Caesarius, Johannes
Rhetorica in septem libros sive tractatus digesta
Los 1116
Zuschlag
180€ (US$ 205)
Caesarius, Johannes. Rhetorica in septem libros sive tractatus digesta. 3 Bl., 134 S., 6 Bl. Mit Holzschnitt-Druckermarke auf dem Titel. 14,5 x 10 cm. Modernes Leder. Freiburg im Breisgau, (Johann Faber, 1541).
VD16 C 143. – Spätere Auflage der rhetorischen Schrift, erstmals 1534 in Köln erschienen. – Modernes Exlibris. Stempelung auf dem Titelblatt, schön erhalten.
Cato, Marcus Porcius
Disticha moralia, cum Gallica interpretatione
Los 1118
Zuschlag
120€ (US$ 136)
Cato, Marcus Porcius. Disticha moralia, cum Gallica interpretatione, &, ubi opus fuit, declaratione Latina. Haec editio non solum Maturini Corderii recognitionem, sed et Graecam Maximi Planudae interpretationem habet. Dicta septem sapientium Graeciae ad finem adjecta sunt, cum sua quoque interpretatiuncula. 128 S. 16 x 10 cm. Halbleinen um 1900 (etwas fleckig und lichtrandig) mit goldgeprägtem RTitel. Paris, Robert Estienne, 1585.
Nicht bei Schweiger. – Pariser Druck der von dem französischen Pädagogen Mathurin Cordier (um 1479-1564) herausgegeben Sammlung der Distichen des römischen Geschichtsscheibers und Staatsmanns Marcus Porcius Cato Censorius (234 v. Chr.-149 v. Chr. in Rom), jeweils mit Übertragung ins Griechische. – Leicht fleckig, Titel mit schmalem Blattabschnitt im unteren Rand
Chrysostomos, Johannes. Constantinopolitani opera, quatenus in hunc diem Latio donata noscuntur, omnia, (…) in quinque tomos digesta. His accesserunt eiusem Chrysostomi Homilia in Psalmos Davidicos (…). Teil I-II (von 12) in 1 Band. 10 Bl., 178 S.; 287 S. Mit 2 Holzschnitt-Druckermarken auf den Titeln. 38 x 25,5 cm. Leder d. Z. (beschabt, fleckig, mit kleinen Wurmlöchern, mit Fehlstellen und Rückengelenke gelockert sowie ohne die zwei Messingschließen) mit hs. RSchild sowie floralen und figürlichen, blindgeprägten Rollbordüren auf den Deckeln. Paris, Carol Guillard, 1543.
Vgl. Graesse II, 151. – Frühe Ausgabe. Die erste Ausgabe erschien 1503. Johannes Chrysostomos (349-407 n. Chr.) war Presbyter in Antiochia und Erzbischof von Konstantinopel. – Innengelenke offen. Vorsatz und Titel mit hs. Besitzvermerk. Etwas braun- und fingerfleckig, teilweise mit leichtem Feuchtrand am Fußsteg sowie mit Wurmlöchern und -gängen.
Erasmus von Rotterdam, Desiderius
Familiarium colloquiorum opus
Los 1124
Zuschlag
220€ (US$ 250)
Erasmus von Rotterdam. Familiarium colloquiorum opus, ut postremum a Frobenio est editum, ipsus auctoris manu recognitum: doctißimis etiam scholijs nunc recens illustratum. Brevis eiusdem auctoris vita. 8 Bl., 784 S., 8 Bl. Mit Holzschnitt-Druckermarke. 15,5 x 9,5 cm. Blindgeprägter Pergamentband d. Z. (fleckig und berieben, mit hs. RTitel). Köln, Peter Horst, 1578.
VD16 E 2414. – Seltener Kölner Druck der zuerst 1518 erschienenen Colloquia familiaria, in denen Erasmus scharf die Missbräuche in der Kirche anprangert und die schon bald zur Schullektüre in den reformierten Gebieten gehörte. – Etwas braunfleckig oder gebräunt, am Schluss sowie auf dem fl. Vorsatz recto mit hs. Einträgen.
Erasmus von Rotterdam. Lingua. Cui accessit Plutarchi Chaeronei De immodica verecundia libellus. 2 Teile in 1 Band. 234 (recte: 235) S., 1 Bl., 23 S. Mit 3 (2 wiederholten) Holzschnitt-Druckermarken. 16,5 x 10 cm. Moderner Lederband (berieben, Rücken ausgeblichen). Lyon, Sebastian Gryphius, 1538.
Vander Haeghen I, 117. Baudrier VIII, 116. – Die Schrift gehört in die Reihe der weitverbreiteten und vielbenutzten Lehrbücher, mit denen Erasmus dem Bildungsprogramm eines christlichen Humanismus Gestalt verlieh. Dieses Programm beinhaltete u. a., dass sprachliche Bildung mit sittlicher Erziehung Hand in Hand gehen müsse. Entsprechend gibt Erasmus hier anhand der antiken und der biblischen Geschichte zahlreiche Beispiele über den rechten Gebrauch bzw. Missbrauch der Sprache in moralischer Hinsicht. Zuerst 1525 erschienen. – Etwas gebräunt und braunfleckig, unteres Drittel des Buchblocks stellenweise mit leichtem Wasserrand. Einige Anstreichungen von alter Hand. Titel im Bug verstärkt, mit handschriftlichem Besitzvermerk und Stempel.
Erzbischof Hermann V.
Des Ertzstiffts Cöln Reformation dere weltlicher Gericht, Rechts und Pollicey
Los 1127
Zuschlag
400€ (US$ 455)
Erzbischof Hermann V. Des Ertzstiffts Cöln Reformation dere weltlicher Gericht, Rechts und Pollicey. 10 Bl., XCII num. Bl. Mit Holzschnitt-Titelbordüre und Textholzschnitt. 29 x 18 cm. Modernes Leder (beschabt, bekratzt und mit kleinen Fehlstellen) unter Verwendung des zeitgenössischen roten Leders und mit blindgeprägtem Namenszug "D. Ioan Hertzbach", datiert 1590. Köln, Peter Quentell, 1538.
VD16 K 1740. Nicht im STC und Adams. – Erste Ausgabe. Das Werk erläutert die Kölner Polizei- und Gerichtsordnung. Das Titelblatt zeigt den Kölner Erzbischof in der Bordüre mit dem "Erbschenk", "Erbhofmeß", "Erbmarschalck" und zahlreiche Wappen wie zum Beispiel "Weid", "Dietz", Seine" "Witgenstein", "Isenberch", "Westerbuerch", "Leiningen", etc. – Titel knapp beschnitten. Papierbedingt gebräunt, braun- und fingerfleckig, mit Knickspuren, vereinzelt mit hinterlegten Einrissen und Fehlstellen (minimaler Textverlust). Moderner Vorsatz mit montiertem Fragment mit hs. Besitzvermerken.
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