Kolportage. - Kraft, Robert. Wenn ich König wäre. Roman. 2 Bl., 252 S. Mit einigen Textillustrationen von Adolf Wald. 19 x 12,5 cm. Illustrierte OBroschur (etwas stärker fleckig und berieben, mit Randknicken). Dresden-Niedersedlitz, H. G. Münchmeyer, (1924).
Braatsch 69.3.2. – Dritte Auflage des zuerst 1909 in Lieferungen erschienenen Romans. Exemplar in der seltenen Broschurausgabe mit der dreifarbigen Umschlagillustration von Georg Hertting. – Papierbedingt gebräunt, eine Lage gelöst.
Kolportage. - Kraft, Robert. Wir Seezigeuner. Illustrierte Ausgabe. 5 Bände. Mit zahlreichen Textillustrationen. 18 x 12 cm. Illustrierte OHalbleinenbände (etwas fleckig und berieben). Dresden-Niedersedlitz, Gustav Haring, (1927).
Braatz 58.5. Vgl. Kosch-Nagl 1460. – Erste Ausgabe mit dem Impressum von Gustav Haring, die Erstausgabe der "Erlebnisse des Steuermanns Richard Jansen aus Danzig" (so der Untertitel der parallel erschienenen Broschurausgabe) erschien in Lieferungen 1907 bei Münchmeyer. Robert Kraft (1869-1916), in Leipzig geborener Abenteurer und Weltreisender, verfasste im Auftrag des Dresdner Münchmeyer-Verlags ab etwa 1896 etliche Kolportageromane, später folgte eine Vielzahl von phantastischen sowie Kriminal- und Abenteuerromanen. Die schönen Verlagseinbände mit dem Segelschiff in schwerer See auf den Vorderdeckeln und dem Signet Anker mit Tampen auf den schwarzen Leinenrücken. – Papierbedingt gebräunt, Blöcke etwas verschoben. Titel und Innenspiegel mit Besitzstempel des Züricher Journalisten und Illustrators Karl Schaffner.
Kolportage. - Krasselt, Moritz von. Napoleons Ruhm und Untergang. Historischer Roman. Nach alten Schriften und Ueberlieferungen. 85 (statt 90) illustrierte OLieferumschläge. 2152 S. Mit zahlreichen Textillustrationen. 21,5 x 14,5 cm. OBroschuren (etwas fleckig und mit kleinen Randläsuren, teils lose und etwas lädiert). Dresden, Richard Hermann Dietrich, (1912).
Kosch-Nagl 895. – Erste Ausgae des historische Lieferungsromans über das Leben von Napoleon I. – Es fehlen die Hefte I bis V. Papierbedingt etwas gebräunt und mit kleineren Randläsuren.
Nicht im KVK
Kolportage. - Moosreuter, Alois. Der Geiersepp und seine Burgel. Drama aus dem Hochgebirge, wahrheitsgetreu geschildert. 98 (statt 100) illustrierte OLieferumschläge. 3196 S. Mit zahlreichen Textillustrationen. 21,5 x 14 cm. OBroschuren (geringe Randläsuren, gebräunt). Dresden, Adolf Ander, (1931).
Kosch-Nagl 431. – Erste Ausgabe des sehr seltenen Koplortageromans, für den es keinen Standortnachweis im KVK gibt. Exemplar mit den seltenen Lieferumschlägen, die in der Regel beim Binden makuliert wurden. – Es fehlen die Hefte XXV und XXXVII. Papierbedingt etwas gebräunt und teils mit kleinen Randläsuren.
Kolportage. - Mylius, Otfried (d. i. K. Müller). Neue Londoner Mysterien. Ein Sittengemälde der Gegenwart. 4 Bände. 20 x 13,5 cm. Leinen d. Z. (etwas fleckig, berieben und bestoßen, Rücken mit Spuren alter Etiketten). Stuttgart, Emil Ebner, 1867.
Kosch-Nagl 903 – Erste Ausgabe. Mylius' "im Gartenlaubenstil verfaßte Novellen und Romane fanden bei dem Leserkreis der von ihm redigierten Zeitschriften viel Beifall" (ADB XVIII, 436). – Etwas gebräunt und stockfleckig
Kolportage. - Pitawall, Ernst (d. i. E. H. v. Dedenroth). Die schwarze Dame von Pest und des großen Börsenkrachs Opfer oder Die blutigen und unblutigen Gauner auf und außerhalb der Wiener Weltausstellung. Roman aus der Jetztzeit. 1439 S. (statt 1440). 20,5 x 12,5 cm. Halbleinen d. Z. (fleckig und berieben) mit hs. RSchild. Berlin, Werner Große, (1874).
Kosch-Nagl 1175. – Erste Ausgabe des historischen Sensationsromans. – Es fehlt das Schlussblatt, wohl mit Verlagsanzeigen. Der Text ist komplett. Titel mit vertikaler Quetschfalte, das Schlussblatt breit hinterlegt. Papierbedingt gebräunt.
Kolportage. - Reinfels, C. (d. i. E. A. König). Pistole u. Feder oder: Ein Kampf auf Tod und Leben. Romantische Erzählung der Gegenwart. 1152 S., 1 Bl. 23,5 x 14,4 cm. Halbleder d. Z. (stärkere Gebrauchsspuren). Köln, Gustav Düster, (1874).
Kosch-Nagl 953. – Erste Ausgabe des seltenen Kolportageromans. Der Verfasser Ewald August König (1833-1888) gilt als einer der ersten modernen deutschen Krimiautoren. – Papierbedingt etwas gebräunt und stockfleckig, letzte Lage lose und mit kleineren Randläsuren.
Nicht im KVK
Kolportage. - Retcliff, (E.). Mara die schöne Bulgarin oder Geheimnisse von Sofia. Historischer Roman aus der Gegenwart. 1924 S. in 2 Bänden. 22 x 15 cm Halbleinen d. Z. (etwas berieben und angestaubt). Dresden, Adolph Wolf, (1866-1867).
Kosch-Nagl 810. – Einzige Ausgabe des seltenen Kolportageromans. – Papierbedingt etwas gebräunt und stockfleckig, Band I anfangs mit Tintenklecks. Kein Nachweis über den KVK.
Kolportage. - Storch, Arthur (d. i. Julius Schneeberger). Die Königsmörder. Historischer Roman. 3 Bände. Mit Holzstichtitel und 20 Holzstichtafeln. 21,5 x 14,5 cm. Moderne Halbleinenbände mit montierten OLieferumschlägen. Wien, Pest und Leipzig, Adolf Hartleben, 1876.
Kosch-Nagl 723. – Erste Ausgabe. – Titel von Band komplett hinterlegt
Kotzebue, August von. Konvolut von drei Werken. Ca. 16 x 10 cm. Illustr. Broschuren d. Z. (2) und ein moderner Pappband. Verschiedene Druckorte, um 1791-1804.
Enthalten: I. Ariadne auf Naxos. Ein tragi-komisches Triodrama. Wien, Wallishausser, 1804. - Goedeke V, 281, 84. Wilpert-Gühring² 101. - Erste Einzelausgabe. - II. Gedicht. Ausbruch der Verzweiflung. Halle, ohne Drucker, (um 1791). - Vgl. Wilpert-Gühring² 19 (zur Erstausgabe von 1791). - Nachdruck. - Etwas fleckig. - III. Der weibliche Jacobiner-Clubb. Ein politisches Lustspiel in einem Aufzug. Leipzig, Kummer, 1792.
Kyaw, Friedrich Wilhelm (Pseud. Gregander). Merckwürdiges Leben und Thaten des weltberühmten Königl. Pohln. und Churfürstl. Sächsischen General-Lieutenants bey der Infanterie, und Commendanten der Vestung Königstein, Friedrich Wilh(elm) Frey-Herrns von Kyau. Mischauflage. 3 Teile in 1 Band. Titel in Schwarz und Rot. Mit gestochenem Portrait und 6 Kupfertafeln. 17,5 x 10 cm. Leder d. Z. (gering berieben und bestoßen) mit reicher ornamentaler RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Cölln (d. i. Eisenach, Wittekind) 1735-1751.
Hayn-Gotendorf III, 647. ADB XVII, 445. Vgl. Estreicher XVII, 349. Weller 78. Faber du Faur 1689, – Mischauflage der zunächst in zwei Teilen, in späteren Ausgaben um einen dritten Band erweiterten anekdotenreichen Vita des für seinen Humor berühmten Satirikers und sächsischen Generalleutnants von Kyaw (1654-1733), der nach verschiedenen Stationen ab 1696 als Günstling am Hof Augusts des Starken wirkte und dort seine Späße trieb. Später "wurde er Commandant des Königstein, wo er vieles noch jetzt Bestehende schuf, eine ausgedehnte Gastfreundschaft übte und seine Besucher durch seine nie versiegende Laune und seine Späße unterhielt; daß letztere zuweilen etwas derb waren, lag im Charakter der Zeit. Mit seinem Gönner August blieb er in vielfachem Verkehr. Unvermählt starb er am 19. Januar 1733 auf dem Königsstein. Mit Unrecht ist er häufig den lustigen Räthen zugezählt worden; dazu stand seine Persönlichkeit zu hoch, war sein Charakter zu edel angelegt. Von den zahlreichen Anekdoten und Schwänken, welche die über Kyaw erschienenen Schriften von ihm erzählen, werden viele auf fremde Rechnung gehören" (ADB). Teil I enthält einen ausführlichen Bericht über den Alchimisten J. H. Klettenberg, der 1719 unter Kyaus Aufsicht in die Gefangenschaft auf dem Königstein kam und 1720 enthauptet wurde. Ferner mit einer Beschreibung der Festung Königstein, einem Langgedicht des gleichnamigen Vetters auf Kyaus 76. Geburtstag u. a. – Fl. Vorsatz mit Blattabschnitt. Etwas braunfleckig oder gebräunt, insgesamt wohlerhaltenes Exemplar mit dem seltenen Teil III, dekorativ gebunden.
La Fontaine, Jean de
Poëme du Quinquina, et autres ouvrages en vers
Los 2102
Schätzung
150€ (US$ 170)
La Fontaine, (Jean de). Poëme du Quinquina, et autres ouvrages en vers. 2 Bl., 242 S. 15,5 x 9 cm. Moderner Pergamentband im Stil d. Z. Paris, Denis Thierry und Claude Barbin, 1682.
Goldsmith L 189. Tchemerzine VI, 403. Cioranescu 38550. Brunet III, 761. Rochambeau 610. 12. – Spätere Ausgabe mit den verbesserten Druckfehlern. – Stellenweise leicht fleckig und gebräunt.
(La Mettrie, Julien Offray de). La facculté vengée. Comédie en trois actes. 182 S., 1 Bl. Mit gestochener Titelvignette. 19,5 x 11,5 cm. Marmorierter Lederband d. Z. (etwas fleckig und lädiert, Gelenke leicht brüchig) mit RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Paris, Quillau, 1747.
Brunet III, 796. Hoefer XXIX, 214. – Erste Ausgabe. Julien Offray de La Mettrie (1709-1751), Philosoph und Leibarzt Friedrichs II., galt bei seinen Zeitgenossen als enfant terrible der Aufklärung. – Teils stärker fleckig, hinterer fliegender Vorsatz mit hs. Nummern. Gutes Exemplar.
Leibniz, Gottfried Wilhelm. Opera Omnia, nunc primum collecta, in classes distributa, praefationibus & indicibus exornata, studio Ludovici Dutens. 11 Teile in 6 Bänden. Mit gestochenem Portrait, 41 gefalteten Kupfertafeln, einigen schematischen Textholzschnitten und typographischer Falttabelle. 24,5 x 19,5 cm. Pergament d. Z. (4; etwas fleckig und berieben, Deckel schwach geworfen) mit goldgeprägtem RSchild bzw. modernes Bibliotheksleinen (2). Genf, Frères de Tournes, 1768.
Brunet III, 950: "Collection très recherchée". DSB 8, 166. Ravier 473. Faber du Faur 1544. Roller-G. II, 93. Cantor IV, 17. – Erste Gesamtausgabe, besorgt durch den Historiker und Mathematiker Louis Dutens (1730-1812). Die Tafeln zeigen Versteinerungen, geometrische Figuren, die berühmte Rechenmaschine etc. – Stellenweise leicht fleckig oder schwach gebräunt. Titel mit dezentem Besitzstempel.
Leibniz, Gottfried Wilhelm. Theodicee, das ist, Versuch von der Güte Gottes, Freyheit des Menschen, und vom Ursprunge des Bösen, bey dieser vierten Ausgabe durchgehends verbessert, auch mit verschiedenen Zusätzen und Anmerkungen vermehrt von Johann Christoph Gottsched. 12 Bl., 64, 843 S., 25 Bl. Mit gestochenem Portrait und gestochenem Faltkupfer. 18 x 11,5 cm. Schlichter etwas späterer Interims-Pappband (stärker fleckig und beschabt, mit hs. RTitel). Hannover und Leipzig, Erben Nicolaus Förster, 1744.
Goedeke III, 361, VI, 34. Fromm 23816. – Erste von Gottsched besorgte Ausgabe, der die ältere Übersetzung von G. Richter nach der zweiten französischen Ausgabe überarbeitete und besonderen Wert auf die Präzision des sprachlichen Ausdrucks legte. "Eines der wichtigsten und einflussreichsten Werke des Hochbarock" (Seebaß-Kistner). Die Kupfertafel illustriert die Beschreibung der von Leibniz erfundenen Rechenmaschine. – Schwach braunfleckig, Innengelenke leicht angeplatzt, Titel mit modernem Namensstempel.
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