Architektur und Schaufenster
Zeitschrift für moderne Schaufenster-Dekoration und neuzeitlichen Geschäftsausbau
Los 3408
Zuschlag
100€ (US$ 114)
Architektur und Schaufenster. Zeitschrift für moderne Schaufenster-Dekoration und neuzeitlichen Geschäftsausbau. Ständige Beilage des Konfektionär. 11 Hefte der Reihe. Mit zahlreichen schwarz-weiss Abbildungen. 31 x 22,5 cm. Illustrierte OBroschur (etwas berieben) in illustriertem OUmschlag (4; etwas gebräunt und leicht lädiert). Berlin, L. Schottlaender & Co., 1927-1928.
Die Zeitschrift erschien von 1904-1929 als Beilage zu dem "Confectionair" (1886-1916), später "Konfektionär" (1916-1936), der führenden Zeitschrift für die Textil- und Bekleidungsbranche.
Vorhanden sind aus dem 24. Jahrgang (1927) die sechs Hefte April; Juli; August. Beilage zur Nr. 69; September. Beilage zur Nr. 77; Oktober. Beilage zur Nr. 87; Dezember und aus dem Jahrgang 1928 die fünf Hefte Januar. Beilage zur Nr. 8; Februar; März; Juli. Beilage zur Nr. 60; Oktober. Beilage zur Nr. 86. – Klammerheftungen gerostet. Heft Oktober 1928 gebräunt, ansonsten gute Exemplare. – Beiliegt: Geschäftshaus- und Ladenbau. Monatsschrift. Nr. 4. April. Mit zahlreichen Abbildungen. 31 x 22 cm. Illustrierte OBroschur (etwas berieben). Ebenda 1929.
Bartning, Otto
Die Stahl Kirche 1930. New York, Copper & Brass Research Association, 1930
Los 3409
Zuschlag
100€ (US$ 114)
Bartning, Otto. Die Stahl Kirche 1930. Presented by the Copper & Brass Research Association, 25 Broadway. 24 Bl. Mit 22 Abbildungen, davon 2 farbige. OBroschur mit farbiger DIllustration (berieben, Rücken beschabt, Kapitale lädiert und mit zahlreichen Randknicken). New York, Copper & Brass Research Association, 1930.
Frühe Abhandlung über neue Stilformen, die den Kirchenbau der Nachkriegszeit nachhaltig prägte. Bereits im Jahr 1919 veröffentlichte Bartning eine Schrift mit dem Titel "Vom neuen Kirchenbau" (vgl. Jaeger 475). – Innen wohlerhalten.
Gazette du Bon Ton. Arts, modes & frivolités. Directeur: Lucien Vogel. Jahrgang 1912-1914 und 1920-1921 zusammen in 8 Bänden. Mit Hunderten von meist farbigen, teils blattgroßen Textillustrationen und 365 (23 doppelblattgroß) pochoirkolorierten Tafeln. 24 x 18,5 cm. Halbleder d. Z. (etwas beschabt und bestoßen) mit goldgeprägtem Rückenschild. Paris, Emile Lévy und Berlin, Paul Cassirer, 1912-1921.
Lipperheide Zb 290. Colas 1202. Carteret IV, 180. Feilchenfeldt-Brandis K1. – Der vollständige erste bis vierte Jahrgang in der für Deutschland vom Verlag Paul Cassirer (ab Heft 4 Februar 1913) vertriebenen Version der luxuriösesten Modezeitung des Art Déco mit den duftigen, fein kolorierten Modetafeln von Künstlern wie Guy Annoux, Bakst, Pierre Brissaud, Garcia Carlègle, H. Robert Dammy, Drésa, Fabius, J. Gose, Georges Lepape, A. Lorenzi, Charles Martin, A. E. Marty, Paul Méras, Maggie Monnier, Bernard B. de Monvel, Simon A. Puget, Strimpl, Maurice Taquoy und anderen.
„Das schönste und qualitätsvollste Modejournal, die Gazette du Bon Ton … ist ein Blatt für die Elite, was sich bereits im Preis ankündigt. Ein Abonnement von zwölf Heften im Jahr kostet 80 Mark. Selbst in Sternheims snobistischer Familie des Großindustriellen Maske von Buchow gilt dieses Journal als Luxusgegenstand. Alle vorangegangenen Zeitschriften waren Gebrauchsartikel. Die Gazette ist eine bibliophile Kostbarkeit" (Gretel Wagner, zit. nach Feilchenfeldt-Brandis). – Unbeschnitten, papierbedingt leicht gebräunt, teilweise leicht stock- und fingerfleckig sonst sehr gute Exemplare.
Lotz, Wilhelm (Hrsg.). Licht und Beleuchtung. Lichttechnische Fragen unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Architektur. 60 S. und 79 Tafelseiten mit Abbildungen. 25,5 x 18,5 cm. Blauer OLeinenband mit rot geprägtem Deckel- und RTitel. Berlin, H. Reckendorf, 1928.
Bücher der Form, VI. "Als der erste Plan dieses Buches gefaßt wurde, beabsichtigten wir, die Bedeutung des künstlichen Lichts in unserer heutigen Zeit darzustellen" (Vorwort). Beschrieben wird in sechs verschiedenen Aufsätzen die Wirkung, Funktion und Bedeutung des elektrischen Lichts: "Die
Grundlage der Lichttechnik", "Formung der Leuchten", "Licht und Architektur", "Städtebau und Lichtreklame", "Die Lichtwerbung und ihre Technik" und "Werbung durch Licht". – Sehr gutes Exemplar der klassischen Monographie.
March, Werner Julius und March, Walter
XI. Olympiade. August 1936 Reichssportfeld Berlin
Los 3415
Zuschlag
200€ (US$ 227)
March, Werner Julius und Walter March. XI. Olympiade. August 1936 Reichssportfeld Berlin. Modell aus Bakelit. 21 x 29 x 3 cm (Modell). OPappkassette (berieben, etwas fleckig und feuchtrandig) mit Messingverschluss und Innen mit 2 Seidenhebebändern und montiertem Legendenschild "Situation". Berlin, Siemens-Schuckert, 1936.
Anlässlich der Olympiade von 1936 in Berlin stellte die Firma Siemens-Schuckert eine kleine, begrenzte Anzahl von plastischen Modellen aus Bakelit-Kunststoff her, die das Areal des Reichssportfelds wiedergibt. In der Mitte das ovale, riesengroße "1. Olympia-Stadion", ferner, der Legende folgend: "2. Schwimmstadion", "3. Hockeystadion", "4. Tennisstadion", "5. Reiterplatz", "6. Haus des Deutschen Sports", "7. Turnhaus", "8. Schwimmhaus", "9. Studentenheim", "10. Frauenheim", "11. Aufmarschgelände", "12. Freilichtbühne" (die heutige "Waldbühne"), "13. Gaststätte", "14. Olympisches Tor", "15. Südtor", "16. Marchhof-Tunnel", "17. Erholungsgelände mit Badeteich", "18. Reitschule und Wirtschaftshof", "19. Schießstand".
Die Legende mit der "Situation" in deutscher, englischer und französischer Sprache", daneben ein Plan mit den entsprechenden Nummern. Die meisten Gebäude des ab 1934 errichteten Sportfelds stammen von dem Berliner Architekten Werner Julius March (1894-1976), der mit seiner reproduzierten Signatur neben dem Maßstab genannt wird. – Zwei der Plastiksäulen sind abgebrochen, sonst gutes Exemplar. – Dabei: XI. Olympiade 1936 Berlin. 50 (1 wdhl.) kolorierte Flaggen auf einem Stück Leinen. 11,5 x 19,5 cm (Darstellung) bzw. 13,5 x 20,5 cm (Stoffstück). Berlin 1936.
Styl. Blätter für Mode und die angenehmen Dinge des Lebens. Red. von R. L. Leonhard und L. Sternaux. 13 Hefte. Mit zusammen ca. 170 meist pochoirkolorierten bzw. handkolorierten Tafeln und zahlreichen teils ebenfalls pochoirkolorierten bzw. handkolorierten Textabbildungen. 32 x 25 cm (Jg. I) bzw. 28 x 21,5 cm (Jg. II). Illustrierte OBroschuren, lose und in OPapp-Kassette. Berlin 1922-1923.
Lipperheide Zb 300. Hiler 822. Laakmann-T. 424. – Vorhanden sind aus dem Jahrgang I (1922) die sechs Hefte I-III, V/VI, VII (2 Ex.) und VIII/IX/X (2 Ex.; zusammen in OPapp-Kassette) und aus dem Jahrgang II (1923) die vier Hefte I (2 Ex.), II-IV. Insgesamt erschienen drei Jahrgänge in 17 Heften mit zusammen 207 Tafeln. Die mit einem Preis von 10 Goldmark pro Ausgabe bereits seinerzeit sehr kostspielige Modezeitschrift mit den schönen Art-Déco-Illustrationen zielte auf eine bibliophile Ausstattung und war dem Typus der 'Neuen Frau' der Zwanzigerjahre gewidmet. "Die Vorfreude an der Mode und ihren Werken ist in Deutschland zusehend im Wachsen. Wir schätzen die Kleidung wieder als das, was sie zu allen gesunden Zeiten gewesen ist, als einen Spiegel der Persönlichkeit und ein Zeugnis für den Formensinn des ganzen Volkes" (Jg. I, Heft 1, S. 1). Beteiligte Künstler waren unter anderem A. Offterdinger, L. Kainer, W. Trier, E. Orlik, R. Sintenis, R. L. Leonard, G. von Finetti u. a. Literarisch beteiligten sich neben anderen K. Edschmid, E. Ludwig, A. R. Meyer, Klabund, R. G. Binding, F. Blei, R. A. Schröder und L. Sternaux an der Zeitschrift. – Wohlerhalten.
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