Balzac, Honoré de. Le Père Goriot. Illustrations en couleurs de (P.) Quint. 317 S., 2 Bl. Mit 140 Textillustrationen in leuchtendem Pochoirkolorit von P. Quint. Handgebundener OLedereinband (berieben, Rücken ausgeblichen; illustrierter OUmschlag beigebunden) mit reicher Blindprägung, 4 Zierbünden und goldgeprägtem RTitel sowie KGoldschnitt. Paris, Aux Éditions René Kieffer, 1922.
Carteret IV, 54. Monod 883. Mahé I, 120. – Eines von 350 nummerierten Exemplaren auf Vélin de Cuve (Gesamtauflage: 450). – Sauberes Exemplar.
Balzac, Honoré de. Sarrasine. 90 S., 2 Bl. Mit 10 (8 blattgroßen) Orig.-Radierungen von Karl Max Schultheiß. 18,5 x 12,5 cm. OHalbleder (minimal berieben) mit RVergoldung, goldgeprägtem RSchild und KGoldschnitt. (Wien und Leipzig, Avalun, 1922).
Zwölfter Avalun-Druck Rodenberg 332,12. Sennewald 22,1. Fromm I, 1665 – Eines von 275 Exemplaren im Halblederband der Hellerauer Werkstatt P. A. Demeter, im Druckvermerk vom Künstler signiert (Gesamtauflage: 400). Den Text druckte Jacob Hegner, die Radierungen - unter Aufsicht des Künstlers - Heinrich Wetteroth, München. Die Übersetzung stammt von Hedwig Lachmann. – Minimal leimschattig. Schönes und wohlerhaltenes Exemplar.
Balzac, Honoré de. Une passion dans le desert. 26 S., 2 Bl. OPergament (signiert: Kleukens-Binderei, Ernst Rehbein; minimal gebräunt) mit reicher Rücken- und Deckelvergold., vergold. Steh- und Innenkantenfileten und Kopfgoldschnitt. Frankfurt am Main, Kleukens-Presse, 1922.
Zehnter Druck der Kleukens-Presse. Rodenberg I 104. – Eines von 200 nummer. Exemplaren in einem Meistereinband von Ernst Rehbein. – Schönes Exemplar.
Barbey d'Aurevilly, Jules Amédée und Alastair
Die Rache einer Frau. Mit neun Zeichnungen von Alastair
Los 3019
Schätzung
300€ (US$ 341)
Barbey d'Aurevilly, (Jules Amédée). Die Rache einer Frau. Mit neun Zeichnungen von Alastair. 4 Bl., 61 S., 4 Bl. Mit 9 farbig getönten Tafeln (in Pag.). 31,6 x 24,6 cm. OPappband d. Z. (am Rücken fleckig, etwas abgegriffen, Außengelenke angeplatzt) mit goldgeprägtem schwarzen Lederdeckelschild im OPappschuber mit selbigem VDeckelschild. Wien, Avalun, 1924.
Fromm 1804. AKL II, 7. – Eines von 480 nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage), Druckvermerk vom Künstler signiert. Satz aus der Winckelmann-Antiqua von Carl Ernst Poeschel. Druck bei Poeschel & Trepte, Leipzig. Die zweifarbigen Illustrationen wurden in der Staatlichen Akademie in Leipzig unter Aufsicht von Fritz Goetz als Lichtdrucke reproduziert. "Als Autodidakt entwickelte sich [Alastair] zu einem hervorragenden Illustrator im Stile Beardsleys, den er mitunter im erotischen Einschlag, den dämonischen Zügen in seinen 'künstlich überfeinerten' und überlängten Gestalten noch übertraf" (Alfred Langer, Jugendstil und Buchkunst, Leipzig 1994, S. 58). – Im Block kaum fleckig, schön erhalten.
Baselitz, Georg
Meine neue Mütze. (Katalog der Ausstellung in der ) Galerie Thaddaeus Ropac, Paris
Los 3020
Schätzung
2.500€ (US$ 2,841)
Mit Widmung und Zeichnung von Georg Baselitz
Baselitz, Georg. Meine neue Mütze. (Katalog der Ausstellung in der ) Galerie Thaddaeus Ropac, Paris. 48 S. Mit 23 (12 ganzseitigen und 5 doppelseitigen farbigen) Textabbildungen. 30 x 24 cm. Illustrierter OPappband. Paris 2002.
Katalog der Ausstellung "Meine neue Mütze" von Georg Baselitz (geb. 1938) in der Pariser Galerie Taddaeus Ropac vom 1. Juni bis 27 Juli 2002. Mit dem Essay "Georg Baselitz. Qu'est-ce qu'un tableau?" von Eric Darragon. – Nahezu tadellos frisch. Fliegender Vorsatz vorne mit 5-zeiliger Widmung von Georg Baselitz "Joseph von Georg B. für Gabriele 1.VIII.0" und ganzseitiger Kugelschreiber-Zeichnung von Georg Baselitz (verlorenes Porträt im Torso auf dem Kopf, mit halbem Kopf und ohne Mütze). Es handelt sich damit wohl um eine Zeichnung, die Joseph Beuys darstellen soll - in seiner typischen Anglerweste. - Beliegt eine teils farbig gedruckte Einladungskarte zur Ausstellung.
Bashô, Matsuo und Ikemura, Leiko - Illustr.
Hundertundelf Haiku (Vorzugsausgabe)
Los 3021
Schätzung
250€ (US$ 284)
Bashô, Matsuo. Hundertundelf Haiku. Ausgewählt, übersetzt und mit einem Begleitwort versehen von R.-R. Wuthenow. 131 S. Mit zahlr. Zeichnungen und 1 separaten Original-Radierung (Platte: 19 x 12 cm) von Leiko Ikemura. 19 x 11,5 cm. OLeinen, die Graphik unter Passepartout, zusammen in schwarzer Folio-OLeinen-Kassette (etwas angestaubt). Zürich 1987.
Eines von 25 nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage: 572) der Vorzugsausgabe mit der signierten Original-Graphik der Künstlerin. Druckvermerk von ihr signiert. – Nahezu verlagsfrisch.
Baudelaire, Charles. Blumen des Bösen. In deutsche Verse übertragen von Graf Wolf von Kalckreuth. 3 Bl., 155 S., 2 Bl. 18,5 x 13,5 cm. Mit illustriertem Titel und 6 Vignetten von Heinrich Wilhelm Wulff. Weinroter flexibler OLederband (Rücken minial ausgeblichen) mit goldgeprägtem Rücken- und Deckeltitel sowie KGoldschnitt in schlichtem Pappschuber. Leipzig, Insel, 1907.
Sarkowski 99. Fromm I, 2224 – Eines von 800 Exemplaren (Gesamtauflage: 850). Einige Jahre zuvor hatte Stefan George den berühmten Zyklus erstmals ins Deutsche übertragen. – Vortitel mit zeitgenössischem Besitzeintrag, sonst wohlerhalten. Der empfindliche Ledereinband in nahezu tadelloser Erhaltung.
Baudelaire, Charles. Die Vorhölle. Eine lyrische Nachlese. 105 S., 1 w. Bl. Mit 6 ganzseitigen Illustrationen von Percy Walter Wolff. 29 x 23 cm. Weinroter OLammlederband (leicht fleckig) in privatem Halblederschuber. Berlin, Oesterheld, 1911.
Hayn-Gotendorf IX, 41. Eines von 205 nummerierten Exemplaren der Auflage auf Bütten, die in Lammleder gebunden wurde (Gesamtauflage: 225), ohne zugesetzten Subskribentennamen. Übersetzt von Erich Oesterheld und Heinrich Horvát. Privatdruck nur für Subskribenten. "Eine lyrische Nachlese, nebst den unbekannten Jugend- und satirischen Poesien, sowie den erotischen und den aus den "Fleurs du Mal" ausgeschiedenen Gedichten" (H.-G.). Schöner Druck in Schwarz und Rot, die Illustrationen im Stil von Beardsley. – Gelegentlich schwache Fingerflecken, sonst sehr sauber. Schönes und wohlerhaltenes Exemplar.
Baudelaire, Charles und Zapletal, Svato - Illustr.
Kleine Gedichte in Prosa
Los 3024
Schätzung
300€ (US$ 341)
Baudelaire, Charles. Kleine Gedichte in Prosa. Eine Auswahl. 48 S., 4 Bl. Mit 11 signierten meist blattgroßen Original-Farblinolschnitten im Text von Svato Zapletal. 31 x 22 cm. Lose Doppelblätter und illustr. OPappband, zusammen in OPappkassette. Hamburg, Svato, 1993.
23. Buch Laut Druckvermerk im Buch eines von 100 nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage 120 Ex., Druckvermerk von Zapletal signiert), allerdings hier in der Ausstattung der 20 römisch nummerierten Vorzugsexemplare mit einem zusätzlichen Farbholzschnitt, einer Suite aller Grafiken, vier Vorzeichnungen und dem gelben Druckstock vom achten Linolschnitt, alle signiert und nummeriert. Die Nummerierung der Beigaben weicht von der des Buches ab. – Sehr gut erhalten.
Baudnik, Aemilian. Farbige Erlebnisse. Linoleumschnitte. Mit einem Geleitwort von Friedrich Düsel. 2 Bl. Mit 6 signierten Originallinolschnitten von Ae. Baudnik. 36 x 27,5 cm. Lose Bl. in illustr. OHalbleinen-Flügelmappe. Berlin, Volksverband der Bücherfreunde Wegweiser-Verlag, 1924.
Die Mappe innen etwas braunfleckig; die Graphiken vereinzelt im weißen Rand minimal stockfleckig.
Wilde, Oscar und Beardsley, Aubrey
Salomé. Illustr. A. Beardsley
Los 3026
Schätzung
250€ (US$ 284)
Beardsley, Aubrey. - Wilde, Oscar. Salomé. A tragedy in one act: translated from the French of Oscar Wilde. 75 S. Mit 16 ganzseitigen Illustrationen von Aubrey Beardsley. Hellblauer OLeinenband (etwas berieben) mit goldgeprägtem RTitel. London, Melmoth, 1904.
Eines von 250 nummerierten Exemplaren der Ausgabe "on hand-made paper" (Gesamtauflage: 300).
"Wilde accompanied his publication of Salome with a set of illustrations by Aubrey Beardsley. The highly grotesque black and white drawings, complete with both transparent and ambiguous sexual references, form an erotic visualization of Wilde’s vision of Salome. In her book Sexual Anarchy: Gender and Culture at the fin de siècle, Elaine Showalter meticulously describes some of Beardsley’s drawings and calls attention to the fact that the illustrations have often been misinterpreted as conflicting with the text of the play. She writes that on the contrary, they 'bring out all too powerfully the secret or unspeakable subtext of the play, especially its homoerotic and blasphemous elements' (Showalter 152). Wilde was certainly aware of Beardsley’s correct interpretation and depiction of his Salome seeing that he wrote in the edition he presented to his friend, 'For the only artist who, besides myself, knows what the dance of the seven veils is and can see that invisible dance' (Showalter 152)" (zit. nach Tania Albin). – Nur Textblätter stellenweise leicht gebräunt, das unbeschnittene Exemplar von schöner Gesamterhaltung.
Beardsley, Aubrey. - Wilde, Oscar. Salome. Tragödie in 1 Akt. Deutsch von Paul Steegemann. 78 S., 1 Bl. Mit 16 Illustrationen von Aubrey Beardsley. 25,5 x 17,5 cm. OPergt (sign. E. A. Enders, Leipzig; Einbanddecken etwas gewölbt; leicht berieben) mit goldgepr. ornament. Deckelbordüren mit Eckstempeln in Sternform, RVergold. und goldgepr. mont. RSchild sowie KGoldschnitt. Hannover, Böhme, 1918.
Eines von 100 (Gesamtaufl. 1000) numerierten Exemplaren auf schwerem flämischen Bütten. Druck der Offizin Mandruck-Gesellschaft zu München. Marmorierte Buntpapiervorsätze. – Wohlerhalten.
Beckelmann, Jürgen. Ich habe behauptet - J'affirme - Ik heb bewerd. 40 Bl. Mit mehreren Siebdrucken und Typographien im Handsatz. 21,5 x 14,5 cm. OBroschur; Blockbuchbindung. Mainz, édition f. despalles, 1987.
Eines von 150 Exemplaren (50 Ex. davon gelangten in den Handel). Gemeinschaftsarbeit von vier verschiedenen Druck- und Buchkünstlern an den Orten Amsterdam, Berlin, Mainz/Paris und Wiesbaden, die das Gedicht von Beckelmann jeweils individuell gestalteten. Und dies in verschiedenen Sprachen (deutsch, französisch und niederländisch). Von Beckelmann und den Künstlern jeweils signiert: Dieter Wagner (Berlin), INFRArot (Wiesbaden), Johannes Strugalla (Mainz/Paris) und Lothar M. K. Micklei (Amsterdam). – Tadelloses Exemplar.
Benn, Gottfried. Die Stimme hinter dem Vorhang. 48 S. 19,5 x 13 cm. OKart. mit OUmschlag (gebräunt; am oberen Rand etwas fleckig). Wiesbaden, Limes, 1952.
Wilpert-G.2 42. – Erste Ausgabe. Fl. Vorsatz mit Widmung von Gottfried Benn: "'nicht für ungut' - Herrn Walter Lennig mit Dank und Gruss 10 III 52 Berlin - Gottfried Benn".
Benn, Gottfried. Nachtcafé. 1912. 3 Bl. Titel, Text und Druckvermerk. Mit 15 signierten Original-Siebdrucken sowie einer farbigen Original-Kreidezeichnung von Peter Borowski. 29,5 x 24 cm. Lose Blätter in OLeinen-Flügelmappe mit farb. Deckelillustration. (Bielefeld), Edition Jesse, 1986.
Eines von 15 nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage: 20 Ex.). Hommage an Gottfried Benn anlässlich des 100. Geburtstages. Druckvermerk vom Künstler signiert. – Wohlerhalten.
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