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Los 2214Schmidhammer, Arpad
Maledetto Katzelmacker
Auktion 127
Zuschlag
140€ (US$ 161)
Schmidhammer, Arpad. Maledetto Katzelmacker. Eine wunderschöne Räubergeschichte. 10 Bl. Mit chromolithographischen Textillustrationen. 25 x 17,5 cm. Farbig illustrierter OHalbleinenband (etwas fleckig, berieben, bestoßen und geworfen). Mainz, Josef Scholz, (1916).
Scholz' Künstler-Bilderbücher Nr. 146. Schug 1838. – Propagandistisches Kriegsbilderbuch der Kaiserzeit, das den Verrat Italiens an Deutschland und Österreich thematisiert. Der Maronibrater "Katzelmacker" schließt sich der Räuberbande des Dreibunds an und wird von "Michl" (Deutschland) und "Seppel" (Österreich) dabei erwischt und verprügelt. Als "Katzelmacker" wurden in Österreich und im süddeutschen Raum italienische Handwerker, die Kochgeräte reparierten und Löffel (Gatzeln) herstellten, bezeichnet. Seit Kriegsbeitritt Italiens wurde dieser Begriff allgemein abschätzig für Italiener gebraucht. – Innengelenke leicht offen. Titel mit hs. Besitzvermerk und minimal knickspurig.
(Schmidhammer, Arpad). Wir fahren mit der Eisenbahn. Ein lustiges Eisenbahn-Leporello. 20 kolorierte Tafel-Abbildungen mit Text. 12,5 x 18 cm. OHalbleinen (etwas berieben und bestoßen, Gelenke vereinzelt leicht eingerissen) mit illustriertem DTitel. Mainz, Jos. Scholz, o. J. (1926).
DBV 14, S. 1498. – Erstmals im Jahre 1917 erschienenes Werk über die moderne Eisenbahn von Arpad Schidhammer (1857-1921). Dargestellt ist das allgemeine Treiben am Bahnsteig, die verschiedenen Abteile in einem Zug, die Regeln und Gepflogenheiten beim Bahnfahren sowie die neuesten technischen Errungenschaften in den öffentlichen Verkehrsmitteln. – Etwas berieben und fleckig. Mit montiertem Schildchen auf der ersten Seite. Wohlerhaltenes Exemplar.
Schmidhammer, Arpad. Maledetto Katzelmacker. Eine wunderschöne Räubergeschichte. 10 Bl. Mit chromolithographischen Textillustrationen. 25 x 17,5 cm. Farbig illustrierter OHalbleinenband (Rückdeckel schwach fleckig) mit OSchutzumschlag (etwas stockfleckig und mit kleineren Randläsuren). Mainz, Josef Scholz, (1916).
Scholz' Künstler-Bilderbücher Nr. 146. Schug 1838. – Propagandistisches Kriegsbilderbuch der Kaiserzeit, das den Verrat Italiens an Deutschland und Österreich thematisiert. Der Maronibrater "Katzelmacker" schließt sich der Räuberbande des Dreibunds an und wird von "Michl" (Deutschland) und "Seppel" (Österreich) dabei erwischt und verprügelt. Als "Katzelmacker" wurden in Österreich und im süddeutschen Raum italienische Handwerker, die Kochgeräte reparierten und Löffel (Gatzeln) herstellten, bezeichnet. Seit Kriegbeitritt Italiens wurde dieser Begriff allgemein abschätzig für Italiener gebraucht. – Schönes und wohlerhaltenes Exemplar.
Schmidhammer, Arpad. Münchhausen Schildbürger. 18 Bl. Mit 8 chromolithographischen Tafeln und gegenüberliegendem Pendant zum Ausmalen. 18 x 26 cm. Farbig illustrierter OHalbleinenband (etwas berieben). (Mainz, Josef Scholz, um 1900).
Das deutsche Malbuch 578/579. Wohlerhalten.
Los 6275Schmidhammer, Arpad
Das Abenteuer auf Capri oder die höchste Kaltblütigkeit
Auktion 119
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
175€ (US$ 201)
Das Abenteuer auf Capri oder die höchste Kaltblütigkeit.
Feder in Schwarz, weiß gehöht, grau laviert, über Bleistift. 3 Blatt auf festem Schoellershammer Zeichenkarton, je ca. 69,6 x 22 cm. Das erste Blatt oben in Bleistift bezeichnet "Das Abentauer auf Capri", das zweite "oder die höchste Kaltblütigkeit", das letzte Blatt der Folge signiert und datiert unten rechts "Arpad Schmidhammer [18]94".
Arpad Schmidhammer war einer der ersten Illustratoren für die Zeitschrift Jugend, Buchillustrator und Karikaturist, und verfasste auch eigene Kinderbücher samt Illustrationen. Zusammen mit Hans Thoma entwarf Schmidhammer ab 1896 auch die Kostüme für die Inszenierung des Rings des Nibelungen bei den Bayreuther Festspielen.
"Auf nach Ypern! zischen die Vipern"
Schmidhammer, Arpad. "Der Kriegsrat der Tiere". Eigenhändiger Entwurf für ein Kinderbuch. 8 Bl. mit 33 Orig.-Bleistiftzeichnungen. 26 x 18 cm. Broschur geheftet in modernen Pappumschlag. (um 1914).
Eigenhändiger Entwurf für das nicht im Druck realisierte Kinderbuch "Der Kriegsrat der Tiere", eine spöttische Parodie auf die anfängliche Euphorie beim Ausbruch des ersten Weltkriegs. Schmidhammer skizziert 30 verschiedene Tiere und lässt sie todesmutig in die Schlacht ziehen, wobei jedem der Protagonisten ein entsprechender zynisch-patriotischer Vers zur Seite gestellt ist. "Gebt mir ein Schwert! wiehert das Pferd", "Ich steche so! sagte der Floh" (mit Bajonette), "Ich boxe! brüllt der Ochse", "In den Schützengraben! krächzten die Raben", "Ich blase zum Sturm! sagte der Wurm", "Auf nach Flandern! sagen die Zandern", "Auf nach Ypern! zischen die Vipern", "Wir laufen selber zum Fleischer, wir Kälber!" etc. Die doppelblattgroße Skizze in der Mitte zeigt den titelgebenden Rat der Tiere unter dem Vorsitz des Hausschweins. Als Kinderbuchillustrator arbeitete Arpad Schmidhammer (1857-1921) vor allem für die um 1900 führenden Verlage Joseph Scholz, Ensslin & Laiblin und Schaffstein. – Schwach fingerfleckig, sonst wohlerhalten. Der Innenspiegel des Pappumschlags mit Nachlassstempel "Gesammelte Graphik Dr. F. W. Denzel".
Schmidhammer, Arpad. Der verlorene Pfennig. Hans Däumlings seltsame Abenteuer. 12 Bl. Mit zahlreichen farbigen Textillustrationen. 29,5 x 23 cm. Farbig illustrierter OHleinenband (Kanten etwas beschabt, VDeckel mit kleinerer Schabspur). Mainz, Joseph Scholz, (um 1930).
Verlags-Bestellnummer 555 LKJL III, S. 293. – Wohl die dritte Ausgabe. Der Däumling bekommt einen blanken Pfennig geschenkt, den ihm über Nacht eine Elster stiehlt. Was er alles bei seiner Suche nach dem verlorenen Schatz erlebt und wie er ihn schließlich mit der Hilfe eines Wichtels wiederfindet, erzählt Schmidhammer in teils dramatischen Bildern, nicht ohne mit der Moral zu schließen: "Schenkt man dir einen Pfennig, So gib darauf auch acht ein wenig". – Wohlerhaltenes und sauberes Exemplar.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“
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