"Peter Fechter"
Bronze mit goldbrauner Patina, auf Eisenplinthe montiert. 1985.
35 x 28 x 20,5 cm.
Seitlich links am Kreuz monogrammiert "EFR" sowie seitlich rechts betitelt und mit dem Sterbedatum Fechters, verso mit dem Gießerstempel "Guss Barth Rinteln".
Karpen 234.
Der Arbeiter Peter Fechter war der erste DDR-Bürger, der bei einem Fluchtversuch am 17.08.1962 an der Berliner Mauer von Ostberliner Volkspolizisten ermordet wurde. Ohne dass ihm vom Westen aus geholfen werden konnte, hing der Schwerverletzte hilflos in den Sperranlagen. Reuter schuf mit der Bronze einen Entwurf für das damals geplante Mahnmal für die "Mauertoten". Er gehört zu den bedeutenden Bildhauern der deutschen Nachkriegszeit. Sein Stil wurde vor allem durch seine Vorbilder Lehmbruck, Barlach und Kolbe geprägt. Es wurden zwei Güsse der Bronze hergestellt. Prachtvoller Guss der schönen, abstrahierten Arbeit mit ausdrucksvoll differenzierter Patina.
Provenienz: Privatbesitz Berlin
The Flowering Skull
Lithographie auf festem Velin. 1965.
56 x 80,5 cm (58,8 x 80,5 cm).
Signiert "Ceri Richards", datiert und bezeichnet "Artist's proof".
Ceri Richards war ein walisischer Maler, Graphiker und Bühnenbildner, der am Royal College of Art in London studierte und sich seit den 1930er Jahren mit surrealistischen und abstrakten Bildformen auseinandersetzte. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit lehrte er unter anderem am Chelsea College of Art und an der Slade School of Art; 1962 vertrat er Großbritannien auf der Biennale von Venedig. Seine Arbeiten, darunter auch ein Exemplar dieser Lithographie, sind heute unter anderem in der Tate Modern in London zu finden. Kräftiger Abzug der nahezu formatfüllenden Komposition, wohl mit dem vollen Rand. Beigegeben: Eine signierte Farbserigraphie des Künstlers, "Landscape", 1967.
Rollins, Tim + K.O.S.
The Temptation of Saint Antony I - XIV
Los 8332
Schätzung
800€ (US$ 920)
The Temptation of Saint Antony I - XIV
14 Bl. Radierungen mit Aquatinta auf Richard de Bas-Velin. Lose in Orig.-Leinenportfolio. 1989.
56 x 37,8 cm (Blattgröße).
Die Radierungen jeweils monogrammiert "TR" und "K.O.S." und mit der laufenden Nummer. Auflage 30 num. Ex.
Herausgegeben von Crown Point Press, San Francisco, Druck Brian Shure. Zusammen mit dem aus seinen Schülern bestehenden Künstlerkollektiv KOS bildete der Kunstpädagoge und Philosoph Rollins die Künstlergruppe "Tim Rollins and KOS" (Kids of Survival), hinter denen sich hier Richard Cruz, George Garces, Carlos Rivera und Nelson Savinon verbargen. Hier überarbeiten sie Seiten der Novelle Gustave Flauberts von 1874. Prachtvolle Drucke mit dem vollen Rand.
Rückriem, Ulrich
Geöffnete und geschlossene Formen (15 Skulpturenstudien)
Los 8333
Schätzung
800€ (US$ 920)
Geöffnete und geschlossene Formen (15 Skulpturenstudien)
Bleistift und Feder in Schwarz auf Pergamin. 1986.
62,5 x 85 cm.
Verso unten links mit Feder in Braun signiert "U. Rückriem" und datiert sowie mit Bleistiftannotationen.
Vorzeichnungen zu Rückriems charakteristischen, minimalistischen Steinskulpturen. Ulrich Rückriem, gelernter Steinmetz, beschäftigt sich immer wieder mit dem Thema des Steinvolumens und dessen Interaktion mit dem Umraum. Er zerlegt die Materie durch Teilung und Reduzierung in einzelne Teile, die er dann wieder durch Verdopplung und Umpositionierung zu einer neuen Form zusammensetzt. Als bedeutender Vertreter von Minimalismus, Konzept- und Prozesskunst erwarb Rückriem große Anerkennung für sein selbstreflexives Werk.
Provenienz: Privatbesitz Nordrhein-Westfalen
"Portrait Sabine"
Öl auf Leinwand. 1982.
90 x 70 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Schwarz signiert "Albin Sättler" und datiert, verso auf dem Keilrahmen nochmals signiert, datiert, betitelt, bezeichnet "Sabine Hafner", mit der Künstleradresse, diversen Numerierungen und mit den Maßangaben.
Naturalistisch durchgestaltetes Damenbildnis in der Halbfigur. Hell schimmert das Inkarnat und der weiße Spitzenkragen vor dem Dunkel von Hintergrund und Kleid. Ausgebildet an der Darmstädter Werkkunstschule und 1950-54 an der Münchner Akademie, war Sättler Mitglied in der Neuen Darmstädter Sezession und der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft.
Provenienz: Privatbesitz Nordrhein-Westfalen
Archaeopteryx
Bleistift auf festem strukturierten Velin. 2009.
20,5 x 32 cm.
Im rechten Rand mit Bleistift signiert "HSakulowski" und datiert, oben rechts bezeichnet "FL".
Die dichte Komposition verspannt das Skelett des Urtieres mit spinnwebfeinen Lineaturen im wolkig-atmosphärisch gestalteten Bildraum. Der Künstler studierte von 1962 bis 1967 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Bernhard Heisig.
Provenienz: Bilderhaus Krämerbrücke, Erfurt
Privatbesitz Hessen
"Sonnenuntergang, Serie U.S. Flag"
Dispersion auf festem Velin. 1980.
57 x 76 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Blau monogrammiert "H.S." und datiert, verso mit Faserschreiber in Schwarz signiert "Hella Santarossa" und betitelt.
Lebendige, blattfüllende Komposition. Ab 1974 studierte Hella Santarossa, zuvor ausgebildet als Glasmalerin, bei Hödicke an der Berliner Hochschule der Künste. Engagiert bei der Gründung der Galerie am Moritzplatz und am Künstlerhaus Bethanien, sprengt sie immer wieder in ihren Arbeiten die Grenzen zwischen eingefahrenen Kunstrichtungen und verfolgt Cross-Art-Projekte. Hella Santarossa war eine der ersten deutschen Künstlerinnen, die 1980 im kalifornischen Goethe-Institut die neue Berliner Kunst-Richtung der "Jungen Wilden" präsentierte. In derselben Zeit entstand die Serie "U.S. Flag".
Nombre de curés 3
Farblithographie und Zinkographie auf Arches-Velin. 1977.
59 x 88,3 cm.
Signiert "SAURA". Auflage 125 num. Ex.
Weber-Caflisch/Cramer 285.2.
Der zweite, farbige Zustand des dritten Blattes der Folge, herausgegeben von den Editions Yves Rivière, Paris 1977, gedruckt bei Clot, Bramsen & Georges, Paris. Ganz prachtvoller Druck der formatfüllenden Komposition.
Nombre de curés 5
Farblithographie und Zinkographie auf Arches-Velin. 1977.
59 x 88,2 cm.
Signiert "SAURA". Auflage 125 num. Ex.
Weber-Caflisch/Cramer 287.2.
Der zweite, farbige Zustand des fünften Blattes der Folge, herausgegeben von den Editions Yves Rivière, Paris 1977, gedruckt bei Clot, Bramsen & Georges, Paris. Ganz prachtvoller Druck der formatfüllenden Komposition.
Ambach
Aquarell und Pinsel in Schwarz auf festem Schoellershammer-Velin. 1978.
51 x 73 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Schwarz signiert "E Scheibe" und datiert, verso mit Faserstift in Schwarz nochmals datiert, betitelt und (möglicherweise von fremder Hand) bezeichnet "3", "595" und "52".
Mit flirrendem, kleinteiligem Farbauftrag und souveräner Aquarelltechnik widmet sich der Künstler der herbstlichen Landschaft am Starnberger See. Scheibe, ausgebildet unter anderem an der Akademie der Bildenden Künste München bei Adolf Schinnerer, war nach dem Zweiten Weltkrieg Mitglied der Münchner Sezession. 1954 gründete er die Gruppe der "Münchner Realisten".
Provenienz: Privatbesitz Berlin
Bermuda Dreieck
Drahtskulptur. Messing, teils farbig gefasst, auf Messingplinthe, auf lackierte Holzplinthe montiert. Um 1983.
Ca. 55 x 40 x 40 cm.
Die frühe, raumgreifende Skulptur des Künstlers gerät nicht nur bei kleinsten Berührungen in anhaltende Schwingungen, sondern auch bereits bei einem Windhauch oder den Vibrationen von Bodendielen, insbesondere in Altbauwohnungen. Dadurch scheint sie die Fragilität des Lebens zu verdeutlichen. Schnackenberg, nach seinem Studium an der HdK Berlin im Jahr 1981 Meisterschüler bei Bernhard Heiliger, gründete im selben Jahr die Bildhauergruppe "Odious". Wir danken Ulrich Schnackenberg, Unkel, für freundliche Hinweise vom 15.08.2026.
Provenienz: Privatsammlung Berlin
Einfache Figur
Weißer und grauer Marmor, lose auf Wengeholzsockel. 1980.
Ca. 45 x 67 x 12 cm.
Seitlich rechts im Stein monogrammiert "MS" und datiert.
Krimmel S 267.
Michael Schoenholtz studierte an der Hochschule der Künste in Berlin und war 1962-1963 Meisterschüler von Ludwig Gabriel Schrieber. Später lehrte er ab 1971 selbst an der Hochschule. Er gehört neben Lothar Fischer, Michael Croissant und anderen zu den bedeutendsten deutschen Bildhauern der Nachkriegszeit. Entgegen den weichen, oft verschlungenen Linien seiner frühen Arbeiten, wird Schoenholtz' Formensprache Anfang der 1980er Jahre kantiger und blockhafter. Die reduzierten, nahezu archaischen Formen verdichten sich hier zu einer einfachen, stelenartigen Figur, erst die Hände mit ihren ausgearbeiteten Fingern schlagen die Brücke zum Figürlichen. Höhe mit Sockel: 48 cm. Beigegeben: Zwölf signierte und monogrammierte Collagen des Künstlers, 2016.
Provenienz: Privatbesitz Berlin
"Das Viel-Bein"
Farbige Kreiden auf graubraunem Velin. 1981.
62 x 50,8 cm.
Unten rechts mit Kreide in Schwarz signiert "Bernard Schultze", datiert und betitelt.
Schultzes meist farbenfrohe und detailreiche Zeichnungen lassen das Unbewusste mit einfließen und wecken unterschiedlichste Assoziationen beim Betrachter. Sie spielen vielfach mit Anspielungen und Zitaten aus der Natur, erinnern an Wurzeln, Wald und andere Gewächse. Bernard Schultze war Teilnehmer der documenta II, der documenta III, und der documenta 6. Mit seinem lyrisch abstrakten und unverkennbaren Stil behauptete er eine eigenständige Position in der Kunstgeschichte und unter den Künstlern seiner Zeit.
"Wie Sommerschatten"
Aquarell auf Aquarellpapier. 1989.
42 x 56 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Braun signiert "Bernard Schultze", unten links betitelt.
Filigranes Aquarell in Schultzes charakteristischem Stil lyrischer Abstraktion und lebendigem Kolorit. Die Interpretation des Bildraums basiert aufgrund der Gegenstandslosigkeit auf rein persönlichen Assoziationen und Emotionen und wird vom Künstler mit dem Titel der Arbeit gelenkt. Bernard Schultze studierte von 1934 bis 1939 an den Kunsthochschulen in Berlin und Düsseldorf. Bei einem Luftangriff auf Berlin verbrannten 1945 alle frühen Arbeiten im Atelier des Künstlers. In den 1950er Jahren entstanden Schultzes erste informelle Arbeiten in Frankfurt, die bedeutend die deutsche Nachkriegskunst mitprägten.
Die Mondbohne
6 farbige Radierungen auf Velin, montiert auf 6 Doppelbl. Titel und Text. 1967.
23,5 x 31 cm (50 x 32,2 cm).
Die Radierungen jeweils signiert "Ursula".
Die komplette Folge von Radierungen mit Text von José Pierre, "Le haricot tombé de la Lune", erschienen im Verlag der Galerie Brusberg, Hannover, in einer Gesamtauflage von 70 Exemplaren, hier ohne das Impressum und die Kassette. Prachtvolle Drucke. Beigegeben: Zwei von beiden Künstlerinnen signierte Siebdrucke von Karin Szekessy, "Porträt Ursula", 1967, aus der ebenfalls bei Brusberg erschienenen Mappe gleichen Titels, mit dem zugehörigen Titelblatt und der Mappe.
Bergsee
Rohrfeder in Schwarz auf Velin. 1959.
49,8 x 61,8 cm.
Unten links mit Feder in Schwarz signiert "Ernst Schumacher" und datiert.
Aus einer Vielzahl kurzer, häkchenförmiger Schraffuren entsteht ein flirrend-lebendiges Bild der Berglandschaft. Schumacher, der seit 1947 Professor an der Hochschule für Bildende Künste Berlin war, erhielt im Jahr 1958 ein Stipendium in der Deutschen Akademie Villa Massimo. Die Datierung der Zeichnung legt nahe, dass sie während dieser Zeit noch in Italien entstand.
Provenienz: Privatbesitz Nordrhein-Westfalen
Badender
Gouache auf Velin. 1968.
33 x 24,5 cm.
Verso unten rechts mit Bleistift signiert "PETER SEDLAčEK" und datiert.
Mit dem langen, wallenden transparenten Schleier, der mehr entblößt als verhüllt, wirkt die Gestalt des badenden Jünglings beinahe androgyn. Die detailgetreue Schilderung einer phantastischen Landschaft und die verschobenen Proportionen der Figur erzeugen zusammen einen surrealistischen Anklang. Verso eine Bleistiftskizze des Künstlers.
Provenienz: Privatbesitz Norddeutschland
Die große Reisernte I
Farboffset auf gestrichenem Papier. 2005.
70 x 48 cm.
Signiert "SEO" und datiert sowie bezeichnet "e.(preuve d')a.(rtiste)".
Ausgezeichneter, farbfrischer Druck der formatfüllenden Komposition.
Die dritte Terrasse
Farblithographie auf strukturiertem Velin. 2018.
67 x 55,3 cm (80 x 60 cm).
Signiert "SEO" und datiert. Auflage 100 num. Ex.
"Die dritte Terrasse" ist Teil von SEOs Werkgruppe "Raum und Zeit". Prachtvoller Druck in intensiver Farbigkeit mit dem wohl vollen Rand.
"Spring"
Lithographie auf Velin. 1968.
48 x 36,5 cm (65 x 50 cm).
Signiert "Toko Shinoda", datiert, betitelt und bezeichnet "A(rtist's)P(roof)".
Shinoda stellt in ihrem Schaffen eine Synthese von traditioneller japanischer Kalligraphie und Einflüssen des westlichen abstrakten Expressionismus her. Sie spielt mit dem leeren Raum als aktivem Teil der Komposition. Seit den 1960er Jahren schuf Toko Shinoda Lithographien und arbeitete dafür bis 2007 mit dem Drucker Kihachi Kimura zusammen. Prachtvoller Druck mit breitem Rand.
Deutschland wird deutscher
Farbserigraphie auf festem Velin. 1995.
49 x 74 cm (59,3 x 84 cm).
Signiert „K. Sieverding“ und datiert sowie bezeichnet „E.(preuve d‘)A.(rtiste)“.
Aus der Graphikmappe „Erinnern 1945-1995“, erschienen in der Edition Klaus Staeck, Heidelberg 1995, in einer Gesamtauflage von 45 Exemplaren. Ganz prachtvoller Druck mit dem vollen Rand.
Der Mann mit dem Goldvisier
Öl auf Hartfaser. 1972.
50 x 40 cm.
Oben rechts mit Pinsel in Blau signiert "GMSiewert" und datiert, verso auf Klebeetikett mit Kugelschreiber in Schwarz nochmals signiert, datiert, betitelt und bezeichnet.
Als Close-up, wie durch die Linse einer Kamera gesehen und in nahezu fotorealistischer Ausführung, präsentiert Siewert einen amerikanischen Astronauten auf Mondmission. In dessen goldenem Visier spiegelt sich auf surreale Weise das irdische Inferno. Mit diesem „Bild im Bild“ lässt Siewert vor dem Hintergrund des Kalten Krieges die Grenzen zwischen Traum und Albtraum verschwimmen. Zugleich verweist die Darstellung des Astronauten auf das zeitpolitisch prägende amerikanische Apollo-Programm, dessen Mondmission 1972 mit Apollo 17 endete.
Provenienz: Privatbesitz Süddeutschland
Surreale Industrielandschaft
Öl auf Leinwand. 1970er Jahre.
57 x 77,5 cm.
Unten links mit Pinsel in Schwarz signiert "GMSiewert".
Siewert wirkte zunächst als Bühnen- und Pressefotograf in der DDR, bevor er Ende der 1960er Jahre nach Hamburg floh und dort als Maler und Graphiker arbeitete. Seine Werke werden dem Magischen Realismus zugeschrieben und beinhalten neben gesellschaftskritischen auch immer satirische Komponenten. So setzt der Künstler in der vorliegenden Arbeit einen nackten, wohlgeformten Frauentorso als Waage hell erleuchtet in eine sonst apokalyptisch-düstere Industrielandschaft, über der eine bedrohlich schwarze Wolke schwebt.
Provenienz: Privatbesitz Süddeutschland
Aus: Werkübersicht 1946-1986
Serigraphie auf Velin. 1946-87.
107 x 75 cm (117,5 x 80,5 cm).
Mit dem Künstlersignet "LPS" und datiert sowie bezeichnet "e.(preuve d')a.(rtiste) 6".
Aus Smiths Dokumentation konkreter konstruktiver Kunst, herausgegeben und gedruckt von der Edition Hoffmann, Friedberg 1987, in einer Auflage von 90 numerierten Exemplaren. Prachtvoller Druck mit dem vollen Rand, oben mit dem Schöpfrand.
Kite
Flugdrache. Gelber Baumwollstoff und farbige Textilbänder, Holzstreben und Juteschnur. 1972.
103 x 103 cm.
Auf dem rechten Band gedruckte Editionsvermerke. Auflage 50 num. Ex.
Von Richard Smith speziell anlässlich der Feierlichkeiten zum 75. Geburtstag der Tate Gallery geschaffen. Herausgegeben von der Tate Gallery, London, in einer Auflage von 50 numerierten und signierten Exemplaren. Die ehemalige Signatur und Numerierung nicht mehr erkennbar.
"Oh! what a (oder heißer Sommer oder so)"
Bleistift, Gouache und farbige Kreiden auf Velin. 1966.
36,5 x 32 cm (Passepartoutausschnitt).
Unten rechts mit Kugelschreiber in Braun signiert "P. Sorge" und datiert, unten links (teils unleserlich) betitelt.
Eine Männerfaust mit erhobenem Schlagstock als ikonisches Bild für den heißen Sommer 1966: In der Vorphase der 68er-Bewegung formierte sich damals in West-Berlin die Außerparlamentarische Opposition (APO), in der Folge kam es vermehrt zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizei, die vielfach mit Härte, z.B. dem Einsatz von Gummiknüppeln, reagierte. 1967 erschien Peter Sorges Serie von Farbradierungen gleichen Titels; die vorliegende Zeichnung bildet eine Vorstudie zu Blatt III.
Le Plus Beau Cadeau
Farbaquatinta und Prägedruck auf Doppelbl. Arches-Velin. 1995.
63,5 x 45,7 cm (91,5 x 63,5 cm).
Signiert "SUGAI". Auflage 80 num. Ex.
Auf dem zweiten Teil des Doppelblattes mit dem montierten Gedicht eines Kindes in Blindenschrift, verso das gedruckte Gedicht. Aus dem Mappenwerk "Le Plus Beau Cadeau", herausgegeben von der Association artistique et caritative, Parly 1995, in einer Gesamtauflage von 133 Exemplaren. Druck Dutrou, Paris. Prachtvoller, farbkräftiger Druck mit dem vollen Rand, links und rechts mit dem Schöpfrand.
Mädchenkopf
Farbiges Mezzotinto auf festem Velin.
13,8 x 13 cm (53,5 x 39,5 cm).
Signiert "Ushio Takahashi" sowie japanisch (wohl) signiert. Auflage 50 num. Ex.
Insbesondere seine elegante Mezzotintotechnik mit subtilen Farbverläufen und effektvollen, kräftigen Kontrasten trug zu Takahashis Bekanntheit bei. Prachtvoller Druck mit sehr breitem, vollem Rand, unten mit dem Schöpfrand.
Ohne Titel
Farblithographie auf festem Velin. 1972.
74,5 x 57,5 cm.
Signiert "tàpies" und bezeichnet "H.(ors) C.(ommerce)".
Galfetti 313.
Entstanden als Plakat der Fundació Artur Matorelli, Barcelona; die Vorzugsausgabe vor der Schrift erschien in einer Auflage von 100 Exemplaren. Eine ganz ähnliche Komposition schuf der Künstler 1974 als Teil der Folge "Als mestres de Catalunya" (Galfetti 487, rechte Hälfte). Prachtvoller, leuchtend farbiger Druck der formatfüllenden Komposition.
X de tissu
Farblithographie auf BFK Rives-Velin. 1980.
58 x 80,5 cm (73 x 95 cm).
Signiert "Tàpies". Auflage 150 num. Ex.
Galfetti/Homs 738.
Erschienen in einer Gesamtauflage von 165 Exemplaren, herausgegeben vom Kunstverein Braunschweig 1980; Druck Erker-Presse, St. Gallen, mit deren Blindstempel unten links. Prachtvoller Druck mit dem vollen Rand, rechts und unten mit dem Schöpfrand.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
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