Bijin-ga. Konvolut von 3 Darstellungen von Damen im Kimono. Ukiyo-e Farbholzschnitt teils mit Silberhöhung und auf Japan aufgezogen. Format Chūban tate-e. 20,5 x 18cm (Darstellung). Edo (Tokio) 1840.
Vorhanden sind: I. Totoya Hokkei. Dame im prunkvollen Kimono. -
II. Utagawa Kuniyoshi. Dame am Fenster. III. Yashima Gakutei. Lady Komachi. – Teilweise leicht knickspurig und mit hinterlegtem Wurmgang. Sehr dekorative Holzschnitte.
Blühpflanzen
3 Kakemono-Rollbilder mit Pflanzendarstellungen. -
Los 605
Zuschlag
250€ (US$ 284)
Blühpflanzen. 3 Kakemono-Rollbilder mit Pflanzendarstellungen. Farbige Pinselzeichnungen auf Papier. 186 x 47 cm. Mit Brokatleinenrahmen. Gerollt auf Spindel, oben mit Stift und Aufhängeband. Japan 20. Jahrhundert.
Dargestellt sind Pfingstrosen in kräftiger Rosafarbe, eine Hortensie, teilkoloriert in zartem Blau, sowie Chrysanthemen in Schwarz-Weiß. Die Chrysanthemen als Stillleben in einer Vase mit einem Felsgestein. In Japan gelten Chrysanthemen als Nationalblumen und kaiserliches Symbol. Zudem stehen sie für Wohlstand und, aufgrund ihrer langen Blütezeit, für Unsterblichkeit und Vollkommenheit. – Kaum stockfleckig. In guter Erhaltung.
Gekko, Ogata
Kyubi no kitsune (japonice: der neunschwänzige Fuchs)
Los 615
Zuschlag
180€ (US$ 205)
Gekko, Ogata. Kyubi no kitsune (japonice: der neunschwänzige Fuchs) aus der Folge Gekko Zuihitsu (Gekkos Essay). Format ôban tate-e. 35,5 x 23,5 cm. Edo (Tokio, Matsuki Heikichi, ca. 1897.
Die Fuchskreatur erscheint in einem überlangen Kimono, schwebend vor grauschwarzem Grund; im unteren Bildbereich angedeutete Gräser.
Kitsune (jap. "Fuchs") sind Fuchsgeister der japanischen Folklore, bekannt für Intelligenz, Verwandlungskunst und magische Kräfte. Mächtige Exemplare, wie dieser, besitzen bis zu neun Schwänze (kyûbi no kitsune - Neunschweif). Sie können menschliche Gestalt annehmen, häufig in der Form einer schönen Frau, und erscheinen sowohl als wohlwollende Schutzgeister als auch als listige Gestaltwandler und erotische Verführerinnen. – Vereinzelte Verschmutzungen in der Blattoberfläche, leicht papierbedingt gebräunt und braunfleckig.
Harunobu, Suzuki. Brennende Ahornblätter im Herbst. Ukiyo-e Farbholzschnitt. Format chûban tate-e. 24 x 17,5 cm. Unter Passepartout. Edo (Tokio) 1765.
Der Farbholzschnitt von Suzuki Harunobu (1725-1770) zeigt eine Dienerin beim Verbrennen von Ahornblättern, während eine andere Dame ihr ein Tanzaku-Billet über den Zaun reicht. – Papierbedingt gebräunt, fingerfleckig, teils verso hinterlegt, mit kleinen Wurmlöchern.
Hiroshige, Ando Ichiryusai
Ansicht von Fujikawa. Aus d. Serie der "53 Stationen des Tôkaidô". Edo (Tokio), um 1834
Los 618
Zuschlag
300€ (US$ 341)
Hiroshige, Ando Ichiryusai. Ansicht von Fujikawa. Ukiyo-e Farbholzschnitt aus der Serie Gojûsan-tsugi meisho zue (japonice: Ansichten der 53 Stationen des Tôkaidô). Format ôban yoko-e. Ca. 25 x 37 cm. Unter Karton-Passepartout. Edo (Tokio), um 1834.
Die Landschaftsdarstellung zeigt Fujikawa, einen Fluss, der von Yamanashi nach Shizuoka fließt. Im Vordergrund verneigen sich Bauern und Dorfbewohner ehrerbietig vor der herannahenden Daimyo-Prozession. Der Himmel, der sich über die Szene spannt, wechselt von einem tiefen Blau zu warmen Orange und geht beinahe nahtlos in den Fluss über. – Im linken weißen Rand mit sehr kleinen Knickspuren, insgesamt in sehr guter Erhaltung.
Hiroshige, Ando Ichiryusai
Ansicht von Mitsuke. Aus d. Serie der "53 Stationen des Tôkaidô". Tokio, Hôeidô, um 1850
Los 624
Zuschlag
350€ (US$ 398)
Hiroshige, Ando Ichiryusai. Ansicht von Mitsuke. Ukiyo-e Farbholzschnitt aus der Serie Gojûsan-tsugi meisho zue (japonice: Ansichten der 53 Stationen des Tôkaidô). Format ôban yoko-e. 25 x 37 cm. Unter Karton-Passepartout. Tokio, Hôeidô, um 1850.
Die 28. Tafel aus Ando Ichiryusai Hiroshiges (1797-1858) ikonischer Serie zeigt eine Uferszene mit Booten und Bootsführern. Das tiefe Blau von Wasser und Himmel verleiht der Komposition eine harmonische Rhythmik. – Mit Wurmloch rechts am unteren Rand. Überaus farbkräftiger Druck.
Hiroshige, Ando Ichiryusai
Kusatsu Kusatsu kara Yabase wa michi no yumi to suru
Los 625
Zuschlag
350€ (US$ 398)
Hiroshige, Ando Ichiryusai. Kusatsu Kusatsu kara Yabase wa michi no yumi to suru. Ukiyo-e Farbholzschnitt aus der Serie Serie "Tokaido gojusan tsugi no uchi" (japonice: 53 Stationen der Tokaido-Straße). Format ôban tate-e. 34 x 22 cm (Darstellung). Edo (Tokio) 1855.
Die Ansicht zeigt die Stadt Kusatsu mit Blick auf den Hafen und die Wasserstraße. – Papierbedingt leicht gebräunt, mit winzigen Randläsuren, sonst wohlerhalten.
Hokusai, Katsushika. Frau mit zwei Kindern. Ukiyo-e Farbholzschnitt. Format ôban tate-e. 34,5 x 26 cm. Edo (Tokio) 1856.
Dargestellt ist eine Frau im hübschen Kimono mit zwei Kleinkindern. – Lichtrandig, leicht fleckig und mit mehreren hinterlegten Einrissen.
Hokusai, Katsushika
Die Erscheinung von Hoeizan. (Eruptionen des Berges Fuji) Holzschnitt d. Serie Fugaku Hyakkei (japonice: 100 Ansichten des Berges Fuji). Edo (Tokio), Eirakuya Toshiro, um 1860
Los 629
Zuschlag
400€ (US$ 455)
Der Fuji in Unruhe und Flammen
Hokusai, Katsushika. Die Erscheinung von Hoeizan. (Eruptionen des Berges Fuji). Holzschnitt der Serie Fugaku Hyakkei (japonice: 100 Ansichten des Berges Fuji). Von 2 Albumblättern zusammenmontiert. Format chûban tate-e. 22,5 x 26 cm. Unter Kartonpassepartout. Edo (Tokio), Eirakuya Toshiro, um 1860.
Dramatische Darstellung der Hôei-Eruption des Fuji (1707/08), bei der am Osthang der neue Nebenkrater Hôeizan entstand. Gewaltige Aschewolken, herabstürzende Gesteinsmassen und das erschütterte Dorf zeigen die zerstörerische Kraft des Ausbruchs. Obwohl Hokusai selbst diese Katastrophe nicht miterlebte, verarbeitet er hier die historische Überlieferung und macht die zerstörerische Gewalt der Natur sichtbar. Der Zyklus Fugaku hyakkei ("Hundert Ansichten des Berges Fuji"), erstmals 1834-1849 in drei Bänden publiziert, zeigt den heiligen Berg in all seinen Facetten: als erhabenes Wahrzeichen Japans und zugleich als latent bedrohliche Naturmacht. – Im Rand links unten mit leichtem Oberflächenabrieb, gering fleckig im Rand, sonst in sehr guter Erhaltung.
Hokusai, Katsushika
Fugaku hyakkei (japonice: 100 Ansichten des Berges Fuji). 3 Blockbücher
Los 630
Zuschlag
1.500€ (US$ 1,705)
Hokusai, Katsushika. Fugaku hyakkei (japonice: 100 Ansichten des Berges Fuji). 3 Ehon Bände. Mit 100 Holzschnitten (davon 44 doppelblattgr. und 56 blattgr.). 22,5 x 14,5 cm. Als Blockbücher gebunden mit weißer Fadenheftung in flexiblen gelben Broschurdeckeln d. Z. (diese leicht fleckig und angeschmutzt), zusammen im modernem Buntpapier-Pappschuber. Edo wohl spätere posthume Ausgabe um 1875.
In dieser ikonischen Folge inszeniert Hokusai (1760-1849) den Fuji als konstantes Motiv in wechselnden Kontexten: mal als zentrales Landschaftselement, mal dezent in den Hintergrund eingebettet. Die Perspektiven und Szenerien reichen von alltäglichen Begebenheiten bis hin zu mythologisch oder religiös aufgeladenen Szenen, oft mit starkem atmosphärischem Charakter. – Leicht stockfleckig, meist zu Beginn und am Ende.
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