Artist Index: Schröder-Devrient, Wilhelmine


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Los 2650Schröder-Devrient, Wilhelmine
Brief an einen Konzertveranstalter. 1833

Auktion 127

Zuschlag
340€ (US$ 386)

Details Los merken

"je viens de chanter le Fidelio"
Schröder-Devrient, Wilhelmine, geniale Sängerin, in Dresden, Wien, Paris und London gefeiert, begeisterte Beethoven und Wagner als "Leonore" im "Fidelio", wirkte in drei Wagner-Uraufführungen mit (1804-1860). Eigh. Brief m. U. "Wilhelmine Schroeder Devrient". In franz. Sprache. 1 S. Kl. 8vo. O. O. (1833).
An einen Konzertveranstalter, der sie um Mitwirkung in einem Konzert gebeten hatte. Antwortet bedauernd, "qu'il m'est parfaitement impossible de chanter ce soir à votre Concert. Je viens de chanter le Fidelio, et je suis tellement accablé de chaleur et de fatigue, que malgré toute ma bonne volonté il ne m'est pas possible de chanter encore ce soir ...". - Wilhelmine Schröder-Devrient gilt als eines der bedeutendsten dramatischen Talente unter den Sängerinnen des 19. Jahrhunderts; alle großen Komponisten und anderen Musiker ihrer Zeit sprachen in Ausdrücken höchster Bewunderung und Begeisterung von der Sängerin, die Jahrzehnte lang als Primadonna an der Dresdener Hofoper wirkte. "Ihre Leonore im 'Fidelio' ist als unvergleichliche und unerreichbare Leistung in die Geschichte der Gesangskunst eingegangen; der große Pianist Ignaz Moscheles stellte ihre Gesangskunst über die der unvergeßlichen Maria Malibran" (Kutsch/Riemens, Sängerlexikon).

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Los 329Schröder-Devrient, Wilhelmine
Aus den Memoiren

Auktion 121

Zuschlag
80€ (US$ 91)

Details

(Schröder-Devrient, Wilhelmine). Aus den Memoiren einer Sängerin. 2 Bde. in 1 Bd. 2 Bl., 219 S.; 219 S. 21 x 13 cm. Flexibler Wildlederband mit goldgepr. Deckelvignette und RSchild, KGoldschnitt. Amsterdam, Privatdruck, (um 1910).
Vgl. Hayn-Got. VII 219. – Nicht nummeriertes Exemplar dieser als Privatdruck "einer Vereinigung holländischer Bibliophilen" bezeichneten Ausgabe. Die zu subskribierende Auflage umfasste angeblich 800 Exemplare. "Abgesehen von ächt erot. Schilderungen, bringt dieses Haupt-Unzuchtsmagazin massenhaften Unsinn, Uebertreibungen, Unmöglichkeiten und Lügen..." (Hayn-Got.). – Teils stockfleckig.

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Los 557Schröder-Devrient, Wilhelmine
Aus den Memoiren einer Sängerin

Auktion 120

Zuschlag
120€ (US$ 136)

Details

(Schröder-Devrient, Wilhelmine). Aus den Memoiren einer Sängerin. Neue Ausgabe. 2 Teile in 1 Bd. 234 S., 1 w. Bl.; 232 S. 19 x 13,5 cm. HLeder d. Z. mit goldgepr. RTitel. und KGoldschnitt. Berlin, Paris, o. J. (ca 1910).
Vgl. Hayn-Got. VII 219. – "Abgesehen von ächt erot. Schilderungen, bringt dieses Haupt-Unzuchtsmagazin massenhaften Unsinn, Uebertreibungen, Unmöglichkeiten und Lügen..." (Hayn-Got.). – Gebräunt.

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Los 2912Schröder-Devrient, Wilhelmine
Brief 1830 an die Schauspielerin Anna Dittmar

Auktion 104

Zuschlag
380€ (US$ 432)

Details

Schröder-Devrient, Wilhelmine, Tochter der Schauspielerin Sophie Schröder, geniale Sängerin, die berühmteste „Leonore" der Operngeschichte, sang in Uraufführungen von Weber und Wagner (1804-1860). Eigh. Brief m. U. Wilh: Schröder Devrient" und Adresse. 3 S. Gr. 8vo. Frankfurt a. M. 1.X.1830.
Freundschaftlich-herzlicher Brief an die ihr befreundete Anna Dittmar, "Mitglied des Kgl. Theaters zu Dresden", mit Glückwünschen, Dank und Aufträgen, da Wilhelmines "Verhältnisse ihr nicht erlauben, nach Dresden zurückzukehren". Gratuliert ihr zur Geburt eines Kindes. "... Der liebe Gott schenke Ihnen recht bald alle Ihre Kräfte wieder, und lasse Sie in voller Gesundheit erblühen. Gleiche Wünsche sage ich für das kleine Wesen, was Ihnen der Himmel erhalten möge, und zu Ihrer Freude heranwachsen. Sie sind jetzt selbst Mutter, und werden ermessen können, was ein liebendes Mutterherz leiden muß, wenn es die theuren Weesen entberth [sic]. - Wie bedaure ich daß ich nicht Ihr liebes Kind zu Taufe bringen konnte ... Ich habe Amélie nach Dresden geschickt, um meine zurückgebliebenen Sachen in Ordnung zu bringen, habe Sie die Güte, liebe Dittmar, ihr alles verabfolgen zu lassen. Ich sage Ihnen meinen herzlichen Dank für die Aufbewahrung der Sachen, sollten Sie irgend eine Ausgabe dadurch gehabt haben, so sagen Sie es der Amélie, sie wird Alles entrichten, auch meine Schuld, die ich noch an Ihren Mann zu entrichten habe. Wenn Sie mir nicht böse darum werden, so bitte ich Sie, das halbe Dutzend bunter Tassen, welche Ihnen schon damals gefielen, als ein kleines Andenken von mir anzunehmen ...". - Die Sängerin war zum 1. Jan. 1830 in Dresden entlassen worden, nachdem sie ihren Urlaub überschritten hatte, zu einer hohen Konventionalstrafe verurteilt worden war und sich mit der Intendanz überworfen hatte. Sie ging, überall stürmisch gefeiert, auf Gastspielreisen; im Mai trat sie in Paris mit geradezu sensationellem Erfolg auf. Sie verspürte daher keine Neigung, nach Dresden zurückzukehren. Dennoch gelang es dem Dresdener Intendanten Graf Lüttichau mit viel Diplomatie, Wilhelmine zwei Jahre später (1. April 1832) an die sächsische Hofoper zurückzulocken. - Einrisse im Adressblatt (mit geringem Textverlust) alt restauriert.

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Los 2845Schröder-Devrient, Wilhelmine
Brief 1832

Auktion 103

Zuschlag
350€ (US$ 398)

Details

Schröder-Devrient, Wilhelmine, geniale Sängerin, in Dresden, Wien, Paris und London gefeiert, begeisterte Beethoven und Wagner als "Fidelio", wirkte in drei Wagner-Uraufführungen mit (1804-1860). Eigh. Brief m. U. "Wilhelmine Schroeder-Devrient". 3 S. 8vo. Paris 21.VIII.1832.
An den Pianisten und Komponisten Johann Peter Pixis (1788-1874) in Boulogne sur Mer. "... Meine schnelle Abreise ließ mich vergessen, daß Sie zwey Musikstücke von mir gewünscht, die ich Ihnen mit diesen Zeilen übersende. In der Ausgabe des Erlenkönigs werden Sie einige Unrichtigkeiten finden, die Ihr vortrefliches Gedächniß corigiren [sic] wird; ich hätte Ihnen gern die richtige wiener Ausgabe geschickt, leider ist sie mir aber in London verloren gegangen. Amor timido ist auch in einem kläglichen Zustand, aber es ist das einzige Exemplar, das ich besitze ... Schimpft nicht zu viel über mein sogenanntes Ausreißen, und glaubt nur, daß ich am meisten dabey verloren, Boulogne so früh verlassen zu müssen, wo ich gar zu gern einige Wochen zugebracht hätte. - Seit einer Stunde sitze ich wieder in meinem Rumpelkasten, und werde mein Haupt nur einmal in Frankfurt zur Ruhe legen, und dann ohne Aufenthalt nach Dresden eilen, von wo aus ich euch Nachricht geben werde, ob ich lebendig oder tod dort angekommen. Grüßen Sie Blahetkas herzlich, und sagen Sie der Polti: ihr Stammbuchblatt sey ihr nicht verloren, es ist mir nur bis jetzt nichts Gescheutes eingefallen; vielleicht kommen mir die guten Gedanken in unserem deutschen Athen ...". Bestellt Grüße an "Fränze", d. i. seine Adoptivtochter, die namhafte Sängerin Francilla Pixis. Die ebenfalls erwähnte Wiener Klaviervirtuosin Marie Leopoldine Blahetka lebte ab 1840 ständig in Boulogne sur Mer. - Wilhelmine, seit zehn Jahren die Primadonna der Dresdener Hofoper, hatte in diesem Jahr erstmals in Paris und London gastiert und war als "Agathe" und "Fidelio" bejubelt worden. - Das 2. Blatt mit kleinen Eck-Ausrissen als Folge ehemaliger Montage.

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[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“


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