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Lot 1163, Auction  126, Mathesius, Johannes, Historien

Mathesius, Johannes
Historien
Los 1163

Zuschlag
200€ (US$ 227)

Details

Mathesius, Johannes. Historien, von deß ehrwürdigen in Gott seligen theuren Manns Gottes, D. Martin Luthers, Anfang, Lehre, Leben, standhaffter Bekenntnuß seines Glaubens, vnd sterben, ordentlich der Jarzal nach, wie sich solches alles habe zugetragen, beschrieben. Titel in Schwarz und Rot. 16 nn., 199 (von 200) num. Bl. 19 x 15,5 cm. Späterer Pappband mit Pergamenthandschrift des 15. Jh. (stärker gebräunt, etwas berieben). Nürnberg, Paul Kauffmann, 1600.
VD16 M 1501. Nicht bei Adams, im STC. – Spätere Ausgabe. "Als bleibendes Vermächtnis Mathesius's gelten seine 1566 veröffentlichten 'Luther-Historien', die bis heute nahezu 50 Auflagen erlebten. Dieses erste, aus 17 zwischen 1562 und 1565 gehaltenen Predigten hervorgegangene, prot. Lebensbild des Reformators diente den Lutherbiographen und Reformationshistorikern als Quelle ersten Ranges" (NDB XVI, 369f). Die Pergamenthandschrift enthält einen Auszug aus Augustinus' "Über den Gottesstaat". – Es fehlt das letzte Blatt. Titel im unteren Rand mit hs. Besitzvermerk "Besitzer Joh. Georg Eckart Fürth Lederhaendler". Leicht gebräunt, fleckig und angeschmutzt. Vorsätze erneuert.

Methodius, Pseudo-
De revelatione
Los 1165

Zuschlag
1.300€ (US$ 1,477)

Details

Methodius, (Pseudo-). (De revelatione. Mit Kommentar von Wolfgang Aytinger und herausgegeben von Sebastian Brant). 68 Bl. Mit Titelholzschnitt und 60 großen Textholzschnitten (5 wiederholende). 21,4 x 15,6 cm. Halbpergament des 19. Jahrhunderts. (Basel, Michael Furter, 1515).
VD16 M 4935. STC 620. Adams M 1368. Fairfax Murray 289. Hieronymus I, 67. – Vierte illustrierte Auflage mit den Holzschnitten der ersten von 1498. Die Offenbarungen des Pseudo-Methodius mit dem Kommentar des Augsburger Geistlichen Wolfgang Aytinger (um 1465-1513) erschienen erstmals 1496 und wurden ab der zweiten Auflage (1498) auf Bestreben Sebastian Brants (1457 oder 1458-1521) mit zahlreichen Holzschnitten illustriert. "Die Holzschnitte zeigen, mit gewissem Naturalismus, Einflüsse Albrecht Dürers, können teilweise - wie der aus dem Narrenschiff übernommene 'Von vile der pfrunden' - vom Meister des Haintz Narr stammen" (Hieronymus).
Lange nahm man an das die Weltchronik von dem Bischof Methodius von Olympos (gest. 312) verfasst wurde, jedoch enstand das Werk erst im 7. Jahrhundert, sodass der anonyme Autor heute als Pseudo-Methodius bekannt ist. "Written with the idea of exciting the animosity of the Christians against the Turks" (Fairfax Murray). – Zwei Exlibris. Titel am Steg an ein neueres Vorsatzblatt montiert. Die ersten 4 Blättern (einschließlich Titel) mit kleinen Ausrissen (auch in die Darstellungen), diese hinterlegt und mit schwarzer Tinte nachgezeichnet, wenige Blätter mit hinterlegten Einrissen (ohne Textverlust). Vereinzelte hs. Bemerkungen, durchgehende hs. Nummerierung und kleiner Wasserrand oberhalb. Anfangs stärker braun- und sporfleckig, zum Ende hauptsächlich leicht fingerfleckig.

Lot 1166, Auction  126, Münster, Sebastian, Florence tres noble cite des Tuscans

Münster, Sebastian
Florence tres noble cite des Tuscans
Los 1166

Zuschlag
200€ (US$ 227)

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Münster, Sebastian. Florence tres noble cite des Tuscans, figurée comme elle est de nostre temps. Die Stat Florentz. Holzschnitt-Karte aus der "Cosmographiae universalis Lib. VI". Mit französischem Rückentext. 22 x 35,5 cm (Darstellung). Um 1550.
Hübsche Ansicht der Stadt Florenz von Sebastian Münster (1488-1552). – Mit Mittelfalz, etwas braunfleckig und mit verstärkter Fehlstelle.

Lot 1169, Auction  126, Ortelius, Abraham, Indiae Orientalis insularumque adiacientium Typus

Ortelius, Abraham
Indiae Orientalis insularumque adiacientium Typus
Los 1169

Zuschlag
1.600€ (US$ 1,818)

Details

Ortelius, Abraham. Indiae Orientalis insularumque adiacientium Typus. Kolorierte Kupferstichkarte aus "Theatrum Orbis Terrarum". 35 x 50 cm (Plattenrand) bzw. 48,5 x 58,5 cm (Blatt). Unter Glas in teils goldgeprägtem Holzprofilrahmen. Antwerpen um 1575.
Die Karte stammt aus der lateinischen Ausgabe von Abraham Ortelius "Theatrum Orbis Terrarum" und zeigt den Pazifischen Ozean mit Japan, China, Indien, Amerika und zahlreiche Inseln. Mit Titelkartusche, bekröntem Wappen Persiens und mystischer Staffage in Form von zwei Meerjungfrauen und Seeungeheuern, die ein Schiff zum Kentern bringen. – Mit Mittelfalz, leicht braunfleckig am Rand sonst sehr gutesExemplar mit farbenprächtiger Kolorierung. Nicht ausgerahmt, Versand nur ohne Rahmen.

Lot 1170, Auction  126, Ortelius, Abraham, Reliqua Britannicarum. Kolorierte Kupferkarte

Ortelius, Abraham
Reliqua Britannicarum. Kolorierte Kupferkarte
Los 1170

Zuschlag
200€ (US$ 227)

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Ortelius, Abraham. Reliqua Britannicarum Insularum. Kolorierte Kupferkarte aus dem "Theatrum Orbis Terrarum", gedruckt von zwei Platten und zusammenmontiert. Blattgröße ca. 38,5 x 55 cm. Unter Passepartout. 50 x 59,5 cm. Antwerpen ca. 1590.
Dekorative, frühe Karte der Britischen Inseln aus Abraham Ortelius’ (1527-1598) AtlasTheatrum Orbis Terrarum. Reich verziert mit kartographischen Schmuckelementen wie einer Widmungskartusche und drei Segelschiffen im Meer. – Stock- und braunfleckig sowie papierbedingt gebräunt.

Lot 1172, Auction  126, Ovidius Naso, Publius, Opera, quibus in omnes metamorphoseos fabulas

Ovidius Naso, Publius
Opera, quibus in omnes metamorphoseos fabulas
Los 1172

Zuschlag
190€ (US$ 216)

Details

Ovidius Naso, Publius. Opera, quibus in omnes metamorphoseos fabulas, praeter Lactantij argumenta, quoque accesserunt, Henrici Glareani et Longolij annotationes. Teil I-II in 1 Band. 16 Bl., 589 S.; 1 Bl., 91 S., 1 B. Mit 2 Holzschnitt-Titelbordüren und ganzseitiger Holzschnitt-Druckermarke am Schluss. 14,5 x 9,5 cm. Pergament d. Z. (berieben, bestoßen, knickspurig). Basel, Heinrich Petri, 1560.
VD16 O 1533. – Zweite Ausgabe aus der Offizin Heinrich Petri (1508-1579) in Basel. Das letzte Blatt mit einer ganzseitigen Druckermarke in Holzschnitt von Petri. – Vorsatz und Titel mit hs. Besitzvermerk verso und recto. Innengelenk zwischen Blatt neun und zehn geöffnet. Insgesamt etwas stock- und braunfleckig, vereinzelt feuchtfleckig, knickspurig und mit hs. Notizen im Text.

Lot 1173, Auction  126, Pausanias, Veteris Graeciae descriptio. Florenz, L. Torrentin, 1551

Pausanias
Veteris Graeciae descriptio. Florenz, L. Torrentin, 1551
Los 1173

Zuschlag
400€ (US$ 455)

Details

Pausanias. Veteris Graeciae descriptio. Romulus Amasaeus vertit. 7 Bl., 432 S., 40 Bl. Mit Holzschnitt-Titel und eine große, figürliche Holzschnitt-Initiale. 35 x 22,5 cm. Flexibles Pergament d. Z. (berieben, fleckig und Kapitale mit Einrissen). Florenz, L. Torrentin, 1551.
STC 496. Adams P 524. EDIT 16 CNCE 34583 – Der erste Druck aus der Offizin von L. Torrentin in Florenz. Pausanias (ca. 115-ca. 180) hinterließ mit diesem Werk einen der wichtigsten Reiseberichte über das antike Griechenland. – Titel mit zwei kleinen Wurmlöchlein, Innenstege offen, etwas stock- und fingerfleckig und durchgehend feuchtrandig am Fußsteg.

Lot 1174, Auction  126, Petrus Lombardus, Sententiarum libri IIII

Petrus Lombardus
Sententiarum libri IIII
Los 1174

Zuschlag
280€ (US$ 318)

Details

Petrus Lombardus. Sententiarum libri IIII. 12 Bl., 520 S., 20 Bl. Mit Holzschnittdruckermarke auf dem Titel. Leder d. Z. (Rücken und Deckel mit mehreren Fehlstellen, berieben und bestoßen) mit goldgeprägten floralen Stempeln auf dem Rücken, goldgeprägten Eckfleurons, blindgeprägten Deckelfileten und goldgeprägter ovaler Vignette auf den Deckeln. Löwen, Bartholomäus Grau, 1566.
Adams 911. Nicht im STC. – Zweite, bei Bartholomäus Grau erschienen Auflage. Die Lehrsätze, das Hauptwerk des scholastischen Theologen, Leiters der Kathedralschule von Notre Dame und Pariser Bischofs Petrus Lombardus (um 1095/1100-1160) enthalten in ausgewählten Passagen der Kirchenväter und Kirchenlehrer eine systematische Darstellung der gesamten Theologie und waren seit dem 13. Jahrhundert fester Bestandteil des theologischen Magisterstudiums. Das Werk erschien im 15. und 16. Jahrhundert in unzähligen Ausgaben, in denen der eigentliche Text teils mit überbordenden Kommentaren auf achtbändige Folioausgaben ausgeweitet wurden (z. B. Basel 1486). – Exlibris, der fl. Vorsatz mit kleinem Auriss. Wenig fleckig und gebräunt, seltene Knickspuren. Gutes Exemplar der seltenen Löwner Ausgabe in einem zeitgenössischen französischen Einband.

Pfintzing, Melchior
Die geuerlicheiten und eins teils der geschichten des Ritters Tewrdannkhs
Los 1175

Zuschlag
6.000€ (US$ 6,818)

Details

Eines der schönste deutschen Holzschnittbücher des 16. Jahrhunderts
Pfintzing, Melchior. Die geuerlicheiten und eins teils der geschichten des loblichen streitbaren und hochberumbten helds und Ritters Tewrdannckhs. 289 (von 290; fehlt ein w.) Bl. Mit 118 (davon 27 ankolorierten) nummerierten halbseitigen Textholzschnitten. 34,5 x 22 cm. Halbschweinslederband des späten 19. Jahrhunderts (etwas berieben und bestoßen) mit 2 goldgeprägten RSchildern, RVergoldung und Marmorpapiervorsätzen sowie Sprenkelschnitt in moderner Leinenkassette. Augsburg, Johannes Schönsperger, 1519.
VD16 M 1651. Adams P 963. Fairfax-Murray 330. Lipperheide Cg 12. Dodgson I, 509, 19 und II, 58, 7. Oldenbourg L 120. Hollstein V, 112. Brunet V, 767f. – Zweiter Druck der zweiten Auflage des wohl aufwendigsten deutschen Holzschnittbuches des 16. Jahrhunderts. Während der erste Druck von 1517 von Kaiser Maximilian I. bekanntlich fast ganz zu Geschenkzwecken gebraucht wurde, war die vorliegende zweite Auflage ausschließlich zum Verkauf bestimmt. Für das von Maximilian in Auftrag gegebene und von dem Nürnberger Probst Melchior Pfintzing (1481-1535) poetisch gestaltete Werk, wurde eigens eine Drucktype mit ornamentalen Ober- und Unterschleifen aus der damaligen Kanzleischrift entwickelt, die als Vorläufer der Fraktur gilt (vgl. Arnim, Fünf Jahrhunderte Buchillustration, 70). Das vom kaiserlichen Sekretär Treitzsaurwein geordnete Werk erzählt allegorisch unter der Handlung einer Brautfahrt die Lebensgeschichte des Kaisers Maximilian I., sowie von Turnieren und Festlichkeiten des ausgehenden Mittelalters, welche mit diesem Werk eine kategorische quasi romantische Wiederbelebung erfuhr. – Das leere Blatt P5 fehlt, D1 und D8 verso mit Wasserfleck, keine anderen Blätter betroffen. Blatt a4 vor a3 gebunden. Lediglich 27 der Holzschnitte wurden meist in Violett, selten in anderen Farben ankoloriert, möglicherweise sollte das ganze Exemplar koloriert werden. Durchgehend etwas wurmlöchrig (minimaler Text- und Darstellungsverlust), teils stärker finger- und braunfleckig. Blätter ab und an gebräunt. Der Titel und 7 weitere Blätter hinterlegten Ein- und teils auch Ausrissen. Breitrandig beschnitten, bis auf den Kopfsteg, dieser selten mit minimalem Verlust der oberen Schriftschnörkel.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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