Breslau
Konvolut von 10 Holzschnitten und teils kolorierten Kupferstichen
Los 243
Zuschlag
1.000€ (US$ 1,149)
Breslau. Konvolut von 10 Holzschnitten und teils kolorierten Kupferstichen. 9,5 x 18 cm bis 38 x 29 cm (Plattenrand). Unter Glas mit Passepartout in teils goldgeprägten Holzprofilleisten. Verschiedene Orte und Drucker, 1500-1791.
Vorhanden sind: I. Hartmann Schedel. Presslau. Kolorierter Holzschnitt aus der verkleinerten "Weltchronik". Augsburg 1500. - II. Matthäus Merian. Abris der Landscafft Schlesien samt der Angrentzeten Königreich und Ländern. Kupferkarte. Frankfurt 1646. - III. Derselbe. Wratislauia. Breßlaw. Kupferkarte. 1650. - IV. Plan der Bataille, 22. Nov. 1757 . bey Breslau. Kolorierter Kupferstich. Um 1760. - V. Martin Engelbrecht. Prospect der Kirch und Closters zu S. Dorothea auf der Schweidnitzischen gasse der P. P. Minoriten. Teils kolorierter Kupferstich von M. Steidlin nach F. B. Werner. Augsburg, M. Engelbrecht, um 1740. - VI. Derselbe. Prospect der Herr Praelatur von S. Vincentz Stifft und desselben Forhotels. Kupferstich von M. Steidlin nach F. B. Werner. Augsburg, M. Engelbrecht, um 1740. - VII. Derselbe. Prospect deß Gymnasü Mariae Magdalenae mit ümligender gegend. Kupferstich von M. Steidlin nach F. B. Werner. Augsburg, M. Engelbrecht, um 1740. - VIII. Das Fürstenthum Bresslau zum Bresslauischen Ober Amt gehörig. Grenzkolorierter Kupferkarte mit 3 Insetkarten. Berlin, Schleuen, um 1774. - IX. Vue de l'eglise de St. Marie Madelaine à Breslau. Guckkastenblatt. Kolorierter Kupferstich. Augsburg ca. 1760. - X. Franz J. J. von Reilly. Des Herzogthums Schlesien Fürstenthümer Sagan und Glogau oder die zur glogauischen Kammer gehörigen Kreise Glogau, Freystadt, Guhrau, Sprottau, Grünberg, Schwibusin, u. Sagan mit der freyen Standesherschaft Beuthen-Carolath. Nro. 106". Grenz- und flächenkolorierte Kupferstichkarte von Franz J. J. von Reilly. Wien, Reilly, 1791. – Teils papierbedingt gebräunt, mit Falzen und kleineren bis größeren Gebrauchsspuren. Nicht ausgerahmt, Versand nur ohne Rahmen.
Friedrich II., der Große
Mémoires pour servir à l'histoire de la maison de Brandebourg (+ Beiband)
Los 245
Zuschlag
200€ (US$ 230)
(Friedrich II., der Große). Mémoires pour servir à l'histoire de la maison de Brandebourg. [Und:] Oeuvres du Philosophe de Sans-Souci. 2 Bände. 1 Bl., XIV, 416 S.; 357, 62 S. Mit 2 mehrfach gefalteten Stammtafeln. 21 x 13,5 cm. Leder d. Z. (stärker berieben, stellenweise restauriert) mit RVergoldung und RSchild sowie doppelten Deckelfileten. "Au Donjon du Chasteau. Avec Privilège d'Apollon", 1750 (d. i. Paris 1760).
Vgl. Preuß 51f. und 117ff. Nicht bei Leithäuser. – Nicht autorisierter Nachdruck. Erschien unter dem vorgebundenen Gesamttitel "Oeuvres du Philosophe de Sans Souci", vol. 1-2. I. Friedrich II. hatte seine Geschichte des Hauses Brandenburg zuerst 1747 bis 1749 in drei Folgen der "Histoire de l'Académie Royale des Sciences et Belles Lettres" veröffentlicht. Seit 1750 erschienen diverse Nachdrucke, erst 1751 eine "Originalausgabe" mit königlichem Privileg. Die vorliegende vollständige Ausgabe entspricht inhaltlich der vom König selbst besorgten Prachtausgabe von 1751. Neben den in allen Nachdrucken enthaltenen Stücken sind wie dort der Brief an Prinz Heinrich, ein "Discours Preliminaire", die Abhandlungen "Du Gouvernement ancien et moderne du Brandebourg" und "Du Militaire" sowie "Dissertation sur les Raisons ..." enthalten, zusätzlich die Elogen auf Jordan und Goltze. Die hier ebenfalls vorhandene Geschichte Friedrich Wilhelms ist in anderen Nachdrucken seit 1758 erschienen. - II. Seine Dichtungen gab Friedrich II. erstmals 1750 dreibändig in kleiner Auflage mit dem Titel "Oeuvres du Philosophe de Sans-Souci" heraus, deren Band I "Le Palladion" er jedoch rasch zurückzog. Sämtliche Oden und poetischen Episteln der Bände II und III jener ersten Quartausgabe (ohne 6 Epigramme und einen kleinen theoretischen Traktat) sind in Band II der vorliegenden Ausgabe enthalten, zusätzlich 2 weitere Oden und 4 Episteln sowie "L'Art de la Guerre". – Etwas gebräunt und stockfleckig, eine Stammtafel mit hinterlegter Fehlstelle mit etwas Buchstabenverlust. Vorsätze mit Besitzvermerk von 1914.
Ausstellung Friedrich der Große in der Kunst
Veranstaltet von der Kgl. Akademie der Künste zu Berlin
Los 246
Zuschlag
180€ (US$ 207)
Friedrich II., der Große. - Ausstellung Friedrich der Große in der Kunst 1712 (bis) 1912. Veranstaltet von der Königlichen Akademie der Künste zu Berlin. Mit einem Vorwort über die Werke der älteren Kunst von Paul Seidel und einem Vorwort über die Werke der neueren Kunst von Alexander Amersdorffer. 65 S., 1 w. Bl. Mit 110 Tafeln in Photogravüre. 40 x 30 cm. OHalbpergamentband (Kanten etwas beschabt) mit schwarz geprägtem RTitel und KGoldschnitt. Berlin, (Photographische Gesellschaft), 1912.
Erste Ausgabe. Eines von 255 nummerierten Exemplaren auf holländischem Büttenpapier (Gesamtauflage: 315 Ex.) des "grossen Katalogwerkes" (Druckvermerk). Die Ausstellung ehrte den Preußenkönig anlässlich des 200. Jahrestages seiner Geburt mit diesem Monumentalwerk, in dem die 292 Exponate der Ausstellung beschrieben und abgebildet sind. – Ohne das Frontispiz; vor allem die Seidenpapierhemdchen vor den Abbildungen meist etwas stockfleckig; insgesamt gutes Exemplar.
Hertzberg, Ewald Friedrich, von
Historische Nachricht von dem lezten Lebensjahre Königs Friedrich, des Zweyten, von Preussen
Los 247
Zuschlag
100€ (US$ 115)
Friedrich II., der Große. - Hertzberg, (E. F. v). Historische Nachricht von dem lezten Lebensjahre Königs Friedrich, des Zweyten, von Preussen. Vorgelesen in der öffentlichen Versammlung der Akademie den 25sten Jenner 1787. 79 S. 17,5 x 10,5 cm. Schlichter Pappband d. Z. (etwas fleckig und berieben) mit goldgeprägtem RSchild. O. O. u. Dr. 1787.
VD18 11244410. – Eine von zwei im selben Jahr erschienenen deutschen Übertragungen aus dem Französischen, verfasst durch den preußischen Staatsmann Ewald Friedrich von Hertzberg (1725-1795). – Stockfleckig. – Vorgebunden: (Johann Ferdinand Gaum). Lebensbeschreibung Kaiser Josephs II. bis an seinen Tod. Aus authentischen Quellen. 253 (recte: 251) S. Mit gestochenem Portrait und Holzschnitt-Titelvignette. Frankfurt und Leipzig 1790. - VD18 11747188. - Erste Ausgabe der Biographie. - Etwas stockfleckig.
Hagen, Thomas Philipp von der
Beschreibung der Stadt Freyenwalde
Los 250
Zuschlag
140€ (US$ 161)
Hagen, Thomas Philipp von der. Beschreibung der Stadt Freyenwalde, des dasigen Gesundbrunnens und Alaun-Werks. Aus Urkunden und glaubhaften Nachrichten zusammengetragen. 2 Bl., 124 S., 1 Bl. Mit gestochener Titelvignette von J. C. Krüger und 8 (7 gefalteten) Kupfertafeln. 25 x 20 cm. Halbleder d. Z. (fleckig und berieben, Kanten beschabt, Kapitale mit Lederstreifen überklebt). Berlin, Pauli, 1784.
Kuhn 310. NDB VII, 482. Ferchl 210. Schreckenbach, Brandenburg, 14053. – Einzige Ausgabe der frühen Beschreibung des märkischen Kurbades an der Oder, eines "Lieblingsbades der Hohenzollern". Der Verfasser war "seit etwa 1770 Inhaber hoher staatlicher und ständischer Ämter. Von seinen literarischen Werken haben insbesondere die lokalgeschichtlichen durch Quellenbenutzung und genealogische Angaben bleibenden Wert". Die Tafeln zeigen Grundrisse, Pläne und Ansichten aus der Vogelschau. – Etwas gebräunt und braun- oder stockfleckig, Vorsatz und Titel mit überklebtem Besitzeintrag, die erste Tafel mit dezenten Markierungen.
Klockhoff, H.
Carte topographique des environs de Berlin, Potsdam & Spandow
Los 251
Zuschlag
140€ (US$ 161)
Klockhoff, H. Carte topographique des environs de Berlin, Potsdam & Spandow. Kupferkarte. 44,5 x 71,5 cm (Plattenrand). Amsterdam 1780.
Seltene Karte von dem Kupferstecher H. Klockhoff (keine Lebensdaten vorhanden). Dargestellt ist das Gebiet um Berlin, Potsdam und Spandau. – Leicht gebräunt und mit Randläsuren und kleinen Einrissen. – Dabei: Potsdam vom Babelsberge. Chromolithographie. 27 x 42,5 cm(Darstellung). Unter Glas mit Passepartout in goldgeprägter Holzprofilleiste. Um 1860.
Königliche Museen zu Berlin
. Verzeichniss der ehemals zu der Giustianischen jetzt zu den Königlichen Sammlungen gehörigen Gemälde
Los 252
Zuschlag
70€ (US$ 80)
Königliche Museen zu Berlin. Verzeichniss der ehemals zu der Giustianischen jetzt zu den Königlichen Sammlungen gehörigen Gemälde. 56 S. 16,5 x 9 cm. Fadenheftung mit verstärktem Rücken. Berlin, Louis Quien, 1821.
Zweite Ausgabe. Die erste Ausgabe erschien 1818. Aufgelistet sind alle "giustianischen" Gemälde, die zur Königlichen Gemäldesammlung in Berlin gehören. – Stockfleckig und leicht gewellt. Sehr selten. Von uns konnte nur ein Exemplar aus dem Jahre 1821 an der Humbold Universitäts Bibliothek von Berlin bestimmt werden.
Lindemann, August. Die Markthallen Berlins. Ihre baulichen Anlagen und Betriebseinrichtungen. Im Auftrage des Magistrats dargestellt. 2 Bl., 90 S., 1 Bl. Mit mehreren Textabbildungen und 33 teils mehrfach gefalteten und farbigen Plänen, photographischen Abbildungen und Grundrissen auf Tafeln. 39,5 x 27 cm. OHalbleinen (etwas berieben, bestoßen und fleckig) mit Rück- und DTitel. Berlin, J. Springer, Berlin 1899.
Berlin-Bibl. S. 747. – Eine Monographie von August Lindemann (1842-1921) über die Lebensmittelversorgung Berlins. Mit umfangreichem Statistiken, Bewertungen und Ideen in Form von Plänen, Grundrissen und Ansichten der Markthallen.
"Die geordnete Versorgung grosser Städte mit Lebensmitteln ist eine Angelegenheit von so weitreichender volkswirtschaftlicher Bedeutung, dass es nur naturgemäss erscheint, wenn sie in neuerer Zeit für die städtischen Verwaltungen einen Gegenstand besonderer Fürsorge gebildet hat" (Einleitung). – Titel mit kleinem Einriss und ausgeschiedenem Bibliotheks-Stempel. Leicht fingerfleckig sonst gutes Exemplar.
Pischon, Carl Nathanael
Urkundliche Geschichte der kurmärkischen Stadt Treuenbrietzen
Los 255
Zuschlag
100€ (US$ 115)
Pischon, Carl Nathanael. Urkundliche Geschichte der kurmärkischen Stadt Treuenbrietzen und Umgegend, nach den ungedruckten und gedruckten Quellen beschrieben. VII, 266, V S., 1 Bl., 111, XXX S. Mit lithographischem Faltplan und lithographischer Tafel. 19,5 x 14 cm. Halbleinen d. Z. (etwas berieben und bestoßen). Treuenbrietzen, A. Hannebohn, 1871.
Nicht bei Engelmann. – Seltener einziger Druck der brandenburgischen Kleinstadtchronik. Die Tafel zeigt das Stadtwappen, umgeben von vier Ansichten. – Etwas braun- oder stockfleckig. Fl. Vorsatz mit privater Widmung.
Potsdam
50 teils farbige Lithographien mit Ansichten von Potsdam
Los 256
Zuschlag
750€ (US$ 862)
Potsdam. 50 teils farbige Lithographien mit Ansichten von Potsdam auf Papier montiert. 15 x 19,5 cm. Mit Passepartout. Berlin, Alexander Duncker, um 1860.
Zahlreiche Darstellungen von bekannten Gebäuden im Raum Potsdam, zum Beispiel: "Wagenitz", "Cammer", "Nennhausen", "Cöthen", "Boytzenburg", "Kartzow", "Trampe", "Lübbenow", "Stolpe", "Friedrichsfelde", "Baruth", "Bornstädt", "Ringenwalde", "Brunn", "Blankenfelde", "Schöneiche", "Roskow", "Suckow", "Jagow", "Görlsdorf", etc. – Knapp beschnitten sonst sehr gut erhalten.
Potsdam
Prospect des Königl. Luft Schlosses und Gartens Sans Soucs
Los 257
Zuschlag
100€ (US$ 115)
Potsdam. Prospect des Königl. Luft Schlosses und Gartens Sans Soucs, bei Potsdam. Kupferstich von Johann David Schleuen. 21 x 32,5 cm (Plattenrand). Unter Glas mit Passepartout in golgeprägter Holzprofilleiste. Um 1740.
Etwas feuchtfleckig. Nicht ausgerahmt, Versand nur ohne Rahmen.
Probst, Johann Friedrich. Berlin. Zweiteilige Panoramaansicht Berlins von Georg Hertel nach Friedrich Bernhard Werner in Kupferstich von 2 Platten gedruckt und zusammenmontiert. 30 x 99 cm (Plattenrand). Unter Glas mit Passepartout in goldgeprägter Holzprofilleiste. 38,5 x 108 cm (Plattenrand) 47 x 115 cm. Augsburg, Jeremias Wollf, um 1760.
Ernst I, 589f. Werner 137. – Schöne, suggestive Berlin-Vedute von dem Augsburger Kupferstecher Johann Friedrich Probst (1721-1781), dessen Spezialität das Anfertigen von meist großen Panoramaansichten war (vgl. Thieme-Becker XXVII, 411. Gier-Janota 592) nach einer Zeichnung von Friedrich Bernhard Werner (1690-1776), einem der bedeutendsten europäischen Ansichtenzeichner. Das dekorative Panorama zeigt die Kurfürsten-Residenzstadt Berlin mit ihren zahlreichen Kirchtürmen, Klöstern, Palästen und Bürgerhäusern. Zentral steht die Marien- und Nikolaikirche, darüber schwebt in einem Schriftband der Titel: "Berlin". Des Weiteren erwähnt die Legende unterhalb der Darstellung die Domkirche, das Residenzschloss, die Akademie der Künste, das Zeughaus und vieles mehr. Links, im Hingergrunde des barocken Turmes der Sophienkirche, ziehen sich die sanften Hügeln vom heutigen Prenzlauer Berg mit seinen Windmühlen bis zum Horizont, rechts schließen die "Schönen Berge" als einzige Erhebungen an. Den vorderen Rahmen bildet das nördliche Spreeufer mit einigen Lastkähnen und hier und da vereinzelte Staffagefiguren. – Stärker papierbedingt gebräunt, lichtrandig mit hinterlegtem Falz. Nicht ausgerahmt, Versand nur ohne Rahmen.
Schadow, Johann Gottfried. Büste der Friederike, Herzogin zu Mecklenburg aus der "Prinzessinnengruppe". Skulptur im Steingussverfahren. Höhe ca. 52 cm. Breite ca. 35 cm. Tiefe ca. 26 cm. Gewicht ca. 50 kg. England 20. Jahrhundert.
Die aus der sogenannten "Prinzessinnengruppe" herausgelöste Büste der Friederike von Preußen (1778-1841), der jüngeren Schwester, der Kronprinzessin Luise, die später mit ihrem Gemahl Friedrich Wilhelms III. den Thron der Hohenzollern besteigen sollte. Friederike heiratete Herzog Leopold IV. von Anhalt-Dessau, was ihr den Titel der Herzogin eintrug. Nachdem der bedeutende klassizistische Bildhauer Johann Gottfried Schadow (1764-1850) die Büsten der beiden Prinzessinnen erst einzeln modelliert hatte - Friederike war zu dieser Zeit gerade etwa 16 Jahre alt, schuf er zunächst ein Gipsmodell der Gruppe, bevor er sich zwischen 1795 und 1797 an die Ausfertigung als Marmorskulptur machten, die heute in der Alten Nationalgalerie in Berlin ausgestellt wird.
Die hier in sehr feiner Manier aus schwerem, tonigen Steinguss hergestellte Büste Friederikes gehört zu den wenigen Exemplaren, die in dieser Form nachweisbar bzw. noch erhältlich sind. Sie unterscheidet sich deutlich in Qualität und Massivität von zahlreichen Gipsnachbildungen, wurde hier möglicherweise in wenigen Einzelstücken in einer englischen Steinguss-Werkstatt hergestellt.
– Wenige Einschlüsse, Witterungsspuren, unwesentliche Fugrisse oder Oberflächenverfärbungen, insgesamt von sehr guter Gesamterhaltung.
Scriptores rerum Brandenburgensium
quibus historia Marchiae Brandenburgensis
Los 264
Zuschlag
100€ (US$ 115)
Scriptores rerum Brandenburgensium quibus historia Marchiae Brandenburgensis eiusque variae mutationes et transitus rerum ab origine gentis ad nostra usque tempora recensentur et illustrantur. 8 Teile (durchgehend paginiert) in 2 Bänden. VIII S., 4 Bl., 574 S.; VIII S., 4 Bl., 710 S. Mit 2 wiederholten gestochenen Titelvignetten, Kupfertafel und 4 typograpischen Falttafeln. 21 x 17 cm. Halbpergament d. Z. (etwas stärker fleckig und berieben, etwas bestoßen, Rücken von Band II angeplatzt). Frankfurt an der Oder, Christian Kleyb, 1751-1753.
Erste Ausgabe der von Joachim Ludwig Schmelzeisen herausgegebenen Sammlung von Aufsätzen zur Geschichte der Mark Brandenburg. Jeder der Einzelteile mit eigenem Bandtitel (Erscheinungsjahre 1742-1753). – Gebräunt und braunfleckig, Jedes Titelblatt mit neuerem Namensstempel. – Beigebunden: (Ewald Friedrich Herzberg). Dissertation qui a remporté le prix proposé par L'academie royale des sciences et belles lettres, sur les anciens habitans des Marches. 8 Bl., 132 S. Berlin, Haude und Spener, 1753. - VD18 90315359.
Spiker, Samuel Heinrich. Berlin und seine Umgebungen im neunzehnten Jahrhundert. Eine Sammlung in Stahl gestochener Ansichten nach an Ort und Stelle aufgenommenen Zeichnungen von Mauch, Gärtner, Biermann und Hintze nebst topographisch-historischen Erläuterungen. 1 Bl., X, IV, VI, II S., 1 Bl. 165 S. Mit Stahlstichtitel mit Vignette, Holzstich-Wappentafel (in Pag.) und 52 Stahlstichtafeln mit 104 Ansichten. 25,5 x 20 cm. Leinen d. Z. (etwas berieben, Rücken und Deckel großflächig ausgeblichen, Ecken und Kapitale etwas bestoßen) mit goldgeprägtem RTitel. Berlin, Georg Gropius, 1833.
Berlin-Bibliographie 65. Andres 202. – Erste Ausgabe des klassischen Ansichtenwerks mit ausführlicher Darstellung des Berliner Stadtbildes zur Schinkelzeit, von großem dokumentarischen Wert. Die kulturhistorisch bedeutsamen Abbildungen bieten einen aufregenden Rundgang durch das Berlin des 19. Jahrhunderts. Unter den abgebildeten Bauten befinden sich das Schloss Bellevue in Tiergarten, der Berliner Dom, die Charité sowie zahlreiche Kirchen. Die qualitätsvollen Ortsbeschreibungen runden dieses eindrucksvolle Werk ab. Der gestochene Titel mit einer der "Ansicht von Berlin vom Kreuzberge aus gesehen". – Etwas stockfleckig, vereinzelte schmale Wasserrändchen, sonst wohlerhalten. Exlibris. Mit den vier Subskribentenverzeichnissen, die in vielen anderen Exemplaren fehlen.
Springer, Robert. Berlin. Die deutsche Kaiserstadt nebst Potsdam und Charlottenburg mit ihren schönsten Bauwerken und hervorragendsten Monumenten. Eine malerische Wanderung in Buch und Bild für Einheimische und Fremde. Zweite Auflage. 4 Bl., 247 S. Mit gestochenem Titel mit Vignette und 47 Stahlstichansichten. 25,5 x 16,5 cm. OLeinen (etwas berieben und bestoßen) mit Schwarz- und Goldprägung. Frankfurt, H. Bokelmann, 1883.
Vgl. Berlin-Bibliographie 53 (erste Ausgabe Darmstadt 1876). – Das bekannte Ansichtenwerk mit "photographisch treu ausgeführten Original-Stahlstichen". Die Tafeln zeigen eine Gesamtansicht, Schloss, Domkirche, Altes Museum, Nationalgalerie, Kronprinzenpalais, Universität, Schlossbrücke, Zeughaus, Opernhaus, Bibliothek, Kaiserpassage, Brandenburger Tor, Synagoge in der Oranienburger Straße etc., ferner das Borsigwerk, die Schlösser in Charlottenburg, Tegel, Potsdam usw. – Textblätter regelmäßig schwach gebräunt, wenig stock- und braunfleckig, wohlerhalten.
Wagner, Alexander. Berlin erwartet seine Gäste. Farbige Offsetlithographie. 84 x 59 cm. Im Wechselrahmen. Verkehrsamt Berlin (1949).
Plakat für eine der ersten Nachkriegs-Werbeaktionen der Stadt Berlin (Druck: E. Zander, Berlin). Ein Bär mit Blumenstrauß sieht einem (unsichtbaren) Besucherstrom entgegen. Das Verb "erwarten" weckt die Assoziation an eine herausgeputzte Familie, die die Schwiegermutter am Sonntagnachmittag zu Kaffee und Kuchen eingeladen hat. Auf dem Tisch die gehäkelte Decke. In Berlin allerdings standen zu diesem Zeitpunkt noch die Ruinen, bewusst stapelte man tief. Erst später gabe man sich euphorischer und freute sich auf Touristen. – Sehr gut erhalten. - Versand nur ohne Rahmen.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.
Galerie Bassenge
Erdener Str. 5A
14193 Berlin
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr
Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
E-Mail: info (at) bassenge.com
Impressum
Datenschutzerklärung
© 2026 Galerie Gerda Bassenge
Galerie Bassenge
Erdener Str. 5A
14193 Berlin
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr
Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
E-Mail: info (at) bassenge.com
Impressum
Datenschutzerklärung
© 2026 Galerie Gerda Bassenge