
Ohne Titel (Drei Mädchen)
Bleistift auf Velin. 1938.
16 x 25 cm.
Unten rechts mit Bleistift monogrammiert "M.A." und datiert, verso signiert "Max Ackermann" und nochmals datiert.
Gegenständliches und Abstraktion stehen ausgeglichen nebeneinander und verschmelzen in den klar profilierten, zu Kürzeln reduzierten Gesichts- und Körperdetails der drei Mädchen. Kurz zuvor erst, 1937, waren in der Staatsgalerie Stuttgart veristische Arbeiten Ackermanns als sogenannte "entartete Kunst" beschlagnahmt worden (vgl. max-ackermann-archiv.de, Zugriff 22.09.2026).
Provenienz: Karl & Faber, München, Auktion 11.06.2011, Lot 700
Privatbesitz Nordrhein-Westfalen
Sk-Ed
Farbserigraphie auf Velin. 1972.
34,9 x 34,9 cm (50,8 x 50,8 cm).
Danilowitz 214.
Herausgegeben von Ives-Sillman, Inc., New Haven, mit dessen Stempel verso; Druck Sirocco Screenprints, New Haven. Prachtvoller Druck mit dem vollen Rand.
Zápas pod mrakem (Kampf unter der Wolke)
Kaltnadel à la poupée und Roulette auf Velin. 1965.
45,6 x 59,5 cm (52,2 x 66,3 cm).
Signiert " Jiří Anderle", datiert und betitelt sowie (schwer lesbar tschechisch) bezeichnet, wohl als Künstlerexemplar.
Spangenberg 2005.511, WV 21.
Aus dem Zyklus "Skinless", Zustandsdruck vor der farbigen Fassung. Diese erschien in einer Auflage von 40 Exemplaren. Prachtvoller, fein differenzierter Druck mit Rand.
Anderle, Jiří
Federico da Montefeltro und Battista Sforza
Los 8153
Schätzung
300€ (US$ 345)
Federico da Montefeltro und Battista Sforza
Farbradierung mit Kaltnadel, Roulette und Mezzotinto à la poupée auf Velin. 1980.
32,2 x 48 cm.
Signiert "Anderle". Auflage 70 num. Ex.
WV 174.
Das Blatt mit seiner reizvollen Gegenüberstellung, eine eigenwillige Neuinterpretation des Diptychons des Herzogspaares von Urbino von Piero della Francesca, entstand als Teil von Anderles Zyklus "Malé fragmenty" (Kleine Fragmente) und steht im Kontext seiner Reihe "Dialoge mit den alten Meistern". Prachtvoller Druck der formatfüllenden Komposition.
"Strommaschine"; "Kaffeegetrieben"
3 Bl. Mischtechnik, verschiedene Papiere und Textilcollage auf Velin. 1979.
Ca. 26 x 28 bzw. 27 x 24,5 cm.
Jeweils mit Bleistift signiert "Gisela Andersch" und datiert sowie auf dem Unterlagepapier nochmals signiert, datiert, teils betitelt sowie bezeichnet "Berzona".
Gisela Andersch, verheiratet mit Alfred Andersch, "hat es geschafft, rationalistische und puristische Anregungen des späteren Bauhaus im Vorkriegsdeutschland sowie Anstösse aus dem französischen Milieu von Abstraction-Création und aus dem holländischen De Stijl wahrzunehmen und weiterzuentwickeln." (museoascona.ch, Zugriff 26.08.2026).
Provenienz: Privatsammlung Berlin
Fünf Druckgraphiken
5 Bl. 4 (3 farbige) Lithographien bzw. Offsetlitho und 1 Radierung auf Velin. 1963-75.
Bis 61,5 x 43 cm.
Alle signiert "Antes".
Dabei die Motive „Interieur mit Rohr“, 1963 (Lutze 237), „Maskierte Figur (Braunschweig)“, 1964 (2 Varianten, Lutze 305 a und c) und „Bildnis mit Vogel im Mund“, 1975 (Lutze 759), sowie die Radierung „Mann und Frau“.
Vier Druckgraphiken
4 Bl. 3 Farblithographien und 1 Radierung auf Velin. 1965-67.
Bis 56 x 42 cm.
Alle signiert "Antes".
Dabei die Motive „Verhüllte Figur“, 1965 (Lutze 339), „Maskierte Figur mit Treppe“, 1965 (Lutze 423), „Kopf mit grünem P-Hut“ , 1966/67 (Lutze 497) und die Radierung „Kopffüßler“ (Probedruck).
Figur Beautiful
Farblithographie auf Velin. 1970-71.
94,8 x 66,4 cm (100 x 70 cm).
Signiert "Antes". Auflage 999 num. Ex.
Lutze 648.
Gedruckt bei Matthieu, Dielsdorf/Zürich, Edition 999, Zürich 1971. Ausgezeichneter, farbfrischer Druck mit dem vollen Rand.
Akt
Tempera auf festem Velin. 1970.
78,4 x 56,5 cm.
Verso mit Bleistift signiert "Ludi Armbruster" und datiert.
Ludi Armbruster war eine der wenigen weiblichen deutschen Pop-Art-Künstlerinnen in München. Zumeist setzte sie in ihren farbintensiven Arbeiten plakativ den weiblichen Körper in Szene. In dieser Temperaarbeit zeigt sie ausschnitthaft abstrahierte Formen eines weiblichen Aktes, dessen leuchtendes Rosa wunderbar mit dem Hellblau und Dunkelrosa kontrastiert. Beigegeben: Zwei Serigraphien der Künstlerin.
Provenienz: Ehemals Galerie Christian Pixis, München
"Frühling"
Aquarell auf Bütten. 1965.
21 x 31 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "Bargheer" und datiert, verso betitelt und bezeichnet "7" sowie mit den Maßangaben.
Für Bargheer typische, leuchtende Gartenlandschaft. In einer Kombination aus Abstraktion und Gegenständlichkeit und ihrem reizvollen Durcheinander von architektonischen und vegetabilen Elementen transportiert die farblich harmonisch abgestimmte Komposition eine frühlingshafte Energie. Die Helle des Lichts findet einen treffenden Ausdruck in dem leichten, transparenten Farbauftrag. Verso ein weiteres Aquarell Bargheers.
Der Italiener
Kaltnadel auf BFK Rives-Velin. 1981.
31,8 x 25 cm (65,5 x 50,3 cm).
Signiert "Baselitz" und datiert. Auflage 60 num. Ex.
Jahn 327.
Exemplar des zweiten, endgültigen Zustandes, erschienen in einer Gesamtauflage von ca. 78 Exemplaren als Jahresgabe des Kunstvereins Braunschweig 1981. Prachtvoller, tiefdunkler Druck mit fein changierendem Plattenton, partiell kräftig eingefärbter Facette und mit dem vollen Rand, oben und unten mit dem Schöpfrand.
Lineare Komposition
Bleistift auf halbtransparentem Skizzenpapier. Um 1950.
27,8 x 21,5 cm.
Eine Linie schwingt sich durch die Bildfläche, mäandert und setzt sich in Beziehung zu der mittig stehenden, schattenhaft erscheinenden Geraden. In der mit einfachsten Mitteln geschaffenen Zeichnung verdeutlicht die Harmonie der Gegensätze einen der Grundzüge von Bauers gegenstandsfreien Kompositionen.
Provenienz: Rago Auctions, Lambertville, Auktion 24.09.2020, Lot 809
Sammlung Henning Lohner, Berlin
"Mr. Big"
Farbserigraphie auf festem Velin. 1971.
75 x 59,4 cm (77 x 60,6 cm).
Signiert "Bayrle", datiert, betitelt, bezeichnet "Probedruck" und später gewidmet.
Probedruck vor der Auflage von 50 numerierten Exemplaren, herausgegeben von der Edition Staeck, Heidelberg. Prachtvoller Druck mit kleinem Rändchen.
Provenienz: Privatbesitz Berlin (Geschenk der Künstlers nach einer gemeinsamen Chinareise 1990)
"81-11"
Mischtechnik auf Leinwand, auf Hartfaser kaschiert und in Orig.-Acrylglaskasten montiert. 1981.
39 x 38 x 5 cm (Kasten).
Unten rechts mit Bleistift signiert "Bechtold" und datiert bzw. betitelt.
Bechtold war Mitbegründer der auf Ibiza entstandenen Künstlergruppe "Grupo Ibiza 59". Das MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst Duisburg veranstaltete 2020 eine umfangreiche Retrospektive seines Werkes.
Provenienz: Galerie von Braunbehrens, München (mit deren Klebeetikett auf der Kastenrückseite, dort typographisch bezeichnet)
Privatsammlung Berlin
"81-48"
Mischtechnik auf Leinwand, auf Hartfaser kaschiert und in Orig.-Acrylglaskasten montiert. 1981.
39 x 38 x 5 cm (Kasten).
Unten links mit Bleistift signiert "Bechtold" und datiert bzw. betitelt.
Zu seiner Kunst sagt Bechtold: "Wir sind in das Spiel der geordneten Unordnung, der ungeordneten Ordnung existentiell eingebunden. Meine Bilder sind der Versuch, diese komplexe Unergründlichkeit in die künstlerische Wirklichkeit umzusetzen." (zit. n. museum-kueppersmuehle.de, Zugriff 26.08.2026).
Provenienz: Galerie von Braunbehrens, München (mit deren Klebeetikett auf der Kastenrückseite, dort typographisch bezeichnet)
Privatsammlung Berlin
Ohne Titel
Lackfarbe, gekratzt, und Papiercollage auf Velin in Passepartout. 1982.
44 x 34 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "Bechtold" und datiert, auf dem Passepartout später gewidmet, dort signiert "Erwin" und datiert.
Expressive Arbeit des in den 1950er Jahren nach Spanien ausgewanderten Künstlers. Beigegeben: Eine signierte Radierung mit Aquatinta von Erwin Bechtold, 1984.
Provenienz: Privatsammlung Berlin
"85-43"
Mischtechnik auf Leinwand, auf Hartfaser kaschiert, im Künstlerrahmen. 1985.
21,8 x 24,8 cm (Rahmen).
Unten links mit Bleistift signiert "Bechtold" und datiert bzw. betitelt, verso nochmals signiert und datiert/betitelt.
Mit gestischem Impuls und Schwüngen von kalligraphischer Schönheit kratzt Bechtold mit dem Pinselstiel in die noch feuchte Farbe und legt die darunterliegende grobe Leinwandstruktur frei. Spannung erzeugt er zudem durch die etwas schräg auf der Fläche sitzende weiße Grundform.
Provenienz: Privatsammlung Berlin
"Elektronische Computergrafik"
Farbige Graphik, mit Folie fixiert, auf Aluminium, auf Karton montiert. 1968.
28,6 x 20,5 cm (32 x 24,5 cm).
Signiert "Beckmann/Graßl", monogrammiert (kyrillisch) "B", datiert und betitelt, auf dem Karton gewidmet, dort nochmals signiert.
Frühe computergenerierte Arbeit Beckmanns, auch mit dem Namen des beteiligten Ingenieurs. "Otto Beckmann kooperierte bei seinen Experimenten mit Computertechnologie mit unterschiedlichen Spezialisten: den Ingenieuren Alfred Graßl und Gerd Koepf sowie dem Kameramann Gerhard Schedl. Spätestens ab Anfang 1969 verwendete Beckmann für die Gruppe die Bezeichnung 'Experimentalgruppe ars intermedia'." (zkm.de, Zugriff 21.09.2026). Für den Druck wurden farbige Colorkey-Folien verwendet. Diese Computergraphik wurde 1969 auf der Tendencije 4 in Zagreb ausgestellt, wie auch am entsprechenden Zollstempel rechts unten zu erkennen ist. Die wunderbare „Elektronische Computergrafik“ ist kein Unikat, aber da diese Art von Druck damals sehr kostspielig war, existieren nur sehr wenige, wohl maximal 3-5 Abzüge. Sehr selten. Wir danken Irene und Albert Beckmann, Archiv Otto Beckmann, Sollenau, für freundliche Hinweise vom 16.10.2026.
Elektronische Computergrafiken
3 Bl. Graphik bzw. Fotografie auf Bütten bzw. Fotopapier. 1970-76.
Bis ca. 58 x 46 cm (Blattgröße).
2 Bl. signiert "Otto Beckmann". 2 Bl. Auflage 80 num. Ex.
Die fotografische Arbeit, „Computerplastik 1976“, die zu Beckmanns „Imaginären Computerplastiken“ zählt, wurde mittels des Ateliercomputers "a.i. PI / 75" (eine Weiterentwicklung vom a.i. 70) erstellt; auf Klebeetikett betitelt und bezeichnet "Strukturen im Raum (Abfolgen) Pl/75". Das Blatt „Port Arthur“ aus der Edition „Modern Art Galerie“, (MAG 3) gehört zu den ersten Werken der Imaginären Architektur; „Fin de Siècle“ entstammt ebenfalls der Edition „Modern Art Galerie“ (MAG 5). Wir danken Irene und Albert Beckmann, Archiv Otto Beckmann, Sollenau, für freundliche Hinweise vom 16.10.2026.
Juliette ou les prospérités du vice
Farbradierung auf Japan. 1968.
27,8 x 21,2 cm (38 x 28 cm).
Signiert "Bellmer". Auflage 150 Ex.
Denoël 84.
Aus der Folge "Petit Traité de Morale", zehn Radierungen Bellmers, erschienen bei Georges Visat, Paris, in einer Gesamtauflage von 162 Exemplaren. Hans Bellmer ließ sich von den Titeln des Marquis de Sade zu diesen Radierungen inspirieren. Prachtvoller Druck mit dem vollen Rand, unten und rechts mit dem Schöpfrand.
Ohne Titel (aus der Serie "Jazz")
Gouache auf grünlichem Bütten. 1956.
48,5 x 62 cm.
Unten mittig links mit Feder in Schwarz signiert "Hubert Berke" und datiert.
Bereits ab dem Jahr 1950 begann der Künstler mit seiner Werkgruppe "Jazz" bzw. "Negro Spirituals". Sie sind "Ausdruck der Begeisterung für Jazz, Blues und Negro Spirituals und spiegeln die Vitalität und Dynamik unterschiedlicher Klanggebilde wider. Neben realistisch anmutenden Elementen (...) finden sich in diesen Bildern meist abstrakte Interpretationen der gehörten Melodien und Rhythmen dieser Musik." (hubertberke.art, Zugriff 05.08.2026). Berke war Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, des Westdeutschen Künstlerbundes, der Neuen Rheinischen Sezession, der Gruppe Junger Westen, der Münchner Neuen Gruppe und der Gruppe "ZEN". Sein Schaffen wurde in zahlreichen musealen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gewürdigt.
Provenienz: Privatbesitz Berlin
Wire forms
3 Bl. Kugelschreiber in Blau, Faserschreiber in Schwarz bzw. Bleistift auf dünnem Velin. 1960er/70er Jahre.
Je ca. 21,5 x 28 cm.
Stroh-, Heubündel oder Weizengarben inspirierten Bertoia zu den "Straw wire"-Skulpturen. Dabei eine Entwurfszeichnung für eine Drahtskulptur auf runder, flacher Basis. Mit Echtheitszertifikaten des Nachlasses Harry Bertoia von Celia Bertoia, Utah, 01.06.2022 (in Kopie).
Provenienz: Rago Auctions, Lambertville, Auktion 18.05.2022, Lot 141 und 252
Sammlung Henning Lohner, Berlin
Gong shapes
Kugelschreiber in Blau bzw. Schwarz auf Maschinenpapier bzw. kariertem Skizzenblockpapier. 1970er Jahre.
Je ca. 27,8 x 21,5 cm.
Sechs Gongformen und zwei Seitenansichten der Objekte zeichnet Bertoia auf ein Entwurfspapier der Valley Metals Co., Allentown, auf dem zweiten Blatt zwölf Varianten von Gongformen. Beide mit Echtheitszertifikat des Nachlasses Harry Bertoia von Celia Bertoia, Utah, 01.06.2022 (in Kopie).
Provenienz: Rago Auctions, Lambertville, Auktion 18.05.2022, Lot 173 (beide Bl.)
Sammlung Henning Lohner, Berlin
Tafel I, II, III
3 Bl. Serigraphien auf dünnem Karton. 1980.
Je ca. 37 x 27 cm (59 x 49 cm).
Sämtlich signiert "Joseph Beuys".
Schellmann 326-328, Griffelkunst 215 C1-3.
Serie von drei Tafeln, die der Künstler im Jahr 1974/75 während seiner Zeit als Gastprofessor an der Hamburger Hochschule für bildende Künste beschrieb, erschienen bei der Griffelkunst-Vereinigung Hamburg. Ausgezeichnete Drucke mit dem vollen Rand.
"Little Big Horn Monument"
Öl auf Leinwand. 1954/63.
81 x 100 cm.
Unten links mit Pinsel in Grün signiert "Bluth" und datiert, verso auf dem Keilrahmen mit Pinsel in Schwarz nochmals signiert "MANFRED BLUTH, datiert, betitelt, bezeichnet "Berlin" und mit den Maßangaben sowie auf dem Rahmen (von fremder Hand) bezeichnet "Kat. 16".
Unter deutlichem Einfluss von Max Ernst entstand die großformatige und in den Details zugleich miniaturhaft gestaltete Landschaftskomposition. Bluth gründete 1973 mit Johannes Grützke und Matthias Koeppel die Künstlergruppe "Schule der neuen Prächtigkeit", die sich mit einem von Ironie geprägten Realismus von der abstrakten Kunst abgrenzen wollte.
Provenienz: Galerie Stangl, München (mit deren Klebeetikett verso auf dem Keilrahmen)
Privatbesitz Italien
"Mondaufgang am Meer"
Öl auf Leinwand. 1958/64.
65 x 72 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Beige signiert "Bluth" und datiert, verso auf dem Keilrahmen mit Pinsel in Schwarz nochmals signiert, datiert und betitelt sowie auf dem Rahmen (von fremder Hand) bezeichnet "Kat. 2".
Das fahle Licht des aufgehenden Mondes wirft kalt schimmernde Reflexe auf die karstige Felslandschaft, in der sich Mikroskopisches und Makroskopisches, feinste Details und dunkel-amorphe Formen verbinden. Manfred Bluth war 1947 Meisterschüler bei Willi Geiger in München. Bereits 1963 veranstaltete die Galerie Gerda Bassenge in Berlin eine der ersten Einzelausstellungen des Künstlers.
Provenienz: Privatbesitz Italien (wohl direkt beim Künstler erworben)
Rote Figur mit Dampfer
Ölkreide, Aquarell und Kugelschreiber auf kariertem Papier. 1995.
22 x 18,5 cm.
Über das Liniengespinst der Karostruktur und die handschriftlichen Zahlennotizen legt Bohrmann großzügig geschwungene Linien, eine lebendige Aquarellierung und die zwei roten Bildgegenstände. Die markant vereinfachten, mit Ölkreide gezeichneten roten Figuren begegnen uns auch in zahlreichen anderen Arbeiten des Künstlers. Karl Bohrmann studierte anfangs in Saarbrücken, 1948-49 an der Kunstakademie Stuttgart bei Willi Baumeister. Später lehrte er an der Städelschule in Frankfurt am Main.
Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen
Le Bouquet
Farblithographie auf Arches-Velin. 1962.
30,5 x 17,5 cm (34,3 x 24,2 cm).
Signiert "G Braque". Auflage 125 Ex.
Vallier 188.
Eine der zwei eingeklebten, signierten Lithographien als Beilage aus "Braque lithographie", erschienen bei André Sauret, Monte Carlo 1963, in einer Gesamtauflage von 125 Exemplaren. Prachtvoller Druck mit Rand.
Ohne Titel
Farbradierung mit Aquatinta auf Velin.
13 x 21 cm (24 x 32,8 cm).
Signiert "BRAUER". Auflage 60 num. Ex.
Prachtvoller Druck mit breitem Rand.
Provenienz: Sammlung Ernst Fuchs, Wien
Tubenfigur
Multiple. Metall-Tubenfigur in aufgeschnittenem, in Wachs getauchtem Karton, in Holz-Objektkasten montiert. 1996.
30,5 x 22 cm (Karton).
Auf dem Karton unten mittig mit Bleistift signiert "Brodwolf" und datiert, verso nochmals signiert. Auflage 8 num. Ex.
Die Tubenfigur, entstanden aus ausgedrückten, eigentümlich verformten Farbtuben, setzt Brodwolf ab 1975 in seinen Objektbildern ein. "In dieser Tubenfigur erkannte ich die starke Verwandtschaft zu den Figurenrelikten meiner Kindheit, und somit die Wiederfindung meiner wahren Identität und eigener Sprache. Wer diese Kunstfigur nur als künstlerisches Markenzeichen deklariert, übersieht das archetypische, idolhafte dieser Kunstfigur und das Phänomen ihrer ständigen Wandlungsfähigkeit, die seit 52 Jahren immer neue Figurentypen und Figurenevolutionen erbracht hat." (Jürgen Brodwolf, 2017, in: juergenbrodwolf.com, Zugriff 20.07.2026).
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.
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