Salmon, André und Picasso, Pablo - Illustr.
Le manuscrit trouvé dans
Los 3271
Schätzung
500€ (US$ 568)
Picasso, Pablo. - Salmon, André. Le manuscrit trouvé dans un chapeau. 114 S., 2 Bl. Mit 38 (9 ganzseitigen und 1 doppelblattgr.) Zeichnungen in Strichätzungen von Pablo Picasso. 26,5 x 20 cm. OBroschur (Kapital mit kl. Einriss) mit Pergaminumschlag. Paris, Société Litéraire de France, 1919.
Skira 290. Horodisch 72. Kibbey 1486. – Eines von 700 nummer. Exemplaren (Gesamtaufl. 750) auf Lafuma. "Die Zeichnungen, die entstanden sind, als der Text noch gar nicht vorhanden war, gehen trotzdem mit diesem vorzüglich zusammen, und da der größte Teil von hervorragender künstlerischer Qualität ist, bildet das Buch ein reizvolles Ganzes ..." (A. Horodisch). – Bindung etwas gelockert, sonst wohlerhaltenes, sauberes Exemplar.
Skira, Albert und Picasso, Pablo
Le goût de notre temps
Los 3272
Schätzung
3.000€ (US$ 3,409)
Picasso, Pablo. - Skira, Albert. Le goût de notre temps. 135 S. Mit zahlreichen montierten Farbabbildungen. 17,5 x 16 cm. OLeinen mit OSchutzumschlag in Pappschuber. Genf, Edition d'art Albert Skira, 1959.
Erste Ausgabe. - Titel von Picasso in grünem Farbstift signiert (und datiert: "26.3.63") – Wohlerhalten.
Plenk, Joseph. Geschichte von der Susanna und Daniel. Folge von 9 signierten Orig.-Lithographien. 34,5 x 28 cm. Lose Blatt in farbig illustrierter OFlügelmappe (gebräunt, stärker fleckig und berieben). München, Franz Hanfstaengel, (um 1920).
Seltene Illustrationsfolge zu der biblischen Erzählung "Susanna im Bade". Der aus Wien stammende, heute vergessene experessiv-gegenständliche Künstler Josef Plenk (1886-1967) wirkte bis 1929 als Kunstmaler in München. Über den KVK nur ein Standortnachweis in der BSB. – Papierbedingt im Rand schwach gebräunt, sonst wohlerhalten.
Polke, Sigmar. Daphne. 400 Xerographien in 24 Folgen. Mit einem Essay von Reiner Speck. XI S., 1 Bl. Mit 400 Textabbildungen. 43 x 30 cm. OLeinen mit OSchutzumschlag in OPappschuber. Köln, Snoek, 2004.
Eines von 1000 nummerierten und von Polke signierten Examplaren des Künstlerbuches, von denen die ersten 100 in einer Namensliste die Subskribenden nennen (unser Exemplar Nr. 956). – Nahezu verlagsfrisch.
Puschkin, Alexander S. Der steinerne Gast. 41 S., 1 Bl. Mit 8 (1 signiert) kolorierten Orig.-Gelatineradierungen und 8 Strichätzungen im Text von Josef Eberz. 25 x 18 cm. Obroschur (Seitenkante mit Knickspuren) mit montiertem Deckelschild. München, Orchis, 1925.
2. Orchis-Druck. Vgl. Rodenberg 450. – Eines von 444 nummerierten Exemplaren. Die erste Radierung vom Künstler signiert. – Vorderes Innengelenk geplatzt, Schmutztitel etwas fingerfleckig, einige der Radierungen mit schwachen Knickspuren.
Puschkin, Alexander S. Der Antiar (Giftbaum). Mit 6 signierten Originalholzschnitten von W. Masjutin. 48 x 34,5 cm. OBroschur (berieben, fleckig und unterers Kapital mit Einriss) in Fadenbindung mit DTitel. Berlin, Newa, 1922.
Oestmann 22. – Eines von 200 römisch nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage: 600). Druckvermerk von W. Masjutin signiert. – Unbeschnitten. Etwas stockfleckig.
Raimund, Ferdinand
Das Mädchen aus der Feenwelt oder der Bauer als Millionär
Los 3277
Schätzung
220€ (US$ 250)
Raimund, Ferdinand. Das Mädchen aus der Feenwelt oder der Bauer als Millionär. 95 S., 1 Bl. Mit einigen Textillustrationen und 7 chromolithographischen Tafeln von Oskar Laske. Farbig illustrierter OPappband (etwas gebräunt bzw. fleckig). Wien, Österreichische Staatsdruckerei, 1923.
Liebhaberausgaben der Österreichischen Staatsdruckerei Band 7. Eines von 400 numerierten und im Druckvermerk vom Künstler signierten Exemplaren (Gesamtauflage: 420). Tadelloses Exemplar.
Rainer, Arnulf. Schwarze Architektur. Zusammengestellt von St. Wewerka. 6 Bl. mit Abb. 29,5 x 21 cm. Illustr. OBroschur. Berlin 1967.
Veröff. zur Architektur, H. 6. Herausgegeben von der TU Berlin, Lehrstuhl O. M. Ungers. Die bekannten Übermalungen und vertrackten Auslöschungsphantasien von A. Rainer (1929-1925) - mit einem Definitionsversuch als Unterzeile auf jedem Blatt. – Sehr gutes Exemplar.
Rauth, Leo. Tanzmappe. 8 Original-Pochoirtafeln mit Weißhöhung auf marmoriertem Papier. 38 x 38 cm. OHalbleinenmappe (berieben und bestoßen sowie etwas gebräunt) mit montiertem TSchild. 1910-1911.
Der Maler und Graphiker Leo Rauth (1884-1913) lehrnte unter anderem bei Franz von Stuck, Ernst Schurth und Waldemar Friedrich. Die Tafeln zeigen wunderschöne Darstellungen verschiedener Tänzer in hübschen Kostümen zum Beispiel: "Bal Masque", "Hollandisch", "Ballgeflüster", "Grinolinen Tanz", "La belle Otero", "Solo-Walzer", "Brand Stiftung" und "Groteske". – Leicht stockfleckig sowie knickpsurig, sonst wohlerhalten. Die Figuren sind in kräftigen farben gehalten.
RAW. The Graphix Magazine for Damned Intellectuals. Number 2. Editors: Françoise Mouly, Art Spiegelman. 34 S. Mit zahlreichen, teils farb. Illustrationen, Comicstrips u. a. 35,5 x 26,5 cm. Farb. illustr. OKart. (Kanten etwas berieben). New York, Raw Books, 1980.
Auf der Innenseite des Rückdeckels montiert: die Einleitung und das erste Kapitel (als "part of a projected 200-250 page work-in-progress") von Art Spiegelmans berühmter Graphic Novel "Maus" (15 S., 18 x 13,5 cm, OBroschur). In der Heftmitte eine kleine Kunststofftüte mit der Karte "The Supermarkt Line" und einer Süßigkeit (in kl. Stücke zerbrochen). – Wohlerhalten.
ReD. Revue Svazu moderní kultury Devetsil (Internationale Monatsschrift für moderne Gestaltung). Redaktion: Karel Teige und B. Vaclavek. Jahrgang I Nrn 1, 2 und 4. 3 Hefte der 3 Jahrgänge umfassenden Reihe. Mit zahlr. Abb. 22 x 17,5 cm. Illustr. Original-Umschläge (teils etwas gebräunt). Prag 1927-1928.
Bolliger-Holstein 8 No. 616. – Drei Hefte der legendären Zeitschrift, die die europäische Avantgarde anführte. Die 1920er-Jahre waren durch die Künstlergruppe des "Devetsil" geprägt, die zunächst am Proletkult orientiert war (J. Wolker), aus der aber etwa ab 1924 die dem französischen Surrealismus nahestehende Bewegung des Poetismus hervorging (V. Nezval, K. Teige, K. Biebl, J. Seifert, in ihren Anfängen auch F. Halas, V. Holan und V. Vancura). Diese Avantgardebewegung war auch nach der Auflösung des "Devetsil" (ab Ende der 1920er-Jahre) weiter lebendig. Heft 2 widmet sich 10 Jahre(n) Sowjetische(r) Kulturarbeit. – Umschläge knapprandig beschnitten; etwas gebräunt; Bindung teils etwas gelockert.
Régnier, Henri de. Konvolut von vier Werken. Mit zahlreichen Holzschnitt-Illustrationen. 20 x 15,5 cm. Rote Halblederbände mit 2 goldgepr. Rückenschildern und KGoldschnitt; OUmschläge eingebunden. Paris, Édition du Trianon, 1929-1930.
Vier illustrierte Romane des bis zur Zwischenkriegszeit viel gelesenen Schriftstellers (1864-1936), einheitlich als dekorative Halbfranzbände gebunden. Vorhanden: 1. La pécheresse. Mit Illustrationen von Pierre Gandon. 1931. - 2. La double maitresse. Mit Illustrationen von Pierre Dubreuil. 1930. - 3. L'escapade. Mit Illustrationen von P. E. Vibert. 1929. - 4. Illusions heroïque de Tito Bassi. Mit Illustrationen von Constant Le Breton. 1930. – Wohlerhalten.
Reinhart, Hans. Der Schatten. Ein Nachtstück aus Andersen. (Mit einem Nachwort).102 S., 1 Bl. 30,5 x 21,5 cm. OHalbpergamentband mit goldgeprägtem RTitel. Montagnola, Officina Bodoni, 1925.
Mardersteig 11. – Eines von 100 Exemplaren. Handpressendruck auf handgeschöpftem Bütten. Hans Reinhart (1880-1963) entstammte einer begüterten Winterthurer. Ihr verdankte er es, lebenslang ein finanziell unabhängiges Dichterleben zu führen. Im Nachsommer 1889 las Reinhart zum ersten Mal die Märchen von Hans Christian Andersen, die ihn tief beeindruckten und die er - wie hier in "Der Schatten" - zu Bühnenspielen umdichtete. 1905 begegnete er erstmals Rudolf Steiner, der für ihn zum geistigen Lehrer wurde. Reinhart unterstützte später den Bau des ersten Goetheanums und freundete sich mit weiteren Anthroposophen wie Albert Steffen oder Ernst Uehli an. 1917 gründete er zusammen mit Rudolf Hunziker die Literarische Vereinigung Winterthur.
Unvergessen bleibt Reinharts Eintreten für Alfred Mombert, den er nach dessen Freilassung aus dem Konzentrationslager Gurs nach Winterthur holte und dessen letzte Dichtung, die Mombert vor seinem Tod am 8. April 1942 noch beenden konnte, Reinhart in einem Privatdruck herausgab.
– Schnitt leicht stockfleckig. Sonst sauber und wohlerhalten.
Remarque, Erich Maria
Die Nacht von Lissabon (mit Widmung) + Beig.
Los 3284
Schätzung
150€ (US$ 170)
Remarque, Erich Maria. Die Nacht von Lissabon. Roman. 32.-51. Tsd. 302 S., 1 Bl. 20,5 x 12,5 cm. OLeinenband (etwas berieben). Köln, Kiepenheuer & Witsch, 1962.
Für die Mitarbeiter und Freunde des Verlags bestimmte Vorzugsausgabe mit eigenhändiger Signatur des Verfassers. – Gut erhalten.
Signiertes Exemplar
Richter, Gerhard. Sindbad der Seefahrer. Eine Geschichte aus Tausendundeiner Nacht. 116 S. Mit 98 Farbtafeln mit hochpigmentiertem Druck und im Siebdruckverfahren lackiert. 32 x 26 cm. OHalbleinen mit OSchutzumschlag. Köln, W. König, 2010.
Eines von 800 Exemplaren. Vortitel von Gerhard Richter signiert. – Verlagsfrisch.
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