
Gegensätze
Feder in Schwarz und Deckweiß auf Velin.
38 x 27,8 cm.
Unten rechts mit Feder in Schwarz monogrammiert "CKA", verso mit dem roten Nachlaßstempel, dort bezeichnet "No. 053".
Gesellschaftliche Abgründe visualisiert Arnold, mit feinen, messerscharfen Linien gezeichnet, indem er soziale Gegensätze aufeinanderprallen lässt. Seit 1907 erschienen Arnolds Arbeiten in den Münchner Zeitschriften Simplicissimus und Jugend, zudem auch in den Berliner Lustigen Blättern.
Provenienz: Privatbesitz Süddeutschland
Leichenzug (Die Straße)
Feder in Schwarz und Deckweiß auf gewalztem Velin, vom Künstler in Passepartout montiert.
23 x 23,3 cm (Passepartoutausschnitt).
Unten rechts mit Feder in Schwarz monogrammiert "KA", auf dem Passepartout mit Bleistift bezeichnet "#2", verso auf dem Rückkarton mit dem roten Nachlaßstempel, dort in Rot bezeichnet "No. 009" sowie (wohl eigenhändig) mit Bleistift betitelt und bezeichnet "No. 8471".
Wirkungsvoll gruppiert Arnold die gegensatzreichen Figuren in einer Kreisbewegung um die leere Bildmitte.
Provenienz: Privatbesitz Süddeutschland
Verschwendung
Mischtechnik auf festem Velin.
32,8 x 39,7 cm.
Oben rechts mit Pinsel in Schwarz signiert "KARL ARNOLD", verso mit dem roten Nachlaßstempel, dort bezeichnet "No. 121", auf dem Unterlagekarton mit beimontiertem typographischen Titel und Text.
Die Enge des kleinbürgerlichen Wohnzimmers schildert Arnold präzise in der detailliert farbig ausgearbeiteten Zeichnung, die Spritztechnik liegt wie ein flirrender grauer Schimmer über der Szene. "(...) mit liebevoller Pedanterie wird in genau ausgefahrenen Umrissen das Profil des deutschen Spießers auf die Nadel gepiekst als handele es sich um die Varietäten eines seltsam gewachsenen, besonders hässlichen Insekts." (Eberhard Roters, in: Karl Arnold. Typen und Figuren der Zwanziger Jahre, Ausst.-Kat. Wilhelm-Busch-Museum, Hannover u.a. 1989, S. 34).
Provenienz: Privatbesitz Süddeutschland
"Sensationelle Ausgrabungen in Berlin"
Feder in Schwarz, Deckweiß und Bleistift auf hellgrauem Bütten. 1923.
37 x 29 cm.
Unten rechts in der Darstellung mit Feder in Schwarz monogrammiert "KA" sowie im Unterrand mit Bleistift betitelt und bezeichnet "615" und mit Notiz zur Publikation, verso mit dem roten Nachlaßstempel, dort mit Feder in Rot bezeichnet "No. 056".
Kokain und Kalte Ente, Tabak und Likör stehen neben Krone, Reichsadler, Hammer und Sichel. Wie auf einer altägyptischen Steintafel ordnet Arnold sein Sammelsurium zeichenhafter Gegenstände, skurriler Figuren und Symbole an, ein Panoptikum der Zeitgeschichte. Der Annotation zufolge veröffentlicht in Simplicissimus, 28. Jg. 1923, Nr. 4, S. 58.
Provenienz: Privatbesitz Süddeutschland
Damenüberzahl in der Bar
Feder und Pinsel in Schwarz und Bleistift auf festem Velin. 1927.
41 x 36,7 cm.
Unten rechts mit Feder in Schwarz monogrammiert "KA" und datiert sowie mit dem roten Nachlaßstempel, dort mit Bleistift bezeichnet "No. 103".
Sieben einzelne Damen in der Bar mustern den neu eingetretenen beleibten Besucher, der wohl eine von ihnen zum angepriesenen Wein einladen wird. Eleganz, Mode und gesellschaftliche Realität der Roaring Twenties schildert Arnold mit charakteristisch spitzer Feder, die lineare Darstellung treffend und pointiert vereinfacht.
Provenienz: Privatbesitz Süddeutschland
Die Sterndeuter II
Lithographie auf Van Gelder Zonen-Bütten. Um 1916/17.
30,2 x 21,9 cm (50,5 x 38,3 cm).
Signiert "EBarlach". Auflage 50 Ex.
Laur 53.
Die Auflage erschien 1919 im Verlag Bruno Cassirer, Berlin. Bereits um 1912 schuf Barlach ein erstes lithographiertes Blatt zum Motiv der Sterndeuter (Laur 11). Prachtvoller, kreidiger Druck mit dem vollen Rand, unten mit dem Schöpfrand.
Liebespaar
Bleistift auf Velin. Um 1910-12.
49,8 x 32,2 cm.
Unten links mit dem violetten runden Nachlaßstempel "Estate Rudolf Bauer".
In inniger, erotischer Umarmung zeichnet Bauer Mann und Frau nebeneinander sitzend, die Figuren unter Verzicht auf Binnenstrukturen in sicheren Konturen umrissen und im Unterrand mit flüchtigen Remarquen ergänzt.
Provenienz: Stanford Auctioneers, Phoenix, AZ, Auktion 13.10.2023, Lot 67
Sammlung Henning Lohner, Berlin
Lineare Komposition
Bleistift auf halbtransparentem Skizzenpapier. Um 1950.
27,8 x 21,3 cm.
Kurvig zieht sich die Linie mit ausgeprägten Schwüngen übers Papier und erscheint in ihrer suchenden Form wie die Verbildlichung eines Gedankengangs oder einer unbewussten geistigen Bewegung.
Provenienz: Rago Auctions, Lambertville, Auktion 24.09.2020, Lot 809
Sammlung Henning Lohner, Berlin
Selbstbildnis 1918
Kaltnadel auf festem Velin. 1918/1966.
28 x 25,8 cm.
Verso mit dem Nachlaßstempel und von Peter Beckmann signiert. Auflage 80 num. Ex.
Hofmaier 137 C b.
Das bedeutende Selbstportrait in einem posthumen Nachdruck von 1966, aus der Auflage von 80 Exemplaren auf Velin neben weiteren 30 auf Japan. Feinzeichnender Druck mit dem vollen Rand. Beigegeben: Eine weitere Kaltnadel von Max Beckmann, Dostojewski II, 1921, Hofmaier 187 B b (von C).
Löwenpaar
Lithographie auf Bütten. 1921.
40,3 x 27,8 cm (53,8 x 38 cm).
Signiert "Beckmann".
Hofmaier 184 B c (von d).
Aus einer Gesamtauflage von 150 Exemplaren, erschienen im Verlag R. Piper & Co., München 1921. Beckmann liebte den Zirkus und war regelmäßiger Besucher des Zirkus Busch. Von Togare, einem berühmten Löwenbändiger der 1920er Jahre, fertigte er viele Skizzen, die ihn schließlich zu seinem gleichnamigen Gemälde "Löwenbändiger" von 1930 inspirierten. Ganz ausgezeichneter, kräftiger Druck mit dem vollen Rand.
Beckmann, Max
Weiblicher Kopf nach hinten gedreht (Bildnis Fridel Battenberg)
Los 8010
Schätzung
900€ (US$ 1,034)
Weiblicher Kopf nach hinten gedreht (Bildnis Fridel Battenberg)
Kreidelithographie auf Similijapan. 1921.
33,3 x 29,3 cm (48 x 38,3 cm).
Signiert "Beckmann". Auflage 30 Ex.
Hofmaier 203 B a (von B b).
Die hervorragende Pianistin Fridel Battenberg war die Ehefrau Ugi Battenbergs, eines Kommilitonen Beckmanns an der Kunstschule in Weimar. Nachdem der Künstler während seines Militärdienstes 1915 einen Nervenzusammenbruch erlitten hatte, wurde er aus dem Kriegsdienst entlassen. Tief traumatisiert von seinen Kriegserlebnissen, kehrte Beckmann nicht zu Frau und Kind nach Berlin zurück, sondern ging nach Frankfurt am Main, wo ihn das Ehepaar Battenberg aufnahm. Beide malte und zeichnete er mehrfach. Herausgegeben von I. B. Neumann, Berlin. Prachtvoller Druck mit dem vollen Rand.
Le coupe et le compotier
Lithographie auf festem Velin. 1925.
18,8 x 25,5 cm (32,6 x 49,6 cm).
Signiert "PBonnard". Auflage 25 num. Ex.
Bouvet 93, Roger-Marx 80.
Herausgegeben von der "Galerie des Peintre-Graveurs Paris", mit deren Blindstempel unten rechts. Prachtvoller, transparenter Abzug mit dem wohl vollen Rand, unten und rechts mit dem Schöpfrand.
"Ypsilon 222/Vertikale 27"
Farbige Kreiden und Bleistift auf Velin. 1923.
20,2 x 21 cm.
Unten links mit Bleistift signiert "Josef Brauner", rechts datiert und bezeichnet "Weimar" sowie mit angeschnittenem Stempel "JOSEF BRAUNER BERLIN BOSTON", im Oberrand betitelt, verso erneut mit Bleistift signiert, datiert, betitelt und mit dem Künstlerstempel.
Farbenfrohe geometrische Zeichnung des vom Bauhaus inspirierten Künstlers.
Provenienz: Privatbesitz Österreich
Stadtansicht
Öl auf Leinwand.
45 x 55,2 cm.
Unten links mit Pinsel in Schwarz signiert "Robert Breyer".
Stimmungsvoll, in schnellem Duktus und in einer breiten, hellen Farbpalette setzt der Künstler die Stadt - möglicherweise Berlin - in ein wechselvolles Verhältnis zur Natur. Breyer, Vertreter des deutschen Impressionismus, zeichnet sich in seinen Arbeiten durch eine Helligkeit des Lichts und einen Feinsinn fürs Kolorit aus, in denen sich der Einfluss der französischen Impressionisten widerspiegelt. Bereits 1899 beteiligt er sich an der ersten Ausstellung der Berliner Sezession, deren Mitglied er 1902 wird.
Provenienz: Privatbesitz Berlin (vom Künstler direkt erhalten)
Bassenge, Berlin, Auktion 114, 29.11.2019, Lot 7144
Privatbesitz Sachsen
Der Okkultist - Magische Vision
Kaltnadel und Roulette, aquarelliert, auf leichtem Velinkarton. Um 1925.
36 x 20 cm (43 x 30,5 cm).
Signiert "Max Brüning".
Visionäre Darstellung von beeindruckender Intensität. Das gesamte Radierwerk Brünings, über 200 Platten, wurde im Zweiten Weltkrieg durch Bombenangriffe zerstört. Ganz prachtvoller, kräftiger und differenzierter Druck mit zarter Aquarellierung und mit Rand.
"Porte S'Denis Paris"
Radierung und Aquatinta auf Japan. 1928.
51,3 x 61 cm (61,2 x 68,8 cm).
Signiert "JdBruycker" und betitelt. Auflage 125 num. Ex.
Le Roy 154 II.
De Bruycker studierte an der Kunstakademie Gent bei Théo Canell und Jean Delvin. Unser Blatt zeigt den hoch aufragenden Pariser Porte St. Denis, einen Triumphbogen aus der Regierungszeit Ludwigs XIV. Das Bauwerk dominiert die Komposition, doch interessiert sich de Bruycker eigentlich für das pulsierende Straßenleben. Die mit lockerem, expressivem Strich ausgeführte Radierung besticht durch ihre dramatische Helldunkelwirkung. Prachtvoller, gegensatzreicher Druck mit Rand.
Zwei Mädchenköpfe
Lithographie auf faserigem Velin. 1922.
32,3 x 25,5 cm (48,8 x 38,2 cm).
Signiert "M. Burchartz".
Söhn HdO 105-2.
Erschienen als Blatt 2 der V. Bauhausmappe: Bauhaus Drucke. Neue europäische Graphik. Deutsche Künstler, Verlag Müller & Co., Potsdam 1923. Aus einer Gesamtauflage von 110 Exemplaren, gedruckt von der Druckerei des Staatlichen Bauhauses Weimar, mit Fragment des Blindstempels unten links (Lugt 2558 b). Prachtvoller Druck mit dem wohl vollen Rand.
Sitzender Harlekin
Holzschnitt auf Similijapan. 1922.
37,8 x 29,1 cm (49,8 x 40 cm).
Signiert "Campendonk".
Söhn 59 a (von b).
Söhn vermutet eine Auflage von ca. 35-40 schwarz-weißen Exemplaren im Zustand a, neben einigen handkolorierten Drucken im Zustand b. Ausgezeichneter, kräftiger und klarer Druck mit breitem Rand.
Grab des Vaters
Radierung mit Kaltnadel auf Bütten. 1922/23.
10,8 x 14,9 cm (26,8 x 35 cm).
Signiert "Marc Chagall". Auflage 110 num. Ex.
Kornfeld 20 IV c.
Blatt 20 aus der Folge "Mein Leben", erschienen im Verlag von Paul Cassirer, Berlin 1923. Ausgezeichneter Druck mit dem wohl vollen Rand, rechts mit dem Schöpfrand.
Femme au bouquet
Farblithographie auf Velin. 1973.
14,4 x 11 cm (21 x 14,4 cm).
Verso mit Kugelschreiber in Schwarz signiert "M Chagall", datiert und bezeichnet "merci pour vos voeux et".
Sorlier 708.
Mit schwungvollen Linien und sparsamen, leuchtenden Farbakzenten gestaltet Chagall seinen fröhlichen Neujahrsgruß für das Jahr 1974. Unser Exemplar sandte Chagall, eigenhändig signiert und mit persönlichen Neujahrswünschen versehen, an Professor Oscar Gelvelt in Belgien. Das Papier verso typografisch bedruckt. Mit einem gelaufenen, adressierten und frankierten Briefumschlag mit dem Poststempel von Saint-Paul-de-Vence vom 24. Dezember 1973.
Sitzender weiblicher Akt
Lithographie auf Japan. 1913.
Ca. 30 x 22 cm (51 x 32 cm).
Signiert "Lovis Corinth".
Schwarz L 138.
Schwarz zufolge entstanden nur ganz wenige Drucke, der Stein wurde anschließend abgeschliffen. Prachtvoller Druck, partiell mit deutlich zeichnender Steinkante, mit breitem Rand, links mit dem Schöpfrand. Rarissimum, im internationalen Auktionshandel kein weiteres Exemplar nachweisbar.
Lärche am Walchensee
Kaltnadel auf Japan. 1919-23.
17,9 x 23,9 cm (26,5 x 34,7 cm).
Signiert "Lovis Corinth" und von fremder Hand bezeichnet "Probedruck".
Müller 727.
Aus der Folge "Der Walchensee (groß)", deren insgesamt fünf Radierungen aus den Jahren 1919, 1920 und 1923 vermutlich später zu einer Folge vereinigt wurden. Ganz prachtvoller, gratiger und tiefdunkler Druck mit dem wohl vollen Rand, links und unten mit dem Schöpfrand.
Selbstbildnis
Kaltnadel auf Bütten. 1920.
11,7 x 8,8 cm (26,2 x 22,1 cm).
Signiert "Lovis Corinth" und bezeichnet "1. Zustand Probe".
Schwarz 426.
Wohl einer der beiden bei Schwarz erwähnten Probedrucke; von der Platte wurden weiterhin lediglich Drucke für die bei Fritz Gurlitt, Berlin, erschienene Luxusausgabe der zweiten Auflage des Werkverzeichnisses von Schwarz hergestellt und die Platte anschließend vernichtet. Ganz prachtvoller, gratiger Druck mit breitem Rand.
Blick auf den Walchensee
Kaltnadel auf Van Gelder Zonen-Velin. 1920.
19,8 x 24,9 cm (31,4 x 39 cm).
Signiert "Lovis Corinth". Auflage 50 num. Ex.
Schwarz 432 IV B.
Blatt 4 der Ausgabe B der Mappe von neun Radierungen Corinths, "Am Walchensee", erschienen im Verlag Fritz Gurlitt, Berlin, in einer Gesamtauflage von 115 Exemplaren. Abweichend von den Angaben bei Schwarz betrug die Höhe der Auflage B 50 Exemplare. Ganz prachtvoller, gratiger Druck mit feinem Plattenton und dem vollen Rand, oben und links mit dem Schöpfrand.
Kompositionen. 10 Radierungen
9 (von 10) Bl. Radierungen auf Bütten sowie Titel, Impressum und Inhaltsverzeichnis. Lose in Orig.-Halbleinenmappe. 1922.
47 x 34,5 cm (Blattgröße).
Sämtliche Radierungen signiert "Lovis Corinth". Auflage 100 num. Ex.
Müller 553-556, 558, 559 u. 563-565.
Folgende Radierungen sind enthalten: "Die Geburt der Venus", "Kreuzigung", "Bacchantenzug", "Grablegung", "Martyrium", "Rudolf Rittner als Florian Geyer", "Totenklage", "Der Sieger" und "Im Schutz der Waffen". Prachtvolle, kräftige Drucke, jeweils mit dem vollen Rand.
Alphütte
Lithographie auf Bütten. 1923.
15,3 x 18 cm (38,3 x 29 cm).
Signiert "Lovis Corinth". Auflage 100 Ex.
Müller 794.
Blatt 3 der Folge "Schweizer Landschaften", hier aus der Ausgabe C, gedruckt in Schwarz, erschienen im Verlag der Münster-Presse Horgen-Zürich/Leipzig und Dr. Karl Hoenn, 1923, in einer Gesamtauflage von 200 Exemplaren. Prachtvoller Druck mit dem vollen Rand.
Kirschen auf weißem Tuch
Öl auf Leinwand. 1947.
30 x 34 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Grau signiert "Emil Dielmann" und datiert.
Nach seinen Studien am Städelschen Kunstinstitut bei Andreas Egersdoerfer war Dielmann ab 1922 freischaffend in Frankfurt tätig. Zu dieser Zeit entstand das mit reliefhaft pastosem Farbauftrag gemalte, appetitliche Stilleben mit reifen, knackigen Kirschen.
Provenienz: Privatbesitz Rheinland-Pfalz
Le Queen Mary
Feder in Schwarz auf Velin. Um 1937.
32,8 x 25 cm.
Unten links mit dem (verblassten) Monogrammstempel "RD".
Auf der Queen Mary reiste Dufy im Jahr 1937 nach New York. An Bord des Ozeandampfers entstanden einige Zeichnungen des Künstlers.
Provenienz: Privatsammlung Frankreich
Tajan, Paris, Auktion 20.01.2022, Lot 19
Sammlung Henning Lohner, Berlin
Mädchenportrait
Aquarell auf Karton.
19,2 x 18,8 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Blau signiert "L. Durm".
Delikates Portrait eines jungen, selbstbewussten Mädchens. Der Arzt und Maler Leopold Durm gehörte der progressiven Münchner Künstlergemeinschaft "Die Scholle" an, einer Gruppe teils traditionsbewusster Avantgardisten, deren künstlerische Entwicklung später in der Brücke und dem Blauen Reiter ihre Fortsetzung fand.
Provenienz: Privatbesitz München
Buchstabe A-B (Die Amsel singt...)
Holzschnitt, handkoloriert, auf Velin. 1925.
20 x 25 cm (26,5 x 32,7 cm).
Signiert "Conrad Felixmüller"
Söhn 350.
Aus Felixmüllers Bilderbuch "ABC - Ein geschütteltes, geknütteltes Alphabet in Blidern", erschienen im Selbstverlag des Künstlers in einer Gesamtauflage von 350 Exemplaren, von denen etwa zehn von ihm koloriert wurden. Ausgezeichneter Druck mit farbfrischem Kolorit und breitem Rand.
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