Valerius Maximus, C.
Dictorum factorumque memorabilium exempla
Los 1146
Zuschlag
150€ (US$ 172)
Valerius Maximus, C. Dictorum factorumque memorabilium exempla. Adiecto indice propriorum nominum, rerumque memoria dignarum locupletissimo. 517 S., 10 Bl., 3 w. Bl. Mit Holzschnitt-Druckermarke. 12 x 7 cm. Blindgeprägter Schweinslederband d. Z. (fleckig und berieben). Lyon, Sebastian Gryphius, 1550.
Adams V 111. – Lyoneser Taschenausgabe der weit verbreiteten Anekdotensammlung des Valerius Maximus (um 20 v. Chr.-50 n. Chr.), kompiliert aus den Schriften des Cicero, Livius, Sallust, Pompeius Trogus, Marcus Terentius Varro und anderer. Die Kaiser Tiberius gewidmete Sammlung von Denkwürdigkeiten, nach sachlichen Gesichtpunkten geordnet, war als Hilfsmittel für Redner und Schriftsteller gedacht. – Innengelenke angeplatzt, rechte untere Ecke mit schwacher Stauchspur.
Vergilius Maro, Publius. Opera, quae quidem extant, omnia: cum iustis et doctis in Bucolica, Georgica, et Aeneida commentarijs Tib. Donati et Servij Honorati, summa cura ac fide à Georgio Fabricio Chemnicense primò collectis et emendatis. 12 Bl., 2174 Sp., 24 Bl. Mit Holzschnitt-Druckermarke am Schluss. 31,5 x 20 cm. Blindgeprägter Schweinslederband d. Z. (stark berieben, mit Kratzspuren, ohne Schließen) mit hs. RTitel. Basel, Sebastian Henricpetri, 1586.
VD16 V 1387. Schweiger 1165. – Neudruck der Ausgabe Basel 1575. – Titel lose und lädiert, gestempelt und gebräunt. Este Lage ausgebunden und mit Randläsuren. Blatt Ttt4 mit breit überklebter Spalte (Textverlust). Das Schlussblatt mit der Druckermarke ebenfalls etwas gebräunt und mit kleineren Randläsuren. Sonst nur schwach gebräunt und etwas fleckig.
Vergilius Maro, Publius
Collatione scriptorum Graecorum illustratus
Los 1148
Zuschlag
240€ (US$ 276)
Vergilius Maro, Publius. Collatione scriptorum Graecorum illustratus, opera et industria Fulvii Ursini. 8 Bl., 473 S., 2 Bl. 16 x 10,5 cm. Pergament d. Z. (nachgedunkelt und etwas fleckig). Antwerpen, Christoph Plantin, 1567.
Schöner Platin-Druck der Vergil-Erläuterungen des italienischen Späthumanisten und Altertumsforscher Fulvio Orsini (1529-1600). – Vereinzelte geringe Flecken, Innengelenke angeplatzt, sonst wohlerhalten. Innenspiegel mit modernem Exlibris.
Vergilius Maro, Publius
Priores duo libri georgicorum
Los 1149
Nachverkaufspreis
500€ (US$ 575)
Vergilius Maro, Publius. Priores duo libri georgicorum. 2 Teile in 1 Band. 8 nn., 159 num., 1 num. Bl.; 12 nn., 166 num. Mit Holzschnitt-Druckermarke auf dem Titel. 15,5 x 9,5 cm. Moderner Halbpappband (Rücken restauriert, brüchig) mit hs. RTitel und unter Verwendung der ursprünglichen Pergamentdeckel (fleckig, bestoßen). Görlitz und Leipzig, Ambrosius Fritsch und Jakob d. Ä. Apel, 1571-1572.
VD16 V 1563. Nicht im STC und Adams. – Erste Ausgabe aus der Offizin von Ambrosius Fritsch und Jakob d. Ä. Apel. Die erste Ausgabe erschien 1501 in der Offizin von Henrick Quentel. – Papier bedingt gebräunt, Innengelenk am Titel und am Schluss offen. Titel mit großer hinterlegter Fehlstelle und mit hs. Besitzvermerk (halb entfernt) etwas feucht- und stockfleckig und leicht knickspurig. Sehr selten.
Vesaliensis, Arnoldus
Epitome singularum distinctionum in quatuor libros Sententiarum
Los 1150
Zuschlag
120€ (US$ 138)
Vesaliensis, Arnoldus (d. i. Arnold Haldrein). Epitome singularum distinctionum in quatuor libros Sententiarum. 152 num. Bl. 11,5 x 7,5 cm. Pergament d. Z. (fleckig, knickspurig und mit kleinen Wurmspuren) mit hs. RTitel. Paris, Gorbinus, 1575.
Vgl. Adams H 18. Nicht im STC. – Frühe Ausgabe. Die erste Ausgabe erschien 1552 in der Offizin Signum Spei in Venedig. – Vorderes Innegelenk offen und Titel mit hs. Besitzvermerk d. Z., papierbedingt gebräunt, mit Randläsuren, wenigen Wurmgängen und etwas knickspurig. Selten.
Vitruvius Pollio, Marcus
De Architectura Libri decem nuper maxima diligentia castigati atq(ue) excusi, additis, Julij Frontini de aqueductibus (urbis Romae) libris propter materiae affinitatem
Los 1151
Zuschlag
700€ (US$ 805)
Vitruvius Pollio, Marcus. De Architectura Libri decem nuper maxima diligentia castigati atq(ue) excusi, additis, Julij Frontini de aqueductibus (urbis Romae) libris propter materiae affinitatem. 2 Teile in 1 Band. 192, 24 num. Bl., 20 nn. Bl. (davon 1 weiß). Mit 2 Holzschnitt-Druckermarken und 140 Textholzschnitten. 16,5 x 10,5 cm. Halbpergament d. späten 19. Jahrhunderts (vorderes Innengelenk repariert, das hintere gebrochen). (Florenz, Filippo Giunta Erben, 1522).
Ebhardt 68. Fowler 396 – Handliche "Taschenausgabe" des Vitruv in der Redaktion des berühmten Renaissance-Architekten, Ingenieurs und Gelehrten Fra Giovanni Giocondo (Frater Jucundus; um 1433-1515) aus dem Geschlecht der Monsignori. Um die "sprachlichen und terminologischen Schwierigkeiten" des teilweise griechisch gedruckten Textes des Vitruv zu beheben, hat Giocondo den Text des Vitruv "stark verändert, manche Stellen auf Grund der Handschrift; aber weit mehr nach eigener Konjektur" (Ebhardt), sodass mit der Ausgabe Giocondos, die zuerst 1511 erschienen ist, erstmals ein "zuverlässiger Text" vorlag, zu dessen Verständnis vor allem die "140 Holzschnitte des Werkes" (Kruft) beitrugen, die in dieser Ausgabe jedoch verkleinert und vergröbert wiedergegeben sind. Ergänzt wird der Vitruv hier durch den zwar lückenhaft überlieferten, aber dennoch sehr sachkundigen und ergiebigen Traktat des Julius Frontinus über die Wasserleitungen und die Wasserversorgung Roms. – Braun- oder fingerfleckig und etwas gebräunt. Teils auch wasserrandig und mit alten Kritzeleien in Tinte. Num. Bl. 33 vermutlich aus einem anderen Exemplar ergänzt.
Vitruvius Pollio, Marcus
De architectura libri decem, ad Caes. Augustum, omnibus omnium editionibus longe emendatiores, collatis veteribus exemplis
Los 1152
Zuschlag
800€ (US$ 920)
Vitruvius Pollio, Marcus. De architectura libri decem, ad Caes. Augustum, omnibus omnium editionibus longe emendatiores, collatis veteribus exemplis. 8 Bl., 460 S., 18 Bl. Index. Mit Holzschnitt-Titelbordüre, Holzschnitt-Porträt im Text, 81 Textholzschnitten von Bernard Salomon, 1 gefalteten Tafel und Holzschnitt-Druckermarke. 23,5 x 16,5 cm. Flexibles Pergament d. Zeit (etwas fleckig, Schließbänder fehlen). Lyon, Jean de Tournes, 1586.
Ebhardt 73; Fowler 414; Kruft 76 f. – Neue Auflage der Lyoner Ausgabe von 1552, der ersten Ausgabe des Vitruv in Frankreich mit den Annotationen des Gelehrten und Architekten Guillaume Philander. Die Ausgabe von 1552 sei, so Jöcher, der Erstausgabe Rom 1544 "weit vorzuziehen". Philander (eigentlich G. Philandrier) war wie der junge Vignola und der Humanist Cl. Tolomei Mitglied der "vitruvianischen Akademie" in Rom, deren Ziel es war, eine Neuausgabe des Vitruv mit neuen Illustrationen und erklärendem alphabetischen Wortindex zu erstellen, die dann als Grundlage für eine Neuübersetzung in die bella lingua toscana dienen sollte. Von dem ehrgeizigen Projekt wurde allein Philanders Vitruvkommentar veröffentlicht, der jedoch, wie Kruft bemängelt, "Denk- und Sehweisen des 16. Jahrhunderts auf Vitruv projizierte und kaum als Erfüllung der Vorstellungen der Akademie angesehen werden kann". Andere Forscher aber bescheinigen ihm "dauernde Bedeutung". – Gebräunt, obere Ecke teils wasserrandig. Titel mit 2 alten Namenseinträgen und Signatur in Tinte.
Vives, Juan Luis
Linguae Latinae exercitatio + E, Tappe. Germanicorum adagiorum
Los 1153
Zuschlag
1.700€ (US$ 1,954)
Vives, Juan Luis. Linguae Latinae exercitatio. Libellus valde doctus et elegans, nuncq́ denuò in lucem editus. Eiusdem, in Vergilij Bucolica expositio, potissimum allegorica. 339 S., 18 Bl. Mit Holzschnitt-Druckermarke am Schluss. 16 x 10 cm. Blindgeprägter Schweinslederband d. Z. (stärker fleckig und berieben) mit hs. RTitel. Basel, Robert Winter, Juli 1539.
VD16 V 1870. – Erster Basler Druck der zuerst 1538 im brabantischen Breda erschienenen Einübung in das Lateinische durch den aus Valencia stammenden Humanisten und Pädagogen Juan Luis Vives (1492-1540). Im selben Jahr erschien ebenda ein weiterer Druck, allerdings ohne den hier vorhandenen Vergilkommentar im Anhang (vgl. VD16 V 1869). Weit verbreitetes Standardwerk für den schulischen Lateinunterricht in Form von Dialogen, von dem im 16. Jahrhundert fünfzehn Auflagen erschienen. – Etwas fleckig, fl. Vorsatz mit altem Eintrag, einige Blatt mit sehr umfangreichen zeitgenössischen Annotationen in einer Mikroschrift. Innengelenke etwas sperrig verklebt. – Beigebunden: Eberhard Tappe. Germanicorum adagiorum cum Latinis ac Graecis collatorum, centuriae septem. 244 S., 19 (statt 20). Mit Holzschnitt-Druckermarke am Schluss. Straßburg, Wendelin Rihel d. Ä., 1539. - VD16 T 180. ADB XXXVII, 390f. - Erste Ausgabe der kommentierten Sammlung von 700 deutschen Sprichwörtern mit ihren lateinischen und griechischen Entsprechungen durch den vermutlich aus der Nähe von Lüneburg stammenden Humanisten Eberhard Tappe (1500-1541/42). - Etwas fleckig. Es fehlt das weiße Schlussblatt.
Vredemann de Vries, Hans
Hortorum viridariorumque elegantes
Los 1154
Zuschlag
600€ (US$ 690)
Vredemann de Vries, Hans. Hortorum viridariorumque elegantes & multiplicis formae, ad architectonicae, artis normam affabre delineatae. Kupfertitel und 20 Kupfertafeln. 23,5 x 29,5 cm. Halbpergament d. 19. Jh. (etwas fleckig, beschabt, bestoßen) mit Marmorpapierbezug. Antwerpen, Philipp Galle, 1583.
Ornamentstichsammlung Berlin 3390. Nagler XXIII, 378 (nennt nur 17 Blatt). Wurzbach II, 831, 4 (irrig "1563" und ebenfalls nur 17 Blatt). – Die vollständige erste von drei in der Berliner Ornamentstichsammlung verzeichneten Folgen. Dargestellt sind verschiedene Gartenanlagen der Renaissance mit Labyrinthen, Laubengängen etc. im dorischen, ionischen und korinthischen Stil. Das hübsche und minutiös gestochene Werk gilt als Meilenstein der europäischen Gartenkunst des niederländischen Renaissance-Künstlers, Architekten und Theoretikers Hans Vredeman de Vries (1527-1606), das europaweiten Einfluss auf den Renaissance und Barockgarten der Fürstenhöfe hatte. – Ränder minimal brüchig, wenige Knickspuren, Fingerflecke und etwas gebräunt, vereinzelt fleckig, mit Gebrauchsspuren, jedoch insgesamt vollständige und bemerkenswert gut erhaltenes Exemplar des seltenen Werks.
Bartoli, Pietro Santi. Colonna Traiana eretta dal senato, e popolo romano all'imperatore Traiano Augusto nel suo foro in Roma. Con l'espositione latina d'Alfonso Ciaccone, compendiata nella vulgare lingua da G. P. Bellori. 1 Bl., 14 S., 1 Bl. Mit Kupfertitel, gestochenem Widmungsblatt, 7 nn. und 119 num. Kupfertafeln. 36 x 48,5 cm. Kalbleder d. Z. (stärker berieben, Gelenke angeplatzt, Kapitale bestoßen, mit stumpf übermalten Schabspuren) mit RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Rom, Giovanni Giacomo de Rossi, (um 1670).
Ornamentstichsammlung 3622. Borroni I, 8040. Kissner 35 (ohne Text). Cicognara 3603: "Bellissimo intaglio." – Erste Ausgabe der Stichfolge mit der vollständigen Abbildung der Trajanssäule auf dem Foro Traiano in Rom. – Kupfertitel stärker stockfleckig, das gestochene Widmungsblatt und Textblatt an den Leser mit geschlossenem Randeinriss. Anfangs mit Mittelknickfalte, die nummerierten Kupfer mit der Darstellung der Säule allerdings nicht betroffen. Anfangs etwas stärker, der Tafelteil insgesamt weniger stockfleckig.
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