153050

Lose pro Seite


Newton, Isaac
Optice
Los 348

Zuschlag
500€ (US$ 568)

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Newton, Isaac. Optice: Sive de reflexionibus, refractionibus, inflexionibus & coloribus lucis libri tres. Latine reddidit Samuel Clarke. 7 Bl., 348 S., 1 Bl., 24 S., 1 Bl., 43 (recte: 47) S. Mit einigen schematischen Textholzschnitten und 6 (statt 19) gefalteten Kupfertafeln. 24 x 18,5 cm. Pergament d. Z. (etwas fleckig und berieben). London, Smith & Walford, 1706.
Poggendorff II, 277. Wallis 179. Babson 137. Honeyman 2326. DSB X, 56. – Erste lateinische Ausgabe. "In the Opticks, Newton presented his main discoveries and theories concerning light and color in logical order." (DSB). "This edition is important not only for the fact that it was carefully read and corrected by Newton but also for the first printing Newton's views on Iceland spar and six additional questions on the nature of polarised light and speculations about light and atomic structure. It also has been pointed out that the book contains a very early description of sulphuric ether which gives it a place in the early history on anaesthesia" (Lawson). – Es fehlen 13 Kupfertafeln. Leicht fleckig, fl. Vorsatz mit angestückter Ecke.

Runge, Friedrich Ferdinand
Der Bildungstrieb der Stoffe
Los 352

Zuschlag
12.000€ (US$ 13,636)

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Früheste Beispiele der Papierchromatographie
Runge, F(riedrich) F(erdinand). Der Bildungstrieb der Stoffe. Veranschaulicht in selbständig gewachsenen Bildern (Fortsetzung der Musterbilder). 30 Bl. Mit 22 kleinen (auf dem Titel) und 61 größeren (auf den Tafeln) montierten Orig.-Farbmustern. 42,5 x 25,5 cm. Lose Blatt in Halbleinen-Mappe d. Z. (stärkere Gebrauchsspuren). Oranienburg, Selbstverlag, 1855.
Poggendorff II, 722. DSBXI, 616. – Erste Ausgabe der bereits 1822 eingereichten und 1855 im Druck erschienenen Dissertation des aus Hamburg-Bergedorf stammenden und die letzten Lebensjahrzehnte in Oranienburg wirkenden Chemikers und Mediziners Friedrich Ferdinand Runge (1794-1867). Bei seinen hier vorliegenden Experimenten mit der Verteilung von Farbstoffen auf saugfähigem Papier, sogenannten Ringchromatographien, handelt es sich um die wissenschaftliche Erstbeschreibung derartiger Phänomene. Bemerkenswerte Darstellung chemischer Reaktionen, durch die Runge zum Vorläufer der Selbstorganisationstheorie der Natur wurde. Verschiedene chemische Verbindungen aus Salzen, Metallen, Säuren etc. bilden, im flüssigen Zustand auf saugfähiges Papier gebracht, verschiedene kreisförmige Muster. Diese hier zusammen mit den gedruckten Erklärungen (Nummer 1-32 und Schlussbemerkung) auf gestrichenes Papier montiert. Die Nummern 1 bis 5 mit je 1, die Nummern 6 bis 30 mit je 2, die Nummern 31 und 32 mit je 3 montierten Farbmustern. Ein moderner Reprint erschien 2014 in der von Judith Schalansky herausgegebenen Reihe der "Naturkunden" im Berliner Verlag Matthes und Seitz: "Schwebende, organische Farbtriebe wandern über das Papier, erblühen zu berauschenden psychedelischen Mustern in erstaunlich intensiven Tönen" (Verlagswerbung). – Exemplar mit deutlichen Erhaltungsmängeln: Alle Tafeln aus der Bindung gelöst, mit kleineren Randläsuren und durchgehend mal mehr, mal weniger fleckig sowie mit unterschiedlich stark ausgeprägten Feuchtigkeitsrändern. Die Farbmuster allerdings nur teilweise betroffen, diese teils etwas verblasst, gelöst oder lose. Titel papierbeding gebräunt, eine der dort montierten 22 kleinen Farbmuster mit Fehlstelle. Exemplar aus dem Besitz des Mikrobiologen und Robert Koch-Schülers Paul Lindner (1861-1945), langjähriger Leiter der Abteilung für Reinkultur am Institut für Gärungsgewerbe und Stärkefabrikation der Landwirtschaftlichen Hochschule Berlin, mit dessen Besitzeintrag auf dem Titel. Lose beiliegend ein maschinenschriftliches Begleitschreiben eines Berliner Kollegen namens Schmehlik vom 19. März 1913, der das Exemplar ausgeliehen hatte und nun zurückgibt, mit einem Hinweis auf die schon damals bekannte Seltenheit ("Es empfiehlt sich, das Werk gut zu verwahren"). - Sehr selten.

Lot 353, Auction  126, Scarella, Giovanni Battista, De magnete libri quatuor

Scarella, Giovanni Battista
De magnete libri quatuor
Los 353

Zuschlag
200€ (US$ 227)

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Scarella, Giovanni Battista. De magnete libri quatuor. 2 Bände. 5 (statt 6) Bl., LI, 320 S.; 3 (statt 4) Bl., 352 S. Mit gestochener Titelvignette, gefalteter Kupfertafel und Kupferstichkarte. 26 x 19,5 cm. Moderner Halbleinenband mit RSchild. Brescia, J. M. Rizzardi, 1759.
Riccardi 1/II, 431, 2. Wheeler 399. Honeyman Coll. 2772. – Erste Ausgabe. "Magnetic theory and method of making magnets" (Wheeler). – Es fehlt jeweils ein Blatt der Vorstücke, wohl der Vortitel. Behutsam gewaschenes, dennoch etwas stockfleckiges Exemplar. Titel von Band I sowie mehrere weitere Blatt mit restaurierten Fehlstellen. Die Karte mit Quetschfalten.

Schäffer, Johann Gottlieb
Die electrische Medicin
Los 354

Zuschlag
380€ (US$ 432)

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Schäffer, Johann Gottlieb. Die electrische Medicin oder die Kraft und Wirkung der Electricität in dem menschlichen Körper und dessen Krankheiten besonders bey gelähmzen Gliedern. 5 Bl., 84 S. Mit gestochenem Frontispiz. 21 x 17 cm. Etwas späterer schlichter Pappband (etwas fleckig und lichtrandig). Regensburg, Johann Leopold Montag, 1766.
Poggendorf II, 769. – Zweiter Druck der zuerst 1752 noch im kleineren Oktavformat erschienenen Abhandlung. Johann Gottlieb Schäffer (1720-1795) wirkte u. a. als Leibarzt des Fürsten von Thurn und Taxis und der Regensburger Bischöfe. Das Frontispiz mit dem Titel "Medicina electrica" zeigt verschiedene Behandlungsapparate und deren Anwendung beim Patienten. – Ein Blatt der Vorrede mit etwas größerem Braunfleck, sonst nur gering fleckig und insgesamt wohlerhalten.

Wendler, Franz
Methodus cometae practica. Görlitz, J. Rhambaw, 1619
Los 358

Zuschlag
260€ (US$ 295)

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Wendler, Franz. Methodus cometae practica. Dieser Comet oder Wunderstern ist am und in firmamento erschienen. 22 Bl. Mit Titelholzschnitt. 19 x 15,5 cm. Moderner Umschlag (stark lädiert). Görlitz, Johann Rhambaw, (1619).
VD17 23:289489U. Zinner 4798. – Der Komet "C/1618 W1" konnte zwischen 1618 und 1619 durch seine Helligkeit mit dem bloßen Auge gesehen werden und ist der erste Komet, der mit einem Fernrohr beobachtet wurde. Doch meist wurde er als Gott gesandte Mahnung, großes Unglück und nach etwa 1630 als Vorzeichen des Dreißigjährigen Krieges gedeutet. – Wurmspur (kaum Textverlust), knapp beschnitten, Blatt Aii und Aiii teils aus der Bindung gelöst, Blatt Eii und Eiii lose. Zum Schluss stark gebräunt, Fiche im hinterem Innenspiegel.

Lot 359, Auction  126, Albin, Eleazar, Natural history of english song-birds

Albin, Eleazar
Natural history of english song-birds
Los 359

Zuschlag
120€ (US$ 136)

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PFLANZEN- UND TIERBÜCHER
Albin, Eleazar. Natural history of english song-birds, and such of the foreign as are usually brought over and esteem'd for their singing. Third edition. 2 Bl., 96 S., 2 Bl. Mit gestochenem Frontispiz und 23 Kupfertafeln. 17,5 x 11 cm. Moderner Halblederband mit goldgeprägtem RTitel. London, C. Ware, (1759).
Nissen, Vogelbücher 17. – Dritte Auflage des erstmals 1737 erschienen klassischen Werks zum Thema. Mit einem Anhang "How to order the canary-birds in breeding; likewise their diseases and cure". – Gering fleckig, Frontispiz im oberen Rand gebräunt, Titel dort hinterlegt (geringer Buchstabenverlust beim Haupttitel). Die Tafeln mit Abklatsch.

Algen-Album
zur Erinnerung an Venedig
Los 360

Zuschlag
260€ (US$ 295)

Details

Algen-Album zur Erinnerung an Venedig. Mit 50 montierten Algenproben auf Karton mit je einer goldgeprägten Bordüre. 20 x 13,5 cm (Algen); 25 x 36 cm (Blattgröße). Leder-Kassette d. Z. (leicht berieben und angestaubt) mit goldgeprägtem DTitel, 4 Messingbeschlägen und einer Messingschließe. Deutschland um 1920.
Hübsche Sammlung verschiedener Algen aus Venedig, die gepresst, getrocknet und auf Papier montiert wurden. – Leicht gewellt sonst gutes Exemplar.

Lot 361, Auction  126, Bechstein, Johann Matthäus, Naturgeschichte der Stubenthiere. Vögel

Bechstein, Johann Matthäus
Naturgeschichte der Stubenthiere. Vögel
Los 361

Zuschlag
260€ (US$ 295)

Details

Bechstein, Johann Matthäus. Naturgeschichte der Stubenthiere. Vögel. Dritte vermehrte und verbesserte Auflage. XXVI, 764 S. Mit kolorierter gestochener Titelvignette und 16 kolorierten Kupfertafeln. 17 x 10 cm. Moderner marmorierter Halblederband mit goldgeprägtem RTitel. Gotha, Ettinger, 1812.
Lindner 117.03. Nissen 83. Wood 227. – Dritte Auflage. Die schönen Kupfer zeigen zumeist verschiedene Papageienarten. – Gering braunfleckig, die Tafeln schwach gebräunt, Titel mehrfach gestempelt. Exemplar aus der "Bibliotheca Tiliana", mit entsprechendem Exlibris auf dem Innenspiegel.

Lot 362, Auction  126, Besler, Basilius, I. Amarantus Spicatus. II. Amarantus Cristatus

Besler, Basilius
I. Amarantus Spicatus. II. Amarantus Cristatus
Los 362

Zuschlag
300€ (US$ 341)

Details

Besler, Basilius. I. Amarantus Spicatus. II. Amarantus Cristatus. Kolorierter Kupferstich aus "Hortus Eystettensis". 47 x 39,5 cm (Plattenrand). Unter Glas mit Passepartout im goldgeprägtem Holzprofilrahmen. Nürnberg, Eichstätt, 1713.
Die Graphik zeigt das Getreide "Amaranth", ein nährstoffreiches Pseudogetreide, mit ihren magentafarbenen Blüten. – Gutes Exemplar im kräftigen Kolorit. Nicht ausgerahmt, Versand nur ohne Rahmen.

Bloch, Marcus E.
Ökonomische Naturgeschichte der Fische Deutschlands
Los 363

Zuschlag
2.000€ (US$ 2,273)

Details

Bloch, Marcus E. Ökonomische Naturgeschichte der Fische Deutschlands. 3 Bände. Mit 108 kolor. Kupfertafeln. 19,5 x 12 cm. Pappbände d. Z. mit vergold. Deckelfilete, reicher RVergoldung und goldgepr. RSchild (etwas bestoßen und berieben). Berlin, auf Kosten des Verfassers, 1783-1785.
Nissen ZBI 415. – Erste Ausgabe des berühmten Werkes in der Oktav-Ausgabe. "Das ichthyolog. Hauptwerk des vorigen Jahrhunderts, welches ... die heimischen Fische ausgezeichnet charakterisiert" (ADB II 708). Die dekorativen Tafeln in frischem, zeitgenössischen Kolorit nach Zeichnungen von Joh. Aug. Krüger jun., gestoch. von Bodenehr und A. F. Schmidt. – Vorsätze mit Besitzvermerk ("Betin aJentsch Brochotschine 1900"), Titel im weißen unteren Rand mit altem Stempel in Kurrentschrift ("Fried. Jentsch"); teils etwas gebräunt und vereinzelt braunfleckig; insgesamt wohlerhaltenes und schönes Exemplar. Bloch wurde 1723 in Ansbach geboren. Er war Arzt in Berlin und starb 1799 in Karlsbad.

Lot 364, Auction  126, Cori, Carl Isidor, Zeichnerischer Teilnachlass

Cori, Carl Isidor
Zeichnerischer Teilnachlass
Los 364

Zuschlag
400€ (US$ 455)

Details

Cori, Carl Isidor. Zeichnerischer Teilnachlass mit ca. 160 Orig.-Feder- und Bleistiftzeichnugen. Konvolut in leinenbezogener Archivbox d. Z. (lädiert). Wohl Wien um 1920.
Zeichnerischer Teilnachlass des österreichischen Zoologen und Hochschullehrers Carl Isidor Cori (1865-1954), wohl Vorarbeiten und Studien zu verschiedenen Publikationen aus seinen Forschungsgebieten Meeresbiologie und Anatomie der Wirbellosen. "Als Arbeitsgebiet wählte (Cori) die vergleichende Anatomie der Wirbellosen, speziell von Gruppen mit problematischer Stellung im System und in der Phylogenie, wie die Kamptozoa und Phoronidea. Seine späteren Monographien dieser Gruppen in verschiedenen Sammelwerken sind reich an neuen Ergebnissen. Unter Ernennung zum außerordentlichen Professor übernahm er 1898 die Leitung der zoologischen Station in Triest, die er in der Folge, nicht zuletzt durch die von ihm eingerichteten meeresbiologischen Ferialkurse, die Gäste aus aller Welt anlockten, zu einem Institut von internationalem Ruf ausbaute. Als Initiator und Organisator erwarb sich Cori große Verdienste um die Adriaforschung" (NDB III, 360). Die rund 160 vorhandenen, teils überaus akkurat ausgeführten Orig.-Feder- und Bleistiftzeichnungen sind zumeist aus Kartonblättern herausgeschnitten oder sauber montiert und zeigen zahlreiche Darstellungen von Meeresbewohnern wie Krebse, Schnecken, Fische, Quallen, Algen etc. Ferner vorhanden ist eine Folge von sechs Papptafeln mit weiteren 80 Orig.-Zeichnungen mit anatomischen Details, die wohl als Druckvorlage dienten, sowie eine Fülle von weiteren Bleistiftzeichnungen mit Entwürfen und Skizzen auf dünnem Papier und teils erläuterndem Text, zumeist in beschrifteten Papierumschlägen. Beiliegend ein eigenhändiger zweiseitiger Brief seines Sohnes Carl Ferdinand Cori (1896-1984), Pharmakologe und Nobelpreisträger, an seine Schwester Margarete, verheiratete Mainx (1905-2000) zum Tod des Vaters am 31. August 1954. Datiert Seal Harbor, Maine den 3. September 1954. Auf Briefpapier der Washington University Saint Louis und in frankiertem Briefumschlag.

Lot 365, Auction  126, Dietrich, David, Forstflora

Dietrich, David
Forstflora
Los 365

Zuschlag
800€ (US$ 909)

Details

Dietrich, David. Forstflora oder Abbildung und Beschreibung der für den Forstmann wichtigen Bäume und Sträucher, welche in Deutschland wild wachsen, so wie der ausländischen, daselbst im Freien ausdauernden. Zweite ganz umgearbeitete Auflage. 2 Teile in 1 Band. 5 Bl., 127 S.; 78 Bl. Mit zusammen 286 (statt 287) kolorierten Kupfertafeln. 25,5 x 20 cm. Moderner Halblederband mit RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Jena, August Schmid, 1838-1840.
Nissen 487. Pritzel 2256. – Der Band II mit Untertitel "Abbildung und Beschreibung der für den Forstmann nützlichen und schädlichen Kräuter, welche in Deutschland wachsen. Die Tafeln mit Detailabbildungen der Bäume, Kräuter, Pilze, Blätterzweige, Blüten, Früchte, Samen etc. Text mit Erläuterung, Standortbeschreibung und wirtschaftlicher Bedeutung und Nutzen. – Es fehlt eine Tafel. Etwas gebräunt und fleckig, Titel von Band I mit hinterlegtem Riss, Titel von Band II komplett hinterlegt

Lot 367, Auction  126, Erxleben, Johann Christian Polycarp, Anfangsgründe der Naturgeschichte (+ 2 Beigaben)

Erxleben, Johann Christian Polycarp
Anfangsgründe der Naturgeschichte (+ 2 Beigaben)
Los 367

Zuschlag
280€ (US$ 318)

Details

Erxleben, Johann Christian Polycarp. Anfangsgründe der Naturgeschichte. Aufs neue herausgegeben von Johann Friedrich Gmelin. LIV S., 1 w. Bl., 756 S. Mit 6 gefalteten Kupfertafeln. 17 xc 10,5 cm. Halbleder d. Z. (fleckig und berieben) mit dezenter RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Göttingen, Johann Christian Dieterich, 1782.
VD18 11395532. Poggendorff I, 679. – Frühe Ausgabe der zuerst 1768 erschienenen und noch einige Male aufgelegten Naturgeschichte. Johann Christian Polycarp Erxleben (1744-1777) gilt als der Begründer der wissenschaftlichen Tiermedizin. Behandelt Säugetiere, Vögel, Amphibien, Fische, Insekten und das Mineralreich. – Etwas fleckig. – Dabei: J. E. v. Reider und C. W. Hahn. Fauna Boica oder gemeinnützige Naturgeschichte der Thiere Bayerns. Dritte Abtheilung. Amphibien. XII S. Mit 24 kolorierten Kupfertafel mit jeweils dazugehörigem Erläuterungsblatt. Interimspappband d. Z. Nürnberg, C. H. Zeh, 1832. - Abbildungen und Beschreibungen naturhistorischer Gegenstände. Hefte II, IV und V. Mit zusammen 38 Kupfertafeln. OBrochuren. Berlin, Friedrich Franke, um 1830.

Lot 369, Auction  126, Fitzinger, Leopold Joseph, Bilder-Atlas zur wissenschaftlich-populären Naturgeschichte der Amphibien

Fitzinger, Leopold Joseph
Bilder-Atlas zur wissenschaftlich-populären Naturgeschichte der Amphibien
Los 369

Zuschlag
950€ (US$ 1,080)

Details

Fitzinger, Leopold Joseph. Bilder-Atlas zur wissenschaftlich-populären Naturgeschichte der Amphibien. 1 Bl. Mit 108 chromolithographischen Tafeln. 29 x 22,5 cm. Modernes, grünes Chagrinleder (Rücken verblichen) mit goldgeprägtem RTitel im modernen Pappschuber. Wien, Kaiserl. Königl. Hof- und Staatsdruckerei, 1864.
Nissen 1390a. – Erste Ausgabe aus einer Reihe von Werken mit ähnlichem Titel zu verschiedenen zoologischen Gebieten, wie Säugetiere, Vögel, Fische, Amphibien und Wirbeltiere. Der österreichische Zoologe Leopold Joseph Franz Johann Fitzinger (1802-1884) war Leiter der Reptilien- und Säugetiersammlungen im Wiener Naturhistorischen Museum und Direktor des damals neu zu errichtenden Zoos im Englischen Garten München. – Titel mit Feuchtflecken, etwas fleckig und mit hs. Besitzvermerkten und Besitzstempel "K. K. Staatsmittelschule in Reichenberg", letzter wiederholt sich verso auf allen Tafeln. Insgesamt etwas fingerfleckig und vereinzelt.

Königliche Algensammlung
A son altesse royale le duc d'aoste Vice-Admiral
Los 370

Zuschlag
420€ (US$ 477)

Details

Königliche Algensammlung. A son altesse royale le duc d'aoste Vice-Admiral. Souvenir de la mer, barech de l'ocean récolté et desséché en Bretagne. Mit 53 gepressten und montierten Algen auf Tafeln. Goldgeprägter handschriftlicher Titel in Rot und Blau. 23,5 x 16 cm. Pappband d. Z. (leicht berieben und gewellt) überzogen mit goldgeprägtem Brokatpapier sowie dreiseitigem Goldschnitt. Bretagne 30 März 1868.
Sorgfältig zusammengestellte Sammlung verschiedenster Algen der Bretagne, mit hs. Beschriftung. Wohl ein Geschenk für Amadeus Ferdinand Maria von Savoyen (1845-1890), dem König von Spanien und Herzog von Aosta. – Innengelenke etwas geöffnet, gewellt, papierbedingt gebräunt und leicht stockfleckig. Mit einem Exlibris auf dem Vorsatz der Königin von Italien Elena von Montenegro (1873-1952) "Ex Libris helenae italiae reginae".

Lot 371, Auction  126, Lauche, Wilhelm, Deutsche Pomologie, 1882-1883

Lauche, Wilhelm
Deutsche Pomologie, 1882-1883
Los 371

Zuschlag
1.000€ (US$ 1,136)

Details

Lauche, W(ilhelm). Deutsche Pomologie. Chromolithographische Abbildung, Beschreibung und Kulturanweisung der empfehlenswerthesten Sorten. 6 Bände. Mit 300 chromolithographischen Tafeln. Ungebunden in Lederkassette d. Z. (berieben) mit 2 goldgeprägten RSchildern sowie reicher Rücken- und Deckelprägung. Berlin, Paul Parey, 1882-1883.
Nissen 1145. – Erste Ausgabe. Vollständiges Exemplar der reich illustrierten Reihe: Vorhanden sind folgende Bände: Äpfel (erste und zweite Folge); Birnen (erste und zweite Folge); Aprikosen, Pfirsiche und Wein sowie Kirschen und Pflaumen. Eine Neuausgabe erschien 1887. – Teilweise stärker stockfleckig, die den Tafeln gegenüberliegenden Textblätter teils mit leichtem Abklatsch. Die farbenprächtigen Tafeln recto aber überwiegend sauber.

Levaillant, François
Histoire naturelle des oiseaux. Paris 1801-1818
Los 372

Zuschlag
60.000€ (US$ 68,182)

Details

Prachtexemplar der Erstausgabe aus der Bibliothek der Beriah Botfield, Marquess of Bath.
Levaillant, François. Histoire naturelle des oiseaux de paradis et des Rolliers, suivie de celle de Toucans et des Barbus [bzw:] Histoire naturelle des promerops, et des guepiers, faisant suite à 'celle des oiseaux de Paradis. 3 Bände. Mit zusammen 197 (3 doppelblattgroßen bzw. gefalteten) kolorierten Kupfertafeln, gestochen von Perée und Gremilliet nach Jacques Barraband und Auguste, in Farben gedruckt von Langlois, Rousset und Millevoy mit zusätzlichem Handkolorit, teils mit Eiweiß, teils mit Gold gehöht, Tafeln auf festem Papier. Imperialfolio 51,4 x 32,7 cm. Rotes quergenarbtes Chagrin-Maroquin d. Z. (lediglich an den Kanten und Gelenken ganz gering beschabt, berieben und leicht bestoßen) auf 6 Doppelbünden mit goldgeprägtem RTitel, Blindprägung und Goldfileten, Deckel mit dreifacher goldgeprägter Fileteneinfassung, Stehkantenrifeln, goldgeprägten Innenkantenmäandern um blau-grau-rot-marmorierte Vorsatzpapiere und dreiseitigem Goldschnitt. Paris, Denné & Perlet (1801-)1806 und Denné le jeune (1806-) 1807(-1816 oder 1818).
Nissen, IVB, 559 und 560. Anker 304 und 305. Zimmer, Ayer Library S. 393 (nur Bd. I-II). Sitwell-Buchanan-Fisher, Fine Bird Books, S. 119. Ripley-Yale S. 170. H. Bradley Martin Library 144. Ronsil 1780. David Lank, Nature Classics, 1987, S. 45. – Außergewöhnlich schönes Prachtexemplar der "Naturgeschichte der Paradiesvögel, Blauracke, Tukane und Bartvögel", ferner der "Honigvögel und Bienenfresser" (so die Titel), alles exotischer, überaus buntgefiederter Vögel der Tropen und südlichen Gefilde der Erde, herausgegeben von dem Ornithologen und Forschungsreisenden François Levaillant (1753-1824). Gebürtig in Paramaribo, der damaligen Hauptstadt von Niederländisch-Guayana, dem heutigen Surinam, erforschte Levaillant vor allem die Vögel der Kapregionen Afrikas ("Histoire naturelle des oiseaux d’Afrique", 1796-1808 in 6 Bänden). In den Jahren 1801 bis 1818 veröffentlichte er dann nach den Zeichnungen des begabten Malers und Illustrators Jacques Barraband (1768-1809) das vorliegende zweibändige Monumentalwerk, zu dem noch der hier ebenfalls vorliegende Ergänzungsband mit eigenem Titelblatt gehört. Später erschien das Werk unter dem gemeinsamen Haupttitel "Histoire naturelle des oiseaux de paradis".

"As decorative pieces, Barraband’s birds are striking, and the detailed feather work and bold colouring, especially of his parrots and birds of paradise, set the style for french bird art at the beginning of the 19th century [...] The exigencies of scientific accuracy prevented him from exercising his creative talents to a degree which non-scientific freedom would have allowed. This longed-for freedom was hinted at in his birds of paradise, perhaps his finest work." (David Lank).

Die insgesamt 197 Kupfertafeln (die größte mißt ca. 81 x 51,4 cm!) stammen hauptsächlich von dem wohl bedeutendsten Vogelmaler der Zeit Jacques Barraband, der auch für die Porzellanmanufaktur von Sèvres und die Gobelinmanufaktur als Zeichner tätig war und 1807 als Professor der Blumenmalerei nach Lyon ging. Barraband war es auch, der die Dekorationen füir Napoleons Speisezimmer im Château St. Cloud schuf. Das Werk ist, zusammen mit den "Perroquets" des Verfassers, einer der Höhepunkte des französischen Farbstichs der Napoleonischen Ära, in der die Publikation von Prachtwerken der Ornithologie und Botanik durch das Herrscherhaus gefordert wurde, die als repräsentative Geschenke für gekrönte Häupter und wissenschaftliche Institutionen dienten. Über ca. 18 Jahre hinweg erschien das Werk in Lieferungen, was einige Ungenauigkeiten in der Kollation und der Tafelzählung erklärt. Das vorliegende Exemplar stimmt jedenfalls mit der bei Anker gegebenen Kollation überein.

Kollation: Band I: 2 nn. Blätter (Vortitel, Titel), 155, 11 S. (Table). - Band II: 2 nn. Bl. (Vortitel, Titel), S. 1-34, 41-48 (recte: 35-42), 43-106, 109-(112) (recte: 43-110), 111-133, 11 S. (Table), 1 nn. Bl. (Errata). Band III: 2 nn. Bl. (Vortitel, Titel), 81, 67, 52 S., 1 nicht numeriertes Bl. (Table). – Nur stellenweise minimal, unwesentlich gebräut und vereinzelt papierbedingt stockfleckig, liegt hier ein geradezu fürstliches Exemplar vor, dessen Tafeln von kundigen Kolorationskünstlern besonders minutiös und in überaus leuchtenden, ebenso dekorativen wie naturgetreuen Farben, teils unter Zuhilfenahme von Eiweishöhungen gestaltet wurde. Gebunden in grandiose Meistereinbände aus leuchtend rotem Maroquin in Chagrinmanier, stammt das Exemplar aus der Sammlung der Beriah Botfield, Marquess of Bath (vgl. die Longleat House Sale, Sotheby's, 11.6.79, Nr. 101, mit Abbildung der Einbände auf dem farbigen Frontispiz).

Merian, Maria Sibylla
Erucarum ortus
Los 374

Zuschlag
15.500€ (US$ 17,614)

Details

Zum Teil von der Künstlerin selbst koloriert
Merian, Maria Sibylla. Erucarum ortus, alimentum et paradoxa metamorphosis, In qua Origo, pabulum, transformatio, nec non tempus, locus, &c proprietates crucarum, vermium, papilionum, phalaenarum, muscarum, aliorumque hujusmodi exsanguium animalculorum exhibentur, in Favorem, atque insectorum, herbarum, florum, & plantarum Amatorum, tum etiam pictorum, limbolarium, aliorumque commodum exacte inquista, ad vivum delineata, typis excusa, compendiosemque descripta. 4 Bl., 64 S. Mit koloriertem Portrait-Kupfer von Houbraken, illustr. Kupfertitel zur Abteilung I und 150 kolorierten Kupfertafeln (numeriert von 1-50, I-L, 1-50) von Maria Sibylla Merian. 24, 5 x 19, 5 cm. Marmorierter, geglätteter Kalblederband d. Z. auf 5 Bünden, mit Rückenschild, vergold. Rückentitel, zweifacher vergold. Bordüre à la dentelle mit Eckfleurons und zentralem Medaillon. Goldschnitt. In marmorierter Halbleinen-Kassette. Amsterdam, Joannes Oosterwyk, per Dictam Mariam Sibillam Merian unquam Composita, Prostant (1718).
Nissen, BBI 1342. Landwehr, Dutch Books with Coloured Plates, 135. Pfeiffer A 7. Wettengl Kat. Nr. 155. – Erste lateinische Gesamtausgabe aller 3 Teile (hier lediglich wie oft bei Zusammenbindung ohne das Frontispiz von Schnyvoet und die beiden Titelkupfer zu Teil II und III). Abgebildet sind verschiedene Schmetterlinge, Raupen und andere Insekten mit deren pflanzlicher Nahrung. Da die Raupen und Schmetterlinge auf den Pflanzen bzw. Blumen dargestellt sind, auf denen sie leben, gehört das Werk der Sib. Merian zugleich zu den schönsten Pflanzenbüchern ihrer Zeit. "Vom rein künstlerischen Standpunkt enthalten ihre Werke die weitaus besten Schmetterlings-Darstellungen, welche bis dahin erschienen waren. Sie hat es verstanden ihren Werken als Buchschöpferin eine Form zu geben, welche dieselben unter die schönsten und eindrucksvollsten Veröffentlichungen aller Zeiten einreiht, so daß sie noch heute das Entzücken aller Bücherliebhaber und aller Liebhaber der Natur bilden ... " (Pfeiffer).

Bei dem Portrait und dem Titelkupfer im vorliegenden Exemplar handelt es sich um Umdrucke. Sie weisen die bei E. Rücker (M. S. Merian, 1967) hierfür genannten Merkmale auf (S. 15): sie haben zarte Linien, keinen Plattenrand und sind seitenverkehrt, da bei dem Umdruckverfahren ein Druck vom druckfrischen Papier als Abklatsch abgenommen wird. Diese Form des Umdrucks war ein von M. S. Merian geschätztes Verfahren, welches sie nur bei den wenigen Exemplaren benutzte, die sie selbst kolorierte. "Begreiflicherweise ist die Anzahl der Umdruckexemplare gering. Beim Raupenbuch sind sie eine solche Ausnahme, daß die gesamte Merian-Literatur davon gar nicht Kenntnis nimmt" (Rücker S. 15). Es handelt sich hier also um eines jener wenigen Vorzugsexemplare, das von Maria Sibylla Merian oder ihren Töchtern - da sie schon 1717, also ein Jahr vor Drucklegung - koloriert wurde. E. Rücker beschreibt nur ein vollständiges Exemplar des Raupenbuches mit Umdrucken; nämlich das der Stadtbibliothek Frankfurt, in dem wohl alle 150 Kupferstiche im Umdruckverfahren hergestellt sind (Rücker S. 15). – Auf dem weißen Vorsatzblatt ist folgende Eintragung aus dem 18. Jahrhundert zu finden: "Det is een origineel Exemplaer van de Authuer. Self afgeset, extra Raar en Seer Suijver". - Wir wollen diesem Kommentar des möglichen Erstbesitzers nichts hinzufügen.

Lot 375, Auction  126, Meyer, B. und J. Wolf, Taschenbuch der deutschen Vögelkunde

Meyer, B. und J. Wolf
Taschenbuch der deutschen Vögelkunde
Los 375

Zuschlag
200€ (US$ 227)

Details

Meyer, (B.) und (J.) Wolf. Taschenbuch der deutschen Vögelkunde oder kurze Beschreibung aller Vögel Deutschlands. 2 Bände. XVII, 310 S.; XII, S. 311-614. Mit 2 kolorierten gestochenen Frontispices und 75 kolorierten Kupfertafeln. 22 x 13,5 bzw. 20 x 12 cm. Interimspappband d. Z (fleckig und berieben) bzw. marmorierter Halblederband d. Z. (berieben und bestoßen) mit RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Frankfurt, Friedrich Wilmans, 1810.
Nissen 1008. Anker 336. Zimmer 432. – Erste Ausgabe. Behandelt in Band I Landvögel und in Band II Sumpf- und Wasservögel. Die schönen kolorierten Tafeln jeweils mit Abbildungen von Kopf und Klaue eines Vogels.1822 erschien noch ein hier fehlender Ergänzungsband mit dem Register. – Mal mehr, mal weniger stockfleckig, die Kupfer kaum betroffen. Disparat gebundenes Exemplar, der Band I breitrandig, der Titel dort mehrfach gestempelt.

Moffet, Thomas
Insectorum sive Minimorum Animalium Theatrum
Los 376

Zuschlag
800€ (US$ 909)

Details

Moffet, Thomas. Insectorum sive Minimorum animalium theatrum: Olim ab Edoardo Wottono, Conrado Gesnero, Thomaque Pennio inchoatum. 10 Bl., 326 S., 2 Bl. Mit Titelholzschnitt und ca. 500 Holzschnittillustrationen, zumeist im Text. 31 x 19,5 cm. Pergament d. Z. (etwas fleckig und berieben, Rücken erneuert und neu aufgebunden) mit Deckelvignette (mittig ausgeschabt). London, Thomas Cotes, 1634.
Horn-Schenkling 15547. Nissen, ZBI 2852. Wellcome 4380. Krivatsy 8012. – Erste Ausgabe, dritte Variante (vgl. Lisney "Bibliography of British Lepidoptera", S. 7-9.). Seltenes Werk über Insekten von dem Mediziner und Naturforscher Thomas Moffet (1553-1604), "die erste vollständige Abhandlung über Insecten ... deswegen so bedeutungsvoll, weil in den Abbildungen mit zum ersten Mal Vergrößerungen durch das einfache Mikroskop abgezeichnet sind" (Hirsch-Hübotter IV, 278). Moffet verwendete Vorarbeiten von K. Gessner, E. Wotton und Th. Penny. Letzterer soll Gessners Abbildungen nach England gebracht haben. Das Werk war bereits 1590 druckfertig, wurde jedoch postum von Th. Turquet de Mayerne (1573-1655) veröffentlicht (vgl. Nissen). Der prächtige Titelholzschnitt zeigt einen Bienenkorb, umgeben von Darstellungen anderer Insekten. – Titel etwas flau im Druck, alt aufgezogen, mit ein paar braunen Flecken. Innen überwiegend sauber, nur vereinzelt leicht braunfleckig, wenige Seiten stärker gebräunt.

Lot 377, Auction  126, Ornithologie, Sammlung von 12 Werken in 20 Bänden mit zusammen mehr als 650 Kupferfateln

Ornithologie
Sammlung von 12 Werken in 20 Bänden mit zusammen mehr als 650 Kupferfateln
Los 377

Zuschlag
700€ (US$ 795)

Details

Ornithologie. - Sammlung von 12 Werken in 20 Bänden. Mit zusammen mehr als 650 häufig kolorierten Kupfertafeln mit Vogeldarstellungen. Quarto und Oktavo. Einbände d. Z. (Gebrauchsspuren, teils stärker). Verschiedene Orte und Verlage. 1776-1840.
Umfangreiche Sammlung von illustrierten Vogelbüchern, zumeist in Einzelbänden aus mehrbändigen Werken und mit Kupfertafeln illustriert.
I. George-Louis Leclerc de Buffon. Naturgeschichte der Vögel. Aus dem Französischen. Teile III-V. Mit 3 gestochenen Titelvignetten und zusammen 76 Kupfertafeln. Interimsbroschuren d. Z. Leipzig, Johann Samuel Heinsius, 1779-1781. - Breitrandiger, wohlerhaltener Quartdruck.
II. Derselbe. Sämmtliche Werke. Einzige Ausgabe in der Ursprache, nebst der zur Seite stehenden Uebersetzung. 3 Bände (Vögel). Mit zusammen 186 Kupfertafeln. Halbleder d. Z. (stärker berieben). Köln 1839-1840. - Vorhanden sind drei Teilbände (I/I, I/II, III/II). - Vorsätze stockfleckig, sonst sauber.
III. Derselbe. Histoire naturelle. Nouvelle edition. 2 Bände. Mit zusammen 23 kolorierten Kupfertafeln. Halbleder d. Z. (stärker angestaubt). Paris, Crapart, 1804. - Es fehlt ein Titelblatt.
IV. Derselbe. Naturgeschichte der Vögel. Band XV. Mit 24 kolorierten Kupfertafeln. Pappband d. Z. Wien, F. A. Schrämbl, 1791.
V. Naturgeschichtliche Unterhaltungen oder Abbildungen naturgeschichtlicher Gegenstände. Zum Gebrauche für die Jugend in den Schulen und zur Unterhaltung für Erwachsene. Zweite Abtheilung. Vögel. Mit 40 kolorierten Kupfertafel. Halbleder d. Z. Schweidnitz, Carl Friedrich Stuckart, um 1830. - Stärker braunfleckig.
VI. British Zoology. Fourth Edition. 2 Bände. Mit 2 Kupfertiteln zusammen ca. 100 Kupfertafeln, zumeist mit Vogeldarstellungen. Leder d. Z. (Einbanddefekt). London, Benjamin White, 1776. - Volume I. Class I. Quadrupeds. II. Birds. - Volume II. Class II. Division II. Water-Fowl with an appendix. - Etwas fleckig, die Tafeln zumeist sauber. Exemplar mit Einbanddefekt.
VII. Die Naturgeschichte in getreuen Abbildungen und mit ausführlicher Beschreibung derselben. Vögel. Späterer Leinenband (defekt). Tafelband mit 183 Kupfertafeln. Halberstadt, Carl Brüggemann und Pesth, Otto Wigand, (um 1840). - Stockfleckig.
VIII. Christian Ludwig Brehm. Lehrbuch der Naturgeschichte aller europäischen Vögel. Teil I. Mit koloriertem gestochenem Frontispiz. Halbleder d. Z. (stärker berieben). Jena, August Schmid, 1823.
IX. Derselbe. Beiträge zur Vögelkunde in vollständigen Beschreibungen deutscher Vögel. Band III. Mit 3 Kupfertafeln. Halbleder d. Z. (stärker berieben). Neustadt an der Orla, J. K. G. Wagner, 1822.
X. Derselbe. Handbuch der Naturgeschichte aller Vögel Deutschlands. Mit 45 kolorierten Kupfertafeln. OPappband (stark lädiert). Ilmenau, Bernhard Friedrich Voigt, 1831. - Stärker fleckig.
XI. J. M. Bechstein. Naturgeschichte der Stubenvögel. Vierte vermehrte und verbesserte Aufalge. Mit 7 (6 koloriert) Kupfertafeln. OPappband (stärker fleckig und berieben). Halle, Eduard Heynemann, 1840. - Braunfleckig, Titel mit Randeinriss.
XII. C.-J. Temminck. Manuel d'ornithologie, ou tableaux systématique des oiseaux qui se trouvent en Europe. 3 Bände Halbleinen d. Z. (Gebrauchsspuren). Paris, H. Cousin, 1820-1840. - Fleckig. – Nicht kollationiert, augenscheinlich komplett. – Weitere Beigaben.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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