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Lot 2572, Auction  126, Adenauer, Konrad, Brief an einen Verleger. 1958

Adenauer, Konrad
Brief an einen Verleger. 1958
Los 2572

Zuschlag
100€ (US$ 114)

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Adenauer, Konrad, CDU-Politiker, erster deutscher Bundeskanzler (1876-1967). Brief m. U. "Adenauer". 3/4 S. Mit Briefkopf "Bundesrepublik Deutschland. Der Bundeskanzler". Gr. 4to. Bonn 7.XI.1958.
An einen Verleger in Freiburg, der Adenauer über seine neue Jugendzeitschrift "Staffette" informiert hatte. Adenauer betont, er habe "mit besonderer Freude" festgestellt, dass die Zeitschrift ihrem Leserkreis "über die verschiedensten Wissensgebiete bildende Werte zu vermitteln" suche. "Ich würde es daher dankbar begrüssen, wenn viele Eltern und Erzieher den ihnen anvertrauten Jugendlichen die Möglichkeit geben könnten, diese Schrift kennen und schätzen zu lernen ...". - Trotz dieses idealen Werbetextes von höchster Ebene scheint die Zeitschrift nicht lange existiert zu haben. - Gelocht; Knickspuren und kleine Randläsuren.

Lot 2576, Auction  126, Bayern., Urkunde: Patent als Oberleutnant für den Freiherrn von Godin.1863.

Bayern.
Urkunde: Patent als Oberleutnant für den Freiherrn von Godin.1863.
Los 2576

Zuschlag
80€ (US$ 91)

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Bayern. - Maximilian II. Joseph, König von Bayern (1811-1869). Urkunde m. U. "Max" und papiergedecktem Siegel. 1 S. Folio. Rom 25.XI.1863.
Patent als Oberleutnant für den bisherigen Unterleutnant Christoph Freihern von Godin. - 2 sehr kleine Randeinrisse; sonst ordentlich erhalten.

Lot 2579, Auction  126, Ernst Ludwig, Großherzog von Hessen-Darmstadt, Verleihung des Ritterkreuzes 1. Kl. 1917

Ernst Ludwig, Großherzog von Hessen-Darmstadt
Verleihung des Ritterkreuzes 1. Kl. 1917
Los 2579

Zuschlag
300€ (US$ 341)

Details

Ernst Ludwig, Großherzog von Hessen-Darmstadt, berühmt als Gründer und Förderer der Darmstädter Künstlerkolonie (1868-1937). Urkunde m. U. "Ernst Ludwig". 1 S. Zweifarbiger Druck. Folio. Darmstadt 13.III.1917.
Verleihung des Ritterkreuzes 1. Klasse vom Verdienstorden Philipps des Großmütigen an den Oberlehrer und Professor Dr. Friedrich Roth am Gymnasium in Worms. Gegengezeichnet vom Ordenskanzler Adolf Friedrich Freiherrn von Roeder.

Friedrich II., der Große, König von Preußen
Brief an Ferdinand IV., König beider Sizilien. 1765.
Los 2580

Zuschlag
700€ (US$ 795)

Details

Friedrich II., der Große, König von Preußen (1712-1786). Brief m. U. "Federic". In franz. Sprache. 2/3 S. Doppelblatt nebst Umschlag mit schwarzem Lacksiegel. Folio. Berlin 16.XI.1765.
An Ferdinand IV., König beider Sizilien, mit der Nachricht vom Tod seiner Schwester, der Markgräfin Sophie von Brandenburg-Schwedt. "... cette Princesse est decedée apres une longue maladie au Chateau de Sued le 13. de ce mois, et comme Nous ne doutons point, que Vôtre Majesté ne prenne quelque part à la juste douleur, que Nous en ressentons, Nous ne cessons pas non plus de faire le voeux les plus ardens pour Sa conservation ...". Mit Gegenzeichnung der beiden Minister Graf Finck von Finckenstein und Graf Hertzberg. - Unter den vielen Zuschriften an den König Ferdinand gehören Briefe Friedrichs des Großen zu den seltensten, zumal mit dem wohlerhaltenen Umschlag. - Gleichmäßig etwas gebräunt.

Lot 2581, Auction  126, Friedrich II., der Große, König von Preußen, Brief an den Markgrafen Friedrich Wilhelm von Brandenburg-Schwedt. 1765.

Friedrich II., der Große, König von Preußen
Brief an den Markgrafen Friedrich Wilhelm von Brandenburg-Schwedt. 1765.
Los 2581

Zuschlag
1.700€ (US$ 1,932)

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Friedrich II., der Große, König von Preußen (1712-1786). Brief m. U. "Frch". In deutscher Sprache. 11/2 S. Trauerrand sowie anmontierter Umschlag mit schwarzem Lacksiegel. 4to. Potsdam 26.XI.1765.
An seinen ungeliebten Schwager, den Markgrafen Friedrich Wilhelm von Brandenburg-Schwedt (1700-1771), den er am Schluß als "Ew liebden freundwilliger Vetter" grüßt. Eine Woche zuvor war des Königs Schwester Sophie von Preußen, die Gemahlin des Markgrafen, verstorben und hatte Verfügungen hinterlassen, betreffend die Erziehung ihrer jüngsten Tochter Philippine. Der Markgraf und seine beiden Brüder hatten nach der Testamentseröffnung eigene Wünsche bezüglich der Zukunft der jetzt nicht mehr unmündigen, sondern mit 21 Jahren volljährigen Philippine geäußert und dem König mitgeteilt. In vorliegendem Brief lehnt der König das Anliegen ab und ordnet energisch das Vorgehen nach dem Willen der Verstorbenen an. "... So muß Ich doch deroselben über gegenwärtiges Dero Verlangen bekandt machen, wie meine seelige Schwester Dero Gemahlin vor ihrem Ableben mich gebethen hat, nach Ihrem Todte, es wegen Dero jüngster Printzeßin Tochter dergestalt zu disponiren, daß dieselbe jährlich 6 Monathe bey der Printzeßin von Wirtemberg, die übrigen 6 Monathe aber bey der vermählten Printzeßin Ferdinand bleibe und gelaßen werden möge. - Bey dieser meiner seeligen Schwester verlangten und Ihr meinerseyts versprochenen disposition, muß es also auch lediglich sein verbleiben haben, und werde ich davon niemahlen abgehen, mithin Ew liebden wohl thun, Sich darunter gäntzlich zu beruhigen, um so mehr da Dieselben versichert seyn können, daß gedachte dero jüngste Printzeßin Tochter dabey zuverläßig alle anständige und sehr gute Erziehung haben, und es darunter an nichts fehlen wird ...". - Sowohl Philippines Mutter Sophie als auch ihr Oheim Friedrich der Große waren wohl daran interessiert, die Tochter dem Einfluss des problematischen Charakters ihres Vaters zu entziehen. Der König zeigt hier deutlich eine wohlwollend-erzieherische Fürsorge für seine Nichte, die wohl in dem guten Verhältnis zu seiner Schwester und dem schlechten Verhältnis zu seinem Schwager begründet ist. - Zwei größere und einige kleinere Faltenrisse.

Lot 2582, Auction  126, Friedrich Wilhelm III., König von Preußen, Patent als Wirklicher Rittmeister. 1801

Friedrich Wilhelm III., König von Preußen
Patent als Wirklicher Rittmeister. 1801
Los 2582

Zuschlag
240€ (US$ 273)

Details

Friedrich Wilhelm III., König von Preußen (1770-1840). Urkunde m. U. "Friedrich Wilhelm" und papiergedecktem Siegel. 3 S. auf 4 Bl. Geheftet. Folio. Berlin 2.III.1801.
Patent als Wirklicher Rittmeister für den Kommandeur des Husaren-Kommandos zu Rheinsberg, den bisherigen Stabs-Rittmeister Grafen von La Roche Aymon. Mit ausführlicher Darstellung seiner Pflichten und Privilegien.

Lot 2583, Auction  126, Friedrich Wilhelm III., König von Preußen, Brief an den Justizminister Danckelman.1830.

Friedrich Wilhelm III., König von Preußen
Brief an den Justizminister Danckelman.1830.
Los 2583

Zuschlag
100€ (US$ 114)

Details

Friedrich Wilhelm III., König von Preußen (1770-1840). Brief m. U. "Friedrich Wilh". 1/3 S. Gr. 4to. Berlin 16.V.1830.
An den preußischen Justizminister Heinrich Grafen von Danckelman (1768-1830). "Das anliegende Gesuch der auf dem platten Lande des Herzogthums Westfalen beschäftigten Advocaten um Bewilligung einer jährlichen Entschädigung, wie sie die Procuratoren, als wirklichen ehemaligen Staatsbeamten, zugestanden ist, kann zwar nicht statt finden; bevor ich sie jedoch bescheide, erwarte ich Ihren Bericht, ob und welche anderweitige Hülfe zur Verbesserung ihres Dienst-Einkommens ihnen verschafft werden könne, insbesondere auch, weshalb sie nicht als Notare angestellt sind ...". - Defekte am rechten Rand.

Lot 2585, Auction  126, Friedrich Wilhelm IV., König von Preußen, 2 Briefe an preußische Justizminister. 1844-1854

Friedrich Wilhelm IV., König von Preußen
2 Briefe an preußische Justizminister. 1844-1854
Los 2585

Zuschlag
150€ (US$ 170)

Details

Friedrich Wilhelm IV., König von Preußen (1795-1861). 2 Briefe m. U. "Friedrich Wilhelm" bzw. "FW". Zus. 2 S. Gr. 4to. Sanssouci 8.VII.1844 und Berlin 6.X.1854.
I. An den preußischen Justizminister Heinrich Gottlob von Mühler (1780-1857). Dem zweiten Richter des Land- und Stadtgerichts zu Berlinchen, Kammergerichts-Assessor Geest, wird die Erlaubnis zur Übernahme des Justitiariats von dem "Antheilgute Gerzlow A." verweigert, zugleich aber das Ober-Landesgericht in Frankfurt a. O. angewiesen, "dem Gerichtsherrn die in Ihrem Berichte erwähnten, zur Verwaltung der Gerichtsbarkeit geeigneten Beamten zu seiner Wahl zu bezeichnen ..." (1844). - II. An den preußischen Justizminister Ludwig Simons (1803-1870). "Ich habe auf Ihren Bericht ... dem Präsidenten beim Appellationsgerichte zu Breslau, Geheimen Ober Justiz-Rath Georg Ludwig Friedrich Hundrich zu seinem am 30. Oktober d. J. bevorstehenden Amts-Jubiläum den rothen Adler-Orden zweiter Klasse mit Eichenlaub und dem Abzeichen für fünfzigjährige Dienstzeit verliehen und die General-Ordens-Kommission angewiesen, Ihnen die Insignien desselben zur weiteren Beförderung zugehen zu lassen ..." (1854). Die Eintragung des Namens "Simons" am unteren Rand des Schreibens könnte von der Hand des Königs stammen. - Beide Blätter mit Randschäden.

Friedrich Wilhelm IV., König von Preußen
Ordensverleihung an einen Hauptmann und Oberförster. 1852.
Los 2586

Zuschlag
120€ (US$ 136)

Details

Friedrich Wilhelm IV., König von Preußen (1795-1861). Urkunde m. U. "Friedrich Wilhelm R" und Majestätssiegel. 1 S. Folio. Gerahmt und mit dem Umschlag unter Glas montiert. Berlin 18.I.1852.
Dem Hauptmann a. D. und Oberförster Rochus August Schmidt in Panten (Niederschlesien) wird das Kreuz der Ritter vom Hohenzollernschen Hausorden verliehen. - Dekorative Urkunde mit der besonders großformatigen Unterschrift des Königs. Der (beschädigte) Umschlag ist an die Rückseite des gerahmten Blattes montiert.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

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