"Lamento della Ninfa III"
Farbradierung und Mezzotinto auf Holland-Velin. 1972.
45,5 x 34,8 cm (63 x 47 cm).
Signiert "ABrunovsky", datiert und betitelt. Auflage 75 num. Ex.
Prachtvoller Druck mit sehr breitem Rand, oben mit dem Schöpfrand.
Blauer Fisch
Acryl auf Holz. 1996.
Ca. 40 x 41 x 3 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Blau signiert "Buch".
Allerlei phantastisch gestaltetes Getier versammelt der Künstler auf der weich ausgeformten Figur des nach links schwimmenden Fisches - oder ist es eine menschliche Gestalt? Augen und Lippen des Wesens lassen an einen Frauenkopf denken.
Provenienz: Privatsammlung Berlin
Ohne Titel (Kopf)
Radierung und Aquatinta in geschnitztem und gestaltetem Künstlerrahmen. 1985.
Ca. 23 x 18 x 2 cm (Rahmen).
Auf dem Rahmen verso mit Feder in Schwarz signiert "BUCH" und datiert, die Radierung ebenfalls signiert "Buch" und datiert. Auflage 30 num. Ex.
Ausgezeichneter Druck. Der unikatäre Künstlerrahmen greift das Motiv der Radierung auf und ist ebenfalls als Profilkopf gestaltet.
Provenienz: Privatsammlung Berlin
Frauengestalt mit Katze
Holz, farbig gefasst, mit Sand und Nägeln. 1996.
62 x 33,5 x 6 cm.
Unten an den Füßen mittig signiert (geritzt) "Buch", verso mit Pinsel in Schwarz signiert "BUCH", datiert und bezeichnet "FORMENTERA".
Reliefhaft setzt Buch die verschieden starken Platten aneinander, die Katze in Uecker'scher Manier mit Nägeln gespickt. Seit 1991 arbeitet Buch, anfangs als Maler ausgebildet an der Kunstakademie in Stuttgart, bei Benifassà an seinem Skulpturengarten.
Provenienz: Privatsammlung Berlin
Buthe, Michael
Zweiteiliges Stück Plastikschlauch mit Holzkasten
Los 8184
Schätzung
300€ (US$ 345)
"Zweiteiliges Stück Plastikschlauch mit Holzkasten"
Gouache, Bleistift und Faserstift in Schwarz auf kariertem Papier. 1968.
43,3 x 61 cm.
Oben links mit Bleistift signiert "MICHAEL BUTHE" und datiert sowie betitelt bzw. mit Text des Künstlers.
Die Komposition beschreibt die Zusammensetzung einer Skulptur und spiegelt das facettenreiche Schaffen des Künstlers. Eine offene Raumkomposition entsteht aus dem Wechselspiel fragiler Linien und flächiger Elemente. Viele der Werke des Künstlers sind weitgehend aus dem Kunstbetrieb verschwunden, da sie situativ entstanden und Teile seiner performativen Ausstellungen und Environments waren.
Provenienz: Privatbesitz Niedersachsen
Running Fence
Farbserigraphie auf Velin. 1972-76.
39,5 x 58,5 cm (55 x 75 cm).
Signiert "Christo" sowie vom Fotografen Volz. Auflage 300 num. Ex.
Schellmann 109.
Siebdruck nach einer Fotografie von Wolfgang Volz, herausgegeben vom Presseamt Kiel, Druck Hans-Peter Haas, Stuttgart. Erschienen in einer Gesamtauflage von 330 Exemplaren. Prachtvoller Druck mit breitem Rand.
Ohne Titel
Bleistift, Kohle und Pinsel in Schwarz auf strukturiertem Velin. 1987.
Ca. 54 x 55,5 cm.
Verso mit Bleistift zweifach signiert „Cimiotti“ und datiert sowie mit Annotationen.
Zwei Löchlein rechts im Papier umkreist Cimiotti verso, signiert dort und notiert dazu „Orig. Teil der Zeichnung“. Cimiotti ist nicht nur Bildhauer, sondern gehört auch auf dem Gebiet der Zeichnung und Graphik zu den herausragenden Künstlern der Nachkriegszeit. Er studierte von 1949 bis 1953 Bildhauerei in Stuttgart bei Otto Baum sowie in Berlin bei Karl Hartung und in Paris bei Ossip Zadkine und nahm an der Biennale in Venedig (1958 u. 1960) sowie der documenta in Kassel (1959 u. 1964) teil. Beigegeben: Eine weitere signierte Zeichnung Cimiottis.
Provenienz: Privatbesitz Niedersachsen
"Aurore rouge"
Farblithographie auf Velin. 1972.
66,6 x 50,6 cm.
Signiert "Corneille", datiert und betitelt sowie bezeichnet "E/(preuve d')A(rtiste)".
Prachtvoller, farbintensiver Druck der formatfüllenden Komposition.
Dahn, Walter
Übermalter Passfotostreifen; Ohne Titel (Magnet)
Los 8188
Schätzung
500€ (US$ 575)
Übermalter Passfotostreifen; Ohne Titel (Magnet)
2 Objekte. Gouache und Goldfarbe auf Fotostreifen bzw. Farbserigraphie auf Zink. 1974 bzw. 1987.
21,3 x 4 cm bzw. 70 x 50 cm.
Verso mit Kugelschreiber (unleserlich) bezeichnet und datiert bzw. verso mit Pinsel in Schwarz signiert "Dahn" und datiert.
Walter Dahn studierte 1971-79 an der Kunstakademie Düsseldorf, wo er Meisterschüler von Joseph Beuys war. Seine Malerei ist durch Spontaneität und Reduktion auf das Wesentliche geprägt, er gilt als ein wichtiger Vertreter der Jungen Wilden der 1980er Jahre.
Ausstellung: Neues Museum Weserburg, Bremen 2005 (beide verso auf der ehem. Rahmenrückseite mit dessen Klebeetikett)
Fleuve d'abondance; Montagne de la paix
2 Bl. Farbheliogravuren mit Kaltnadel auf faserigem Japan. 1967.
24 x19 cm (37 x 28,5 cm).
Jeweils signiert "Dalí" und mit dem Blindstempel des Künstlers. Auflage 95 num. Ex.
Field 67-1 D und H, Michler/Löpsinger 213 f, 216 f.
Aus "Poèmes de Mao Tse-tung", verlegt von Pierre Argillet, Paris 1967, hier aus der Auflage ohne Text auf Japan; die Gesamtauflage betrug 324 Exemplare. Ausgezeichnete Drucke mit dem vollen Rand.
Rose, bleu, noir
Farbserigraphie auf glattem Velin. 1968.
55 x 38 cm (59 x 42 cm).
Signiert "Jo Delahaut" und datiert. Auflage 65 num. Ex.
Jo Delahaut war einer der ersten belgischen abstrakten Künstler nach 1945. Als Mitglied der Bewegung La Jeune Peinture Belge gründete er 1952 zusammen mit Pol Bury die Gruppe Art Abstrakt und entwickelte seinen eigenen, charakteristischen Stil, der Halbkreise oder Rechtecke in stumpfen Winkeln zueinander in Beziehung setzt. 1956 unterzeichnete Delahaut das Manifest Le Spatialisme. Ganz prachtvoller, farbintensiver Druck mit dem vollen, kleinen Rand.
Ohne Titel
Alabaster auf Holzplinthe.
Ca. 48 x 34 x 22 cm.
Organisch weiche Konturen, rundum mit feinen Einkerbungen strukturiert, verleihen der schimmernden Alabasterskulptur eine überzeugende Allansichtigkeit. Seit 1948 leitete Dierkes an der Berliner Hochschule für Bildende Künste den Fachbereich Holz und Stein. Zu seinem Freundeskreis zählten brillante Köpfe seiner Zeit: Hans Werner Richter, Günther Grass, die Architekten Egon Eiermann und Hans Poelzig, Yves Klein, Emil Nolde und Wernher von Braun (vgl. Gert Chesi, Erinnerungen an Paul Dierkes, zit. nach rabalderhaus.at, Zugriff 27.08.2026). Gesamthöhe mit Plinthe: 50,5 cm.
Provenienz: Privatsammlung Berlin
Vogel
Bronze mit goldbrauner Patina.
4 x 25 x 1,3 cm.
An der Unterseite monogrammiert "PD".
Mit weich geschwungenen Formen äußerst reduzierte und doch sofort als Vogel identifizierbare Bronze. Der ausgebildete Steinmetz Dierkes studierte an der Kunstakademie Königsberg in der Bildhauerklasse von Stanislaus Cauer. 1936 zeigte er in einer ersten Einzelausstellung Arbeiten in der Berliner Galerie Ferdinand Möller.
Provenienz: Privatsammlung Berlin
"Gut Am Höchsten"
3 farbige Polaroids, auf verleimte Holzbretter getackert. 1987.
10,3 x 29,5 (Fotos) bzw. 21 x 26 cm (Holz).
Auf dem Brett unten links mit Bleistift signiert "FelixDroese" (ligiert) und betitelt, auf dem linken Polaroid datiert.
Auf der Tafel im Hintergrund sind die Namen der prominentesten Opfer der RAF-Terroristen geschrieben: "Bubak (sic!) Schleyer Ponto Herrhausen", davor hält der Dargestellte der Inszenierung ein Schild mit dem Satz "O wie Du Dich täuschst / Sterben mußt Du", aus dem Kunstlied "Der Tod und das Mädchen" von Franz Schubert.
Syltansichten
2 Bl. Radierung mit Farbaquatinta auf Velin. 1976.
Je 20 x 25 cm (52,5 x 37 cm).
Beide signiert "Eglau", datiert und betitelt. Auflage 100 num. Ex.
Vorhanden sind die beiden Motive "Wattland" und "Meer" (beide nicht mehr bei Flemming). Prachtvolle Drucke mit dem vollen Rand.
Syltansichten
2 Bl. Radierung mit Farbaquatinta auf Velin. 1976.
28,6 x 20,8 bzw. 20 x 24,8 cm (52,5 x 37 cm).
Beide signiert "Eglau", datiert und betitelt. Auflage 100 num. Ex.
Vorhanden sind die beiden Motive "Buhnen" und "Sturmbälle" (beide nicht mehr bei Flemming). Prachtvolle Drucke mit dem vollen Rand.
"Sandformen"; Meeresküste
2 Bl. 1 Radierung mit Farbaquatinta und Prägedruck und 1 Aquarell auf Velin. 1976/83.
15 x 18,5 cm (52,5 x 37 cm) bzw. 13,3 x 19 cm.
Beide signiert "Eglau" und datiert, 1 Bl. betitelt und Auflage 100 num. Ex.
Im Jahr 1976 kaufte Eglau auf Sylt ein Friesenhaus und richtete sich dort ein Atelier ein. In der Folge entstanden stimmungsvolle, immer menschenleere Küstenbilder, sowohl von der Meer- als auch von der Wattseite.
Ohne Titel
Eisen, geschweißt und teils vernietet.
102,5 x 38 x 11,5 cm.
Verso signiert "FALKENBERG-VAUDE".
Kantige Skulptur mit einem integrierten kleinen Aufbewahrungsfach, mit Klappverschluss. Nach einer Zimmermannslehre studierte Falkenberg Architektur an der Hochschule der Künste, Berlin, und Bildhauerei an der ENSAD Paris.
Provenienz: Privatsammlung Berlin
Feinstein, Pavel
Stilleben mit Hortensie, Flaschen und Aprikosen
Los 8198
Schätzung
900€ (US$ 1,034)
Stilleben mit Hortensie, Flaschen und Aprikosen
Öl auf Leinwand. 1987.
60 x 73 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Schwarz signiert "PAVEL" und datiert, verso bezeichnet "291".
Pavel Feinstein lässt eine Interpretation seiner Bilder stets offen. Etwas Geheimnisvolles schwingt häufig als Bestandteil seiner Gemälde mit. Feinsteins Kompositionen zeichnen sich durch eine präzise Oberflächengestaltung und die detaillierte Wiedergabe von Lichtreflexen auf den einzelnen Objekten aus, durch die die Materialität der Gegenstände erfahrbar wird. Feinstein, eigentlich Pavel Chmelnizkij, lernte anfangs bei Leonid Starkow und besuchte 1978-79 die Kunstfachschule Duschanbe in Tadschikistan. 1980 nach Berlin emigriert, studierte er bis 1985 an der Hochschule der Künste und wurde Meisterschüler von Gerhart Bergmann. Seine erste Einzelausstellung fand 1986 in der Berliner Galerie Taube statt.
Provenienz: Van Ham, Köln, Auktion 10.12.2020, Lot 1126
Privatbesitz Berlin
Stilleben mit Rosen und Schale
Öl auf Leinwand. 1992.
70 x 60 cm.
Unten links mit Pinsel in Dunkelblau signiert "PAVEL" und datiert, verso mit der Werknummer "476".
Der dunkle Hintergrund, charakteristisch für die ungewöhnlichen Stilleben Feinsteins, lässt das Rosa der weit geöffneten Blüten intensiv leuchten. Duktus und Entschiedenheit der farbigen Gestaltung zeugen von souveräner Beherrschung der malerischen Mittel. Im Zentrum des künstlerischen Schaffens von Feinstein stehen Stilleben, zu denen er weder Vorzeichnungen noch Skizzen anfertigt. Sie entstehen intuitiv aus seiner eigenen Phantasie und Erlebniswelt heraus. "Denn große Malkunst ist ja mehr als nur Farbe auftragen, nur Technik und handwerkliches Können, die sicher notwendig sind; große Kunst ist beinahe ein Schaffen 'EX NIHILIO', nur aus vorschwebendem Vorbild, aus Gedanken, aus Idee, aus Willen und aus Zwang entstanden." (Rabbiner Ernst M. Stein, in: Pavel Feinstein, Ausst.-Kat. Galerie Taube, Berlin 2001, o. S.).
Provenienz: Rabbi Dr. Ernst Max Stein, Rabbi Emeritus der Jüdischen Gemeinde zu Berlin
Bassenge, Berlin, Auktion 116, 28.11.2020, Lot 7101
Privatbesitz Berlin
Pelikan ("Kinderhilfsfond")
Farboffset auf Velin. 1998.
33 x 24 cm (42 x 29,8 cm).
Signiert "Fetting" und datiert. Auflage 100 num. Ex.
Ausgezeichneter Druck mit dem wohl vollen Rand, unten mit dem Schöpfrand.
"MMF"
Öl über Papiercollage auf Leinwand mit Künstlerleiste. 1975.
77 x 78,5 cm.
Verso unten rechts mit Faserstift in Schwarz signiert "M Fidel" und datiert sowie oben mittig betitelt.
Das Werk entstand noch während Margarete Fidels Studienzeit. Die nahezu monochrome Komposition ist von einem feinen Raster aus Linien und sich überlagernden geometrischen Flächen durchzogen. Je nach Lichteinfall und Standpunkt des Betrachters scheinen einzelne Formen vor- und wieder zurückzutreten.
Provenienz: Privatbesitz Berlin
Ohne Titel; "Eva Michaela"
2 Bl. Aquarell, Blei- und Farbstifte, 1 Bl. mit Goldfarbe, auf Karton bzw. auf Velin. Wohl um 1950/60.
21 x 16,8 bzw. 16 x 15 cm.
1 Bl. unten rechts mit Bleistift signiert "Finsterlin", verso (wohl von fremder Hand) betitelt.
Phantastisch-märchenhafte Zeichnungen: Eva, wehrhaft wie Michael, im Kampf mit einem schlangenhaften Drachen; die zweite Komposition vereint kantig abstrakte Farbformen mit zart aus dem wolkigen Grund hervortretenden Tieren und Figuren. Beigegeben: Eine Landschaftszeichnung, monogrammiert "Fe", "Auvergne", 1985.
Provenienz: Kunsthaus Fischinger, Stuttgart
Privatbesitz Berlin
Esthers Tanz
Radierung mit Aquatinta und Roulette auf Velin. 1966.
30,7 x 24,6 cm (54,5 x 37,8 cm).
Signiert "Ernst Fuchs". Auflage 50 num. Ex.
Weis/Fuchs 046.
Blatt 6 (von 10) der Mappe "Esther". Aus der Auflage des vierten Zustandes, erschienen in einer Gesamtauflage von 60 Exemplaren im Verlag Die Insel, Worpswede 1967, gedruckt bei Fischer, Wien. Prachtvoller Druck mit dem vollen Rand, oben und links mit dem Schöpfrand.
"Askja"
Aquarell auf genarbtem Velin. 1980.
29,9 x 39,8 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Grau monogrammiert "Fu.", datiert und betitelt.
Während eines Sommeraufenthalts in Island entstandenes Aquarell mit Blick auf den Vulkan Askja.
Provenienz: Privatbesitz Berlin
Gaul, Winfred und Fruhtrunk, Günter
Ohne Titel; Dreieck Blau-Rot-Gelb; Kreis und Wirkung
Los 8205
Schätzung
400€ (US$ 460)
Ohne Titel; Dreieck Blau-Rot-Gelb; Kreis und Wirkung
3 Bl. Farbserigraphie auf Velin. 1967-73.
Bis 46 x 52 cm (Blattgröße).
Alle signiert, 1 Bl. datiert.
Kirchhoff 56, Griffelkunst I 179 A 2, 186, 12.
Prachtvolle Drucke mit Rand.
Kreis blauviolett auf schwarz
Farbserigraphie auf leichtem Karton. 1970.
81,5 x 71,8 cm.
Verso signiert "Geiger". Auflage 120 num. Ex.
Geiger WVG 130-4.
Herausgegeben von der Galerie Wilbrand, Köln. Prachtvoller Druck der formatfüllenden Komposition.
"Wellenraum"
Acryl auf Leinwand. 1972.
40 x 60 cm.
Verso mit Faserstift in Braun signiert "V. GEORGI" und datiert sowie in Schwarz betitelt, auf dem Keilrahmen nochmals betitelt.
Frühe Arbeit des für seine "Raumbilder" und abstrakten Kompositionen bekannten Künstlers. Georgi, ausgebildet an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Ernst Geitlinger, abstrahierte seine Formensprache im Laufe seines Schaffens immer stärker und beschränkt sich auch hier auf eine zurückhaltende Palette in subtil abgetönten Blauwerten. "Als Künstler der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat von Georgi zur Entwicklung der abstrakten Kunst in Deutschland beigetragen. Seine Arbeiten zeichnen sich durch eine kontemplative Qualität und eine präzise Komposition aus." (galerie-voemel.com, Zugriff 01.09.2026).
Provenienz: Galerie Alex Vömel, Düsseldorf (mit deren Klebeetikett verso auf dem Keilrahmen, dort typographisch bezeichnet)
Privatbesitz Berlin
Fenster
Öl auf Leinwand. Wohl um 1975-80.
60 x 70 cm.
Verso auf dem Keilrahmen auf Textilklebeband mit Faserstift in Blau signiert "Per Gernhardt".
Stilles Interieur, dessen realistischer Malstil Immaterielles wie Luft und Licht sichtbar zu machen scheint. Über Jahrzehnte hinweg nimmt Gernhardt das Motiv der wehenden oder sanft gerafften Vorhänge immer wieder auf. Ausgebildet an der Hochschule der Künste Berlin bei Bernhard Dörries, erhielt Gernhardt 1976 den Preis der Villa Massimo. Seit 1980 lebt der Maler im Wendland.
Provenienz: Privatbesitz Norddeutschland
Schnecken
Öl auf Leinwand. 1978.
31 x 42 cm.
Verso im Unterrand mit Feder in Schwarz signiert "Per Gernhardt", auf beimontierten Klebeetiketten nochmals signiert sowie typographisch bezeichnet, datiert, betitelt und mit der Werknummer "23/78".
Für Gernhardts Malstil charakteristisches, behutsam gestaltetes Stilleben. Heinz Ohff schrieb hierzu 1972: "Vor dem Realismus, der sich hier alles andere als radikal gebärdet, liegt ein Filter, aus Farbe, aus Malerei, man könnte auch sagen: aus Poesie, obwohl alles ganz nüchtern bleibt, ganz gewöhnlich, ganz sachlich." (zit. n. per-gernhardt.de, Zugriff 28.07.2026).
Provenienz: Privatbesitz Norddeutschland
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
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