Jünger, Ernst. Annäherungen. Drogen und Rausch. 502 S., 1 Bl. 21 x 12,5 cm. Hellroter Maroquinband d. Z. (sign.: A. Ott) mit frei gestaltetem, punziertem Liniendekor in Blindprägung. In HLederschuber, beidseitig ebenfalls mit rotem Stempeldekor. Stuttgart, Klett, 1970.
Des Coudres B 65a. Wilpert-G.2 114. – Erste Ausgabe. Exemplar der Normalausgabe im Meistereinband des Hamburger Buchbinders Alfred Ott. Vortitel mit blattfüllendem Eigenzitat und einer Widmung von Ernst Jünger (datiert: "W. 7.IX.1973"). – Tadelloses Exemplar in einem besonderen Einband. – Dabei: Maschinenschriftl. Dankesschreiben von Ernst Jünger (mit eigenh. Unterschrift und Dankeszeilen) an den Buchbinder Alfred Ott, 1 Bl., datiert: Wilflingen, Pfingstsonntag 1970. - Zwei Postkarten des "Jünger-Detektivs" Tobias Wimbauer.
Jünger, Ernst
Autor und Autorschaft. OHalbmaroquin. Stuttgart 1984. - 200 sign. Exemplare
Los 3167
Schätzung
250€ (US$ 284)
Jünger, Ernst. Autor und Autorschaft. 277 S., 1 Bl. 21,5 x 13,5 cm. Blauer Original-Halbmaroquinband im Schuber. (Stuttgart), Klett-Cotta, (1984).
Des Coudres-Mühleisen B 85. – Erste Ausgabe der stark erweiterten 4. Fassung. Eines von 200 nummer. Exemplaren der Vorzugsausgabe. Druckvermerk vom Autor signiert. – Verlagsfrisch. – Dabei: Zwei Briefe (zusammen 3 Bl.), eigenhändig und masch.schriftl. von Gretha Jünger, jeweils mit Briefumschlag, postalisch gelaufen, datiert Kirchhorst, 9.3.1944 und (Ravensburg), 14.12.1952. Beide Briefe sind an einen Freund in Goslar (Fritz Lindemann) gerichtet. - Mehrfach gefaltet.
Jünger, Ernst. Das abenteuerliche Herz. Aufzeichnungen bei Tag und Nacht. 263 S. 17 x 11 cm. Moderner roter Maroquinband mit goldgepr. RTitel. Berlin, Frundsberg-Verlag, 1929.
Des Coudres-Mühleisen B 5. – Erste Ausgabe der ersten Fassung, die nur in dieser Ausgabe erschien. Das Motto von Hamann auf dem Titelblatt in Rot: "Den Samen von allem, was ich im Sinne habe, finde ich allenthalben." – Sauberes Exemplar. – Beiliegend: Originalfarbfotografie (13 x 9 cm) mit einem Porträt von Ernst Jünger, von ihm signiert und datiert (1982).
Jünger, Ernst
Steglitz 1933 (und:) G. Orwell. Érinnerungen an eine Buchhandlung
Los 3169
Schätzung
150€ (US$ 170)
Jünger, Ernst. Steglitz 1933. Jahresgabe Antiquariat Bürck. 8 Bl. Mit Illustrationen und einer separaten signierten und nummerierten Originalradierung von Klaus Heidtke. 24 x 16,5 cm. OBroschur mit Fadenheftung. Berlin 1996.
Eines von 270 numerierten Exemplaren (Gesamtauflage 300 Ex.) mit der signierten Radierung von J. Heidtke (Portrait Ernst Jünger). Der Text wurde den Sämtlichen Werken, Band 10 (Subtile Jagden) entnommen. – Tadellos. – Dabei: George Orwell. Erinnerungen an eine Buchhandlung. Jahresgabe Antiquariat Bürck. 8 Bl. Mit Illustrationen und einem separaten signierten und nummerierten Originalholzschnitt von Wilhelm Scharch. 24 x 16,5 cm. OBroschur mit Fadenheftung. Berlin 1994. - Eines von 200 nummer. und vom Künstler sign. Exemplaren (Gesamtauflage). Mit Widmung des Antiquars Bürck.
Jünger, Ernst. Zwei Mal Halley. 100 S., 2 Bl. 21 x 12,5 cm. OHalbleder mit goldgeprägtem RTitel und Deckelfilete in OPappschuber. Stuttgart, Klett-Cotta, 1987.
Mühleisen 208. – Erste Ausgabe. Eines von 200 nummerierten Exemplaren in Halbleder (Gesamtauflage: 230), Druckvermerk von Jünger signiert. – Tadellos.
Der Jüngste Tag. Konvolut von sechs Heften der Reihe. Verschiedene Auflagen. 21,5 x 13 cm. 1 OBroschur mit illustr. Oumschlag, 4 schwarze OBroschuren, 1 OPappband (alle mit Erhaltungsmängeln) mit farbigen Deckelschildchen. Leipzig, Kurt Wolff, (1915-1919).
Nr. 19. Carl Sternheim. Napoleon. 1915. - Smolen 19.1.A. - Nr. 20. Kasimir Edschmid. Das rasende Leben. Zwei Novellen. Nachgebundene Broschur. 1915. - Smolen 20.2.A.3. - Dasselbe in der Originalbroschur (lädiert). - Nr. 24. René Schickele. Aïssé. Aus einer indischen Reise. 1915. - Smolen 24.2.A.3. - Unaufgeschnitten. - Nr. 29/30. Franz Werfel. Gesänge aus den drei Reichen. Ausgewählte Gedichte. Zweite Auflage. 1917. - Smolen 29/30.2.A.2. - Nr. 41. Oskar Kokoschka. Der brennende Dornbusch. Schwarzer Pappband. 1917. - Smolen 41.1.B. - Ohne Rücken. – Innen meist sauber, teils gebräunt.
Kafka, Franz. Das Urteil. Eine Geschichte. 28 S., 2 Bl. 22 x 13 cm. Schwarze OBroschur (stärker ausgeblichen, mit Randläsuren und Fehlstellen, Rücken defekt) mit blauem Titelschild (verblasst) auf dem Vorderdeckel. Leipzig, Kurt Wolff, 1916.
Der jüngste Tag, Band 34. Dietz 31. Raabe 146, 4. Wilpert-Gühring2 4. Smolen-St. 34.1.A.2. – Erste Ausgabe. "Obwohl das Jahrbuch 'Arkadia' mit dem Erstdruck des 'Urteils' noch nicht vergriffen ist, kämpft Kafka von nun an energisch um den Einzeldruck des 'Urteils' im 'Jüngsten Tag'. Nachdem er die Novelle in ihrer äußeren Besonderheit charakterisiert und - bei seiner Bescheidenheit und Zurückhaltung ein bemerkenswerter Vorgang - sogar ihren objektiven Wert festgestellt hat - das 'Urteil' sei 'zwar sehr klein, aber es ist auch mehr Gedicht als Erzählung, es braucht freien Raum um sich und es ist auch nicht unwert ihn zu bekommen', es könne sich nur auswirken mit 'ganz freiem Raum um sich' -, bekennt er auch seine völlig private Einstellung zu ihm, es sei 'die ihm liebste Arbeit' ..." (Dietz, S. 79). – Titel und Schlussblatt verso etwas stärker gebräunt.
Kafka, Franz
Die Verwandlung. Leipzig, K. Wolff, 1917. - Zweite Ausgabe
Los 3173
Schätzung
180€ (US$ 205)
Kafka, Franz. Die Verwandlung. (Zweite Ausgabe). 74 S., 3 Bl. 21,5 x 13 cm. Schwarze OBroschur (etwas gebräunt; kleinere Randläsuren; ohne Rücken) mit blauem Deckelschild. Leipzig, Kurt Wolff, 1917.
Der jüngste Tag, Band 22/23. Smolen 22/23.2.A. Raabe 146.3. Vgl. Dietz 26. – Zweite Ausgabe. Raabe und Dietz geben als Erscheinungsjahr für die zweite Auflage das Jahr 1918 an. Titel mit dem für die Datierung wichtigen Zensurstempel des Landes Sachsen. – Etwas gebräunt.
Kafka, Franz. Vor dem Gesetz. - In: Vom jüngsten Tag. Ein Almanach neuer Dichtung. S. 126-128. 20 x 13,5 cm. OPappband (etwas fleckig und berieben). Leipzig, Kurt Wolff, 1916.
Raabe, Zeitschriften 175. Dietz 28. – "Nicht bloß das Interesse an Almanachen und seine [d. i. Kafkas] Freude, darin zu blättern und die Phantasie daraus Nahrung ziehen zu lassen, erklären also Kafkas relativ häufige Beiträge in dieser Publikationsform; zweifellos ist es auch die Übereinstimmung mit Tendenzen des Verlags ... Der Druck der Legende ist überdies in Verbindung mit dem Fontane-Preis und der damit zusammenhängenden Werbung für Kafka zu sehen. Kafka schickte den vom Verlag erbetenen Beitrag am 20. Oktober [1915]; er war vor kurzer Zeit erstmals gedruckt worden. Die wiederholte Publikation dieser Kernstelle des Romans 'Der Prozeß' wie auch des hieraus isolierten Stücks 'Ein Traum' mag Kafka selbst als eine Art stellvertretende Veröffentlichung des ganzen Romans, der ihm als Ganzes nicht geglückt erschien, verstanden haben" (Dietz). – Innenspiegel mit montiertem Exlibris. Papierbedingt im Rand etwas gebräunt, sonst wohlerhalten. – Derselbe. Vor dem Gesetz. (Herausgegeben von H. Politzer). 80 S. 19 x 12 cm. OPappband (etwas fleckig und lichtrandig) mit montiertem Titelschild. Berlin, Schocken, 1934. - Erste Ausgabe der Sammlung. - Erste Lage zur Hälfte aus der Bindung gelöst. Lose beiliegend ein Doppelblatt Verlagsanzeigen. - Bücherei des Schocken Verlags XIX. - Hemmerle 24. Kosch VIII 799.
Kafka, Franz
Vor dem Gesetz. (Hrsg. von H. Politzer). Berlin 1934
Los 3175
Schätzung
120€ (US$ 136)
Kafka, Franz. Vor dem Gesetz. (Hrsg. von H. Politzer). 80 S. 19 x 11,5 cm. OPappband (etwas gebräunt; Vorderdeckel mit minimaler Druckstelle). Berlin, Schocken, 1934.
Bücherei des Schocken Verlags XIX. Hemmerle 24. Kosch VIII 799. – Erste Ausgabe. – Leicht gebräunt; insgesamt sehr gutes Exemplar.
Kafka, Franz. - Das Bunte Buch. (Hrsg. von Kurt Wolff). 207 S. Mit 8 Tafeln. 20 x 14 cm. OKarton (Rücken ausgeblichen, Gelenke etwas berieben). Leipzig, Kurt Wolff, 1914.
Raabe, Zeitschriften, 174. Dietz 23. – Erste Ausgabe des berühmten Almanachs expressionistischer Dichtung, mit Beiträgen (meist im Erstdruck) von Brod, Heym, Hasenclever, Franz Kafka (Zum Nachdenken für Herrenreiter, Dietz 23), Lasker-Schüler, Trakl, Viertel, Walser, Werfel, A. Zweig und anderen. S. 145-207 enthält das vollständige Verlagsverzeichnis 1910-1913. – Am Schluss im Seitenschnitt mit kleinem Braunfleck, sonst sauber.
Karsunke, Yaak. auf die Gefahr hin. Gedichte. 73 S., 3 Bl. Mit 8 Originalzeichnungen als eingebundenem Leporello von Bele Bachem. 20,5 x 11,5 cm. Privates Halbleder (Rücken etwas berieben) mit originaler Deckelillustration in Feder und Aquarell von Bele Bachem. Berlin, Rotbuch, 1982.
Erste Ausgabe. – Gut erhalten. Mit 8 eigenhändigen Zeichnungen in Bleistift, Tinte, Aquarell und Buntstift mit montierten Abbildungen und Papierstreifen von Bele Bachem als Leporello eingebunden. Beiliegend eine undatierte Postkarte von Bachem.
Kertész, Imre. Fiasko. Roman. Aus dem Ungarischen von György Buda und Agnes Relle. 20,5 x 11 cm. OPappband mit Schutzumschlag. Berlin, Rowohlt, 1999.
Titelblatt vom Autor (Nobelpreis für Literatur 2002) signiert. – Sehr gut erhalten.
Das Kestnerbuch. Hrsg. von Paul Erich Küppers. 158 S., 1 Bl. Mit 12 Orig.-Graphiken. 28 x 22 cm. OHalbleinenband (gebräunt und etwas fleckig; Rücken erneuert). Hannover, H. Böhme, (1919).
Raabe 139. Raabe, Handb. 174, 3. Söhn I, 130. – Erste Ausgabe dieses aufgrund seiner orig.-graphischen Beilagen berühmten Almanachs. Mit Holzschnitten und Lithographien von Heckel (Dube 319b), Plünnecke, Unold, Seewald, Viegener, Felixmüller (Söhn 177), Gleichmann, Barlach (Schult 173), Klee (Kornfeld 75b), Burchartz, Feininger (Prasse W 46 II) und Schwitters. Ferner literarische Beiträge (meist Erstdrucke) von Däubler, Döblin, Lasker-Schüler, Th. Mann, A. Mombert u. a. – Leicht gebräunt, vorderes Innengelenk unauffällig mit Transparentklebestreife fixiert; insgesamt gutes Exemplar.
Kilisch, Klaus. Eigen+Art. 9 (letztes lose) Bl. Mit 12 Original-Siebdrucken mit Einzeichnungen in Tusche und Acryl sowie teils mit Silber- und Goldhöhung. 29 x 38 cm. OBroschur (etwas bestoßen, leicht berieben und mit kleinem Einrisss) in Fadenheftung mit 2 Original-Siebdrucken auf den Deckeln. Dresden, Haufenpresse, 1989.
Eckart A047. – Eines von 20 nummerierten Vorzugsausgaben (Gesamtauflage). Titel vom Künstler signiert und nummeriert. – Gutes Exemplar. Sehr selten.
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