Los 1191

Reusner, Hieronymus und Epimetheus, Franciscus
(1550-1602)Pandora, das ist die edelste Gabe Gottes oder der werte und heilsame Stein der Weysen

Schätzung
10.000€ (US$ 11,364)

Abgabe von Vorgeboten möglich

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Aus dem Katalog
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Lot 1191, Auction  127, Reusner, Hieronymus und Epimetheus, Franciscus, Pandora, das ist die edelste Gabe Gottes oder der werte und heilsame Stein der Weysen

Außerordentlich seltenes alchemistisches Werk mit kolorierten Holzschnitten
Reusner, Hieronymus (Hrsg.). Pandora, das ist die edelste Gabe Gottes oder der werte und heilsame Stein der Weysen, mit welchem die alten Philosophi, auch Theophrastus Paracelsus, die unvollkommene Metallen durch gewalt des Fewrs verbessert. 8 Bl, 317 S., 1 Bl. Mit 42 (davon 20 blattgroßen) kolorierten Textholzschnitten. 16 x 10 cm. Pergamentband d. Z., die Deckelbezüge unter Verwendung eines Handschriftenblattes aus dem 14. Jahrhundert (mit Fehlstelle am Rücken). mit hs. RSchild. Basel, Sebastian Henricpetri, (1588).
VD16 R 1363. Sudhoff, Paracelsus S. 334-335. Ferguson II, 258-59. Weller 173. Duveen 504-505. – Zweite Ausgabe (Erstausgabe 1582) dieses außerordentlich seltenen alchemistischen Werkes mit seiner bemerkenswert reichen und qualitativ hochwertigen Illustration, "...of great interest for the symbolical pictures it contains" (Ferguson). Der unter dem Namen Franciscus Epimethus geführte Verfasser wird nach Fictuld (Probierstein 1753, S. 118) mit dem Franziskaner Ulmannus identifiziert. Ein Teil der Bildfolge erschien bereits 1572 in der "Ars Amifera". Die von Hieronymus Reusner verfasste Vorrede bietet Erläuterungen paracelsischer Terminologie. – Titel mit zeitgenössischem Sepia-Besitzeintrag "Simon Schwartz" und Tintenfleck. Papierbedingt leicht gebräunt, insgesamt wohlerhalten und nur gelegentlich stockfleckig. Rechter Rand etwas knapp beschnitten (ohne Textverlust, aber teils leicht über die Umfassungslinie der Holzschnitte). Die Holzschnitte wurden durchgehend recht hübsch koloriert, möglicherweise etwas später. Bibliotheksstempel "Stadtbücherei Elbing" auf Innenspiegel sowie Titelblatt verso; recto ein weiterer Stempel.


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