153050

Lose pro Seite


Shakespeare, William
The works in six volumes. Oxford, Theater, 1744. - Vollständige Reihe mit den Vorworten von A. Pope und N. Rowe
Los 2106

Zuschlag
500€ (US$ 568)

Details

Shakespeare, William. The works in six volumes. Carefully revised and corrected by the former editions, and adorned with sculptures designed and executed by the best hands. 6 Bände. Mit gestochenem Portrait, gestochener TVignette, 25 gestochenen Schlussvigetten und 38 Kupfertafeln. 28,5 x 21,5 cm. Halbleder des 19. Jahrhunderts (etwas beschabt und bestoßen, Kapitale teils mit kleinen Fehlstellen und Einrissen) mit goldgeprägtem RSchild. Oxford 1744.
Thimm 17. – Mit einem Vorwort von Alexander Pope (1688-1744) und der berühmten Würdigung von Shakespeares Leben durch Nicolas Rowe (1674-1718). – Innengelenk von Band I angeplatzt, Titel und erste Blatt von Band II mit Wurmgängen. Insgesamt etwas finger-, braun- und stockfleckig.

Lot 2108, Auction  126, Storm, Theodor, Sämtliche Werke

Storm, Theodor
Sämtliche Werke
Los 2108

Zuschlag
220€ (US$ 250)

Details

Storm, Theodor. Sämtliche Werke. Herausgegegebn von Albert Köster. 8 Bände. 19,5 x 12 cm. OHalbleder mit RVergoldung, goldgeprägtem RSchildch und KGoldschnitt. Leipzig, Insel, 1919-1920.
Sarkowski 1684 B. Hagen, Handb. d. Ed., 1 Wilpert-G. 51. – Die "erste kritische und vollständige Gesamtausgabe der Werke, auf deren Texten die späteren Ausgaben basieren. ... Die umfassende Einleitung arbeitet den Zusammenhang zwischen Storms Leben und seinem Schaffen heraus" (Hagen). – Wohlerhaltenes, schönes Exemplar.

Storm, Theodor
Drei Novellen
Los 2109

Zuschlag
80€ (US$ 91)

Details

Storm, Theodor. Drei Novellen. 4 Bl., 99 S. 13,5 x 9.5 cm. Grüner illustrierter OLeinenband (fleckig und bestoßen) mit Goldprägung und Goldschnitt. Berlin, Heinrich Schindler, 1861.
Teitge 77. – Erste Ausgabe. Enthält Veronica, Späte Rosen und Drüben am Markt. – Vortitel mit Namenseintrag. Stockfleckig, Innengelenke angebrochen.

Lot 2114, Auction  126, Twain, Mark, The Writings of Mark Twain

Twain, Mark
The Writings of Mark Twain
Los 2114

Zuschlag
2.000€ (US$ 2,273)

Details

Twain, Mark. The writings. Author's edition de luxe. 25 Bände. Mit 25 Portraits oder Frontispices und 25 Vortiteln in Heliogravüre. Titel in Schwarz und Rot. 21 x 14,5 cm. OLeinen (vereinzelt leicht berieben und bestoßen, teils mit kleinen Lichträndern oder kleineren Flecken, Bände XXIV und XXV ausgeblichen) mit RSchild und KGoldschnitt. London, Chatto & Windus, 1899-1907.
Eines von 600 nummerierten Exemplaren (Gesamtauflag: 620). Druckvermerk von Mark Twain signiert. Diese schöne, vollständige Ausgabe von Mark Twains (1835-1910) kompletten Romanen, Essays und Skizzen zeugt von der anhaltenden Popularität und Kraft seiner Werke. – Teils unaufgeschnitten, Vorsätze mit hs. Besitzvermerk. Mit geringen Gebrauchsspuren.

Lot 2115, Auction  126, Tyssot de Patot, Simon, Peter Martons merckwürdige Lebens-Beschreibung

Tyssot de Patot, Simon
Peter Martons merckwürdige Lebens-Beschreibung
Los 2115

Zuschlag
700€ (US$ 795)

Details

(Tyssot de Patot, Simon). Peter Martons, eines gebohrnen Frantzosen merckwürdige Lebens-Beschreibung worinnen viele wunderliche Begebenheiten enthalten die ihm in seinen Leben und auf Reisen zugestossen alles von ihm selbst wohl aufgezeichnet und seines Werths halben in rein Deutsch aus dem Frantzösischen übersetzet von A. B. C. (i.e. Johann Friedrich Bachstrom?). 1 Bl., 302 S. Titel in Rot und Schwarz. Mit gestochener Titelvignette. 16,5 x 9,5 cm. Moderner Halblederband. Leipzig und Görlitz, Marche, 1737.
VD18 11629444. Holzmann-Bohatta VI, 6367. Fromm VI, 25804.Winter, Comp. Utopiarum 127. – Erste deutsche Übersetzung des zuerst 1710 erschienenen utopischen Reiseromans des hugenottischen Schriftstellers Simon Tyssot de Patot (1655-1738), zugleich eine heftige Streitschrift gegen den Katholizismus. Eine zweite Auflage folgte ebenda 1751, eine spätere deutsche Übertragung erschien dann unter anderem Titel 1760 und 1799 in Neuruppin (mit fingiertem Druckort "Alexandrien"). "Die höchst realistisch geschilderte Lebensgeschichte Jaques Massés, eines freidenkerischen Arztes, dessen Abenteuer und Reisen, die fast zwei Drittel des Textes einnehmen, aber immer wieder durch philosophische Dialoge unterbrochen werden, stehen im Mittelpunkt des Romans. Ähnlich wie der Bericht Leguats enthält Massés Geschichte nicht eine einzige Unwahrscheinlichkeit. Sogar der utopische Staat im Inneren Australiens ist so gestaltet, daß die tatsächliche Existenz dieses Naturvolkes und seines Staates durchaus möglich erscheint" (Winter, ausführlich). "An imaginary voyage and adventure story mixed with extensive, somewhat libertine philosophical accounts and discussions, involving some account of a monarchical, deistic utopia" (Gibson-P.). – Etwas braunfleckig, hinterer Innenspiegel mit montiertem Exlibris. - Selten.

Lot 2117, Auction  126, Veen, Otto van, Emblemata Horatiana

Veen, Otto van
Emblemata Horatiana
Los 2117

Zuschlag
250€ (US$ 284)

Details

Veen, Otto van. Emblemata Horatiana, imaginibus in aes incisis atque Latino, Germanico, Gallico et Belgico carmine illustrata. 7 Bl., 207 S., 5 Bl. (l. w.). Titel in Schwarz und Rot. Mit Kupfertitel von Gerard de Lairesse und 103 halbseitigen Emblemkupfern. 19,5 x 12 cm. Pergament d. Z. (etwas fleckig und berieben) mit hs. RTitel. Amsterdam, Hendrik Wetstein, 1684.
Praz 523. Landwehr, Emblem and Fable Books, 824. Faber du Faur 818. – Späterer Amsterdamer Druck des zuerst 1607 in Antwerpen erschienenen und weithin berühmten Emblembuchs mit Kupfern zu den Werken Horaz'. Mit lateinisch-französisch-holländisch-deutschem Paralleltext aus Horaz' Zitaten, die ins Deutsche von Philipp von Zesen übersetzt wurden. Die motivgeschichtlich einflussreichen Moralia Horatiana nehmen unter den Emblembüchern Veens eine Sonderstellung ein: "Ein leichter, scherzhafter Unterton klingt in dem Buche auf, in dem die Emblematik sich selber zu parodieren scheint" (Monroy S. 54). "Otto van Veen was one of the foremost printers and best engravers of his time, Rubens having been his pupil. In the field of book illustrations he became famous as the creator of the very important and widely imitated book of emblems" (Faber du Faur). "Der Erfolg dieses bis Ende des Jahrhunderts mehrfach aufgelegten Werkes beruht hauptsächlich auf den reizvollen, lebensnahen Darstellungen der Sinnbilder, darunter auch mehr. Berufsdarstellungen wie Ärzte, Augenarzt, Jäger, Landwirt, Maler, Winzer etc." (Praz). – Etwas gebräunt oder braunfleckig.

Lot 2119, Auction  126, Freiligrath, Ferdinand, Gedichte (Widmungsexemplar von Georg Weerth)

Freiligrath, Ferdinand
Gedichte (Widmungsexemplar von Georg Weerth)
Los 2119

Zuschlag
3.200€ (US$ 3,636)

Details

Widmungsexemplar von Georg Weerth
Weerth, Georg. - Freiligrath, Ferdinand. Gedichte. Zweite, vermehrte Auflage. X S., 1 w. Bl. 503 S. 2 Bl. (Anzeigen). 18 x 11 cm. Blindgeprägter Leinenband d. Z. (fleckig und berieben, Rücken ausgeblichen) mit goldgeprägtem RTitel. Stuttgart und Tübingen, Johann Georg Cotta, 1839.
Fl. Vorsatz mit eigenhändiger Widmung des Vormärz-Dichters Georg Weerth: "Zur Erinnerung an die große Fastenzeit 1841. Georg Weerth". Der aus Detmold stammende Schriftsteller und Kaufmann Georg Ludwig Weerth (1822-1856) ist heute noch durch sein politisches Gedicht Das Hungerlied präsent, das 1844 während der Weberaufstände entstand und zum Kanon im Schulunterricht gehört. Als Jugendlicher begann Weerth zunächst eine kaufmännische Lehre und machte bereits 1838 als Sechzehnjähriger die Bekanntschaft mit dem ebenfalls aus Detmold stammenden, zwölf Jahre älteren Dichter Ferdinand Freiligrath, der ihn für Lyrik begeisterte und für Fragen der sozialen Gleichheit und Gerechtigkeit sensibilisierte. Erste lyrische Erprobungen fanden dann auch in Freiligraths "Literaten-Kränzchen" in Barmen statt, später dann in Karl Simrocks freisinnigem Dichterzirkel "Maikäferbund", den Weerth während seiner Bonner Zeit besuchte. Das vorliegende Widmungsexemplar datiert demnach aus Weerths allerfrühester Schaffenszeit als 19jähriger Kaufmannsgehilfe, im selben Jahr wie die Widmung erschien auch sein erstes eigenes Gedicht mit dem Titel Der steinerne Knappe in einer Anthologie. Den wohl prägendsten Schritt in seinem Leben machte Weerth wenig später 1843, als es ihn nach Nordengland zog, wo er die Folgen der Industrialisierung und die Not und Armut der Arbeiter in den Elendsvierteln erlebte. Auf einer Reise nach Belgien im Sommer 1845 lernte er Karl Marx kennen und schloss sich der kommunistischen Bewegung an. Er verfasste politische Gedichte, war Augenzeuge der 48er Revolution in Paris und ging im April 1848 gemeinsam mit Marx und Engels nach Köln, wo sie die berühmte Neue Rheinische Zeitung gründeten. Weerth leitete das Feuilleton und veröffentlichte hier in Fortsetzungen sein bekanntestes Werk, die Satire Leben und Thaten des berühmten Ritters Schnapphahnski. Enttäuscht vom Scheitern der Revolution wandte sich Weerth schließlich vom literarischen Schreiben ab. Er unternahm zahlreiche Handelsreisen durch halb Europa und zog 1852 auf die Karibikinsel Saint Thoma, von wo aus er auch die USA, Mexiko, Kuba und Brasilien bereiste. Im März 1856 ging er nach Havanna auf Kuba, wo er am 30. Juli 1856 im Alter von nur 34 Jahren an einer Hirnhautentzündung starb. Friedrich Engels lobte ihn später als den "erste(n) und bedeutendste(n) Dichter des deutschen Proletariats" (In: Der Sozialdemokrat. Nr. 24. Zürich, 7. Juni 1883). Sein Nachlass liegt verstreut in Amsterdam, Moskau und in seiner Heimatstadt in der Lippischen Landesbibliothek. – Stockfleckig.

Lot 2120, Auction  126, Weishaupt, Adam, Ueber die Schrecken des Todes [und:] Ueber Materialismus und Idealismus

Weishaupt, Adam
Ueber die Schrecken des Todes [und:] Ueber Materialismus und Idealismus
Los 2120

Zuschlag
320€ (US$ 364)

Details

Weishaupt, Adam. Ueber die Schrecken des Todes eine philosophische Rede. 86 S., 1 w. Bl. 16 x 9,5 cm. Halbleder d. Z. (etwas stärker fleckig, berieben und bestoßen) mit ornamentaler RVergoldung und 2 goldgeprägten RSchildern sowie kleiner goldgeprägter Deckelvignette in Vogelform. Nürnberg, Ernst Christoph Grattenauer, 1786.
Goedeke IV/1, 1, 522, 1, 4. – Erste Ausgabe. Adam Weishaupt (1748-1830) war der Gründer des Geheimbundes der Illuminaten in Ingolstadt. Die vorliegende Schrift entstand vor dem Hintergrund der Unterdrückung und Verfolgung der Mitglieder dieses Ordens, die 1784 in Bayern eingeleitet wurde. – Stellenweise mit schmalem verblasstem Feuchtigkeitsrand. – Beigebunden: Derselbe. . Zweyte ganz umgearbeitete Auflage. 216 S. Ebenda 1787. - Vgl. Goedeke IV/1, 522, 22, 5. Ziegenfuss II, 849. - Erstmals im Vorjahr erschienen. - Vereinzelte schwache Braunflecken.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


Galerie Bassenge
Erdener Str. 5A
14193 Berlin

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr

Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
E-Mail: info (at) bassenge.com

Impressum
Datenschutzerklärung
© 2024 Galerie Gerda Bassenge


Galerie Bassenge
Erdener Str. 5A
14193 Berlin

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr

Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
E-Mail: info (at) bassenge.com

Impressum
Datenschutzerklärung
© 2022 Galerie Gerda Bassenge