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Lot 2550, Auction  127, Adamović, Lujo, 6 Briefe an einen Fachkollegen. 1888-1889

Adamović, Lujo
6 Briefe an einen Fachkollegen. 1888-1889
Los 2550

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200€ (US$ 227)

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Adamović, Lujo, österreich-ungarischer und jugoslawischer Botaniker, Spezialist für die Vegetation der Balkanhalbinsel und der Dinariden, Direktor des Botanischen Gartens Belgrad "Jevremovac" und Privatdozent in Wien (1864-1935). 6 eigh. Briefe m. U. In deutscher Sprache. 15 S. Kl.-8vo, teils Doppelblätter. Ragusa (Dubrovnik) und Plitvice, 17.VI.1888 - 8.I.1889.
Umfangreiche Korrespondenz an einen namentlich nicht genannten Fachkollegen, vermutlich tätig im Landesmuseum, mit wissenschaftlichen und persönlichen Mitteilungen. Adamović übersendet seinem Korrespondenten neben den Briefen mehrfach gepresste Pflanzenexemplare auf Bögen. In einem Schreiben entschuldigt er sich für die mangelhafte Auswahl der Belege: "Tief gekränkt, dass Sie mit den Pflanzen nicht zufriedengestellt wurden, beeile ich mich, Sie um Verzeihung zu bitten. Ich habe es selbst vorausgesehen, dass die Pflanzen nicht passend sind, wollte aber Ihrem Wunsche baldigst entsprechen." Die Briefe behandeln neben botanischen Fragen u. a. das Alpen-Leinkraut (Linaria alpina), auch persönliche Themen. So erwähnt Adamović eine Erkrankung, die ihn "für 20 Tage nicht die Feder in die Hand greifen" ließ, sowie den Tod seines Bruders, der ihn tief erschütterte: "Ich hätte es bedeutend früher getan, kam aber leider nicht dazu wegen einer kleinen Geistesstörung infolge der, durch den Tod meines inniggeliebten Bruders, hervorgerufenen Verzweiflung." Darüber hinaus äußert er sich zu Buchpreisen und zu seiner Übersetzungstätigkeit ins Serbische sowie zu Schwierigkeiten im Zusammenhang mit Publikationen. Mehrfach bittet er seinen Korrespondenten um finanzielle Unterstützung bzw. die Begleichung offener Forderungen: "Was Preis anbelangt, werde ich mit jedem Preis, was Sie mir setzen, zufrieden und vollkommen einverstanden sein. Nur möchte ich Sie höflich bitten, so gütig zu sein, mir sobald als tunlich das Geld anzuweisen wollen ... Da Ihnen meine Verhältnisse ganz genau bekannt sind, werden Sie auch diese Frechheit entschuldigen, indem Sie sich des ital. Sprichwortes ogni goccia bagna erinnern können / ein jedes Tröpfchen macht nass". – Papierbedingt gebräunt, kaum stockfleckig.

Lot 2551, Auction  127, Baer, Karl Ernst von, Brief an einen Professor wegen einer Buchauktion. Um 1870

Baer, Karl Ernst von
Brief an einen Professor wegen einer Buchauktion. Um 1870
Los 2551

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450€ (US$ 511)

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Baer, Karl Ernst von, Mediziner und Naturforscher, Embryologe, Zoologe, Anthropologe, Geograph und Forschungsreisender, Professor in Königsberg und St. Petersburg (1792-1876). Eigh. Brief m. U. "Dr v Baer". 1 S. Doppelblatt. Gr. 8vo. O. O. 4.IX. (wohl um 1870).
An einen Professor, den er bittet, bei einer Buch-Auktion auf Verschiedenes, darunter die "Zeitschrift für Wissenschaftliche Zoologie", für sich (v. Baer) zu bieten. "... Haben Sie die Güte, bis 7 Rtl zu gehen, weiter möchte ich nicht. - Unter den kleinen Flugschriften sind auch einige, die ich zwar nicht kenne, aber kennen lernen möchte. Auf 3 derselben bitte ich für mich bis zu der mir auf dem Beiblatt notirten Höhe freundlichst zu bieten ...".

Lot 2552, Auction  127, Becker, Alexander, 4 Briefe und Karte an Fachkollegen. 1884-1897

Becker, Alexander
4 Briefe und Karte an Fachkollegen. 1884-1897
Los 2552

Schätzung
280€ (US$ 318)

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Becker, Alexander, russlanddeutscher Organist, Entomologe und Botaniker, tätig im Gebiet des Kaukasus und der unteren Wolga (1818-1901). 4 eigh. Briefe und 1 Karte m. U. Zus. 9 S., eng beschrieben. Sarepta, 16.XII.1884 - 25.IV.1897.
An verschiedene Fachkollegen, darunter die österreichischen Botaniker Richard Wettstein (1863-1931) und Eugen von Halácsy (1842-1913). Fachkorrespondenz über botanische Präparate, Pflanzensendungen und Artenbestimmungen, Preisverhandlungen sowie den Austausch wissenschaftlicher Materialien. Mit Mitteilungen "von der Flora der Sarepta", Danksagungen für Ertragsauszahlungen und Hinweisen auf den Verkauf und Weiterverkauf seiner Pflanzenpräparate und weiteres mehr. – Ein Brief von 1884 papierbedingt etwas stärker gebräunt und mit Faltspur am Rand.

Lot 2553, Auction  127, Bernoulli, Carl Gustav, Brief an Eugen v. Halacsy. Guatemala 1869.

Bernoulli, Carl Gustav
Brief an Eugen v. Halacsy. Guatemala 1869.
Los 2553

Schätzung
450€ (US$ 511)

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Bernoulli, Carl Gustav, Schweizer Arzt, Botaniker und Forschungsreisender sowie Mitglied der Basler Gelehrtenfamilie Bernoulli, bekannt durch seine botanischen und archäologischen Forschungen in Mittelamerika (1834-1878). Eigh. Brief m. U. 2 S. 8vo. Mazatenango (Guatemala), 11.IV.1869.
An an den Wiener Botaniker Eugen von Halacsy (1842-1913). Bernoulli schreibt aus Mazatango (Guatemala) und berichtet: "... Seit vorigem Dezember bin ich wieder in meiner amerikanischen Heimath zurück", er habe sich jedoch erst jetzt melden können, "weil es mir bisher unmöglich gewesen ist, mich mit Botanik zu beschäftigen". Seine "Arbeiten in meiner Hacienda" und die "medizinische Praxis" hätten "alle meine Zeit in Anspruch genommen". Er teilt mit, dass er nach einer Reise in die Hauptstadt "nun wieder etwas mehr Ruhe" habe und sich "ein wenig aufs Beobachten und Sammeln legen" könne. Eine neue botanische Sendung nach Europa stellt er in Aussicht, merkt jedoch an, dass "Orchideen ... wahrscheinlich auch nicht sehr viele dabei sein" würden, "da die Hauptblüthezeit für diese Familie" gerade vorüber sei. Überdies schildert Bernoulli einen dramatischen Zwischenfall auf der Reise: "... Auf meiner Reise hierher habe ich an der Küste von Cuba Schiffbruch gelitten und [bin] nur mit Noth mit dem Leben davongekommen." Dabei habe er sein "sämtliches Gepäck verloren, damit auch alle meine geographischen und botanischen Notizen", einschließlich jener Aufzeichnungen, "die Sie mir mitgetheilt hatten". Trotz dieses Rückschlags hofft er, "sobald ich eine Sendung nach Europa machen kann", wieder schreiben zu können. – An den Ecken leicht angeschmutzt, gefalzt und mit geringen Gebrauchsspuren.

Lot 2554, Auction  127, Bernoulli, Johann III, Brief an den Bibliotheks-Sekretär F. W. Strieder in Kassel. 1781

Bernoulli, Johann III
Brief an den Bibliotheks-Sekretär F. W. Strieder in Kassel. 1781
Los 2554

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450€ (US$ 511)

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Bernoulli, Johann III., aus der Schweiz stammender Mathematiker und Kgl. preußischer Astronom, Leiter der Berliner Sternwarte, Mitglied der Berliner Akademie, Ehrenmitglied der russischen Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg, besuchte Kant in Königsberg, wurde in Köpenick beerdigt (1744-1807). Eigh. Brief m. U. "Bernoulli". In deutscher Sprache. 1 S. Doppelblatt mit Adresse und Lacksiegel. 4to. Berlin 9.I.1781.
An den Bibliotheks-Sekretär Friedrich Wilhelm Strieder in Kassel. Begleitschreiben zu einer bestellten Büchersendung, nämlich dem 1. Band von Bernoullis "Sammlung kurzer Reisebeschreibungen" (18 Bde, Berlin 1781-1786). Sendet "die drey von Ihnen gütigst bestellte Exemplare meines ersten Bandes, als 2 andere für Cassel, und drey nach Coblenz, Giessen u. Frankfurth bestimmte, welche ich bitte mit der fahrenden Post, unfrankirt wenn es nicht unmöglich ist, abgehen zu lassen. In eines der Ihrigen lege ich ein Zweyguldenstück Conv. Münze wovon die Hälfte meine Prenumeration auf den 1ten Band der Hess. Gel. Gesch. liquidirt; die andere bestimmt ist, die Ausgaben dieses Transports zu bestreiten ...". Beklagt sich, dass Buchhändler sich weigern, solche Sendungen zu organisieren, und leitet die Nachricht eines Herrn Dohm weiter. - Friedrich Wilhelm Strieders "Grundlage zu einer Hessischen Gelehrten- und Schriftsteller-Geschichte. Seit der Reformation bis auf gegenwärtige Zeiten" erschien in 37 Bänden von 1781 bis 1819 in Kassel und Göttingen.

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Lot 2555, Auction  127, Billroth, Theodor, Signiertes Rezept mit 3 Beilagen. 1879

Billroth, Theodor
Signiertes Rezept mit 3 Beilagen. 1879
Los 2555

Schätzung
200€ (US$ 227)

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Billroth, Theodor, Wiener Chirurg, musikhistorisch durch seine Freundschaft mit Johannes Brahms bekannt (1829-1894). Eigh. Rezept m. U. "Th Billroth". 1 S. Schmal-8vo (17 x 7 cm). Wien 7.VII.1879.
Mit der arzt-üblichen schlechten Schrift stellt Billroth ein Rezept aus, das u. a. Penicillin enthält. - Beiliegend 3 eigenhändig beschriftete Visiten-Karten von gleichfalls berühmten Medizin-Professoren: Emil du Bois-Reymond, Ernst Schweninger und Franz von Soxhlet.

Lot 2556, Auction  127, Bötticher, Adolf, Brief an Rosa von Gerold.1883

Bötticher, Adolf
Brief an Rosa von Gerold.1883
Los 2556

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150€ (US$ 170)

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Bötticher, Adolf, Kunsthistoriker und Denkmalpfleger (1842-1901), technischer Leiter der deutschen Ausgrabungen in Olympia, später Provinzialkonservator für Ost- und Westpreußen. Eigh. Brief m. U. 2 S. auf Doppelblatt. 8vo. Berlin 7.VII.1883.
An die Wiener Schriftstellerin und Salonnière Rosa von Gerold (1829-1907) gerichtet. Bötticher äußert seine Freude über deren Reiseerfahrungen in Griechenland ("... daß auch Ihnen ein freilich nur kurzer Aufenthalt in Athen und Corfu vollen Genuß bereitet hat") und berichtet von seiner angeschlagenen Gesundheit, da er sich "nur langsam von meinem Schlaganfalle erhole, der mich im verflossenen Dezember ereilt hat" und ihn derzeit "nur Krakelfüße machen" lasse. Er hoffe, bald wieder "von Athen und speziell von seiner Burg erzählen" zu können, und erwähnt die geplante Überarbeitung seines 1883 bei Julius Springer in Berlin erschienenen Werkes Olympia. Das Fest und seine Stätte. Nach den Berichten der Alten und den Ergebnissen der Deutschen Ausgrabungen, das "bald einer neuen Auflage bedürfen wird" und "überarbeitet und etwas besser ausgestattet" erscheinen solle. – Mit zwei Faltspuren, zweite Vacat-Seite an der Falz mit kl. Einriss.

Borzì, Antonino
3 Briefe und eine Karte an Eugen von Halácsy. 1876-1880
Los 2557

Schätzung
180€ (US$ 205)

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Borzì, Antonino, italienischer Botaniker, Professor für Botanik an den Universitäten von Messina und Palermo, Direktor des Botanischen Gartens der Universität Palermo (1852-1921). 4 eigh. Briefe m. U. (darunter 2 Doppelblätter und 1 Briefkarte). Zusammen 8 S. Kl.-8vo. 3 Briefe in deutscher, einer in italienischer Sprache. Messina, 9.XII.1876 - 18.VI.1880.
An Eugen von Halácsy (1842-1913), Wiener Botaniker und Arzt ungarischer Herkunft. Vorwiegend fachliche Korrespondenz über den Austausch botanischer Präparate, insbesondere sizilianischer Pflanzen. Borzì entschuldigt sich in einem Schreiben für seine unzulängliche deutsche Sprache und berichtet von seinen durch ungünstige Witterung erschwerten Sammelarbeiten in Messina. In den weiteren Briefen erörtert er den Versand eines Pflanzenpakets über Triest, verweist auf logistische Schwierigkeiten und erwähnt die Vorbereitung von rund hundert sizilianischen Exemplaren, darunter mehrere seltene Arten ("Linaria triphylla, Linaria reflexa, Euphorbia spinosa" u. a.). Ferner kündigt er eine Reise in die Toskana und nach Oberitalien an. – Papierbedingt gebräunt und leicht fleckig.

Lot 2558, Auction  127, Botaniker, Konvolut von 22  Briefen und 5 Briefkarten.Ca 1832-1905

Botaniker
Konvolut von 22 Briefen und 5 Briefkarten.Ca 1832-1905
Los 2558

Schätzung
1.200€ (US$ 1,364)

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Botaniker. - Sammlung von 22 eigenhändigen Briefen und 5 Briefkarten. Ca. 1832-1905.
Briefe und Postkarten von Botanikern und Naturforschern aus Deutschland, der Schweiz, Belgien und Australien, meist von regem wissenschaftlichem und fachbezogenem Inhalt.

Vorhanden: I. Paul Ernst Emil Sintenis, Botaniker und Reiseschriftsteller (1847-1907). 4 eigenh. Briefe. Kupferberg und Çukurova (Südtürkei) 2. II.1874 bis 4. X. 1902. - II. Hans Schinz, Schweizer Forschungsreisender und Botaniker (1858-1941). 1 eigenh. Brief und 1 Karte. Zürich 1892-1889. - III. Max Koch, Botaniker, deutsch-australischer Kaufmann, Seemann, Farmer und Pflanzensammler (1854-1925). 4 Briefe. Lyndhurst 1899-1900. - IV. Alexandre Louis Simon Lejeune, belgischer Arzt und Botaniker (1779-1858). 3 Briefe. 1832-1835. - V. Emilio Levier, Schweizer Botaniker und Mediziner (1838-1911). 5 Briefe und 1 Karte. Florenz 28. XII. 1870 - 31. VII. 1903. - VI. Franz Buchenau, Botaniker und Lehrer (1831-1906). 5 Briefe und 3 Karten. Bremen 1885-1905. - Unterschiedlich erhalten; teils mit altersbedingten Gebrauchsspuren, vereinzelt Knickspuren.

Lot 2559, Auction  127, Dohi, Keizo, Brief und Karte an Rosa von Gerold. 1901

Dohi, Keizo
Brief und Karte an Rosa von Gerold. 1901
Los 2559

Schätzung
300€ (US$ 341)

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"....an einem Orte, wo die Götter in jener reizenden Homer'schen Mythologie ihre Scene gespielt haben!"
Dohi, Keizo, japanischer Mediziner, Begründer der modernen japanischen Dermatologie, Schüler von Moriz Kaposi und Vertreter der "Wiener Schule der Dermatologie" (1866-1931). Eigh. Brief m. U. 3 S. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. Und 1 Visitenkarte mit gedrucktem Namenszug und einer 6-zeiligen eigh. Geburtstagswidmung m. U. Beide Stücke in deutscher Sprache. Tokio, 29.XI.1901.
An die Wiener Schriftstellerin und Salonnière Rosa von Gerold (1829-1907), bekannt durch ihre Reiseliteratur und als Gastgeberin eines literarischen Salons. Dohi erinnert sich an die angenehmen Gesellschaftsabende während seines studienbedingten Aufenthalts in Wien, wo er sich unter Moriz Kaposi (1837-1902) an der dermatologischen Klinik fortbildete. Er empfiehlt ihr zudem seinen Freund, den japanischen Gesandtschaftssekretär D. Hida, Schwiegersohn des bekannten Staatsmannes Graf Inoue Kaoru (1836-1915), mehrfacher japanischen Außenminister der Meiji-Zeit. Beiliegend lässt er ihr zwei kleine Präsent-"Schächtelchen" überreichen. Dohi nimmt am Schluss Bezug auf einen früheren Brief der Adressatin aus Korfu, wo sie sich auf einer ihrer Reisen befand, und schreibt: "Es ist sehr schön von Ihnen, gnädige Frau, daß Sie auch in einer fernen Reise an mich gedacht haben, und gerade an einem Orte, wo die Götter in jener reizenden Homer'schen Mythologie ihre Scene gespielt haben!" - Beiliegend seine Visitenkarte mit gedrucktem Namenszug und Geburtstagsglückwünschen. – Zweifach gefalzt und etwas braun- und stockfleckig. – Beigegeben: H. Watanabe, wohl japanischer Diplomat oder Gelehrter. Eigh. Brief m. U. in englischer Sprache. Doppelblatt. 8vo. (Wien) 30. XII. 1891. - Ebenfalls an Rosa von Gerold adressiert. Einladungsschreiben zum Neujahrsdinner am 5. Januar 1892 bei Familie Watanabe in Wien. Er bittet die Adressatin, gemeinsam mit ihrer Bekannten, einer gewissen Martha Righter, an einem geselligen Abend mit japanischen Gästen teilzunehmen - "For this party all japanese only assemble together to amuse themselves for new year who are all acquainted with you ...".

Lot 2560, Auction  127, Edison, Thomas Alva, Signierte Visitenkarte. Wohl um 1900

Edison, Thomas Alva
Signierte Visitenkarte. Wohl um 1900
Los 2560

Schätzung
300€ (US$ 341)

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Edison, Thomas Alva, amerik. Ingenieur und Erfinder (1847-1931). Visiten-Karte mit eigh. Signatur "Thomas A Edison". 5,5 x 9,5 cm. O. O. (wohl um 1900).
Leichte Gebrauchsspuren.

Lot 2561, Auction  127, Faraday, Michael, Brief an einen Wissenschaftler. 1853

Faraday, Michael
Brief an einen Wissenschaftler. 1853
Los 2561

Schätzung
450€ (US$ 511)

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Faraday, Michael, engl. Naturforscher, einer bedeutendsten Experimentalphysiker, entdeckte zahlreiche physikalische und chemische Gesetze, Namensgeber des "Faradayschen Käfigs" (1791-1867). Eigh. Brief m. U. "M Faraday". 11/2 S. Doppelblatt. 8vo. (London), Royal Institution, 19.XII.1853.
An einen Wissenschaftler, der sich mit einer Bewerbung an ihn gewandt hatte. "... Though I am not familiar with the department of practical knowledges all important as it is, to which they relate yet I can respect ... its matters ...". Erörtert die ihn erwartenden Ansprüche und Probleme. "... How much healthy, mental pleasure must have been added to that portion of engagement which you would desire for the beauty of the country itself ...".

Lot 2562, Auction  127, Faraday, Michael, Brief an einen Mr. Irving. 1856

Faraday, Michael
Brief an einen Mr. Irving. 1856
Los 2562

Schätzung
200€ (US$ 227)

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Faraday, Michael (1791-1867). Eigh. Brief m. U. "M Faraday". 1 S. Doppelblatt. 8vo. (London) Royal Institution, 19.III.1856.
An einen Mr. Irving. Über den Fund eines alten Papiers mit der Beschreibung eines Messgerätes, von Faraday auf das Jahr 1836 datiert. "... I would not at all remember it."

Lot 2563, Auction  127, Freud, Sigmund, Eigenhändiges Diagramm über "Sexualerlebnisse unter Affekt". 1926

Freud, Sigmund
Eigenhändiges Diagramm über "Sexualerlebnisse unter Affekt". 1926
Los 2563

Schätzung
3.000€ (US$ 3,409)

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Freud, Sigmund, österr. Arzt, Begründer der Psychoanalyse (1856-1939). Eigh. Diagramm über Sexualverhalten in Altersstufen. 1 S. Mit einem Umschlag. Quer-gr. 8vo. (Wien, Januar 1926?).
"Sexualerlebnisse, die unter Affekt (Sexdifferenz) erweckt werden, wobei Denkhemmung entsteht". Tabelle mit Freuds Eintragungen von menschlichen Altersstufen mit Zuordnung von Sexualverhalten und dessen Erklärung. Rückseitig 2 Notizen: "Der Freiheit letzter Schluss! (vor-)?". - "Vorsicht! Nicht stürzen!" - Beiliegend ein Briefumschlag, gestempelt Wien 29.I.1926 und adressiert an ein "Fräulein" in Berlin. Ob der Umschlag zu dieser Tabelle gehört, ist nicht ganz sicher.

Gagern, Hans Christoph von
Brief an den Verleger Wilmans. 1808
Los 2564

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120€ (US$ 136)

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Gagern, Hans Christoph Freiherr von, Staatsmann und Historiker, oberster Gerichtspräsident und leitender Minister des Fürstentums Nassau, Vater des Politikers Heinrich von Gagern, ab 1813 in preußischen Diensten unter dem Freiherrn vom Stein, dessen Briefe er auch herausgab (1766-1852). Eigh. Brief m. U. "v Gagern". 11/2 S. 4to. Wiesbaden 10.II.1808.
An den Verleger Wilmans in Frankfurt a. M., dem er das Manuskript zu seinem Buch "Die Resultate der Sittengeschichte. Bd I: Die Fürsten" übersendet und Bedingungen nennt, da das Buch nicht ohne politische Brisanz ist. "... Es wird wohl leserlich seyn. Ob auch lesbar, das ist eine andere Frage. Ich habe so viel Vertrauen auf Ihre Redlichkeit und Rechtlichkeit als auf Ihren Kunstfleiß. Daher genehmige ich ohne Discussion alles was Sie schreiben. Bestimmen Sie den Vorschuß den ich leisten soll ... Sie wählen also gute Setzer und Correctoren. - 1. Es hängt von Ihnen ab auf das Titelblatt den Nahmen des Druckortes und Verlages zu setzen. - 2. Meine Initial-Buchstaben sind so deutlich, daß sich niemand irren wird und das Incognito ist auch nicht mein Zweck. ... 5. Sonst habe ich alles, Dedication, Inhalt etc. so schreiben lassen, wie ich auch wünsche, daß es in der Naehe gedruckt werde ...". - Auf Gagerns "Resultate der Sittengeschichte", die in 9 Teilen bis 1847 erschienen, folgte ab 1813 eine vierbändige "Nationalgeschichte der Deutschen", während Gagern sich zugleich weiterhin bis an sein Lebensende intensiv politisch betätigte.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

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