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Lot 2596, Auction  126, Morgenstern, Lina, Brief und Manuskript über ein Kinderfest. 1863

Morgenstern, Lina
Brief und Manuskript über ein Kinderfest. 1863
Los 2596

Zuschlag
400€ (US$ 455)

Details

Morgenstern, Lina, bedeutende Sozialpolitikerin, Kinderbuch-Autorin und Frauenrechtlerin, Vorkämpferin der Kindergarten- und Volksküchen-Bewegung, Gründerin zahlreicher sozialer Vereinigungen und langjährige Herausgeberin der "Deutschen Hausfrauen-Zeitung" (1830-1909). Eigh. Brief m. U. "Lina Morgenstern" und beiliegendes eigh. Manuskript. Zus. 5 S. Gr. 8vo. Berlin 20.IV.1863 bzw. o. D.
An den Publizisten Hermann Kletke (1813-1886), dem sie Informationen über ein bevorstehendes "Spielfest" zu Ehren Friedrich Fröbels liefert. "... In größter Eile führte ich mein Versprechen aus, Ihnen das Material zu unsrem morgendem Spielfest zu geben, verzeihen Sie daher das Flüchtige ... Der Zweck des Spielfestes ist leicht ersichtlich - einmal das reine Vergnügen für die Kinder, in deren Herzen die dankbare Erinnerung für den Gründer der Kindergärten aufgefrischt wird. - Zweitens das lebendige Beispiel für die Familie u. das größere Publikum, was das gemeinsame Spiel wirkt u. zugleich - eine öffentliche Prüfung - um auch den Feinden, Gegnern u. Vorurtheilsvollen ein Zeugniß abzulegen u. eine Kritik zu hören, der wir uns gern unterwerfen, der wir aber auch zu begegnen hoffen! - Hinweis, - daß Fröbel gern u. oft solche Spielfeste ausführte, daß ihm aber das schöne Thüringer Land dazu auch äußere Gelegenheit im Freien bot ...". - Beiliegend der 3seitige eigenhändige, für den Abdruck in der Zeitung bestimmte Bericht über das veranstaltete Kinderfest: "Zum Andenken an Friedr. Fröbels Geburtstag veranstaltete der Frauen-Verein zur Beförderung der Kindergärten ... ein großes Kinder-Spielfest sämtlicher Vereinskindergärten. Da auch die Theilnahme den Kindern gestattet war, die den Kindergarten bereits verlassen hatten, waren der Mitspielenden wohl 600. - Um 3 Uhr versammelten sich die Kleinen mit ihren Eltern im großen Saal des Arnimschen Hôtels ...". Es folgen Schilderungen der einzelnen Spiele und Gesänge, mit Nennung der leitenden Kindergärtnerinnen. - Wertvolle Einblicke in die Bestrebungen der frühkindlichen Pädagogik in der Nachfolge Friedrich Fröbels.

Lot 2598, Auction  126, Philipp IV., König von Spanien, Urkunde über Vergabe einer Pfründe. 1639

Philipp IV., König von Spanien
Urkunde über Vergabe einer Pfründe. 1639
Los 2598

Zuschlag
200€ (US$ 227)

Details

Philipp IV., König von Spanien (1605-1665). Urkunde mit eigh. Unterschrift "Yo El Rey". In spanischer Sprache. Mit gedrucktem Wappen am Briefkopf, mehreren Gegenzeichnungen und ausführlichem Dorsalvermerk. 2 S. Doppelblatt. Folio. Madrid 14.IX.1639.
Don Francisco Pizarro de Vargas y Aragon, Mitglied des Ritterordens von Calatrava und Nachfahre der berühmten Conquistadorenfamilie, erhält eine Pfründe im Benediktinerkonvent von San Benito oder San Bernardo in Ciudad de Trujillo. - Das leere Respektblatt zur Hälfte abgetrennt; sonst ordentlich erhalten.

Lot 2601, Auction  126, Weimarer Republik, Briefe zur Republik und zur Kriegsschuld. 1922-1926

Weimarer Republik
Briefe zur Republik und zur Kriegsschuld. 1922-1926
Los 2601

Zuschlag
360€ (US$ 409)

Details

Weimarer Republik und Kriegsschuldfrage. 12 Briefe prominenter Politiker, Schriftsteller und Pädagogen. Zus. ca. 28 S. Verschied. Formate. 1922-1926.
An den Nationalökonomen und Politiker Gerhart von Schulze-Gaevernitz (1864-1943) gerichtete Briefe zur politischen Nachkriegs-Situation in Europa und zur Kriegsschuldfrage. Vorhanden: Geoffrey Drage, britischer Schriftsteller und konservativer Politiker (1860-1955). Masch. Brief m. U. "Geoffrey Drage". 11/2 S. 4to. London 22.III.1922. - George Peabody Gooch, britischer Journalist, Historiker und liberaler Politiker (1873-1968). 2 eigh. Briefe m. U. "George Gooch" bzw. "G. P. Gooch". Zus. 10 S. Quer-8vo bzw. 8vo. (London) 14.V.1922 bzw. 10.I.1926. Beiliegend ein Typoskript von Gooch über englische Kriegsschuld sowie die Durchschrift eines Briefes von Schulze-Gaevernitz an Gooch. - Kurt Hahn, dt. Pädagoge und Politiker, Gründer der Schule Schloss Salem (1886-1974). 3 masch. Briefe m. U. "Kurt Hahn". Zus. 61/4 S. Folio. Salem (Baden) 8.V. - 16.IX.1923. - Eduard von der Heydt, Bankier und berühmter Kunstsammler (1882-1964). 2 masch. Briefe m. U. "Heydt". Zus. 3 S. Gr. 4to. Zandvoort 25.III. bzw. 24.IV.1923. - Paul Graf Wolff Metternich zur Gracht, dt. Diplomat, Botschafter in London und im Osman. Reich (1853-1934). Eigh. Brief m. U. "P. Metternich". 4 S. 4to. Gracht bei Liblar 25.IV.1922. - Joseph Wirth, dt. Zentrums-Politiker, Reichskanzler (1879-1956). 3 masch. Briefe m. U. "J. Wirth". Zus. 3 S. Gr. 4to und 4to. Freiburg i. Br. 28.XII.1922 bzw. Berlin 17.IX. und 26.XI.1926. Beiliegend die Durchschrift eines Briefes von Schulze-Gaevernitz an Joseph Wirth. - Interessante, teils umfangreiche Briefe, alle mit politischem Inhalt. - Teilweise mit Büroklammaer-Rostspuren.

Lot 2602, Auction  126, Wilhelm I., Deutscher Kaiser, König von Preußen, Urkunde: Verleihung des Eisernen Kreuzes II. Kl. 1873

Wilhelm I., Deutscher Kaiser, König von Preußen
Urkunde: Verleihung des Eisernen Kreuzes II. Kl. 1873
Los 2602

Zuschlag
220€ (US$ 250)

Details

Wilhelm I., Deutscher Kaiser, König von Preußen (1798-1888). Urkunde m. U. "Wilhelm" und blindgepr. Siegel. 1 S. Folio. Berlin 19.I.1873.
Dem bayerischen Hauptmann Christoph Carl Frhrn von Godin im Generalstab wird das Eiserne Kreuz II. Kl. verliehen.

Lot 2604, Auction  126, Wissmann, Hermann von, 2 Briefe an einen Freund über die Emin-Pascha-Expedition. 1888

Wissmann, Hermann von
2 Briefe an einen Freund über die Emin-Pascha-Expedition. 1888
Los 2604

Zuschlag
550€ (US$ 625)

Details

Wissmann, Hermann von, Afrikaforscher, Offizier und Kolonialbeamter, Reichskommissar und Gouverneur von Deutsch-Ostafrika (1853-1905, starb durch Selbstmord). 2 eigh. Briefe m. U. "Wissmann". Zus. 5 S. Jeweils Doppelbl. mit kolor. Kopfvignetten (Privatpersonen zu Pferde). Bad Lauterberg (Harz) 24.IX.1888 bzw. o. O. u. J.
An ein befreundetes Mitglied der Ostafrika-Gesellschaft, das Verbindung zu dem Kolonialpolitiker Carl Peters hat. Ausführlich über die Planung der deutschen Emin-Pascha-Expedition. "... schwungvoll reden und schreiben ist ganz hübsch, handeln besser. Jetzt will mir der Ausschuß erlauben, Gewehre zu besorgen, morgen vielleicht Munition etc. Ich bitte um Nachricht ob Peter's [!] gezeichnet hat, die Sache zwischen uns erledigt ist und 20,000 - 15,000 Mark für mich da sind. Ich mache mich ja allmählich lächerlich. Wenn die Geschichte noch länger verzögert wird, wird vielleicht d. November z. Abreise zu spät werden ... December u. Januar in Zanzibar u. Februar auf d. Continent wo es dann recht hübsch feucht ist, immerhin hat andererseits die Zeit das für sich, daß ich mit meiner kl. Karawane in diesem Monat keiner größeren arabischen Karawane begegne. Nach Berlin komme ich nicht. Mein Auge ist ganz schwach, meine Nerven will ich noch einmal etwas auffrischen, 3 Hirsche will ich schießen ... Sollte das Geld nicht da sein, so bin ich bereit, es dem Comité vorzustrecken um wenigstens anfangen zu können, meine Dispositionen zu treffen. Bitte sagen Sie Peters, daß wir uns über die mitzunehmenden Europäer unter allen Umständen verständigen müssen. Ich nehme 2-3 mit, alle müssen sich verpflichten beiden Führern unbedingt zu gehorchen ... Möglichst wenig gesellschaftlich gleichstehende. Ueber Munition für Emin muß Schweinfurth sich bei Junker erkundigen und würde es rathsam sein, als Hinterlader für unsere Expedition dieselben Waffen, die Emin hat zu wählen ... Jeder Mann, Askari oder Träger erhält ein Gewehr. Ueber mitzunehmende Waaren für Emin muß Junker ebenfalls Auskunft geben ..." [24.IX.1888]. - Der zweite Brief wohl über publizistische Werbung für die Afrika-Expedition. "... Bitte geben Sie einliegendes mit Photographie dem Herrn ... Redakteur d. Colonialzeitung, der immer morgens auf d. Bureau der Ostafrika-Gesellschaft ist. Der Herr will einen Colonial-Kalender machen u. meinen Kopf u. ein paar Worte haben. Vielleicht kann er das gebrauchen. Ich bin zu faul etwas neues zu schreiben ...".

Wissmann, Hermann von
Sehr umfangreicher Brief über die Emin-Pascha- und Stanley-Expeditionen. 1888
Los 2605

Zuschlag
1.100€ (US$ 1,250)

Details

Wissmann, Hermann von (1853-1905). Eigh. Brief m. U. "Wissmann". 8 S. Gr. 8vo. Hamburg, Hotel Hamburger Hof, (wohl 1888).
Wohl an einen Journalisten. Sehr umfangreicher Brief, in dem Wissmann ausführlich die vielen Wirren und Unternehmungen zur Rettung des (aus Schlesien stammenden) in ägyptischen Diensten stehenden Emin Pascha schildert, der durch den Mahdi-Aufstand seine Verbindungen zum Norden Afrikas verloren hatte und seine Stellung als Gouverneur der Provinz Äquatoria gewaltsam einzubüßen drohte. Wissmann beschreibt die vielfältigen Aktivitäten der deutschen Afrika-Reisenden und der europäischen Staaten sowie Henry Morton Stanleys Rolle bei den Rettungsbemühungen um Emin Pascha, wobei Wissmann sich vor allem über Stanley kritisch äußert. - Wertvolle Quelle zur Erkenntnis der Geschehnisse in den jahrelangen Wirren um die Person Emin Paschas, geschildert von einem unmittelbar Beteiligten.

Balthus.
6 Briefe an Charlotte Wolff. 1957
Los 2606

Zuschlag
300€ (US$ 341)

Details

Balthus (d. i. Balthasar Klossowski de Rola, poln.-dt.-franz. Maler, 1908-2001). - Klossowska, Baladine, Malerin, die Mutter von Balthus, Schwester des Malers Eugen Spiro, Geliebte Rainer Maria Rilkes, Galeristin in Paris und Berlin (1886-1969). 6 eigh. Briefe m. U. "Baladine", "Bal" oder "B." In deutscher und teilweise franz. Sprache. Zus. 20 S. Gr. 8vo und gr. 4to. (Paris) 1957 bzw. o. J.
An die Ärztin, Psychologin, Chirologin, Sexualwissenschaftlerin und Schriftstellerin Charlotte Wolff. Inhaltsreiche Briefe über Familie und Freunde sowie über eigenes Dasein und Empfinden. Sie schwärmt für R. M. Rilke, ihren einstigen Geliebten, den Patenonkel und Namensgeber ihres Sohnes Balthus: "... ich schlief heute nacht bis 21/2 und wachte, indem ich bis in den Morgen hinein im dicken Gedichtband von R. las; ich komme nicht von ihm los und weinend bin ich gegen 1/2 6 eingeschlafen. Ach Lotte, der hat mich nicht geliebt und ich habe sehr viel Schuld daran und ich gräme und gräme mich zu Tode ... Rilke wollte 'einsam' sein - aber er lockte in seiner Einsamkeit, er spann unsichtbare Fäden, die Netze wurden, und die, welche hineintorkelten, waren für seine 'Versuche' Objekte, die ihm die Einsamkeit beschäftigen halfen. Er dichtete dann diese unsichtbaren Wesen an - die er hold und schön sich ausmalte und seine Neugier entfachten - wunderbare Gedichte - und immer seine Art erklärten ...". Öfter kommt sie auf ihren Sohn Pierre Klossowski und vor allem auf ihren Enkel Matthieu zu sprechen. Ferner über verschiedene Verwandte und Freunde. Und Rilke taucht immer wieder in den Briefen auf.

Lot 2607, Auction  126, Dix, Otto, Brief an einen Kunstverlag. Um 1955

Dix, Otto
Brief an einen Kunstverlag. Um 1955
Los 2607

Zuschlag
300€ (US$ 341)

Details

Dix, Otto, Maler und Graphiker (1891-1969). Eigh. Brief m. U. "Otto Dix". 1/2 S. Folio. O. O. (wohl um 1955).
An einen Kunstverlag. "P.P. Das Blatt heißt nicht Bauernkind, sondern 'Bettina'. Es ist mein Enkelkind Bettina. Wollen Sie mir bitte anstatt Honorar 200 Postkarten senden ...". - Die 1950 geborene kleine Bettina hat der Künstler in vielen Varianten und Techniken porträtiert. - Im unteren Viertel gering tintenfleckig.

Lot 2608, Auction  126, Französische Maler und Bildhauer, 12 Signaturen auf einer Petition. 1827

Französische Maler und Bildhauer
12 Signaturen auf einer Petition. 1827
Los 2608

Zuschlag
400€ (US$ 455)

Details

Französische Maler und Bildhauer. 12 Signaturen auf einer Petition. 1 S. Doppelblatt. Folio. Paris 16.VII.1827.
Der Militär-Veteran Jean Baptiste Pécota wendet sich in einem ausführlichen Schreiben an den Comte de Forbin, Generaldirektor der Museen Frankreichs, mit der Bitte um eine Anstellung als Museumswächter in Paris, die zunächst einmal nicht berücksichtigt worden sei. Er habe seit dem Alter von 17 Jahren in der französischen Armee gedient, sei aber trotz seiner langjährigen Dienste nicht zu einem angemessenen Einkommen gelangt. Er habe sich jedoch hervorragend als Modell für die Künstler bewährt: "... heureusement la nature m'a doné [!] d'une physionomie fortement prononcée, de traits caracterisés qui depuis environ 8 ans deviennent utiles aux premiers artistes de l'academie Royale de peinture de la Capitale, je n'existe en quelque Sorte que dans leurs ateliers et j'ai concouru à la Création de nombre de Chefs-d'oeuvres, Ce qui doit indiquer que je possède les notions rélatives à l'emploi que je sollicite ...". - Zum Beweis dieser Aussage bat Pécota offensichtlich alle Künstler, denen er Modell gestanden hatte, seine Eingabe zu unterschreiben. Tatsächlich haben 12 Künstler, zwei sogar mit Empfehlung, das Schreiben unterzeichnet: J.-A.-D. Ingres, Gérard, Gros, Pradier, Horace Vernet, Bosio, Le Thière, Drölling, Mauzaisse, Meynier, Cartellier und Jean Baptiste Pécot. - Sehr ungewöhnliches Dokument der französischen Kunstgeschichte.

Lot 2610, Auction  126, Geiger, Willi, 3 Briefe mit ganzseitigen Ölkreide-Zeichnungen. 1962

Geiger, Willi
3 Briefe mit ganzseitigen Ölkreide-Zeichnungen. 1962
Los 2610

Zuschlag
400€ (US$ 455)

Details

Geiger, Willi, Maler und Graphiker, Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, bedeutender Exlibris-Gestalter des Expressionismus (1878-1971). 3 eigh. Briefe m. U. "Willi". Jeweils auf der Rückseite von 3 ganzseitigen farbigen Ölkreidezeichnungen. Zus. 6 S. Gr. 4to. Feldwies und München 13.VIII - 10.XI.1962.
An ein befreundetes Paar in München. Berichtet u. a. von seinem Sommerurlaub in einem Bungalow in Feldwies am Chiemsee. Klagt über Gesundheitsbeschwerden, die ihn bei der künstlerischen Arbeit behindern. "... Es gab mancherlei in dem alten Haus ins Rechte zu bringen, aber trotz dieser Arbeiten komme ich zum Malen. Der Verleger Gurlitt möchte von mir Lithographein zu Gedichten von François Villon u. so werde ich nach längerer Pause wieder etwas Graphik machen ... Ich habe abends die Rehe dicht vor dem Haus. Das Wetter ist herrlich hochsommerlich u. ich hoffe daß es durchhält bis zu meinem 84. Geb. Tag [13.VIII] ... Der Herbst ist hier anhaltend schön und es sieht so aus als könnte ich noch längere Zeit in Feldwies verweilen. Auch die Arbeit geht gut von statten, nur das miserable rechte Bein gibt keine Ruhe. Seit ein paar Tagen ist etwas Lärm im Haus - es ist in der Küche u. am Dach allerhand zu erneuern. Da käme es mir sehr gelegen, wenn Du mir den Rest (M 400) gleich anweisen läßt, weil die Leute hier nicht gerne warten [13.IX.] ... ich hatte 3 sehr schöne Monate in Feldwies und war sehr fleißig, aber die feuchte Luft am Chiemsee ist meinem rechten Bein nicht gut bekommen ... Aus diesem Grund ist meine Bewegung auf die Wege von zu Hause in das Atelier u. zurück beschränkt ... Das ist der Grund, warum ich Euch seit meiner Rückkehr nach M.[ünchen] noch nicht aufgesucht habe ..." [10.XI]. - Die farbkräftigen Zeichnungen zeigen u. a. Blüten vor besonnten Bergen sowie fliegende Vögel über halb im Wasser versunkenen antiken Bauten. - Jeweils unauffällige Mittelfalten.

Lot 2613, Auction  126, Kirchner, Ernst Ludwig, Brief an Dr. Bosshart in Riehen-Basel. 1935

Kirchner, Ernst Ludwig
Brief an Dr. Bosshart in Riehen-Basel. 1935
Los 2613

Zuschlag
1.600€ (US$ 1,818)

Details

Kirchner, Ernst Ludwig, Maler und Graphiker, Hauptmeister des dt. Expressionismus, Mitbegründer der "Brücke" (1880-1938). Eigh. Brief m. U. "E. L. Kirchner" und eigh. Umschlag. 13/4 S. Doppelblatt. Gr. 4to. Davos 16.VIII.1935.
An Dr. Bosshart in Riehen-Basel, der Kirchners Bild "Bern mit Münster" erworben hatte. Der Künstler dankt für den Empfang der Kaufsumme. "... Den Abgang des Bildes hatte ich Ihnen bereits angezeigt. Es wird wohl morgen oder Montag bei Ihnen sein. Schade, dass ich es nicht mit aufhängen kann. - Ich sende Ihnen eine Zeichnung als Beigabe, vielleicht mag sie Ihr Bub, dann könnte sie in seinem Zimmer hängen. Es interessierte ihn in der Ausstellung ein Kopf und ich freue mich immer, wenn jemand Interesse für Zeichnungen hat. Sind sie doch die Grundlage aller bildenden Kunst ...". - Der Name Bosshart erinnert daran, dass Kirchner 1923 einen Band Erzählungen von Jakob Bosshart (1862-1924) mit zahlreichen Holzschnitten versehen hatte.

Lot 2615, Auction  126, Kokoschka, Oskar, Brief an Ludwig Goldscheider über seine Bücher. 1963

Kokoschka, Oskar
Brief an Ludwig Goldscheider über seine Bücher. 1963
Los 2615

Zuschlag
950€ (US$ 1,080)

Details

Kokoschka, Oskar, Maler, Graphiker und Dramatiker, Hauptmeister des Expressionismus (1886-1980). Eigh. Brief m. U. "OK". 2 S. auf blauem Papier. Mit gedrucktem Briefkopf. Gr. 8vo. Villeneuve (Schweiz) 2.VII.1963.
An den Kunsthistoriker und Verleger Ludwig Goldscheider (1896-1973) in London. "... Mit gleicher Post sende ich Ihnen mein einziges Exemplar des Arcimboldibuches, wo mein Aufsatz italienisch enthalten ist, wie nahe die Übersetzung dem Original kommt, kann ich mit meinem dürftigen Italienisch nicht beurteilen. Das deutsche Original ist unauffindbar ... An dem Griechischen Aufsatz werde ich jetzt wieder weiter schreiben, zu oft wurde ich dabei bisher unterbrochen. Doch liegt mir sehr dran, es fertig zu machen. In dem soeben ... erschienenen Band: Bekenntnis zu OK sind neben vielen, sehr interessanten, oft rührenden, Erinnerungen auch von mir zwei Reden abgedruckt, die eine für Rembrandt in Amsterdam aus dem Stegreif, wie sie auf Band aufgenommen wurde(das im Rembrandt Haus aufgehoben wurde!!), zögernd und 'unvorbereitet wie ich bin' und in der Tat war, als ich die Stiege zur Kanzel hinaufstieg ... und die andere, einmal im Wiener Rundfunk gelesen, die Ihr AltÖsterreicherherz erfreuen wird. - Soeben erhielt ich ... ein Exemplar 'An Anthology of German Expressionist Drama', worin Mörder Hoffnung der Frauen und Hiob übersetzt sind. ... Natürlich hatte ich noch nicht Zeit die Übersetzungen mit den Originalen zu vergleichen. Eine ist von Michael Hamburger (ich glaube Sie nannten den Namen?) ... Vielleicht finden Sie in London eine Kopie? ...".

Kollwitz, Käthe
Brief über den Weber-Zyklus. Dabei eine Radierung. 1917
Los 2616

Zuschlag
650€ (US$ 739)

Details

Kollwitz, Käthe, Graphikerin und Bildhauerin (1867-1945). Eigh. Brief m. U. "Käthe Kollwitz". 2 S. Doppelblatt. 4to. Mit dem eigh. Umschlag. (Berlin) 18.IX.1917.
An einen Berliner Kunstsammler, der eine Notiz zu ihrem berühmten "Weber"-Zyklus im Berliner Tageblatt gelesen und bei ihr angefragt hatte, in welchem Verlag die Serie erschienen sei. Die Künstlerin erteilt Auskunft und erläutert: "... Ich möchte bei der Gelegenheit noch einiges hinzufügen. Die Bemerkung,, welche die Redaktion des Berliner Tageblatt der Notiz beifügte, empfand ich nicht als ganz zu unrecht. Ich war einigermaßen unsympathisch berührt von der Reklame, die der Verlag gemacht hat. So handelt es sich nur um Wiedergabe des lang bekannten Weber-Cyclus und zweier kleiner früher Platten. Da der Prospekt bereits lange kursierte bevor ich ihn zu Gesicht bekam, hatte ich keine Möglichkeit mehr darauf einzuwirken ...". - Beiliegend eine nicht signierte oder nummerierte Original-Radierung mit Kaltnadel und Schmirgel ("Vier Männer in der Kneipe") der Künstlerin auf Japanpapier (25 x 35 cm), an einer Ecke mit Bleistift von anderer Hand bezeichnet "K.[nesebeck] 12". - Alles frisch erhalten.

Krüger, Franz
Brief und Porträt "Johannes David Neumann". 1821
Los 2617

Zuschlag
300€ (US$ 341)

Details

Krüger, Franz, hervorragender Tier- und Porträtmaler, Graphiker und preußischer Hofmaler (1797-1857).Wohl eigh. Billet mit einer Bildbezeichnung sowie eigenh. Porträtzeichnung in Pastell auf dunkelbraunem Karton. 2 S. 21,6 x 18,4 cm. Unter Glas mit Passepartout in silber-vergoldeter Holzrahmenleiste (stärker abgeschabt). Berlin 1821.
Billet mit Bildbezeichnung verso auf einem Porträt in schwarzen und weißen Pastellkreiden von dem Hofmaler Friedrich Wilhelms III. und Friedrich Wilhelms IV. von Preußen, das den "Obertribunalsrat" Johannes David Neumann darstellt. Verso die 11-zeilige vermutlich eigenhändige Beschriftung durch den Künstler: "Johannes David Neumann / dritter Sohn des Kirchen Raths / Neumann und der Ernestine / Wilhelmine Ludolphine geborene / Thalheim. Früher Ober Landes / Gerichts Rath in Westpreußen - / Seit 1820 Geheimer Ober Tri- / Bunals Rath, geboren den 14ten /September 1775, gezeichnet / von Franz Krüger im April / 1821. alt 45 Jahr." - Teils leicht fleckig, mit etwas Abrieb.

Lot 2618, Auction  126, Münter, Gabriele, Signierte Einladungskarte zu einer Vernissage. 1930

Münter, Gabriele
Signierte Einladungskarte zu einer Vernissage. 1930
Los 2618

Zuschlag
300€ (US$ 341)

Details

Münter, Gabriele, Malerin (1877-1962). Gedruckte Einladungskarte zu einer Ausstellung, mit eigh. Gruß und Unterschrift "G. Münter" (Bleistift). 1 S. Quer-8vo. Berlin 1930.
"mit frdl. Gruß! G Münter". Einladung zur Eröffnung einer Kollektiv-Ausstellung von Gabriele Münter in der Galerie Rudolf Wiltschek in Berlin W 10, Viktoriastrasse 30, am 15. November 1930. - Beiliegend der Ausstellungskatalog (3 S. Doppelblatt, gr. 8vo) mit Verzeichnis der ausgestellten Bilder und ihren Formaten. - So früh selten.

Lot 2619, Auction  126, Purrmann, Hans, Brief an die Witwe des Malers Ernst Schumacher. 1963

Purrmann, Hans
Brief an die Witwe des Malers Ernst Schumacher. 1963
Los 2619

Zuschlag
260€ (US$ 295)

Details

Purrmann, Hans, Maler, Matisse-Schüler (1880-1966). Masch. Brief m. U. "Hans Purrmann". 1 S. Mit gedrucktem Briefkopf. Gr. 4to. Montagnola 27.IV.1963.
An die Witwe des kurz zuvor verstorbenen Malers, Graphikers und Berliner Hochschullehrers Ernst Schumacher (1905-1963). 1 S., eng beschrieben. Gr. 4to. Montagnola 27.IV.1963. "... Ich habe mich gefreut, dass Goepel in der 'Weltkunst' einen Nachruf über Ihren Mann schrieb, der mir ganz freundlich vorkam, und da Goepel mit mir korrespondierte, lag es in seiner Absicht, ihn sehr schön abzufassen ... ich habe die Absicht, in einem längeren Aufsatz einmal meine Freundschaft und künstlerische Beziehung zu Ihrem Mann festzuhalten; schon aus dem Gefühl einer Dankbarkeit heraus wollte ich auch erwähnen, wie sehr er mich angeregt hat, und dass ich ihm zum grossen Teil zu verdanken habe, wenn ich überhaupt noch Fortschritte machen ... Leider habe ich noch wenig über den Künstlerbund und die Vorbereitung zur Ausstellung zu hören bekommen. Nur Seel schrieb an Meistermann und hat auch an mich telefoniert, dass scheinbar meine Bilder gut aufgenommen worden sind. Ich habe drei Bilder aus Levanto geschickt und ein anderes, das ich im Atelier malte. Gerade habe ich sehr viele Bemühungen gehabt mit Curth Georg Becker, den man vollkommen ausjuriert hatte, was ich doch sehr hart fand ... Meistermann, dem meine Bilder sehr gut gefallen haben, hatte aber aus vielen Gründen, die mir nicht alle bekannt sind, an der Jury im Künstlerbund nicht teilgenommen. - Ihr Mann wird an allen Ecken und Enden fehlen und vermisst werden. Ein gut Teil, dass der Künstlerbund die letzten Jahre zusammenhielt, hat man hauptsächlich ihm zu danken ...". - Beiliegend die Fotokopie (2 Bl.) eines Briefes von Peter Janssen mit einer Würdigung Ernst Schumachers.

Lot 2621, Auction  126, Voigt, Bruno, Konvolut Autographen. 1981-1988

Voigt, Bruno
Konvolut Autographen. 1981-1988
Los 2621

Zuschlag
300€ (US$ 341)

Details

Voigt, Bruno, politisch linksgerichteter Maler, Zeichner und Graphiker, lebte in der DDR, war Direktor der Staatlichen Museen in Gotha und der Ostasiatica-Sammlung der Staatlichen Museen in Berlin (1912-1988). Konvolut Autographen. Berlin 1981-1988.
Briefe und andere Schriftstücke, mit einer Ausnahme jeweils an einen bayerischen Kunsthändler und dessen Frau. Vorhanden: 2 eigenhändige und 2 masch. Briefe m. U. "Bruno Voigt". - 1 eigh. Postkarte. - 1 eigh. Vorgehens-Anweisung für den Adressaten. - 5 eigh. Briefumschläge. - 4 Telegramme. - 1 sechsseitiges Typoskript mit Lebenserinnerungen, unterzeichnet von Bruno Voigt. - 15 Blatt Rechnungen, Warenbegleitscheine und weitere Formulare des Kunsthandels der DDR, betreffend den Verkauf von Bildern Voigts an den Händler in Bayern (1981-1987). Ferner ein Kundenbrief und ein Bericht über eine Bruno-Voigt-Ausstellung. - Die Briefe Voigts behandeln einen Besuch und eine Ausstellung beim Adressaten, die Verkäufe von Bildern und die Visa-Probleme bei der beabsichtigten Ausreise Voigts nach Bayern. Zitate: "... Es freut mich als Künstler natürlich sehr, daß es auch in der Bundesrepublik Interesse an der proletarisch-revolutionären Kunst, wie ich sie vertrete, gibt [19.XI.1986] ... Die im Brief angegebenen Probleme können wir nur mündlich lösen. Z. B. weiß ich garnicht wer etwas erworben hat u. wo. Deshalb ist eine Katalogisierung äußerst schwierig. - Sogenannte Frühwerke sind noch vorhanden (da ich in jungen Jahren sehr fleißig war) u. ich auch nicht alles zur Ausstellung vorgezeigt habe. Frühe Drucke von Radierungen sind nun fast alle verkauft. Ich persönlich finde mein Jugendwerk recht amüsant, da es romantische Illusionen zur Grundlage hat. Ich sende Ihnen nun einige kleine Artikel von mir, die etwas boshaft sind. Ich würde mich freuen, wenn sie veröffentlicht werden könnten ... Wenn ich so meine Epoche, in der ich ja leben muss, betrachte, gedenke ich immer der treffenden Worte des großen Malers Max Liebermann über das 3. Reich: 'Ich kann nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte.' Ich male u. zeichne natürlich weiter unbeirrt, die Aufspaltung in Jugendwerk u. Alterswerk (welches ja nicht interessant ist) mache ich natürlich nicht mit, denn ich möchte mich nicht als halber Voigt fühlen [27.II.1987] ... über einen Besuch würde ich mich sehr freuen. Am 22.4. hatten wir im Museum für Deutsche Geschichte unter den Linden eine Ausstellungseröffnung zu absolvieren, da dieses Museum 8 Arbeiten angekauft hat, u. ich auf der Ausstellung mit anderen Künstlern der dreißiger Jahre gut vertreten war" [25.IV.1988]. - Beiliegend 15 Bl. Durchschriften von Briefen des Adressaten an den Künstler, jeweils über Kauf und Verkauf von Graphiken (1986-1988). - Charakteristisches Beispiel für die Wege und Probleme des Ost-West-Kunsthandels zu DDR-Zeiten.

Lot 2622, Auction  126, Zille, Heinrich, Briefkarte an Konrad Lemmer. 1927

Zille, Heinrich
Briefkarte an Konrad Lemmer. 1927
Los 2622

Zuschlag
460€ (US$ 523)

Details

Zille, Heinrich, Berliner Zeichner und Graphiker (1858-1929). Eigh. Brief-Karte m. U. "H. Zille". 1 S. Quer-8vo. (Berlin) 20.I.1927.
An den Verleger Konrad Lemmer. "... Immer sind Streitigkeiten: Lemmer - Nagel - Zille. Ich will nichts mit zu tun haben. Ich trachte nach Ruhe u. nicht Nagel zum Sarg - die koof ich mir selbst - die Nägel - Ich bitte Sie mir die Aufstellung meiner Schuld zu geben. Jedenfalls ist mir wohl noch kein Brief gekommen der die geschäftliche Tätigkeit unseres Vertrages beschließt, ich bin kränklich u. möchte den Schluß wissen ...". - Geschrieben auf der Rückseite einer gedruckten Werbekarte für eine Zille-Ausstellung in der Kunsthandlung Sagert, Potsdamer Straße in Berlin W 35.

Lot 2623, Auction  126, Friedrich Wilhelm IV., König von Preußen, Brief an den Berliner Musikverleger Schlesinger. 1830

Friedrich Wilhelm IV., König von Preußen
Brief an den Berliner Musikverleger Schlesinger. 1830
Los 2623

Zuschlag
500€ (US$ 568)

Details

Bach, Joh. Seb. - Friedrich Wilhelm IV., König von Preußen, hier noch als Kronprinz (1795-1861). Brief m. U. "Friedrich Wilhelm" (Paraphe). 1/2 S. Doppelblatt. Gr. 4to. Berlin 2.IV.1830.
An den Berliner Verleger und Musikalien-Händler Adolph Martin Schlesinger. "Indem ich Ihnen für die Mir übersandte Partitur und den Klavier Auszug der großen Passions Musik von Johann Sebastian Bach Meinen Dank sage, gereicht es Mir zum besondern Vergnügen, Ihnen wegen der gelungenen schönen Ausführung des Ganzen Meinen Beyfall zu erkennen zu geben ...". - Am 11. März 1829 war Bachs Matthäuspassion im Gebäude der Berliner Singakademie in der Bearbeitung von Felix Mendelssohn Bartholdy mit großem Erfolg uraufgeführt worden. Partitur und Klavierauszug erschienen dann bei A. M. Schlesinger.

Lot 2624, Auction  126, Dvorak, Antonin, Stabat Mater. Partitur. Mit Besitzvermerk von Karl Straube. 1881

Dvorak, Antonin
Stabat Mater. Partitur. Mit Besitzvermerk von Karl Straube. 1881
Los 2624

Zuschlag
120€ (US$ 136)

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Dvořák, Antonin, böhmischer Komponist (1841-1904). Stabat Mater für Soli, Chor und Orchester. Der Prager Tonkünstler-Societät gewidmet. Op. 58. Partitur. Mit eigh. Besitzvermerk von Karl Straube. 201 S. gestoch. Noten. Folio. Halblederband d. Z. (Rücken berieben, defekt und mit Fehlstelle). Berlin, N. Simrock, 1881.
Erste Ausgabe der Partitur. Auf dem ersten Vorsatzblatt der eigenhändige Namenszug des Bearbeiters Robert Keller (1828-1891) vom Simrock-Verlag sowie, wohl auch von dessen Hand, die Notiz: "geb[unden] 9. April 1883. 5.00". Auf dem fl. Vorsatz der eigenhändige Besitzvermerk des Organisten und Thomanerchor-Leiters Karl Straube (1873-1950) mit dem Datum 1894. - Gebrauchsspuren; mehrere Blätter mit Einrissen (z. T. mit Transparentstreifen repariert) oder Eck-Ausrissen.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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