Suite 63 x 90 (Blatt 3)
Farblithographie auf BFK Rives-Velin. In Orig.-Kartonmappe mit Deckellithographie (Galfetti 765). 1980.
12,5 x 47 cm (65,5 x 90 cm).
Signiert "Tàpies", bezeichnet "e.(preuve d')a.(rtiste)" und durchnumeriert.
Galfetti 769.
Blatt 3 der "Suite 63 x 90", herausgegeben von der Erker Presse, St. Gallen, mit deren Blindstempel. Künstlerabzug außerhalb der Auflage von 100 numerierten Exemplaren. Prachtvoller, farbfrischer Druck mit dem vollen Rand.
Suite 63 x 90 (Blatt 4)
Farblithographie auf BFK Rives-Velin. 1980.
65,7 x 90 cm.
Signiert "Tàpies", bezeichnet "e.(preuve d')a.(rtiste)" und durchnumeriert.
Galfetti 770.
Blatt 4 der "Suite 63 x 90", herausgegeben von der Erker Presse, St. Gallen, mit deren Blindstempel. Künstlerabzug außerhalb der Auflage von 100 numerierten Exemplaren. Prachtvoller, farbfrischer Druck der formatfüllenden Komposition.
Suite 63 x 90 (Blatt 5)
Farblithographie auf BFK Rives-Velin. 1980.
65,5 x 90 cm.
Signiert "Tàpies", bezeichnet "e.(preuve d')a.(rtiste)" und durchnumeriert.
Galfetti 771.
Blatt 5 der "Suite 63 x 90", herausgegeben von der Erker Presse, St. Gallen, mit deren Blindstempel. Künstlerabzug außerhalb der Auflage von 100 numerierten Exemplaren. Prachtvoller, farbfrischer Druck der formatfüllenden Komposition.
Suite 63 x 90 (Blatt 6)
Farblithographie auf BFK Rives-Velin. 1980.
65,5 x 90 cm.
Signiert "Tàpies", bezeichnet "e.(preuve d')a.(rtiste)" und durchnumeriert.
Galfetti 772.
Blatt 6 der "Suite 63 x 90", herausgegeben von der Erker Presse, St. Gallen, mit deren Blindstempel. Künstlerabzug außerhalb der Auflage von 100 numerierten Exemplaren. Prachtvoller, farbfrischer Druck der formatfüllenden Komposition.
Suite 63 x 90 (Blatt 7)
Farblithographie auf BFK Rives-Velin. 1980.
33 x 50 cm (65,5 x 90 cm).
Signiert "Tàpies", bezeichnet "e.(preuve d')a.(rtiste)" und durchnumeriert.
Galfetti 773.
Blatt 7 der "Suite 63 x 90", herausgegeben von der Erker Presse, St. Gallen, mit deren Blindstempel. Künstlerabzug außerhalb der Auflage von 100 numerierten Exemplaren. Prachtvoller, farbfrischer Druck mit dem vollen Rand.
Tanzendes Paar
Kreide in Schwarz und Aquarell auf genarbtem Aquarellpapier. 1956.
60,5 x 43 cm.
Unten rechts mit Farbstift in Rot monogrammiert "Th" und datiert.
Großformatige, dynamische Zeichnung zweier wild tanzender, abstrakt gehaltener Figuren.
Provenienz: Privatbesitz Berlin
"o.T."
Öl auf Leinwand. 1996.
40 x 100 cm.
Verso mit Kreide in Schwarz signiert "F. Thomas", datiert, betitelt und mit den Maßangaben.
Nach seiner Ausbildung zum Graphikdesigner studierte Thomas von 1989 bis 1995 Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München. Sein vielseitiges Œuvre umfasst sowohl abstrakte als auch fotorealistische Arbeiten, in denen er häufig abstrakte Elemente, fließende Farbverläufe und graphische Strukturen miteinander verbindet.
Provenienz: Privatbesitz Süddeutschland
it's only love give it away
Farboffset auf Maschinenpapier. 2005/18.
79,5 x 59,5 cm (84 x 59,5 cm).
Signiert "Wolfgang Tillmans".
Herausgegeben von der Galerie Buchholz, Berlin/Köln, und dem Mönchehaus Museum, Goslar, Auflage wohl 150 Exemplare. Ausgezeichneter Druck der nahezu formatfüllenden Darstellung.
Ohne Titel
Lithographie auf festem Velin. Um 1966.
11,5/12,3 x 19,8 cm (25,5 x 33 cm).
Signiert "Tobey". Auflage 300 num. Ex.
Ausgezeichneter Druck mit breitem Rand.
"UBU, Robe de chambre"
Feder in Schwarz, aquarelliert, auf Velin. Um 1991.
26 x 17,4 cm.
Unten links mit Feder in Schwarz signiert "Topor" und mittig rechts teils mit Bleistift betitelt.
Die groteske Figur des Königs Ubu zeichnet der französische Künstler mit massigem Körper und Birnenkopf, die Binnenstrukturen mit einer Vielzahl vibrierender Schraffuren gestaltet (vgl. den ähnlichen Entwurf in: La vocation théatrale de Roland Topor, München 1994, Abb. S. 46). Topor lieferte ein ganzes Ausstattungsuniversum in Form zahlreicher Dekorations-, Bühnenbild- und Kostümentwürfe für die Opera buffa "Ubu Rex" mit Musik von Krzysztof Penderecki und einem Libretto von Jerzy Jarocki, nach Alfred Jarrys Stück "Ubu Roi" (1896), uraufgeführt an der Münchner Oper am 06.07.1991.
Provenienz: Privatbesitz Süddeutschland
"Autorité est parfaitement avilissante"
Feder in Schwarz auf Velin.
Ca. 26 x 21 cm.
Seitlich rechts in der Darstellung mit Feder in Schwarz signiert "Topor", im Unterrand mit Bleistift betitelt bzw. bezeichnet.
Topor kommentiert die drastische Darstellung im Unterrand: Autorité est parfaitement avilissante. Elle avilit celui qui l'exerce et qui la subit. (Autorität ist zutiefst erniedrigend. Sie erniedrigt sowohl denjenigen, der sie ausübt, als auch denjenigen, der sich ihr unterwirft). Surreale Szene, mit spitzer Feder in der charakteristischen, dichten Schraffurtechnik so vehement gezeichnet, dass stellenweise die Papieroberfläche aufgerissen wird. "Roland Topor ist ein menschliches Feuerwerk, das in alle Richtungen sprüht, krachend und aufrüttelnd, unterhaltsam und erschreckend." (Ronald Searle, zit. n. diogenes.ch, Zugriff 24.06.2026).
Provenienz: Privatbesitz Süddeutschland
"L'eau du bain"
Feder und Pinsel in Schwarz, laviert, mit Deckweiß über Bleistift auf festem Velin.
36 x 32 cm.
Unten links mit Feder in Schwarz signiert "R. Topor", verso mit Bleistift betitelt.
Topors absurde Komposition spielt mit surrealen Elementen. Verso Bleistiftskizze einer ähnlichen Komposition, dort betitelt. "Topors Beobachtungen fließen in surreale Szenen ein, die zwischen Witz und Schrecken changieren und im Idealfall beim Betrachter, Leser oder Zuschauer einen Moment der Erkenntnis stiften." (Roland Topor. Panoptikum, Museum Folkwang, Essen 2018, zit. n. museum-folkwang.de, Zugriff 20.07.2026).
Provenienz: Privatbesitz Süddeutschland
"Caca boudin" (Ölpest); "Rétrospective" (Joconde); Ohne Titel
3 Bl. 2 Linolschnitte und 1 Lithographie auf Bütten bzw. Velin. 1975/85.
Bis 90 x 63 cm (Blattgröße).
Alle signiert "Topor", 2 Bl. betitelt. Auflage 30 bzw. 70 num. Ex., 1 Bl. bezeichnet "e.(preuve d')a.(rtiste)".
Prachtvolle Drucke mit Rand.
Literatur: ToporLino, Essen 1986, Nr. 2 und 50
Hund
Monotypie und Aquarell auf bräunlichem Velin. 1948.
49,8 x 65,7 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "hTrier" (ligiert) und datiert sowie (von fremder Hand) betitelt und bezeichnet "Nr. 79 34".
Die frühe Monotypie Triers, die das Motiv des Hundes mit ihrer spitzwinkligen Formensprache abstrahiert und verfremdet, ist inspiriert vom Surrealismus. Die vehementen Bleistiftlinien auf der Rückseite verdeutlichen den Entstehungsprozess des unikatären Druckes.
"Alte Verbindungen"
Feder in Schwarz auf Bütten. 1949.
33,7 x 21,5 cm.
Unten rechts mit Feder in Schwarz signiert "Trökes" und datiert, verso mit Feder in Blau betitelt.
Aus dichten Lineaturen formuliert Trökes eine mehrdeutige Formation miteinander verbundener Brocken, stellenweise mit Andeutungen gesichtshafter Züge, zwischen denen sich spinnwebfeine Federfäden ziehen. Spielerisch arbeitet der Künstler die komplex-abstrakten Strukturen aus, die sich in einer Metamorphose zu befinden scheinen.
Provenienz: Privatbesitz Nordrhein-Westfalen
"Spinner"
Feder in Schwarz auf Bütten. 1949.
36,6 x 22,5 cm.
Unten rechts mit Feder in Schwarz signiert "Trökes", datiert und betitelt.
Frühe Zeichnung des Künstlers, noch beeinflusst vom Surrealismus und entstanden, kurz bevor Trökes 1950 nach Paris ging. Ein Netz gerader Federstriche zieht sich über den menschlichen Kopf in der unteren Bildhälfte und wächst sich nach oben hin zu einem drachenartigen Wesen aus. Trökes nutzt die raue Struktur des Büttenpapieres, um seinen dichtgesponnenen Federstrichen die Schärfe zu nehmen und ihnen etwas Ungefähres, Weiches zu verleihen.
Provenienz: Privatbesitz Nordrhein-Westfalen
Kopf
Pinsel in Schwarz auf hauchfeinem Pergamin. 1973.
41,5 x 28,5 cm.
Unten rechts mit Kugelschreiber in Blau signiert "Uhlig" und datiert.
Ein gestisches, wucherndes Liniengestrüpp formt sich zu einem Kopf, der sich dem Blick immer wieder zu entziehen scheint. Seine Bildnisse zeichnet Uhlig "(...) ebenso tiefgründig und spröde, wie er einen Berg, Baum oder Strauch abbildet." (Susanne Altmann, in: Art Magazin, 29.07.2014).
Provenienz: Privatbesitz Berlin
Vorsicht, Kunst!
15 teils farbige Serigraphien und 1 Offset auf Velin sowie ein "vernichtetes" Blatt. Lose in Orig.-Kartonmappe mit serigraphiertem Mappendeckel. 1969/70.
60 x 60 cm (Blattgröße).
Jeweils signiert “timm ulrichs“, auf der Innenseite des Mappendeckels nochmals signiert. Auflage 120 num. Ex.
Nobis 79-96.
Erschienen als Jahresgabe der Kestner-Gesellschaft, Hannover 1969/70. Prachtvolle Drucke mit dem vollen Rand.
Diogenes Portfolio I
12 Bl. Offset bzw. Farboffset auf Velin sowie 1 Doppelbl. Titel, Impressum und Register. Lose in Orig.-Halbleinenmappe mit mont. Titelillustration. 1970.
60 x 46 cm (Blattgröße).
Im Impressum signiert "T. Ungerer", verso mit gestempelten laufenden Nummern. Auflage 500 num. Ex.
Erschienen in einer Gesamtauflage von 550 Exemplaren im Diogenes Verlag, Zürich 1970.
Der Diktator und sein Hund
Graphit und Farbstift auf Velin.1972.
72,7 x 50,8 cm.
Unten mittig mit Bleistift signiert "Klaus Vogelgesang" und datiert.
In einer dicht komponierten Darstellung zeigt Vogelgesang eine männliche Figur mit einem Hund. Die detailreiche Ausarbeitung und sorgfältigen Schattierungen verleihen der Zeichnung eine realistische und körperliche Wirkung. Die selbstbewusste Haltung der Figur und ihre Inszenierung mit dem Hund lassen sich möglicherweise als Darstellung eines Herrschers oder Diktators lesen, wobei die auffällige Ähnlichkeit zwischen Mann und Hund der Darstellung zugleich eine leicht humorvolle und ironische Note verleiht. Die für Vogelgesangs frühe Arbeiten charakteristische realistische Darstellungsweise verweist dabei auf seine Auseinandersetzung mit dem Kritischen Realismus.
Provenienz: Privatbesitz Brandenburg
Ohne Titel
Serigraphie auf Velin. 1971.
30 x 30 cm (30 x 40 cm).
Verso auf Klebeetikett signiert "herman devries". Auflage 100 num. Ex.
Prachtvoller Druck mit dem wohl vollen Rand.
Ohne Titel (2010_48)
Gouache auf faserigem Japan, auf Holz kaschiert. 2010.
20 x 15 cm.
Seitlich rechts an der Rahmenkante mit Bleistift signiert "watabiki", datiert und mit dem Künstlersignet, verso auf dem Holz mit Faserstift in Schwarz nochmals signiert "Nobuko Watabiki", zudem japanisch signiert und mit der Werknummer "2010_48".
Durch ihre Technik des besonders dichten, intensiven Farbauftrags betont Watabiki die faserige Struktur des Japanpapiers. "Die Oberfläche wird lebendig. Figuren treten plastischer hervor, etwa jene mit den großen orangenen Gesichtern, die sich deutlich vom monochromen Hintergrund abheben." (nobukowatabiki.jp, Zugriff 17.09.2026).
Provenienz: Privatbesitz Nordrhein-Westfalen
Ohne Titel (2010_84)
Gouache auf faserigem Japan, auf Holz kaschiert. 2010.
20 x 15 cm.
Seitlich rechts an der Rahmenkante mit Bleistift signiert "watabiki", datiert und mit dem Künstlersignet, verso auf dem Holz mit Faserstift in Schwarz nochmals signiert "Nobuko Watabiki", zudem japanisch signiert und mit der Werknummer "2010_84".
Minimalistischer Kopf mit flaumig-wattiger Oberfläche, in der sich Farbe und Papierfasern miteinander verbinden. "Gesicht und Pflanze, Figur und Form, Körper und Umgebung treten miteinander in Verbindung. Sie durchdringen einander, sie stehen nebeneinander, sie wachsen ineinander hinein. (...) Eine Malerei, die nicht abschließt, sondern öffnet." (nobukowatabiki.jp, Zugriff 17.09.2026).
Provenienz: Privatbesitz Nordrhein-Westfalen
"Maske tritt aus der Kulisse"
Öl auf Leinwand. 1954.
29 x 35,5 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Blau signiert "Wellenstein" und datiert, verso mit Faserstift in Schwarz signiert "WALTER WELLENSTEIN", datiert, betitelt und mit Ortsangabe "Berlin".
Walter Wellenstein gilt als eine der prägenden Figuren im Wiederaufbau der Berliner Kulturlandschaft nach dem Zweiten Weltkrieg. Bereits in den 1930er Jahren entstanden erste, von James Ensor beeinflusste Maskenbilder, an die Wellenstein in dieser bühnenhaften Darstellung einer grotesken, stark geschminkten Figur bewusst anknüpft und damit seine ungebrochene Vorliebe für das Motiv der Maskerade bekräftigt.
Provenienz: Privatbesitz Berlin
Wellenstein, Walter
Kleines Stilleben mit Papierhelm, Kerze u. Zigarre
Los 8384
Schätzung
500€ (US$ 575)
"Kleines Stilleben mit Papierhelm, Kerze u. Zigarre"
Öl auf Hartfaser. 1959.
24 x 29,3 cm.
Unten links mit Pinsel in Schwarz signiert "Wellenstein" und datiert, verso mit Rohrfeder in Schwarz signiert "WALTER WELLENSTEIN", datiert, betitelt und mit Orts- und Maßangaben.
Kleinformatiges Stilleben mit charakteristischen Vergänglichkeitssymbolen: eine angezündete Zigarre, eine weit abgebrannte Kerze und dazwischen ein gefalteter Papierhut, der jederzeit in Brand geraten könnte, was sinnbildlich für die existentielle Unsicherheit der damaligen Zeit steht.
Provenienz: Privatbesitz Berlin
"Mohnblumen"
Öl auf Velin, zweifach auf Unterlagekarton sowie auf Hartfaser montiert. 1947.
33 x 22,4 cm.
Unten rechts mit Kugelschreiber in Schwarz monogrammiert "KW" und datiert, auf dem Karton unten rechts mit Bleistift signiert "KurtWendlandt", unten links betitelt und bezeichnet "Öl".
Breite, vehemente Pinselzüge modellieren mit pastoser Farbe die roten und rosa Blüten vor einem kristallin schimmernden, abstrakten Hintergrund. Wendlandts Arbeiten befinden sich u.a. in der Berlinischen Galerie, im Deutschen Historischen Museum Berlin, im Sprengel Museum Hannover und im Kunstmuseum Moritzburg.
Provenienz: Nachlass des Künstlers
"Stilleben mit Büchern und Flaschen"
Öl auf Velin, in Passepartout und auf Hartfaser montiert. 1947.
29,3 x 22 cm (Passepartoutausschnitt).
Auf dem Passepartout unten rechts mit Bleistift signiert "KurtWendlandt" und datiert, unten links betitelt und bezeichnet "Öl".
Kurt Wendlandt studierte 1937-43 an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste Berlin und war 1940-44 auf allen Großen Deutschen Kunstausstellungen in München vertreten. Seine Malstudien wurden nach dem Krieg angeregt durch seine Lehrer Hans Szym und Juro Kubicek.
Provenienz: Nachlass des Künstlers
"Aufsteigendes Gelb"
Tempera auf Velin, auf Unterlagekarton montiert. 1952.
18,5 x 23,5 cm.
Auf dem Karton unten rechts mit Bleistift signiert "KurtWendlandt" und datiert, unten links betitelt und bezeichnet "Tempera".
Frühe, abstrakte Komposition aus der Nachkriegszeit. Durch seine Experimente mit Filmmaterialien entdeckte Wendlandt neue farbige Raumvorstellungen für sich, und entwickelte ab 1958 erste Lichtgraphiken, Décollagen, Leuchtbilder, diaphane Reliefs und plastische Leuchtwände. Mit diesen Arbeiten gehörte er in den 1960er Jahren, zusammen mit seinem Freund Heinz Hajek-Halke, zu der Avantgarde-Gruppe „Lichtgrafik“ in Berlin.
Provenienz: Nachlass des Künstlers
Ohne Titel (Daumenstudien)
Bleistift auf Velin. 1967.
40 x 40 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert „L.M. Wintersberger“ und datiert sowie mit der Werknummer „22“.
Ins Monumentale vergrößert und fragmentiert setzt der Künstler die stilisierten Daumenvariationen ins Bild. Verfremdung und Deformation bestimmen das immer wieder aufgegriffene Motiv Wintersbergers. Gemeinsam mit Markus Lüpertz, Karl Horst Hödicke, Bernd Koberling gründete er die Gruppe Großgörschen 35 in Berlin. Sie gilt als eine der ersten so genannten „Produzentengalerien“.
Provenienz: Privatbesitz Niedersachsen
Träumender Maler
Farblithographie auf Velin. 1961.
42,5 x 50,2 cm (48,5 x 57 cm).
Signiert "Wunderlich". Auflage 150 num. Ex.
Riediger 180.
Ausgezeichneter Druck mit kleinem Rand. Beigegeben: Eine signierte Radierung von Alfred Hrdlicka, "Selbstbildnis", 1961 (Lewin 75) und eine signierte Farblithographie von Harald Stetzer, "Muttertag", 1966.
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