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Lot 410, Auction  126, Leupold, Jacob, Theatrum machinarum generale. Leipzig, C. Zunkel, 1724. - Erste Ausgabe

Leupold, Jacob
Theatrum machinarum generale. Leipzig, C. Zunkel, 1724. - Erste Ausgabe
Los 410

Zuschlag
500€ (US$ 568)

Details

Leupold, Jacob. Theatrum machinarum generale. Schau-Platz des Grundes mechanischer Wissenschaften. 10 Bl., 240 S., 2 Bl. Mit 71 gefalteten Kupfertafeln. 36 x 22 cm. Leder d. Z. (berieben, Kapitale mit Fehlstellen und Einrissen) mit goldgeprägtem RSchild. Leipzig, Christoph Zunkel, 1724.
Poggendorff I, 1438. Engelmann, Bibl. mech.-tech. 224. Dt. Museum, Kat. Libri Rari, 169, III/5. Ornamentstichkatalog 1786. Klemm S. 233ff. und 437. Graesse IV, 188. Darmstaedter 170-171. – Erste Ausgabe der beiden zuerst 1724 bei Gleditsch erschienenen Bände der reich illustrierten technischen Enzyklopädie zum Werkzeug- und Maschinenbau im vorindustriellen Deutschland. Das Werk, das "bei der dürftigen technischen Literatur der damaligen Zeit eine literarische Tat ersten Ranges war und allgemein Anerkennung fand" (Matschoss), wird zurecht als "die letzte grosse Zusammenfassung des gesamten Maschinenwesens vor dem Einzug der neuen Kraft- und Arbeitsmaschinen" bezeichnet (NDB XIV, 377). Jacob Leupold (1674-1727) war "Instrumentenbauer und Erfinder in Leipzig, betrieb eine Mechanische Fabrique in Leipzig und stand mit zahlreichen Wissenschaftlern seiner Zeit in Kontakt. Als zukunftsweisend gelten sein Beitrag zur Entwicklung einer technisch deutschen Fachsprache und seine Vorstellungen vom Ingenieurberuf. – Teils papierbedingt gebräunt, etwas stockfleckig, durchgehend mit einem Feuchtrand und Innengelenk am Titel offen.

Lot 411, Auction  126, Lilienthal, Otto, Der Vogelflug als Grundlage. Berlin 1889

Lilienthal, Otto
Der Vogelflug als Grundlage. Berlin 1889
Los 411

Zuschlag
2.000€ (US$ 2,273)

Details

Aus der Feder des "ersten fliegenden Menschen"
Lilienthal, Otto. Der Vogelflug als Grundlage der Fliegekunst. Ein Beitrag zur Systematik der Flugtechnik. VIII, 187 S. Mit farbigem Frontispiz, 80 Textholzschnitten und 8 gefalteten lithographischen Tafeln. 23 x 15 cm. OLeinen (unscheinbare Druckstelle am Rückdeckel und minimal bestoßen) mit goldgeprägtem Rücken- und VDeckeltitel in modernem Schuber. Berlin, R. Gaertner, 1889.
Borst 3808. Neufforge 540. Darmstaedter 887. Brockett 7557. Liebmann-Wahl 1324. – Erste Ausgabe des bahnbrechenden, grundlegenden Werkes aus der Feder des "ersten fliegenden Menschen", das den Beginn der modernen Luftfahrt darstellt. Seit 1871 hatte Otto Lilienthal (1848-1896) gemeinsam mit seinem Bruder Gustav (1849-1933) Experimente veranstaltet und intensive Forschungen betrieben. Erst durch die Ergebnisse, wie sie in dem vorliegenden Buch niedergelegt sind, wurde die Konstruktion von Flugzeugen möglich. Im Jahre 1891 konstruierte Lilienthal aufgrund dieser Forschungen seinen ersten Gleitflieger. – Frontispiz recto etwas gebräunt, Nummerierungsstempel und hs. Besitzvermerk. Tafel IV mit kleiner Randläsur, ansonsten sehr gut erhaltenes Exemplar.

Walter, Caspar
Architectura hydraulica. Augsburg, Späth, 1765. - Erste Ausgabe
Los 416

Zuschlag
400€ (US$ 455)

Details

Walter, Caspar. Architectura hydraulica, oder Anleitung zu denen Brunnenkünsten. 3 Teile in 1 Band. 11 S.; 30 S.; 6 S. Mit zusammen 37 gefalteten Kupfertafeln von Lucas Voch. 36,5 x 24 cm. Halbleinen des 19 Jhr. (etwas berieben, Rücken leicht ausgeblichen, und mit winziger Fehlstelle) goldgeprägter RTitel. Augsburg, Späth, 1765.
I. Poggendorff II, 1257. Ornamentstichsammlung 3615. – Erste Ausgabe mit instruktiven Kupfern von Wassermühlen und Windrädern, Wassertürmen, Pumpwerken, Saugröhren, Brücken und einzelnen Bauelementen sowie einigen Baumaschinen wie Kränen, Rammen und Baggern. "Es ist eine unlaugbare Wahrheit, daß die Wasserbaukunst die Wasser zu leiten, und zu allerhand Nothwendigkeiten in die Höhe zu bringen, einen beträchtlichen Theil der menschlichen Beschäftigungen ausmachen; so daß dieselbe durch Kunst und Wissenschaft noch zu einem grösseren Grad der Vollkommenheit gebracht werden kann" (S. 2). – Papierbedingt leicht gebräunt, leicht stock- und vereinzelt fingerfleckig sowie die ersten fünf und die letzten vier Tafeln mit größerem Fleck am Kopfsteg (Darstellung nicht betroffen). Titel mit zeitgenössischem hs. Besitzvermerk.

Lot 418, Auction  126, Wittig, Paul, Die Architektur der Hoch- und Untergrundbahn in Berlin

Wittig, Paul
Die Architektur der Hoch- und Untergrundbahn in Berlin
Los 418

Zuschlag
800€ (US$ 909)

Details

Wittig, Paul. Die Architektur der Hoch- und Untergrundbahn in Berlin. 4 Bl., 26 S. Mit 1 farbigen Plan, 58 meist fotographischen Abbildungen und 70 (12 farbigen, 2 doppelblattgroßen) Tafeln mit 19 illustrierten Zwischenblättern. 46 x 33 cm. OHalbleder (leicht berieben und bestoßen) mit Rück- und VTitel sowie großer, illustrieter DVignette. Berlin, Der Zirkel Architekturverlag, 1922.
Berlin-Bibliothek S. 734. – Seltene erste Ausgabe. Interessantes Werk über die Berliner U-Bahn Historie von Paul Wittig (1853-1943). Zweiunddreißig Jahre lang war Wittig Direktor der Berliner Hochbahn-Gesellschaft, die sich im Jahre 1897 gründete. Teils war er alleiniges Vorstandsmitglied, teils Vorsitzender des Direktoriums. Somit war er maßgeblich an der Gründung und dem Aufbau der Berliner U-Bahn beteiligt.
Vorhanden sind die U-Bahnanschlüsse von der Warschauer Brücke - Möckernbrücke, Möckernbrücke - Gleisdreieck, Bülowstraße - Nollendorfplatz, Danziger Straße - Nordring, Wittenbergplatz - Westend, Leipziger Platz - Alexanderplatz, Anschlussbahnen, Wagen. – Vorderes und hinteres Innengelenk verstärkt, papierbedingt gebräunt und vereinzelt minimal stockfleckig sonst gutes Exemplar.

Friedel, Luise Beate Augustine
Gründliche Anweisung Conditoreywaaren zu verfertigen
Los 421

Zuschlag
200€ (US$ 227)

Details

(Friedel, Luise Beate Augustine). Gründliche Anweisung alle nur denkbare Conditoreywaaren selbst zu verfertigen. Ein Handbuch zum Gebrauch für Hausmütter, Köche und Haushälterinnen. Dritte mit vielen Zusätzen vermehrte und durchaus verbesserte Auflage. XVI, 176 S. Mit 2 gefalteten Kupfertafeln. Pappband d. Z. (berieben und beschabt). Berlin, Johann Georg Langhoff, 1796.
Weiss 1115. – Seltene dritte, anonym erschienene Auflage dieses deutschen Konditoreibüchleins, das ab 1801 in Frankreich unter dem Mädchennamen der Verfasserin Utrecht-Friedel (vgl. Vicaire 851) weite Verbreitung fand, in Deutschland allerdings schnell in Vergessenheit geriet und 1822 aus dem Französischen rückübersetzt wurde. Die 16 Abteilungen behandeln u. a. Torten und Backwerk, Pasteten, Cremen, Pudding, Eingemachtes, Gelee, Säfte, "Gegossene Sachen" (darunter Bonbons), "Überzogene Sachen" (Mandeln), Marmeladen, ferner über Tee, Kaffee, Schokolade etc. Luise Beate Augustine Friedel war die Witwe des bekannten Berliner Confiseurs P. J. Friedel. – Titel verso mit Stempel und Ausscheidungsstempel. Kaum fleckiges, gutes Exemplar.

Lot 426, Auction  126, Kochbücher, Konvolut von 17 deutschen Koch- und Backbüchern

Kochbücher
Konvolut von 17 deutschen Koch- und Backbüchern
Los 426

Zuschlag
500€ (US$ 568)

Details

Kochbücher. Konvolut von 17 deutschen Koch- und Backbüchern. 14 x 10 cm bis 21 x 12,5 cm. (2) Leinen d. Z. (eines stärker stockfleckig) mit RSchild und goldgeprägtem RTitel; (3) Halbleinen d. Z. (berieben undbestoßen) eines mit goldgeprägtem RTitel und eines mit illustriertem DTitel; (10) Pappband d. Z. (berieben und bestoßen, teils mit kleinen Fehlstellen) vereinzelt mit goldgeprägtem RTitel; (1) Broschur d. Z. (berieben, bestoßen und Rücken mit Fehlstellen) mit illustriertem DTitel. Verschiedene Orte und Verlage 1818-1897.
Vorhanden sind: I. Henriette Pohl. Anleitung zum Kochen und Braten im Wasserdampfe. Vierte verbesserte Auflage. Mit gestochenem Frontispiz. Leipzig, Gräff, 1818. - II. Neue gothaisches Kochbuch oder allgemeiner Küchenwirthschafter. Erster Band. Neue Auflage. Gotha, Ettinger, 1824. - III. Georg Conrad Bickelmann. Lehrbuch der Koch- und Backkunst oder neuestes Dresdner Kochbuch. Dresden, P. G. Hilscher, 1827. - IV. Auguste Gerike. Die wohlerfahrene Lehrerin im Haushalten und in der Küche oder praktisches Haushaltungs- und Kochbuch. Hannover, Hahn, 1827. - V. F. G. Zenker. Nicht mehr als sechs Schüssel. Ein Kochbuch für die mittleren Stände. Wien, C. Haas, 1827. - VI. Sophie Wilhelmine Scheibler. Allgemeines deutsches Kochbuch für bürgerliche Anweisung. Siebte verbesserte und vermehrte Auflage. Teil I-II (von 2). Mit 2 Frontispizen und 2 Kupfertafeln. Berlin, Carl Friedrich Amelang, 1828. - VII. Henriette Kuntze. Neues allgemeines Kochbuch oder nützliches Handbuch. Leipzig, Henriette Kuntze, 1829. - VIII. Margarethe Johanne Rosenfeld. Neuestes augsburgisches Kochbuch mit Inbegriff der ältern Vorschriften 1016 Speisezubereitungen enthalten. Mit Frontispiz. Nördlingen, C. H. Beck, 1838. - IX. Anna Fürst. Marianne Strüf. Ein wirthschaftliches Haus- und Lesebuch für Frauen und Töchter jeden Standes. Mit gestochenem Titel und gefalteter Kupfertafel. Stuttgart, P. Balz, 1839. - X. August Ludwig Meyer. Neues Hannoversches Kochbuch für hohe und bürgerliche Küchen. Hannover, Georg Reese & Com. 1842. - XI. Die Köchin ohne Fehl und Tadel, oder gänzlich zuverläßige Kunst. Vierte und verbesserte Auflage. München, Joseph Lindauer, 1844. - XII. Emma Allestein. Das beste bürgerliche Kochbuch vorzüglich für das Haus berechnet. Gera, H. Kanitz, 1851.- XIII. J. H. Heer. 250 Rezepte aus dem Gebiete der Kochkunst zum Gebrauch für alle Stände. Dritte Auflage. Bern, J. Heuberger, 1862. - XIV. Margaretha Johanna Rosenfeld. Die wohlunterrichtete Nürnberger Köchin ofer anweisung die Speisen auf das billigste und schmackhafteste zuzubereiten. Sechste vermehrte und verbesserte Auflage. Nürnberg, Bauer & Raspe, 1868. - XV. Thüringer Küche. Ein Kochbuch für die deutsche Hausfrau zur Herstellung eines guten, kräftigen Mittagstisches. Erfurt, Fr. Bartholomäus, 1889. - XVI. Friedrich Hampel. Hand-Receptbuch für die Thee- und Mehlspeisküche. Wien, A. Hartleben, o. J. (1897). – Insgesamt mit größeren und kleineren Gebrauchsspuren.

Schellhammer, Maria Sophia
Die wol unterwiesene Köchinn
Los 434

Zuschlag
600€ (US$ 682)

Details

Schellhammer, Maria Sophia. Die wol unterwiesene Köchinn. Teil I-II in 1 Band. 15 Bl., 599 S.; 4 Bl., 224 S., 4 Bl. Mit 2 gestochenen Frontispizen und 22 Kupfertafeln. Titel in Schwarz und Rot. 20 x 16 cm. Pergament d. Z. (leicht berieben und fleckig) mit hs. RTitel und spanischen Kanten. Braunschweig, Christoph Friedrich Fickels, 1704-1706.
Vgl. Weiss 3376 und 3379. – Dritte Ausgabe des erstmals 1697 veröffentlichten Kochbuchs der bekannten Köchin Maria Sophia Schellhammer (1647-1719). Die vorliegende Ausgabe ist die erste, die nicht mehr anoym erschien, sondern unter dem Namen der Autorin.
Ab der fünften Auflage wurde der Titel des Werkes geändert in "Das Brandenburgische Kochbuch". Das seiner Zeit beliebte Kochbuch behandelt allerlei Rezepte und Tipps für kleinere und größere Gerichte sowie Anweisungen zum Arrangement der Speißen. – Papierbedingt leicht gebräunt, teilweise leicht finger- und braunfleckig, insgesamt gutes Exemplar. – Beigebunden: I. Hans Schuppen. Traiteur à la mode, welcher der delicaten und neu begierigen Welt zu sonderbaren Nutzen darleget ein neu wol-eingerichtetes oder zusammen-getragenes Koch-Buch. 4 Bl., 169S., 8 Bl., 2 Bl. Mit 21 Holzschnitten. Lübeck und Leipzig, Peter Böckmannm 1698. - II. "Rosafarb Leinwand zu farben". Deutsche Handschrift auf Bütten. 21 S., 8 Bl., 27 w. Bl. 1 - 19 Zeilen. Schrift: Kurrent-Schrift. Schriftraum: 19 x 13,5 cm. Format: 20 x 16 cm. Deutschland um 18. Jahrhundert. - Interessante hs. Einträge mit Rezepten zum Färben von verschiedenen Stoffen in zahlreichen Farben.

Lot 436, Auction  126, Werner, Christiane, Das große ... Frankfurter Koch- und Haushaltungsbuch

Werner, Christiane
Das große ... Frankfurter Koch- und Haushaltungsbuch
Los 436

Zuschlag
440€ (US$ 500)

Details

Werner, Christiane. Das große vollständige, auf siebenjährige Erfahrung gegründete Frankfurter Koch- und Haushaltungsbuch; worinnen alle junge Frauenzimmer in der in jeder Rücksicht äußerst wichtigen Koch- und Haushaltungskunst den zweckmäßigsten und faßlichsten Unterricht bekommen. 2 Teile in 1 Bd. XII, 412 S.; 1 Bl., 482 S. 17 x 11 cm. Pappband d. Z. (etwas berieben). Frankfurt a. M., J. C. B. Mohr, 1805.
Weiss 4152. – Erste Ausgabe. Seltenes Frankfurter Kochbuch, deren Bearbeiterin sich vornahm, ein ganz neues, systematisches udn dem Zeitalter angemessenes Kochbuch zu verfassen. Dabei legte Christiane Werner Wert darauf, mit ihren Rezepten auch das Auge zu ergötzen und das höchste und vorzüglichste Gut des Menschen, nämlich die Gesundheit, zu erhöhem und zu befördern. Eine zweite Auflage des geschätzten Kochbuches erschien 1823. – Vord. fl. Vorsatz lose und mit Besitzvermerk d. Z.; leicht gerbäunt, insgesamt gutes Exemplar.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

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