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Auer von Welsbach, Alois
Die Entdeckung des Naturselbstdruckes
Los 405

Zuschlag
800€ (US$ 909)

Details

TECHNIK UND VERKEHR
Auer von Welsbach, Alois. Die Entdeckung des Naturselbstdruckes oder die Erfindung von ganzen Herbarien, Stoffen, Spitzen, Stickereien, ... Druckformen herzustellen. 75 S. Mit 19 (davon 1 doppelblattgroß) Tafeln in Naturselbstdrucken und 3 Blatt Faksimiles. 32,5 x 25 cm. Leinen d. Z. ( mit retsauriertem Rücken unter Verwendung des ursprünglichen Rückens; leicht bestoßen) mit DTitel und blindgeprägten Deckeln sowie dreiseitigem Goldschnitt. Wien, Hof- und Staatsdruckerei, 1854.
Fischer, Zweihundertjahre Naturselbstdruck, in: Gutenbergjahrbuch 1933 S. 204, 40. Wurzbach I, 85. – Separatdruck dieser 1853 im Band V der Reihe "Denkschriften der Akademie" erschienenen Publikation über die technisch vollendete Erfindung des Naturselbstdrucks. Die Tafeln zeigen neben verschiedenen Pflanzen u. a. Achate, Petrefakte und Spitzen. Der Text in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch. – Innengelenke teils geöffnet, papierbedingt gebräunt sowie etwas stockfleckig, sonst wohlerhalten mit kräftigen Drucken.

Lot 410, Auction  126, Leupold, Jacob, Theatrum machinarum generale. Leipzig, C. Zunkel, 1724. - Erste Ausgabe

Leupold, Jacob
Theatrum machinarum generale. Leipzig, C. Zunkel, 1724. - Erste Ausgabe
Los 410

Zuschlag
500€ (US$ 568)

Details

Leupold, Jacob. Theatrum machinarum generale. Schau-Platz des Grundes mechanischer Wissenschaften. 10 Bl., 240 S., 2 Bl. Mit 71 gefalteten Kupfertafeln. 36 x 22 cm. Leder d. Z. (berieben, Kapitale mit Fehlstellen und Einrissen) mit goldgeprägtem RSchild. Leipzig, Christoph Zunkel, 1724.
Poggendorff I, 1438. Engelmann, Bibl. mech.-tech. 224. Dt. Museum, Kat. Libri Rari, 169, III/5. Ornamentstichkatalog 1786. Klemm S. 233ff. und 437. Graesse IV, 188. Darmstaedter 170-171. – Erste Ausgabe der beiden zuerst 1724 bei Gleditsch erschienenen Bände der reich illustrierten technischen Enzyklopädie zum Werkzeug- und Maschinenbau im vorindustriellen Deutschland. Das Werk, das "bei der dürftigen technischen Literatur der damaligen Zeit eine literarische Tat ersten Ranges war und allgemein Anerkennung fand" (Matschoss), wird zurecht als "die letzte grosse Zusammenfassung des gesamten Maschinenwesens vor dem Einzug der neuen Kraft- und Arbeitsmaschinen" bezeichnet (NDB XIV, 377). Jacob Leupold (1674-1727) war "Instrumentenbauer und Erfinder in Leipzig, betrieb eine Mechanische Fabrique in Leipzig und stand mit zahlreichen Wissenschaftlern seiner Zeit in Kontakt. Als zukunftsweisend gelten sein Beitrag zur Entwicklung einer technisch deutschen Fachsprache und seine Vorstellungen vom Ingenieurberuf. – Teils papierbedingt gebräunt, etwas stockfleckig, durchgehend mit einem Feuchtrand und Innengelenk am Titel offen.

Lot 411, Auction  126, Lilienthal, Otto, Der Vogelflug als Grundlage. Berlin 1889

Lilienthal, Otto
Der Vogelflug als Grundlage. Berlin 1889
Los 411

Zuschlag
2.000€ (US$ 2,273)

Details

Aus der Feder des "ersten fliegenden Menschen"
Lilienthal, Otto. Der Vogelflug als Grundlage der Fliegekunst. Ein Beitrag zur Systematik der Flugtechnik. VIII, 187 S. Mit farbigem Frontispiz, 80 Textholzschnitten und 8 gefalteten lithographischen Tafeln. 23 x 15 cm. OLeinen (unscheinbare Druckstelle am Rückdeckel und minimal bestoßen) mit goldgeprägtem Rücken- und VDeckeltitel in modernem Schuber. Berlin, R. Gaertner, 1889.
Borst 3808. Neufforge 540. Darmstaedter 887. Brockett 7557. Liebmann-Wahl 1324. – Erste Ausgabe des bahnbrechenden, grundlegenden Werkes aus der Feder des "ersten fliegenden Menschen", das den Beginn der modernen Luftfahrt darstellt. Seit 1871 hatte Otto Lilienthal (1848-1896) gemeinsam mit seinem Bruder Gustav (1849-1933) Experimente veranstaltet und intensive Forschungen betrieben. Erst durch die Ergebnisse, wie sie in dem vorliegenden Buch niedergelegt sind, wurde die Konstruktion von Flugzeugen möglich. Im Jahre 1891 konstruierte Lilienthal aufgrund dieser Forschungen seinen ersten Gleitflieger. – Frontispiz recto etwas gebräunt, Nummerierungsstempel und hs. Besitzvermerk. Tafel IV mit kleiner Randläsur, ansonsten sehr gut erhaltenes Exemplar.

Walter, Caspar
Architectura hydraulica. Augsburg, Späth, 1765. - Erste Ausgabe
Los 416

Zuschlag
400€ (US$ 455)

Details

Walter, Caspar. Architectura hydraulica, oder Anleitung zu denen Brunnenkünsten. 3 Teile in 1 Band. 11 S.; 30 S.; 6 S. Mit zusammen 37 gefalteten Kupfertafeln von Lucas Voch. 36,5 x 24 cm. Halbleinen des 19 Jhr. (etwas berieben, Rücken leicht ausgeblichen, und mit winziger Fehlstelle) goldgeprägter RTitel. Augsburg, Späth, 1765.
I. Poggendorff II, 1257. Ornamentstichsammlung 3615. – Erste Ausgabe mit instruktiven Kupfern von Wassermühlen und Windrädern, Wassertürmen, Pumpwerken, Saugröhren, Brücken und einzelnen Bauelementen sowie einigen Baumaschinen wie Kränen, Rammen und Baggern. "Es ist eine unlaugbare Wahrheit, daß die Wasserbaukunst die Wasser zu leiten, und zu allerhand Nothwendigkeiten in die Höhe zu bringen, einen beträchtlichen Theil der menschlichen Beschäftigungen ausmachen; so daß dieselbe durch Kunst und Wissenschaft noch zu einem grösseren Grad der Vollkommenheit gebracht werden kann" (S. 2). – Papierbedingt leicht gebräunt, leicht stock- und vereinzelt fingerfleckig sowie die ersten fünf und die letzten vier Tafeln mit größerem Fleck am Kopfsteg (Darstellung nicht betroffen). Titel mit zeitgenössischem hs. Besitzvermerk.

Lot 418, Auction  126, Wittig, Paul, Die Architektur der Hoch- und Untergrundbahn in Berlin

Wittig, Paul
Die Architektur der Hoch- und Untergrundbahn in Berlin
Los 418

Zuschlag
800€ (US$ 909)

Details

Wittig, Paul. Die Architektur der Hoch- und Untergrundbahn in Berlin. 4 Bl., 26 S. Mit 1 farbigen Plan, 58 meist fotographischen Abbildungen und 70 (12 farbigen, 2 doppelblattgroßen) Tafeln mit 19 illustrierten Zwischenblättern. 46 x 33 cm. OHalbleder (leicht berieben und bestoßen) mit Rück- und VTitel sowie großer, illustrieter DVignette. Berlin, Der Zirkel Architekturverlag, 1922.
Berlin-Bibliothek S. 734. – Seltene erste Ausgabe. Interessantes Werk über die Berliner U-Bahn Historie von Paul Wittig (1853-1943). Zweiunddreißig Jahre lang war Wittig Direktor der Berliner Hochbahn-Gesellschaft, die sich im Jahre 1897 gründete. Teils war er alleiniges Vorstandsmitglied, teils Vorsitzender des Direktoriums. Somit war er maßgeblich an der Gründung und dem Aufbau der Berliner U-Bahn beteiligt.
Vorhanden sind die U-Bahnanschlüsse von der Warschauer Brücke - Möckernbrücke, Möckernbrücke - Gleisdreieck, Bülowstraße - Nollendorfplatz, Danziger Straße - Nordring, Wittenbergplatz - Westend, Leipziger Platz - Alexanderplatz, Anschlussbahnen, Wagen. – Vorderes und hinteres Innengelenk verstärkt, papierbedingt gebräunt und vereinzelt minimal stockfleckig sonst gutes Exemplar.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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