Los 1131

Hieronymus, Sophronius Eusebius
(347-420)Divi evsebii hieronymi stridonensis epistolæ aliquot lectu dignissimæ, quarum clenchum uersa de monstrabit pagella

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800€ (US$ 909)

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Los 1131 - Hieronymus, Sophronius Eusebius - Divi evsebii hieronymi stridonensis epistolæ aliquot lectu dignissimæ, quarum clenchum uersa de monstrabit pagella - 0 - thumb

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Alte Drucke und Handschriften
Auktionsdatum 14.4.2026

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Wertvolle Bücher, Dekorative Graphik und Autographen
Auktionsdatum 14.–15. April, 2026

Lot 1131, Auction  127, Hieronymus, Sophronius Eusebius, Divi evsebii hieronymi stridonensis epistolæ aliquot lectu dignissimæ, quarum clenchum uersa de monstrabit pagella

Überaus seltener Druck des 16. Jahrhunderts - weltweit nur zwei Exemplare bekannt
Hieronymus, Sophronius Eusebius. Divi Evsebii Hieronymi Stridonensis epistolæ aliquot lectu dignissimæ, quarum elenchum versa de monstrabit pagella. 28 nn. Bl. (le. w.). Moderner Pappband mit Marmorpapierbezug. (Köln, Heinrich von Neuß), o. J. (um 1507).
VD16 ZV 7934. – Briefe des Heiligen Hieronymus in einem überaus seltenen Kölner Druck der Offizin des Heinrich von Neuß. Das einzige bekannte und in Deutschland nachweisbare Exemplar bewahrt die Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek zu Dresden, weltweit können wir nur ein weiteres Exemplar in der Bibliothek des Groot Seminarie Brugge nachweisen. Ein Digitalisat ist ebenfalls nicht vorhanden. Der Drucker nennt sich am Schluss im Kolophon "Coloniae apud Henricum Nouesiensem" ohne Jahreszahl. Während Brügge auf "1507" datiert, meint VD16 den Druck auf "1520" ansetzen zu müssen, was sehr unwahrscheinlich ist und auch der Typographie der schönen Postinkunabel widerspricht. Heinrich von Neuß ist zwischen 1505 und 1522 aktiv, Benzing (Drucker 221, 11) schreibt: "Heinrich von Neuß, auch Henricus de Nussia, Henricus Novesianus (Novesiensis), eigentlich Heinrich Kohlenberg aus Neuß, [war] wohl Geschäftsnachfolger von Johann Koelhoff d. J., da er dessen Typen, Holzschnitte und Druckerzeichen in Gebrauch hatte. Er druckte Heiligenpassien [sic] in deutscher Sprache, Schriften des Kölner Juden Johann Pfefferkorn u. a. [...]". – Titelblatt A1 und C5-6 mit etwas größeren, sonst nur kleinen Randausrissen (alle ohne Textverlust), nur gering fleckig und kaum gebräunt, immer wieder mit sehr sauberen Marginal- und Interlinearglossen eines zeitgenössischen Studiosus mit Notabene-Händchen, die ihrer wissenschaftlichen Bearbeitung noch harren (teils leicht überschnitten). - Nicht im Worldcat.


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