite de l'allemand (par L. E. Pajot de Moncet). XVI S., 6 Bl., 416 S., 1 Bl. Mit 12 Kupfertafeln von Daniel Chodowiecki. 17 x 10 cm. Halbleder d. Z. (etwas stärker berieben) mitgoldgeprägtem RSchild. Berlin, G. J. Decker, 1783.
Engelmann 444ff. Israel I, 7, 2. – Erste französische Ausgabe und erste Ausgabe mit der schönen Kupferstich-Folge von Chodowiecki. "Die 12 von Chodowiecki gezeichneten und gestochenen Bilder sind sehr charakteristisch ... Pestalozzi schrieb am 6. November 1781 über diese Kupfer an Iselin: 'sie sind das Angenehmste, was mir mit diesem Buche hätte widerfahren können'" (Israel). – Stärker gebräunt und braun- bzw. stockfleckig.
KINDER- UND JUGENDBÜCHER
Bürkner, Hugo. Bilder aus dem Familienleben in vierzehn Original-Radirungen. Text von Franz Bonn. 15 Bl. Mit gestochenem Frontispiz und 14 radierten Tafeln. 28 x 36,5 cm. Roter Halbkaliko-Leinenband mit Goldfileten und VDeckeltitel (Bezug leicht fleckig, dieser und Rücken mit wenigen Fehlstellen). Leipzig, Alphons Dürr (1874).
Rümann 161. Thieme-Becker V, 198. Wegehaupt II, 445. Seebaß 298. – Erste Ausgabe. Meisterliche Darstellungen spätbiedermeierlicher Familienidylle und von Kinderszenen. Die Bilder aus dem Familienleben zeigen Motive aus Hugo Bürkners (1818-1897) eigenem Familienkreis. Die reizende Folge zeigt Kinder, im Sujet ähnlich den Darstellungen Ludwig Richters, für den Bürkner auch als Holzschneider tätig war. Bürkners Kinder wirken jedoch bei aller Anmut natürlicher und realistischer. Die Nähe zur Düsseldorfer Schule ist unverkennbar. – Bindung leicht gelockert, minimale Gebrauchsspuren. Kaum fleckiges, sehr schönes Exemplar, die Seidenhemdchen sind vorhanden, die Tafeln bemerkenswert frisch.
Dingler, Max. Sonnenkinderstuben. 12 Bl. Mit 11 ganzseitigen Farbillustrationen von Else Wenz-Viëtor. 23 x 20 cm. Farbig illustrierter OHalbleinenband. Oldenburg, Gerhard Stalling, 1925.
Nürnberger Bilderbücher Nr. 36. Vgl. Liebert 36 und Reetz 35 (12. Auflage). Seebaß II, 475. – "Von dem Leben Auroras des bunten Schmetterlings kurzer Erdenfahrt, erzählt uns dies Buch. Ein naturwissenschaftlicher Anschauungsunterricht, wie er feiner und graziöser nicht gedacht werden kann" (Verlagswerbung 1929). Neben der Wunderburg im Meer wohl das bekannteste Bilderbuch von Max Dingler (1883-1961), der im Hauptberuf Professor für Entomologie war. Das Titelblatt in Sütterlinschrift. – Schönes und wohlerhaltenes Exemplar.
Geissler, Peter Carl
Neuester Orbis Pictus für die Jugend
Los 2202
Schätzung
2.400€ (US$ 2,727)
Geissler, P(eter) C(arl). Neuester Orbis Pictus für die Jugend. Oder lehrreiche und unterhaltende Bilderschau von Gegenstaenden aus der Natur, der Kunst und dem Menschenleben, mit beigefügter Erklärung in deutscher, französischer, italienischer und englischer Sprache. 12 Bl. Mit lithographischem Titel und 24 kolorierten lithographischen Tafeln von P. C. Geissler. 36 x 25 cm. OHalbleinen (etwas fleckig und berieben, Rückenbezug mit Fehlstellen). Nürnberg, C. H. Zeh, 1842.
Pilz 375. Vgl. Rammensee 496. – Einzige Ausgabe des prächtigen Bilderalphabets. Die akkurat kolorierten Foliotafeln illustrieren nach dem Alphabet verschiedene Berufe und Gewerbe wie Böttcher und Bänkelsänger, Gemüse- und Obsthändlerin, Scherenschleifer, Violinspieler, Xylograph, Zimmermann etc., jede Tafel mit unkolorierter Bordüre, in der sich ebenfalls illustre Darstellungen zum jeweiligen Buchstaben finden. Der Aquarellmaler und Kupferstecher Peter Carl Geißler (1802-1872) gründete 1830 in Nürnberg eine Verlagsbuchhandlung, für die er (ebenso wie für andere Verlage) eine große Anzahl von Illustrationen lieferte. – Vorderes Innengelenk leicht angeplatzt. Textblätter etwas stärker stockfleckig, die prächtigen ABC-Tafeln auf festem Papier nur gering betroffen. Schönes Exemplar ohne jegliche Papierläsuren im typographischen Verlagseinband. - Selten.
Gerlach's Jugendbücherei. Hrsg. von H. Fraungruber. 3 Bde der Reihe (von 34). Mit zahlr. teils farb. Illustrationen. 15 x 14 cm. OLeinenbände. Wien und Leipzig, Gerlach & Wiedling, (1901-1924).
Vgl. Heller S. 156f. Doderer IV 220. – Vorhanden: Bd 1. Brüder Grimm. Kinder- und Hausmärchen. Mit Bildern von Ign. Taschner. (1901). - Bd. 20. Cl. Brentano. Gockel, Hinkel und Gackeleia. Bilder und Buchschmuck von Fr. Wacik. (1908). - Die Nibelungen dem deutschen Volke wiedererzählt von Franz Keim. Bilder und Ausstattung von C. O. Czeschka. 1924 - Titelauflage der 2. Auflage. – Frische, sehr schöne Exemplare.
Gleitsmann, Margarete
Familie Klatschmohn (mit 2 Orig.-Entwürfen)
Los 2204
Schätzung
450€ (US$ 511)
Gleitsmann, Margarete. Familie Klatschmohn. 8 Bl. Mit einigen farbigen Textillustrationen und 2 Orig.-Illustrationsentwürfen. 25,5 x 31 cm. Farbig illustrierte OBroschur (Rücken etwas lädiert, minimale Randknicke). Breslau, Priebatsch, (1911).
Vgl. Schug 497. Nicht bei Klotz. – Einzige Ausgabe der überaus phantasievoll illustrierten "Mohnpuppenkinder" (Nachwort) der biographisch nicht nachweisbaren Illustratorin Margarete Gleitsmann, wohl ihr zweites und letztes Kinderbuch nach den Lustigen Pilzfamilien, die 1909 bei Dietrich in München erschienen (vgl. Schug). Beides herausragende Beispiele der sich allmählich etablierenden naturpoetisch-märchenhaften Bilderbuchproduktion in der Nachfolge Ernst Kreidolfs: "Wenn sie auch künstlerisch hinter Kreidolfs Vorbild zurückbblieb, so liefert sie doch mehr oder minder glückliche Beiträge zu einer Beseelung des Naturreichs. Darin steht sie im Gegensatz zum sachlich-pädagogischen Anliegen der sogenannten Anschauungsbilderbücher, wie sie das 18. und 19. Jahrhundert hervorgebracht hat. Aber wenn auch pädagogisch umstritten, so bedienen sich diese Bücher doch der zutiefst kindlichen Sehweise, die sichtbare Welt mit menschlichen Empfindungen auszukleiden. Tatsächlich führt eine solche Animation zu einer tieferen Einfühlung in die Umwelt, wie sie weder dieser, noch den Kindern zum Scheiden gereicht" (Schug). Die beiden lose beiliegenden, getuschten und für die finale Veröffentlichung nicht realisierten Entwürfe zeigen einen Kaffeeklatsch in illustrer Runde bzw. die Familie Klatschmohn beim Schlafen unter dem Mondhimmel, ein Blatt verso auch mit dem Entwurf zu einer Schlussvignette, jeweils mit dazugehörigen Versen. – Über den KVK nur ein Standortnachweis in der Internationalen Jugendbibliothek München, das Exemplar dort ist mit zehn Blatt kollationiert, wobei der illustrierte Umschlag wohl mitgezählt ist. Das Exemplar der Berliner Stabi gilt als Kriegsverlust. – Dabei: Ein zweites Exemplar, jedoch nur als Fragment (lädierte Einbandbroschur mit jeweils zwei wiederholten Doppelblatt, diese im Seitenrand unbeschnitten).
Grumbach, Karl
Unterhaltungs-Bibliothek für Söhne und Töchter gebildeter Familien
Los 2205
Schätzung
450€ (US$ 511)
Nicht im KVK
Grumbach, Karl. Unterhaltungs-Bibliothek für Söhne und Töchter gebildeter Familien; ein Beitrag zur Bildung und Veredelung des Geistes und Herzens. 148 S., 4 Bl. 15 x 9,5 cm. Marmorierter Pappband d. Z. (berieben, Rücken und Gelenke beschabt). Berlin, E. H. Schröder, (1836).
Klotz II, 2147/18. Kosch VI, 946. – Einzige Ausgabe. Spätwerk des überaus produktiven, aus Merseburg stammenden Privatlehrers und Predigers Karl Heinrich Grumbach (1790-nach 1851), der ab 1811 eine ganze Reihe moralisch-erbaulicher Jugendschriften verfasste (vgl. Klotz und Kosch). Enthält zwölf Erzählungen und Balladen, darunter Titel wie "Die Nachbarskinder", "Rachsucht und Edelmuth", "Mahnung der Muse an gute Jünglinge und Jungfrauen" oder "Stolz und Demuth. Prämienexemplar für die Drittklässlerin Auguste Ohle aus Nauen, datiert den 9. April 1839. Mit entsprechendem mehrzeiligen Geschenkeintrag auf dem fl. Vorsatz. – Etwas braunfleckig, sonst wohlerhalten. Kein Nachweis über den KVK.
Hildebrandt, Lily
Klein-Rainers Weltreise. München, G. W. Dietrich, 1918.
Los 2206
Schätzung
2.200€ (US$ 2,500)
"Eines der bedeutendsten Beispiele für das experimentelle Bilderbuch"
Hildebrandt, Lily. Klein-Rainers Weltreise. 16 Bl. Mit 14 chromolithographischen Illustrationen von Lily Hildebrandt. 26 x 32 cm. Farbig illustrierter OPappband. München, Georg W. Dietrich, 1918.
Dietrichs Münchener Künstler-Bilderbücher 33. Schug 604. Ihme III, 141. Vollmer II, 444. Brüggemann II,139, 389. Hoffmann-Thiele 199. – Erste Ausgabe. "Eines der bedeutendsten Beispiele für das experimentelle Bilderbuch" (LKJ). "Ein Bilderbuch, das die moderne Ausdruckstechnik in den Dienst des Kindes stellt und dessen originelle Rhythmen von Farbzusammenstellungen erzieherisch auf das Auge des Kindes wirken" (Liebert). "Die Bilder wirken wie aus Buntpapierstücken zusammengesetzt und erzielen ihre Wirkung durch geometrisierte, farbenfrohe großflächige Formen" (Hoffmann-Thiele). Lily Hildebrandt (1887-1974) zog 1913 nach Stuttgart und wurde an der dortigen Akademie Meisterschülerin bei Adolf Hölzel. Ein Jahr später wurde ihr Sohn Rainer Hildebrandt geboren, für den sie dieses Buch anfertigte. Bald darauf entstanden erste Hinterglasbilder, deren flächige und farbenreiche Strukturen auch in den Farblithographien dieses Buches zu erkennen sind. Ab 1935 schuf sie zahlreiche Glasfenster, noch im selben Jahr wurden ihre Arbeiten allerdings für "entartet" erklärt. Nachdem sie im privaten Kreis noch weitere Wand- und Glasmalereien schuf, brach sie ihre künstlerische Tätigkeit um 1943 ab. – Nahezu verlagsfrisches Exemplar.
Humberto. Zirkus. Panorama-Pop-up-Buch. 32 x 22 cm. Illustriertes OHalbleinen (leicht berieben, bestoßen und fleckig). Tschechien 1960.
Sehr hübsches Panorama-Pop-up-Buch mit einem Zirkus. Das Buch wurde vom tschechischen Illustrator und Grafikdesigner Vladimír Kovárík (1913-1982) entworfen und besteht aus einer einzigen ausklappbaren Doppelseite mit einer aufwendigen dreidimensionalen Zirkusszene. – Mit der selten noch vorhandenen Seiltänzerin, diese allerdings mit verso verstärkten Armen. Insgesamt gutes Exemplar.
Kapff, W(ilhelm). Sechs alte Mährchen für die Jugend. IV, 305 S. Mit 6 kolorierten lithographischen Tafeln. 15 x 9,5 cm. Halbleinen d. Z. (stärkere Gebrauchsspuren). Reutlingen, Fleischhauer und Spohn, 1846.
Kosch II, 3249/2. – Einzige Ausgabe. Zweites von nur zwei bei Kosch genannten Jugendbüchern des biographisch nicht nachweisbaren Verfassers Wilhelm Kapff. Enthält die sechs Märchen: Die drei Schwestern im Zauberwalde. Rolands Knappen. Sagen von Rübezahl. Der Kaufmann von Bremen. Der Schätzgräber. Der Bisamapfel. – Stärker fleckig, einige Blatt im Bug verstärkt (minimaler Buchstabenverlust), Block verschoben. Über den KVK nur ein Standortnachweis in Stuttgart.
Karafiat, Jan. Broucci. Pro male i velike deti. (Tschechischer Druck: Leuchtkäferchen. Für kleine und große Kinder). 30. Auflage. 107 S. Mit zahlreichen Farbillustrationen von Rudolf Mates. 26 x 20,5 cm. Farbig illustrierter OLeinenband (gering fleckig, Ecken leicht bestoßen). Prag, Hynek, (1932).
Balcar 26. – Wohlerhaltenes Exemplar des Klassikers der tschechischen Kinderbuchliteratur.
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