Los 2135

Schiltbürger, Die
(keine Lebensdaten vorhanden)wunderseltzame Geschichten und Thaten

Zuschlag
3.600€ (US$ 3,789)

Los 2135 - Schiltbürger, Die - wunderseltzame Geschichten und Thaten - 0 - thumb

Aus dem Katalog
Literatur, Spazierstöcke und Autographen
Auktionsdatum 6.4.2022

Lot 2135, Auction  119, Schiltbürger, Die, wunderseltzame Geschichten und Thaten

Die Schiltbürger wunderseltzame abendtheurliche, unerhörte, und bißher unbeschriebene Geschichten und Thaten der obgemelten Schiltbürger in Misnopotamia hinter Utopia gelegen. Jetzund also frisch, männiglichen zu ehrlicher Zeit-Verkürtzung, aus unbekannten Authoren zusammen getragen, und aus utopischer auch rohtwelscher in teutsche Sprach gesetzt durch M. Aleph, Beth, Gimel, der Vestung Ypsilonburger Ambtmann. 8 Bl., 159 S. Titel in Schwarz und Rot. 14 x 8 cm. Neuerer marmorierter Pappband mit goldgeprägtem RSchild. O. O. u. Dr. 1652.
Weller 15. Vgl. VD17 7:667558R (Ausgabe 1678). – Bibliographisch nicht nachweisbarer Druck der zuerst 1598 unter diesem Titel erschienenen Textfassung, ein früherer und somit erster Druck der berühmten Schwanksammlung erschien im Vorjahr in Straßburg unter dem Titel Das Lalen-Buch. Zahlreiche spätere Drucke sollten folgen (vgl. Weller). Alle Ausgaben eint das bis heute nicht aufgeschlüsselte Verfasserrätsel auf dem Titel, das die Identität des Herausgebers "Aleph, Beth, Gimel" angeblich aus dem Rothwelschen lüften soll: "Die Buchstaben so zu viel sind / Nimb aus, wirff sie hinweg geschwindt / Und was dir bleibt / setz recht zusammen: So hast du des Authors Namen". Das VD17 kennt einen späteren Druck unserer Ausgabe mit dem Erscheinungsjahr 1678, der sich lediglich in der Wahl der Zierelemente und Schmuckvignetten unterscheidet. Die Schildbürgerstreiche bilden neben den Geschichten Till Eulenspiegels die bekannteste deutsche Sammlung von Schelmengeschichten in Romanform. – Gebräunt und braunfleckig, Schlussblatt im Bug verstärkt, dort mit minimalem Buchstabenverlust, einige Farbmarkierungen in Rot. - Sehr selten.

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