Arnold Rosé mit Geige
Bleistift auf halbtransparentem Velin.
24,3 x 15 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "Orlik".
Der aus Rumänien stammende Meisterviolinist Arnold Rosé, ein Schwager Gustav Mahlers, war bis zu seiner Emigration nach England im Jahr 1938 jahrzehntelang Konzertmeister der Wiener Philharmoniker. Das von ihm gegründete Quartett erlangte nach 1905 Weltruhm. Orlik, gesuchter Portraitist und bekannt für seine Bildnisse von Schauspielern und anderen Berühmtheiten, zeichnet das Bildnis des großen Geigers mit besonderer Delikatesse im Bereich des Antlitzes.
Provenienz: Privatbesitz Frankreich
Dirigent Erich Kleiber
Kreide in Schwarz auf Skizzenbuchpapier. 1920er Jahre.
20 x 13 cm.
Seitlich rechts mit Bleistift signiert "Orlik" sowie unten rechts mit Farbstift in Rot bezeichnet "Kleiber".
Die schnelle Zeichnung Orliks zeigt eine Momentaufnahme des Berliner Kulturlebens der Roaring Twenties und die Begegnung zweier seiner bedeutenden Vertreter. In diesen Jahren wirkte Kleiber als Generalmusikdirektor an der Staatsoper Unter den Linden, während Orlik als Professor an der Berliner Kunstgewerbeschule lehrte. Orlik zeichnete den Dirigenten mehrfach.
Provenienz: Roseberys, London, Auktion 09.07.2025, Lot 407
Privatbesitz Frankreich
Mädchen mit Haube
Radierung mit Kaltnadel und Roulette auf Velin. 1898.
9,8 x 13,8 cm (20 x 23,6 cm).
Signiert "Orlik" und datiert. Auflage 100 num. Ex.
Voss-Andreae R 82.
Erschienen in einer Gesamtauflage von 120 Exemplaren. Ganz ausgezeichneter Druck mit dem vollen Rand. Beigegeben: Eine weitere signierte Radierung des Künstlers "Weiblicher Halbakt mit kleinem Halsband", 1917 (Voss-Andreae R 350).
Die Nacht
Farbholzschnitt auf Velin. 1902.
14,3 x 13,1 cm (18,2 x 14,8 cm).
Wohl signiert "Emil Orlik".
Voss-Andreae H 78.
Von der japanischen Holzschnittkunst inspiriertes Einzelblatt, gedruckt in Schwarz und Orange, noch ohne den typographischen Text im Unterrand. Der Holzschnitt mit dem Text erschien in: XIV. Ausstellung der Vereinigung bildender Künstler Österreichs Secession Wien, 1902. Prachtvoller Druck mit kleinem Rand. Äußerst selten, Voss-Andreae sind lediglich drei Einzelblätter bekannt; das Vorliegende dort erwähnt.
Provenienz: Privatsammlung Frankreich
Ein Schneider (Japanischer Schneider)
Farbradierung mit Roulette auf Velin. 1902.
20,3 x 19,7 cm (24 x 24 cm).
Signiert "Emil Orlik", datiert und bezeichnet "Probedruck". 1902.
Voss-Andreae R 106.
Erschienen als Blatt 15 der Mappe "Aus Japan". Brillanter, differenzierter und wunderbar gratiger Probedruck mit dem vollen Rand. Selten.
Orlik, Emil
Der Zoologe Ernst Haeckel an Bord der Kiautschou
Los 8095
Schätzung
450€ (US$ 517)
Der Zoologe Ernst Haeckel an Bord der Kiautschou
Kaltnadel mit Roulette und Aquatinta auf BSB-Bütten. 1909/10.
25,2 x 20,2 cm (40 x 32,3 cm).
Signiert "Emil Orlik" und datiert.
Voss-Andreae R 186.
Im unteren linken Plattenrand mit der Bezeichnung "1901 Insulinde", entstanden als Erinnerung Orliks an die gemeinsame Reise mit dem Jenenser Zoologen und Philosophen. Prachtvoller, kontrastreicher Druck mit dem wohl vollen Rand, unten und links mit dem Schöpfrand.
Selbstbildnis
Radierung mit Kaltnadel und Roulette in Braun auf Velin. 1910.
24,7 x 20,9 cm (40,5 x 30 cm).
Signiert "Orlik" sowie bezeichnet "1. Zust.".
Voss-Andreae R 184.
Das wunderbare Selbstportrait Orliks im Alter von 40 Jahren zeigt ihn im strengen Profil mit Brille und Bart. Damit erinnert es fast an die klassischen, römischen Kaiserporträts antiker Münzen. In demselben Jahr unternimmt er eine Reise nach Florenz, wo er Gelegenheit hatte, sich mit antiken Kunstwerken auseinanderzusetzen. Im vorliegenden prägnanten und Voss-Andreae unbekannt gebliebenen Zustandsdruck stellt Orlik sein Talent als Radierer, der virtuos mit der Kaltnadel Konturen herausarbeitet und Flächen mit Roulette plastisch füllt, unter Beweis. Prachtvoller, wunderbar ausdrucksvoller und gratiger Druck mit differenziertem Plattenschmutz, deutlich zeichnender Plattenkante und mit dem wohl vollen Rand, rechts und unten mit dem Schöpfrand.
Orlik, Emil
Portrait Gerhart Hauptmann (Kopf im Profil nach rechts)
Los 8097
Schätzung
240€ (US$ 276)
Portrait Gerhart Hauptmann (Kopf im Profil nach rechts)
Radierung in Braun auf Similijapan. 1912/13.
23 x 18,5 cm (41 x 31,5 cm).
Signiert "Orlik", datiert "1913" und zudem vom Drucker Otto Felsing signiert.
Voss-Andreae R 256 d.
Abzug des endgültigen Zustandes. Prachtvoller Druck von der beschnittenen Platte, mit delikatem Plattenton und breitem Rand.
Portrait Arthur Nikisch
Kaltnadel mit Roulette auf JWZanders-Bütten. Um 1920.
23,6 x 17,8 cm (40 x 29 cm).
Signiert "Emil Orlik". Auflage 100 num. Ex.
Voss-Andreae R 418.
Ausgezeichneter Druck mit zartem, ebenmäßigem Plattenton und dem vollen Rand, rechts mit dem Schöpfrand.
"Salome"
Aquarell mit Goldhöhung auf Velin, mit zusätzlichen Goldhöhungen auf einer fest darüber montierten Kunststofffolie, in Passepartout montiert. 1916.
49,8 x 30 cm (Passepartoutausschnitt).
Signiert "Pankok", datiert und betitelt.
Der deutsche Maler, Zeichner, Graphiker, Bildhauer und Architekt Bernhard Pankok war auch als Designer und Bühnenbildner erfolgreich. Nach Studien in Düsseldorf und Berlin arbeitete er seit 1892 in München autodidaktisch. Ab 1895 erhielt er die ersten Aufträge für die Zeitschriften Pan und Jugend, die seinen Namen bekannt machten. Erste Möbelstücke wurden im Münchener Glaspalast ausgestellt, ab 1900 erhielt er erste Architekturaufträge samt Inneneinrichtung. Ab 1903 war er Professor in Stuttgart. In seinem vielseitigen Schaffen wurde er u. a. auch für die Entwürfe von zahlreichen Bühnenbildern und Kostümen für verschiedene Opern und Theaterstücke beauftragt. Hier vorliegend ein Entwurf für das opulent bestickte Kleid der Salomé. Besonders ungewöhnlich ist, dass Pankok einen Teil der Goldverzierungen auf einer durchsichtigen Kunststofffolie anfertigte, die er an den Ecken über dem Aquarell montierte.
Pechstein, Hermann Max
Kopf eines Seemannes (Fischerkopf)
Los 8100
Schätzung
1.200€ (US$ 1,379)
Kopf eines Seemannes (Fischerkopf)
Holzschnitt auf dünnem Japan. 1922/23.
40 x 29,7 cm (49,2 x 43,8).
Unten rechts mit Bleistift signiert "HMPechstein" und datiert "(19)23".
Krüger H 269.
Das Blatt erschien ursprünglich in einer Auflage von 100 numerierten Exemplaren zum Mappenwerk "Deutsche Graphiker. Arno Holz und sein Werk - Deutsche Stimmen zu seinem 60. Geburtstage". Darüber hinaus sind dem Werkverzeichnis 38 Exemplare für die mitarbeitenden Künstler und den Verlag Gurlitt, sowie eine unbekannte Zahl unnumerierter Drucke bekannt, diese wohl jedoch meist, entgegen dem hier vorliegendem Exemplar, mit dem Trockenstempel des Verlages. Prachtvoller Druck mit dem vollen Rand.
Wartende
Farblithographie auf Velin. 1946.
44,1 x 25,4 cm (53 x 39,2 cm).
Signiert "HMPechstein".
Krüger L 413.
Ohne den rückseitigen Stempel des Graphik-Verlages Dr. Heinrich Mock. Prachtvoller Druck in Ocker und Schwarz mit kleinem, wenngleich wohl dem vollen Rand.
Zirkuswagen
Öl auf Leinwand, auf Hartfaser kaschiert. 1935.
24,3 x 32,3 cm.
Unten links mit Pinsel in Dunkelgrün signiert "Pudlich" und datiert.
Pudlich, der der Verschollenen Generation zugerechnet wird, ist in seiner Kunst vom Stil der Neuen Sachlichkeit geprägt. Bald nach seinem Studium an der Kunstakademie Düsseldorf gehörte er zum Umfeld der Kunsthändlerin Johanna Ey, war Mitglied der Rheinischen Sezession, der Rheingruppe und des Deutschen Künstlerbundes.
Provenienz: Remmert & Barth, Düsseldorf, Überblick 1992, Kat.-Nr. 163
Privatbesitz Hessen
Zirkuspaar
Öl auf Leinwand, auf Spanplatte kaschiert. 1936.
40,5 x 29,5 cm.
Unten links mit Pinsel in Schwarz signiert "Pudlich" und datiert.
Die Welt des Zirkus, der herumreisenden Artisten und Akrobatinnen, der Tänzerinnen und des Theaters faszinierte Pudlich und beschäftigte ihn als Motiv immer wieder im Laufe seines Schaffens. Im Jahr 1934 fand seine erste Ausstellung in der Galerie Alex Vömel, Düsseldorf, statt, und der Künstler pflegte seitdem eine enge Verbindung zu dem Galeristen.
Provenienz: Lempertz, Köln, wohl Auktion 815, 04.12.2001, Lot 450 (lt. Annotationen verso)
Privatbesitz Hessen
Zirkusleute
Öl auf Leinwand, auf Spanplatte kaschiert. 1947.
Ca. 26 x 36 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Dunkelbraun signiert "Pudlich" und datiert.
Der dünne Farbauftrag in stimmiger Palette lässt immer wieder die Leinwandstruktur durchscheinen und verleiht der Zirkusszene die transparent-luftige Anmutung einer Phantasieerscheinung.
Provenienz: Henry, Schifferstadt, Auktion Herbst 2018, Kat.-Nr. 10-06154 (lt. Klebeetikett verso)
Privatbesitz Hessen
Hockender Akt vor Waschschüssel
Aquarell und Feder in Schwarz auf Velin.
26,8 x 27,4 cm.
Verso mit dem roten Nachlaßstempel.
Niemann 19.
Linear gezeichneter Frauenakt mit zarter Aquarellierung. Der lange weitgehend unbekannt gebliebene Künstler studierte seit 1913 bei Emil Orlik und diente seinem Lehrer bis zu dessen Tod 1932 als Assistent und Privatsekretär. Es boten sich ihm kaum Möglichkeiten, von seiner Kunst zu leben. Erst nach seinem Tode erwarb die Berlinische Galerie eine Auswahl des künstlerischen Nachlasses, 1989 schließlich fand eine verdienstvolle Ausstellung in der Galerie Bodo Niemann, Berlin, statt.
Provenienz: Privatbesitz Frankreich
Schlafendes Mädchen
Kaltnadel auf Similijapan. 1920.
20 x 15 cm (27,5 x 22 cm).
Verso mit dem schwarzen Nachlaßstempel.
Niemann 86.
Ausgezeichneter Druck mit dem wohl vollen Rand, oben und links mit dem Schöpfrand.
Ruhende Katze (grün)
Farbholzschnitt auf hauchfeinem Japanbütten. 1953.
13,5 x 28,5 cm (23,8 x 30 cm).
Ausdrucksstarkes Tiermotiv des Katzenliebhabers Rágóczy. Holzschnitt von drei Platten in Schwarz, Grau und Grün. Ganz ausgezeichneter, partiell etwas trockener Druck, an drei Seiten mit Rand.
Ruhende Katze (braun)
Farbholzschnitt auf weichem Japan. 1953.
13,5 x 28,5 cm (28 x 36 cm).
Holzschnitt von drei Platten in Schwarz, Grau und Rotbraun. Ganz ausgezeichneter, stellenweise etwas verwischter Druck mit breitem Rand, unten mit dem Schöpfrand.
Akt mit Katze
Holzschnitt auf Japan.
13 x 35,3 cm (18,5 x 51 cm).
Niemann 57.
Ganz prachtvoller, klar zeichnender Druck mit ausdrucksvoll zeichnender Holzmaserung und Relief, mit Rand, links und rechts mit dem Schöpfrand. Äußerst selten.
Wittenbergplatz Berlin
Öl auf Leinwand. Wohl 1920er/30er Jahre.
69,5 x 60 cm.
Unten links mit Pinsel in Schwarz signiert "E.Reuter-Raabe.", verso auf der Leinwand mit Farbstift in Blau bezeichnet "S." und auf dem Keilrahmen mit Bleistift bezeichnet "Reuter Wittenbergplatz" sowie mit altem Garderoben-Etikett.
Über die Künstlerin Ellinor Reuter-Raabe ist bislang nur wenig bekannt. Im Handbuch des Kunstmarktes von 1926 ist sie jedoch mit der Adresse „Wittenbergplatz 3 a“ verzeichnet. Es ist also davon auszugehen, dass Reuter-Raabe die hier vorliegende Ansicht auf den Berliner Wittenbergplatz von ihrem Fenster aus gestaltet hat. Ausschnitthaft erfasst sie die urbane Szenerie, wobei der dunkel und prägnant ins Bild gesetzte Baum ein vertikales Gegengewicht zur streng horizontal gestaffelten Stadtansicht bildet. Die zeittypischen Automobile im Vordergrund verleihen der Darstellung zugleich den Charakter eines unmittelbaren Zeitdokuments und geben einen lebendigen Eindruck vom Berliner Stadtbild der 1920er bzw. 30er Jahre. Rarissimum auf dem Kunstmarkt.
Provenienz: Privatbesitz Süddeutschland
"Straße in Marseille"
Aquarell und Zimmermannsbleistift auf Aquarellpapier. 1929.
31,2 x 47,5 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "Riester" und datiert, verso nochmals datiert, betitelt und bezeichnet "124".
Riester eignete sich früh die Mittel der formalen Ökonomie der Moderne an und setzte in seinen Kompositionen breite Pinselzüge und akzentuierende Striche in freiem Fluss nebeneinander. Er ging 1924 erst zu Karl Caspar an die Münchner Akademie, zog aber im Herbst nach Berlin, das seine zweite Heimat wurde und wo er 1925 auf die veristische Zeitströmung traf. 1928 wurde Riester Meisterschüler bei Hans Meid. Bereits früh reiste er nach Paris und in den Süden Frankreichs, wo das vorliegende Aquarell entstand.
Provenienz: Privatbesitz Berlin
"Landschaft bei Buchholz"
Aquarell auf genarbtem, festem Aquarellpapier. 1984.
40,5 x 59,5 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "Riester" und datiert, verso nochmals datiert, betitelt, bezeichnet "1414" und mit den Maßangaben.
Reizvolles, souverän gestaltetes spätes Aquarell des Badischen Künstlers.
Provenienz: Privatbesitz Berlin
Bon électeur
Aquatinta und Roulette auf festem Arches-Bütten. 1928/32.
27 x 17,6 cm (43,2 x 31,8 cm).
Chapon/Rouault 13 e.
Exemplar des endgültigen Zustandes mit der Jahreszahl "1928" unten links, aus der Folge "Réincarnations du Père Ubu", erschienen 1932 bei Ambroise Vollard, Paris, in einer Gesamtauflage von 320 Exemplaren, von denen einige Exemplare der Suite Chapon/Rouault zufolge unsigniert blieben. Ausgezeichneter Druck mit Rand.
Jahrmarkt an der Spree
Aquarell und Kreide in Schwarz auf Velin. 1929.
Ca. 34 x 38 cm.
Unten rechts mit Feder in Braun signiert "RUDOFSKY" und datiert, verso mit Bleistift nochmals datiert und bezeichnet "BERLIN" sowie gestempelt "unverkäuflich".
Zügig und mit sicherer Hand ausgeführtes Aquarell der am Spreeufer, möglicherweise an der Berliner Fischerinsel, aufgereihten Rummelwagen mit lockeren Konturen und einer spannungsreichen Komposition. Der österreichische Architekt, Autor, Kritiker, Kurator und Designer Rudofsky arbeitete zwischen 1928 und 1930 im Architekturbüro Otto Rudolf Salvisberg in Berlin. Während dieser Zeit entstand die vorliegende Aquarellskizze vom Spreeufer. Berühmt wurde der Künstler für seine unorthodoxen Modeentwürfe und die von ihm konzipierte MoMA-Ausstellung „Architecture without Architects“ (1964).
Provenienz: Privatbesitz Hessen
Die Tänzerin Nina Hard
Lithographie, aquarelliert, auf Velin. 1920.
23,5 x 17 cm (27,6 x 24,2 cm).
Schiffer, bei Emil Orlik zum Maler, Illustrator und Graphiker ausgebildet, lernte dort im Sommer 1921 die Ausdruckstänzerin Nina Hard, auch „Ada“ genannt, kennen, die auch Ernst Ludwig Kirchner als Modell diente und mit der Schiffer bald eine Liaison hatte (vgl. adk.de, Zugriff 28.09.2026). Schnell fand er seine Berufung im Texten von Persiflagen, Couplets und Chansons. Er entwickelte eine in Berlin neue Form der literarischen Revue, kreierte mit dem Komponisten Mischa Spoliansky neue Formen eines geistreichen, musicalähnlichen Musiktheaters, und arbeitete 1922-25 in den Berliner Cabarets Wilde Bühne, Rampe, Tütü, Größenwahn und Katakombe. Sein Nachlass und der seiner Frau Margo Lion liegt heute in der Akademie der Künste in Berlin. Beigegeben: Zwei weitere Lithographien des Künstlers.
Provenienz: Ehemals Nachlass Joachim Ragoczy (Schüler von Emil Orlik)
Farbkomposition
Gouache über Bleistift auf festem, bräunlichen Velin. 1923.
31,6 x 25,6 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "Kurt Schmidt", datiert und bezeichnet "VII".
Flüchtige, konstruktivistische Farbkomposition aus der Bauhaus-Zeit. Nach seinem Studium an der Kunstgewerbeschule in Hamburg studierte Kurt Schmidt 1920-25 am Staatlichen Bauhaus in Weimar bei Johannes Itten, Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky und ab 1923 auch bei Oskar Schlemmer, in dessen Bühnenwerkstatt er das "Mechanische Ballett" entwickelte.
Provenienz: Privatbesitz Süddeutschland
Russische Landschaft mit Sonne
Lithographie auf Velin. 1919/75.
32,3 x 39,5 cm (36,7 x 42 cm).
Vgl. Schapire H 237.
Verkleinerte lithographische Umsetzung des Holzschnitts von 1919. Ausgezeichneter Druck mit kleinem Rand.
Komposition
Aquarell auf genarbtem Velin. 1938.
39 x 29 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "H. Schürmann" und datiert.
Seltene, farbige Papierarbeit Schürmanns, der in den 1930er Jahren vor allem als Fotograf und Gebrauchsgraphiker tätig war. 1931 kam Schürmann ans Bauhaus in Berlin, wo er neben den typischen Vorkursen ein Jahr lang Fotografie bei Walter Peterhans studierte.
Provenienz: Nachlass Galerie Wolfgang Wangler, Köln
Schoppmann & Partner, Düsseldorf, Auktion 16, 28.11.1992, Lot 393
Privatbesitz Süddeutschland
Literatur: Wolfgang Wangler, Bauhaus-Malerei, Köln 1988, Abb. S. 42
Kopf eines Kriegers
Öl auf Leinwand. 1908.
60 x 50 cm.
Oben links mit Pinsel in Violett signiert "M. Seliger" und datiert, verso mit montiertem Künstleretikett.
Heroische Darstellung des jungen römischen Kriegers aus der Untersicht. Das Gemälde entstand während Seligers Zeit als Direktor der Königlichen Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe in Leipzig.
Provenienz: Privatbesitz Berlin
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.
Galerie Bassenge
Erdener Str. 5A
14193 Berlin
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr
Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
E-Mail: info (at) bassenge.com
Impressum
Datenschutzerklärung
© 2026 Galerie Gerda Bassenge
Galerie Bassenge
Erdener Str. 5A
14193 Berlin
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr
Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
E-Mail: info (at) bassenge.com
Impressum
Datenschutzerklärung
© 2026 Galerie Gerda Bassenge