Ghigini, Giovanni
Sull’abuso della sciringa nell’iscuria vesicale. Italienische Handschrift auf Papier
Los 1046
Schätzung
250€ (US$ 284)
Einzige Abschrift des weltweit einzigen Exemplars einer einzigartigen Schrift
Ghigini, Giovanni. "Sull’abuso della sciringa [sic] nell’iscuria vesicale. Memoria di Giovanni Ghigini chirurgo presso l’artiglieria italiana. In Pavia, presso Giovanni capelli stampatore e libraio, MDCCCIV". Italienischen Handschrift auf Papier. 1 w. Bl., 19 num. S., 3 w. Bl. 28,5 x 20 cm. Fadengeheftet. Pavia nach 1804.
Abschrift in sauberer Kurrent von einer einzigen Hand - eine Manuskriptkopie der gedruckten Ausgabe (Pavia 1804), von der laut Opac Sbn und OCLC, Nr. 560487856, offenbar nur ein Exemplar erhalten geblieben ist, das sich heute in der British Library befindet (aber keines in Italien, keines in Deutschland oder in Frankreich). Dieses Traktat wurde von Sir John Forbes zitiert, "The Cyclopaedia of Practical Medicine III, S. 171)". Der Autor Giovanni Ghigini war 1839 "erster Chirurg und Hofarzt" in Parma. Hier untersucht er den oft tödlichen Missbrauch einer Spritze ("sciringa", heute "siringa") bei Blasenentleerungsstörungen.
Wilhelm V. von Oranien
Gedicht. Niederlanden (Delft?) um 1806
Los 1047
Schätzung
200€ (US$ 227)
Wilhelm V. von Oranien. Gedicht. Niederdeutsche Handschrift auf Papier. 8 nn. Ca. 20-28 Zeilen. Schrift: Niederländische Kurrent. Schriftraum: Format: 20 x 15 cm. Mit Titelkalligraphierung in Sepia. Moderner loser Umschlag. Niederlanden (Delft?) um 1806.
Zeitgenössische Abschrift einer Nänie auf Wilhelm V., Prinz von Oranien-Nassau (1748-1806): "Op de verzaardag van Willem, Den 5de Prince van Orange en Nassau, Plegtig??? geriert den 8. Maart 1787" (Am Begräbnistag von Willem, dem 5. Prinzen von Oranien und Nassau). Das Gedicht beginnt: "Zoo bliefst willem met ons Leven ...". – Saubere Handschrift, gut lesbar, Ränder teils etwas knickspuring und brüchig, nur leicht gebräunt, kaum fleckig. Provenienz: Sammlung Prof. Dr. Gerhard Eis, Heidelberg, Hs. 209.
Kochen und Backen
Handschriftliche Kochbücher aus dem 19. Jahrhundert
Los 1048
Schätzung
400€ (US$ 455)
Kochen und Backen. Handschriftliche Kochbücher aus dem 19. Jahrhundert. 2 Bände. Deutsche Handschrift auf Bütten. 196 hs. S., Bl., 19 l. w. Bl; 93 Bl. Ca. 23 Zeilen. Schrift: Kurrent. Format: 19,5 x 16,5 cm bzw. 21 x 17,5 cm. (1) Pappband d. Z. (beschabt und bestoßen); (1) Halbleinen d. Z. (beschabt, bestoßen, fleckig, Rücken offen und mit Fehlstellen). Preußen (Wittenburg) 1820-1861.
Die beiden Kochbücher stammen aus Preußen und vereinen daher typische deutsche und französische Gerichte, eines ist aus Wittenburg in Mecklenburg. Sie tragen je einen Titel: "Sammlung von mancherley Recepten zum einmachen und Kochen" und "Kochbuch für A. Henninges". Darin finden sich zahlreiche Rezepte und Anleitungen zum Einmachen, Backen, Kochen und Zubereiten von verschiedenen Gerichten aus der preußischen und französischen Küche. Zum Beispiel: "Grüne Erbsen einzumachen", "Sauce Robert", "Créme à la Vanille zu machen", "Tourte de Créme", "Orangen zu machen", "Kirschen Saft zu machen", "Reis-Kuchen zu machen", "Citronen Kuchen zu machen", "Mandelpudding zu machen", "Borstorffer Aepfel Gelée zu machen", "Pflaumen ahn Zwetschen mit zucker zu trocknen", "Zinn-Brey zu machen", "Eier Schnee zu machen", etc. – Papierbedingt gebräunt, etwas braun- und stockfleckig sowie etwas gewellt. Das Kochbuch aus dem Jahre 1861 mit offenem Innensteg ab Blatt 5 sowie etwas feuchtrandig.
Gebett Büchlein
aus Lindenhau im Egerland. Deutsche Handschrift auf Papier.
Los 1049
Schätzung
600€ (US$ 682)
Reich illuminiertes Gebetbuch aus Lindenhau im Egerland
"Gebett Büchlein" aus Lindenhau im Egerland. Deutsche Handschrift auf Papier. 1 Bl., 154 hs. num. S., 2 w. Bl. 16-22 Zeilen. Schriftraum 12,4 x 7,2 cm. Format 16,6 x 10,2 cm. Sepiabraune Handschrift mit kalligraphischen Fraktur-Auszeichnungen in Rot und Blau, Textrahmungen in doppelter Federlinie, illuminiert mit 55 große Zierinitialen "O", Bordüren, Kopf- und Schlusstücken mit floralen Darstellungen, üppiger farbiger Buchschmuck in feiner Gouache sowie 11 ganzseitigen, farbig gouachierten Miniaturen. Schwarzer, strukturgeprägter Kalbslederband d. Z. (bestoßen, leicht beschabt, Bezug mit winzigen Fehlstellen und leicht wellig) mit oxidierter Goldprägung Eckfleurons, Palmettenbordüre und Initialen "A.G. 1834". Lindenhau 1834.
Sehr hübsches, reich illustriertes Gebetbuch zum privaten Gebrauch einer Betschwester mit Initialen "A.G." aus Lindenhau im Egerland, das heutige Lipová u Chebu im Okres Cheb mit wiederholten, vielfach farbig gestalteten Initialen "O" für "O Gott allmächtiger himmlischer Vater", "O liebste barmhertzig Jungfrau Maria", "O liebster güthigster Herr Jesu", "O sanftmüthiges Lämmlein" etc. Die Miniaturen zu den einzelnen Gebetsabschnitten zeigen den Heiligen Franziskus, das Kreuz mit den Arma Christi und den symbolischen Darstellungen der Geburts- und Grabeskirche, Christus mit dem Engel und Kelch in Gethsemane, "Vor der Beicht" mit Darstellung des Heiligen Paulus, ferner "St. Felix", Kelch und Hostie "Dieß ist wahrhaftig mein Leib nehm ihn hin und esset", Christus als Infans mit Kugel und Kreuz, Marienmonogramm mit Krone etc. Am Ende: "In Lindenhau ist mein Vaterland! Wo ich sterben werde ist Gott bekant - Die Römisch Jahrszahl MDCCCXXXIV 1834". – Abgesehen von üblichen Gebrauchsspuren wie Fingerfleckchen, wenigen Bräunungen und Flecken, vereinzelten Farbwischern sehr schön erhalten.
Chasles, Julien
Arithmetik. Französische Handschrift auf Papier
Los 1050
Schätzung
900€ (US$ 1,023)
Chasles, Julien. Arithmetik. Französische Handschrift auf Papier. 292 (ab S. 203 alle w.) hs. num. S. Schrift: Gotica textualis, Textura, Bastarda etc. Format: 40,5 x 25 cm. Mit 98 Kopfvignetten in roter, grüner und gelber Tinte gezeichnet. Modernes Halbleder. 1838.
Reich illustriertes Buch über die Arithmetik, von Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division bis hin zu Bruchrechnung. Bis Seite 195 ist jeweils recto eine Kopfvignette in Tinte gezeichnet mit Darstellungen von Hunden, Engeln, Löwen, Kranichen , Pferden, Blumen und Sträußen in Rot, Grün und Gelb. Die letzten fünf Blatt mit Kassenbuch Einträgen von 1895 bis 1905. – Die ersten drei Blatt etwas wurmstichig, durchgehend leicht braun- und stockfleckig. Mit kleinenren Randläsuren, Kopfvignetten teils mit Abklatsch. Die letzten drei Blatt mit Notizen über den Bürgerkrieg in Syrien im Jahr 1860.
Kochbücher
3 deutsche, englische und französische Handschriften auf Papier
Los 1051
Schätzung
750€ (US$ 852)
Kochbücher. 3 deutsche, englische und französische Handschriften auf Papier. 3 Bände. 1 Bl., 169 hs. S., 16 Bl., 121 überwiegend weiße Bl.; 640 hs S., 14 Bl; 192 S., 6 w. Bl., 6 Bl., 28 w. Bl (letztes beschriftet). Schriftraum: 18 x 14 cm bis 20,5 x 16,5 cm. Format: 22 x 17,5 cm bis 19,5 x 15 cm. Pappband d. Z. (etwas lädiert, bestoßen und berieben, 1 Band mit größeren Fehlstellen und Rücken fehlt) 1 Band mit hs. RSchild. Deutschland 1857 bzw. Bochum 1868.
Zwei der Bücher tragen die Titel "Kochkunst" und "Koch-Buch", während das dritte Buch ohne Titel ist. Zwei umfangreiche Kochbücher aus dem deutschen Raum in deutscher, englischer und französischr Sprache mit zahlreichen Rezepten, wie zum Beispiel "gefüllte Kartoffeln", "Blumenkohl mit Baulion", "Spargel mit Eier", "Reisbudding", "Milch Créme", "Zitronen Créme", "Detto à la Villeroi", "Queen-cakes", "Little plummcake to keep long", "Very good common plum-cakes", "Bouillon", "Bouillon clair", "Consommé", "Duppe à la Francaise", etc. – Papierbedingt gebräunt, weiße Blätter teils mit größeren Fehlstellen, mit Randläsuren sowie etwas braun- und fingerfleckig.
Schorn, Carl
Tour nach Paris 1851. Lebens-Ereignisse vom Jr. 1836-1857
Los 1052
Schätzung
150€ (US$ 170)
Schorn, Carl. "Tour nach Paris 1851. Lebens-Ereignisse vom Jr. 1836-1857". Deutsche Handschrift auf Papier. 88 Bl. Ca. 20-26 Zeilen. Format: 16,5 x 10 cm. Halbleder d. Z. (Rücken stark lädiert) mit hs. VDeckelschild. Aachen und Paris um 1857.
Reisetagebuch des 32-jährigen Carl Schorn, gebürtig aus Essen und Wohnhaft in Cöln. Dem beiliegenden Reisepass zufolge werden seine Personalmerkmale so beschrieben: braunes Haar und Augenbrauen, gebogene Nase, gesunde Gesichtsfarbe, schlanke Statur.
Schorn unternahm seine Reise von Trier über Aachen nach Paris. Die Aufzeichnungen enthalten Beobachtungen zum Wetter, Beschreibungen seiner Tagesrouten sowie Notizen zu besuchten Orten und Gebäuden, darunter Notre dame, das Hôtel de Ville, die Rue Montmartre, Place du Nord, verschiedene Cafés und Restaurants. Ausführlich schildert er den Besuch von Schloss und Park von Versailles; vorhanden ist eine gezeichnete Grundrissskizze des Westflügels mit dem Vorbau. Mehrfach erwähnt er die durch Regenwetter beeinträchtigten Besichtigungen.
Namentliche Erwähnung finden Louis Napoleon, Horace Vernet, Gräfin Pavlowska. – Papierbedingt wenig gebräunt und kaum stockfleckig.
Alemannisches Hausbuch
Deutsche Handschrift auf Papier. um 1860-1893. - Südwestdeutschland, alemannischer Raum um 1860-1893
Los 1053
Schätzung
300€ (US$ 341)
"Tauschgeschäft" der Badischen Landesbibliothek
Alemannisches Haus- und Jagdbuch. Deutsche Handschrift auf Papier. 158 S., davon 1-147 eng beschrieben, inkl. vorderer Vorsatz. 30-60 Zeilen. Schrift: Kurrent. Format: 16,4 x 10,2 cm. Halbleder d. Z. (etwas beschabt und bestoßen, berieben) mit 1 (statt 2) Bindebändern. Südwestdeutschland, alemannischer Raum um 1860-1893.
Von mehreren Händen angefertigte Zusammenstellung von Exzerpten mit Hunderten von Rezepten und Anweisungen für Krankheiten, Kuren, Verwendung von Kräutern und Chemikalien als Heilmittel. Ferner Ausführungen zur Jagd, Fischfang, Pferden und Landwirtschaft. Das Buch fasziniert vor allem durch sein lückenloses Beschreiben des Papiers: Bis auf den äußersten Rand wurde mit sauberer, flüchtiger, gröberer und feinener Feder in schwarzbrauner oder brauner Sepiatinte Rezepte eingetragen gegen allerhand Schmerzen und Haushaltsprobleme, teils mit lateinischen Bezeichnungen der Medikationen und Remedien. Die Schrift wird mit höherwerdender Seitenzahl immer enger und feiner bis fast hin zu einem Mikrogramm-Duktus, die letzten Seiten sind mit Bleistift weitergeführt worden.
Laut dem Germanisten und Mediävisten sowie Medizinhistoriker Gerhard Eis (1908-1982) handelt es sich um eine Handschrift aus dem alemannischen Sprachraum und nachweislich auch um Kompilationen aus Zeitschriften wie etwa dem "Oberkircher Boten", die Zeit zwischen 1860 und 1893 umfassend.
Vgl. den Aufsatz von Gerhard Eis, Alte Jägerkunststücke aus unbekannten Handschriften, in: Zeitschrift für Jagdwissenschaften VII, 1961, S. 127, in der Eis schreibt: "Es werden sechs kurze Rezepte für Jäger mitgeteilt, die in unbekannten altdeutschen Sammelhandschriften überliefert sind. Sie beziehen sich auf die Betäubung von Federwild mit vergifteten Ködern, das Anlocken von Haarwild durch eine stark duftende Salzlecke und auf das böswillige Verscheuchen von Wild durch einen Zauberspruch. Durch den Vergleich, mit anderen Überlieferungen wird die literarische und fachgeschichtliche Stellung dieser Texte bestimmt." – Gelegentliche Gebrauchsspuren, teils leicht gebräunt und fleckig. Provenienz: Sammlung Prof. Dr. Gerhard Eis, Heidelberg, Hs. 138 mit dessen Eintragung zur Literatur und Stempel. Eis erwarb es auf Angebot der Badischen Landesbibliothek, Karlsruhe, am 3. Febuar 1960 von dem Ersten Bibliothekar Dr. Hannemann als Tauschgeschäft: "Für den 'Ausgleich' ist damit nach unsrer Meinung genug geschehn - wir wollten das 'Tauschgeschäft' auch nur am Rande betreiben" (9. Februar 1960), Korrespondenz mit drei Briefen beiliegend.
Spottlied von der Joppe
Von einer Jubpen. Deutsche Handschrift auf Papier. Süddeutschland zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts. Vollständiges Vexierlied
Los 1054
Schätzung
500€ (US$ 568)
Tausend Schneider für eine Joppe
Das Spottlied von der Joppe. "Von einer Jubpen, welche ihm ein berckbauer in catolgerland neülich hat machen lassen, daran zwölff tausend Schneider 6 iahr gearbeitet, gantz lustig und kurtzweilig zu singen". Deutsche Handschrift auf Papier. 4 Bl. mit 8 Seiten, 4 w. Bl. 21 Zeilen. Schrift: deutsche Kurrent. Format: 14 x 10,4 cm. Moderner Pappband mit marmoriertem Deckelbezug (bestoßen). Süddeutschland zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Vollständiges, in dieser Fassung unbekanntes Vexierlied in 21 Strophen, deren jede im Refrain um ein Wort länger ist (Vgl. dazu Tschischka-Schottky, Österreichische Volkslieder, wo eine niederösterreichische Fassung des Liedes - vor 1818 - mitgeteilt wird). In dem in Vexierreimen abgefassten Spottlied wird vom Kampf der Schneider mit einer verschnittenen Joppe, einer Männerjacke, geschildert, die letztlich zur Höllenfahrt des Schneiders führt - und somit zum umfangreichen Genre der sogenannten "Schneiderspottlieder" gehört.
"Von einer Jubpen, welche ihm ein berckbauer in catolgerland neülich hat machen lassen, daran zwölff tausend Schneider 6 iahr gearbeitet, gantz lustig und kurtzweilig zu singen. Im Ton Ich lag in einer nacht und schlieff." Das Lied hebt an: Ein berck bauer thät ein Schneider fragen wie viel muß ich ellen Tuch zu einer Jubpen ... mußt du haben.". Es endet "... ich wollt ehe die Jubpen die Jubpen, die Jubpen unterwegen haben gelahn" (etwa: "Einst tut ein Bauer ein Schneider fragen / wieviel Ellen dass er für ein Juppen muss haben / Dreissig Ellen müssen sie haben / wenn sie einen völligen Juppen wollen haben / ... / Den ersten Tag im Monatschein / dann soll der Juppen ganz fertig sein / Der Bauer spannt sechs Ochsen an den Wagen / und wollt den Juppen holen fahren ..."; zit. nach volksliederarchiv.de).
Veröffentlicht von dem bedeutenden Sprachwissenschaftler Hans Josef Vermeer (1930-2010), dem Begründer der Skopostheorie: Hans J. Vermeer, Das Spottlied von der Joppe; in: Ostbairische Grenzmarken, Passauer Jahrbuch X (1968), 328-331. – Geringer Druckschlag, leicht fleckig, Gebrauchsspuren, gut leserlich. Heidelberg, Hs. 146. Vorsatz mit Stempel "Univ.-Prof. Dr. Gerhard Eis". Erworben bei Hans Koch (Inhaber des Antiquariats Jacques Rosenthal) am 16. September 1965 (Brief mit Beleg beiliegend).
Sturhahn, Hermann. Liebe stärker als der Tod. Ein Gedenkbuch aus eiserner Zeit 1914-1918. 6 Bl., 217 (recte: 216) num. Bl., 1 Bl. Mit goldgehöhten, kolorierten, gezeichneten Titel und golgehöhte, kolorierte Zeichnung am Schluss. Pergament d. Z. (minimal fleckig und leicht geworfen) mit goldgeprägtem Rück- und DTitel im Pappschuber (mit größeren Einrissen). Bayern 1914-1918.
Privates, unveröffentlichtes Typoskript über den 1. Weltkrieg von Hermann Sturhahn, der als Leutnant des Res. a. D. im ehemaligen königlichen bayerischen 1. Feld-Artillerie Regiment gedient hat. Sturhahn, der wohl großer Befürworter der Monarchie und später des Nationalsozialismus war, erzählt in dem Werk chronologisch von seinen Erlebnissen in Péronne, Douai, Sedan, "An der Front" und "in der Heimat". "In den folgenden Blättern sollen keine grossen Ereignisse aus dem Weltkriege berichtet werden. Sie sollen vielmehr die stille Tätigkeit des Roten Kreuzes und der Feldgeistlichen, patriotische und kirchliche Feste schildern, sowie von ernsten Totenfeiern reden, die Leser in Lazarette, auf Friedhöfe und zu historischen Gedenkstätten führen und nebenbei auch mit dem Leben und den Gesinnungen einiger französischen Familien bekannt machen." (Vorwort). – Vorsatz und fliegendes Blatt mit drei verschiedenen Exlibris aus der Familie "Sturhahn", eines geschnitten von Otto Hupp. Mit drei hs. Widmungen je 21-Zeilen, 40-Zeilen und ein 6-Zeilen langes von Rudolf Ritter und Edler von Xylander.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
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