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Pinel, Philippe
Philosophisch-medicinische Abhandlung über Geistesverirrungen oder Manie
Los 316

Schätzung
750€ (US$ 852)

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Pinel, Philippe. Philosophisch-medicinische Abhandlung über Geistesverirrungen oder Manie. 1 Bl., L S. 458 S., 1 Bl. Mit 2 Kupfertafeln und einer mehrfach gefalteten Tabelle. 21,5 x 13 cm. Pappband d. Z. (stark berieben und bestoßen). Wien, Carl Schaumburg, 1801.
Haeser II, 1030. Hirsch-Hübotter IV, 609. Waller 7455. Nicht bei Wellcome. – Erste Ausgabe der deutschen Übersetzung eines grundlegenden Werkes der modernen Psychiatrie. Philippe Pinel (1745-1826) ist Wegbereiter einer humanen, therapeutischen Behandlung psychisch Kranker und wandte sich früh gegen Zwangsmaßnahmen und Verwahrung.

"Pinels unsterbliches Verdienst um die Psychiatrie ist es, zuerst auf eine menschlichere Behandlung der Irren gedrungen zu haben. Unter persönlicher Gefahr ertrotzte er die Erlaubnis, die mit den Verbrechern zusammengesperrten Irren aus den Kerkern zu befreien und ärztlicher Behandlung zu überweisen" (Hirsch-Hübotter). – Titel mit zweifachem Besitzeintrag "Lange". Papierbedingt leicht gebräunt, insgesamt wohlerhalten.

Lot 317, Auction  127, Plemp, Vopiscus Fortunatus, De togatorum valetudine tuenda commentatio

Plemp, Vopiscus Fortunatus
De togatorum valetudine tuenda commentatio
Los 317

Schätzung
150€ (US$ 170)

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Plemp, Vopiscus Fortunatus. De togatorum valetudine tuenda commentatio ad praelustrem virum dominum Petrum Xylandrum. 10 Bl., 338 S., 13 Bl. Titel in Schwarz und Rot. 19,5 x 15 cm. Pergament d. Z. (Deckel etwas stärker geworfen). Brüssel, François Foppen, 1670.
Krivatsy 9095. Hirsch-Hübotter IV, 630. ADB XXVI, 271. – Erste Ausgabe. Plemp studierte an verschiedenen Universitäten in den Niederlanden und Italien, ließ sich als Arzt in seiner Heimatstadt Amsterdam nieder und war bis zu seinem Lebensende 1671 Professor der Medizin in Löwen. "Plemp war kein großer Gelehrter, aber ein tüchtiger Lehrer, der auf seine Zeitgenossen einen nicht zu unterschätzenden günstigen Einfluß ausgeübt hat" (ADB). – Stellenweise schwach gebräunt, Titel gering fleckig.

Lot 318, Auction  127, Ramazzini, Bernardino, Die Krankheiten der Künstler und Handwerker und die Mittel sich vor denselben zu schützen

Ramazzini, Bernardino
Die Krankheiten der Künstler und Handwerker und die Mittel sich vor denselben zu schützen
Los 318

Schätzung
600€ (US$ 682)

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Ramazzini, Bernardino. Die Krankheiten der Künstler und Handwerker und die Mittel sich vor denselben zu schützen. Ein belehrendes und unterhaltendes Handbuch für Sanitäts- und Polizeybeamte, praktische Aerzte, Fabrikbesitzer, Professionisten und Gebildete aus allen Ständen. Neubearbeitet von Ph. Patissier. Aus dem Französischen übersetzt, mit Vorrede und Zusätzen von Julius Heinrich Gottlieb Schlegel. XVI, 438 S., 1 Bl. Mit lithographischer Tafel. 19,5 x 12 cm. Pappband d. Z. (etwas berieben und bestoßen) mit RSchild. Ilmenau, Bernhard Friedrich Voigt, 1823.
Hirsch-Hübotter IV, 716. – Dritte deutsche Übersetzung vom Hauptwerk des in Padua wirkenden italienischen Arztes Bernardino Ramazzini (1633-1714), der Erstdruck seiner "berühmtesten Schrift" (H.-H.) erschien 1700 in Modena unter dem Titel De morbis artificium diatriba. Zwei frühere deutsche Ausgaben erschienen bereits 1718 in Leipzig und 1780 bis 1783 in Stendal. Seine Schrift gilt als die erste Monographie über Berufskrankheiten und machte ihn zum Begründer der Arbeitsmedizin. – Schwach gebräunt und vereinzelt gering fleckig. Titel gestempelt, Innenspiegel mit entsprechendem montierten Exlibris.

Lot 319, Auction  127, Regius, Henricus, Fundamenta medica

Regius, Henricus
Fundamenta medica
Los 319

Schätzung
150€ (US$ 170)

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Regius, Henricus. Fundamenta medica. 10 Bl., 282 S., 1 Bl. Titel in Rot und Schwarz. Mit Holzschnitt-Titelvignette. 20 x 15,5 cm. Leder d. Z. (mit Gebrauchsspuren, alt restauriert) mit RVergoldung und goldgeprägtem RTitel. Utrecht, Theodor Ackersdyck, 2047 (recte: 1647).
Erste Ausgabe der Schrift des niederländischen Mediziners Henricus Regius (1598-1679). Die Datierung der Ausgabe ergibt sich aus dem Vorwort, das Impressum auf dem Titel mit dem kuriosen Druckfehler in der römischen Jahreszahl ("2047"). – Etwas fleckig, Innengelenke angeplatzt, Titel mit altem Besitzeintrag und im Bug mit Vorsatz verklebt. Mit montiertem Wappenexlibris.

Reil, Johann Christian
Rhapsodien über die Anwendung d. Curmethode...
Los 320

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600€ (US$ 682)

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(Reil, Johann Christian). Rhapsodieen über die Anwendung der psychischen Curmethode auf Geisteszerrüttungen. 504 S. 20,5 x 12,5 cm. Pappband d. Z. mit montiertem hs. RSchild (etwas beschabt, bestoßen und berieben) und Rotschnitt. Halle, Curt, 1803.
Hirsch-Hübotter IV, 746. Garrison-Morton 4923. – Seltene erste Ausgabe des Hauptwerks des Begründers der modernen Psychiatrie. Reil prägte diesen Begriff. "The versatile Reil, physician and physiologist, was an early advocate of human treatment for the insane. He was instrumental in the establishment of the first journal devoted to mental disease ..." (Garrison-Morton). "In seiner classischen Schrift gab er eine packende Schilderung von dem erbärmlichen Zustand der deutschen Irrenhäuser und indem er auch für die Berechtigung einer physischen Cur bei Geisteskrankheiten plädierte." – Durchgängiger, größerer, mittig im Bug verlaufender Wasserfleck. Zu Beginn und am Schluss etwas stockfleckig. Insgesamt dennoch in guter Erhaltung. Vorsatz mit Antiquariatsstempel, Titelblatt mit zweifachem Besitzeintrag "Lange".

Lot 321, Auction  127, Reimarus, Johann Albert Heinrich, De tumore ligamentorum circa articulos

Reimarus, Johann Albert Heinrich
De tumore ligamentorum circa articulos
Los 321

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250€ (US$ 284)

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Reimarus, Johann Albert Heinrich. De tumore ligamentorum circa articulos, fungo articulorum dicto. 4 Bl., 52 S., 1 Bl. 23,5 x 19,5 cm. Halbpergament d. Z. (stärker berieben). Leiden, Conrad Wishoff, 1757.
Hirsch-Hübotter IV, 756. ADB XXVII, 705. Schröder VI, 201,1. Nicht bei Waller und Blake. – Erste Ausgabe. Medizinische Inauguraldissertation über Gelenkgeschwulste. Der jüngere Reimarus, Sohn des bedeutenden Aufklärungsphilosophen Hermann Samuel Reimarus und Herausgeber von dessen epochemachenden Untersuchungen zur Tierpsychologie, hatte zunächst in Göttingen, dann in Leiden Medizin und Naturwissenschaften studiert. 1754 ging er nach Edinburgh, wo er in nähere Beziehung zu Erasmus Darwin, James Keir, Alexander Munro (II.) u. a. trat. Dieser studentische Freundeskreis bildete den Ursprung der Edinburgher Medizinischen Gesellschaft. 1755 ging Reimarus zusammen mit Erasmus Darwin nach London, wo sie "Zeltgenossen" (contubernalis) waren und wo Reimarus neben seinem Studium besonders die Hospitäler besuchte. Hier lernte er die Einimpfung der Blattern kennen, die er später erfolgreich in seiner Vaterstadt Hamburg eingeführt hat. 1756 ging Reimarus wieder zurück nach Leiden und promovierte mit der vorliegenden Arbeit. Sie ist besonders bemerkenswert durch ein langes 9-strophiges Widmungsgedicht von Erasmus Darwin: "Erubescere me fecit inopinato, abundantia quidem amoris captus, Vir amicissimus, Erasmus Darwin ... Edinburgi olim studiorum socius, Londini etiam contubernalis". In diesem Gedicht, wohl sein poetischer Erstling, spielt Darwin auf die Vielseitigkeit der Interessen seines Freundes an, der sich nur schwer zwischen drei "Bräuten", der Botanik, Chemie und Medizin, entscheiden konnte - ein Charakterzug, der in noch ausgeprägterem Maße auf Darwin selbst zutraf. Reimarus selbst war mehr ein Praktiker. Er hat als erster den Gedanken geäußert, dass ansteckende Krankheiten nicht durch Gifte, sondern durch lebendige Organismen (Bazillen) verbreitet würden, und er entdeckte die für Augenoperationen wichtige Wirkung des Atropin (Belladonna). Seine Dissertation über die Gelenkgeschwulste wurde von G. B. Morgagni in seinem unsterblichen Werk 'De sedibus et causis morborum' zum Teil ausgezogen und mit viel Lob beehrt und von Haller eines Nachdruckes für wert befunden. – Gebräunt und stockfleckig. – Beigebunden: : J. Ploos van Amstel. De paronychia. 2 Bl., 31 S., 6 B. Leiden, G. Wishoff und J. Bos, 1758. 2 Bl., 31 S., 6 Bl. - Dissertation über die Entzündung des Nagelbetts.

Lot 322, Auction  127, Riedlin, Veit, Curarum medicarum

Riedlin, Veit
Curarum medicarum
Los 322

Schätzung
180€ (US$ 205)

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Riedlin, Veit. Curarum medicarum, in quibus varii casus, historiae et observationes, eoque ipso multa medicinam partim magis illustrantia, partim confirmantia & inprimis praxin medicam exercentibus apprime utilia continentur. 3 Bl., 713 S., 12 Bl. Mit gestochenem Frontispiz. 20,5 x 15,5 cm. Leder d. Z. (stärker fleckig und berieben, oberes Kapital etwas lädiert, Gelenke angeplatzt) mit RSchild. Ulm, Georg Wilhelm Kühn, 1709.
VD18 15022331. Blake 382. Vgl. Hirsch-Hübotter IV, 811. – Erste Ausgabe der Schrift des Ulmer Stadtarztes Veit Riedlin d. J. (1656-1724). Das schöne Frontispiz zeigt eine Gelehrtenstube mit Krankenbett. – Durchgehend mal mehr, mal weniger stark braunfleckig und gebräunt.

Lot 323, Auction  127, Sauvages de la Croix, F. Boissier de, Nosologia methodica sistens morborum classes

Sauvages de la Croix, F. Boissier de
Nosologia methodica sistens morborum classes
Los 323

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150€ (US$ 170)

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Sauvages de la Croix, F. Boissier de. Nosologia methodica sistens morborum classes juxta Sydenhami mentem & botanicorum ordinem. Editio ultima, auctior, & emendatior. 2 Bände. XXIII, 444 S.; 611 S. Titel in Rot und Schwarz. Mit gefalteter Kupfertafel. 25,5 x 18,5 cm. Leder d. Z. (berieben, bestoßen und beschabt) mit RVergoldung und 2 goldgeprägten RSchildern. Veneig, Erben Nicolai Pezzana, 1772.
Blake 403. Wetter 1255. Hirsch-Hübotter V, 33. Graesse VI/1, 277. Garrison-Morton 2203. – Editio ultima der umfassenden Krankheitslehre, hier in einem Exemplar der zweiten venetianischen Ausgabe, die mit etwas zeitlicher Verzögerung parallel zu den beiden Amsterdamer Ausgaben von 1763 und 1768 erschien. "Es stellt dieses Werk, durch das Sauvages seinen Hauptruhm begründet hat, ein mit grösstem Fleiß gearbeitetes Repertorium der Pathologie dar, in welchem, einem Gedanken Sydenham's gemäß, die Krankheiten naturhistorisch classificirt sind, unter Nachahmung von Linné's künstichem Pflanzensystem. Es ist das der erste und einer der besten Versuche zur nosologischen Systematisierungd der Krankheiten gewesen, die überhaupt gemacht sind" (H.-H.) "Sauvages adopted the botanical system of Linnaeus for a classification of diseases; his book exerted a wide influence on his contemporaries. He enumerated 2.400 different diseases" (G.-M.). – Etwas fleckig und feuchtrandig.

Lot 324, Auction  127, Schenck von Grafenberg, Johannes, Observationum medicarum rariorum, libri VII

Schenck von Grafenberg, Johannes
Observationum medicarum rariorum, libri VII
Los 324

Schätzung
300€ (US$ 341)

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Schenck von Grafenberg, Johannes Observationum medicarum rariorum, libri VII. In quibus nova, abdita, admirabilia, monstrosaque exempla, circa anatomen, aegritudinum causas, signa, eventus, curationes artificiose digesta proponuntur. 20 Bl., 918 S., 25 Bl. Titel in Schwarz und Rot. Mit Holzschnitt-Druckermarke. 34,5 x 20,5 cm. Etwas späterer Halblederband (etwas stärker berieben und bestoßen, Kapitale eingerissen) mit goldgeprägtem RSchild. Frankfurt, Hieronymus Polichius für Johannes Beyer, 1665.
VD17 1:060921W. Krivatsy 10464: "Revision of the 1644 Lyons edition". Vgl. Garisson-Morton 2272. ADB XXXI, 58. – Eine von zwei im VD17 verzeichneten Druckvarianten der Frankfurter Ausgabe der Observationes, dem Hauptwerk des württembergischen Mediziners Johannes Schenck von Grafenberg (1531-1598), der Erstdruck erschien 1584 in Basel. Das in sieben Büchern verfasste Kompendium enthält Beschreibungen pathologischer Symptome am gesamten menschlichen Körper, darunter auch die erste medizinische Dokumentation der Blasenspalte. "Sein mit Recht berühmtes Hauptwerk ist betitelt: 'Paratereseon (grece) sive observationum medicarum rararum, novarum, admirabilium et monstrosarum volumen etc.' (Basel und Freiburg 1584-97, 7 Bände und viele weitere Ausgaben; zuletzt Lyon 1644). Es ist dieses Werk deshalb so bemerkenswerth und verdienstvoll, einmal weil in ihm sich schon eine Berücksichtigung der pathologischen Anatomie findet und dann, weil es eine Sammlung vieler eigener, aber auch von anderen Aerzten angestellter, wichtiger Beobachtungen über die Krankheiten der einzelnen Körpertheile enthält, Beobachtungen, die sicher sonst verloren gegangen, oder in Vergessenheit gerathen wären, wenn Schenck sich nicht die Mühe gegeben hätte, sie zusammenzustellen. Es geht dies Werk bis auf Hippokrates zurück" (ADB). "Schenk was the greatest compiler of his day. His Observationes from the easiest source-book for the pathological observations of Sylvius, Vesalius, and Columbus, and represent a lifetime of medical reading and experience" (G.-M.). – Etwas stärker braunfleckig. Titel recto mit gelöschtem alten sowie verso mit getilgtem modernen Stempel, Titel im Bug leicht lädiert.

Lot 325, Auction  127, Steidele, Raphael Johann, Abhandlung von Blutflüssen

Steidele, Raphael Johann
Abhandlung von Blutflüssen
Los 325

Schätzung
150€ (US$ 170)

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Steidele, Raphael Johann. Abhandlung von Blutflüssen. 6 Bl., 145 S. Mit gestochener Titelvignette, 2 gestochenen Textvignetten und 2 mehrfach gefalteten Kupfertafeln. 20 x 12 cm. Leder d. Z. (berieben, Ecken bestoßen) mit RVergoldung und RSchild. Wien, Johann Thomas Trattner, 1776.
VD18 10293094. Blake 431. Hirsch-Hübotter V, 403. Giese 1478. – Erste Ausgabe. – Etwas fleckig, die Faltkupfer mit Quetschfalten.

Lot 326, Auction  127, Tissot, S. A. D., Die Erzeugung der Menschen und Heimlichkeiten der Frauenzimmer

Tissot, S. A. D.
Die Erzeugung der Menschen und Heimlichkeiten der Frauenzimmer
Los 326

Schätzung
180€ (US$ 205)

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Tissot, (S. A. D.; d. i. F. A. Kritzinger). Die Erzeugung der Menschen und Heimlichkeiten der Frauenzimmer. 4 Teile in 1 Band (alles Erschienen). Mit gestochenem (ankoloriertem) Frontispiz. 16,5 x 10 cm. Halbleder d. Z. (stärker berieben, beschabt und bestoßen, Deckel mit Druckspuren). Biel, Heyermann, 1780.
Hayn, Bibl. gyn. 136. – Dem Genfer Arzt Samuel Auguste Tissot (1728-1797) untergeschobenes Werk. Behandelt u. a. ausführlich Nymphomanie, Onanie etc. – Stärker braunfleckig, Vorsätze leimschattig. – Dabei: Derselbe. Die Erzeugung der Menschen und Heimlichkeiten der Frauenzimmer. Teil I und II (von 4) in 1 Band. 128 S.; 76 (von 112) S. 17 x 10,5 cm. Mit 2 Holzschnitt-Vignetten auf den Titeln. Pappband d. Z. (berieben, bestoßen und oberes Kapital mit Fehlstellen). Frankfurt, o. Dr., 1773. - Etwas stockfleckig. Teil II.: Seite 76 mit großer Fehlstelle undes fehlen die letzten 36 Seiten fehlen.

Lot 327, Auction  127, Venette, Nicolas, Von Erzeugung der Menschen

Venette, Nicolas
Von Erzeugung der Menschen
Los 327

Schätzung
150€ (US$ 170)

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Venette, Nicolas. Von Erzeugung der Menschen. 18 Bl., 546 S. Mit gestochenem Porträtmedaillon als Frontispiz und 12 Kupfern auf 8 teilw. gefalt. Tafeln. 17 x 10 cm. Halbpergament d. Z. mit hs. RTitel (berieben und bestoßen, von moderner Hand am Rücken bezeichnet). Königsberg und Leipzig, Eckart 1738.
Waller 9863. Hirsch-Hübotter V, 725: "Obscöne Schrift". Vgl. Hayn-Gotendorf IX, 599 (Ausg. 1771). – Klassische Werk zur Sexualaufklärung. Das Werk wurde seinerzeit und bis weit in das 19. Jahrhundert hinein schlicht als obszön empfunden (Hirsch-Hübotter). Über die Merkzeichen der Jungfernschaft; Von Mitteln die Jungfernschaft wieder zu bringen; Von dem Temperament eines sehr verliebten Weibes; Von der Jahrszeit, die Liebe nachdrücklich zu pflegen; Von den Mitteln, die Liebe zu erwecken etc. – Figura 1 der Kupfertafeln fehlt. Mit montiertem Exlibris auf dem Innenspiegel.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

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