Winkler, Harald. Bildkonstruktionen. 7 generative Lichtgraphiken. Lose Blätter in OFlügelumschlag. 18,5 x 18,5 cm. Bielefeld, Edition Jesse, 1981.
Eines von 10 Exemplaren (Gesamtauflage). Harald Winkler (geb. 1953 in Hannover), Studium der visuellen Kommunikation an der Fachhochschule Bielefeld. Im Druckvermerk vom Künstler signiert. – Wohlerhalten.
Wolf, Christa. Im Stein. Radierungen und Steindrucke Helge Leiberg. 24 Bl. Mit zahlr., teils doppelblattgr. Illustrationen in Originallithographie und Originalradierung von Helge Leiberg. 30,5 x 22,5 cm. Illustr. OHalblederband in schwarzer OLeinenkassette. Rudolstadt, Burgart-Presse und Gotha, Edition Balance, 1998.
Burgart-Presse, 19. Druck zugleich Edition Balance, 11. Druck. Eines von 30 römisch numerierten Künstler- und Verlegerexemplaren (Gesamtauflage 130 Ex.). Druckvermerk von Christa Wolf und Helge Leiberg signiert. – Tadellos. – Dabei: Christa Wolf. Was nicht in den Tagebüchern steht. Siebenteiliges Leporello mit Farboffsetlithografien von Helga Schröder. 32 x 23,5 cm. Illustrierter OPappband. Berlin, Gerhard Wolf Janus press, 1995. - Eines von 360 Exemplaren (Gesamtauflage). - Schönes Exemplar.
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Sartre, Jean-Paul und Wols - Illustr.
Visages précédé de portraits officiels
Los 3363
Schätzung
800€ (US$ 909)
Wols. - Sartre, J.-P. Visages précédé de portraits officiels. 41 S., 2 Bl. Mit 4 Orig.-Kaltnadelradierungen von Wols (d. i. Wolfgang Schulze). 19,5 x 13 cm. Unbeschnittene OBroschur (etwas gebräunt). Paris, Seghers, 1948.
Grohmann 46-49. Monod 10172. – Erste Ausgabe. Eines von angeblich 900 nummerierten Exemplaren (Gesamtaufl. 916) auf "Papier Crèvecoeur du Marais". Druck in Schwarz und Bister. Die Auflagenhöhe von mehreren hundert Exemplaren dürfte fiktiv sein, da die Abnutzung der radierten Platten evident wäre. Vermutlich lag die tatsächliche Auflagenhöhe, entsprechend dem Bekanntheitsgrad des Künstlers eher bei 150 bis 300 Exemplaren. – Sehr gutes Exemplar.
Wunderlich, Paul. Der Engel mit dem Zeigefinger. Farblithografie auf Rives, in Bleistift vom Künstler signiert und nummeriert. 65 x 50cm.1966.
Riediger 275. – Eines von 60 Exemplaren (Gesamtauflage). – Mit sehr minimaler Knickspur, insgesamt von sehr guter Erhaltung.
Mann, Thomas und Wunderlich, Paul - Illustr.
Mario und der Zauberer
Los 3365
Schätzung
2.000€ (US$ 2,273)
Wunderlich, Paul. - Mann, Thomas. Mario und der Zauberer. Titel mit Originalzeichnung und 17 betitelte Original-Farblithographien, jeweils unter Passepartout, von Paul Wunderlich. 51 x 40 cm. OPappband mit OUmschlag und mont. Orig.-Farblithographie auf dem Vorderdeckel. O. O. (2003).
Unikatexemplar. Illustrationsfolge zu Thomas Manns Novelle, die Vorlage für das im selben Jahr erschienene Buch. Jede Lithographie von Wunderlich (1927-2010) auf der gegenüberliegenden Seite handschriftlich in Bleistift betitelt. Der Titel gänzlich in der Handschrift des Künstlers und mit einer Original-Bleistiftzeichnung. – Bindung teils gelöst, ansonsten tadellos. – Dabei: Thomas Mann. Mario und der Zauberer. Ein tragisches Reiseerlebnis. 103 S. Mit 17 Abbildungen nach Originallithographien von Paul Wunderlich. 28 x 19,5 cm. Farb. illustr. OPappband. Offenbach/Main 2004. - Sonderausgabe für das Kunsthaus Lübeck. - Fahnenabzug der Publikation beiliegend (42 S., 8 Illustrationen, lose Bl. in illustr. OUmschlag).
Wyss, Robert-Charles
Histoire du Soldat. 13 Images. 14 signierte und datierte Original-Holzschnitte
Los 3366
Schätzung
600€ (US$ 682)
Aus dem Besitz von Hanna Liebenthal
Wyss, Robert-Charles. Histoire du Soldat. 13 Images. 14 signierte und datierte Original-Holzschnitte (inkl. Titelholzschnitt). Probedruck der Mappe ohne Text. Kartonumschlag mit Wiederholung des Titelholzschnitts und dem Zusatz "Probeabzug" auf dem VDeckel (etwas fleckig, Ränder stärker gebräunt, leichte Einrisse, verso mit hs. Eintrag). 1958.
Einzig erhaltener Probedruck der eindrucksvollen Serie von 13 Holzschnitttafeln und Titelholzschnitt, hier auf dünnem Japanvelin abgezogen, jede Tafel vom Künstler Robert Wyss (1925-2004) datiert und signiert "R Wyss 58". Die Textvorlage für die Illustrationen stammt von dem Schweizer Schriftsteller, Lyriker und Nationaldichter Charles Ferdinand Ramuz (1878-1947). Mit seiner "Histoire du Soldat" lieferte er die Vorlage für die berühmte Vertonung von Igor Strawinsky, die 1918 in Lausanne uraufgeführt wurde. Weitere Illustrationsfolgen schufen Frans Masereel (9 Holzschnitte, 1951), Hans Erni (75 Lithographien, 1960) und Heinz Jost (11 Zinkographien, 1990).
Auf einem beiliegenden Blatt befindet sich eine 7-zeilige eigenhändige Widmung des Künstlers an Hanna Liebenthal (1925-2019), Tochter des Berliner Rechtsanwalts und Notars Dr. Werner Liebenthal (1888-1970). Sie hatte nach der Flucht ihres Vaters aus Nazi-Deutschland im Jahr 1939 dessen Kanzleischild aufbewahrte. Dieses Schild, auf dem Werner Liebenthal im Jahr 1933 seine Berufsbezeichnungen infolge der NS-Verfolgung
mit schwarzer Farbe überstreichen musste, ist ein historisches Zeugnis und wird heute im Jüdischen Museum Berlin aufbewahrt. Wyss schreibt: "Liebes Frl. Liebenthal, Das ist der Probedruck der Histoire du Soldat. Den Text habe ich noch nicht, aber Sie kennen ihn ja. Wenn es Ihnen gefällt, schenken wir es Ihnen gerne. Herzliche Grüße C. R. Wyss".
Zusätzlich enthält auch der Innendeckel des Kartonumschlags noch eine Widmung "An Frl. Liebenthal, 16, August 1958. C. R. Wyss". – Leichte Kantenknautscher und Knicke, vereinzelt minimal braunfleckig, insgesamt wohlerhalten, die Holzschnitte durchweg in bestem Abdruck.
Zille, Heinrich. Sechs signierte Original-Porträtzeichnungen. Dunkelblauer Kopierstift. Jeweils 15 x 7 cm. Lose Bl. Berlin (um 1920).
Auf einem Kellnerblock der Charlottenburger Engelhardt-Brauerei hat Zille hier Stammgäste seines Stammlokals Pohlmann in der Suarezstraße in Porträtskizzen festgehalten. Zweimal wohl dieselbe Dame im Profil, ein Mann mit Hut und Brille, ebenfalls im Profil, sowie drei Porträts en face einer Jüngeren, davon zwei mit Zigarette. Alle Zeichnungen sind von Zille signiert. Auch in diesen, am Kneipentisch entstandenen Werken bewahrheitet sich Käthe Kollwitz' Wort: "... es gibt noch einen dritten Zille, und dieser ist mir der liebste. Der ist weder Humorist für Witzblätter noch Satiriker. Er ist restlos Künstler. Ein paar Linien, ein paar Striche, ein wenig Farbe mitunter - und es sind Meisterwerke." – Kleinere Randläsuren, vor allem am oberen Rand an der Abreißkante; etwas gebräunt.
Zweig, Stefan. Der Zwang. Eine Novelle. - Phantastische Nacht. Eine Novelle. 126 S., 1 Bl. Mit Illustrationen von F. Masereel und Otto R. Schatz. 23,5 x 17 cm. Illustr. OBroschur (Vorderumschlag mit größeren Randläsuren und Besitzvermerk; Einband lose; Rücken brüchig). (Wien), Der Strom, 1929.
Die Roman-Rundschau Nr. 2. Wilpert-G.2 95. – Erste Ausgabe. – Papierbedingt stärker gebräunt; die ersten Bl. mit Randläsuren; Gebrauchsspuren.
Zweig, Stefan. Schachnovelle. 97 S., 3 Bl. 20 x 13,5 cm. OBroschur (Kapitale etwas bestoßen und minimal eingerissen) in Pergaminhülle d. Z. (lädiert). Buenos Aires, Pigmalion, 1942.
Sternfeld-Tiedemann 569. Exilarchiv 6849. Klawiter 187. Wilpert-Gühring2 146. – Erste Ausgabe. Eines von 250 nummerierten Exemplaren der Broschurausgabe (Gesamtauflage: 300) von Zweigs letzter Veröffentlichung. Das Manuskript schickte Zweig nur wenige Stunden vor seinem Tod an seinen argentinischen Verleger und Freund Alfredo Cahn. – Innenspiegel mit Etikett der "pigmalion" Buchhandlung und neuerem Exlibris, blindgestempeltes Exlibris im fl. Vorsatz, dieser mit Abklatsch des Umschlags. Die zwei letzten leeren Blatt unaufgeschnitten. Gutes Exemplar.
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