Feininger, Lyonel
Light-Study Dining Room 35 Potsdamer Strasse
Los 7000
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
6.250€ (US$ 7,184)
Light-Study Dining Room 35 Potsdamer Strasse
Zimmermannsbleistift, weiß gehöht, auf grünlichem "Turnbull's Crayon"-Karton. 1892.
26,7 x 17,8 cm.
Unten links mit Zimmermannsbleistift datiert und bezeichnet "light-study Dining-room 35 Potsdamer Str. Sept. 19th 1892".
1887 erreichte Lyonel Feininger von New York aus Hamburg. Der zuvor in Manhattan aufgewachsene Sohn eines deutschen Konzertgeigers und einer amerikanischen Sängerin und Pianistin sollte eigentlich am Leipziger Konservatorium Violine studieren. Stattdessen aber schrieb sich Feininger mit Erlaubnis der Eltern an der Kunstgewerbeschule in Hamburg ein und wechselte 1888 nach Berlin, um an der Königlichen Akademie der Künste zu studieren. Nach der Scheidung seiner Eltern lebte er mit seiner Mutter Elizabeth und seinen Schwestern zusammen in einer Wohnung in der Potsdamer Straße 35. Immer mit Bleistift und Papier ausgestattet, fertigte Feininger bereits in diesen frühen Jahren unzählige Zeichnungen alltäglicher Situationen, meist waren es bestimmte Details und gegebene Polaritäten, die ihn interessierten, wie in der hier vorliegenden Zeichnung der Raum, das Licht und dessen Spiegelung, die er meisterhaft mit Weißhöhung auf dem leicht getönten Papier wiederzugeben vermag. Achim Moeller, Direktor des Lyonel Feininger Project, New York - Berlin, hat die Echtheit dieses Werkes, das im Archiv des Lyonel Feininger Project unter der Nummer 2051-03-23-26 registriert ist, bestätigt. Ein Zertifikat liegt der Arbeit bei.
Provenienz: Alois J. Schardt, Halle, Berlin, Los Angeles (Geschenk des Künstlers)
Privatbesitz (durch Erbschaft)
Privatbesitz, New York
Ausstellung: Lyonel Feininger: The Early Years, 1890 - 1906, Moeller Fine Art, New York 2015 (Ausst.-Kat. Nr. 8, S. 30 f., mit Farbabb.)
Feininger, Lyonel
Church Windows Machnow
Los 7001
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.750€ (US$ 3,161)
Church Windows Machnow
Bleistift auf Skizzenpapier. 1894.
11,3 x 8,6 cm.
Unten mittig mit Bleistift datiert und bezeichnet "28 März 1894 church Windows Machnow - " sowie mittig rechts mit Feder in Schwarz "'Spiegelnde Fenster' Schon damals".
Lyonel Feininger ist bekannt für seine Naturskizzen, die er später sogar auch mit der Kamera ausführte. Dabei ging es ihm nicht um Plein-air-Malerei, sondern um das Studieren von Formen und um die Rolle von Hell und Dunkel beziehungsweise Lichtspiegelungen, etwa auf regennassem Kopfsteinpflaster. Anfänge hierin finden sich sicher in seinen frühen Zeichnungen, wie in der hier ausgeführten Skizze von Fenstern der Dorfkirche in Machnow bei Berlin, bei der er die schmalen, in tiefen Laibungen sitzenden Fenster mit ihren mosaikartig angeordneten kleinen Scheiben aus unterschiedlichen Blickwinkeln beobachtet und deren Lichtspiegelung mit feinen Schraffuren und deutlichen Kontrasten festhält. Achim Moeller, Direktor des Lyonel Feininger Project, New York - Berlin, hat die Echtheit dieses Werkes, das im Archiv des Lyonel Feininger Project unter der Nummer 2052-03-23-26 registriert ist, bestätigt. Ein Zertifikat liegt der Arbeit bei.
Provenienz: Alois J. Schardt, Halle, Berlin, Los Angeles (Geschenk des Künstlers)
Privatbesitz (durch Erbschaft)
Privatbesitz, New York
Ausstellung: Lyonel Feininger (1871-1956) in Berlin mit einem Exkurs zu Heinrich Zille (1858-1929), Galerie Parterre Berlin, Berlin 2021 (Ausst.-Kat. S. 88, mit Farbabb.)
Feininger, Lyonel
Old Door at Machnow, Ancient Cross Let in Brick-Wall
Los 7002
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.750€ (US$ 3,161)
Old Door at Machnow, Ancient Cross Let in Brick-Wall
Bleistift auf glattem Velin. 1894.
16 x 10,5 cm.
Unten links mit Bleistift datiert und bezeichnet "ancient cross let in brick-wall d. 28 März, 1894" sowie mittig "old door at Machnow".
Neben seinen Marinebildern nimmt die Architektur von Anfang an einen herausragenden Platz im Œuvre von Lyonel Feininger ein. Besonders die Darstellung kleiner Dörfer, meist in Thüringen, und deren mittelalterliche Kirchen haben ihn beschäftigt. Wie auch die Faszination für Schiffe rührte das Interesse an Kirchen wohl aus Kindheitserinnerungen in New York, wie er später in einem Brief an Alfred H. Barr schrieb: „When I was six or seven years old I was taken to the Metropolitan Museum, and of all the paintings I saw the only ones to make a deep impression on me were from a very early period; the represented gothic architecture (…).“ (zit. n. Alfred H. Barr, Lyonel Feininger - American Artist, in: Lyonel Feininger. Marsden Hartley, Ausst.-Kat. The Museum of Modern Art, New York 1944, S. 8). Diese Erinnerung war in seinen jungen Jahren, in denen diese Zeichnung entstand, sicherlich besonders präsent. Mit akribischer Detailgenauigkeit und einer fast romantisierenden Sicht auf die alte Tür und das Kirchenkreuz legt er auch hier den Fokus auf die Lichtreflexe der angestrahlten, groben Holzbalken und die Form des Kreuzes. Und wie so oft versieht er seine Skizzen mit schriftlichen Vermerken, hier noch in seiner englischen Muttersprache. Achim Moeller, Direktor des Lyonel Feininger Project, New York - Berlin, hat die Echtheit dieses Werkes, das im Archiv des Lyonel Feininger Project unter der Nummer 2053-03-23-26 registriert ist, bestätigt. Ein Zertifikat liegt der Arbeit bei.
Provenienz: Alois J. Schardt, Halle, Berlin, Los Angeles (Geschenk des Künstlers)
Privatbesitz (durch Erbschaft)
Privatbesitz New York
Liebermann, Max
Mann und Frau in den Dünen
Los 7003
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
3.750€ (US$ 4,310)
Mann und Frau in den Dünen
Kohlestift auf Velin. Um 1895.
12,2 x 16,7 cm.
Unten links mit Kohlestift signiert "MLiebermann".
Wohl in Zandvoort entstand die Zeichnung Liebermanns, die ein mit Kiepen schwer beladenes Paar inmitten der Dünenlandschaft zeigt. Mit lockeren, sparsamen Strichen und pointierten Kontrasten erfasst der Künstler die beiden Figuren in der Helligkeit der holländischen Küste. Zum Motiv des schreitenden Bauern in den Dünen vgl. die Ölstudien Eberle 195/5 ff.
Provenienz: Privatbesitz Belgien
Liebermann, Max
Martha Liebermann, schlafend
Los 7004
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
5.250€ (US$ 6,034)
Martha Liebermann, schlafend
Bleistift auf rückseitig bedruckter Todesanzeige. Ca. 1899.
11,7 x 15,3 cm.
Eine von Liebermanns typischen privaten Figurenstudien, die er als stiller Beobachter schuf. Den flüchtigen Augenblick festzuhalten, scheint ihn derart gereizt zu haben, dass er schnell zu einer Todesanzeige von 1899 griff und auf deren Rückseite seine schlafende Frau Martha skizzierte. Wir danken Dr. Margreet Nouwen, Berlin, für freundliche Auskünfte und die mündliche Bestätigung der Zeichnung vom 22.01.2026.
Provenienz: Privatbesitz Berlin
Liebermann, Max
Allee mit Spaziergängern
Los 7005
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
5.000€ (US$ 5,747)
Allee mit Spaziergängern
Kohle auf festem Velin.
Ca. 11,7 x 16,9 cm.
Unten links mit Kohle signiert "MLiebermann".
Mit flüchtigem, teils kräftigem und mitunter zackigem Strich skizziert Liebermann ein Paar beim abendlichen Spaziergang. Von Stille umgeben, die Dame untergehakt, schlendern sie einen Waldweg entlang, während der Vollmond mittig zwischen den Bäumen hindurchscheint. In dieser kleinen, überzeugenden Zeichnung arbeitet Liebermann vor allem mit Kontrasten und sein Augenmerk liegt auf der Lichtstimmung im Mondschein vor dunkler Baumkulisse, die Figuren aber bleiben weitestgehend unklar und nur silhouettenhaft angedeutet.
Provenienz: Arnold, Frankfurt a.M., Auktion 28.11.2020, Lot 123
Privatsammlung Rheinland
Lesendes Mädchen
Farblithographie auf Velinkarton. 1896.
30,3 x 23,8 cm (46 x 37,2 cm).
Signiert "MLiebermann".
Schiefler 41 b.
Ganz in ihre Lektüre vertieft, bemerkt das junge Mädchen weder das ihr mittlerweile von der Schulter gerutschte Hemd noch den Blick des Betrachters. Das Motiv übt sich in Kontrasten; die strenge Profilkomposition setzt sich gegen die lockere Haltung des Mädchens, ihre helle Farbigkeit gegen das undefinierte Dunkel des Hintergrunds. Neben dem hier vorliegenden farbigen Abdruck von vier Steinen existieren auch einfarbige Drucke. Prachtvoller, stimmiger Druck mit breitem Rand.
Liebermann, Max
Selbstbildnis im Freien zeichnend
Los 7007
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.750€ (US$ 3,161)
Selbstbildnis im Freien zeichnend
Lithographie auf Japanbütten. 1910.
25,8 x 32 cm (42 x 47,7 cm).
Signiert "MLiebermann". Auflage 50 Ex.
Schiefler 110 III.
Im Jahr 1911 im "Holländischen Skizzenbuch" im Verlag von Julius Bard erschienen, die Gesamtauflage betrug 150 Exemplare. Im März 1912 in Paul Cassirers Prospekt und Dezember 1917 im Katalog "Deutsche Graphik" abgebildet. Prachtvoller Druck mit dem vollen, sehr breiten Rand.
Pferderennen
Lithographie auf hauchfeinem Japanbütten. 1909.
22 x 34 cm (27 x 41,3 cm).
Signiert "MLiebermann".
Schiefler 87.
Schiefler notiert keine Auflagenhöhe. Prachtvoller, wunderbar kreidiger und klarer Druck mit dem wohl vollen Rand, links und rechts mit dem Schöpfrand.
Baum, Paul
Zwei ankernde Segelschiffe im Mittelmeer
Los 7009
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
788€ (US$ 905)
Zwei ankernde Segelschiffe im Mittelmeer
Aquarell, Bleistift und Kohlestift auf Velin. 1899.
33 x 42,2 cm.
Unten links mit Kohlestift monogrammiert "P.B." und datiert.
Nicht bei Hitzeroth.
In ihrem filigranen Lineament und der kleinteiligen Gestaltung ist Baums maritime Szenerie bei Capri charakteristisch für seine Schaffensperiode um 1900 (vgl. Hitzeroth F 155-157). Zu dieser Zeit bereist der Künstler in den Wintermonaten den Mittelmeerraum, unter anderem Neapel, Capri und Sizilien und zeigt sich als reiner Landschaftsmaler früh vom französischen Impressionismus inspiriert. Angeregt durch die Begegnung mit Théo van Rysselberghe, entwickelt Paul Baum um 1900 seine ganz eigene Variante des Neoimpressionismus und prägt diese Stilrichtung in Deutschland entscheidend mit. Große Erfolge feiert er mit Ausstellungen bei Paul Cassirer in Hamburg und Berlin, gemeinsam mit französischen Neoimpressionisten, und bei Harry Graf Kessler im Großherzoglichen Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg. Dass Baum dem Medium Zeichnung große Bedeutung beimaß, zeigt ihre Anzahl innerhalb seines Œuvres - nach den Ölgemälden die größte Werkgruppe.
Provenienz: Privatbesitz Norddeutschland
Stehender Akt (Jugend)
Holz, dunkelbraun gefasst, auf Holzplinthe, auf Holzsockel montiert. Um 1920.
28,5 x 7 x 6,5 cm.
Seitlich rechts auf dem Sockel signiert "E. SEGER".
Bekanntheit erlangte Seger, ausgebildet an der Königlichen Kunst- und Gewerbeschule Breslau, insbesondere für seine weiblichen Akte, die er ganz im Sinne des Jugendstils gestaltete. Unikat.
Provenienz: Privatbesitz Nordrhein-Westfalen
Spaziergänger im Regen
Radierung auf feinem Japan. Um 1920.
24,5 x 14,7 cm (38,8 x 25,7 cm).
Signiert "L. Ury". Auflage 10 röm. num. Ex.
Rosenbach 57.
Stimmungsvolle Berliner Straßenszene mit Passantin. Rosenbach war nur die Normalausgabe von 100 numerierten Exemplaren auf Bütten bekannt. Ganz prachtvoller, tiefdunkler und samtiger Druck mit dem vollen Rand, links und unten mit dem Schöpfrand.
Ury, Lesser
Dame im Kaffee mit aufgestütztem Arm vor leerem Glas
Los 7014
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.188€ (US$ 1,365)
Dame im Kaffee mit aufgestütztem Arm vor leerem Glas
Radierung auf Japan. 1919.
20,7 x 14,8 cm (34 x 21,5/22,5 cm).
Signiert "L. Ury" und bezeichnet "III 3".
Rosenbach 87.
Wohl Zustandsdruck vor der Auflage von 100 Exemplaren, erschienen im Verlag Franz Hanfstaengl, München. Prachtvoller, sehr schön gratiger und klarer Druck mit zartem Plattenton, ausdrucksvollem Plattenschmutz, noch ungereinigter, dunkel mitdruckender Facette und breitem Rand.
"Birkenweg"
Öl auf Leinwand.
61 x 80 cm.
Unten links mit Pinsel in Graugrün signiert "E Eitner", verso nochmals zweifach signiert sowie auf dem Keilrahmen mit Bleistift (teils schwer lesbar, teils gestrichen, von fremder Hand?) betitelt bzw. bezeichnet.
Schnee bedeckt die flache norddeutsche Landschaft unter grau verhangenem Himmel. Der pastose Farbauftrag lässt die tupfenden Bewegungen des Pinsels wunderbar erkennbar werden und modelliert plastisch die Strukturen der Bäume und Sträucher wie auch der verschneiten Furchen im brachliegenden Feld. Mit impressionistischer Lockerheit führt Eitner den Pinsel, ein feinsinniges Kolorit und wohlkomponierte Kontraste bestimmen die verschneite, sich weit in die Tiefe erstreckende Szenerie.
Provenienz: Privatbesitz Niedersachsen
Pflügender Bauer
Öl auf Holz.
21 x 27 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Schwarz signiert "H. Mühlig".
Munter weht der Rauch des Feuers nach vorne links aus dem Bild, während sich der Bauer mit seinem Pflug und dem Ackergaul nach rechts bewegt. Dieser gekonnte Einsatz von diagonalen Kompositionslinien, ebenso wie der gelöste Pinselschwung und die Detailfreude, zeichnet das Schaffen Mühligs aus. Nach seiner Übersiedlung nach Düsseldorf verbrachte er die Sommer häufig in der Willingshausener Künstlerkolonie, in deren Umgebung er Anregungen für seine Gemälde fand. In Düsseldorf war er seit 1887 Mitglied des Künstlervereins Malkasten.
Provenienz: Privatbesitz Nordrhein-Westfalen
Altenkirch, Otto
Schafbrücke (Freiberger Mulde bei Hochwasser)
Los 7020
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
5.000€ (US$ 5,747)
"Schafbrücke (Freiberger Mulde bei Hochwasser)"
Öl auf Leinwand. 1928.
65 x 96 cm.
Unten links signiert (in die feuchte Farbe geritzt) "Otto Altenkirch." und datiert, verso auf dem Keilrahmen mit Pinsel in Schwarz nochmals signiert, betitelt und bezeichnet "Dresden".
Petrasch 1928-5-S.
Hochbewegte frühlingshafte Landschaft, in der die Schneeschmelze den Fluss Mulde ein turbulent vorwärtsströmendes Hochwasser führen lässt. Expressiv und mit großer Spontaneität gestaltet Altenkirch die Landschaft mit pastosem Farbauftrag plastisch durch, während das Kolorit abgetönt und wie von einem hellen Schimmer überzogen scheint. Zudem verleiht er den mit weichem Pinsel flächig gestalteten Partien durch plastische, pastos aufgebrachte Tupfen und Linien Struktur. Seine Heimatlandschaft hielt der Dresdner Künstler immer wieder zu verschiedenen Jahreszeiten fest.
Provenienz: Privatbesitz Hannover
Haase-Ilsenburg, Hermann Otto
Stehender Frauenakt mit Kessel und Tuch
Los 7021
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.500€ (US$ 1,724)
Stehender Frauenakt mit Kessel und Tuch
Bronze mit goldbrauner Patina auf Bronzeplinthe, auf grauen Diabassockel montiert.
39 x 12 x 9,3 cm.
Verso auf der Plinthe signiert "Haase-Ilsbg.".
Der künstlerische Stil Haase-Ilsenburgs zeigt sich vor allem von neoklassizistischen und naturalistischen Tendenzen beeinflusst. Der Bildhauer beweist ein bemerkenswertes Talent, mit großer Präzision die anmutig-vitale menschliche Form zu schildern, dabei aber die Oberfläche sanft zu stilisieren und seidig glatt zu polieren. Seit 1903 stellte Haase-Ilsenburg bei der jährlichen Großen Berliner Kunstausstellung aus. Prachtvoller Guss mit ebenmäßiger Patina.
Gesamthöhe mit Sockel: 44 cm.
Provenienz: Privatbesitz Berlin
Susanna
Kaltnadel auf Japan. 1913.
20 x 15 cm (37,3 x 27,5 cm).
Signiert "W. Lehmbruck". Auflage 20 Ex.
Petermann 62 II.
Exemplar des endgültigen Zustands mit den Schattierungen und den Veränderungen in den Köpfen, mit der eigenhändigen Signatur Wilhelm Lehmbrucks. Herausgegeben von Paul Cassirer, Berlin. Prachtvoller, differenzierter und fein nuancierter Druck mit ausdrucksvollem Plattenton, schön sichtbarer Plattenkante und kräftig mitdruckender Facette, mit breitem Rand. Selten.
"Ruhende" (vom Rücken)
Kaltnadel auf Bütten. 1913.
9,8 x 19,7 cm (23 x 30,5 cm).
Signiert "W. Lehmbruck", betitelt und bezeichnet "II. Zustand".
Petermann 58 II.
Exemplar des zweiten und endgültigen Zustandes mit der zarten Binnenmodellierung und den horizontalen Strichlagen im Hinter- und Untergrund, mit der eigenhändigen Signatur Wilhelm Lehmbrucks. Ausgezeichneter Druck mit feinschimmerndem Plattenton und mitdruckender Facette, mit Rand. Selten, eine Auflage führt Petermann nicht an, er erwähnt lediglich drei ihm bekannte Exemplare.
Lehmbruck, Wilhelm
Weiblicher Rückenakt, ausschauend
Los 7025
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
5.500€ (US$ 6,322)
"Weiblicher Rückenakt, ausschauend"
Kaltnadel auf festem Japan. 1911.
31,4 x 22,9 cm (50 x 32 cm).
Signiert "W. Lehmbruck" und betitelt. Auflage 20 Ex.
Petermann 20 II.
Exemplar des endgültigen Zustands mit zarten Modellierungen durch feine Schraffuren, mit der eigenhändigen Signatur Wilhelm Lehmbrucks. Die kleine Auflage erschien bei Paul Cassirer, Berlin. Ganz prachtvoller, gratiger und klarer Druck mit ganz feinem Plattenton, ausdrucksvollem Plattenschmutz, tiefschwarz eingefärbter Facette und mit breitem Rand.
Lehmbruck, Wilhelm
Drei Frauen, zwei stehend, eine kniend
Los 7026
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.250€ (US$ 2,586)
Drei Frauen, zwei stehend, eine kniend
Kaltnadel auf Kupferdruckpapier. 1914.
20,7 x 15 cm (42 x 27,5 cm).
Signiert "W. Lehmbruck".
Petermann 89.
Mit der eigenhändigen Signatur Wilhelm Lehmbrucks. Petermann ist keine Auflage bekannt; er nennt lediglich drei von Lehmbruck selber signierte Exemplare dieses Zustandes. Herausgegeben von Paul Cassirer, Berlin, gedruckt bei der Pan-Presse, Berlin. Ganz prachtvoller, wunderbar kräftiger, nuancierter Druck mit herrlich differenziertem Plattenton, tief eingeprägter Plattenkante und ungereinigter Facette, mit breitem Rand. Äußerst selten.
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