Los 6802
Geiger, Willi
(1878 Schönbrunn - 1971 München)"Marabu mit Lorbeerzweigen"
Schätzung
400€ (US$ 460)
Abgabe von Vorgeboten möglich
Aus dem Katalog
Zeichnungen des 16. bis 19. Jahrhunderts
Auktionsdatum 27.11.2026


"Marabu mit Lorbeerzweigen".
Schwarze Tusche und Feder in Schwarz auf Fabriano-Velin. 35,8 x 29,2 cm. Unter der Darstellung signiert, datiert und betitelt "Willi Geiger Florenz Aug 1909 'Marabu mit Lorbeerzweigen'".
Willi Geiger studiert von 1902 bis 1905 an der Münchener Akademie bei Franz von Stuck und Peter Halm. Bereits 1903 fällt er mit der Tuschzeichnungs-Serie "Seele" und 1904-05 mit dem Radierzyklus "Liebe" auf. Der junge Künstler erhält den Staatspreis und das Schackstipendium, das ihm zwei Schaffensjahre in Spanien und Italien ermöglicht. Seine 1905-06 in Rom entstandenen Werke provozieren wegen ihres satirisch-sexuellen Inhalts einen Skandal bei ihrer Veröffentlichung. Nach München zurückgekehrt widmet er sich der Gestaltung von Exlibris, Buchschmuck und Illustrationen. 1908 wird sein Sohn, der Architekt, Maler und Bildhauer Rupprecht Geiger geboren. 1909-10 erhält Willi Geiger durch Max Klinger den Villa Romana Preis. In den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg lebt und arbeitet der Künstler in Berlin.
Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen, da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist.
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