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Los 5491Paczka-Wagner, Cornelia
Portrait der Nadine von Radowitz
Auktion 122
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.875€ (US$ 2,131)
Portrait der Nadine von Radowitz. Kaltnadelradierung auf Japanbütten. 35,8 x 30 cm. Signiert. 1894.
Ganz ausgezeichneter Druck mit breitem, wohl dem vollen Rand. Etwas stockfleckig, besonders im unteren weißen Rand knitterfaltig, Sammlerannotationen in Bleistift ebenda, sonst in schöner und originaler Erhaltung.
Los 6170Paczka-Wagner, Cornelia
Junge Frau am Meer
Auktion 114
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
5.500€ (US$ 6,250)
Junge Frau am Meer.
Öl auf Holz. 13,5 x 18 cm. Unten links signiert "Cornelia Paczka-Wagner". Um 1900.
Versonnen blickt die junge Frau auf das Meer. Eine Strähne hat sich im Wind aus ihrem mit einem Band zusammengehaltenen Haar gelöst. Es ist ein Sommertag, wie man ihn sich nur wünschen kann. Cornelia Paczka-Wagner, Vertraute von Max Klinger und auch Modell für einige seiner Werke, war selbst eine feinsinnige Beobachterin und Bildnismalerin, wie ihr eindrückliches Selbstbildnis aus dem Jahr 1898 (Algraphie) belegt. Dieses locker skizzierte Bildnis der jungen Frau in der Sommerfrische ist ein weiteres Beispiel für die hervorragende Portraitkunst von Cornelia Paczka-Wagner.
Los 7407Paczka-Wagner, Cornelia
Weiblicher liegender Akt in Landschaft
Auktion 114
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.000€ (US$ 2,273)
Weiblicher liegender Akt in Landschaft
Algraphie auf rötlichem Japan. Um 1900.
29,4 x 40 cm (37 x 56 cm).
Signiert "Cornelia Paczka geb. Wagner".
Paczka-Wagner, die sich im Berlin der 1890er Jahre einen Namen als Druckgraphikerin macht, ist mit ihrem Schaffen, das teils in Vergessenheit geraten ist, neu zu entdecken. 1864 als Tochter des bedeutenden Nationalökonomen Adolph Wagner in Göttingen geboren, zieht sie 1870 nach Berlin und beginnt kurz darauf ihre künstlerische Ausbildung im Verein der Berliner Künstlerinnen. Ab Mitte der 1880er Jahre besucht sie gemeinsam mit Käthe Kollwitz die Zeichen- und Malklasse von Karl Stauffer-Bern, bevor sie nach München zu Johann Caspar Herterich wechselt. 1888 zieht sie nach Rom, wo sie engen Kontakt zu Max Klinger knüpft und ihm gelegentlich Modell steht. Im Umfeld des Symbolismus entwickelt die Künstlerin technisch und motivisch höchst eigenständige Werke. Paczka-Wagner befasst sich hauptsächlich mit Frauendarstellungen, die sie durch Allegorisierung und Idealisierung mit einer erhöhenden, geheimnisvollen Aura versieht. In Rom lernt sie zudem ihren künftigen Mann, den ungarischen Maler Franz Paczka kennen, mit dem sie ebendort und in Madrid lebt, bevor das Paar 1895 nach Berlin zurückkehrt. Ihre Arbeiten, die sie mit dem Zusatz „geb. Wagner“ signiert, zeugen von der Bedeutung, die sie ihrem deutschen Geburtsnamen beimisst, während der Teil „Paczka“ auf ihre Heirat verweist. In den Folgejahren nimmt sie an (inter-)nationalen Ausstellungen teil und erhält zahlreiche Preise, darunter 1914 den Ehrenpreis auf der Internationalen Ausstellung für Buchgewerbe und Graphik in Leipzig. Im Schaffen der Künstlerin tritt ab 1898 die Algraphie, eine Spielart der Lithographie, in den Vordergrund. Thematisch steht auch hier die Bildfigur der Frau im Fokus, die, idealisiert, in klarer Form- und Linienführung, jedoch zugleich eine gewisse Weichheit ausdrückend, festgehalten wird. Unser Blatt besticht durch die fein plastisch herausgearbeitete Bildfigur, die subtil die Linienführung der sie umgebenden Natur aufgreift. Herrlich kreidiger Druck mit schön differenziertem Plattenton und breitem Rand. Selten.
Literatur: Jay A. Clarke, Cornelia Paczka-Wagner: Representing the Symbolic Self, in: Cantor Arts Center Journal, Bd. 7, Stanford, Kalifornien, 2010/11, S. 76-91
Los 7331Paczka-Wagner, Cornelia
3. Fragment meiner Jugendarbeit
Auktion 110
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.625€ (US$ 1,847)
"3. Fragment meiner Jugendarbeit 'Vision'"
Algraphie auf festem Velin.
21,2 x 12,6 cm (28 x 22 cm).
Signiert "Cornelia Paczka geb. Wagner", betitelt und als "Probedruck" bezeichnet.
Cornelia Paczka wurde im Jahre 1864 als Tochter des bedeutenden Nationalökonomen Adolph Wagner geboren und studierte unter Karl-Stauffer Bern in Berlin an der Königlichen Akademie bevor sie an die Münchner Akademie wechselte, wo sie bei Johann Caspar Herterich ihre Ausbildung abschloss. 1890 heiratete sie in Rom den ungarischen Maler Ferenc (Franz) Paczka und knüpfte kurz darauf engen Kontakt zu Max Klinger, dem sie bei verschiedenen Gelegenheiten auch Modell stand. Im Kupferstichkabinett Dresden befindet sich die Zeichnung "Eine Vision: Die Jungfrau Maria und Frauenseelen. Studie V" von 1888/89, in deren rechtem Bildteil die vorliegende Szene dargestellt ist. Ganz ausgezeichneter Druck mit breitem Rand. Verso Fragment einer Porträtzeichnung wohl von Cornelia Paczka-Wagner.
Los 5495Paczka-Wagner, Cornelia
Tod und Übermensch.
Auktion 108
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
400€ (US$ 455)
Tod und Übermensch. Algraphie. 44,5 x 61,5 cm. Um 1898.
Cornelia Paczka wurde im Jahre 1864 als Tochter des bedeutenden Nationalökonomen Adolph Wagner geboren und studierte unter Karl-Stauffer Bern in Berlin an der Königlichen Akademie bevor sie an die Münchner Akademie wechselte, wo sie bei Johann Caspar Herterich ihre Ausbildung abschloss. 1890 heiratete sie in Rom den ungarischen Maler Ferenc (Franz) Paczka und knüpfte kurz darauf engen Kontakt zu Max Klinger, dem sie bei verschiedenen Gelegenheiten auch Model stand. Die Algraphie wurde in Kunst für Alle, Jg. 14, 1898-1999, zwischen S. 100 und S. 101 abgebildet. Ganz ausgezeichneter Druck mit breitem Rand. Entlang des äußeren weißen Randes gebrauchsspurig und fleckig, äußere Ränder und Ecken bestoßen, sonst gut erhaltenes Exemplar. Beigegeben von derselben eine Algraphie "Der Tod und die Ohnmächtige".
Los 5496Paczka-Wagner, Cornelia
Der Tod und die Ohnmächtige
Auktion 108
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.000€ (US$ 2,273)
Der Tod und die Ohnmächtige. Algraphie. 39 x 61,4 cm. Um 1899. Rechts unter der Darstellung in Bleistift bezeichnet (signiert?) mit "Cornelia Paczka, geb. Wagner".
Beschreibung des vorliegenden Motivs in der Zeitschrift Die Graphischen Künste, 21, 1898, S. 107f. Ganz ausgezeichneter Druck mit breitem Rand. Entlang des äußeren weißen Randes gebrauchsspurig und fleckig, mehrere kleinere Randeinrisse sowie Ecken bestoßen, verso Etiketten bezeichnet "Kunstdruckerei Sebastian Malz - 25 Jahre", sonst gut erhaltenes Exemplar.
Los 5494Paczka-Wagner, Cornelia
Italienerin mit Kind
Auktion 107
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
263€ (US$ 298)
Italienerin mit Kind. Kreidelithographie in Rot auf Japan. 35,6 x 28,4 cm. Um 1900. Rechts unten mit Bleistift signiert "Cornelia Paczka".
Prachtvoller Druck mit dem vollen Rand und Schöpfrand an zwei Seiten. Im Passepartoutausschnitt etwas lichtrandig, kleine Klebereste von Montage an drei Seiten, kleiner geschlossener Einriss unter dem Knie, vereinzelt ganz minimal fleckig, sonst noch sehr gut erhalten.
Los 5572Paczka-Wagner, Cornelia
Profil einer mahnenden Frau mit Schleier
Auktion 106
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.375€ (US$ 1,563)
Profil einer mahnenden Frau mit Schleier. Lithographie in Rot auf Japan. 39,5 x 25,5 cm. Signiert.
Prachtvoller, leuchtender Druck mit breitem Rand. Mit dem Trockenstempel der Gesellschaft für vervielfältigende Kunst, Wien. - Cornelia Paczka wurde im Jahre 1864 als Tochter des bedeutenden Nationalökonomen Adolph Wagner geboren und studierte unter Karl-Stauffer Bern in Berlin an der Königlichen Akademie bevor sie an die Münchner Akademie wechselte, wo sie bei Johann Caspar Herterich ihre Ausbildung abschloss. 1890 heiratete sie in Rom den ungarischen Maler Ferenc (Franz) Paczka und knüpfte kurz darauf engen Kontakt zu Max Klinger, dem sie bei verschiedenen Gelegenheiten auch Model stand. In den äußersten Rändern mit leichten Bleistiftannotationen, sowie im weißen Rand mit vereinzelten Stockfleckchen und leichten Quetsch- und Knitterspuren, sonst sehr gut erhalten. - Beigegeben von derselben die Radierung mit dem Portrait der "Nadine (von Radowitz), Madrid 1894".
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“
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