Schöbel, Georg
Abendstimmung am Berliner Weihnachtsmarkt
Los 6180
Schätzung
6.000€ (US$ 6,897)
Abendstimmung am Berliner Weihnachtsmarkt.
Öl auf Leinwand. 71 x 55 cm. Unten links signiert "G. Schöbel Berlin". Um 1893.
Provenienz: Rudolph Lepke's Kunst-Auctions-Haus, Berlin, Auktion am 30. November 1897 (lt. Boetticher).
Rudolph Lepke's Kunst-Auctions-Haus, Berlin, Auktion am 4. April 1898 (lt. Boetticher).
Rudolph Lepke's Kunst-Auctions-Haus, Berlin, Auktion am 27. November 1900, Los 28 ("Berliner Weihnachtsmarkt, Blick in die Budenreihe").
Ausstellung: Grosse Berliner Kunst-Ausstellung 1893.
Literatur: Ausst.Kat. Grosse Berliner Kunst-Ausstellung 1893, S. 75, Nr. 1373 ("Berliner Weihnachtsmarkt").
Friedrich von Boetticher: Malerwerke des 19. Jahrhunderts, Nr. 1.
Hartig, Hans
Uferpartie mit tauendem Schnee und Fachwerkhäusern in Pommern
Los 6181
Schätzung
1.200€ (US$ 1,379)
Uferpartie mit tauendem Schnee und Fachwerkhäusern in Pommern.
Öl auf Malpappe. 51 x 61,5 cm. Unten links signiert "H. Hartig" und verso von fremder Hand mit Bleistift bezeichnet "Alte Häuser am Kanal (Tauwetter)".
Nach seinem Studium bei Paul Vorgang und Eugen Bracht in Berlin, ist Hartig als freischaffender Künstler tätig. Kurz darauf verzeichnet er bereits erste Erfolge und erhält 1910 den Julius-Helfft-Preis für "die beste deutsche Landschaft" mit seinem Ölgemälde Garten am Meer (1911). Später hält sich Hartig häufig in seiner pommerschen Heimat auf und gehört 1916 zu den Gründungsmitgliedern des Pommerschen Künstlerbundes. Häufig malt er winterliche Landschaften, maritime Motive und Stadtbilder.
Jacob d. J., Julius
Zwei ankernde Kähne am schilfbestandenen Flussufer
Los 6182
Schätzung
500€ (US$ 575)
Zwei ankernde Kähne am schilfbestandenen Flussufer.
Öl auf Holz. 16 x 34 cm. Signiert, datiert und bezeichnet "J. Jacob 1887 Berlin".
Moras, Walter
Winterlandschaft mit verschneiter Allee
Los 6183
Schätzung
4.500€ (US$ 5,172)
Winterlandschaft mit verschneiter Allee.
Öl auf Leinwand. 80,7 x 120,5 cm. Unten rechts signiert "W. Moras".
Die letzte Windmühle auf dem Montmartre.
Öl auf Leinwand. 76 x 58 cm.
Von dem Motiv der "Mühle auf dem Montmartre" hat der Künstler seit 1859 mehrfach Varianten gemalt, von denen sich eine in der Alten Nationalgalerie in Berlin befindet (s. dazu auch Boetticher: Malerwerke des 19. Jahrhunderts, Nrn. 39 und 40).
Abendstimmung an der norwegischen Küste.
Öl auf Leinwand. 40,5 x 25,7 cm. Unten rechts signiert "W. Moras".
Jacob d. J., Julius
Abendstimmung am Hafenplatz in Berlin
Los 6186
Schätzung
9.000€ (US$ 10,345)
Abendstimmung am Hafenplatz in Berlin.
Öl auf Leinwand. 114 x 169 cm. Unten rechts signiert "Jul. Jacob" und verso auf dem Keilrahmen von fremder Hand betitelt "Hafenplatz, Abend", auf zwei Ausstellungsetiketten abermals bezeichnet "Julius Jacob, Hafenplatz (Abend) in Berlin" sowie mit dem Etikett des Zolls und der Großen Berliner Kunst-Ausstellung 1911.
Beeinflusst von Carl Blechen und den Barbizon-Künstlern, malt Julius Jacob vornehmlich märkische Landschaften und die Berliner Altstadt. Als Chronist seiner Heimatstadt bildet er um die Jahrhundertwende zahlreiche städtischen Entwicklungen in impressionistischer Manier ab, wobei er Motive teils wiederholt. Das vorliegende Gemälde ist ein solches Beispiel. Bei der Ansicht handelt es sich um das heute zugeschüttete und umgestaltete Hafen-Bassin des Landwehrkanals in der Nähe des Potsdamer Platzes. Das Gemälde eröffnet einen Blick von der Schöneberger Brücke auf das Gebäude der königlichen Eisenbahn-Direktion zur linken, die historischen Hochgleise der Eisenbahn im Hintergrund und das rege Treiben der Boote und Hafenschlepper im Hafen-Bassin zur rechten Seite. Eine frühere Ansicht desselben Ortes am Landwehrkanal zeigt Jacob bereits 1903 unter dem Titel "Blick auf den Hafenplatz in Berlin" (Ausst.-Kat., Grosse Berliner Kunst-Ausstellung, Berlin 1903, S. 117, mit Abb.). Bei unserem Gemälde handelt es sich um eine fast identische Version; die Komposition ist die gleiche, jedoch wurden zahlreiche Details getauscht oder ergänzt - so auch die Boote im Vordergrund. Am bezeichnendsten ist hierbei der noch im Bau befindliche Turm im Hintergrund unseres Gemäldes, der in der früheren Hafenansicht noch nicht existierte. Diese städtebauliche Entwicklung, die aus dem direkten Vergleich beider Werke hervorgeht, veranschaulicht die Kategorisierung Jacobs als Chronist wunderbar. Heute befinden sich seine Werke u.a. in der Nationalgalerie Berlin, darunter "Humboldthafen mit Alexanderufer und Lehrter Bahnhof" (Inv.Nr. NG 8/64); eine weitere Ansicht des Schöneberger Ufers, die mit unserer vergleichbar ist, befand sich seit 1895 ebenfalls im Bestand des Museums (seit 1945 Kriegsverlust).
Ausstellung: Grosse Berliner Kunst-Ausstellung 1911.
Literatur: Ausst.-Kat., Grosse Berliner Kunst-Ausstellung, Berlin 29. April - 1. Oktober 1911, wohl Nr. 202 (dort betitelt als "Abendstimmung").
Tuaillon, Louis
Herkules bändigt den erymanthischen Eber
Los 6187
Schätzung
4.500€ (US$ 5,172)
Herkules bändigt den erymanthischen Eber.
Bronze, dunkel- und hellbraun patiniert. Höhe 49 cm. Hinten auf der Plinthe die Stempelsignatur "L. Tuaillon" und der Gießerstempel "M P u [ligiert]" von Martin & Piltzing, Berlin. (Entwurf 1899/1900, Frühguss um 1901).
Die Plastik des Herkules gehört zu den bedeutendsten Werken des Berliner Begas-Schülers Louis Tuaillon. Sie markiert dessen Abwendung von der ruhigen, strengen Formensprache der Schule Adolf von Hildebrands zugunsten malerischer Tendenzen und aufgelockerter Modellierung nach Rodins Vorbild. Der Entwurf entstand 1899/1900 in Rom und war das Siegermodell eines Wettbewerbs für eine lebensgroße Bronzeplastik in der Eingangshalle der Berliner Nationalgalerie, die allerdings erst nach Tuaillons Tod auf Bestreben der Nachfahren gegossen und 1967 auf dem Lützowplatz in Berlin aufgestellt wurde. Den ersten Bronzeguss nach dem Wettbewerbsmodell fertigte Tuaillon 1901 noch in Rom (Leihgabe in der Kunsthalle Bremen); weitere Frühgüsse befinden sich u.a. in der Nationalgalerie in Berlin und im Wallraf-Richartz-Museum in Köln. Tuaillon stellte die Arbeit erstmals 1902 auf der Berliner Secession unter dem Titel "Herkules mit dem Eber" aus.
Literatur: Gert-Dieter Ulferts: Louis Tuaillon (1862-1919). Berliner Bildhauerei zwischen Tradition und Moderne, zugl. Diss. Göttingen 1987, Berlin 1993, WVZ-Nr. 21.
Uphues, Joseph Johann Ludwig
Adlerjäger (Junger Bogenschütze mit erlegtem Adler)
Los 6188
Schätzung
900€ (US$ 1,034)
Adlerjäger (Junger Bogenschütze mit erlegtem Adler).
Bronze, braunschwarz patiniert, auf grünem Marmorsockel. Höhe 61,5 cm (inkl. Sockel 64 cm). Auf der Basis signiert "J. Uphues". (Entwurf 1892).
Anders als Joseph Uphues' bekannteste Plastik "Bogenschütze", scheint die 1892 entworfene Figur des "Adlerjägers" in deutlich kleinerer Auflage gegossen worden zu sein, weshalb sie heute selten ist (vgl. Brigitte Kaul: Joseph Johann Ludwig Uphues (1850-1911). Ein Bildhauer im Wilhelminischen Zeitalter und sein Werk, Diss. Berlin 1982, S. 157-158 und Kat. 1892:1).
Sandalenbinderin.
Bronze, dunkelbraun patiniert. Höhe 55 cm. Auf der Plinthe signiert "L. Tuaillon". (Entwurf 1886).
Ehe Louis Tuaillon zu einem der einflussreichsten Bildhauer Berlins avancierte, lebte er von 1885 bis 1903 in Rom. In dieser Zeit prägte die enge Beziehung zum Kreis um Hans von Marées und Adolf von Hildebrand seine Kunst entschieden. Die "Sandalenbinderin" steht mit ihren klaren, ruhigen Linien am Anfang dieser Entwicklung und zeugt von Tuaillons Suche nach konzentrierten, klassischen Formen.
Literatur: Gert-Dieter Ulferts: Louis Tuaillon (1862-1919). Berliner Bildhauerei zwischen Tradition und Moderne, zugl. Diss. Göttingen 1987, Berlin 1993, WVZ-Nr. 5.
Truphème, Auguste Joseph
Die Gesangsstunde (La Leçon de Chant)
Los 6190
Schätzung
1.800€ (US$ 2,069)
Die Gesangsstunde (La Leçon de Chant).
Öl auf Holz, verso parkettiert. 20 x 27 cm. Oben rechts zweimal übereinander signiert "Aug. Trupheme".
Provenienz: Galerie Oevermann, Frankfurt a. M. (dort erworben im September 1988 für 13.800 DM).
Seitdem Privatsammlung Hessen.
Brancaccio, Carlo
Die Riviera di Chiaia mit dem Giardino der Villa Comunale
Los 6191
Schätzung
1.500€ (US$ 1,724)
Die Riviera di Chiaia mit dem Giardino der Villa Comunale.
Öl auf Leinwand. 43 x 67 cm. Unten rechts signiert "Carlo Brancaccio Napoli".
Provenienz: Berliner Privatsammlung.
Waldpartie mit großen Eichen.
Öl auf Leinwand, doubliert. 51 x 38 cm. Unten rechts signiert "L. Cabat".
Louis Cabat, der als einer der ersten Vertreter der sogenannten Paysage intime gilt, schuf insbesondere durch John Constable beeinflusste Landschaftsbilder, wobei sich seine Landschaften, wie auch die vorliegende, durch eine erfrischende Einfachheit und Naturnähe auszeichnen.
Deutsch
um 1880. Bildnis eines eleganten Herrn mit glimmender Zigarette
Los 6193
Schätzung
1.200€ (US$ 1,379)
um 1880. Bildnis eines eleganten Herrn mit glimmender Zigarette.
Öl auf Malkarton. 39,5 x 32 cm. Verso mit undeutlicher Widmung in brauner Feder.
Atelierszene mit gelbem Sofa.
Öl auf Leinwand. 52 x 30,5 cm. Am unteren Rand links undeutlich signiert "J Wen...", verso auf der Leinwand in französischer Sprache bez. "Un coin de l'atelier".
In einer heiteren und zugleich intimen Szene gewährt Joseph Wencker dem Betrachter einen Einblick in das Atelier eines Malers. Auf einem gelben Sofa haben es sich der Künstler und sein Modell während einer Malpause bequem gemacht. Der Maler im weißen Malkittel, Zigarette rauchend und den Kopf in die Hand gestützt, hört aufmerksam, was sein Modell ihm aus einem kleinen Büchlein vorträgt. Das Malermodell in weiß-goldener Robe und kleiner Krone, vor wenigen Minuten noch in der Rolle einer Königin, ist jetzt die traute Gesprächspartnerin. Gerade die ungezwungene Nähe der beiden Figuren und die scheinbare Beiläufigkeit des Augenblicks geben dem Gemälde einen persönlichen und ausgesprochen lebendigen Charakter.
Wencker, der 1848 in Straßburg geboren wurde und 1868 an die École des Beaux-Arts in Paris eintrat, war Schüler des berühmten Akademielehrers und Orientmalers Jean-Léon Gérôme. 1876 errang er den Prix de Rome und verbrachte anschließend mehrere Jahre als Stipendiat an der Académie de France in Rom. Wencker malte neben Historienbildern auch religiöse Kompositionen, Porträts und Genreszenen, die auf Pariser Salons wiederholt Auszeichnungen erhielten.
Pierris, Markos
Das Kloster Vlacherna auf der Insel Pontikonisi bei Korfu im Mondlicht
Los 6195
Schätzung
2.800€ (US$ 3,218)
Das Kloster Vlacherna auf der Insel Pontikonisi bei Korfu im Mondlicht.
Öl auf Leinwand. 28,5 x 56,5 cm. Rechts unten signiert "MPierris". Wohl vor 1900.
Markos Pierris studierte an der Accademia di San Luca in Rom und später in Venedig. Er gilt als einer der wichtigsten Landschaftsmaler, die auf Korfu tätig waren. Neben der Landschaftsmalerei beschäftigte er sich ebenfalls mit Portraitdarstellungen. Die stimmungsvolle Darstellung des griechischen Klosters Vlacherna in der Nähe von Korfu zeichnet sich durch die Monochromie der gedeckten Blautöne aus und unterstreicht so die Ruhe des Mondlichts, welches sich auf dem Wasser spiegelt. Ansichten dieser ionischen Insel sind äußerst selten.
Kosler, Franz Xaver
Portrait eines Arabers in traditioneller Tracht mit rotem Turban
Los 6196
Schätzung
24.000€ (US$ 27,586)
Portrait eines Arabers in traditioneller Tracht mit rotem Turban.
Öl auf Leinwand. 60 x 40 cm. Rechts signiert "F. Kosler".
Franz Xaver Kosler gehört zu den bedeutendsten Vertretern der Wiener Orientmalerei des späten 19. Jahrhunderts. Nach seiner Ausbildung an der Wiener Akademie, wo er zunächst bei Christian Griepenkerl und anschließend an der Spezialschule für Historienmalerei bei dem Orientmaler Leopold Carl Müller studierte, bereiste er seit den frühen 1890er Jahren wiederholt Ägypten. Eine Ausstellung seiner Werke in Kairo im Jahr 1894 begründete seinen dortigen Ruf und brachte Kosler zahlreiche Porträtaufträge u.a. von Prinz Said Halim Pascha ein. In den folgenden Jahren verbrachte Kosler regelmäßig die Wintermonate in Ägypten und schuf neben seinen bekannten Markt- und Straßenszenen eine große Zahl eindringlicher Bildnisse.
Das vorliegende Brustbild steht exemplarisch für Koslers besondere Begabung als Porträtist. Vor einem hellen, neutral gehaltenen Hintergrund konzentriert der Künstler die Aufmerksamkeit ganz auf das edle Antlitz des Dargestellten, das von einem weißen Tuch und dem roten Kopfbund gerahmt ist. Die fein modellierten Gesichtszüge und die subtil abgestufte Lichtführung verleihen in Verbindung mit der malerische Präzision eine unmittelbare physiognomische Präsenz. Kosler begegnet seinem Modell mit Respekt und betont die Persönlichkeit des Dargestellten, die durch dessen ruhigen Blick, der aufrechten Haltung und der schlichten Monumentalität des Brustbildes definiert wird. Das Brustbild des jungen Arabers mit rotem Turban ist ein herausragendes Beiepiel seiner orientalischen Portraitmalerei.
Schuster, Rudolf Heinrich
Felsenküste auf Capri mit Blick auf die Faraglioni
Los 6197
Schätzung
1.200€ (US$ 1,379)
Felsenküste auf Capri mit Blick auf die Faraglioni.
Öl auf Leinwand, auf Platte kaschiert. 36,3 x 49 cm. Unten rechts bez., datiert und signiert "Capri 16 Sept 80 / R. Schuster".
Ab 1879 hält sich Schuster - auf Empfehlung Ludwig Richters - in Italien auf. In Rom lernt er die deutschen Maler Heinrich-Franz Dreber, Friedrich Preller d. J. und Edmund Kanoldt, und deren Werke kennen. Die Zeit gilt als eine der fruchtbarsten Jahre in seinem künstlerischen Schaffen. Die in diesem Katalog angebotene Losnummer 6120, der Blick von Capri über das Meer auf Neapel, ist am nächsten Tag entstanden.
1891. Blick von Saint-Jean-Cap-Ferrat auf Nizza.
Öl auf Holz. 12,7 x 23,6 cm. Unten rechts unleserlich signiert sowie bezeichnet und datiert "Nizza [18]91".
Bertin, Alexandre Charles
"Une source dan les Alpes": Quelle in den Alpen
Los 6199
Schätzung
1.200€ (US$ 1,379)
"Une source dans les Alpes": Quelle in den Alpen.
Öl auf Leinwand. 32,7 x 46 cm. Unten rechts signiert "A. Bertin", verso auf der Leinwand eigenh. bez. und signiert "Une source dans les Alpes / A. Bertin".
Salinas y Teruel, Juan Pablo
Il Pranzo: Familie beim Speisen neben dem offenen Kamin
Los 6200
Schätzung
2.400€ (US$ 2,759)
Il Pranzo: Familie beim Speisen neben dem offenen Kamin.
Öl auf Holz. 25 x 41,3 cm. Unten rechts signiert "Pablo Salinas Roma", verso der Brandstempel "Giosi Roma" (wohl Galleria Giosi, Rom).
Capri: Blick auf die Faraglioni.
Öl auf Leinwand. 28 x 48 cm. Unten links signiert "A Cherubini Capri".
Cherubini gelingt es, die mystische Schönheit Capris einzufangen, von den karstigen Felsen zu dem leuchtend blauen Meer und den pastellfarbenen Häusern von Anacapri. Er prägte so nachhaltig das Bild der Insel in der Kunst des 19. Jahrhunderts.
Hay, Bernardo
"Siesta" - Junge Italienierin beim Mittagsschlaf auf der Sorrentiner Halbinsel, im Hintergrund Capri
Los 6202
Schätzung
2.800€ (US$ 3,218)
"Siesta" - Junge Italienierin beim Mittagsschlaf auf der Sorrentiner Halbinsel, im Hintergrund Capri.
Öl auf Leinwand. 46,5 x 71,5 cm. Unten rechts signiert "B. Hay".
Sperl, Johann
"Motiv am Starnberger See" (Kleine Bootspartie auf dem Starnberger See)
Los 6203
Schätzung
3.500€ (US$ 4,023)
"Motiv am Starnberger See" (Kleine Bootspartie auf dem Starnberger See).
Öl auf Leinwand. 34 x 45,5 cm. Unten rechts signiert "J Sperl", verso auf dem Schmuckrahmen betitelt, sowie verso auf der Leinwand mit dem Stempel des Münchner Künstlerbedarfs Richard Wurm.
Martini, Salvatore
Venezianische Hochzeitsgesellschaft der Renaissance auf dem Weg zu den Gondeln
Los 6204
Schätzung
5.000€ (US$ 5,747)
Venezianische Hochzeitsgesellschaft der Renaissance auf dem Weg zu den Gondeln.
Öl auf Leinwand. 99 x 136 cm. Signiert und datiert "S. Martini f. 1868".
Ab 1843 findet man Salvatore Martini an der Accademia di Belle Arti in Neapel eingeschrieben. Aufgrund eines Jagdunfalls während seines Studiums muss er die Bildhauerei aufgeben und sich ganz der Historienmalerei widmen. 1855 stellte er in der dortigen Promotrice di Belle Arti ein viel diskutiertes und gelobtes Ölgemälde „Der Gefangene von Chillon“ (nach Lord Byrons dramatischem Gedicht "The Prisoner of Chillon") aus. König Ferdinand II. von Bourbon zeigte den Künstler deshalb sogar bei der Polizei an. 1862 stellte der Historienmaler „Eine Episode aus der Florentiner Pest von 1348“ aus; 1864 „Heloise und Abaelard“, das von Prinz Umberto von Savoyen erworben wurde. Auf der Italienischen Kunstausstellung in Parma im Jahr 1870 wurde sein Werk „Ankunft der Pia dè Tolomei in der toskanischen Maremma“ gezeigt, das 1871 zusammen mit der „Bäuerin aus Sora“ auch in London präsentiert wurde. 1873 kehrte er mit dem Werk „Ein Experiment eines Alchemisten“ nach Neapel zurück, während sein Gemälde „Venezianische Bräute“ in die Sammlung des Königspalasts von Capodimonte aufgenommen wurde. Sein Enkel Vittorio war Oberhaupt der Abtei von Montecassino und der Diözese von Cassino. 1929 wurde seinem Großvater Salvatore Martini dort eine Retrospektive gewidmet, in der etwa fünfzig Gemälde ausgestellt waren. Leider sind viele seiner Arbeiten, die zum Familienbesitz gehörten, bei der Bombardierung der Stadt 1944 verloren gegangen. Beigegeben: .
Puig-Roda, Gabriel
Gesellschaft junger Frauen in spanischer Tracht am Schwanenteich
Los 6205
Schätzung
3.500€ (US$ 4,023)
Gesellschaft junger Frauen in spanischer Tracht am Schwanenteich.
Öl auf Holz. 36,2 x 16 cm. Links unten auf der Stufe signiert und datiert "G. Puig Roda / Roma (18)94", verso von fremder Hand betitelt "Am Schwanenteich".
Deutsch
1869. Italienischer Konvent in Berglandschaft mit Brücke
Los 6206
Schätzung
600€ (US$ 690)
1869. Italienischer Konvent in Berglandschaft mit Brücke.
Öl auf Leinwand. 63,7 x 57,5 cm. Monogrammiert und datiert "E.S. 1869.", verso mit dem Stempel des Münchner Künstlerbedarfs Richard Wurm.
Englisch
um 1860. Die Alhambra in Granada mit dem Comares-Turm
Los 6207
Schätzung
800€ (US$ 920)
um 1860. Die Alhambra in Granada mit dem Comares-Turm.
Öl auf Leinwand. 40 x 31,8 cm.
Im Garten.
Öl auf Holz. 30,3 x 40,2 cm. Verso die Reste des Adressetiketts des Künstlers, ein Ausstellungsetikett der American Art Association sowie das Etikett des Künstlerbedarfs M. T. Wynne, New York.
Monogrammist SIW
Weintrauben vor der Rückseite eines Gemäldes
Los 6209
Schätzung
400€ (US$ 460)
Weintrauben vor der Rückseite eines Gemäldes.
Öl auf Malpappe. 33,5 x 25,3 cm. Mittig links monogrammiert und datiert "SIW. / 1870.", rechts in die nasse Farbe geritzt "Skinder" (?).
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.
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