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Lot 2194, Auction  127, Basedow, Johann Bernhard, Nouvelle méthode d'éducation

Basedow, Johann Bernhard
Nouvelle méthode d'éducation
Los 2194

Schätzung
90€ (US$ 102)

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PÄDAGOGIK
Basedow, (Johann Bernhard). Nouvelle méthode d'éducation. Traduite de l'allemand par Michael Huber. XVI, 398 S. 19 x 11,5 cm. Marmorierter Lederband d. Z. (leicht berieben und gering beschabt) mit reicher RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Frankfurt und Leipzig, Gaspard Fritsch, 1772.
DG 12.6090. – Erste französische Ausgabe. – Zu Beginn und am Schluss etwas, sonst nur leicht gebräunt.

Lot 2195, Auction  127, Einzelne Gedanken, über Erziehung

Einzelne Gedanken
über Erziehung
Los 2195

Schätzung
150€ (US$ 170)

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Einzelne Gedanken über Erziehung. 71 S. 15,5 x 10 cm. Marmorierter Pappband d. Z. (etwas berieben, Rückenbezug mit kleinen Fehlstellen). Lübeck, o. Dr., 1802.
Einzige Druck der kleinen, anonym verfassten pädagogischen Schrift über Jünglingserziehung für Hauslehrer höherer Stände. "Sollte ein unbarmherziger Recensent gleich einem Raubthiere, diese Blätter als eine Beute für sich betrachten: immerhin - er recensire nach Belieben, der Verfasser und ich wollen darüber herzlich lachen und seine viele Mühe bedauern" (Vorrede des Herausgebers). Schöner Druck auf festerem Bütten. – Titel schwach fleckig, Innenspiegel mit zeitgenössischem Besitzeintrag. Über den KVK nur zwei bibliothekarische Standortnachweise in Leipzig (UB) und Berlin (Bibliothek für bildungsgeschichtliche Forschung).

Lot 2196, Auction  127, Fröbel, Friedrich Wilhelm August, Fortgesetzte Nachricht von der allgemeinen deutschen Erziehungsanstalt in Keilhau

Fröbel, Friedrich Wilhelm August
Fortgesetzte Nachricht von der allgemeinen deutschen Erziehungsanstalt in Keilhau
Los 2196

Schätzung
350€ (US$ 398)

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Fröbel, Friedrich Wilhelm August. Fortgesetzte Nachricht von der allgemeinen deutschen Erziehungsanstalt in Keilhau. 60 S., 1 Bl. Mit typographischer Falttafel. 19,5 x 12 cm. Interimsbroschur d. Z. mit RSchild. Rudolstadt, Hofbuchhandlung, 1823.
Heiland 6. – Seltene erste Ausgabe. "In einer eigenen Schule, 1816 in Giesheim bei Arnstadt gegründet, ein Jahr später nach Keilhau verlegt, versuchte Fröbel, Unterricht und Erziehung auf schöpferische Tätigkeit, Spiel und Arbeit zu gründen und dem Bruch zwischen Denken und Tun zu begegnen. Das Aufweisen der Gleichgesetzlichkeit in allen Lebenserscheinungen war das methodische Prinzip seines Unterrichts; 'nachgehende Erziehung' sollte dem Individuum den Raum lassen, sich frei entscheidend in die Forderung des göttlichen Gesetztes zu fügen" (NDB V, 644). "Seine pädagogischen Gedanken zeichnen sich durch Originalität, Gefühlstiefe und Kühnheit aus ... Fröbels pädagogische Anregungen, zumal seine Darstellung der kindlichen Phase, haben ihre Bedeutung bis in die Gegenwart nicht verloren" (KLL IV, 2460ff. mit ausführlicher Würdigung). Der bedeutende thüringische Pädagoge und Pestalozzischüler Friedrich Wilhelm August Fröbel (1782-1852) gilt als Begründer des Kindergartens. – Oberer rechte Ecke mit schwacher Knickspur.

Lot 2197, Auction  127, Fröbel, Friedrich Wilhelm August, Ueber deutsche Erziehung überhaupt

Fröbel, Friedrich Wilhelm August
Ueber deutsche Erziehung überhaupt
Los 2197

Schätzung
350€ (US$ 398)

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Fröbel, Friedrich Wilhelm August. Ueber deutsche Erziehung überhaupt, und über das allgemeine Deutsche der Erziehungsanstalt in Keilhau insbesondere. 52 S. 17,5 x 11 cm. Interimsbroschur d. Z. Rudolstadt, Hofbuchhandlung, 1822.
Heiland 5. – Seltener erster Separatdruck der kleinen Werbeschrift für Fröbels erste Erziehungsanstalt in Keilhau, eine der frühesten Fröbelschriften überhaupt. Erschien zuerst im Allgemeinen Anzeiger der Deutschen (Nummern 273, 274 und 276). Ausgabe (SA aus: Allg. Anzeiger d. Deutschen 273-276). "In einer eigenen Schule, 1816 in Giesheim bei Arnstadt gegründet, ein Jahr später nach Keilhau verlegt, versuchte Fröbel, Unterricht und Erziehung auf schöpferische Tätigkeit, Spiel und Arbeit zu gründen und dem Bruch zwischen Denken und Tun zu begegnen. Das Aufweisen der Gleichgesetzlichkeit in allen Lebenserscheinungen war das methodische Prinzip seines Unterrichts; 'nachgehende Erziehung' sollte dem Individuum den Raum lassen, sich frei entscheidend in die Forderung des göttlichen Gesetztes zu fügen" (NDB V, 644). "Seine pädagogischen Gedanken zeichnen sich durch Originalität, Gefühlstiefe und Kühnheit aus ... Fröbels pädagogische Anregungen, zumal seine Darstellung der kindlichen Phase, haben ihre Bedeutung bis in die Gegenwart nicht verloren" (KLL IV, 2460ff. mit ausführlicher Würdigung). Der bedeutende thüringische Pädagoge und Pestalozzischüler Friedrich Wilhelm August Fröbel (1782-1852) gilt als Begründer des Kindergartens. – Leicht stockfleckig.

Lot 2198, Auction  127, Herbart, Johann Friedrich, Allgemeine Pädagogik aus dem Zweck der Erziehung abgeleitet.

Herbart, Johann Friedrich
Allgemeine Pädagogik aus dem Zweck der Erziehung abgeleitet.
Los 2198

Schätzung
200€ (US$ 227)

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Herbart, Johann Friedrich. Allgemeine Pädagogik aus dem Zweck der Erziehung abgeleitet. X, 482 S., 2 Bl. (Anzeigen). 20 x 12 cm. Pappband d. Z. (berieben, Gelenke beschabt, Ecken etwas bestoßen) mit goldgeprägtem RSchild. Göttingen, Johann Friedrich Röwer, 1806.
Goedeke V, 13,3. Ziegenfuß I, 514. – Erste Ausgabe. Das grundlegende Werk der Herbartschen Pädagogik. Als Philosoph steht Herbart bis heute im Schatten des deutschen Idealismus, dessen spekulative Methode er scharf kritisiert hat. Von grundlegender Bedeutung ist er dagegen bis heute mit seiner Forderung, die Pädagogik müsse sich auf ihre "einheimischen" Begriffe besinnen. Ausgehend von dieser Forderung wurde er einer der einflussreichsten Begründer der Pädagogik als selbständiger Wissenschaft. Der Grundbegriff seiner Pädagogik ist die "alle einseitigen Freiheits- und endogenen wie exogenen Determinationslehren negierende dem Menschen eigene 'Bildsamkeit'. Der Mensch ist eine offene, personale und individuelle Ganzheit von epochal und inhaltlich gebundenen Fähigkeiten. Ihn zu sittlichen Selbstbestimmung zu befähigen ist die Aufgabe der Erziehung" (NDB VIII, 574). – Vereinzelt gering fleckig, insgesamt wohlerhalten.

Lot 2199, Auction  127, Pestalozzi, Johann Heinrich, Léonard et Gertrude

Pestalozzi, Johann Heinrich
Léonard et Gertrude
Los 2199

Schätzung
250€ (US$ 284)

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(Pestalozzi, Johann Heinrich). Léonard et Gertrude ou les moeurs villageoises, telles qu'on les retrouve à la Ville & à la Cour. Histoire morale. Traduite de l'allemand (par L. E. Pajot de Moncet). XVI S., 6 Bl., 416 S., 1 Bl. Mit 12 Kupfertafeln von Daniel Chodowiecki. 17 x 10 cm. Halbleder d. Z. (etwas stärker berieben) mitgoldgeprägtem RSchild. Berlin, G. J. Decker, 1783.
Engelmann 444ff. Israel I, 7, 2. – Erste französische Ausgabe und erste Ausgabe mit der schönen Kupferstich-Folge von Chodowiecki. "Die 12 von Chodowiecki gezeichneten und gestochenen Bilder sind sehr charakteristisch ... Pestalozzi schrieb am 6. November 1781 über diese Kupfer an Iselin: 'sie sind das Angenehmste, was mir mit diesem Buche hätte widerfahren können'" (Israel). – Stärker gebräunt und braun- bzw. stockfleckig.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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