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Lot 340, Auction  126, Humboldt, Alexander von, Ueber zwei Versuche den Chimborazo zu besteigen

Humboldt, Alexander von
Ueber zwei Versuche den Chimborazo zu besteigen
Los 340

Zuschlag
1.600€ (US$ 1,818)

Details

Widmungsexemplar für Jean-Baptiste Boussingault
Humboldt, Alexander von. Ueber zwei Versuche den Chimborazo zu besteigen. In: Jahrbuch für 1837. Herausgegeben von H. C. Schumacher. S. 176-206. Mit Beiträgen von Bessel, Hansen, A. von Humboldt, Moser, Olbers und Paucker. VII, 282 S., 1 Bl. Mit lithographischer Falttafel. 18,5 x 11 cm. Illustrierter OHalbleinenband (berieben und etwas stärker fleckig) in modernem Pappschuber. Stuttgart und Tübingen, Johann Georg Cotta, 1837.
Erstdruck des Vortrags, gehalten in der Versammlung deutscher Naturforscher im September 1836 in Jena. Bericht von der Besteigung des Chimborazo am 23. Juni 1802, die Humboldt gemeinsam mit seinen Begleitern Bonpland und Montúfar zum höchsten Punkt geführt hatte, der bis dahin von Menschen erreicht wurde. Wegen einer unpassierbaren Felsspalte einige Hundert Meter unterhalb des Kraters mussten sie den Aufsteig abbrechen. Widmungsexemplar für Jean-Baptiste Boussingault (1802-1887), mit entsprechendem Eintrag auf dem Vorderdeckel: "a Mr. Boussingault homage de la plus haute et plus affectueuse estime Alexander Humboldt pag 176". Mit dem mehr als eine Generation jüngeren französischen Naturwissenschaftler Boussingault verband Humboldt eine lebenslange Freundschaft, ihr umfangreicher Briefwechsel erstreckt sich von der ersten Begegnung im Sommer 1822 bis kurz vor Humboldts Tod im Mai 1859 (zum vorliegenden Widmungsexemplar vgl. den Brief Humboldts vom 14. Mai 1837). Der Kaufmannssohn Boussingault bereiste als Bergbauingenieur rund ein Vierteljahrhundert nach Humboldt den südamerikanischen Kontinent. Wie vor ihm Humboldt bestieg er 1831 den Chimborazo, scheiterte jedoch gleichfalls und kehrte dann im Folgejahr nach Frankreich zurück. Mit dem humboldtianischen Schlusskommentar auf Seite 206: "Das sind die flüchtigen Bemerkungen über zwei Besteigungen des Chimborazo, die ich mir erlaubt habe, aus einem ungedruckten Reisejournale einfach mitzutheilen. Wo die Natur so mächtig und gross und unser Bestreben rein wissenschaftlich ist, kann wohl die Darstellung jedes Schmuckes der Rede entbehren". Ein Separatdruck erschien ebenda noch im selben Jahr. – Leicht stockfleckig. Innenspiegel mit modernem Exlibris der in München und Bayreuth lehrenden Wissenschaftshistorikerin Uta Lindgren (1941-2017).

Lot 341, Auction  126, Jonston, Jan, Thaumatographia naturalis. Amsterdam, J. Janssonius, 1661. - Dritte Amsterdamer Auflage

Jonston, Jan
Thaumatographia naturalis. Amsterdam, J. Janssonius, 1661. - Dritte Amsterdamer Auflage
Los 341

Zuschlag
220€ (US$ 250)

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Jonston, Jan. Thaumatographia naturalis, in decem Classes distincta, in quibus admiranda I. Coeli. II. Elementorum. III. Meteororum. IV. Fossilium. V. Plantarum. VI. Avium. VII. Quadrupedum. VIII. Exanguium. IX. Piscium. X. Hominis. 6 Bl., 498 S., 2 Bl. 14 x 8 cm. Leder d. Z. (berieben; Gelenke beschabt) mit goldgepr. Supralibros eines Pariser Augustinerkonvents. Amsterdam, J. Janssonius, 1661.
Vgl. Krivatsy 6268. Garrison-M. 287. – Dritte Amsterdamer Auflage der erstmals 1632 erschienenen Geschichte der Naturwunder des polnischen Naturwissenschaftlers Jan Johnston (1603-1675): "A treatise on natural wonders, was divided into ten categories: the new stars, the elements, meteors, minerals, plants, birds, quadrupeds, insects and other 'bloodless' animals, fish, and men" (Norman 1177). Eine englische Übersetzung erschien 1657 in London. – Gebräunt; Titel mehrfach gestempelt, darunter ein Besitzstempel des berühmten französischen Naturforschers Georges Cuvier (1769-1832).

Kohlhans, Johann Christoph
Curiositäten Neu-erfundene mathematische und optische Curiositäten
Los 342

Zuschlag
320€ (US$ 364)

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(Kohlhans, Johann Christoph). Curiositäten Neu-erfundene mathematische und optische Curiositäten. Erster und zweiter Theil. 2 in 1 Band. 80 S.; 77 S., 1 Bl. Mit 70 Kupfertafeln. 16, 5 x 9 cm. Pergament d. Z. (leicht fleckig und geworfen). Mainz, Ludwig Bourgeat, 1701.
Vgl. Poggendorf I, 1299. Nicht im VD18. – Spätere seltene Ausgabe. – Innengelenk am Titel offen, minimal braun- und fingerfleckig, vereinzelt mit winzigen knickspuren, sonst gutes Exemplar.

Krünitz, Johann Georg
Verzeichniß der vornehmsten Schriften von der Electricität und den elektrischen Curen
Los 343

Zuschlag
360€ (US$ 409)

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Krünitz, Johann Georg. Verzeichniß der vornehmsten Schriften von der Electricität und den elektrischen Curen. 200 S. 17 x 10 cm. Pappband d. Z. (etwas fleckig und berieben). Leipzig, Witwe Adam Heinrich Holle, 1769.
VD18 10571469. – Einzige Ausgabe der seinerzeit wohl umfangreichsten Bibliographie zum Thema. Verzeichnet sind 472 Schriften, darunter neben deutschsprachigen auch zahlreiche auf Latein, Französisch, Englisch und Italienisch. – Mit einigen dezenten hs. Ergänzungen und Korrekturen in Bleistift, sonst nur gelegentlich schwach braunfleckig und insgesamt sauber. Exemplar aus der rund 7000 Bände umfassenden Bibliothek des Juristen und Gutsbesitzers Joachim Moritz Wilhelm Baumann (1766-1849), die 1850 von Theodor Oswald in Leipzig versteigert wurde. Mit desssen Exlibris auf dem Innenspiegel. Baumanns Übersetzung der von Tiberius Cavallo auf Englisch verfassten Schrift Vollständige Abhandlung der theoretischen und praktischen Lehre von der Elektricität erschien 1797.

Lot 344, Auction  126, Lambert, Johann Heinrich, Anmerkungen über die Branderschen Mikrometer.  Augsburg, Witwe Eberhard Klett, 1769. - Erste Ausgabe

Lambert, Johann Heinrich
Anmerkungen über die Branderschen Mikrometer. Augsburg, Witwe Eberhard Klett, 1769. - Erste Ausgabe
Los 344

Zuschlag
650€ (US$ 739)

Details

Lambert, Johann Heinrich. Anmerkungen über die Branderschen Mikrometer von Glase und deren Gebrauch nebst Beylagen die Geschichte und die Vortheile dieser Erfindung betreffend. 2 Bl., 84 S., 32 Bl. Mit 3 mehrfach gefalteten Kupfertafeln. 18,5 x 11,5 cm. Moderner marmorierter Pappband. Augsburg, Witwe Eberhard Klett, 1769.
Poggendorff I, 1356. Steck I.14. Brachner et. al., G. F. Brander 1713-1783, Wissenschaftliche Instrumente aus seiner Werkstatt, Deutsches Museum 1983, S. 307 und 387. – Erste Ausgabe. Enthält neben den Lambertschen Anmerkungen (S. 3-30) und einem Vorbericht des Verlegers drei Beiträge: 1. Tob. Mayers Beschreibung eines neuen Mikrometers. 2. G. F. Branders Beschreibung des neuen dioptrischen Sectors nebst einer zu dessen Gebrauch am Ende beygefügten sehr dienlichen Chordentabelle. 3. Eben desselben Beschreibung einer ganz neu verfertigten Libel oder Nivelir-Wage nebst Kupfern. Vor der Chordentabelle listet Brander in einer "Anzeige" die bei ihm erhältlichen Instrumente auf (S. 77-84). Der berühmte Physiker und Mathematiker Lambert (1728-1777) lernte Brander 1759 kennen, hielt sich mehrere Jahre in Augsburg auf und stand mit Brander in ständigem Kontakt. Später gab es einen regen Briefwechsel zwischen beiden, der für die Jahre 1765 bis 1776 durch J. Bernoulli dokumentiert ist. Lambert beschreibt in seinen Anmerkungen Branders bedeutendste technische Entwicklung im Hinblick auf präzise Messinstrumente, die Glasmikrometer, und geht auch auf die Entwicklungsgeschichte ein, bei der Tobias Mayer eine wesentliche Rolle spielt, dessen Abhandlung von 1748 Bestandteil der Publikation ist. "Vermutlich legte der Erfahrungsaustausch zwischen Mayer und Brander den Grundstein für Branders spätere, einzigartige Leistung: Die mit Diamant geritzten Glasmikrometer. ... In den Jahren zwischen 1755 und 1761 muß Brander der wesentliche Durchbruch bei der allein ihm zukommenden, epochemachenden "Erfindung" der Glasmikrometer geglückt sein. ... Für die damaligen feinmechanischen Verhältnisse erreichte er eine unerhörte Präzision und Feinheit der Teilungen des Maßstabs auf einer Glasplatte" (Brachner et. al., S. 21/22/23). – Gut erhaltenes, breitrandiges, nur am Kopf beschnittenes Exemplar in einem neuen Buchbindereinband. Die Tafeln teilweise leicht braunfleckig, meist am Rand. Papier etwas gebräunt, insgesamt nur wenig fleckig.

Lot 345, Auction  126, Lambert, Johann Heinrich, Cosmologische Briefe über die Einrichtung des Weltbaues

Lambert, Johann Heinrich
Cosmologische Briefe über die Einrichtung des Weltbaues
Los 345

Zuschlag
650€ (US$ 739)

Details

Lambert, Johann Heinrich. Cosmologische Briefe über die Einrichtung des Weltbaues. XXVIII, 318 S. Mit 1 gefalteten typografischen Tabelle. 20 x 12 cm. Pappband d. Z. (berieben und bestoßen, Rückenbezug am Kapital restauriert) mit goldgeprägtem Rückenschild. Augsburg, Witwe E. Klett, 1761.
Houzeau-Lancaster 8886. DSB VII, 598. Ziegenfuß II, 11. Poggendorff I, 1355. NDB XIII, 438. Roller-Goodman II, 69. "Landmarks of Science". – Erste Ausgabe. Früher Ausblick auf eine extragalaktische Kosmologie. Astronomisches Hauptwerk des Mathematikers, Physikers und Philosophen des deutschen Rationalismus. Lambert (1728-1777) formulierte unabhängig von Thomas Wright (An Original Theory or New Hypothesis of the Universe, 1750), an den 1755 der junge Kant anknüpfte (Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels), die Vorstellung von der Existenz weiterer, um ihr Zentrum rotierender Galaxien, d. h. größerer Sternsysteme, in denen ähnlich wie die Milchstraße aufgebaute Systeme zu Galaxienhaufen integriert sind, die ebenfalls um Zentren rotieren. Wie Kant, mit dem er in Briefwechsel stand, vertrat Lambert die Idee, daß die kosmische Ordnung in Entwicklung begriffen sei. Mit den in brillanter literarischer Briefform niedergelegten Gedanken über die Entstehung und Struktur des Weltalls zählt Lambert zu den wichtigsten Vorläufern der modernen, naturwissenschaftlich-empirischen Kosmologie. Die Tabelle mit den Kometenberechnungen von Edmund Halley. – Etwas gebräunt. Vorderer freier Vorsatz und Titel mit kleiner Überklebung.

Newton, Isaac
Optice
Los 348

Zuschlag
500€ (US$ 568)

Details

Newton, Isaac. Optice: Sive de reflexionibus, refractionibus, inflexionibus & coloribus lucis libri tres. Latine reddidit Samuel Clarke. 7 Bl., 348 S., 1 Bl., 24 S., 1 Bl., 43 (recte: 47) S. Mit einigen schematischen Textholzschnitten und 6 (statt 19) gefalteten Kupfertafeln. 24 x 18,5 cm. Pergament d. Z. (etwas fleckig und berieben). London, Smith & Walford, 1706.
Poggendorff II, 277. Wallis 179. Babson 137. Honeyman 2326. DSB X, 56. – Erste lateinische Ausgabe. "In the Opticks, Newton presented his main discoveries and theories concerning light and color in logical order." (DSB). "This edition is important not only for the fact that it was carefully read and corrected by Newton but also for the first printing Newton's views on Iceland spar and six additional questions on the nature of polarised light and speculations about light and atomic structure. It also has been pointed out that the book contains a very early description of sulphuric ether which gives it a place in the early history on anaesthesia" (Lawson). – Es fehlen 13 Kupfertafeln. Leicht fleckig, fl. Vorsatz mit angestückter Ecke.

Runge, Friedrich Ferdinand
Der Bildungstrieb der Stoffe
Los 352

Zuschlag
12.000€ (US$ 13,636)

Details

Früheste Beispiele der Papierchromatographie
Runge, F(riedrich) F(erdinand). Der Bildungstrieb der Stoffe. Veranschaulicht in selbständig gewachsenen Bildern (Fortsetzung der Musterbilder). 30 Bl. Mit 22 kleinen (auf dem Titel) und 61 größeren (auf den Tafeln) montierten Orig.-Farbmustern. 42,5 x 25,5 cm. Lose Blatt in Halbleinen-Mappe d. Z. (stärkere Gebrauchsspuren). Oranienburg, Selbstverlag, 1855.
Poggendorff II, 722. DSBXI, 616. – Erste Ausgabe der bereits 1822 eingereichten und 1855 im Druck erschienenen Dissertation des aus Hamburg-Bergedorf stammenden und die letzten Lebensjahrzehnte in Oranienburg wirkenden Chemikers und Mediziners Friedrich Ferdinand Runge (1794-1867). Bei seinen hier vorliegenden Experimenten mit der Verteilung von Farbstoffen auf saugfähigem Papier, sogenannten Ringchromatographien, handelt es sich um die wissenschaftliche Erstbeschreibung derartiger Phänomene. Bemerkenswerte Darstellung chemischer Reaktionen, durch die Runge zum Vorläufer der Selbstorganisationstheorie der Natur wurde. Verschiedene chemische Verbindungen aus Salzen, Metallen, Säuren etc. bilden, im flüssigen Zustand auf saugfähiges Papier gebracht, verschiedene kreisförmige Muster. Diese hier zusammen mit den gedruckten Erklärungen (Nummer 1-32 und Schlussbemerkung) auf gestrichenes Papier montiert. Die Nummern 1 bis 5 mit je 1, die Nummern 6 bis 30 mit je 2, die Nummern 31 und 32 mit je 3 montierten Farbmustern. Ein moderner Reprint erschien 2014 in der von Judith Schalansky herausgegebenen Reihe der "Naturkunden" im Berliner Verlag Matthes und Seitz: "Schwebende, organische Farbtriebe wandern über das Papier, erblühen zu berauschenden psychedelischen Mustern in erstaunlich intensiven Tönen" (Verlagswerbung). – Exemplar mit deutlichen Erhaltungsmängeln: Alle Tafeln aus der Bindung gelöst, mit kleineren Randläsuren und durchgehend mal mehr, mal weniger fleckig sowie mit unterschiedlich stark ausgeprägten Feuchtigkeitsrändern. Die Farbmuster allerdings nur teilweise betroffen, diese teils etwas verblasst, gelöst oder lose. Titel papierbeding gebräunt, eine der dort montierten 22 kleinen Farbmuster mit Fehlstelle. Exemplar aus dem Besitz des Mikrobiologen und Robert Koch-Schülers Paul Lindner (1861-1945), langjähriger Leiter der Abteilung für Reinkultur am Institut für Gärungsgewerbe und Stärkefabrikation der Landwirtschaftlichen Hochschule Berlin, mit dessen Besitzeintrag auf dem Titel. Lose beiliegend ein maschinenschriftliches Begleitschreiben eines Berliner Kollegen namens Schmehlik vom 19. März 1913, der das Exemplar ausgeliehen hatte und nun zurückgibt, mit einem Hinweis auf die schon damals bekannte Seltenheit ("Es empfiehlt sich, das Werk gut zu verwahren"). - Sehr selten.

Lot 353, Auction  126, Scarella, Giovanni Battista, De magnete libri quatuor

Scarella, Giovanni Battista
De magnete libri quatuor
Los 353

Zuschlag
200€ (US$ 227)

Details

Scarella, Giovanni Battista. De magnete libri quatuor. 2 Bände. 5 (statt 6) Bl., LI, 320 S.; 3 (statt 4) Bl., 352 S. Mit gestochener Titelvignette, gefalteter Kupfertafel und Kupferstichkarte. 26 x 19,5 cm. Moderner Halbleinenband mit RSchild. Brescia, J. M. Rizzardi, 1759.
Riccardi 1/II, 431, 2. Wheeler 399. Honeyman Coll. 2772. – Erste Ausgabe. "Magnetic theory and method of making magnets" (Wheeler). – Es fehlt jeweils ein Blatt der Vorstücke, wohl der Vortitel. Behutsam gewaschenes, dennoch etwas stockfleckiges Exemplar. Titel von Band I sowie mehrere weitere Blatt mit restaurierten Fehlstellen. Die Karte mit Quetschfalten.

Schäffer, Johann Gottlieb
Die electrische Medicin
Los 354

Zuschlag
380€ (US$ 432)

Details

Schäffer, Johann Gottlieb. Die electrische Medicin oder die Kraft und Wirkung der Electricität in dem menschlichen Körper und dessen Krankheiten besonders bey gelähmzen Gliedern. 5 Bl., 84 S. Mit gestochenem Frontispiz. 21 x 17 cm. Etwas späterer schlichter Pappband (etwas fleckig und lichtrandig). Regensburg, Johann Leopold Montag, 1766.
Poggendorf II, 769. – Zweiter Druck der zuerst 1752 noch im kleineren Oktavformat erschienenen Abhandlung. Johann Gottlieb Schäffer (1720-1795) wirkte u. a. als Leibarzt des Fürsten von Thurn und Taxis und der Regensburger Bischöfe. Das Frontispiz mit dem Titel "Medicina electrica" zeigt verschiedene Behandlungsapparate und deren Anwendung beim Patienten. – Ein Blatt der Vorrede mit etwas größerem Braunfleck, sonst nur gering fleckig und insgesamt wohlerhalten.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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