Aesop. Fabulae variorum auctorum nempe Aesopi fabulae Graeco-Latinae CCXCVII. Aphthonii Soph. Fabulae Gr. Lat. XL. Gabriae Fab. Gr. Lat. XLIII. Babriae Fab. Gr. Lat. XI. Opera & studio Isaaci Nicolai Nevelet. 8 Bl., 678 S. Mit 237 Textholzschnitten von Virgil Solis. 16 x 9,5 cm. Pergament d. Z. (stärker fleckig und berieben, Einband vom Block gelöst). Frankfurt, Gerlach und Beckenstein, 1660.
Umfangreich illustrierte Ausgabe der Aesopschen Fabeln in der Edition von Isaac Nicolaus Nevelet (geb. 1590). – Titel lose, mit kleineren Randläsuren und hs. ergänztem Erscheinungsjahr. Insgesamt stärker gebräunt und braunfleckig. Gelenke geplatzt, Block vom Einband gelöst.
(Apuleius, Lucius). Der goldne Esel. 9 Bl., XVI, 270 S., 238 S. Mit 2 gestochenen Titelvignetten. 2 Bände. 15,5 x 10 cm. Modernes Halbleinen mit goldgeprägten RSchildern. Berlin und Leipzig, o. V., 1789.
Satirisch-mystischer Roman des Apuleius (125-180). – Innenspiegel mit Sammlerstempel "Sammlung/ Linz/ Pachinger" sowie mit Besitzeintrag aus dem Jahr 1981.
Ariosto, Lodovico
Rasender Roland aus dem Italiänischen übersezt
Los 2005
Zuschlag
200€ (US$ 230)
Ariosto, Ludovico. Rasender Roland aus dem Italiänischen übersezt. 355 S. (recte 357). Mit gestochener Titelvignette und 16 gestoch. Vignetten. 19,5 x 12,5 cm. Moderner Pappband. Bern 1778.
Goedeke VII, 636, 192.1.Rümann 41. Lonchamp 150. Lanckoronska-Oehler II, 223. – Ausgabe auf stärkerem Papier. Die Kupfervignetten stammen von B. A. Duncker und wurden primär von ihm selbst und M. G. Eichler ausgeführt.
Aus der Bibliothek von Anton Kippenberg
(Arnim, Gisela von). Mondkönigs Tochter. Mährchen für eine Abendstunde von Marilla Fitchersvogel übersetzt aus dem Tyroler Dialekt ins Hochdeutsche. Herausgegeben von J. Fr. Klein. 2. Auflage. 30 S., 1 Bl. 21 x 13 cm. OPappband (etwas angeschmutzt). Berlin, Expedition des v. Arnim'schen Verlags, 1849.
Goedeke VI, 88, 1. – "Die erste Ausgabe ist mir nicht bekannt" (Goedeke). Vorsatz mit Exlibris von Anton Kippenberg, seinem eigenh. Monogramm und mit dem handschr. Vermerk "Dublette!" – Leicht gebräunt und etwas braunfleckig.
Bechstein, Ludwig. Märchenbuch. Mit 174 Holzschnitten nach Originalzeichnungen von Ludwig Richter. 12. Auflage. XVI, 280 S. 22,5 x 14,5 cm. OHalbleder (Kapitale etwas berieben und mit kleinen Einrissen) mit goldgeprägtem RTitel und dreiseitigem Goldschnitt. Leipzig, Georg Wigand, 1853.
Goedeke VIII, 168, 52 a. – Erste von Richter illustrierte Ausgabe. Der Klassiker unter den deutschen Märchensammlungen der Romantik, der zuerst 1845 noch ohne Illustrationen erschien und seinen Erfolgskurs mit der vorliegenden ersten Ausgabe mit den stimmungsvollen Illustrationen von Ludwig Richter antrat. – Leicht fleckig, sonst bemerkenswert gut erhalten.
Beckmann, Conrad. 37 Blatt mit Original-Entwurfszeichnungen für Buchillustrationen (davon 5 koloriert), überwiegend in Bleistift, 7 in schwarzer oder Sepia-Feder, teils grau laviert. Insgesamt 22 Blätter signiert bzw. monogrammiert, 4 mit Nachlassstempel. Um 1883.
Die lebendigen Entwurfszeichnungen zeigen eine Vielfalt an Genre- und Historienszenen: höfische Gesellschaften, bäuerliche Interieurs, idyllische Familienszenen, Darstellungen von Musikanten, Wirtsstuben, Putti, Handwerkern, Giebelarchitektur, Straßenbildern und Magdszenen. Mehrere Blätter zeigen Festumzüge, Reitszenen, Hochzeiten und Abschiede - stets mit bewegtem Ausdruck und erzählerischer Gestaltung. Meist locker, rasch skizziert und in freiem Duktus angelegt, einige wenige jedoch mit großer Sorgfalt und strenger Präzision in Feder ausgeführt - mit der Anmutung einer Radierung und malerischer Helldunkelwirkung.
Beckmann wurde als Sohn eines Buchdruckers in der Residenzstadt Hannover geboren. Nach einer Lehre als Dekorationsmaler erhielt er seine künstlerische Ausbildung in Hannover bei Friedrich Wilhelm l’Allemand und August Klemme im Fach Malerei sowie bei Conrad Wilhelm Hase in Architektur. Anschließend war er zeitweise in der Künstlerkolonie Willingshausen tätig. Von 1868 bis 1871 setzte er seine Studien bei Karl von Piloty in München fort.
Bekannt wurde Beckmann u.a. durch seine Historienmalerei und umfangreiche Buchillustration sowie seine Arbeit an verschiedenen Zeitschriften (Fliegende Blätter, Münchener Bilderbogen, Gartenlaube). Bereits 1863 hatte er die Villa Solms in Hannover ausgemalt. 1878 veröffentlichte er einen Zyklus von Zeichnungen zu Figuren Fritz Reuters und illustrierte später Dickens’ Das Heimchen am Herde.
Belletrist, Der
Eine Sammlung der besten Erzählungen des In- und Auslandes
Los 2010
Zuschlag
400€ (US$ 460)
Nicht im KVK
Der Belletrist. Eine Sammlung der besten Erzählungen des In- und Auslandes zur Unterhaltung für gebildete Leser. Erster Band (wohl alles Erschienene). 1 Bl., 325, 227, 16 S. 25 x 17,5 cm. Halbleinen d. Z. (etwas fleckig, berieben und bestoßen) mit RVergoldung und goldgeprägtem RTitel. Berlin, Albert Falckenberg, (um 1860).
Nicht bei Diesch und Kirchner. – Wohl der einzige Jahrgang des früh gescheiterten Berliner Journalprojekts. Enthält drei jeweils separat paginierte Romane bzw. Erzählungen: I. Elie Berthet. Die Katakomben von Paris. - II. Siebert. Struensee. Nach historischen Quellen und den Erzählungen von Arnold und Fournier bearbeitet. - III. Anonym. Renzo Mammone. – Etwas stock- und braunfleckig, stellenweise im oberen Bug mit kleinem Feuchtigkeitsrand. Kein bibliothekarischer Standortnachweis über den KVK.
Bertuch, Friedrich Justin (Hrsg.). Die Blaue Bibliothek aller Nationen. 10 (von 12) Bänden. Mit 8 (von 10) gestochenen Frontispices und 10 Holzschnitt-Titelvignetten. 16 x 9,5 cm. Halbleder d. Z. (etwas berieben und bestoßen) mit goldgeprägtem RSchild. Gotha, Ettinger, 1790-1791.
Der Verleger und Handelsunternehmer Friedrich Johann Justin Bertuch (1747 -1822) verlegte unter anderem allerlei Literatur und Illustrierte, wie zum Beispiel "Journal des Luxus und der Moden", die als die erste Illustrierte Europas gilt. Das vorliegende Werk "Die Blaue Bibliothek aller Nationen" erschien im selben Jahr wie auch das bekannte Werk "Bilderbuch für Kinder" in zwölf Bänden. – Es fehlen die Bände II und XII. Teilweise Innengelenke etwas offen. Vorsätze leimschattig, papierbedingt gebräunt und stockfleckig. Drei Bände mit bläulichem Papier. Sehr selten im Handel.
Carnevals-Almanach auf das Jahr 1830
Herausgegeben von S. W. Schiessler
Los 2016
Zuschlag
160€ (US$ 184)
Carnevals-Almanach auf das Jahr 1830. Herausgegeben von S. W. Schiessler. Erster Jahrgang (alles Erschienene). 310 S., 1 Bl. Mit gestochenem Titel mit Vignette, gestochenem Frontispiz, 11 (statt 12) kolorierten Kostümkupfern, 10 gestochenen Seiten "Tanz-Touren" und 24 gestochenen Seiten "Noten". 13 x 9 cm. Halbleder d. Z. (stärker fleckig, berieben und bestoßen, Kapitale lädiert). Prag, C. W. Enders, (1829).
Köhring 38. Lanckoronska-Rümann 215. Goedeke VIII, 122, 323. Krieg, MNE, Nachtrag 159. Wurzbach XXIX, 287. – Einziger Jahrgang des seltenenen Prager Almanachs, der laut Lanckoronska-Rümann hervorragt durch seine "besonders graziösen zwölf Maskenbildchen". Das hübsche Frontispiz zeigt einen Blick in einen Ballsaal. Unter den Verfassern der Texte und Lieder, Charaden etc. rund um den Karneval finden sich neben dem Herausgeber Castelli, Duller (Fastnachtsstück "Meister Hein auf dem Kölner Mummenschanz"), Wilhelmine von Gersdorf, Müchler u. v. a. – Es fehlt eines der Kostümkupfer. Etwas fleckig, anfangs stärker betroffen, die Kostümkupfer teils mit geringen Knicken und leichten Papierläsuren.
Cicero, Marcus Tullius. Opera omnia. 4 Teile in 1 Band. Mit Holzschnitt-Titelbordüre. 23 x 16,5 cm. Leder d. Z. (starke Gebrauchsspuren, an Gelenken aufgeplatzt, stärker bestoßen und fleckig). Genf, Chouet, 1617.
Seltene Gesamtausgabe der Werke Ciceros in der Edition von Lambinus (1520-1572) und Gothofredus (1549-1622). – Stockfleckig, erste Lage mit Randschäden und stärker fleckig. Zwischen den Teilen weiße Blatt mit hs. Zwischentiteln.
Combe, William
The tour of doctor syntax, In search of the picturesque. A poem
Los 2020
Zuschlag
180€ (US$ 207)
Combe, William. The tour of Doctor Syntax, In search of the picturesque. A poem. Seventh Edition. Teil I (von 3). III, 276 S., 1 Bl. Mit gestochenem und kolorierten Frontispiz und Titel und 29 kolorierten Radierungen. 23 x 14,5 cm. Rotes Maroquin (fleckig und leicht bestoßen) mit goldgeprägtem RSchild und RVergoldung. London, R. Ackermann, o. J. (1817).
Vgl. Tooley 427. – "... celebrated work ... enormously popular from the outset Dr. Syntax went into many editions ..." (Tooley). Mit für diese Auflage neu geschaffenen Illustrationen. – Papierbedingt leicht gebräunt, etwas stockfleckig und teils mit leichtem Abklatsch.
Cramer, Carl Gottlob. Hans und Görge. Ein Familiengmälde. 1 Bl., X, 159 S. Mit gestochenem Frontispiz von J. Blaschke. 16,5 x 10 cm. Moderner marmorierter Pappband. Berlin (d. i. Wien) 1801.
Goedeke V, 510, 10, 40. – Erste Ausgabe. Karl Gottlob Cramers (1758-1817) "Ritter- und Spitzbubengeschichten bildeten, obwohl voll der rohesten Plattheit, abenteuerlichsten Unnatur und üppigsten Wollust, einst die gepriesene Lektüre selbst der vornehmen Stände, lange Zeit das Entzücken der Wachstuben und Herbergen, zumal er sich mit Vorliebe in hohen Kreisen bewegt und gegen das verrottete Leben an den Höfen, gegen Beamtendruck und fürstliche Willkür eifert. Sein Hasper a Spada, die gröbste Verballhornung von Goethes Götz, wurde geradezu vorbildlich für jeden Ritteroman" (Goedeke). – Titel mit altem Besitzvermerk. Etwas fleckig und mit kleinen Feuchtigkeitsrändern.
Cramer, Carl Gottlob
Leben und Meinungen auch seltsamliche Abenteuer Paul Ysops + Ysopiana
Los 2022
Zuschlag
120€ (US$ 138)
(Cramer, Carl Gottlob). Leben und Meinungen auch seltsamliche Abenteuer Paul Ysops, eines reduzirten Hofnarren. 2 Bände. 3 Bl., X, 392 S.; XVI, 343 S. Mit 2 gestochenen TVignetten und gefalteter Musikbeilage. 15,5 x 9 cm. Pappband d. Z. (berieben, Rückenbezug mit Schabstellen, Ecken leicht bestoßen, mit Resten eines hs. RSchilds). Leipzig, Johann Benjamin Georg Fleischer, 1792-1793.
Goedeke V, 509, 10. Hayn-Gotendorf I, 692. – Erste Ausgabe des Schelmenromans. Carl Gottlob Cramers Werk war zu seiner Zeit außerordentlich erfolgreich und beliebt, "jetzt verschollen und vergessen. Indessen bildeten alle diese abenteuerlichen Geschichten mit ihren naiven Gemeinheiten, ihrer alten ehrlichen Grobheit, ihrer Frivolität und unverschleierten Wollust, nicht minder mit ihrem Pferdegetrapp, ihren Lanzensplittern, fallenden Burgen, Rittern und Jungfrauen, verbunden mit den großartigsten Flüchen und anderweitigen colossalen Redensarten, ein natürliches und notwendiges Gegengift gegen die Sentimentalität des letzten Viertels des vorigen und des ersten Decenniums dieses Jahrhunderts" (ADB IV, 558, ausführlich). Mit der häufig fehlenden Musikbeilage zu Ysops Leiblied "Wollt ihr wissen wer ich bin? ich bin ein dummer Schwabe!" – Etwas fleckig, Titel alt gestempelt, Musikbeilage verso teils alt hinterlegt, Block etwas verschoben. Mit Exlibris Viktor Achter. – Dabei: Derselbe. Ysopiana. Als Anhang und Nachtrag zu dem Leben Paul Ysops eines reducirten Hofnarren. 238 S. Mit koloriertem gestochenem Frontispiz. 16 x 9,5 cm. Etwas späterer Pappband (berieben). Ebenda 1799. - Goedeke V, 510, 28. - Erste Ausgabe. - Titel und weißes Schlussblatt mit Papierausschnitt.
Duboccage, Marie Anne. Die Columbiade, oder: Der in die neue Welt übergebrachte Glaube, ein Heldengedicht. Aus dem Französischen der Madame du Bocage. 5 Bl., 288 S. Mit gestochenem Porträt. 16,5 x 9,5 cm. Mamoriertes Leder d. Z. (leicht berieben und Rücken mit kleinen Fehlstellen) mit goldgerägtem RSchild und RVergoldung. Glogau und Leipzig, Christian Friedrich Günther, 1762.
Vgl. Cohen-R. 328. – Erste deutsche Ausgabe. Die erste Ausgabe erschien im Jahre 1756. – Teilweise etwas braunfleckig sonst gutes Exemplar.
Eichendorff, Joseph von
Die Wiederherstellung des Schlosses der deutschen Ordensritter zu Marienburg
Los 2026
Zuschlag
280€ (US$ 322)
Eichendorff, Joseph von. Die Wiederherstellung des Schlosses der deutschen Ordensritter zu Marienburg. 1 Bl., 153 S. Mit mehrfach gefaltetem gestochenem Grundriss. 205 x 13,5 cm. Etwas späterer Halbleinenband. Königsberg, Th. Theile, 1844.
Goedeke VIII, 192, 39. – Erste Ausgabe. Im Jahre 1844 schied Eichendorff nach schwerer Erkrankung aus dem Staatsdienst aus, das vorliegende Werk wird als seine Abschiedsschrift angesehen. Exemplar mit der ursprünglichen Königsberger Verlagsadresse, ein Teil der Auflage wurde von Alexander Duncker übernommen und das Impressum mit seiner Berliner Firmierung überklebt. – Etwas stockfleckig, Anfang und Schluss sowie die Karte stärker betroffen. Titel auch mit Namensstempel, die große Faltkarte auch mit kleinem Loch.
Barocker Silbereinband mit 2 Eignermonogrammen
auf den Deckeln und breiter Schließe
Los 2027
Zuschlag
1.400€ (US$ 1,609)
Einbände. - Barocker Silbereinband mit 2 Eignermonogrammen auf den Deckeln und breiter Schließe. 14 x 8 cm. Deutschland um 1700.
Prächtiger massiver Silbereinband, der vermutlich für ein Hochzeitspaar gefertigt wurde, mit den beiden Monogrammen des Brautpaares auf den Deckeln. Das untere Kapitalplättchen mit Beschauzeichen. - Etwas oxidiert. - Inhalt: Nathanael Hilario. Frommer und gläubiger Seelen Heilige Unterredungen oder Gespräche mit Gott. 576 S. Titel in Rot und Schwarz. Mit gestochenem Frontispiz. Leipzig (um 1700; Impressum abgeschnitten). - Beigebunden: Vollständiges evangelisches Gesang-Büchlein. 301 S., 4 Bl. Nürnberg, Johann Hoffmann, 1696. - Erste und letzte Blatt mittig im Seitenrand gestaucht.
Einbände. - Prachteinband von Ferdinardo Ongania. Pergament d. Z. mit goldgeprägtem RSchild, RVergoldung und goldgeprägten, roten und braunen Lederintarsien, Steh- und Innenkantenvergoldung sowie dreiseitigem Goldschnitt. 16 x 10,5 cm. Italien um 1900.
Prächtig gebundenes Werk von dem venezianischem Verleger Ferdinardo Ongania (1842-1911), der für die Ausgabe des Werkes "La Basilica San Marco in Venezia" bekannt ist. – Etwas berieben und bestoßen, oberes Kapital mit Einriss sowie vier Lederintarsien in Blütenform fehlen auf dem VDeckel. – Darin: William D. Howells. Venetian Life. 391 S. Mit Frontispiz. Leipzig, Bernhard Tauchnitz, 1883. - Mit verstärkten Innenstegen, fliegende Blätter etwas fleckig und papierbedingt leicht gebräunt.
Sanguinfarbener Maroquinband
aus der Bibliothek von König Ludwig XIV.
Los 2029
Zuschlag
600€ (US$ 690)
Aus der Bibliothek des Sonnenkönigs
Einbände. - Sanguinfarbener Maroquinband aus der Bibliothek von König Ludwig XIV. 19 x 13 cm. Frankreich um 1675.
Prächtiger Oktavband aus der Bibliothek des Sonnenkönigs Ludwig XIV., mit entsprechendem Wappensupralibros des französischen Königshauses (drei Bourbonenlilien unter einer Krone mit umgebendem Ährenkranz) auf beiden Deckeln. Mit reicher Rückenvergoldung, sehr breiter ornamentaler Deckelbordüre, Innen- und Stehkantenbordüre sowie Goldschnitt. Inhalt: Jean Duvergier de Hauranne. Instructions Chrestiennes. Herausgegeben von Arnauld d'Andilly. 2 Teile in 1 Band (mit durchgehender Paginierung). 12 Bl., 374 S., 8 Bl. Mit gestochener Titelvignette. Paris, Pierre le Petit, 1672. - Titel mit königlichem Wappen- sowie entsprechendem Veräußerungsstempel. – Kapitale fachmännisch restauriert, sonst nur etwas berieben und leicht bestoßen.
Einbände. - Wappeneinband aus der Bibliothek von François de Rignac. Dunkelrotes Maroquin mit floraler RVergoldung. goldgeprägtem RTitel, mehrfacher Deckelfilete und prächtigem Wappensupralibros auf beiden Deckeln. 17 x 10,5 cm. Frankreich um 1610.
Dekorativer Einband aus der Bibliothek des französischen Adligen François de Rignac (1580-1663) mit dessen Wappensupralibros auf beiden Deckeln und der Devise "SEMPER IN ALTUM". - Inhalt: Theodericus de Niem. Historiarum sui temporis libri IIII. 16 Bl., 659 S., 25 Bl. Mit Holzschitt-Druckermarke am Schluss. Straßburg, Lazarus Zetzner, 1608. - Mit stärkerem Feuchtigkeitsrand. – Im unteren Viertel durch Feuchtigkeit nachgedunkelt, sonst wohlerhalten.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
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