Los 222

Merian, Matthäus und Zeiller, Martin
(1593-1650; 1589-1661)Topographia Franconiae

Schätzung
2.400€ (US$ 2,727)

Abgabe von Vorgeboten möglich

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Aus dem Katalog
Geschichte, Geographie und Reisen
Auktionsdatum 14.4.2026

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Wertvolle Bücher, Dekorative Graphik und Autographen
Auktionsdatum 14.–15. April, 2026

Lot 222, Auction  127, Merian, Matthäus und Zeiller, Martin, Topographia Franconiae

Merian, Matthäus. - (Zeiller, Martin). Topographia Franconiae, das ist Beschreibung, und eygentliche Contrafactur der vornembsten Stätte und Plätze des Franckenlandes und deren die zu dem Fränkischen Craiße gezogen werden. 2 Bl. Seite 3-118, 5 Bl. Mit gestochenem Titel, gestochenem, halbseitigem Wappen, 43 (26 doppelblattgroßen; 3 gefalteten) Kupferstichen mit insgesamt 47 Ansichten sowie doppelblattgroße Kupferstichkarte. 32,5 x 20 cm. Schweinsleder des 19. Jahrhunderts (Rücken komplett restauriert) unter Verwendung der blindgeprägten Schweinsleder-Deckel d. Z. (berieben und bestoßen, mit Fehlstellen) mit Besitzvermerk auf dem VDeckel "I. Hoefel. D" und mit 4 Verschlussbändchen. Frankfurt, M. Merian, (1648).
Wüthrich IV, S. 233f., Nr. 39-40. Schuchhard 40a u. 41a. VD17 39:131820E. – Erste Ausgabe. Der Kupfertitel zeigt u. a. den heiligen Bonifaz und Karl den Großen (oder Kaiser Heinrich II.) sowie Allegorien auf die Fruchtbarkeit (Ceres und Bacchus) und sechs Wappenschilde (Bamberg, Würzburg, Eichstätt, Mergentheim sowie zwei Mal die Burggrafschaft Nürnberg). Die Kupfer mit Ansichten von Bamberg, Coburg, Mergentheim, Nürnberg, Rothenburg ob der Tauber, Schweinfurt, Wertheim, Würzburg u. a. "Dreimal versah Merian eine Ansicht mit falschem Ortsnamen. Die Abtei Ebrach bezeichnete er als Gerolzhofen … und das Schloß mit der Kleinstadt Sonnenberg (heute in Wiesbaden aufgegangen) faßte er als das in Thüringen, nordöstlich von Coburg gelegene Sonnenberg auf. Der dritte Fehler passierte ihm beim Vogelschauplan von Neustadt an der Aisch, für welches er eine Vorlage benutzte, die Neustadt an der Saale darstellt. In den früheren Bänden lassen sich kaum vergleichbare Irrtümer nachweisen, was zu belegen scheint, daß Merian sich bei 'Franken' nicht mehr im gleichem Maße wie zuvor seinen Verlagswerken angenommen hat. Er war 1648 bereits leidend und weilte zeitweise in Bad Schwalbach, wo er zwei Jahre später auch verstarb" (Wüthrich). – Vorsätze erneuert. Teils mit hinterlegten Fehlstellen, ein Kupferstich lose, fast durchgängig mit größerem Feuchtrand, vereinzelt etwas braun- und fingerfleckig. Vollständiges Exemplar dieser Merian-Zeiller-Topographie.


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