Annunzio, Gabriele d'
Brief mit Beilagen an Leutnant Antonio Cippico. 1918
Los 2501
Zuschlag
550€ (US$ 625)
Annunzio, Gabriele d', ital. Schriftsteller (1863-1938). Eigh. Brief m. U. "Gabriele". 1 S. Mit figürlicher Vignette im Briefkopf. Gr. 4to. (Venedig 25.V.1918).
An den ihm befreundeten Leutnant Antonio Cippico, den er mit "Mio carissimo" anredet. "... sono desolato. Ho cercato tutta la mattina, tra le mie confuse carte, la Chiesa di Doberdo; e non la trovo. Me chiedero un esemplare in prestito a qualche amico, e te le manderò o porterò. Perdonami. Scrivo in fretta. Il tuo soldato riparte. Offri al nostro Generale uno di questi due esemplari ...". - Beiliegend 6 Bl. der Druckschrift "Pause del cannone. La Chiesa di Doberdò" mit 3 Abbildungen der durch Kriegseinwirkung zerstörten Kirche, und mit dem von d'Annunzio eigenhändig und zweifarbig geschriebenen Titelblatt, ebenfalls mit graphischer Kopfvignette, dazu das eigenhändige Kuvert, datiert "Settembre 1916". Insgesamt 9 Teile.
Benn, Gottfried, Arzt und Schriftsteller, einer der bedeutendsten dt. Lyriker des 20. Jhdts (1886-1956). Gedicht-Typoskript, unterzeichnet mit eigh. Monogramm "GB" und Datum (Kugelschreiber). 1/2 S. Gr. 4to. (Berlin) 4.XI.1952.
"Es gibt". 13 Zeilen. "Es gibt Zerstörung, wer sie kennt, kennt Meines, / Jedoch nicht nötig, dass sie jemand kennt, / kein Goldenes, ein Nebelfliess, ein reines / Bedecktsein von der Schwaden Element ...". Mit 2 handschriftlichen Korrekturen. - Unter Monogramm und Datum noch 2 durchgestrichene Notizen ("Benn"? und Ziffern). Faltspuren.
Benn, Gottfried (1886-1956). Eigh. Ansichts-Postkarte m. U. "G. Benn". 1/2 S. 8vo. Meran (Südtirol) 8.IV.1952.
An den ihm befreundeten Berliner Journalisten, Theater- und Literaturkritiker sowie Benn-Biographen Walter Lennig. Ostergrüsse aus Meran. "... Hier ist es herrlich, warm, alles blüht. Keine Saison, die grossen Häuser alle geschlossen, wenig Gäste. Also sehr angenehm zum Erholen, schleichen u. an der Passer sitzen ...". - Die Bildseite der Karte zeigt ein Foto mit dem Panorama von Meran.
Benn, Gottfried
Briefkarte an Walter Lennig. Mit Umschlag. 1952
Los 2507
Zuschlag
300€ (US$ 341)
Benn, Gottfried (1886-1956). Eigh. Brief-Karte m. U. "Ihr Benn". Mit gedrucktem Briefkopf "Dr. med. Gottfried Benn". 1 S. 11 x 9 cm. Mit dem eigh. Briefumschlag. Berlin-Schöneberg 2.VII.1952.
An Walter Lennig. "... wir haben uns so lange nicht gesehn, wollen wir nicht mal wieder einen Schoppen trinken in einer unserer Kneipen? Dank für Karte aus Konstanz ...".
Benn, Gottfried
Masch. Brief mit eigh. Nachschrift sowie Porträtzeichnung. 1953
Los 2509
Zuschlag
500€ (US$ 568)
Benn, Gottfried (1886-1956). Brief m. U. "Benn" und eigh. Nachschrift. 1 S. Gr. 8vo. (Berlin) 29.I.1953.
An Walter Lennig, Mitarbeiter des "Tagesspiegel". "... hier sind 3 Gedichte zu Ihrer Auswahl. Wenn sie Ihnen für den Tagesspiegel garnicht geeignet erscheinen, bin ich nicht im geringsten böse. Ich würde es für den besonderen Anlass am besten finden, wenn Sie nur: 'Eingeengt' brächten, es ist ein gutes Gedicht und nicht hoffnungslos ...". Auf der unteren Hälfte des Blattes der eigenhändige Nachsatz: "Sie könnten auch bemerken: "Aus einem neuen Gedichtband, der im Frühjahr erscheint". "B." - Redaktionelle Bearbeitungszeichen mit Kopier- und Rotstift am unteren Rand. - Beiliegend eine große Orig.-Kohlezeichnung von Rita Zeltner mit dem Porträt Gottfried Benns auf etwas strukturiertem Zeichenkarton (40 x 31 cm). Gutes, künstlerisches Bildnis.
Benn, Gottfried (1886-1956). 2 eigh. Ansichts-Postkarten m. U. "Benn". Berlin 5.5.1952 und Heiligenhafen (Ostsee) 5.VIII. (1952).
An Walter Lennig, dem er im Mai ein "Auf Wiedersehen" unter einer Danksagung seiner Frau und im August Feriengrüße aus Heiligenhafen sendet: "... Netter Ort, primitiv, aber landschaftlich reizvoll. In der Lesehalle liegt der 'Tagesspiegel' aus! Wetter nicht schlecht, immer einige Stunden Sonne. Wir baden und schlafen ohne Phanodorm ...". Die Bildseiten der Karten zeigen Fotos vom Berliner Rathaus Schöneberg bzw. von der Landschaft um Heiligenhafen.
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