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Lot 6594, Auction  127, Kobell, Franz, Ideale südliche Küstenlandschaft

Kobell, Franz
Ideale südliche Küstenlandschaft
Los 6594

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
250€ (US$ 287)

Details

Ideale südliche Küstenlandschaft.
Feder in Schwarz über Spuren von schwarzer Kreide. 17,2 x 21,5 cm.


Lot 6596, Auction  127, Nicolle, Victor Jean, Der belebte Largo di Castello mit dem Castel Nuovo in Neapel

Nicolle, Victor Jean
Der belebte Largo di Castello mit dem Castel Nuovo in Neapel
Los 6596

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.500€ (US$ 2,874)

Details

Der belebte Largo di Castello mit dem Castel Nuovo in Neapel.
Feder in Braun und Grau, aquarelliert, alt aufgezogen. 20,5 x 31,2 cm. Unten rechts auf der Mauer signiert "V. J. Nicolle", verso bezeichnet "Vue dela place ditte Largo del Castello, et du Mont Vésuv; à Naples.".


Lot 6598, Auction  127, Gagneraux, Bénigne, Odysseus bei den Phäaken

Gagneraux, Bénigne
Odysseus bei den Phäaken
Los 6598

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.500€ (US$ 1,724)

Details

Odysseus bei den Phäaken.
Feder in Braun, braun laviert, weiß gehöht, mit schwarzer Kreide quadriert, auf rosafarbenem Bütten. 22,8 x 34 cm (im Oval); 24,3 x 35,2 cm (Blattgröße).

Aufgrund seines Talents wird Gagneraux 1776 mit dem Prix de Rome ausgezeichnet und beginnt 1778 sein Studium in der Ewigen Stadt. Zunächst verdient er seinen Lebensunterhalt mit der Anfertigung von Kopien nach alten Meistern und als Dekorationsmaler. König Gustav III. von Schweden wird auf ihn aufmerksam und macht ihn zu seinem Schützling. Seinen ersten großen öffentlichen Erfolg erlangte Gagneraux mit dem 1785 in Auftrag gegebenen Werk "Das Treffen zwischen Gustav III. und Pius VI." (Nationalmuseum Stockholm). Auch nach der Ermordung Gustavs III. im Jahr 1792 arbeitet Gagneraux für den schwedischen Hof, aber auch für die römische Nobiltà und französische Aristokraten. Als Monarchist muss er 1793 nach Florenz fliehen und wird dort zum Professor an der Akademie ernannt. 1794 wird ihm der Titel eines schwedischen Hofmalers verliehen. Laut einer handschriftlichen Notiz auf dem Untersatz wurde die alte Zuschreibung an Giuseppe Cades von Anthony Morris Clark, Minneapolis, in einem Brief vom 18. September 1967 verworfen und dem zur gleichen Zeit in Rom tätigen Bénigne Gagneraux zugewiesen.

Provenienz: Karl & Faber, München, Auktion am 6. November 1963.
Sammlung Herbert List (Lugt 4063).

Lot 6599, Auction  127, Italienisch, um 1790. Statue der Roma in einer Halle

Italienisch
um 1790. Statue der Roma in einer Halle
Los 6599

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.000€ (US$ 1,149)

Details

um 1790. Statue der Roma in einer Halle.
Schwarze Feder, braun laviert, Spuren von Graphit. 42,2 x 48 cm. Wz. undeutlich.


Lot 6602, Auction  127, Schmutzer, Jakob Matthias, Bildnis eines jungen Mannes mit Harnisch

Schmutzer, Jakob Matthias
Bildnis eines jungen Mannes mit Harnisch
Los 6602

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
450€ (US$ 517)

Details

Bildnis eines jungen Mannes mit Harnisch.
Rötelzeichnung. 54,4 x 41,8 cm. Oben links in brauner Feder bezeichnet "B.N. 2 [?]".

Jakob Matthias Schmutzer bildete sich zunächst in Wien und später in Paris bei Johann Georg Wille aus. Die angewandte Zeichentechnik mit dem Rötelstift, auch Braunstift genannt, wird Schmutzer direkt von Wille übernommen haben. Letzterer war mit dem acht Jahre älteren Jean-Baptiste Greuze befreundet, durch welchen Schmutzer wiederum zu der Bildgattung angeregt worden sein dürfte. Mehr noch als um ein reales Bildnis handelt es sich bei diesen von Schmutzer zahlreich ausgeführten Zeichnungen um Ausdrucksstudien, wie sie in Frankreich in der Nachfolge Charles Le Bruns und seiner 1698 veröffentlichten theoretischen Abhandlung Conférence sur l'expression génerale et particulière gelehrt wurden. Die disziplinierte Zeichentechnik erinnert an die Methodik des Kupferstechens - Schmutzer war bereits während seiner frühen Zeit in Wien zum Kupferstecher ausgebildet worden.

Lot 6603, Auction  127, Französisch, 19. Jh. Studienblatt mit Venusmuscheln

Französisch
19. Jh. Studienblatt mit Venusmuscheln
Los 6603

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.750€ (US$ 3,161)

Details

19. Jh. Studienblatt mit Venusmuscheln.
Feder in Schwarz, braun und grau laviert, alt montiert. 35,4 x 24,1 cm.


Lot 6604, Auction  127, Niederländisch, 19. Jh. Stehender Mann mit Flöte in Rückenansicht

Niederländisch
19. Jh. Stehender Mann mit Flöte in Rückenansicht
Los 6604

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
500€ (US$ 575)

Details

19. Jh. Stehender Mann mit Flöte in Rückenansicht.
Schwarze Kreide auf Velin. 42,4 x 21,2 cm.


Lot 6605, Auction  127, Niederländisch, um 1800. Wandernder Geselle mit Guitarre

Niederländisch
um 1800. Wandernder Geselle mit Guitarre
Los 6605

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
438€ (US$ 503)

Details

um 1800. Wandernder Geselle mit Guitarre.
Schwarze und rote Kreide auf der Seite eines alten Rechnungsbuches. 31,3 x 20,3 cm. Wz. Siebenzackige Schellenkappe.


Lot 6606, Auction  127, Deutsch oder Niederländisch, um 1800. Entwürfe zu einem Palazzo mit Rustikaverzierung und zwei Dachlaternen

Deutsch oder Niederländisch
um 1800. Entwürfe zu einem Palazzo mit Rustikaverzierung und zwei Dachlaternen
Los 6606

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
575€ (US$ 661)

Details

um 1800. Entwürfe zu einem Palazzo mit Rustikaverzierung und zwei Dachlaternen: Frontal- und Seitenansicht, Durchschnitt.
3 Zeichungen, je Feder in Grau, grau laviert mit Spuren von Deckweißhöhungen auf J. Honig & Zoonen-Bütten. Je ca. 47,5 x 59 cm. Ein Blatt mit Maßstabsangaben.


Lot 6607, Auction  127, Deutsch oder Niederländisch, um 1800. Entwürfe zu einem Palazzo im Stil der italienischen Renaissance mit Grotten

Deutsch oder Niederländisch
um 1800. Entwürfe zu einem Palazzo im Stil der italienischen Renaissance mit Grotten
Los 6607

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
813€ (US$ 934)

Details

um 1800. Entwürfe zu einem Palazzo im Stil der italienischen Renaissance mit Grotten: Ansicht der Hauptfassade, Ansicht des Gebäudes von der Seite, Durchschnitt, Grundriss.
4 Zeichungen, je Feder in Braun, braun und grau laviert, teils alt auf Untersatzpapier montiert. 2 Blatt ca. 44,2 x 58,5 cm; 52,7 x 48,3 cm, 57,5 x 47,2 cm. Zwei Blatt mit Maßstabsangaben.

Die fein ausgeführten Entwürfe projektieren einen Palazzo im Stil Palladios. Das komplette Untergeschoss wird durch eine Sala Terrena ausgefüllt, die zwei Brunnen aufweist. Beigegeben zwei weitere Entwürfe für ein Gebäude im klassizistischen Stil (70,8 x 99,5 cm und 24,7 x 30,7 cm), ebenfalls um 1800.

Lot 6608, Auction  127, Deutsch oder Niederländisch, um 1800. Entwürfe zu einem Küchengebäude in Gestalt einer künstlichen Ruine

Deutsch oder Niederländisch
um 1800. Entwürfe zu einem Küchengebäude in Gestalt einer künstlichen Ruine
Los 6608

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
500€ (US$ 575)

Details

um 1800. Entwürfe zu einem Küchengebäude in Gestalt einer künstlichen Ruine.
2 Zeichnungen, je Feder in Braun, grau laviert auf Bütten. 38 x 26,4 cm und 40,2 x 32,1 cm. Mit eigenh. Maßstabsangaben und Bezeichnungen "Castrol" und "Banck".

Beigegeben eine weitere Zeichnung um 1800: Entwurf für ein oktogonales Gebäude mit umlaufendem Wassergraben (Feder in Schwarz und Braun, grau, blau und gelb laviert. 47,5 x 58,8 cm).

Lot 6611, Auction  127, Appiani, Andrea - zugeschrieben, Zwei Frauen mit einer Lyra

Appiani, Andrea - zugeschrieben
Zwei Frauen mit einer Lyra
Los 6611

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.875€ (US$ 2,155)

Details

zugeschrieben. Zwei Frauen mit einer Lyra.
Schwarze, rote und weiße Kreide auf beigefarbenem Bütten. 30,2 x 20,8 cm. Wz. Traube.

Der Mailänder Künstler Andrea Appiani war ein begabter Zeichner und ein höchst produktiver Maler, der in der Kunstpolitik Napoleons zur Zeit der französischen Besatzung Mailands eine einflussreiche Rolle spielen sollte. Aus einfachen Verhältnissen stammend, studierte er bei verschiedenen Lehrern in Mailand und ab 1776 an der Accademia di Brera. Er schuf erste Fresken in Mailand und weiteren Städten und arbeitete für das Theater. Zu Studienzwecken reiste er nach Rom, Neapel, Florenz, Bologna und Parma. 1796 wurde er nach der Ankunft der Franzosen in Mailand zum commissario superiore ernannt und war damit für die Auswahl der nach Paris zu verschickenden Kunstwerke in der Lombardei und im Veneto verantwortlich. 1804 reiste er zur Krönung Napoleons nach Paris und traf hier mit Jacques-Louis David zusammen. 1805 wurde er zum premier peintre du roi ernannt und führte in den folgenden Jahren zahlreiche große Freskenaufträge aus, bevor er ab 1813 nach einem Schlaganfall nicht mehr arbeiten konnte.
Die vorliegende anmutige Studie zeigt zwei Frauen, die auf einer Lyra spielen. Mit zarten, aber sicheren Linien und Schraffuren in trois crayons Manier hat der Künstler die Gesichter, Gesten und die Lyra entworfen und am oberen Rand eine weitere Handhaltung studiert. Ein ähnlich verfeinerter, vorsichtiger Duktus findet sich auch in Zeichnungen Appianis in Mailand (Accademia di Brera, Album aus der Sammlung G. Vallardi, Inv. Nr. 461). Die proportionale Ungleichheit der Figuren - Kopf und Körper der Sitzenden sind in der Relation deutlich größer als die der Stehenden - dürfte darauf hinweisen, dass es sich um Figuren für ein auf die Untersicht angelegtes Fresko handelt. Ähnliche Größenverhältnisse finden sich beispielsweise in detailliert ausgearbeiteten Kartons im Louvre zur Apotheose Napoleons (Inv. MI 754 ff.) und weiteren Szenen.


Deutsch
19. Jh. Skizzenblätter mit den Grabstätten berühmter Berliner Geistesgrößen (Philosophen, Musiker, Künstler, Schriftsteller)
Los 6612

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
625€ (US$ 718)

Details

19. Jh. Skizzenblätter mit den Grabstätten berühmter Berliner Geistesgrößen (Philosophen, Musiker, Künstler, Schriftsteller).
12 Zeichnungen, je Bleistift, Feder in Braun, braun laviert. Je ca. 19 ,5 x 11,5 cm. Sämtlich ausführlich bez. in brauner Feder sowie tlw. Bleistift.

Darunter befinden sich die Darstellungen der Grabmäler und Grabstätten folgender bedeutenden Persönlichkeiten und Familien in Berlin im 19. Jahrhundert: Adelbert von Chamisso, Ludwig Devrient, Johann Gottlieb Fichte, August Wilhelm Iffland, Charlotte Kirch-Pfeiffer, Albert Lortzing, Jakob Ludwig Felix Mendelssohn Bartholdy, Giacomo Meyerbeer, Christian Daniel Rauch, Karl Friedrich Schinkel, Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher sowie die Grabstätte der Familie Humboldt in Tegel bei Berlin. Die Grabmäler, beinahe sämtlich mit den ausführlich bez. Grabtafeln, befinden sich auf verschiedenen Berliner Friedhöfen wie dem Jerusalemer Friedhof, I. Französischer Friedhof in der Oranienburger Vorstadt, Dorotheenstädtischer Friedhof, Luisen-Friedhof, Sophien-Friedhof, Dreifaltigkeits-Friedhof sowie dem Jüdischen Friedhof an der Schönhauser Allee.
Beigegeben sieben weitere Grabmaldarstellungen wohl von anderer Hand, meist mit Darstellungen verschiedener Grabmäler auf Friedhöfen in Dresden, sowie schließlich die beiden Grab- bzw. Ehrengrabmäler Ludwig van Beethovens und Wolfgang Amadeus Mozarts, jeweils in Wien.

Lot 6613, Auction  127, Schröder, Johann Heinrich, Königin Luise von Preußen im blau-weißen Chemisenkleid mit weißem Turban

Schröder, Johann Heinrich
Königin Luise von Preußen im blau-weißen Chemisenkleid mit weißem Turban
Los 6613

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
15.000€ (US$ 17,241)

Details

Königin Luise von Preußen im blau-weißen Chemisenkleid mit weißem Turban.
Pastell auf Velin oder Pergament. 29 x 23 cm (Rahmenausschnitt).

Als die mecklenburgische Prinzessin Luise 1793 als Verlobte des preußischen Kronprinzen in Berlin ankam, war der Grundstein zu ihrer bis heute anhaltenden verklärten Popularität, ja kultischen Verehrung, gelegt. Doch darf über diese Mythisierung nicht vergessen werden, dass sich Luise im Gegensatz zu ihrem zaudernden Ehemann Friedrich Wilhelm III. auch als weitsichtige Politikerin auszeichnete. In den Jahren napoleonischer Expansion und preußischer Zögerlichkeit setzte sie sich entschieden für ein Bündnis mit Russland und Österreich ein, suchte und verhandelte mit Bundesgenossen und förderte nach der schmachvollen Niederlage Preußens maßgeblich fortschrittliche Reformer. Aufgrund ihrer Beliebtheit entbrannte über alle Stände hinweg eine große Nachfrage nach Porträts der jungen Monarchin. Am Hofe erkannte man, dass sich mittels einer gesteuerten Bildproduktion die Außenwirkung des preußischen Königshauses beeinflussen ließe. Einfache, lebensnahe Inszenierungen und der Verzicht auf Herrschaftszeichen sollten das Bild einer bürgernahen, progressiven Monarchie zeichnen.
Unzählige Künstler konkurrierten um Sitzungen bei Luise. Als besonders erfolgreich stach der Meininger Maler Johann Heinrich Schröder hervor, der Luise zwischen 1796 und 1806 mindestens fünfmal porträtierte und in der Folge diese Bildnisse mehrmals wiederholte (vgl. Spangenberg 1995, S. 56f, Kat. 251-268; Gerrit Walczak: „Luise von Preußen und ihre Porträtisten: Kunstmarkt, Hof und Publikum in Berlin um 1800“, in: Wallraf-Richartz-Jahrbuch, 65 (2004), S. 229). Ihren Höhepunkt erreichte Schröders Produktion in den Jahren 1799 und 1800. Die samtige Wirkung des Pastells nutzte der Porträtist, um die ebenmäßige Feinheit und Frische von Luises Antlitz wiederzugeben. Mit weichen Konturen und dabei klaren Umrissen hält er die Königin im Dreiviertelprofil im weißen Empirekleid mit blauem, goldbesticktem Mittelstreifen fest. Eine einprägsame Requisite stellt der weiße Turban mit herabfallenden, schalartigen Stoffbahnen dar, der bis auf wenige Stirnlocken ihr Haar bedeckt.

Provenienz: Christie's, London, Auktion am 14. Juni 1977, Los 225.
Privatsammlung Großbritannien.

Lot 6614, Auction  127, Schinkel, Karl Friedrich, Piazza Reale in Messina

Schinkel, Karl Friedrich
Piazza Reale in Messina
Los 6614

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.625€ (US$ 1,868)

Details

Piazza Reale in Messina.
Bleistift auf blauem Bütten. 18 x 34 cm. Unten links von fremder Hand bez. "Piazza Reale Messina" und nummeriert "25".

Ein Jahr nach Schinkels Tod erwarb der preußische Staat von den Erben des Künstlers seinen gesamten Nachlass, aus dem später das berühmte Schinkel-Museum hervorging. Im 19. Jahrhundert gab es weitere kleine Schinkel-Sammlungen, die sich im Besitz von Mäzenen, Auftraggebern und Freunden befanden. Im Laufe der Jahre wurden die meisten dieser Sammlungen vom Schinkel-Museum gekauft oder diesem geschenkt.
Eine Ausnahme bildet eine kleine, seltene Sammlung an Zeichnungen, die im Auftrag der Nachkommen des Künstlers am 11. Oktober 1993 bei Christie’s zum Verkauf angeboten wurde; in dieser auch vorliegende Zeichnung, die auf Schinkels erster Italienreise 1804-05 entstanden sein muss.

Provenienz: Aus dem Nachlass der Erben Schinkels.
Christie's, London, Auktion "German and Austrian Art" am 11. Oktober 1995, Los 20 (zusammen mit fünf weiteren Bleistiftzeichnungen italienischer Städte).

Lot 6615, Auction  127, Schadow, Johann Gottfried, Diana im Bade - "Lebendes Bild" auf dem Künstlerball, Berlin 1843

Schadow, Johann Gottfried
Diana im Bade - "Lebendes Bild" auf dem Künstlerball, Berlin 1843
Los 6615

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
750€ (US$ 862)

Details

Diana im Bade - "Lebendes Bild" auf dem Künstlerball, Berlin 1843.
Bleistift und Rötel auf Velin. 17,7 x 21,4 cm. Am Unterrand in Bleistift bez. "1843 Zeichnung zu den lebenden Bildern zum Künstlerball in der kgl. Akademie zu Berlin Unter den Linden 1843 Diana und ihre Nymphen" sowie unten rechts "G Sch".

Die Arbeit wurde als Vorzeichnung verwendet zu einem der zehn Zinkdrucke in Schadows Heft "Bericht über die Vorstelllung lebender Bilder, welche im Saale der königlichen Akademie der Künste zu Berlin am 5ten Mai 1843" stattfand, zu dem der Künstler im darauffolgenden Monat Text und Abbildungen zusammenstellte. Insgesamt 36 Bilder wurden bei zwei Veranstaltungen nachgestellt. Die vorliegende Komposition stellt die Gruppe der Diana mit ihren Nymphen auf dem Bild "Das Bad der Diana" von Karl Ferdinand Sohn nach. Schadow schreibt zu diesem Bild "Die letzte Vorstellung, No. 36, Diana im Bade, nach einem Gemälde des Malers G. Sohn in Düsseldorf. Die Göttin erblickt den unbesonnenen Akteon und befiehlt seine Strafe. Bei der Schönheit dieser Gruppe lieferte sie doch nur wenig vortheilhafte Momente, weshalb nur die eine Ansicht in Umriß beigeht". Eine weitere Zeichnung Schadows nach einem der lebenden Bilder mit der Darstellung der drei Grazien bewahrt das Stadtmuseum Berlin (s. Sibylle Badstübner-Gröger, Claudia Czok, Jutta von Simson: Johann Gottfried Schadow. Die Zeichnungen, Berlin 2006, Katalog II, S. 759, Nr. 2006 mit Abb.). Wir danken Claudia Czok, Berlin, für wertvolle Hinweise.

Lot 6617, Auction  127, Nadorp, Franz Johann Heinrich, Landschaft bei Frascati

Nadorp, Franz Johann Heinrich
Landschaft bei Frascati
Los 6617

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
438€ (US$ 503)

Details

Landschaft bei Frascati.
Bleistift mit Aquarell auf Velin. 14,9 x 22,6 cm. Unten links signiert und betitelt "F. Nadorp / Frascati".


[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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