Zwei Köpfe
Kaltnadel mit Aquatinta auf festem Velin. 1972.
37,8 x 49,3 cm (52 x 64 cm).
Signiert "Marwan", datiert und später gewidmet, dort nochmals signiert und datiert. Auflage 40 num. Ex.
Merkert 130.
Wie Findlinge in einer Landschaft liegen die zwei Köpfe im Bild. Prachtvoller Druck mit schön changierendem Aquatintaton und breitem Rand.
Gesicht
Radierung in Braun auf Velin. 1972.
8 x 12 cm (13,8 x 19 cm).
Signiert "MARWAN" und datiert, verso nochmals signiert, datiert und gewidmet.
Nicht bei Merkert.
Prachtvoller, feiner Druck mit fein zeichnender Plattenkante und breitem Rand.
Zwei Köpfe
Farbradierung mit Aquatinta auf Velin. 1972.
13 x 15,9 cm (45 x 29,3 cm).
Signiert "MARWAN", datiert und bezeichnet "e.(preuve d')a.(rtiste)".
Nicht bei Merkert.
Ganz prachtvoller, in den Farben wunderbar differenzierter Druck mit deutlich zeichnender Plattenkante und mit sehr breitem Rand.
Gesichtslandschaft IV
Kaltnadel auf Velin. 1973/74.
68 x 80,5 cm (76,2 x 90 cm).
Signiert "Marwan". Auflage 50 num. Ex.
Merkert 137.
Prachtvoller, gratiger Druck mit dem vollen Rand.
"Herzlichkeit gestern heute und morgen"
Gouache und farbige Kreiden auf glattem Schoeller Durex-Velin. 1986.
45 x 62,5 cm.
Unten links mit Kreide in Grün signiert "CMeckel", oben rechts mit Kreide in Blau betitelt, unten rechts gewidmet, dort datiert.
Heiter-beschwingte Komposition, deren freundlicher Titel sich treffend in der harmonischen Farbgebung umgesetzt findet. Beigegeben: Eine signierte Farblithographie von Christoph Meckel.
Provenienz: Privatbesitz Berlin
Die Stille danach
Farbige Kreiden und Bleistift auf Velin. 1992.
36,3 x 24 cm.
Mittig rechts mit Farbstift in Violett signiert "CMeckel" sowie in Rot datiert und mit Bleistiftannotationen.
Die schwebende Zwiesprache zwischen poetischem Text und zeichenhaftem Bild ermöglicht eine intellektuelle und emotionale Vertiefung beim Betrachten.
Provenienz: Privatbesitz Berlin
Drei Zeichnungen mit Collage
3 Bl. Mischtechnik mit collagierten Elementen (Groschen, Feder, Stubenfliege u.a.) auf Velin.
55 x 40 cm.
1 Bl. signiert "CMeckel", 2 Bl. mit Annotationen.
Farbenfrohe, phantasievolle Zeichnungen, angereichert mit skurrilen collagierten Elementen, des Berliner Schriftstellers und Graphikers Meckel.
Provenienz: Privatbesitz Berlin
Ohne Titel
Gouache, collagiert, auf verschiedenen Papieren, auf Leinwand kaschiert und in Objektkasten montiert. 1985.
Ca. 40 x 31 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "Micus" und datiert.
Eine fast leere, meditative linke Bildhälfte steht, wie so oft in Micus' Schaffen, der aktiv bewegten rechten Seite gegenüber. Diese durch senkrechte Zweiteilung entstandene Polarität ist charakteristisch für seine feinsinnigen Werke. Seine Ausbildung erfuhr er von 1948 bis 1952 bei Willi Baumeister an der Kunstakademie Stuttgart. Ab 1982 fertigte er farbige Papiercollagen auf Stoff.
Provenienz: Privatsammlung Berlin
Yesterday’s sandwich
Farboffset auf Velin. Um 1970/2015.
80,5 x 54 cm (84 x 59,5 cm).
Signiert „Mikhailov“.
Späterer Druck, herausgegeben von der Galerie Barbara Weiss, Berlin, und dem Mönchehaus Museum, Goslar 2015. Ausgezeichneter Druck mit kleinem Rand.
"Beethoven 5. Sinfonia"
Gouache auf festem, genarbtem Velin. 1995.
66 x 101 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "MIRA" und datiert, verso nochmals datiert und betitelt.
Während die Farbfelder in intensiv leuchtendem Rot und Gelb an die Flagge von Miras spanischer Heimat erinnern, schweben in den gelben Flächen Notenabbreviaturen, die entsprechend dem Beethoven-Bezug im Titel Süd- und Nordeuropa miteinander verbinden. Mira floh 1968 vor der Franco-Diktatur nach Deutschland. Luis de Pablo und John Cage beeinflussten seine Arbeit ebenso wie seine Liebe zu Bach und die Zwitschermaschine Paul Klees.
Drei Radierungen
3 Bl. Radierungen mit Aquatinta und teils Prägedruck auf Hahnemühle-Kupferdruckpapier. 1983-91.
Bis 39 x 54 cm (Blattgröße).
Alle signiert "morgner", datiert und betitelt.
Vorhanden sind die Motive "Angst", "Brennender Mann" und "2 Männer am Strand". Prachtvolle Drucke, alle wohl mit dem vollen Rand.
Ohne Titel (Pferde)
Gouache auf Bütten. 1982.
83 x 103 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "Näher" und datiert.
Näher M-1982-05 (dort die Maßangaben leicht abweichend).
Bedrohlich leuchten die weißen Augen und die gebleckten Zähne des schwarzen Pferdes. "Mischwesen aus Tier und Mensch, Werwölfe und Zentauren sind wiederkehrende Motive in Nähers Malereien und stehen als Vermittler zwischen den Welten im Zusammenhang mit ihrer Überzeugung, dass die Natur dem Menschen überlegen ist. (...) Die Ambivalenz des Lebendigen, die Polarität von Licht und Dunkelheit bilden Konstanten in ihren künstlerischen Arbeiten." (christanaeher.de, Zugriff 05.08.2026). Das Werkverzeichnis wurde online unter christanaeher.de am 05.08.2026 eingesehen.
Ausstellung: Transit Berlin-Düsseldorf, Kutscherhaus Berlin 1983
Ohne Titel (Pferde)
Gouache auf Maschinenpapier. 1984.
20,7 x 29,6 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "Näher" und datiert.
Näher M-1984-37.
Wie feurige Glut leuchten rote Akzente aus den wolkig abgemischten Farben hervor. Christa Näher studierte an der Hochschule der bildenden Künste in Berlin und war Meisterschülerin bei Marwan. 1987 bis 2013 hatte sie als erste Künstlerin die Professur für Malerei an der Städelschule Frankfurt inne. Das Werkverzeichnis wurde online unter christanaeher.de am 04.08.2026 eingesehen.
Ausstellung: Christa Näher, Bonner Kunstverein, Bonn 1983
Christa Näher, Galerie Susan Wyss, Zürich 1985
Farblitho 1955 (NOR)
Farblithographie auf bräunlichem Velin. 1955.
36,2 x 52,5 cm (47,7 x 60 cm).
Auflage 150 Ex.
Gabler 46.
Nach einer Aquarellvorlage, erschienen als Beilage zum Katalog "Geh durch den Spiegel", Nr. 10, 1957, im Verlag Der Spiegel, Köln. Sehr guter Druck mit kleinem Rand.
Eselreiter
Farbiger Metalldruck auf Johannot-Velin. 1968.
49,4 x 31,7 cm (71 x 55,5 cm).
Signiert "Rolf Nesch". Auflage 300 num. Ex.
Helliesen/Sørensen 804.
Erschienen als Jahresgabe des Kunstvereins Hamburg, 1963, verso mit dessen Stempel. Prachtvoller, kräftiger Druck mit schönem Relief und dem vollen Rand, rechts und links mit dem Schöpfrand.
Kameramann
Eisen, geschweißt und geschwärzt.
22 x 9,5 x 19 cm.
Am linken Fuß außen monogrammiert "H.O.".
Aus zusammengeschweißten Fundstücken entsteht die Gestalt eines Kameramanns im Ausfallschritt, mit der für Ottersons Skulpturen typischen lebendigen, phantasievollen Oberflächengestaltung.
Provenienz: Aus dem Besitz eines bedeutenden Berliner Filmemachers
Kanone
Eisen, geschweißt.
14,5 x 21,5 x 10 cm.
Pockennarbig gestaltet Otterson die Oberfläche der gedrungenen Kanone, die sich schrundig wie ein Ausgrabungsstück präsentiert. Das Motiv der aus Schrauben und Muttern, Röhren und Drähten zusammengeschweißten Kanone findet sich wiederholt im Schaffen des Berliner Künstlers.
Provenienz: Privatbesitz Berlin
Bahnhof Friedrichstrasse
Öl auf Leinwand. 2000.
89,5 x 145,5 cm
Unten rechts mit Pinsel in Rot signiert "Michael Otto", verso oben auf dem Überspann mit Faserstift in Schwarz nochmals signiert, datiert und betitelt.
„Bahnhof Friedrichstraße“ zeigt die Berliner Stadtlandschaft in einer für Michael Otto charakteristischen, stark vereinfachten und flächig gegliederten Bildsprache. Mit dem Blick auf Bahnanlagen, Architektur und Passanten greift er ein zentrales Thema seines Werks auf, die urbanen Orte der Stadt und den Wandel Berlins.
"POP/INDEX "
Papierschnitte in mehrfarbigem Velin, zum Heft gebunden und in Stahl-Objektrahmen montiert. 2011.
31,5 x 41,8 cm (Rahmen).
Verso auf der Holzplatte auf Klebeetikett signiert "Paas" und datiert sowie typographisch betitelt und bezeichnet.
Wie in einer Museumsvitrine präsentiert der Künstler das aufgeschlagene Buch und lässt den Betrachter erahnen, was sich hinter den vielfarbigen Anschnitten der nicht zugänglichen Seiten verbirgt. Seine Ausbildung erfuhr Paas an der Hochschule Essen bei László Lakner, Rudolf Vombek, und anderen sowie 1991/92 an der École nationale supérieure des beaux-arts de Paris bei Jan Voss.
Provenienz: Privatbesitz Nordrhein-Westfalen
"Out of the blue / In the red"
Öl und Lack auf Leinwand. 2001.
100 x 80 cm.
Verso mit Faserstift in Schwarz signiert "Martha Parsey", datiert, betitelt sowie mit den Maß- und Materialangaben.
Das menschliche Gesicht kombiniert die Künstlerin mit Elementen eines Stillebens und geometrischen Farbformen sowie mit gestischem Impuls auf die Leinwand geworfenen, reliefhaft pastosen Farbbatzen und gegossenen Lackschichten in fließenden Formen. Martha Parsey ist Malerin, Filmemacherin und Schauspielerin. Sie studierte Bildende Kunst und Film am Central Saint Martins College of Art, der University of the Arts London und der Universität der Künste Berlin.
Provenienz: Galerie Jarmuschek, Berlin (mit deren Klebeetikett verso auf der Leinwand, dort typographisch bezeichnet)
Privatbesitz Köln
OT (Konzert Hamburg)
2 Bl. Farbradierungen auf Zerkall-Bütten von A. R. Penck und Helge Leiberg sowie 1 CD "OT". Lose in illustr. Orig.-Kartonkassette. 1993.
22,5 x 23 cm (29 x 28,7 cm) und 23 x 17 cm (29 x 28,7 cm).
Beide Bl. signiert "ar. penck" und "Leiberg". Auflage 100 num. Ex.
Pencks große Leidenschaft für Musik spiegelt sich des Öfteren in seinem Werk wider, wofür auch unser Gemeinschaftsobjekt steht. Das Ensemble aus Kunst und Musik wurde von der Galerie Michael Schultz, Berlin, herausgegeben. Gedruckt wurden die Graphiken bei Willi Jesse in Berlin, die Herstellung der CD "OT, Gerichtsstr. 23/ Hamburg - Konzert" übernahm die Firma Rauscher, Berlin. Die buchbinderische Arbeit führte die Firma Stein, Berlin aus. Prachtvolle, farbintensive Drucke mit dem vollen Rand. Beigegeben: A.R. Penck, PRINZIP, Buch mit 144 Farbserigraphiereproduktionen nach einem Skizzenbuch des Künstlers aus dem Jahr 1970, herausgegeben von der Galerie Michael Schulz, Berlin 1992, im Impressum von Penck signiert. Auflage 200 Exemplare.
Petrick, Wolfgang
Begegnung; Tanz der Hausfrauen; Im Wasser
Los 8321
Schätzung
300€ (US$ 345)
"Begegnung"; "Tanz der Hausfrauen"; "Im Wasser" (2 Varianten)
4 Bl. 2 Farblithographien, 1 Farbradierung und 1 überarbeitete Radierung auf Velin. 1965-73.
Bis 86 x 65,5 cm (Blattgröße).
Alle signiert "Petrick", datiert, 3 Bl. betitelt und bezeichnet "Probe Litho" bzw. "e.(preuve d')a.(rtiste)".
Prachtvolle Künstlerexemplare bzw. Probedrucke mit Rand, die Variante des Blattes "Im Wasser" mit Bleistift und farbigen Kreiden überarbeitet. Beigegeben: Eine signierte Radierung von Wolfgang Petrick, "Operation", 1972.
"$"
Lithographie auf Velin. 2003.
64 x 51 cm (74,5 x 58,8 cm).
Signiert "Richard Phillips", datiert und betitelt. Auflage 110 num. Ex.
Herausgegeben von Texte zur Kunst, Berlin 2003. "Ob es sich dabei um eine Kritik an dem Warencharakter der Frau handelt oder aber um eine Affirmation des 'Material Girl', bleibt dabei offen." (textezurkunst.de, Zugriff 16.09.2026). Prachtvoller Druck mit Rand.
Heseler Silber
Farbserigraphie auf Velinkarton. 1971.
89,5 x 69 cm.
Signiert "OPiene" (ligiert) und datiert. Auflage 100 num. Ex.
Rottloff 95.
Herausgegeben in einer Gesamtauflage von 105 Exemplaren von der Galerie Heseler, München 1971. Prachtvoller Druck der formatfüllenden Komposition.
Mushroom Man
Farbserigraphie auf Velinkarton. 1976.
98 x 70 cm.
Signiert "Piene" (ligiert) und datiert. Auflage 75 num. Ex.
Rottloff 216.
Herausgegeben von der Galerie Schöller, Düsseldorf, in einer Gesamtauflage von 90 Exemplaren, Druck Rottloff, Karlsruhe. Prachtvoller Druck der formatfüllenden Komposition.
Ohne Titel
Farbaquatinta mit Prägedruck auf Velin.
7 x 11 cm (11 x 27,8 cm, geöffnet).
Signiert "ALPiza".
Prachtvoller Druck auf gefaltetem Bogen, mit dem vollen Rand.
Composition noire, rouge et jaune
Farboffset auf Velin. 1960.
79 x 59,8 cm (100 x 70 cm).
Signiert "Serge Poliakoff". Auflage 150 num. Ex.
Prachtvoller Druck der großformatigen Komposition mit breitem Rand.
Polke, Sigmar
Hände (Die Vermittlung zwischen dem Oberen und dem Unteren)
Los 8327
Schätzung
400€ (US$ 460)
Hände (Die Vermittlung zwischen dem Oberen und dem Unteren)
Offset auf glattem Velin. 1973.
45,4 x 62,5 cm.
Signiert "S. Polke". Auflage 610 Ex.
Becker/von der Osten 29, Griffelkunst 191 A 3.
Herausgegeben von der Griffelkunst-Vereinigung, Hamburg, mit deren Stempel verso. Prachtvoller Druck der formatfüllenden Komposition.
"Projekt Herrenhelm"
Offsetlithographie auf Velin. Um 1969.
41,8 x 29,6 cm (61,5 x 43,5 cm).
Signiert "A. Rainer" und betitelt. Auflage 200 num. Ex.
Prachtvoller Druck mit dem vollen, breiten Rand.
Die Heilige Barbara
Bronze mit goldbrauner Patina. 1968.
34 x 20 x 14 cm.
Seitlich links monogrammiert "(E)FR", verso mit dem Gießerstempel "Guss Barth Berlin".
Karpen 170B und Nachtrag Nr. 170.
Erich Fritz Reuters Heilige Barbara, Schutzpatronin der Bergleute, steht als Großskulptur mit 2 Metern Höhe seit 1970 in der TU Berlin. Von dem Motiv wurde sogar ein Sonder-Poststempel mit dem Umriss der Skulptur ausgegeben. Oft wird die Bronze auch mit dem ähnlichen Motiv von Reuters Galionsfigur verwechselt, das in der Deutschen Botschaft in Brasilien seinen Platz gefunden hat. Prachtvoller, früher Guss von Barth Berlin ohne Auflage. Laut dem online einsehbaren Nachtrag zum Werkverzeichnis soll die Auflage zehn Exemplare betragen haben; es sind allerdings bisher nur fünf Exemplare bekannt, vier davon unnumeriert. Das hier vorliegende Exemplar wird dort explizit als frühes Exemplar erwähnt (erich-fritz-reuter.de/wvz, online eingesehen am 02.10.2026).
Provenienz: Leo Spik Berlin, Auktion 27.09.2018, Los 477 (dort als "Galionsfigur")
Privatbesitz Berlin
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